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Herzrhythmusstörungen: Wenn das Herz stolpert

Diabetes-Kurs

Viele Menschen haben Herzrhythmusstörungen – aber unter welchen Umständen werden diese gefährlich? Was sind die Ursachen, was ist dann zu tun? Auch um den Zusammenhang mit Diabetes geht es in dieser Folge des Diabetes-Kurses.

Der Fall


Marianne M. (42 Jahre), Typ-1-Diabetikerin, bemerkt seit einiger Zeit ein Herzstolpern, das besonders dann auftritt, wenn sie nach einem stressigen Tag zur Ruhe kommt. Es fühlt sich an, als ob das Herz Aussetzer habe. Aus diesem Grund sucht sie ihren Hausarzt auf, der sie zu einem Kardiologen überweist. Der Kardiologe untersucht das Herz mit einem Ultraschallgerät, um mögliche Veränderungen an den Herzklappen zu erkennen und die Pumpleistung des Herzens zu beurteilen. Es schließt sich noch ein Belastungs-EKG mit zeitgleicher Ultraschalluntersuchung an. Beide Untersuchungen zeigen keinen krankhaften Befund. Zum Schluss wird ein 24-Stunden-EKG durchgeführt. Hier erkennt der Kardiologe Extraschläge des Herzens, die zu bestimmten Tageszeiten gehäuft auftreten und dann wieder verschwinden. Er kann Marianne M. aber beruhigen und erklärt ihr, dass das Herz gesund ist und die Extraschläge harmloser Natur sind. Da Marianne M. ihre „Herzhupfer“ aber stören, erhält sie als Medikament einen Betablocker, der die Rhythmusstörungen weitgehend beseitigt.

Warum kann das Herz „schlagen“?

Der Herzmuskel kann sich rhythmisch (60 bis 80 Schläge/Minute) zusammenziehen (kontrahieren) und dadurch venöses, also sauerstoffarmes, Blut in die Lunge und arterielles, also sauerstoffreiches, Blut in den großen Kreislauf (Gehirn, Herz, Organe, Arme, Beine etc.) pumpen. Hier weiterlesen

 

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