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  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 02.09.2020
    am 02.09.2020 21:46:41 | IP (Hash): 1041191107
    Hallo zusammen,

    erst einmal ein "Hallo" in die hoffentlich nette Runde. Ich bin 52, weiblich und bin seit März d.J. Diabetiker Typ 2. Wie viele andere war ich nach Diagnose-Stellung erst einmal vor den Kopf gestoßen. Bin noch sehr verwirrt über die 10.000 Dinge, auf die ich nun achten soll...gerade ich...wo ich schon hochkonzentriert an meine zig Tabletten denken muss, seit ich letztes Jahr einen Herzinfarkt hatte. Habe nun eine 7-wöchige Diabetes-Schulung hinter mir und bin i-wie auch nicht wirklich weise geworden, aber ich habe noch etwas, was schon viele wegen weniger verloren haben, ...HOFFNUNG :-).

    Wobei....wenn ich so am Süßigkeiten-Regal vorbeischlendere....piekst es schon hier und da...und ich lasse mich dann ganz tapfer...von meinem Sohn zur Kasse zerren...., (in Wahrheit schleift er mich, wimmernd und kreischend, über den Supermarktboden....während ich noch weinend nach den Haribos schreie... *lach*! Na gut...Schluss mit lustig...aber ein wenig Humor kann nicht schaden, der Mist ist ernst genug! Euch einen tollen Abend...und einen guten BZ-Wert nach dem Messen^^
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    am 03.09.2020 11:00:16 | IP (Hash): 766288784
    questinchen schrieb:
    ... ich habe noch etwas, was schon viele wegen weniger verloren haben, ...HOFFNUNG :-)

    Hallo Frischling,

    willkommen im Forum. Ich drück dir die Daumen, dass du hier auf deine Fragen auch immer nette und hilfreiche Antworten bekommst. Wo stehst du denn mit deinem Diabetes, wie waren die Werte bei der Diagnose und wo liegen sie aktuell ungefähr?

    Anders als beim Herzinfarkt, bei dem man sich stark auf die Ärzte und ihre Kunst verlassen muss, hast du bei Diabetes viel mehr selbst in der Hand. Wenn du dich dabei nur auf deinen Arzt verlässt, dann wirst du wohl kaum die nächsten 30 ... 40 Jahre gesund überstehen. Wenn du dich selber reinfuchst und für möglichst gute BZ-Werte sorgst, dann hast du sehr gute Chancen. Fürs Reinfuchsen kannst du dir übrigens die Zeit nehmen, die du brauchst. Kaum jemand wird gleich am Anfang alles richtig machen. Das ist aber auch kein Problem, weil es bei Typ2-Diabetes nicht um schnelle kurzfristige Erfolge geht, sondern um lebenslanges Bemühen um eine gute BZ-Führung.

    Alles Gute und viel Erfolg, Rainer
    Bearbeitet von User am 03.09.2020 11:00:36. Grund: .
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 03.09.2020 17:20:11 | IP (Hash): 594733286
    Hallo Rainer,

    ja, ich weiß...bin ja schon fleißig dabei und habe meine BZ-Werte wohl schon relativ gut im Griff...mache jedoch auch schon seit März Intervallfasten und Sport. Da ich mich mit diesen Werten so gar nicht auskenne, weiß ich anhand meines letzten Testes nur, dass der Langzeitzucker wohl bei 225 mg/dl lag, was auch immer das heißen mag :-). Mein Nüchternzucker liegt derzeit meist bei 125 - 135...!

    Ich esse halt derzeit sehr gesund, lasse die Finger vom Naschwerk und halte mich, wenn überhaupt, an ein paar Beeren im Joghurt (naturell natürlich)..! Kaffee war schon immer schwarz und das Backen verbiete ich mir derzeit noch...da ich halt auch gleichzeitig am abnehmen bin. Schauen wir mal, wie das nächste große Blutbild wird. Mein Doc meinte jedenfalls vor ein paar Wochen...dass alle Werte um einiges besser waren...außer eben der vom BZ...

    Ich hoffe derzeit, dass, wenn ich mein Gewicht im Griff habe, auch die Diabetes Geschichte ist..bzw. ich die Tabletten (1x Metformin zum Frühstück) weglassen kann..nehme so schon genug, auf die ich leider nicht verzichten kann..

    PS: Lieben Dank für Dein "Willkommen" :-) und einen tollen Abend an alle, die unheimlich oder heimlich mitlesen^^...bleibt gesund...so gut es eben geht
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    Mitglied seit: 09.07.2020
    am 12.09.2020 14:29:43 | IP (Hash): 1207540011
    Hi Frischling,
    Zunächst einmal bist du hier im Forum sehrgut aufgehoben. Es sind wirklich sehr kompetente Mitglieder hier. Auch bei mir wurde ende März dieses Jahres Typ2 Diagnostiziert. Es ist wirklich sehr schwer denn es stellt dein ganzes Leben und auch deine bisdahin angeeigneten Angewohnheiten wie Essn und Lebensstil. Man muss alles umkrempeln.
    Jeder geht mit der Diagnose Typ 2 anders um es ist individuell jeder wie er kann. Als Grundprinzip kann ich dazu nur sagen :
    1. Sport Bewegung oder Spaziergang
    2. Wenig Kohlenhydrate viel Gemüse
    3. Gewicht reduzieren

    Ich kann dir gerne auch meinen Typ2 Verlauf nach meiner Diagnose schildern. Wie schon erwähnt hab auch ich seid märz typ2
    Hba1c von 13. Ich hatte keine schulung so musste ich mir alles ausm netz und hier im forum zusammen suchen.
    Habe sofort aufgehört mit allem was zucker hat nur 1 Scheibe Brotam tag viel gemüse und laufen 5-10 km am tag. Und in meinem fall exzessives messen dess bz. Nach 3 monaten hatte ich ein hba1c wert von 5,9 hatte aber immer wieder mal BZ spitzen von 180-200
    Das resignierte nich einstweilen und der zustand das ich meine teststreifen selbst zahlen musste weil ich nur metformin nahm und kein insulin bezahlte die kasse keine teststreifen. Das ärgerte mich so sehr das ich drauf und drann war mein hba1c hochzutreiben. Habe wieder angefangen etwas süsses zu essen in maaßen ab und an pizza und döner. Aber den täglichen spaziergang hielt ich bei.
    Zur nächsten blutentnahme bin ich vorsorglich nicht nüchtern hingegangen habe 1 belegtes brot zu mir genommen. Am 4.9.20
    Und dan am 7.9.20 dann die überraschung nüchtern bz von 111 und ein hba1c wert von 5,4
    Dies erwähne ich nur das wenn du konseqeunt bleibst auch viel bessere werte bekomnst.
    Natürlich kommt es auc darauf an wieviel eigeninsulin du produzierst. Bei mir ist der sport.
    Ich bin in diesen dingen nicht sehr erfahren aber wiegesagt in diesem forum ist jedemenge kompetenz unterwegs
    Bis denn
    Hoffe konnte dir etwas helfen

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    Mitglied seit: 11.10.2020
    am 11.10.2020 09:13:41 | IP (Hash): 688302067
    Hallo,

    mittlerweile ist der Beitrag schon etwas her und du wirst dich ein wenig eingelebt haben.
    Wie es schon erwähnt wurde ist es wichtig regelmäßig Bewegung zu machen, für mich persönlich war mein Hund da sehr hilfreich, denn er freute sich über mehr und größere Gassirunden :D
    Beim Essen ist es wichtig bewusst zu Essen, als KH eher Kartoffeln als Nudeln, beim Gebäck eher Korn- oder Dunkles Gebäck da Weißmehl in meinen Erfahrungen am schlimmsten war.
    Auch wenn es vielleicht nur minimal ist sollte man beim Fett ein wenig darauf achten wieviel man zu sich nimmt.
    Beim Backen halte mal deine Augen offen da gibt es auch tolle Rezepte. Ich habe mich in verschiedenen Foren ein wenig durchgeblickt aber auch Kochbücher durchforstet und so eine kleine Rezeptsammlung zusammengestellt, dass ich auch mal Backen und mir eine gesund Süssigkeit gönnen kann :)

    Diabetes ist die Tücke des Konfekts.

    Unbekannt
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    Mitglied seit: 17.10.2020
    am 18.10.2020 20:39:09 | IP (Hash): 2013775032
    Würde dir empfehlen selbst Rezepte heraus zu suchen. Es gibt Seiten speziell für Diabetes. Da findest du ganz gute Rezepte und worauf du achten musst.
    Wie schon angegeben, die Menge ist ausschlaggebend. Das sollte dir vielleicht jetzt bewusst sein.
    Finde es auch toll, das dein Sohn dich so tatgräftig unterstützt und du deinen Humor nicht verloren hast.

    Ich weiß wohl, daß man dem das Mögliche nicht dankt, von dem man das Unmögliche gefordert hat.
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    Mitglied seit: 01.11.2020
    am 08.11.2020 20:07:19 | IP (Hash): 777939774
    Hi zusammen :)

    Also zuerst mal finde ich super, dass du deine Hoffnung nicht verloren hast! Das gibt unheimlich viel Kraft :) Freut mich, dass dein Sohn dich da so gut unterstützt. Das ist goldwert!

    Ich würde zudem auch empfehlen, auf weiteren Seiten sich über Rezepte für Diabetiker zu recherchieren. Je mehr man sich damit auseinandersetzt, desto weniger muss man auch auf Dinge verzichten. So habe ich das zumindest erlebt :)

    "Krankheit kann heilsam sein." - Helga Schäferling