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DM Typ 1 und das ohne Insulin ?

  • Markus Nerger

    Rang: Gast
    am 21.12.2009 11:17:24
    Also Ende September 2009 die Diagnose: DM Typ 1 LADA (dachte immer das wäre eine Automarke)
    HbA1c von 12,9%
    Glucose Venös 530 mg/dl.
    Einstellung mit Actrapid und Protaphane gesamt Anfangs 65 IE / Tag.
    Das Insulin wurde eigenlich täglich weniger, so lange ich meine Broteinheiten einhielt und natürlich die anderen Prämissen wie viel Bewegung. keine Lightprodukte, keine Süßigkeiten, keine Kalorienbomben. Gemüse, Salat, fettarmes Fleisch, Fisch. Zum trinken gibts nur Leitungswasser.
    ich habe das Essen dem Spritzen angepasst, nicht umgekehrt. Die BE werden über VK Brot, JOGHURT, Vollkornnudeln und Obst abgedeckt. Keine Eskapaden, Ausrutscher.
    Jedes Lebensmittel wurde von mir bezüglich des glykämischen INDEXES getestet (also keine Trauben und Bananen für mich).
    Gewichtsabnahme von ca. 15 KG.
    (jetzt 98 kg bei 1,95 m Größe) Tendenz fallend
    HbA 1c von heute 6,7%.
    Keine Spitzen und kein Über- oder Unterzucker (guter HbA 1c heißt ja nicht gesunder BZ Verlauf).
    Seit einigen Tagen nehme ich kein Insulin mehr sondern steuere die Sache über Essen und Bewegung. BZ ca. bei 110. Die Fausformel 140/120 100 halte ich locker ein.
    ob jetzt Remissionsphase oder nicht oder ob ich in 2 Monaten dann dumm aus der Wäsche schaue...



    Dieses Ergebnis kam zustande, aufgrund von absoluter Essensumstellung, agressiver anfänglicher INSULINGABE und BEWEGUNG (kein Hochleistungssport).

    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht? von Markus Nerger
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 21.12.2009 11:56:02
    "...Remissionsphase..."

    Damit ist doch im Prinzip schon alles gesagt. Das war bei mir damals genauso. Und selbst heute, 6 Jahre später, produzieren meine Betazellen immer noch Insulin - allerdings zu wenig. von Robert B.
  • sdf

    Rang: Gast
    am 21.12.2009 14:46:46
    Und du lebst gut damit?

    Deine Disziplin ist beachtlich, ich wünschte, ich hätte nur einen Bruchteil davon.

    Aber quälst du dich damit nicht? Ich will nicht zur Völlerei raten, aber sich auch mal etwas gönnen gehört doch auch zum Leben. Ausser, du brauchst das nicht.

    Jedenfalls alles Gute, irgendwann wirst du wohl wieder spritzen müssen. Aber bis dahin viel Erfolg.
  • Markus Nerger

    Rang: Gast
    am 21.12.2009 15:40:21
    ich lebe besser als jemals zuvor....

    Die Einschränkung (wenn man das überhaupt so nennen kann) betrifft nur die KH. EW und Fett nehme ich noch reichlich zu.
    Und gegen ein saftiges Putensteak mit Käse, Tomaten und Spinat überbacken, dazu einen knackigen Salat.... dazu ist doch nichts zu sagen oder ?
    Wenn dann noch 4 Löffel Wildreis dazukommen...
    Also ich habe keinen Hunger und keine Lust auf Süßes.....
    Es gibt so wahnsinnig viele Lebensmittel und das Essen schmeckt man doch erst, wenn man Wasser dazu trinkt. Cola Light und was weiß ich noch verfälschen nur den Geschmack.
    Nun ich warte ab.
    hatte gerade nach 2 BE zum Mittag zwei Stunden später wieder 85 und das spornt mich an... von Markus Nerger
  • werwer

    Rang: Gast
    am 21.12.2009 15:49:01
    Die Hauptsache ist, dass du damit gut lebst. Und das scheint ja der Fall zu sein. :)

    Für mich wärs nichts, ich steh zu sehr auf Pasta und andere kohlenhydrathaltige Lebensmittel, als dass ichs so reduzieren könnte.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 21.12.2009 16:41:05
    Hallo Markus,

    erst mal Glückpuntsch zur konsequenten und erfolgsbeitragenden Umstellung der Gewohnheiten.

    Das sieht doch alles schon richtig klasse aus.
    Eine gelunge Erfolgsmischung aus den Anteilen der
    Betazellentlastung durch:

    - externes Insulin
    - Erholung überforderter Betazellen - somit wieder mehr
    Insulinproduktion (Remission)
    - Bewegung
    - Gewichtsreduktion
    - Nahrungszusammenstellung

    Somit kann es beim Typ 1 mit langsamem Autoimmunprozess durchaus zu so beeindruckenden Ergebnissen kommen.

    Allerdings wird der autoimmune Abbau der Betazellen weitergehen und lässt sich auf heutigem Wissensstand auch (noch) nicht austricksen.

    Allerdings ist das nicht der einzige Beazell-Killer. Denn nebenher werden die Betazellen auch durch normale Immunprozesse liquidiert, wenn sie überfordert werden.
    Ggf. schon bei grenzwertigen Anforderungen.

    Zum einen verschleudern sie bei Überbeanspruchung vermehrt unfertiges Proinsulin, das nur wenig BZ-wirksam wird, aber einige andere Schadwirkung aufweist, zum anderen wird durch eine erhöhte Interleukin-1 beta Produktion eine immune Selbstzerstörung der Zellen ausgelöst.

    Dazu siehe:
    http://www.forum.diabetesinfo.de/forum/
    index.php/topic,8193.0.html

    (Nicht nur) Mir scheint es grundsätzlich sinnvoll, eine moderate Insulintherapie zur durchgängigen Unterstützung und Schonung der verbliebenen Betazellen beizubehalten.

    Das gilt auch auf basaler Ebene, insbesondere über die Nachtverläufe.

    Gruß
    Joa
  • Markus Nerger

    Rang: Gast
    am 22.12.2009 12:13:47
    Hallo Joa,

    wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt Insulin spritzen will, müßte ich mehr BE essen.

    stellt sich die Frage für mich, ob das sinnvoll ist.
    Mir sagte jemand, ich wäre mit meiner Methode bis hierher gekommen, also warum was ändern.
    Never touch a running machine oder?

    Gibt es was wissenschaftliche bezüglich der weiteren Gabe von Insulin, obwohl der BZ im Verlauf genau so ist, wie beim Gesunden ?

    Gestern kam ich nicht einmal über 90 und das sogar 1 h nach dem Input.

    Mein BZ um 2 uhr nachts liegt bei 80...

    wo soll ich da noch mit Basal und Bolus was ändern ?

    Gruß Markus von Markus Nerger
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 22.12.2009 12:51:18
    "wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt Insulin spritzen will, müßte ich mehr BE essen."

    Wieso? Die Betazellen müssen doch dann entsprechend weniger Insulin produzieren. Und ist es nicht genau das produzierte Eigeninsulin, das das Immunsystem veranlassen soll, die Betazellen zu attackieren? Ich spritze jedenfalls genau aus diesem Grund ganz normal Insulin, um meine BSP möglichst zu schonen. von Robert B.
  • Chrissi

    Rang: Gast
    am 22.12.2009 14:33:34
    Oooh., genauso habe ich auch gedacht.
    Am Anfang ist mein Insulinbedarf rapiede gesunken, ich dachte, vielleicht bin ich ja eine Ausnahme!
    Dann brauchte ich irgendwann immer mehr Insulin und jetzt nach zwei Jahren auch Basisinsulin.
    Bin wohl doch kein Diabeteswunder, wie ich gehofft hatte!

    Die Leber produziert doch Zucker oder nicht!?

    Ich denke, dass das dein Körper NOCH von alleine ausgleichen kann, aber irgendwann braucht er sicherlich Basisinsulin, ob du jetzt Kohlenhydrate isst oder nicht.

    LG



    von Chrissi
  • Markus Nerger

    Rang: Gast
    am 22.12.2009 14:59:29
    Hallo Chrissi

    wie viele BE hast du gegessen ?
    Wie viel Ie hast du gespritzt?

    Was haltet ihr davon ?

    Also,



    wie du schreibst, warst du wirklich eine Fress- und Saufmaschine.




    Keine Antikörper – zu Beginn eines LADA in über 80 % der Fälle nachweisbar - nährt nun den Verdacht, dass es sich bei dir nicht um eine Autoimmunerkrankung mit Remissionsphase handelt, sondern um einen überwundenen klassischen Lifestyldiabetes. Nach Entlastung der arg strapazierten B-Zellen durch externes Insulin, Änderung der Lebensweise – Ernährung und Bewegung- stellten sich erfreulicherweise wieder normnahe Blutzuckerwerte ein.
    Im Grunde genommen, eine diätetische Kompensation des Diabetes nach großer Anschubwirkung durch externes Insulin.



    Ferndiagnosen oder Prognosen sind zwar nicht sehr seriös, aber ich vermute mal ganz kühn, die vermeintliche Remissionsphase eines Typ1-Diabetes wird bei deiner neuen Lebensführung noch sehr lange anhalten.
    Diabetes mellitus – honigsüßer Durchfluss- wird sich noch ganz lange aufhalten, wenn nicht sogar für immer verhindern lassen, zumindest solange der „Geist willig ist und das Fleisch nicht schwach“ wird.



    Leider ist diese Art von „Quasiheilung“ nicht der Regelfall im Alltag der großen Anzahl vollkommen unterschiedlicher Diabetikerkarrieren.
    von Markus Nerger
  • Joa

    Rang: Gast
    am 22.12.2009 22:57:18
    Hallo Markus,

    > Markus schrieb:

    > wenn ich zum jetzigen Zeitpunkt Insulin
    > spritzen will, müßte ich mehr BE essen.
    > stellt sich die Frage für mich, ob das
    > sinnvoll ist.

    Sobald Du mehr BE als vorgesehen futtern musst, um Insulinwirkung auszugleichen, wäre Insulin nicht mehr sinnig.

    > Mir sagte jemand, ich wäre mit meiner
    > Methode bis hierher gekommen, also
    > warum was ändern.

    Deine Methode war absolute Spitzenklasse!
    Und bleibe einfach bei ihr, solange das für Dich gut klappt.

    > Gibt es was wissenschaftliche
    > bezüglich der weiteren Gabe von Insulin,
    > obwohl der BZ im Verlauf genau so ist,
    > wie beim Gesunden ?

    Da waren Studien am Laufen, leider habe ich die Links verbasselt.
    Eigentlich sollten so langsam ein paar Ergebnisse zu erwarten sein. Vermutlich werden die Unterschiede nicht sensationell sein, wenn sie überhaupt nur signifikant sind.

    Möglicherweise sind wir da eher im Feintuning-Bereich. Weil der Autoimmunprozess wird vermutlich durch die Insulinsubstitution nicht sehr stark beeinflusst werden. Zumindest in Deinem Fall von Typ-1 LADA. (Ist nur meine Vermutung)

    > Gestern kam ich nicht einmal über 90 und > das sogar 1 h nach dem Input.

    > Mein BZ um 2 uhr nachts liegt bei 80...

    Ja, das macht eine Insulinsubstitution recht fragwürdig.

    > wo soll ich da noch mit Basal und Bolus
    > was ändern ?

    Bei den Werten möchte ich auch sagen, dass der Aufwand der Insulinsubstitution wohl in keinem sinnvollen Verhältnis stünde.

    Ansonsten könntest Du neben den BZ Werten, ein Auge auf die Laborwerte des aktiven Proinsulins im Blut werfen. Auch beim LADA sollte ein erhöhter Proinsulinspiegel eine (wieder) zunehmende Überforderung der Betazellen anzeigen.

    Bei deinen jetzigen, recht optimalen Werten würde ich empfehlen, mal das Proinsulin als Nüchternwert bestimmen zu lassen. Vielleicht lässt Dein Doc sich überzeugen, zur Not selbst zahlen (so leistbar). Das wären wohl um die 40 Euro.

    Dann hättest Du einen Ausgangswert bei guter Stoffwechsellage, der Abweichungen nach oben besser orten lässt.

    Und weicht das dann nach oben mal ab, vermutlich korrespondierend zu den BZ-Messungen, hättest Du einen guten Indikator wann Insulin deutlicher Sinn macht.

    Auch wenn der autoimmune Abbau nicht davon beeinflusst werden täte.

    Gruß
    Joa
  • Chrissi

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 08:40:47
    Lifestylediabetes, ich!? Nein, leider nicht!

    Ich bin auch weder eine Fress- noch eine Saufmaschine, hallo!???

    Esse in der Regel am Tag 4 BE´s, natürlich gibt es Ausnahmen, bin ja schließlich auch nur ein Mensch und nicht perfekt!
    Habe anfänglich nie mehr als 6 Einheiten gespritzt, für den ganzen Tag, dann wurden es langsam 8, 10, 12. .... und zum Schluss brauchte ich locker für ein Vollkornbrötchen morgens meine 16 Einheiten und so kam ich zum Basisinsulin!
    Natürlich treibe ich viel Sport, was wohl dazu beigetragen hat dass ich soooo lange mit sooo wenig Insulin auskam.

    LG

    von Chrissi
  • Markus Nerger

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 09:39:14
    Das mit der Freß und Saufmaschine war doch ich... von Markus Nerger
  • Chrissi

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 10:06:34
    Aaaaaaaaaaach sooooooooooo!

    :-))

    *lach* von Chrissi
  • Astrid

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 11:45:58
    Hi, Chrissi,

    abgesehen von der anfänglichen Remissionsphase, war es bei mir so, daß ich auch sehr wenig Be´s am Tag gegessen hab´. Mittlerweile hab´ich aber festgestellt, daß "low carb" so nach ein paar Wochen den Insulinbedarf, bzw. den Be-Faktor steigert.

    Seitdem ich wieder 10- 15 Be am Tag esse, konnte ich meinen Insulinbedarf wieder runterfahren, sowohl Basal, als auch den Be-Faktor beim Bolus.

    mfg von Astrid
  • Anonym

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 17:07:53
    Dann bist du kein ausgesprochener Typ 1, das gibt es nicht kein Insulin zu spritzen von Anonym
  • Joa

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 18:22:20
    > Dann bist du kein ausgesprochener
    > Typ 1, das gibt es nicht kein Insulin zu
    > spritzen

    Sachen gibt' s, die gibt' s gar nicht.
    Kommt durchaus vor, dass LADAS anfangs nur auf Metformin und Ernährungsanpassung eingestellt werden und damit ggf. auch ein paar Jährchen einigermaßen hinkommen.

    Gruß
    Joa
  • ascona2

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 20:56:08
    Ich selber bin auch seit einem Jahr Typ1 Diabetiker. Würde ich mich abends aufraffen noch einen spaziergang zu machen müsste ich auch nichts spritzen. Ich esse täglich ca 22 BE und spritze nur abends 0,5 pro BE.Wie gesagt, würde ich mich abens noch bewegen, könnte ich das weglassen. Wenn ich mich abends bewege, brauche ich gar nichs zu spritzen. Und das seit einem Jahr. HBA1C ist immer bei 5,8 von ascona2
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 23.12.2009 21:12:52
    Wenn Du dich aufraffen könntest, jeweils auf einmal nur so viel BEs einzufüllen, dass Dein BZ 1 Stunde danach zuverlässig unter 140mg/dl bleibt, könntest Du die Zeit bis zum regelmäßigen Mehrspritzen bestimmt noch um weitere Monate bis Jahre strecken :-) von Jürgen
  • peter

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 10:59:43
    wer 22 be pro tag reinhaut , und mit ein klein wenig spazierengehen dann auch noch normalwerte erreicht muß soviel insulin haben daß ein t1 extrem unwahrscheinlich ist.
    das problem für echte ladas ist ja daß sie durch fehldiagnose oft viel zu spät insulin bekommen.
    und gerade bei insulinmangel mit sport überhaupt keine bz senkung erreichen sondern das gegenteil.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 12:20:19
    Lieber Jürgen,

    > Jürgen schrieb:

    > Wenn Du dich aufraffen könntest ...

    Aus typischer Typ-1 Sicht bleibt es sich egal, ob der BZ mittels Insulin oder mittels Sport und Diät im Zaum bleibt.

    Gruß
    Joa

    @ all: frohe Weihnachten!
  • Markus Nerger

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 12:27:44
    aus medizinischer Hinsicht wäre es mir nicht egal. Jeder Tag ohne Medis ist ein guter Tag.... Der Sport hat auch noch andere Nebeneffekte... und die Ernährung auch... von Markus Nerger
  • Joa

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 13:28:25
    @ Markus:

    Aus Typ-1 Sicht ging es nur um den Erhalt der Residualen Insulinsekretion.

    Was bei Typ 1 insbesondere heißt, keinen *zusätzlichen*, immunologisch stimulierten Abbau der Betas zu provozieren.

    Alle anderen Aspekte von Bewegung und Ernährung waren außen vor.

    Gruß
    Joa
  • markus nerger

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 15:19:57
    Ja Joa, du hast recht. Aber mir wird zu oft über Medis diskutiert, weil viele glauben, die Medis sind die Retter. Nein Essen und Bewegung sind die Retter.
    und ja.... so trifft man sich wieder.
    Das Net ist ein Dorf...
    Grüßle, muß jetzt was brutzeln... von markus nerger
  • peter

    Rang: Gast
    am 24.12.2009 16:44:49
    ein Tag ohne Medikamente für einen Diabetiker der insulinpflichtig ist, ist weder gesund noch sonst irgendwie gut.
    völlig egal ab er Sport treibt, oder überhaupt nichts ißt,
    sondern endet mit einer Entgleisung.
  • Joa

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 09:06:19
    > markusnerger schrieb:

    > ... mir wird zu oft über Medis diskutiert,
    > weil viele glauben, die Medis sind die
    > Retter.

    Da hast Du sicher recht, aber das kannst Du nur auf den durchschnittlichen Typ 2 beziehen und dann in einem noch frühen Stadium.

    Ist aber erst mal der Rubicon überschritten, was ggf. schon lange vor einer Diagnosestellung anhand der BZ-Werte geschieht, bleibt die Futtersteuerung und Bewegung zwar das A & O, ohne stützende Medikamentation ist es dann aber Essig.

    Erst recht, wenn die Betas schon soweit abgeraucht sind, dass InsulinPFLICHT besteht.

    Was beim Typ 1 grundsätzlich gegeben ist, bis auf ein paar Ausnahmen. Dann aber auch nur für deutlich begrenzte Zeit.

    > Essen und Bewegung sind die Retter.

    Deine Aussage ist bezogen auf Typ 1 zu 100 % als falsch zu bezeichnen.

    Zäume also Deine Begeisterung über Deinen schönen Erfolg ein Wenig, sonst gibt es unter Typ 1ern mächtig viel Gegenwind.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 09:38:55
    Die Typen-Einteilung findet nur in der Theorie schön sauber getrennt statt. In der Praxis ist de facto jeder sein eigener Typ, und in der Praxis hat jeder für seinen gesunden BZ-Verlauf seinen eigenen Insulin-Bedarf. Den mit Futterauswahl und Bewegung zu steuern und zu begrenzen, ist für alle Typen allgemein mögliche Basal-Therapie. Wie weit die im Einzelfall ohne oder mit wieviel von welchen Medis für den eigenen Alltag reicht, und wie weit man den der Therapie ggf. anpassen kann und mag, kann nur jeder einzelne Betroffene selbst austesten und dann nach seinen Möglichkeiten selbst machen.

    Allerdings halte ich für jede Therapie für unabdingbar, dass jeder Betroffene selbst herausfindet, mit was an Medis er jeweils für seinen gesunden BZ-Verlauf er unter welchen Umständen minimal auskommt. von Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 12:25:42
    Lieber Jürgen,

    > Jürgen schrieb

    > In der Praxis ist de facto jeder sein
    > eigener Typ, und in der Praxis hat jeder
    > für seinen gesunden BZ-Verlauf seinen
    > eigenen Insulin-Bedarf. Den mit
    > Futterauswahl und Bewegung zu
    > steuern und zu begrenzen, ist für alle
    > Typen allgemein mögliche Basal-
    > Therapie.

    Da Du Dich ja nicht erst seit gestern mit Diabetes beschäftigst, wundern mich Deine "verwegenen" Aussagen sehr.

    Zingend notwendige Basaltherapie des Typ 1 ist die Insulinsubstitution. Alles andere ist eine Frage der Kür.

    Nur in der Anfangsphase kann es beim Typ 1 vorkommen, dass nach einer Entlastung der Betas eine vorübergehende Remissionsphase eintritt, die eine Insulinsubstitution für eine begrenzte Zeit verzichtbar machen kann. In dieser Phase wäre Deine Aussage dann zeitbegrenzt zutreffend.

    Frohes Fest
    und
    Gruß

    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 13:48:22
    Moin Joa,

    zwingend notwendig ist in meinen Augen immer das, was egal welcher Typ mindestens für seinen gesunden BZ-Verlauf im Rahmen von max 140-120-100mg/dl 1-2-3 Stunden nach jedem Input braucht. Wer den Rahmen mit Low Carb und Bewegung einhalten kann und will, braucht nach meinem Verständnis auch als werdender Typ1 kein Insulin.
    Dabei sehe ich das aus der Perspektive des Anfängers nicht als Kür, weil der ja ohne Medis auch nicht unterzuckert.

    Frohes Fest,
    Jürgen
  • markus nerger

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 19:50:00
    also meine Werte stimmen und ich brauche kein Insulin. Die werte sind der maßstab und mit der unterstützung meines Diabetologen nehme ich kein Insulin und ich hätte auch auf raten des docs keines mehr genommen. Heute mogen 5 UHR 1 Be VK Brot. 7 Uhr 2 Äpfel. 8 Uhr BZ 64. Ohne Insulin. Für was auch insulin. Da träumt jeder nicht Diabetiker davon....
    die Aufteilung in Typ 1 Typ 2 und Lada steht in den Wissenschaftsbüchern. und nur da. Jeder diabetiker ist ein Idividuum. sonst wäre ich ein Spinner oder ein Phänomen.
    Markus von markus nerger
  • dfrfg

    Rang: Gast
    am 25.12.2009 20:33:31
    "Jeder diabetiker ist ein Idividuum. sonst wäre ich ein Spinner " Okay und wie kannst du dann fragen: "Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?" Kann er ja nicht, da ja jeder ein Individuum ist. Und was soll das: "Für was auch insulin. Da träumt jeder nicht Diabetiker davon...." Da träumt mit Sicherheit kein Nicht-Diabetiker von - ohne Insulin wäre er Typ1 und warum sollte ein Gesunder von Insulin träumen?
  • Joa

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 00:51:27
    > markus nerger schrieb:

    > also meine Werte stimmen und ich brauche kein Insulin.
    > Die werte sind der maßstab

    Wie schon mehrfach gesagt, prima, gut und weiter so!

    Es ging aber nicht um Dich sondern um falsche, bzw. falsch verstehbare Aussagen.

    Welcher Typ Diabetiker Du nun bist ist schnuppe. Da sollen sich die Oberärzte weiter drüber streiten.

    Hauptsache es klappt bei Dir. *thumb_up*

    Gruß
    Joa
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 10:03:24
    Merkwürdige Diskussion. Ich habe immer noch nicht verstanden, was so besonders daran sein soll, wenn jemand drei Monate nach der Diagnose DM1 kein Insulin mehr spritzen muss. So war es bei mir auch. Der Honeymoon geht auch wieder vorüber. Leider! Allerdings bin ich der Meinung, dass sich dieser durch Bolus-Insulin verlängern lässt. Aber Der Diabetologe von Markus scheint da eine andere Auffassung zu vertreten. von Robert B.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 10:53:33
    Moin Robert,

    wofür sollte Markus Insulin spritzen, wenn der BZ nach Brot und Äpfeln weit unter 100 sinkt?

    Schönen Rest vom Fest! Jürgen
  • Robert B.

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 12:44:33
    "wofür sollte Markus Insulin spritzen, wenn der BZ nach Brot und Äpfeln weit unter 100 sinkt?"

    Um die Beispeicheldrüse zu entlasten und so das Immunsystem davon abzuhalten seine Aktivitäten im "Kampf" gegen die Betazellen zu verstärken. Nach meiner Auffassung ist es das Eigeninsulin, das die Autoimmunreaktionen auf den Plan ruft. Ich befürchte, Markus verkürzt mit seinem Handeln nur seinen Honeymoon. Aber sein Diabetologe scheint das anders zu sehen. von Robert B.
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 13:18:45
    Moin Robert,

    wer ohne Insulin zu spritzen 1 Stunde nach recht normalem Futterinput 64 misst, würde sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit JEDEM Bolus in den Hypokeller spritzen. Was an ner Hypo könnte den verbliebenen Betazellrest schützen?

    Du hättest recht, wenn Markus ne Stunde nach dem Essen z.B. 180 messen würde. Das würde zeigen, dass sein Betazellrest den Anforderungen nicht mehr so ganz nachkommen könnte, und da könnte die passende Insulingabe die zu große Belastung zellerhaltend verringern.

    Frohen Rest vom Fest, Jürgen
  • Joa

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 13:38:04
    > Robert B. schrieb:

    > Um die Beispeicheldrüse zu entlasten und
    > so das Immunsystem davon abzuhalten
    > seine Aktivitäten im "Kampf" gegen die Betazellen
    > zu verstärken.

    Bei Markus gibt es keinen Anhaltspunkt für eine autoimmune Aktivität. Es wurden keine Antikörper gefunden.

    Es bleibt die "normale" immunologische Antwort, die von überlasteten Betazellen selbst ausgelöst wird.
    Erhöhung des Interleukin-1b > vermehrte Interleukin-1 Rezeptoraktivierung > Betazelltod.

    Derzeit im Testlauf diesbezüglich ist die antagonistische Deaktivierung des Rezeptors mittels "Anakinra".
    Bei Typ 2 mit bemerkenswertem Erfolg, bei Typ 1 muss erst mal abgewartet werden.

    Als Marker für eine Betazellüberforderung gelten wohl für alle Diabetestypen die gleichen Faktoren:

    1.) Erhöhter Interleukin-1-beta Spiegel
    2.) Erhöhtes aktives Proinsulin

    Beide Marker sollten nachweisbar sein, bevor es zu pathologischen BZ-Werten kommt.

    Praxisrelevant wird dabei aber erst mal nur der Proinsulinspiegel sein.

    Solange das Proinsulin unauffällig bleibt, wäre eine externe Insulinzufuhr wohl unsinnig.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 14:51:23
    Moin Joa,

    bei Roberts Beitrag geht es um die spritzende Entlastung bei autoimmuner Aktivität. Und die kann aus meiner Sicht nur als Antwort auf eine messbare Überlastung stattfinden, wenn der BZ also deutlich über den gesunden Rahmen hinaus ansteigt. So lange vor allem auch direkt nach dem Essen ein BZ-Verlauf im unteren grünen Bereich gemessen wird, muss jeder gespritzte Entlastungsversuch in ne Hypo führen.

    Deine Sicht, dass zur Therapie-Bestimmung erst einmal diverse Tests laufen, kann ich aus der einfachen breiten Selbsthilfe-Erfahrung nicht teilen. Ich kenne reichlich Typ2, die Insulinausgabeverstärker schlucken, aber keinen einzigen darunter, auch keinen der in diesem Jahr diagnostizierten, der auf Proinsulin getestet worden wäre.
    Und dann würde mich, wäre ich betroffen, ja noch besonders die Proinsulin-Menge interessieren, die bei mir der Verstärker mit seiner zusätzlichen Überlastung bewirken würde. Und davon ist nicht einmal in den fortschrittlichsten Veröffentlichungen die Schreibe.

    Schönen Rest vom Fest, Jürgen
  • Nachtrag

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 15:20:31
    > Solange das Proinsulin unauffällig
    > wäre eine externe Insulinzufuhr
    > wohl unsinnig.

    Unter der Voraussetzung, dass die Ausgabe von intaktem Proinsulin tatsächlich, wie bisher angenommen, die Überlastung markiert und nicht eine zusätzliche Störung, die bei Überlastung eintreten kann oder auch nicht. von Nachtrag
  • Joa

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 16:25:03
    > Jürgen schrieb:

    > ... würde mich, wäre ich betroffen,
    > ja noch besonders die
    > Proinsulin-Menge interessieren,
    > die bei mir der Verstärker mit seiner
    > zusätzlichen Überlastung bewirken
    > würde.
    > Und davon ist nicht einmal in den
    > fortschrittlichsten Veröffentlichungen
    > die Schreibe.

    In den Angaben der Studien zu den diversen Medikamenten finden sich immer auch Angaben zur Auswirkung auf die Proinsulinsekretion.

    Z.B. als Insulin-/Proinsulin-Ratio [Verhältnis, Quotient]

    Klar ist, dass Sekretagoga, voran die aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe, auch die Ausschüttung an Proinsulin erhöhen, während Inkretin-Mimetika, Sitagliptin, Metformin u.a. Verbesserungen bewirken.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 17:38:37
    Moin Joa,

    > In den Angaben der Studien
    > zu den diversen Medikamenten
    > finden sich immer auch Angaben
    > zur Auswirkung auf die
    > Proinsulinsekretion.

    Und was weiß wohl der Dok davon?
    Und was erkärt er dazu wohl seinen
    Patienten?
    Und wo findet sich davon was in den DDG
    Praxisleitlinien?

    Ach ja, und als per Byetta/Victoza mehr oder weniger wiederhergestellten Inkretin-Effekt hab ich mir von einem relativ jungen Diabetologen mit großer Praxis und eifrigen DDG-Aktivitäten kürzlich in der Hauptsache einen niedrigeren Nüchtern-BZ erklären lassen.

    Schönen Rest vom Fest, Jürgen
  • markus nerger

    Rang: Gast
    am 26.12.2009 20:36:55
    Habe heute mal getestet was der BZ bei BE input macht. Nichts macht er. Nach 1 h war er wieder bei um die 70. VK Brot und Joghurt und Nudeln.... Nun ich bleib dran und wenn der Mond vorbei ist, wird halt wieder gepritzt... von markus nerger
  • markus nerger

    Rang: Gast
    am 27.12.2009 10:23:51
    Bei 6 Be input... von markus nerger
  • Joa

    Rang: Gast
    am 27.12.2009 12:09:46
    > Jürgen schrieb:

    > Ach ja, und als per Byetta/Victoza
    > mehr oder weniger wiederher-
    > gestellten Inkretin-Effekt hab ich
    > mir von einem relativ jungen
    > Diabetologen mit großer Praxis und
    > eifrigen DDG-Aktivitäten kürzlich in der
    > Hauptsache einen niedrigeren
    > Nüchtern-BZ erklären lassen.

    Das liest sich, als sei die Aussage suspekt?

    Man sollte sie aber wohl durchaus ernsthaft betrachten, da sie vermutlich der praktischen Erfahrung enstammen wird.

    Byetta & Co sind halt keine Heilmittel. Neue Betazellen züchtet diese Medikamentenklasse auch nicht heran. Unter Byetta ist der Betazellabbau weiter progredient. Vermutlich auch unter Victoza.

    Ab einem gewissen Stadium wird Byetta ggf. noch die Nachtwerte ein Stück zäumen helfen. Für prandiale Insulinleistung feht es trotzdem an verbliebener Betazellkapazität.

    Gruß
    Joa
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 27.12.2009 12:50:41
    Moin Joa,

    das liest sich nicht nur suspekt, sondern das ist mehr als das. Denn die prandiale Insulinleistung kommt bei den Ärzten, mit denen ich bis jetzt gesprochen habe, bei diesen Mitteln definitiv nicht vor. "Dafür haben wir doch Mittel wie Glimepirid!"
    Und so lange solche Ausgabeverstärker einen messbaren Nutzen haben, können Byetta und Victoza ohne deren medikamentöse Dauerüberlastung sehr wohl viel von der notwendigen prandialen Insulinleistung abrufen und dabei die übermäßige Glukagonausgabe der Alphas und damit die Typ2-spezifische beständig übermäßige Ausgabe an Glukose aus der Leber wenigstens zeitweise unterbinden, während etwa Metformin da nur ein bisschen dran bremst. Mit etwas Verstand wären Byetta & Co sehr viel nützlicher einzusetzen, als sie derzeit werden.

    Und noch eins, worüber ich herzhaft lachen würd, wenn es nicht so traurig wäre: ich kenne als einzigen tatsächlich nur einen Krankenhausarzt, der bis vor 2 Jahren bei den Diabetikern unter seinen Patienten eine postprandiale Messung am Tag und den Versuch als Standard hatte, die jeweiligen Einstellungen auf der Basis der postprandialen Werte zu optimieren. Die ist aber dann schnell dem Verwaltungsrotstift zum Opfer gefallen, denn nach dem Essen Messen gehört nicht zur ordentlichen Standardroutine.

    Schönen Restsonntag! Jürgen
  • Barbara

    Rang: Gast
    am 27.12.2009 13:32:01
    hallo Jürgen, das kann ich nicht bestätigen.
    In Bad Lauterberg wird i9mmer 2 Std. nach dem Essen im Labor gemessen.
    Mfg. Barbara
  • rudi

    Rang: Gast
    am 27.12.2009 13:34:41
    hallo jürgen,

    exakte beschreibung, welche sich mit meinen erfahrungen
    voll deckt.
    mein arzt würde von sich aus keine umstellung zu byetta & co
    seinen patienten anbieten.
    erst wenn ausgabeverstärker nicht mehr wirken, kommt insulin ins spiel.
    dass ich überhaupt janumet bekam, war mein wunsch.
    wende es seit über einem jahr mit erfolg an.

    gruss rudi
  • Joa

    Rang: Gast
    am 27.12.2009 13:53:58
    Um mal wieder on topic zu sein:

    Ein, besser wohl das Hauptroblem des Typ 2 ist die Insulinresistenz. Diese erhöht sich zwangsläufig parallel zu der Menge der Insulinsekretion der Betazellen, insbesondere, wenn diese überlastet sind.

    Als Mittler/Ursache der Down-Regulation werden sowohl die Insulinspiegel, als auch ein erhöhtes Interleukin-1 beta (IL-1b) gesehen.

    Da überforderte Betas nicht nur viel Insulin. sondern auch das IL-1 verstärkt freisetzten, trifft es die in Zellnachbarschaft angesiedelten Alphazellen sicher besonders hart.

    Wenn der Betroffene es schafft die Down-Regulation der IR (Insulinrezeptoren) umzukehren, also eine Up-Regulation einleitet, zeigen sich ggf, höchst beeindruckende Erfolge,

    Ich denke, dass wir den tollen Erfolg von Markus auch in solchem Zusammenhang verstehen dürfen,

    6 BE ohne postprandiale Blutzuckerspitze ist einfach nur *s p i t z e".

    Offenkundig hat Markus alle verfügbaren Register der Up-Regulation gezogen. :-)))

    Gruß
    Joa
  • ss

    Rang: Gast
    am 28.12.2009 10:35:05
    Stimmt @Joa:

    Das Hauptproblem bei Typ2 ist die Insulinresistenz, die ein hiesiger Möchtegern-Mediziner an anderer Stelle gerne als Müühtos in Abrede stellt.

  • markus nerger

    Rang: Gast
    am 28.12.2009 10:44:48
    Ich kann bestätigen, dass bei meiner Einstellung (wenn man das so nennen kann) NIE nach dem Input gemessen wurde. Immer nur vor dem Essen. Nur mein Diabetologe sagte mir, dass die Werte nach dem Essen wichtiger oder genau so wichtig sind, wie die vor dem Essen. bei manchem Diabetiker kommt dann das böse erwachen, wenn 2 h nach Input die Werte in den Wolken sind. von markus nerger