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selfish brain Theorie von Prof.Achim Peters

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    am 02.08.2014 07:28:35
    Hallo zusammen,
    ich hab mich gerade angemeldet , bin selbst von Diabetes Typ II betroffen.
    Ich habe kürzlich das neueste Buch von Achim Peters gelesen, sehr interessant. Hat das hier auch jemand schon gelesen?
    Seine Theorien sind absolut logisch und nachvollziehbar, vieles habe ich selbst so erlebt und kann es bestätigen.
    Er meint ja z.B. dass die hohen Zuckerwerte bei TypII einen Sinn haben, nämlich das Gehirn ausreichend mit Energie zu versorgen. von daher ist eine Senkung des BZ eigentlich kontraproduktiv.
    Er geht auch sehr ausführlich auf die Ursachen der Entwicklung eines TypII Diabetes ein. Das ist vor allem der Stress. Nicht nur Stress in der Form viel Arbeit zu haben, sondern z.B.auch Einsamkeit, ausweglose Situationen, Armut, Diäten - sind Formen von Stress.
    Auch das Dicksein, vor allem ein dicker Bauch, hat seinen Sinn und hilft dem Körper mit Stress klarzukommen.
    Das waren alles ganz neue Gedanken für mich und ich fände es toll wenn man sich darüber austauschen könnte.
    LG,
    wildflower
  • Gast

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    am 02.08.2014 09:20:48
    hm...das würde ja im Umkehrschluss heißen, man sollte Diabetes Typ II unbehandelt lassen, weil sonst das Hirn unterversorgt ist...aber was ist dann mit den Nieren, den Nerven usw.??
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    am 02.08.2014 09:22:00
    Das Buch ist natürlich interessanter zu lesen, aber dieser Wiki-Beitrag liefert einen guten Einblick
    http://de.wikipedia.org/wiki/Selfish-Brain-Theorie
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    am 02.08.2014 09:46:14
    Hallo Jürgen,
    hast du das Buch gelesen?
    @ gast, ja das ist dann die Frage. Es kann dann schon sein, dass Augen und Nieren Schäden davontragen bei hohen Werten. Vielleicht ist das aber das kleinere Übel weil man dafür z.B. einen Herzinfarkt eher überlebt.
    Auch bei Dr. Gunter Frank (kennt jemand seine Bücher?) habe ich Ähnliches gelesen, dass die Grenzwerte viel zu niedrig angesetzt sind, damit immer mehr Menschen krank (gemacht) werden und damit behandlungsbedürftig. Und viel zu oft schadet die Therapie mehr als dass sie nutzt. Den Nutzen haben andere, die sich damit eine goldene Nase verdienen.
    Irgendwo hab ich auch mal die Theorie gelesen, oder es war sogar so bei einem Volksstamm ohne medizin. Versorgung, dass die Typ2 Betroffenen zuerst viel Gewicht zunahmen, und dann mit hohen Zuckerwerten wieder Gewicht abnahmen , so dass sie wieder ihr Normalgewicht erreichten. Damit würde der Körper sich sozusagen selber helfen.(So krass schreibt es Achim Peters nicht, aber wenn man seine Theorie zu ende denkt, muss man ja zu dem Schluss kommen.)
    Ich bin selber noch unsicher, wie ich das alles einordnen soll, fange erst an darüber nachzudenken
  • Gast

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    am 02.08.2014 12:05:44
    Ich kenne jetzt das Buch nicht. Sicher ist es so, dass in vielen mediz. Bereichen in den letzten Jahren die Grenzwerte immer weiter abgesenkt wurden (Blutzucker, Blutdruck, Cholesterin, Triglyzeride, TSH etc.etc.)

    Ob man sich dem anschließen will, ist natürlich immer die persönliche Entscheidung jedes einzelnen.

    Was mich aber irritiert, ist die Aussage, der BZ steigt an, weil das Gehirn mehr Zucker braucht. Diese Aussage ist meines Erachtens falsch.Der BZ steigt an, da Insulin fehlt, das den Zucker in die Zellen schaffen kann.Und darum bleibt mehr Zucker im Blut zurück.

    Wie gesagt, ich kenne das Buch nicht. Wenn aber diese Aussage so dort steht, macht mich das in Bezug auf den restlichen Inhalt eher skeptisch!
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    am 02.08.2014 12:24:30
    http://www.selfish-brain.org/press_de/focus_01_04_2009.pdf
    hier ist ein Link, wo man Genaueres nachlesen kann.
    Achim Peters ist übrigens Professor an der Uni Lübeck, also kein dahergelaufener Scharlatan.
    Und er hat genau das erforscht mit dem selbstsüchtigen Gehirn.
    Es ist natürlich schwer, eine Sache die man jahrzehntelang geglaubt hat, in Frage zu stellen. Das verändert ja alles und stellt alles auf den Kopf. Aber deswegen muss es nicht falsch sein.
    Es ist verständlich dass du skeptisch bist. Aber du musst deswegen nicht recht haben.
  • Gast

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    am 02.08.2014 12:44:17
    hallo blümchen , nur beantworte dir bitte bevor du da weiter spekulierst ob der typ (für mich ein idiot) sich wirklich etwas gedacht oder nur wild spekuliert hat.
    ob du wirklich blind an der dialyse hängen willst um einen theoretischen herzinfarkt zu vermeiden ? den ja auch nichtdiabetiker bekommen können.
    bloß weil der prof ist heißt das nicht daß er wissenschaftler ist.
    auch andere ärzte haben schon mal gesponnen.
    denke da an wakefield der ganz groß posaunt hat, durch impfung würde autismus ausgelöst werden, zum schluß hat er nur betrogen.
    ich jedenfalls habe genügend päckchen durch erhöhten bz mit mir zu tragen, brauche nichts mehr.
    und nein ich werde auch das buch nicht lesen, weshalb sollte ich ?
    was glaubst du wieviel dämliches gedruckt wird ich mache die idioten nicht noch reicher.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 02.08.2014 12:49:06
    Moin Wildflower,

    der erste Hype zum Selfish Brain in der Diabetologie ist seit gut 10 Jahren durch. Wie jede neue ernsthafte wissenschaftliche Theorie gibt sie neue Antworten auf alte Fragen, lässt einige Fragen durchaus unbeantwortet und wirft auch neue Fragen auf, die sie selbst nicht beantworten kann.

    So habe ich z.B. bei Professor Peters und weiteren wissenschaftlichen Vertretern der Theorie gefunden, dass das Gehirn die Insulinausgabe senkt, wenn es mehr Glukose haben will. Das halte ich für sehr plausibel, weil das Gehirn zu seiner Versorgung mit Glukose kein Insulin braucht. Denn wo mit weniger Insulin der Rest vom Organismus weniger Glukose aus dem Kreislauf raus nehmen kann, bleibt automatisch mehr für den einzigen Verbraucher übrig, der dazu kein Insulin braucht.

    Wie passt nun dazu, dass ein Mehr an Insulin das erste Kennzeichen von Typ2 ist? Also praktisch das Gegenteil von dem, was die Selfisch-Brain-Theorie eigentlich sagt?

    Bin neugierig, Jürgen
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    am 02.08.2014 13:58:36
    @ Gast
    (außer Jürgen scheints hier nur Gäste zu geben-seltsam)
    bist du der Gast von einem vorherigen Post?
    Vielleicht solltest du dich erstmal etwas genauer informieren, bevor du diesen "Typen", gemeint war wohl Achim Peters, als Idioten betitelst. Er ist u.a. leitender Oberarzt des Bereichs Diabetologie an der Uniklinik Lübeck. Er erhielt von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft den Silvia- King-Preis.
    Aber du glaubst halt anderen Ärzten, bitte, hat niemand was dagegen. Ich verstehe nicht warum du dich so angegriffen fühlst.
    @Jürgen,
    in dem Link von mir weiter oben ist das alles eigentlich sehr gut erklärt, wenn du da nochmal gucken willst, dann muss ich nicht nochmal alles schreiben.
    Oder kurz:
    Zu Beginn hat man viel Insulin im Blut , hat viel Hunger und wird dick. Das ist wohl die erste Maßnahme des Gehirns, um an Energie zu kommen. Um wenigstens etwas abzubekommen muss der Körper ganz viel Reserven anlegen. Ein Gesunder ißt 2 Brötchen , versorgt damit Körper und Gehirn. Und der von diesem Typ2 Betroffene ißt auch 2 Brötchen, aber das Gehirn schreit: wo bleibt mein Frühstück? also noch mehr essen, damit das Gehirn halbwegs versorgt ist. Deshalb das Merkmal viel Insulin am Anfang, damit der Mensch viel isst, dick wird und das Gehirn halbwegs beruhigt ist, weil es versorgt ist.
  • Gast

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    am 02.08.2014 14:09:06
    wie komst du darauf daß sich jemand angeriffen fühlt weil er nicht deiner meinung ist ?
    du hast geschrieben daß blindheit und nierenversagen ev das kleinere übel ist, "das" ist idiotisch, du hast wohl nichts ? aber andere haben was und für die spreche ich dir ab etwas als kleineres übel zu bezeichnen.
    und zu peters habe ich ausdücklich geschrieben für mich ist er ein idiot, du und jeder andere kann das anders sehen.
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    am 02.08.2014 14:16:36
    An deinem Tonfall merke ich, dass du ziemlich wütend bist. Es tut mir leid, wenn du mit Spätfolgen zu kämpfen hast, vielleicht fühlst du dich deswegen so angegriffen?
    Für mich sind Idioten eher solche Menschen die sich mit Groß-und Kleinschreibung nicht so auskennen.
    Aber jeder hat da halt andere Prioritäten.
  • Gast

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    am 02.08.2014 14:20:14
    @wildflower
    Du wirst doch nicht in diesem Forum ernsthaft eine Diskussion führen wollen?
    Dazu ist dieses Forum absolut ungeeignet. Hier geht es ums Rechthaben, ums Behaupten und darum, sich als Sachverständiger darzustellen und sich in der Anerkennung durch die anderen Foris zu sonnen.
    Und merk dir in diesem Forum eines: Richtig ist, was Jürgen sagt! Das werden dir die Jürgenjünger sicher sehr bald deutlich kundtun.
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    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 02.08.2014 14:28:15
    War das jetzt ironisch gemeint?
    Was mich hier irritiert sind die vielen Gäste. man weiß ja nie mit wem man es zu tun hat, welcher Gast das nun ist. Da ist mir ein Jürgen schon lieber, obwohl ich ihn sonst noch nicht weiter kenne. Aber zumindest hat er etwas Sachliches zum Thema geschrieben.
    Dann gibt es hier wohl Jürgen-Jünger und Gäste.....Sehr mysteriös.
    Na, ich bin gespannt.
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    am 02.08.2014 14:45:16
    Moin Wildflower,

    schrieb:
    Zu Beginn hat man viel Insulin im Blut , hat viel Hunger und wird dick. Das ist wohl die erste Maßnahme des Gehirns, um an Energie zu kommen. Um wenigstens etwas abzubekommen muss der Körper ganz viel Reserven anlegen. Ein Gesunder ißt 2 Brötchen , versorgt damit Körper und Gehirn. Und der von diesem Typ2 Betroffene ißt auch 2 Brötchen, aber das Gehirn schreit: wo bleibt mein Frühstück? also noch mehr essen, damit das Gehirn halbwegs versorgt ist. Deshalb das Merkmal viel Insulin am Anfang, damit der Mensch viel isst, dick wird und das Gehirn halbwegs beruhigt ist, weil es versorgt ist.


    Genau da widerspricht sich nach meinem Verständnis die Theorie selbst. Denn sie geht doch wesentlich von der Lieferung just in time/on demand aus, was vollkommen zur Absenkung der Insulin-Ausgabe passt. Eine vorsorgliche Bevorratung mit Hilfe von deutlich zu vieler Insulin- und Glukose-Ausgabe widerspricht genau diesem Ansatz.

    Dazu ein einfaches praktisches Beispiel:
    Es gibt seit gut 10 Jahren zunehmend engmaschig beobachtete und dokumentierte Erfahrungen mit extrem schwergewichtigen Typ2 vor und nach einer bariatrischen Operation.
    Vor der Operation sehr hoher Blutzucker und sehr viel zu viel an eigenem Insulin und dabei träge und schlapp.
    Bei mehr als der Hälfte der Betroffenen nur 1 Woche nach der OP normaler Blutzucker und völlig normaler Insulinspiegel, also völlig unauffälliger HOMA-Index bei völlig frisch und munterem Befinden.

    Könnte man z.B. im Sinne der Theorie so erklären, dass mit der geringen noch möglichen Nahrungsaufnahme nach der OP das Gehirn dringend Energie braucht und deswegen den Insulinspiegel senkt. Damit ihm der Rest vom Organismus, der ja auf Insulin zur Glukose-Aufnahme angewiesen ist, die Glukose nicht wegschnappt.

    Nur würde dem die Entwicklung bis zur OP doch voll widersprechen, oder?

    bin ratlos, Jürgen
    Bearbeitet von User am 02.08.2014 14:46:56. Grund: Korrektur
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.08.2014 14:55:16
    Hallo wildflower,

    ich bin der Gast, der den ersten Beitrag heute um 09:20:48 geschrieben hat. Wegen genau der Diskussionskultur, die hier herrscht, bin ich bisher als unangemeldeter Gast hier unterwegs.

    Mit deinem Beitrag von heute 13:58:36 machst du mich auch ziemlich ratlos. Die Sache mit dem zu viel Insulin leuchtet mir ein...aaaaber....mir wurde vermittelt, dass der Körper wegen der Insulinresistenz zu viel Insulin ausschüttet, weil das Insulin nicht in den Zellen...und wie ich meine....auch nicht im Gehirn ankommt.

    Wie sieht es denn damit aus?

    LG
    Heidi (zur besseren Gästeunterscheidung)
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    am 02.08.2014 19:27:34
    Hallo ratloser Jürgen,
    Zuerst will ich mal sagen, dass ich selber noch am Anfang bin das alles zu verstehen. Deswegen hatte ich gehofft, dass hier jemand das Buch gelesen hat.
    So eine bariatrische OP ist ja im Grunde gleichzusetzen mit einer ganz strengen Diät. Nur dass es durch die OP leichter fällt wenig zu essen. Und ja , die Zuckerwerte gehen runter bis hin zu normalen Werten. Könnte man durch eine Diät mit viel Willenskraft auch schaffen.
    Wie sollen die Werte auch hoch sein, wenn der Mensch kaum was isst?
    Der Patient hat nun zwar keinen Diabetes mehr, aber sein Gehirn ist zu lebenslangem Hungern verurteilt.
    Und das ist sehr "ungesund".
    Es gibt ja auch in den ganzen armen Ländern viel weniger Diabetiker .Klar, wenn es kaum was zu beißen gibt, wie soll da der Zucker auch hoch gehen?
    Wenn es denen besser geht und sie mehr zu essen haben, werde viele plötzlich ganz dick, die Spirale setzt sich in Gang. Zu beobachten z.B. bei den australischen Ureinwohnern.
    Dem Gehirn geht es besser, nun kommen halt die Probleme durch das Dicksein-Gelenkprobleme u.ä Und eben hohe Zuckerwerte.
    Ich hoffe , ich konnte mich verständlich machen?
    wildflower
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    am 02.08.2014 19:37:28
    Hallo Heidi,(endlich mal ein Gast mit Namen ;) )
    bei Insulinresistenz schüttet der Körper oft zu viel Insulin aus, das stimmt. Das kommt schon an da wo es ankommen soll. (Wenn auch nicht im Gehirn)
    Aber dieses Insulin ist dann wie mit Wasser verdünnt, es wirkt nicht so wie es wirken sollte. Und das ist das Problem bei der Resistenz.
    Und dann spritzt man und spritzt mehr und mehr und die Werte gehen einfach nicht runter. Dafür wird man immer dicker....
    Dir auch LG,
    Wildflower
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    am 02.08.2014 20:29:16
    Moin Wildflower,

    schrieb:
    Wie sollen die Werte auch hoch sein, wenn der Mensch kaum was isst?
    Der Patient hat nun zwar keinen Diabetes mehr, aber sein Gehirn ist zu lebenslangem Hungern verurteilt.


    Da widersprichst Du aber der Selfish Brain Theorie total, denn die lebt davon, dass sich das Gehirn IMMER völlig ausreichend mit Energie versorgt, auch wenn der Rest von seinem Menschen Tage und Wochen lang hungert. Das ist der Kern der Theorie. Und den halte ich auch so für plausibel.

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.08.2014 20:30:04
    @Wildflower...das mit der Insulinresistenz kenne ich anders...angeblich kommt das Insulin eben nicht in den Zellen an...aber okay...wahrscheinlich sind das hochkomplexe Zusammenhänge, die man wohl kaum hier per Diskussion klären kann...

    Auch diesen Zusammenhang sehe ich etwas anders.

    Es gibt ja auch in den ganzen armen Ländern viel weniger Diabetiker .Klar, wenn es kaum was zu beißen gibt, wie soll da der Zucker auch hoch gehen? Wenn es denen besser geht und sie mehr zu essen haben, werde viele plötzlich ganz dick, die Spirale setzt sich in Gang. Zu beobachten z.B. bei den australischen Ureinwohnern.

    Soweit ich weiß, ist das der sogenannte "Sparflammeneffekt". Das bedeutet, der Körper lernt, mit beispielsweise 300 kcal am Tag auszukommen, in dem er dieses Minderangebot an Nahrung besonders gut auswertet, um davon leben zu können. Der Stoffwechsel läuft sozusagen im höchsten Gang. Gibt es dann irgendwann mehr Nahrung, es wird "normal" gegessen z. B. 2000 kcal, verwertet der Körper dies genau so aus wie bisher, legt als 1700 kcal als sowas wie Vorrat an - es könnten ja wieder Mangelzeiten kommen.

    Wir sind schon komplizierte Wesen.

    LG
    Heidi
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    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 02.08.2014 21:10:34
    Jürgen,
    ich sehe da keinen Widerspruch. Das behauptet die Selfish -Brain -Theorie auch nirgends, dass sich das Gehirn" immer völlig ausreichend mit Energie versorgt." Wenn doch ,dann zeig mir die Stelle. Dann hab ich da was falsch verstanden oder überlesen.
    Wie soll sich denn das Gehirn" IMMER "völlig ausreichend mit Energie versorgen, wenn keine Energie da ist? Wo nichts ist ,kann sich das Gehirn auch nichts holen. Dann magert der Körper ab und irgendwann stirbt der Mensch. Wenn nur wenig da ist, kann sich das Gehirn nur wenig holen. Wenn Mensch Diät macht oder durch die OP wenig isst, dann wird sich das Gehirn schon etwas holen aber es findet nicht genug, dann ist das ein großer Stress für das Gehirn.
    Ich hab mal gehört, dass während einer Hungerzeit oder z.B. in Afrika, es ganz wichtig ist, dass zuerst die Eltern etwas essen, und nicht wie man denken würde, dass die Eltern zuerst den Kindern was zu essen geben und sie den Rest nehmen. Aber wenn die Eltern nicht mehr klar denken können, und das passiert wenn das Gehirn keine Energie bekommt, dann können sie erst recht nicht mehr für ihre Kinder sorgen.
    Es kann also schon passieren, dass das Gehirn nicht genügend Energie bekommt.
    In abgeschwächter Form kennen wir das ja auch, wenn wir mal lange nichts gegessen haben oder bei einer Unterzuckerung.
    Aber wenn genug da ist, wie in den reichen Ländern, dann hat so ein Betroffener immer das Essen vor Augen und entweder er kämpft gegen den Hunger und Appetit an oder er lässt es sich schmecken.
    Wenn man jetzt Insulin spritzt, bedeutet das fürs Brain!! Achtung Gefahr es droht Unterzucker !!(trotz hoher Werte- das Gehirn weiß noch nichts von Leitlinien und Grenzwerten) Man kriegt noch mehr Hunger , wird noch dicker, muss noch mehr spritzen....
    Schönen Abend noch!
    Wildflower
    Bearbeitet von User am 02.08.2014 21:12:42. Grund: Ergänzung
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    am 02.08.2014 21:25:49
    Hallo Heidi,
    mit der Insulinresistenz, das wird ja oft so erklärt, dass das Insulin den" falschen Schlüssel" hat und somit die Zelle nicht" aufschließen" kann. Insofern kommt das Insulin nicht an, da hast du recht. Ich meinte das gleiche, hab mich wohl etwas unglücklich ausgedrückt.
    Dieser Sparflammeneffekt ist wohl sowas wie der Jojo-Effekt bei Diäten. Da lernt der Körper, dass er sich noch mehr Bemühen muss bei der Anlage der Fettdepots, denn scheinbar kommen wohl öfters Hungersnöte...Ja, das ist wirklich verflixt und zugenäht.
    Vielleicht sollten wir mal zu der Frage kommen, wie man sich da sinnvoll verhält.
    LG, Wildflower
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    am 02.08.2014 21:32:19
    Moin Wildflower,

    warum sollte das brain denn selfish genannt werden, wenn es nicht für sich selbst zuerst sorgte? Vielleicht schaust Du mal hier für den generelleren Überblick?

    Bisdann, Jürgen
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    am 02.08.2014 22:24:47
    Jürgen,
    ich weiß jetzt nicht was genau du mir mit diesem Link sagen wolltest. Ich stimme doch völlig mit dir überein, dass das selbstsüchtige Gehirn sich immer und vor allen anderen Organen und zuerst die Energie holt und für sich selbst sorgt.
    Aber auch das "selfishste Brain" kann sich nichts holen wo nichts da ist. Das steht doch aber nicht im Widerspruch zur Theorie von Achim Peters.
    Mir ist nicht klar, worauf du hinaus willst.
    Willst du mir beweisen dass diese Theorie falsch ist, oder verstehst du etwas nicht oder wo liegt das Problem?
    Grüße,
    Wildflower
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    am 02.08.2014 23:07:10
    Moin Wildflower,

    Deine Frage:
    schrieb:
    Wie soll sich denn das Gehirn" IMMER "völlig ausreichend mit Energie versorgen, wenn keine Energie da ist? Wo nichts ist ,kann sich das Gehirn auch nichts holen. Dann magert der Körper ab und irgendwann stirbt der Mensch. Wenn nur wenig da ist, kann sich das Gehirn nur wenig holen. Wenn Mensch Diät macht oder durch die OP wenig isst, dann wird sich das Gehirn schon etwas holen aber es findet nicht genug, dann ist das ein großer Stress für das Gehirn.


    Wiki-Antwort:
    schrieb:
    Auf der Grundlage dieser Theorien (an die die Selfish Brain Teorie anknüpft - Anmerkung von mir) lokalisieren noch heute internationale Forschungsteams die Ursache fürAdipositas (Fettleibigkeit) in einer Störung in einer der beiden oben beschriebenen Regelkreisläufe. Doch gibt es Phänomene bei der Gewichtsregulation, die damit nicht zu erklären sind. Ein Beispiel ist, dass bei Abmagerung (z. B. im Fasten) fast alle Organe wie Herz, Leber, Milz und Nieren dramatisch Gewicht verlieren (ca. 40 Prozent), die Blutzuckerkonzentration abfällt, aber die Gehirnmasse sich kaum oder gar nicht ändert (durchschnittlich weniger als 2 Prozent)



    Will sagen: in z.B. 14 Tagen Fasten versorgt sich das Gehirn IMMER mit ausreichend Energie - selfish - eben auch auf Kosten seines Körpers. Wenn Du noch einmal weiter oben schaust, hattest Du vom lebenslang hungernden Hirn geschrieben, wenn der Mensch kaum etwas isst:
    schrieb:
    Wie sollen die Werte auch hoch sein, wenn der Mensch kaum was isst?
    Der Patient hat nun zwar keinen Diabetes mehr, aber sein Gehirn ist zu lebenslangem Hungern verurteilt.


    Einfach zusammengefasst: Nach Peters versorgt sich das Gehirn immer zuerst völlig ausreichend mit Energie, selbst dann, wenn es beim Fasten seinen Körper aufzehrt. Deswegen kann ich Deiner Annahme nicht folgen, dass das Hirn eines Menschen, der ein bisschen abgenommen hat und dann nur so wenig isst, dass er nicht wieder zunimmt (Beispiel bariatrische OP) und sein Gewicht hält, irgendwie hungern müsste.

    Sorry, ist wieder mal lang geworden, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 02:53:57
    wildflower schrieb:
    Vielleicht sollten wir mal zu der Frage kommen, wie man sich da sinnvoll verhält.


    Die Fragestellung finde ich gut.

    Konkreter ausformuliert, welche Handlungsmöglichkeiten leitetest Du, Wildblume, aus der Selfish Brain Theorie für Dich ab, um der Problematik Deines Typ 2 Diabetes beizukommen?

    Gruß
    Joa
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 03.08.2014 09:21:25
    http://books.google.de/books?id=9mk1NSoCBoUC&pg=PT23&lpg=PT23&dq=achim+peters+bariatrische+op&source=bl&ots=mSewEv8QGj&sig=uFyYYjpVRk0fuSxw09idyRl_JTA&hl=de&sa=X&ei=ePLcU_3mFK3H7AacloDoCA&ved=0CCAQ6AEwAA#v=onepage&q=achim%20peters%20bariatrische%20op&f=false
    oder bei Google eingeben: Achim peters bariatrische op

    Hallo Jürgen,
    ich denke das eine schließt das andere nicht aus.
    Diesen Satz vom lebenslang hungerndem Gehirn habe ich aus dem Buch von Peters wortwörtlich abgeschrieben. Wenn du den Link oben anklickst(bzw. erst kopieren) dann kommst du, wenn es klappt auf einen Auszug des Buches mit eben dieser Stelle.
    Hallo Joa,
    meine Ideen dazu wären:
    Stress reduzieren, Gefühle wahrnehmen, Achtsamkeit leben
    genügend Schlaf
    ungelöste und lange schwelende Konflikte lösen, etwa zu hohe berufliche Anforderungen, Spannungen in Familie und Kollegenkreis
    Einsamkeit ist auch so ein belastender Faktor
    Wenn man das alleine nicht schafft, Psychotherapie in Anspruch nehmen
    Entspannung in jeder Form (Yoga, autogenes Training usw.)
    Mehr bewegen, aber nicht so dass es in Stress ausartet
    Gesundes Essen ohne Diät und ohne hungern
    Und dann bleibt die Frage nach Insulin/Tabletten
    Da habe ich noch keine Lösung gefunden.
    Nach der Selfish brain Theorie braucht das Gehirn den hohen Zucker und es schadet ihm wenn er gesenkt wird. Aber das traut sich auch ein Achim Peters wohl nicht laut zu sagen.Und das wird auch kein Hausarzt und Diabetologe unterstützen.
    wobei in letzter Zeit immer wieder mal hoch kommt, dass man den Zucker nicht so radikal senken sollte sondern nur" moderat".Was auch immer das heißt.
    Was habt ihr denn hier für Erfahrungen gemacht?
    Steigen die Werte bei Stress? mehr als durchs Essen?
    Wie wirkt sich Entspannung aus?
    Habt ihr durch Insulin zugenommen?

    Grüße an alle,
    wildflower
    Bearbeitet von User am 03.08.2014 09:23:11. Grund: Link ergänzt
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 11:41:06
    Also, ich oute mich hier mal als "Nicht- Versteher".....
    Bitte um Aufklärung:
    Das Gehirn bedient sich immer zuerst, da es absolut lebensnotwendig für den Körper ist. Das ist sowohl nach der selfish-brain Theorie wie auch nach gängigen medizinischen Erkenntnissen so.

    Ein Lebensstil, der auf ausreichend Entspannung etc. setzt, wird allgemein als förderlich angesehen.Keine Frage.

    Warum ist aber bei Blutzucker im Normbereich nicht ausreichend Energie vorhanden? Wohin verschwindet denn die durch Essen aufgenommene Energie? Bei zu hohem BZ-Spiegel im Urin,klar. Aber bei adäquater Insulinmenge??
    Das hieße ja eher, dass bei zu hohem BZ die Energie "verpufft" (wie es ja nach der landläufigen Meinung auch passiert)

    Gut, und wenn der Erfinder der selfish-brain Theorie in seinem Buch keine Handlungsvorschläge aus seinen Erkenntnissen ableitet:Was bringen uns dann die Erkenntnisse?

    Nur um es nochmal klar zu stellen: Ich will mich hier nicht gegen die Theorie stellen, aber ich verstehe kaum mehr als Bahnhof bei der ganzen Geschichte, auch idem von Jürgen verlinkten Beitrag kann ich nur sehr schwer folgen, obwohl ich im naturwissenschaftlichen Bereich tätig bin.
    Wenn hier jemand weiterhelfen könnte, wäre ich sehr dankbar!
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.08.2014 12:05:46
    Moin wildflower,

    nach meinem Verständnis hungert das Hirn nie. Wenn es Glukose braucht, schließt es durch Absenken der Insulin-Ausgabe seinen Körper vom Glukose-Gebrauch aus und bedient sich. Weil Leber und Nieren per Gluconeogenese aus Eiweiß/Aminosäuren und Laktat in 24 Stunden mehr Glukose herstellen können, als das Hirn in 24 Stunden verbrauchen kann, gibt es da selbst bei ausschließlicher Glukose-Versorgung weder Mangel noch Hunger.
    Aber das Hirn gewinnt seine ATPs, die eigentlichen Energieträger, die dann in den Zell-Kraftwerken verbraucht werden, nicht nur aus Glukose, sondern auch aus Ketonen (Fett) und Laktat. Damit verringert sich der ausschließliche Glukose-Bedarf von etwa 140 Gramm auf etwa 40 Gramm in 24 Stunden. Die liefert die Gluconeogenese immer, die beim Typ2 locker 100 Gramm und mehr am Tag schafft.

    Während die Lieferkette der direkten Hirnversorgung in jedem Falle immer vollständig steht, so lange der Mensch auch nur annähernd funktionsfähig lebt, kann die Lieferkette von draußen zum Menschen unterbrochen sein.
    Einfachster Fall, es gibt keine oder nicht ausreichend Nahrungsmittel. Dann verbraucht der Mensch mehr Energie, als er zuführt, und während das Gehirn sich dabei komplett schadlos hält, nimmt der Körper ab. Dabei ist das Hirn natürlich um den Nachschub besorgt und hält beständig einen großen Pull=Zug=Hunger auf dieser Lieferkette von draußen durch die Futterluke in den Körper.
    Wenn der Mensch sein Normalgewicht hat und hält, entsteht an der Lieferkette nach draußen immer nur so viel Pull=Zug=Hunger, dass der tatsächliche GesaMTVerbrauch plusminus Null ausgeglichen wird.

    Wenn dieses gesunde Verhältnis krankhaft gestört ist, zieht das Gehirn über diesen ausgeglichenen Stand hinaus immer noch weiter per Hungergefühl an dieser äußeren Lieferkette, und der Mensch nimmt zu.
    Und wo das Gehirn eben steuert, dass der Mensch diesen zu vielen Hunger hat, kann man verkürzt (und eben leider sachlich erheblich verfälscht, weil das Hirn selbst immer voll versorgt ist) schreiben, dass das Gehirn den Hunger hätte. Und tatsächlich immer häufiger wohl lebenslang.

    Mein Fazit aus der Selfish-Brain-Theorie: Die Versorgung des Gehirns ist auch bei Typ2 Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker und völlig normalem Gewicht durchgängig voll sicher gestellt :)
    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 13:02:01
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin wildflower,

    nach meinem Verständnis hungert das Hirn nie. Wenn es Glukose braucht, schließt es durch Absenken der Insulin-Ausgabe seinen Körper vom Glukose-Gebrauch aus und bedient sich. Weil Leber und Nieren per Gluconeogenese aus Eiweiß/Aminosäuren und Laktat in 24 Stunden mehr Glukose herstellen können, als das Hirn in 24 Stunden verbrauchen kann, gibt es da selbst bei ausschließlicher Glukose-Versorgung weder Mangel noch Hunger.
    Aber das Hirn gewinnt seine ATPs, die eigentlichen Energieträger, die dann in den Zell-Kraftwerken verbraucht werden, nicht nur aus Glukose, sondern auch aus Ketonen (Fett) und Laktat. Damit verringert sich der ausschließliche Glukose-Bedarf von etwa 140 Gramm auf etwa 40 Gramm in 24 Stunden. Die liefert die Gluconeogenese immer, die beim Typ2 locker 100 Gramm und mehr am Tag schafft.

    Während die Lieferkette der direkten Hirnversorgung in jedem Falle immer vollständig steht, so lange der Mensch auch nur annähernd funktionsfähig lebt, kann die Lieferkette von draußen zum Menschen unterbrochen sein.
    Einfachster Fall, es gibt keine oder nicht ausreichend Nahrungsmittel. Dann verbraucht der Mensch mehr Energie, als er zuführt, und während das Gehirn sich dabei komplett schadlos hält, nimmt der Körper ab. Dabei ist das Hirn natürlich um den Nachschub besorgt und hält beständig einen großen Pull=Zug=Hunger auf dieser Lieferkette von draußen durch die Futterluke in den Körper.
    Wenn der Mensch sein Normalgewicht hat und hält, entsteht an der Lieferkette nach draußen immer nur so viel Pull=Zug=Hunger, dass der tatsächliche GesaMTVerbrauch plusminus Null ausgeglichen wird.

    Wenn dieses gesunde Verhältnis krankhaft gestört ist, zieht das Gehirn über diesen ausgeglichenen Stand hinaus immer noch weiter per Hungergefühl an dieser äußeren Lieferkette, und der Mensch nimmt zu.
    Und wo das Gehirn eben steuert, dass der Mensch diesen zu vielen Hunger hat, kann man verkürzt (und eben leider sachlich erheblich verfälscht, weil das Hirn selbst immer voll versorgt ist) schreiben, dass das Gehirn den Hunger hätte. Und tatsächlich immer häufiger wohl lebenslang.

    Mein Fazit aus der Selfish-Brain-Theorie: Die Versorgung des Gehirns ist auch bei Typ2 Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker und völlig normalem Gewicht durchgängig voll sicher gestellt :)
    Bisdann, Jürgen



    Respekt Jürgen, super erklärt!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 13:58:54
    Gast schrieb:
    Respekt Jürgen, super erklärt!


    Könnte es sein, dass dieser gast Jürgen selber ist????
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 03.08.2014 14:24:59
    Hallo Nichtversteher -Gast,
    wohin die Energie verschwindet?
    Peters nennt das "Stau in der Lieferkette". Bei Menschen mit diesem Problem gelangt nur ein geringer Teil der Energie ins Gehirn, der überwiegende Teil häuft sich als Fettgewebe an.
    Das Gehirn fordert Energie bei Bedarf an, kann sie aber nicht speichern.
    Das Gehirn braucht die Glucose als ATP-Substrat, alternativ Laktat und Ketone.
    Das Gehirn ist durch die Blut-Hirn-Schranke von der restlichen Zirkulation im Körper abgegrenzt und die Energie muss durch einen besonderen insulinunabhängigen Transporter dorthin gebracht werden.
    Dieses Thema ist so komplex, das kann man nicht in 3 Sätzen erklären. Es ist für mich schwierig und auch zeitaufwändig diese ganzen Mechanismen bis in alle Einzelheiten zu erklären.
    Wen es wirklich interessiert, kann sich ja das Buch kaufen und durcharbeiten. Es lässt sich gut lesen, besser als der von Jürgen verlinkte Beitrag. Dann könnte man auf gleichem Wissensstand diskutieren, was das Ganze vereinfachen würde.
    Peters leitet schon Handlungsvorschläge ab, er schreibt sehr ausführlich über "das Leben im Haifischbecken" und wie man dem entkommt. Dazu hat er auch Studien gemacht und auch die Vorschläge die ich geschrieben habe, entstammen seinem Buch.
    Ab und zu äußert er sich schon auch vorsichtig darüber , dass er der Insulintherapie bei Typ2 Diabetes kritisch gegenübersteht.
    Hallo Jürgen,
    Du meinst also dass sich Peters irrt?
    Gut, wenn es für dich so logisch erscheint, dann will ich dir das nicht ausreden. Ich sehe es aber anders.

    Grüße, wildflower
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 14:34:48
    Schon erstaunlich - ein namhafter Universitätsprofessor macht sich die Mühe, umfangreiche Forschungen anzustellen, Zusammenhänge zu gergründen und Publikationen darüber zu schreiben.

    Jürgen kennt die Zusammenhänge aus dem FF - ganz ohne Forschung??

    Was darf man davon halten?
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 14:48:16
    Gast schrieb:
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin wildflower,

    nach meinem Verständnis hungert das Hirn nie. Wenn es Glukose braucht, schließt es durch Absenken der Insulin-Ausgabe seinen Körper vom Glukose-Gebrauch aus und bedient sich. Weil Leber und Nieren per Gluconeogenese aus Eiweiß/Aminosäuren und Laktat in 24 Stunden mehr Glukose herstellen können, als das Hirn in 24 Stunden verbrauchen kann, gibt es da selbst bei ausschließlicher Glukose-Versorgung weder Mangel noch Hunger.
    Aber das Hirn gewinnt seine ATPs, die eigentlichen Energieträger, die dann in den Zell-Kraftwerken verbraucht werden, nicht nur aus Glukose, sondern auch aus Ketonen (Fett) und Laktat. Damit verringert sich der ausschließliche Glukose-Bedarf von etwa 140 Gramm auf etwa 40 Gramm in 24 Stunden. Die liefert die Gluconeogenese immer, die beim Typ2 locker 100 Gramm und mehr am Tag schafft.

    Während die Lieferkette der direkten Hirnversorgung in jedem Falle immer vollständig steht, so lange der Mensch auch nur annähernd funktionsfähig lebt, kann die Lieferkette von draußen zum Menschen unterbrochen sein.
    Einfachster Fall, es gibt keine oder nicht ausreichend Nahrungsmittel. Dann verbraucht der Mensch mehr Energie, als er zuführt, und während das Gehirn sich dabei komplett schadlos hält, nimmt der Körper ab. Dabei ist das Hirn natürlich um den Nachschub besorgt und hält beständig einen großen Pull=Zug=Hunger auf dieser Lieferkette von draußen durch die Futterluke in den Körper.
    Wenn der Mensch sein Normalgewicht hat und hält, entsteht an der Lieferkette nach draußen immer nur so viel Pull=Zug=Hunger, dass der tatsächliche GesaMTVerbrauch plusminus Null ausgeglichen wird.

    Wenn dieses gesunde Verhältnis krankhaft gestört ist, zieht das Gehirn über diesen ausgeglichenen Stand hinaus immer noch weiter per Hungergefühl an dieser äußeren Lieferkette, und der Mensch nimmt zu.
    Und wo das Gehirn eben steuert, dass der Mensch diesen zu vielen Hunger hat, kann man verkürzt (und eben leider sachlich erheblich verfälscht, weil das Hirn selbst immer voll versorgt ist) schreiben, dass das Gehirn den Hunger hätte. Und tatsächlich immer häufiger wohl lebenslang.

    Mein Fazit aus der Selfish-Brain-Theorie: Die Versorgung des Gehirns ist auch bei Typ2 Diabetes mit völlig gesundem Blutzucker und völlig normalem Gewicht durchgängig voll sicher gestellt :)
    Bisdann, Jürgen



    Respekt Jürgen, super erklärt!



    Hi Jürgen
    Es ist immer wieder eine Freude die Wissen mit aufsaugen zu dürfen. Danke
    Gruß
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 15:03:12
    Auch dieser Gast ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Jürgen selbst....
  • Gast

    Rang: Gast
    am 03.08.2014 15:18:56
    Gast schrieb:
    Auch dieser Gast ist mit allergrösster Wahrscheinlichkeit Jürgen selbst....



    Vielleicht auch nicht.

    In beiden Fällen eine traurige Angelegenheit. Ist es Jürgen selbst, kann ich ihn nur bedauern, ist es ein anderer, dann bedaure ich ihn auch. Wie kann man einfach blind und ungefiltert laienhaftes Wissen "aufsaugen"?

    Oder hat das Brain zu wenig Energie/Glukose?
  • Bild User
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 03.08.2014 17:40:45
    Moin wildflower,

    wie schon geschrieben gehe ich davon aus, dass sich auch das Gehirn eines Typ2 mit Normalgewicht im Rahmen des völlig gesunden Blutzuckers alltäglich vollkommen ausreichend versorgt und zu keiner Zeit irgend einen realen Hunger leidet.
    Auch die Hirne der Menschen nach den bariatrischen OPs oder/und mit der entsprechend niederkalorischen Ernährung sind aus meiner Sicht immer vollkommen ausreichend versorgt und leiden zu keiner Zeit irgend einen realen Hunger.
    Ich habe das Spiel mit dem gesunden Blutzucker und den wenigen Kalorien selbst gemacht, mehr als 20 Kilos abgeschmolzen, brauche nur noch etwa 25-30% von dem Insulin am Tag, das ich vor nem Jahr für den gleichen gesunden Blutzucker gebraucht hab, und bin in jeder Hinsicht messbar leistungsfähiger.

    Wo meine Sicht und Erfahrung nicht zur Theorie von Professor Peters passen, kann ich ihm halt nicht folgen. Wo Du das anders siehst, wünsche ich Dir gutes Gelingen auf Deinem Peters-Weg :)

    Bisdann, Jürgen
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 06:55:35
    Gast schrieb:
    Schon erstaunlich - ein namhafter Universitätsprofessor macht sich die Mühe, umfangreiche Forschungen anzustellen, Zusammenhänge zu gergründen und Publikationen darüber zu schreiben.

    Jürgen kennt die Zusammenhänge aus dem FF - ganz ohne Forschung??

    Was darf man davon halten?


    Was man davon ahlten darf????
    Das bekannte Bild von Jürgen: Er wähnt sich als absoluter Experte. Gerade in diesem Therad beiweist er einmal mehr, dass er sein "Wissen" in Internet zusammenklaubt, es langamtmig kundtut, was jeder im Internet selbst nachlesen kann, dann meint, er sei das Mass aller Dinge und sich gerne entsprechend feiern lässt (oder, wie vermutet wird, selbst feiert).
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 08:54:30
    Das ist dann wohl der Neid der Ahnungslosen !!!
    Ihr nervt ......
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 13:08:52
    Beobachter schrieb am 24.07.2014 im Hühnchenrupf-Fred:
    "Du wirst in diesem Forum deinen Zug fahren, egal, wie viele Leichen es fordert. Dies muss durch mich nicht kommentiert werden, da du dafür ja genügend Applaus erntest.
    Schade, dass dieses Forum dein Verhalten (und das Verhalten einiger anderer Zeitgenossen) stillschweigend zulässt."

    ... und siehe da: Seine Vorhersage war, wie übrigens auch die weiteren Aussagen zu Jürgen, völlig richtig ...
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 13:45:57
    und wen interessiert es was der beobachter von sich läßt?
    ist halt ein kleingeist der seine minderwertigkeitsgefühle durch haßtiraden auf andere auslebt.
    ihr beide habt nur noch nicht gemerkt , daß euch niemand ernst nimmt.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 14:07:15
    Gast schrieb:
    und wen interessiert es was der beobachter von sich läßt?
    ist halt ein kleingeist der seine minderwertigkeitsgefühle durch haßtiraden auf andere auslebt.
    ihr beide habt nur noch nicht gemerkt , daß euch niemand ernst nimmt.



    Sag mal, geht`s noch? Es wird echt immer toller hier, zwischenzeitlich ist es schon tiefer als die unterste Schublade.

    Ich empfehle dir, dich mal mit der Deutschen Rechtschreibung zu beschäftigen, dann hast du eine sinnvolle Beschäftigung, die dir für dein Leben weiterhilft.

    Und ich schreibe es nochmal: Der Beobachter erfasst Zusammenhänge sehr gut, seinen Nick hat er sich sehr treffend ausgewählt!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 04.08.2014 14:17:27
    @wildflower...vielen Dank für das interessante Thema und den hilfreichen Link.

    Ich werde mich aus der Diskussion ausklinken, weil

    a) ich das Thema sehr komplex finde und deshalb nur wenig dazu beitragen kann...außer vielen Fragen,

    b) das Niveau schon wieder unterirdisch gesunken ist, auf dieser Ebene möchte ich mich nicht unterhalten

    Werde mir wohl in nächster Zeit mal das Buch zulegen und mich genauer informieren. Wobei ich gesehen habe, dass es mehrere Bücher von Prof. Peters gibt...naja mal sehen, wenn ich mal in der Stadt bin werde ich mal in eine Buchhandlung gehen.

    Vielleicht komm ich danach nochmal auf das Thema zurück.

    Liebe Grüße

    Heidi
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 04.08.2014 17:38:06
    Liebe Heidi,
    ja das verstehe ich , auch wenn es schade ist.
    Aber wenn du dann das Buch gelesen hast,(gilt natürlich auch für alle anderen ) können wir das Thema ja nochmal hochholen. Das würde mich freuen, denn ich finde das auch sehr wichtig und interessant.
    Und was das Geplänkel hier zwischen den Beiträgen betrifft, am besten gar nicht beachten.
    Dann hörts vielleicht von alleine auf oder wird zumindest weniger.
    Und wenn sich jemand selbst beweihräuchern will, dann lasst ihn doch lächelnd gewähren. Muss man doch nicht ernst nehmen. Manch einer braucht das halt.
    LG, wildflower
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 00:34:19
    wildflower schrieb:

    wohin die Energie verschwindet?
    Peters nennt das "Stau in der Lieferkette". Bei Menschen mit diesem Problem gelangt nur ein geringer Teil der Energie ins Gehirn, der überwiegende Teil häuft sich als Fettgewebe an.


    Ja klar. Wenn die Zufuhr an Glucose größer ist, als der Bedarf, der vom Gehirn verbrannt wird, dann liegt der Blutzucker bei 300, was dann wieder eine langanhaltende und die Betas erschöpfende Insulinschwemme verursacht und die Fettzellen sagen grinsend DANKE!. Die haben nämlich ein Mehrfaches an Insulinrezeptoren gegenüber z.B. den Muskelzellen.

    Das Postulat vom energetisch unterversorgten Gehirn halte ich für wenig plausibel. Eher würde ich mich erwärmen, dass insulinsensitive Rezeptoren im Gehirn durch die bei Typ 2 bestehende Insulinschwemme downreguliert werden und dass es dadurch dazu kommt, dass Regelkreise, die das Sättigungsgefühl (mit)steuern nicht mehr funktional greifen.
    Aber auch solch ein bekannter Faktor, der nur einer von vielen bei der Typ 2 Genese ist, wird der Professor sicher im Blick haben. Auf alle Fälle sind solche Theoriemodelle immer interessant und haben was Spannendes.
    Und nein, das Buch vom Professor habe ich nicht gelesen. Aber es interessiert mich auch nicht so wirklich. Als Typ 1 sind solche Probleme nicht die meinen. Zumindest nicht vorrangig. Auch wenn ich durchaus die Situation kenne, dass ein nach oben entgleisender Blutzucker bei mir einen Fresstrieb stimulieren kann.
    Ich glaube allerdings nicht, dass mein Gehirn dabei Hunger leidet. Eher ist es ein bisschen desorientiert? Auch hohe Werte beeinträchtigen bei mir schon mal die Hirnfunktionen. =:-o

    Jeder hat halt so seine Erklärungsmodelle. Wenn sie zu einem praktischen Erfolg führen, sind sie schon mal gut. Ob auch richtig, ist eine andere Frage. ;-)

    Gruß
    Joa

    Aber dass das Gehirn hungert, scheint dabei sehr unwahrscheinlich. Eher ist es auch propevoll mit Glucose, bis in die letzte Gehirnzelle hinein.
    Ein Umstand, der bei der DKA (Diabetische Ketozidose) dann auch dazu führt, dass bei extrazellular zu schneller Glucoseabsenkung
    Das Gehirn fordert Energie bei Bedarf an, kann sie aber nicht speichern.
    Das Gehirn braucht die Glucose als ATP-Substrat, alternativ Laktat und Ketone.
    Das Gehirn ist durch die Blut-Hirn-Schranke von der restlichen Zirkulation im Körper abgegrenzt und die Energie muss durch einen besonderen insulinunabhängigen Transporter dorthin gebracht werden.
    Dieses Thema ist so komplex, das kann man nicht in 3 Sätzen erklären. Es ist für mich schwierig und auch zeitaufwändig diese ganzen Mechanismen bis in alle Einzelheiten zu erklären.
    Wen es wirklich interessiert, kann sich ja das Buch kaufen und durcharbeiten. Es lässt sich gut lesen, besser als der von Jürgen verlinkte Beitrag. Dann könnte man auf gleichem Wissensstand diskutieren, was das Ganze vereinfachen würde.
    Peters leitet schon Handlungsvorschläge ab, er schreibt sehr ausführlich über "das Leben im Haifischbecken" und wie man dem entkommt. Dazu hat er auch Studien gemacht und auch die Vorschläge die ich geschrieben habe, entstammen seinem Buch.
    Ab und zu äußert er sich schon auch vorsichtig darüber , dass er der Insulintherapie bei Typ2 Diabetes kritisch gegenübersteht.
    Hallo Jürgen,
    Du meinst also dass sich Peters irrt?
    Gut, wenn es für dich so logisch erscheint, dann will ich dir das nicht ausreden. Ich sehe es aber anders.

    Grüße, wildflower[/quote]
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 05.08.2014 08:56:45
    Hallo Joa,
    Ich sehe das anders und folge eher der Erklärung von Peters.
    Wenn man sein Buch/Bücher nicht gelesen hat, ist es wohl auch schwer zu verstehen und ich kann es vielleicht auch nicht so gut rüberbringen.
    Aber wenn du Typ1 hast, klar, dann ist das Ganze auch nicht so von Interesse für dich.
    Bei mir ist es übrigens so, dass ich kaum Hunger habe, solange ich hohe Werte habe und da kann ich auch gut abnehmen.
    Wenn ich aber viel spritze , gute Werte habe, könnte ich essen ohne Ende und habe ständig Hunger. Und nehme zu, so schnell kann ich gar nicht gucken.
    Auch wegen dieser Erfahrung ist für mich die selfish brain Theorie absolut nachvollziehbar und logisch.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    am 05.08.2014 09:21:31
    wildflower schrieb:
    Bei mir ist es übrigens so, dass ich kaum Hunger habe, solange ich hohe Werte habe und da kann ich auch gut abnehmen. Wenn ich aber viel spritze , gute Werte habe, könnte ich essen ohne Ende und habe ständig Hunger. Und nehme zu, so schnell kann ich gar nicht gucken.


    Hallo Wildblume,

    das wäre schon eine interessante Beobachtung. Sag mal bitte, von was für BZ-Werten du konkret dabei sprichst. Machst du ICT und mit welchen Insulinmengen ungefähr?

    LG Rainer
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 30
    Mitglied seit: 02.08.2014
    am 05.08.2014 09:43:59
    Hallo, Rainer,
    wenn ich Werte von 250 aufwärts habe, versiegt bei mir jeglicher Hunger. Ich bekomme dann erst wieder Hunger bei Werten unter 200.
    Ja, ich mache ICT, spritze so ca.90IE pro Tag. Dazu Metformin.
    Von daher wäre es ideal , ich könnte meine Werte so um die 250 halten. Aber mein Diabetologe ist da natürlich anderer Meinung....
    Mich würde das mal interessieren, was passiert, wenn ich gar nicht mehr spritze. Klar, ich hätte horrende Werte. Aber ich würde auch ziemlich schnell meine 20kg Übergewicht loswerden. Und wenn ich dann mein Normalgewicht hätte, bräuchte ich vielleicht kein Insulin mehr und könnte meinen Diabetes mit Sport und wenig Kohlehydraten in Zaum halten.
    Deswegen interessiert mich dieses Thema ja so sehr.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 10:08:19
    Hallo....,
    ich habe zwar keinen Diabetes, jedoch interessiert mich das Thema sehr.
    Ich empfinde es als vorsätzliche Körperverletzung, was die Ärzte mit den Diabetikern machen, nur um die Pharmaindustrie zu stärken.
    Meine Mutter (80) hat mittlerweile eine solche Körperfülle, daß sie fast keine Kleidung mehr bekommt.
    Trotz extremen Bewegungsmangel (da Schmerzen) soll sie KH aufnehmen, um Spritzen zu können und keine Unterzuckerung zu bekommen. Breitenwachstum, Verfettung aller Organe etc. vorprogrammiert!
    Mir als gelernte Diätköchin ist noch im Hinterkopf, dass rohes Gemüse nicht berechnet werden muß.
    KH sind nicht lebensnotwendig!!! Fette und Eiweiße schon, diese dann in Form von Nüssen, Sesam, Leinsamen, u. a., mit in erster Linie rohem Gemüse und teilweise Obst, Naturjoghurt. KEIN Brot! Aber Wildkräuter!!!
    Das sättigt durchaus und das Spritzen kann reduziert werden, alles unter ärztlicher Kontrolle. Doch welcher Arzt macht das mit?
    Ich empfehle Dir von Nicolai Worm "Menschenfettleber".
    "Die primäre Zielgruppe des Buches waren Ernährungsmediziner und Ernährungsberater. Demnächst erscheint ein laientaugliches Buch, das ich zusammen mit einer Journalistin geschrieben habe: „Volkskrankheit Fettleber“ im Systemed-Verlag."
    Oder/Und von w. Davies "Weizenwampe". In Beiden wird auf das Problem eingegangen!
    Nur in wieweit wird es bereits praktiziert, da bin ich überfragt.
    Ich hoffe auf diesem (Forum) Wege, dass von Diabetes betroffene Bevölkerung "aufwacht" und die Ärzte zum Umdenken zwingen.
    Gern höre ich mir Ihre Erfahrungen und Meinungen dazu an. Ich freue mich!
    LG Bettina K.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 10:19:16
    das ist ein sehr seltsamer bericht den du da schreibst,
    nein um insulin zu spritzen muß man überhaupt nicht kh essen,
    entweder sind die ärzte deiner mutte inkompetent, oder da hat jemand die ict nicht verstanden.
    ich habe mal aus spaß ca 2 wochen gefastet, und in der zeit ohne probleme insulin gespritzt sowenig wie möglich soviel wie nötig.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 05.08.2014 10:20:17
    Gast schrieb:
    Hallo....,
    ....
    Ich empfinde es als vorsätzliche Körperverletzung, was die Ärzte mit den Diabetikern machen, nur um die Pharmaindustrie zu stärken.
    ....
    Trotz extremen Bewegungsmangel (da Schmerzen) soll sie KH aufnehmen, um Spritzen zu können und keine Unterzuckerung zu bekommen. Breitenwachstum, Verfettung aller Organe etc. vorprogrammiert!
    Mir als gelernte Diätköchin ist noch im Hinterkopf, dass rohes Gemüse nicht berechnet werden muß.
    KH sind nicht lebensnotwendig!!! Fette und Eiweiße schon, diese dann in Form von Nüssen, Sesam, Leinsamen, u. a., mit in erster Linie rohem Gemüse und teilweise Obst, Naturjoghurt. KEIN Brot! Aber Wildkräuter!!!
    Das sättigt durchaus und das Spritzen kann reduziert werden, alles unter ärztlicher Kontrolle. Doch welcher Arzt macht das mit?
    ......




    Interessant.

    Wer Insulin spritzt, wird doch hoffentlich um den Grund und die Wirkung bescheid wissen?


    Was sagt der Arzt denn? 30 BE pro Tag? Oder dann doch eher nur 10?

    Und dann die Fette und Eiweiße, hier ist das Stichwort "Gluconeogenese" - der Körper bastelt sich seine Kohlenhydrate auch selbst!


    Schimpft mal schön auf die böse Pharmaindustrie. Und immer dran denken: Typ1er wären ohne diese bösen Buben recht schnell tot, und etliche Typ2er dürften die Folgeerkrankungen bis zum bitteren Ende genießen... eben auch, weil es nicht nur eine Sache von "Fett & Faul" ist.