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Was habe ich womöglich für einen Diabetes mit HBA1c von 5.1%, bei IFG und IGT?
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am 03.03.2015 00:27:16
Hallo,
ich bin leider sehr verunsichert, zumal ich hier einige Beiträge von Menschen las, die mit "normalen/gesunden" Werten des HBA1c einen Diabetes haben, deshalb hier jetzt meine Werte und Geschichte und Anmeldung:
Mein bisheriger HA hatte nie etwas zu meinen Glucosewerten gesagt, zuletzt im Dezember 2014 mit 99 mg/dl (NBZ): "Mein Blutzucker sei gut". Das hiesige und renomierte Labor gibt als oberen Grenzwert jedoch 110 mg/dl an. Mein Alter ist 48, der BMI lag in diesem Zeitraum unter 20.
Ich kann mich allerdings an Werte aus dem Labor aus den letzten, vielleicht 10 bis 15 Jahren erinnern, wo schon Werte mit einer 1 voran gemessen wurden. Mir liegt jedoch schriftlich nur ein alter Wert von vor 10 Jahren vor, mit 92 mg/dl (Glucose im Serum). Ist dieser Wert mit heutigen, plasmabezogenen Werten vergleichbar? Eine schriftliche Kontaktaufnahme per Email an das Labor scheiterte, man gab mir keine Antwort.
Im Januar hatte ich einen NBZ von 104 mg/dl, im Rahmen bei einer auswärtigen internistischen Kontrolle, auch hier wurde mir gesagt, daß alles in Ordnung sei (offenbar auf Grund des oberen Grenzwertes von 110 als Angabe des gleichen Labors).
Ich war zunächst beruhigt und mehr oder weniger en passent las ich etwas später einen Wikiartikel und las auf einmal von einem Grenzwert von 99 mg/dl und dass Werte darüber auf einen Prädiabetes (Verdacht) hinweisen könnten. Ich war geschockt! Ich kontaktierte daraufhin direkt eine diabetische Facharztpraxis mit einem sehr guten Ruf. Man bot mir einen oGTT an, eine Überweisung ließ ich mir nicht geben, ich hätte sie sicherlich nicht von meinem HA erhalten.
Der dortige NBZ wurde mit 107 mg/dl bestimmt, der 1h Wert ergab einen Wert von 172 und der 2h Wert von 153 mg/dl. Deshalb wurde sofort eine venöse Blutabnahme veranlasst, zur Bestimmung weiterer Werte. Der Arzt sagt auch ohne Umschweife, daß ich einen pathologischen Blutzuckerverlauf habe und gab mir grundlegende Ernährungstips, er zielte wohl auf den GI und GL bei Lebensmitteln ab. Man muß allerdings dazu sagen, daß ich in den Tagen zuvor mich nicht soo kohlenhydratreich ernährt hatte, seit Jahrenswechsel den "Weihnachtspeck" wieder verlor und zum Testzeitpunkt noch voller Angst war. Vielleicht könnten hier auch falsch positive, etwas erhöhte Werte entstanden sein?
In meiner Panik kaufte ich mir den Accu-Check Aviva, während ich eine Woche auf die weiteren Laborwerte wartete. Der HBA1c wurde mit 5.1% ermittelt, ein Antikörpertest war negativ und das C-Peptid normal, bzw. etwas höher als notwendig. Einen Diabetes wurde gemäß der ärztlichen Aussage somit im Moment ausgeschlossen, ich würde aber einen Diabetes entwickeln, wenn ich zunehmen (Übergewicht) würde.
Ich war ja schon immer seit Kindheitstagen ein Fan von süssen Sachen, auch durch mein chronisches Untergewicht, auf Grund primär fehlender Muskel- und sekundär an fehlender Fettmasse. Fleisch als Hauptmahlzeit mochte ich nie, ich kotzte sofort alleine durch den Geruch und Geschmack. Somit kompensierte ich mit Süssigen meinen KH-Bedarf. Sport hilft bei mir nicht, die fehlenden Muskeln sind wohl genetisch gedingt. Trotz Rückengymnastik (mit Gerätetrainung) seit nun vier Jahren ergab bei mir keinen Muskelaufbau der Brust- und Armmuskeln, lediglich durch meinen Radsport (2000 km/Jahr, die letzten 3 Jahre bei 3000 km/Jahr und mehr als 200 km Wandern/Jahr) habe ich anstatt dürren Beinchen jetzt nur dünne Beine, mein Gewicht ab dem 20. Lebenjahr ist von damals 52 bis 53 kg auf 57 kg im Schnitt gestiegen, inkl. etwa 2 kg Schwimmringe um die sehr schmale Hüfte.
Ich habe jetzt die Nahrung mehr oder weniger komplett umgestellt, keine Süssigkeiten mehr (absolut nicht ein Stückchen mehr Schokolade), keine süssen Zwischenmahlzeiten mehr und jetzt nur etwas Obst. Ich ernähre mich also wie bisher vegetarisch (nicht aus Überzeugung), aber inkl. Milchprodukte. Ich entschied mich bei den Milchprodukte für normalfett-Produkte.
Durch die Nahrungsumstellung seit einem guten Monat verlor ich weitere 3 Kilo und bin jetzt auf 54 kg runter (BMI=18,7), also an der Grenze zum Untergewicht. Das ist normalerweise mein Sommergewicht, nach viel Radsport. Ich weiß auch nicht mehr, wie ich mich noch ernähren soll. Ich esse jetzt zum Frühstück als Ausgleich mehr an Müsli (Basismüsli von Alnatura, ohne Zucker, etc.) mit Yoghurt (3,8 % Fett), schütte noch Haferkleie, Leinsamen, Dinkelkleie und etwas Soja dazu und Milch (3,8 %) zum Verdünnen und etwas Obst als Ergänzung (halber Apfel oder Birne, ...). Ich leide jetzt öfters an Hunger und esse gegen den Hunger verzweifelt schon Ernüsse (ungesalzen), aber zumindest sind die Heißhungerattacken auf Süsses verschwunden, wie noch zuletzt im Januar.
Ich habe in Panik die letzten Wochen mehrmals am Tag die Blutzuckerwerte gemessen, der NBZ (vormittags, stehe später auf) schwankt mit dem Gerät gemessen um die 94 bis 99. Die 1h-Stunde-Werte (nach einem Essen mit geringer glykämischer Last) sind geringer, als die 2h-Werte. D.h. ein langsamer Anstieg im Verlauf von 2 Stunden, danach Abfall. Die Spitzenwerte (2h) lagen jeweils unter 130 (127 bis 128), mit einer Ausnahme: Ich aß einmal zwei große Suppenteller voll Hirsebrei (125 g mit 500 ml Milch aufgekocht und Apfel + Mandarine drin. Der 1h-Wert war noch bei 106, der 2h-Wert schoß auf 143 hoch, der 3h-Wert lag noch bei 138. Das ließ mich ziemlich schocken, das ist offensichtlich alles andere als normal.
Mir erscheint, daß sich bisher nur mein Blutdruck verändert hat, der ist im Winter quasi ohne Sport bei 125 bis 130 systolisch, jetzt habe ich im Winter Sommerwerte im Schnitt bei weniger als 120/80, teilweise auch unter 110 mm Hg.
Die nächste fachärztliche Kontrolle soll erst in einem guten Jahr sein, ich weiß gerade nicht, was ich noch machen kann, habe Angst vor einem Ausbruch von DM2. Mehr an Gewicht verlieren geht nicht mehr, vielleicht noch mehr an Sport.
Ich frage mich gerade, ob diese Werte nach dem Essen nicht schon so viele Jahre sind, unbemerkt und vielleicht auf Grund meines Gewichts physiologisch sind?
Woran könnte das noch liegen? Die Quittung für meine Vorlieben auf Süsses?
Kann man bei mir leider von einem Prädiabetes sprechen?
Ist das bei mir eine Insulinresistenz?
Auf alle Fälle scheine ich wohl auch so ein Kandidat zu sein, bei dem der HBA1c eine heile, rosige Welt vorgaukelt, der NBZ chronisch an der Grenze kratzt/überschreitet, aber bei stärkerer Glucosebelastung im Verlauf pathologisch wird.
Eure Meinung?
Bearbeitet von User am 03.03.2015 00:38:08. Grund: Rechtschreibung und ergänzende Fragen -
am 03.03.2015 01:05:36
Wenn du vor zehn bis fünfzehn Jahren schon Werte um die hundert gemessen hast, dann zeigt dir das schon mal, dass deine diabetische Störung ziemlich stabil ist. Die Diagnose deines Arztes bestätigt das ja auch. Der oGtt war etwas erhöht, knapp über der Diagnoseschwelle zum Prädiabetes. Ein Typ eins wird damit zumindest unwahrscheinlicher, zumal auch der Peptidwert etwas erhöht war. Ich sehe keine Gründe, warum du die Diagnose des Arztes nicht voll annehmen solltest.
Auch zeigt der oGtt sowie deine gemessenen Werte, dass für Beunruhigung wirklich absolut kein Grund besteht. Zumal deine Störung seit mindestens zehn Jahren stabil ist, wenn der Wert damals mit über hundert stimmte. Das alles passt super zu den Belastungswerten.
Um aus deinem Prädiabetes keinen Diabetes werden zu lassen, hat dein Arzt ebenfalls ein gutes Instrument genannt. GI und GL sollten nun deine Freunde werden. Das ist eine luxuriöse Position und schränkt dich wirklich kaum ein. Glückwunsch zu der frühen Kenntnis und zu dem guten Arzt, der sich richtigerweise in deinem Fall nicht auf den HbA1c verlassen wollte.
Du könntest noch mal deine Blutbilder checken und schauen, was die Cholesterinwerte sagen. Kann sein, dass diese bei deiner fettreichen Milchernährung etwas erhöht sind. Muss aber nicht sein, da du ja kein Fleisch isst, das wäre der Hauptlieferant für Cholesterin. Cholesterin ist ein Verdächtiger bei Insulinresistenz, wonach es bei dir ja zumindest aussieht. Sollte das also erhöht sein, hättest du eine Stellschraube.
Muskeln kannst du aufbauen, genetik vergiss mal ;-)
Eine Frage der Intensität, der Ernährung und der Erholung. Dieses Dreieck balanciert zur Anwendung gebracht und es ist praktisch unmöglich, keine Muskeln aufzubauen. -
am 03.03.2015 08:25:45
Hallo Karl-Friedrich!
HbA1c 5,1, alle anderen Werte im Rahmen.
Warum zum Geier hungerst Du? Und warum zum Geier möchtest Du Dich von dem Laien-Club hier in den Wahnsinn treiben lassen?
Deine gemessen Werte zeigen im Prinzip gar nichts. Die Messgeräte sind alles andere als genau, und Dein Aviva wird wohlim Schnitt 20 mg/dl zuviel anzeigen.
Ich hab vor einiger Zeit von Abbott FreeStyle auf Aviva Expert gewechselt und gleich mal einen Sprung von 5,9 auf 6,4 gemacht – obwohl im Tagebuch die "gleichen" Werte stehen....
Ist aber Deine Entscheidung, ob Du Dich hier bekloppt-labern lassen willst....1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2015 08:39:33
Hallo Karl-Friedrich,
ich möchte dich zu deinen Werten beglückwünschen.
Ich wäre kein bisschen beunruhigt und würde mich ausgewogen ernähren. Ich sehe keinen Grund in Panik zu verfallen und mit KH-reduzierter Kost anzufangen.
Weißt du warum jedes Labor "eigene" Grenzwerte den Messwerten beifügt? Weil die Messverfahren unterschiedlich sind und die Meßwerte von Labor zu Labor abweichen. Wenn das Labor als Grenzwert 110 für Ihre Ergebnisse angibt, dann darfst du das ruhig glauben.
Jetzt noch ein gut gemeinter Rat: Arbeite an deinen Ängsten und lasse dir dabei helfen. Das ist wirklich gut gemeint und dich keines Falls angreifen.
„Jeder Mensch hat die Chance, jeden Tag einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst“(Paul Anton de Lagarde)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 03.03.2015 11:27:11
Erst einmal vielen Dank an alle für Eure Antworten und das Lesen!
purea schrieb:
Wenn du vor zehn bis fünfzehn Jahren schon Werte um die hundert gemessen hast, dann zeigt dir das schon mal, dass deine diabetische Störung ziemlich stabil ist.
Nun ja, ich weiß halt nicht wie ein Laborwert von vor 10 Jahren mit 92 mg/dl (Serum, Grenzwert war mit 126 angegeben) mit heutigen Werten (99, bzw. 104, Grenzwert 110) vergleichbar sind und ob sich daraus eine Tendenz ableiten läßt, oder nur im Rahmen der Messungenauigkeit oder natürlichen Tagesabweichung liegt. Ich las z.B., daß die heutigen plasmareferenzierten Werte im Vergleich zum Serum um etwa 11% höher sind, somit wäre der Wert von vor 10 Jahren mit den zwei heutigen Laborwerten vergleichbar und nominal fast identisch.
purea schrieb:
Die Diagnose deines Arztes bestätigt das ja auch. Der oGtt war etwas erhöht, knapp über der Diagnoseschwelle zum Prädiabetes. Ein Typ eins wird damit zumindest unwahrscheinlicher, zumal auch der Peptidwert etwas erhöht war. Ich sehe keine Gründe, warum du die Diagnose des Arztes nicht voll annehmen solltest.
Zweifel an den Facharzt habe ich nicht im Geringsten, ich will aber nicht noch einen extra Termin vereinbaren, nur weil halt doch noch viele Fragen aufgetaucht sind. Andere Patienten haben es sicherlich viel nötiger, da will ich keine Termine belegen. Ich bin dennoch sehr froh um den Besuch und daß er die weiteren Laborwerte (HBA1c , C-Peptid, Antikörper) veranlaßt hatte und bin dankbar dafür. So habe ich eine fachliche Ausgangsbasis, auch wenn ich auf Grund des oGTT noch geschockt bin.
purea schrieb:
Auch zeigt der oGtt sowie deine gemessenen Werte, dass für Beunruhigung wirklich absolut kein Grund besteht. Zumal deine Störung seit mindestens zehn Jahren stabil ist, wenn der Wert damals mit über hundert stimmte. Das alles passt super zu den Belastungswerten.
Danke Dir, ich werde mal versuchen an die alten Werte vom HA heranzukommen.
purea schrieb:
Um aus deinem Prädiabetes keinen Diabetes werden zu lassen, hat dein Arzt ebenfalls ein gutes Instrument genannt. GI und GL sollten nun deine Freunde werden. Das ist eine luxuriöse Position und schränkt dich wirklich kaum ein. Glückwunsch zu der frühen Kenntnis und zu dem guten Arzt, der sich richtigerweise in deinem Fall nicht auf den HbA1c verlassen wollte.
Umgekehrt, der Arzt verließ sich nicht auf den oGTT, sondern der HBA1c wurde erst im zweiten Schritt bestimmt. Aber gut, ich werde mich dennoch nicht zurücklehnen und achte in Zukunft auf GI und GL: Schokolade, Schokotrunk, Fruchsäfte, Süssigkeiten, Weißbrot, süße Backwaren, Bretzeln, etc. sind bei mir für immer gestrichen. Wenn Brot, dann nur dünnes Vollkornbrot. Ich finde die Seite: http://jumk.de/glyx/ sehr interessant, diesbezüglich.
purea schrieb:
Du könntest noch mal deine Blutbilder checken und schauen, was die Cholesterinwerte sagen. Kann sein, dass diese bei deiner fettreichen Milchernährung etwas erhöht sind. Muss aber nicht sein, da du ja kein Fleisch isst, das wäre der Hauptlieferant für Cholesterin. Cholesterin ist ein Verdächtiger bei Insulinresistenz, wonach es bei dir ja zumindest aussieht. Sollte das also erhöht sein, hättest du eine Stellschraube.
Nun ja, auf fettarme Milchprodukte will ich noch nicht umsteigen, da ich las, daß das Fett in einer Nahrung für einen langsameren Zuckeranstieg sorgt. Ich esse pro Tag vielleicht etwa 150 bis max. 200 g Joghurt, das sind max. 7,5 g Fett aus Yoghurt und aus Milch auch in etwa so viel, also höchstens 15 g Fett aus Milchprodukten, also tierisches Fett und höchstens zwei Eier die Woche. Sonst esse ich so gut wie kein Fleisch, wenn dann mal ein Wienerle oder etwas Maultaschen.
Der GesaMTCholesterin war vor 20 Jahren 147 mg/dl. Im Jahr 2011 bei 186 und jetzt Anfang 2015 bei 188 (nach den vielen Süßigkeiten um die Weihnachtszeit herum). Irgendwann vor gut 5 Jahren hatte ich lerhöhte Werte zwischendrin, warum auch immer, sind also wieder herunter.
Ich werde im kommenden Sommer, nach einem halben Jahr der Nahrungsumstellung, die Werte kontrollieren lassen, ob sich hier etwas ändert.
purea schrieb:
Muskeln kannst du aufbauen, genetik vergiss mal ;-)
Eine Frage der Intensität, der Ernährung und der Erholung. Dieses Dreieck balanciert zur Anwendung gebracht und es ist praktisch unmöglich, keine Muskeln aufzubauen.
Da habe ich die Hoffnung fast verloren, ich sehe aus wie verhungert, früher noch schlimmer. Ich praktiziere seit 10 Jahren regelmäßig z.B. Liegestützen, mit dem traurigen Ergebnis, daß sich um keinen Millimeter der Brustumfang vergrößert hat. -
am 03.03.2015 11:42:51
Hallo Karl-Friedrich,
laß dich von purea nicht verunsichern. Meiner Meinung nach hat die gar keinen Diabetes, hätte aber wohl gerne einen (ja, ja, es gibt nichts, was es nicht gibt). Jetzt versucht sie hier die User in den Diabetes-Wahnsinn zu treiben und bei manchen gelingt ihr das sogar.
Ignorier sie einfach. Ihre "Ratschläge" kannst du alle im Internet nachlesen und dort sind sie wenigstens nicht aus dem Zusammenhang gerissen, -
am 03.03.2015 11:43:49
TypEinser schrieb:
Hallo Karl-Friedrich!
HbA1c 5,1, alle anderen Werte im Rahmen.
Warum zum Geier hungerst Du? Und warum zum Geier möchtest Du Dich von dem Laien-Club hier in den Wahnsinn treiben lassen?
Wird man hier in den Wahnsinn getrieben? Ich bin erst ganz neu dabei und kannte bis vor wenigen Wochen das Forum noch nicht. Ich will halt nicht noch einen zweiten Termin bei FA vereinbaren, nur für einige Fragen, andere Patienten haben es sicherlich nötiger.
TypEinser schrieb:
Deine gemessen Werte zeigen im Prinzip gar nichts. Die Messgeräte sind alles andere als genau, und Dein Aviva wird wohlim Schnitt 20 mg/dl zuviel anzeigen.
Soviel Abweichung? Ich habe das neueste 2014-Modell, angeblich Abweichungen bis 15 % im Bereich von 100 mg/dl. Aber gut, ich kenne mich damit gar nicht aus.
Ich möchte halt nur gerne erfahren, welche Nahrung stark auf den BZ (Peak) einwirkt. Die Aussage vom Arzt war, wenn ich ihn recht verstanden hatte, daß der 1h-Wert (172) schon im schädlichen Bereich war und deshalb der Hinweis von ihm auf GI und GL. Ich will einfach nicht unbemerkt in einen DM2 abrutschen, mit Schäden, die man im Frühstadium noch gar nicht bemerkt.
TypEinser schrieb:
Ich hab vor einiger Zeit von Abbott FreeStyle auf Aviva Expert gewechselt und gleich mal einen Sprung von 5,9 auf 6,4 gemacht – obwohl im Tagebuch die "gleichen" Werte stehen....
Ist aber Deine Entscheidung, ob Du Dich hier bekloppt-labern lassen willst....
Hmm?
Bearbeitet von User am 03.03.2015 11:46:09. Grund: R -
am 03.03.2015 11:57:30
[quote=Karl-Friedrich;75065
Wird man hier in den Wahnsinn getrieben? Ich bin erst ganz neu dabei und kannte bis vor wenigen Wochen das Forum noch nicht. Ich will halt nicht noch einen zweiten Termin bei FA vereinbaren, nur für einige Fragen, andere Patienten haben es sicherlich nötiger.[/quote]
Du hast Fragen zu DEINER Gesundheit – da kann Dir nur der Facharzt die Fragen richtig und ordentlich beantworten.
Hier im Forum Diagnosefragen zu diskutieren ist vertrauenswürdiger als mit dem Fachmann?
Du weißt doch gar nicht, welches Wissen und welches Halb/Nichtwissen DEINE Zukunft beeinflusst aufgrund offensichtlicher Falschaussagen hier im Forum. Willst Du Dir das tatsächlich antun?
Ob Du Diabetes hast oder nicht kann NUR der Facharzt sagen.
Aufgrund Deiner Angaben ist das sehr unwahrscheinlich, und es gilt sowieso der Tipp:
Gesund ernähren und viel Bewegung.... das hört jeder Gast beim Doc. -
am 03.03.2015 12:05:09
Opa_Hans schrieb:
Hallo Karl-Friedrich,
ich möchte dich zu deinen Werten beglückwünschen.
Ich wäre kein bisschen beunruhigt und würde mich ausgewogen ernähren. Ich sehe keinen Grund in Panik zu verfallen und mit KH-reduzierter Kost anzufangen.
Weißt du warum jedes Labor "eigene" Grenzwerte den Messwerten beifügt? Weil die Messverfahren unterschiedlich sind und die Meßwerte von Labor zu Labor abweichen. Wenn das Labor als Grenzwert 110 für Ihre Ergebnisse angibt, dann darfst du das ruhig glauben.
Jetzt noch ein gut gemeinter Rat: Arbeite an deinen Ängsten und lasse dir dabei helfen. Das ist wirklich gut gemeint und dich keines Falls angreifen.
„Jeder Mensch hat die Chance, jeden Tag einen Teil der Welt zu verbessern, nämlich sich selbst“(Paul Anton de Lagarde)
Danke Dir für die Worte. Die Worte vom Facharzt, daß ich einen DM entwickeln würde, falls ich zunehmen würde (auf Übergewicht bezogen) waren für mich ein kräftiger Schlag ins Gesicht und die womögliche Quittung für meine langjährige Süssigkeitssucht.
Viel weniger als bisher esse ich eigentlich nicht, lediglich vermeide ich jetzt konsequent alles, was den Zucker schnell in die Höhe treiben läßt, mit dem Ergebnis, daß ich nun 3 Kilos abgenommen habe.
Meine erste Panik ist allerdings verflogen, die Dose mit den 50 Teststeifen ist jetzt verbraucht und werde zukünftig nur noch sporadisch den NBZ messen. Mich würde noch z.B. interessieren, wie Nudeln und Reis sich bei mir bemerkbar auf den Peak machen, denn eine italienische, vegatarische Kost (pasta) gehörte bisher zu meinen Lieblingsgerichten, gerade als Basis für mehrstündige Radtouren von 50 bis 100 km. -
am 03.03.2015 12:36:50
TypEinser schrieb:
Du hast Fragen zu DEINER Gesundheit – da kann Dir nur der Facharzt die Fragen richtig und ordentlich beantworten.
Hier im Forum Diagnosefragen zu diskutieren ist vertrauenswürdiger als mit dem Fachmann?
Tja, ich bin bisher nur in technischen Fachforen unterwegs, dort schreiben und lesen auch Berufstätige mit fachlicher Ausbildung. Natürlich gibt es auch dort manchmal verschiedene Sichtweisen...
TypEinser schrieb:
Du weißt doch gar nicht, welches Wissen und welches Halb/Nichtwissen DEINE Zukunft beeinflusst aufgrund offensichtlicher Falschaussagen hier im Forum. Willst Du Dir das tatsächlich antun?
Eigentlich nicht, ich dachte, daß hier auch Ärzte und anderes Fachpersonal vertreten ist.
TypEinser schrieb:
Ob Du Diabetes hast oder nicht kann NUR der Facharzt sagen.
Also, ich hatte den Arzt nur einmal gesehen und gesprochen. Die Kernaussagen waren: Pathologischer Blutzuckerverlauf als Ergebnis des oGTT, in einem Bereich, der schädigend sein kann/ist. Deshalb klare Hinweise/Empfehlung auf die Ernährung (Stichworte: GI, GL). Er sprach aber noch von möglichen, verschiedenen Sonderformen des Diabetes. Nach den erweiterten Laboruntersuchungen das Ergebnis, daß kein Diabetes vorliegt, aber ich einen entwickeln würde, falls Gewichtszunahme (wohl in Richung Übergewicht). Kontrolle in einem Jahr. Ob ich deshalb schon einen Prädiabetes habe, eine Sonderform oder eine Insulinresistenz habe, konnte ich nicht mehr fragen.
Eine extra Termin im gleichen Quartal zu vereinbaren, wollte ich nicht mehr, andere Patienten haben es sicherlich nötiger. Deshalb dachte ich, hier in diesem Forum nachzufragen, da lesen und schreiben sicherlich Menschen, die sich auskennen und ausgebildet sind.
Und nach allem, was ich bisher las, gibt es leider Diabetes (T2) auch bei schlanken/dünnen Menschen, die sich sich gesund ernähren und Sport treiben, wäre somit bei mir im Prinzip nicht auszuschliessen.
TypEinser schrieb:
Aufgrund Deiner Angaben ist das sehr unwahrscheinlich, und es gilt sowieso der Tipp:
Gesund ernähren und viel Bewegung.... das hört jeder Gast beim Doc.
Danke Dir für die klaren Worte, die Konsequenzen bzgl. Süsskram (GI/GL) habe ich gezogen, da will ich keine unnötigen, hohen BZ-Spitzen mehr meinem Körper zumuten.