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Diabetes---die gewollte Krankheit?

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    am 29.07.2015 07:25:29
    Moin, Moin Du Verschwörungstheoretiker,

    nun ist es mal wieder die böse Pharmaindustrie, die Schuld an allem ist. Völlig klar ist das wirtschaftliche orientierte Unternehmen dort forschen, wo Gewinne zu erwarten sind. Gesellschaftliche Forderungen müsste die Politik erfüllen.

    Mit Verlaub gesagt, warum forderst Du die Kranken nicht auf "Fressen und Saufen" abzustellen und sich zu bewegen? Dort wäre der geeignetere Ansatzpunkt und den kann man sogar kostenlos umsetzen.

    LG Rolf










    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
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    am 29.07.2015 09:08:19
    Lighthouse schrieb:

    Mit Verlaub gesagt, warum forderst Du die Kranken nicht auf "Fressen und Saufen" abzustellen und sich zu bewegen? Dort wäre der geeignetere Ansatzpunkt und den kann man sogar kostenlos umsetzen.

    LG Rolf



    Was soll das Gequatsche?
    Merkwürdig, daß immer die, die am wenigsten Ahnung haben, am lautesten rumbrüllen.
    Vielleicht solltest du dich lieber "Lightbrain" nennen.











    Bearbeitet von User am 29.07.2015 10:36:14. Grund: .
  • Tino

    Rang: Gast
    am 29.07.2015 10:12:22
    TypEinser schrieb:
    Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.


    Tino schrieb:
    Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?


    TypEinser schrieb:
    Du etwa nicht?
    Dann hast Du echt was verpasst.
    Nicht in Sachren Diabetes - aber das Drumrum.
    Aus heutiger Sicht war doch vieles entspannter - der Informations- und Entertainment-Überfluss macht viele bekloppt.
    Obwohl - der Austausch in Foren bei kleineren Problemen ist schon toll - siehe Insulinclub.de
    BCR oder Teens?


    Ich habe sie Siebzigerjahre sehr wohl erlebt.
    Bist du nicht identisch mit "Typ1er" im von dir wiederholt empfohlenen Forum, TypEinser??
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    am 29.07.2015 10:34:35
    Tino schrieb:
    Bist du nicht identisch mit "Typ1er" im von dir wiederholt empfohlenen Forum, TypEinser??




    Nee, der bin ich nicht.

    Ich hab da eher was mit Keksen zu tun!
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    am 29.07.2015 10:44:29
    Da fällt mir ein...

    Auch wer Tresiba nicht nutzt, hier eine Petition:

    https://www.change.org/p/gkv-spitzenverband-der-gkv-spitzenverband-und-die-krankenkassen-sollen-das-basalinsulin-tresiba-von-novo-nordisk-weiter-an-diabetiker-zahlen-gesundheit-ist-wichtiger-als-monet%C3%A4re-interessen


    Bitte unterschreiben, es fehlen nur noch wenige Teilnehmer!
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 29.07.2015 19:19:34
    JoachimL schrieb:
    EH schrieb:
    Tino schrieb:
    TypEinser schrieb:
    Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.


    Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?



    Ich hab sie wirklich erlebt und ich muß sagen, Typ 2 war damals arm dran. Man ging ja davon aus, daß Typ 2 "angefressen" sei und so war dann eben auch die "Behandlung" oder besser "Nichtbehandlung".
    Als ich 1980 schwanger war, hat das niemanden interessiert, obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen hatte.
    Ich hab jahrelang Sulfonylharnstoffe genommen mit dem Erfolg, daß meine BSD heute völlig ausgepowert ist und daß ich jahrelang gegen den vormittäglichen Unterzucker anessen mußte, was wieder hohe Werte nachmittags zur Folge hatte.

    Die Selbstmessung war Anfang der 80er auch noch in den Kinderschuhen. Man brauchte dest. Wasser dazu und es war sehr umständlich, also nix für unterwegs.

    Da hat sich doch einiges getan seit dieser Zeit - Gott sei Dank.




    Naja bei vielen ist er ja auch angefressen auch wenn sniemand hören mag. Tendentiell betrifft es vermehrt die dickeren auch wenn man es natürlich nicht pauschal sagen kann und darf.




    Upps Joachim, das hättest Du hier nicht sagen dürfen, denn da wird vor allem hier im Forum allergisch drauf reagiert. Sicherlich ist es so dass auch ne Menge 2er schlank sind. Prozentual hast Du aber recht dass häufiger Schwergewichte einen 2er entwickeln. Es bekommt auch nicht jeder Lungenkrebs der raucht aber in der Tendenz eher als die ohne Zigaretten. Genau aus dem Grund den Du beschrieben hast (Übergewicht) gibt es eine Reihe von Maßnahmen der DDG die auf Prävention im Kampf mit dem Diabetes ziehlen. Schau Dir nur mal die steigende Rate in den USA mit Ihrem ständigen Fast Food an und auch wenn Du jetzt wieder meckerst EH, der Großteil der 2er Diabetiker ist schon lange vor dem AUsbruch übergewichtig.
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    am 29.07.2015 19:54:44
    Michaelheuer schrieb:

    Upps Joachim, das hättest Du hier nicht sagen dürfen, denn da wird vor allem hier im Forum allergisch drauf reagiert. Sicherlich ist es so dass auch ne Menge 2er schlank sind. Prozentual hast Du aber recht dass häufiger Schwergewichte einen 2er entwickeln. Es bekommt auch nicht jeder Lungenkrebs der raucht aber in der Tendenz eher als die ohne Zigaretten. Genau aus dem Grund den Du beschrieben hast (Übergewicht) gibt es eine Reihe von Maßnahmen der DDG die auf Prävention im Kampf mit dem Diabetes ziehlen. Schau Dir nur mal die steigende Rate in den USA mit Ihrem ständigen Fast Food an und auch wenn Du jetzt wieder meckerst EH, der Großteil der 2er Diabetiker ist schon lange vor dem AUsbruch übergewichtig.



    Ich hab mir diesen Quatsch (auch von Ärzteseite) jahrzehntelang anhören dürfen, ich kann es einfach nicht mehr hören.
    Bis ein Diabetes diagnostiziert ist, dauert es u.U. Jahre und all die Jahre hat der Diabetiker erhöhte Insulinspiegel im Blut. Weißt du, was das bedeutet? Natürlich nicht. Denk mal drüber nach, warum Insulin in der Tierzucht als Mastmittel verwendet wird.

    Mich selbst betrifft das übrigens nicht, ich hab einen Mody. Als sich der Diabetes meldete, hatte ich einen BMI von 18.




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    am 30.07.2015 09:56:50
    Moin Michael,

    beim Typ2 bricht nix aus. Der Blutzucker steigt einfach mit der Zeit immer höher an und übersteigt irgendwann die Grenzwerte, die für die Diagnose gesetzt sind.
    Und zwischen dem höher als gesunden BZ mit 150 als 2-Stunden-OGTT- Wert oder stattdessen z.B. 250 gibt es keinen organischen Unterschied, der den Begriff Ausbruch rechtfertigen könnte.

    Viiiiiiel weniger als die Hälfte der Übergewichtigen haben Diabetes Typ2. Übergewicht macht also nicht automatisch Typ2. Aber etwa 80% der Typ2er sind übergewichtig. Was eher darauf hindeutet, dass nicht das Übergewicht den Typ2, sondern dass der Typ2 das Übergewicht macht, wie EH ja schon geschrieben hat.

    Darauf deuten auch praktisch alle Beispiele für eine gelungene Remission hin. Denn wer mit einem diagnosereifen Typ2 schafft, seinen BZ mehrere Jahre ohne Medis im gesunden Bereich zu halten (z.B. Hans Lauber), macht das in aller Regel
    + mit sehr viel weniger als normalem Essen und
    + mit dem Gewicht an der unteren Grenze von gesund und darunter und
    + mit sehr viel mehr als durchschnittlicher oder auch der von DDG & Co als Schutz vor Diabetes empfohlenen Bewegung.

    Wer diese 3 Parameter auch nur auf normal gesund anhebt, hat seinen diagnosereifen BZ innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder zurück.

    Bisdann, Jürgen


    ----------------------------------------------
    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
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    am 30.07.2015 10:54:57
    Man kann aber auch mit einem erhöhten Insulinspiegel abnehmen. Voraussetzung ist aber eine negative Energiebilanz. Die erreicht man durch reichlich Bewegung etc. im Verhältnis zum Essen. Als es bei mir am 24.April hieß, ich sei Prädiabetiker, habe ich von Ende April bis heute von über 76 Kilogramm bis heute knapp 71 Kg abgenommen. Obwohl schon 76 Kilogramm bei 1,74 m nicht allzuviel ist.
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    am 30.07.2015 11:23:32
    Erwin1950 schrieb:
    Man kann aber auch mit einem erhöhten Insulinspiegel abnehmen. Voraussetzung ist aber eine negative Energiebilanz. Die erreicht man durch reichlich Bewegung etc. im Verhältnis zum Essen. Als es bei mir am 24.April hieß, ich sei Prädiabetiker, habe ich von Ende April bis heute von über 76 Kilogramm bis heute knapp 71 Kg abgenommen. Obwohl schon 76 Kilogramm bei 1,74 m nicht allzuviel ist.



    Es geht hier nicht um "Prädiabetiker", sondern um Menschen, die mit einem manifesten, aber nicht diagnostizierten Diabetes jahrelang herumlaufen.