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Diabetes---die gewollte Krankheit?
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am 28.07.2015 14:33:50
Liebe Forenmitglieder, ich habe neulich einen Bericht über diese Thematik gelesen. Weshalb wir seit Jahren in die Heilung von HIV Krebs MS etc Milliarden hineingesteckt, bzw. warum gibt es bei genannten Krankheiten immer bessere Ergebnisse, nur bei Diabetes seit Jahrzehnten nicht?
Ist es weil die Pharmaindustrie seit Jahrzehnten das meisste Geld mit Cholesterinsenkern und AntiDiabetikaprodukten macht? Wäre Diabetes nicht längst heilbar wenn soviel investiert würde wie in die Erforschung von hiv und Krebs? Heutzutage ist die Diagnose Diabetes mit den gleichen Prognosen bzw. Lebenseinschränkungen verbunden wie vor 30 Jahren. Sogar in der Diagnose wird jetzt Geld eingespart, hier soll ein einfacher hba1c Wert Aufschluss bringen. In den Staaten ist es sogar das Ziel den ogtt ganz abzuschaffen auf Kosten des ungenauen hba1c Tests. Warum werden Diabetiker niemals die Change auf Heilung bzw. Verbesserung? -
am 28.07.2015 14:46:36
Heilung – was ein tolles Wort.
Man nehme Krebs – es gibt dermaßen viele verschiedene Krebszellen, und dazu viele verschiedene Trigger, um überhaupt Zellen zu Tumoren mutieren zu lassen.
Da wird es wohl kaum DAS Mittel geben können.
Beim Diabetes ist es das gleiche Problem.
Typ 1 – Auslöser ist ein Defekt im Immunsystem, man vermutet Gen-Konstellationen und Umwelteinflüsse
Typ 2 – hier tappt man auch im Dunkeln
Mody-Typen – viele Typ 1 und auch etliche Typ 2 kann man auch in die verschiedene Modytypen packen, und diese Tests kosten einen Haufen Geld... und die Mody-Liste wird wohl noch etwas erweitert werden.
Ich frage mich, was die Pharma-Industrie so böse macht – wer wird denn gezwungen, deren Produkte zu konsumieren?
Dazu kommt: Forschung ist teuer, und wer z.B. ein Verfahren entwickelt, z.B. Typ 1 "zu heilen" – Jackpot. Da dürfte so einiges an Geld reinkommen. Und man könnte der Konkurrenz eine reindrücken...
Und dann mal DIE Frage: Wiedermal HbA1c... das wird doch jetzt echt langweilig.
"Warum werden Diabetiker niemals die Change auf Heilung bzw. Verbesserung?"
Hat sich in den letzten Jahren nicht einiges getan? Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
Bearbeitet von User am 28.07.2015 14:50:46. Grund: . -
am 28.07.2015 15:03:19
TypEinser schrieb:
Heilung – was ein tolles Wort.
Man nehme Krebs – es gibt dermaßen viele verschiedene Krebszellen, und dazu viele verschiedene Trigger, um überhaupt Zellen zu Tumoren mutieren zu lassen.
Da wird es wohl kaum DAS Mittel geben können.
Beim Diabetes ist es das gleiche Problem.
Typ 1 – Auslöser ist ein Defekt im Immunsystem, man vermutet Gen-Konstellationen und Umwelteinflüsse
Typ 2 – hier tappt man auch im Dunkeln
Mody-Typen – viele Typ 1 und auch etliche Typ 2 kann man auch in die verschiedene Modytypen packen, und diese Tests kosten einen Haufen Geld... und die Mody-Liste wird wohl noch etwas erweitert werden.
Ich frage mich, was die Pharma-Industrie so böse macht – wer wird denn gezwungen, deren Produkte zu konsumieren?
Dazu kommt: Forschung ist teuer, und wer z.B. ein Verfahren entwickelt, z.B. Typ 1 "zu heilen" – Jackpot. Da dürfte so einiges an Geld reinkommen. Und man könnte der Konkurrenz eine reindrücken...
Und dann mal DIE Frage: Wiedermal HbA1c... das wird doch jetzt echt langweilig.
"Warum werden Diabetiker niemals die Change auf Heilung bzw. Verbesserung?"
Hat sich in den letzten Jahren nicht einiges getan? Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
Tja und genau dass ist die Antwort; es ist zu teuer herauszufinden was den Diabetes auslöst, viel sinnvoller ist es im Jahr 4 Raumfähren zu schrotten, die zur ISS fliegen um herauszufinden wie die Erde entstanden ist :(1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.07.2015 15:15:04
JoachimL schrieb:
Tja und genau dass ist die Antwort; es ist zu teuer herauszufinden was den Diabetes auslöst, viel sinnvoller ist es im Jahr 4 Raumfähren zu schrotten, die zur ISS fliegen um herauszufinden wie die Erde entstanden ist :(
Was hat DAS denn mit Krankheiten zu tun? Sollen jetzt weltweit alle Forscher die Zuckerkrankheit erforschen ? ? ?
http://www.diabetes-kids.de/artikel/abatacept-studie-diabetes-schon-im-vorlauferstadium-stoppen-4346
http://www.trendsderzukunft.de/koennen-insulinpillen-diabetes-verhindern/2015/07/04/
http://www.diabetes-austria.com/detail.php?stID=1956&kat=9&page_title=Typ%202
Die Behauptung, man würde nichts unternehmen, stimmt nicht so ganz.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
Tino
Rang: Gastam 28.07.2015 15:52:48
JoachimL schrieb:
Heutzutage ist die Diagnose Diabetes mit den gleichen Prognosen bzw. Lebenseinschränkungen verbunden wie vor 30 Jahren.
Diese Aussage ist nicht zutreffend. Wir haben bedeutend andere Insuline, welche uns das Leben mit Diabetes bedeutend erleichtern, Uns steht Injektionsmaterial zur Verfügung, von welchem vor 30 Jahren nicht mal geräumt werden konnte. Vielen betroffen wurde das Leben durch Insulinpumpen wesentlich erleichtert. Dir Prognosen habe sich wesentlich verbessert, indem diabetische Folgeschäden klar zurückgegangen sind. Obwohl wir der Ernährung Beachtung schenken müssen, gelten nicht mehr dir früheren Diabetesdiäten, welche jede Lust am Essen vermiesten.
Auch wenn Diabetes nicht heilbar ist, lebt es sich doch heute wesentlich leichter und einfacher damit, als vor 30 Jahren. -
Tino
Rang: Gastam 28.07.2015 17:04:25
TypEinser schrieb:
Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser? -
am 28.07.2015 17:25:24
Du etwa nicht?
Dann hast Du echt was verpasst.
Nicht in Sachren Diabetes - aber das Drumrum.
Aus heutiger Sicht war doch vieles entspannter - der Informations- und Entertainment-Überfluss macht viele bekloppt.
Obwohl - der Austausch in Foren bei kleineren Problemen ist schon toll - siehe Insulinclub.de
BCR oder Teens?
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.07.2015 18:21:56
Tino schrieb:
TypEinser schrieb:
Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?
Ich hab sie wirklich erlebt und ich muß sagen, Typ 2 war damals arm dran. Man ging ja davon aus, daß Typ 2 "angefressen" sei und so war dann eben auch die "Behandlung" oder besser "Nichtbehandlung".
Als ich 1980 schwanger war, hat das niemanden interessiert, obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen hatte.
Ich hab jahrelang Sulfonylharnstoffe genommen mit dem Erfolg, daß meine BSD heute völlig ausgepowert ist und daß ich jahrelang gegen den vormittäglichen Unterzucker anessen mußte, was wieder hohe Werte nachmittags zur Folge hatte.
Die Selbstmessung war Anfang der 80er auch noch in den Kinderschuhen. Man brauchte dest. Wasser dazu und es war sehr umständlich, also nix für unterwegs.
Da hat sich doch einiges getan seit dieser Zeit - Gott sei Dank.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 28.07.2015 18:27:31
EH schrieb:
Tino schrieb:
TypEinser schrieb:
Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?
Ich hab sie wirklich erlebt und ich muß sagen, Typ 2 war damals arm dran. Man ging ja davon aus, daß Typ 2 "angefressen" sei und so war dann eben auch die "Behandlung" oder besser "Nichtbehandlung".
Als ich 1980 schwanger war, hat das niemanden interessiert, obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen hatte.
Ich hab jahrelang Sulfonylharnstoffe genommen mit dem Erfolg, daß meine BSD heute völlig ausgepowert ist und daß ich jahrelang gegen den vormittäglichen Unterzucker anessen mußte, was wieder hohe Werte nachmittags zur Folge hatte.
Die Selbstmessung war Anfang der 80er auch noch in den Kinderschuhen. Man brauchte dest. Wasser dazu und es war sehr umständlich, also nix für unterwegs.
Da hat sich doch einiges getan seit dieser Zeit - Gott sei Dank.
Naja bei vielen ist er ja auch angefressen auch wenn sniemand hören mag. Tendentiell betrifft es vermehrt die dickeren auch wenn man es natürlich nicht pauschal sagen kann und darf. -
am 28.07.2015 18:31:28
JoachimL schrieb:
Naja bei vielen ist er ja auch angefressen auch wenn sniemand hören mag. Tendentiell betrifft es vermehrt die dickeren auch wenn man es natürlich nicht pauschal sagen kann und darf.
Leider zeigst du mit dieser dümmlichen Behauptung, daß du keinerlei Ahnung von Diabetes und schon gar nicht von Typ 2 hast.
Vielleicht solltest du dich informieren, bevor du solchen Schwachsinn verbreitest.
Daß viele Typ2er bei der Diagnose dick sind, hat andere Gründe. Welche, werde ich nicht ausführen, denn du würdest sie sowieso nicht verstehen.4 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.07.2015 07:25:29
Moin, Moin Du Verschwörungstheoretiker,
nun ist es mal wieder die böse Pharmaindustrie, die Schuld an allem ist. Völlig klar ist das wirtschaftliche orientierte Unternehmen dort forschen, wo Gewinne zu erwarten sind. Gesellschaftliche Forderungen müsste die Politik erfüllen.
Mit Verlaub gesagt, warum forderst Du die Kranken nicht auf "Fressen und Saufen" abzustellen und sich zu bewegen? Dort wäre der geeignetere Ansatzpunkt und den kann man sogar kostenlos umsetzen.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 29.07.2015 09:08:19
Lighthouse schrieb:
Mit Verlaub gesagt, warum forderst Du die Kranken nicht auf "Fressen und Saufen" abzustellen und sich zu bewegen? Dort wäre der geeignetere Ansatzpunkt und den kann man sogar kostenlos umsetzen.
LG Rolf
Was soll das Gequatsche?
Merkwürdig, daß immer die, die am wenigsten Ahnung haben, am lautesten rumbrüllen.
Vielleicht solltest du dich lieber "Lightbrain" nennen.
Bearbeitet von User am 29.07.2015 10:36:14. Grund: . -
Tino
Rang: Gastam 29.07.2015 10:12:22
TypEinser schrieb:
Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
Tino schrieb:
Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?
TypEinser schrieb:
Du etwa nicht?
Dann hast Du echt was verpasst.
Nicht in Sachren Diabetes - aber das Drumrum.
Aus heutiger Sicht war doch vieles entspannter - der Informations- und Entertainment-Überfluss macht viele bekloppt.
Obwohl - der Austausch in Foren bei kleineren Problemen ist schon toll - siehe Insulinclub.de
BCR oder Teens?
Ich habe sie Siebzigerjahre sehr wohl erlebt.
Bist du nicht identisch mit "Typ1er" im von dir wiederholt empfohlenen Forum, TypEinser?? -
am 29.07.2015 10:34:35
Tino schrieb:
Bist du nicht identisch mit "Typ1er" im von dir wiederholt empfohlenen Forum, TypEinser??
Nee, der bin ich nicht.
Ich hab da eher was mit Keksen zu tun! -
am 29.07.2015 10:44:29
Da fällt mir ein...
Auch wer Tresiba nicht nutzt, hier eine Petition:
https://www.change.org/p/gkv-spitzenverband-der-gkv-spitzenverband-und-die-krankenkassen-sollen-das-basalinsulin-tresiba-von-novo-nordisk-weiter-an-diabetiker-zahlen-gesundheit-ist-wichtiger-als-monet%C3%A4re-interessen
Bitte unterschreiben, es fehlen nur noch wenige Teilnehmer! -
Michaelheuer
Rang: Gastam 29.07.2015 19:19:34
JoachimL schrieb:
EH schrieb:
Tino schrieb:
TypEinser schrieb:
Ich fühle mich mit Messgerät, schnellem Insulin und Pen & kurzen, dünnen Kanülen auf ICT deutlich wohler als mit CT aus den siebzigern.
Hast du denn die Siebzigerjahre tatsächlich erlebt, TypEinser?
Ich hab sie wirklich erlebt und ich muß sagen, Typ 2 war damals arm dran. Man ging ja davon aus, daß Typ 2 "angefressen" sei und so war dann eben auch die "Behandlung" oder besser "Nichtbehandlung".
Als ich 1980 schwanger war, hat das niemanden interessiert, obwohl ich mehrmals darauf hingewiesen hatte.
Ich hab jahrelang Sulfonylharnstoffe genommen mit dem Erfolg, daß meine BSD heute völlig ausgepowert ist und daß ich jahrelang gegen den vormittäglichen Unterzucker anessen mußte, was wieder hohe Werte nachmittags zur Folge hatte.
Die Selbstmessung war Anfang der 80er auch noch in den Kinderschuhen. Man brauchte dest. Wasser dazu und es war sehr umständlich, also nix für unterwegs.
Da hat sich doch einiges getan seit dieser Zeit - Gott sei Dank.
Naja bei vielen ist er ja auch angefressen auch wenn sniemand hören mag. Tendentiell betrifft es vermehrt die dickeren auch wenn man es natürlich nicht pauschal sagen kann und darf.
Upps Joachim, das hättest Du hier nicht sagen dürfen, denn da wird vor allem hier im Forum allergisch drauf reagiert. Sicherlich ist es so dass auch ne Menge 2er schlank sind. Prozentual hast Du aber recht dass häufiger Schwergewichte einen 2er entwickeln. Es bekommt auch nicht jeder Lungenkrebs der raucht aber in der Tendenz eher als die ohne Zigaretten. Genau aus dem Grund den Du beschrieben hast (Übergewicht) gibt es eine Reihe von Maßnahmen der DDG die auf Prävention im Kampf mit dem Diabetes ziehlen. Schau Dir nur mal die steigende Rate in den USA mit Ihrem ständigen Fast Food an und auch wenn Du jetzt wieder meckerst EH, der Großteil der 2er Diabetiker ist schon lange vor dem AUsbruch übergewichtig. -
am 29.07.2015 19:54:44
Michaelheuer schrieb:
Upps Joachim, das hättest Du hier nicht sagen dürfen, denn da wird vor allem hier im Forum allergisch drauf reagiert. Sicherlich ist es so dass auch ne Menge 2er schlank sind. Prozentual hast Du aber recht dass häufiger Schwergewichte einen 2er entwickeln. Es bekommt auch nicht jeder Lungenkrebs der raucht aber in der Tendenz eher als die ohne Zigaretten. Genau aus dem Grund den Du beschrieben hast (Übergewicht) gibt es eine Reihe von Maßnahmen der DDG die auf Prävention im Kampf mit dem Diabetes ziehlen. Schau Dir nur mal die steigende Rate in den USA mit Ihrem ständigen Fast Food an und auch wenn Du jetzt wieder meckerst EH, der Großteil der 2er Diabetiker ist schon lange vor dem AUsbruch übergewichtig.
Ich hab mir diesen Quatsch (auch von Ärzteseite) jahrzehntelang anhören dürfen, ich kann es einfach nicht mehr hören.
Bis ein Diabetes diagnostiziert ist, dauert es u.U. Jahre und all die Jahre hat der Diabetiker erhöhte Insulinspiegel im Blut. Weißt du, was das bedeutet? Natürlich nicht. Denk mal drüber nach, warum Insulin in der Tierzucht als Mastmittel verwendet wird.
Mich selbst betrifft das übrigens nicht, ich hab einen Mody. Als sich der Diabetes meldete, hatte ich einen BMI von 18.
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am 30.07.2015 09:56:50
Moin Michael,
beim Typ2 bricht nix aus. Der Blutzucker steigt einfach mit der Zeit immer höher an und übersteigt irgendwann die Grenzwerte, die für die Diagnose gesetzt sind.
Und zwischen dem höher als gesunden BZ mit 150 als 2-Stunden-OGTT- Wert oder stattdessen z.B. 250 gibt es keinen organischen Unterschied, der den Begriff Ausbruch rechtfertigen könnte.
Viiiiiiel weniger als die Hälfte der Übergewichtigen haben Diabetes Typ2. Übergewicht macht also nicht automatisch Typ2. Aber etwa 80% der Typ2er sind übergewichtig. Was eher darauf hindeutet, dass nicht das Übergewicht den Typ2, sondern dass der Typ2 das Übergewicht macht, wie EH ja schon geschrieben hat.
Darauf deuten auch praktisch alle Beispiele für eine gelungene Remission hin. Denn wer mit einem diagnosereifen Typ2 schafft, seinen BZ mehrere Jahre ohne Medis im gesunden Bereich zu halten (z.B. Hans Lauber), macht das in aller Regel
+ mit sehr viel weniger als normalem Essen und
+ mit dem Gewicht an der unteren Grenze von gesund und darunter und
+ mit sehr viel mehr als durchschnittlicher oder auch der von DDG & Co als Schutz vor Diabetes empfohlenen Bewegung.
Wer diese 3 Parameter auch nur auf normal gesund anhebt, hat seinen diagnosereifen BZ innerhalb weniger Tage bis Wochen wieder zurück.
Bisdann, Jürgen
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Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden. -
am 30.07.2015 10:54:57
Man kann aber auch mit einem erhöhten Insulinspiegel abnehmen. Voraussetzung ist aber eine negative Energiebilanz. Die erreicht man durch reichlich Bewegung etc. im Verhältnis zum Essen. Als es bei mir am 24.April hieß, ich sei Prädiabetiker, habe ich von Ende April bis heute von über 76 Kilogramm bis heute knapp 71 Kg abgenommen. Obwohl schon 76 Kilogramm bei 1,74 m nicht allzuviel ist.
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am 30.07.2015 11:23:32
Erwin1950 schrieb:
Man kann aber auch mit einem erhöhten Insulinspiegel abnehmen. Voraussetzung ist aber eine negative Energiebilanz. Die erreicht man durch reichlich Bewegung etc. im Verhältnis zum Essen. Als es bei mir am 24.April hieß, ich sei Prädiabetiker, habe ich von Ende April bis heute von über 76 Kilogramm bis heute knapp 71 Kg abgenommen. Obwohl schon 76 Kilogramm bei 1,74 m nicht allzuviel ist.
Es geht hier nicht um "Prädiabetiker", sondern um Menschen, die mit einem manifesten, aber nicht diagnostizierten Diabetes jahrelang herumlaufen. -
am 30.07.2015 15:29:54
Erwin1950 schrieb:
Man kann aber auch mit einem erhöhten Insulinspiegel abnehmen. Voraussetzung ist aber eine negative Energiebilanz. Die erreicht man durch reichlich Bewegung etc. im Verhältnis zum Essen. Als es bei mir am 24.April hieß, ich sei Prädiabetiker, habe ich von Ende April bis heute von über 76 Kilogramm bis heute knapp 71 Kg abgenommen. Obwohl schon 76 Kilogramm bei 1,74 m nicht allzuviel ist.
Was genau meinst du mit erhöhtem Insulinspiegel?
Meinst du, wenn jemand versehentlich zu viel Insulin gespritzt hat? Sowas sollte man tunlichst vermeiden - und es hat überhaupt nichts mit dem Gewicht zu tun.
Bearbeitet von User am 30.07.2015 15:31:20. Grund: . -
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am 30.07.2015 19:39:28
Schon klar, Erwin. Bei Prädiabetes und noch lange nach Diagnosereife hat ein Typ2 ohne jedes Medikament den ganzen Tag über nüchtern und auch nach den Mahlzeiten sehr viel mehr Insulin in Blut, als ein gesunder Mensch bei gleichem BZ. Stichwort Insulinresistenz.
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Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden. -
am 30.07.2015 19:45:04
Erwin1950 schrieb:
Ich meinte den Blutwert----Nüchterninsulin
Nüchterninsulin? Noch nie gehört...kann es sein, dass du den Glukosewert meinst?
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am 31.07.2015 10:34:07
Nein, ich meinte den Blutwert des Insulins im nüchternen Zustand. Gemssen wurden 10,6 uE/ml, der Referenzbereich lag von 2,6 bis 25. Zusammen mit dem gemessenen Blutzuckernüchternwert von 105 ergab das nach einer Formel einen Homa-Index von 2,8. Da lautet die Interpretation: Insulinresistenz sehr wahrscheinlich. DEnnoch gelte ich aufgrund Hba1c 5,4 % und 2-Std-wert OgTT 125 als Nicht-Diabetiker. Der gering erhöhte Nüchernwert habe weiter keine Bedeutung, meinte der Doc.