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Diabetes---die gewollte Krankheit?

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    am 08.08.2015 09:59:54
    Belli schrieb:
    "Leute wie Erwin" wurden und werden nicht verrückt gemacht, sondern er fühlt sich einfach nur toll und fit...und er ist einfach nur froh, seinen Blutzucker eigenständig mit etwas mehr Aufwand im gesunden Rahmen halten zu können...dabei hat er das Gefühl selbst etwas tun zu können und brauch sich irgendwann keine Vorwürfe zu machen nicht früh -und rechtzeitig gegengesteuert haben...und ja, DAS ist ein tolles Gefühl ! Aber frag ihn doch einfach selbst, ob er sich verrückt gemacht fühlt...



    Kunststück, schließlich hat er ja keinen Diabetes (sagt sein Arzt!)
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    am 08.08.2015 10:19:21
    Moin Michael,

    nicht heute so und morgen so, sondern die bekannten Diagnose-Definitionen treffen auf die meisten (gibt immer Ausnahmen) völlig unbehandelten Menschen zu, die sich normal KH-betont ernähren und normal gesund bewegen.
    Wenn dabei regelmäßiger höhere Spitzen auftreten, pflegen auch die Täler dazwischen immer höher zu kommen. Und der zwar langsam, aber insgesamt so immer höher ansteigende Verlauf wird mit dem HBA1c zuverlässig abgebildet.

    Wenn man das Ansteigen des Blutzuckers über den gesunden Rahmen hinaus gezielt mit entsprechendem Verhalten verhindert, wie Erwin das tut, verhält man sich super gesund und ist dann de facto auch gesund. Aber immer nur für die Dauer dieses gezielt passenden Verhaltens. Denn trotzdem hat man dann immer noch das an Prädiabetes oder Diabetes, was man vor diesem Verhalten hatte, weil es sich mehr oder weniger zügig wieder einstellt, sobald man sich essens- und bewegungs-mäßig wieder normal gesund verhält.

    Hat mit der Verhaltens-Abhängigkeit des aktuellen Status was vom trockenen Alkoholiker, der alkoholmäßig völlig gesund ist, so lange er sich passend verhält. Wobei das bei uns mit Prä- und Diabetes längst nicht so streng ist. Denn seltene Ausnahmen vom gezielten Verhalten lassen keinen insgesamt gesund gehaltenen Verlauf kippen, und schon gar nicht auf der Stelle.

    Bei der verhaltens-unabhängigen Bewertung der Werte, wie Du sie hier immer wieder einforderst, dürfte ich mit morgens nüchtern meistens 70-90mg/dl und nem HBA1c von seit Jahren 5,5 und besser nicht mal Prädiabetes haben.

    Bisdann, Jürgen


    @EH
    Hans Lauber hatte vor gut 10 Jahren HBA1c 10 und schafft allein mit gezieltem Verhalten und ohne Medis noch immer unterhalb der Diabetes-Diagnose-Grenze zu bleiben


    ----------------------------------------------
    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
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    am 08.08.2015 11:12:32
    Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man mit viel Bewegung, wie ich es ja nun seit über 35 Jahren treibe, seinen HbA1C um gut und gerne 0,7 % senken kann. Ich vermute mal, dass ich mindestens 6,1 statt 5,4 % hätte, wenn ich von heute auf morgen statt täglich mindestens 2 stunden stramm zu wandern gar nicht mehr gehe. Hätte ich das Hobby Wandern nicht über diese lange Zeit so intensiv betrieben, wäre ich vermutlich längst Diabetiker und wäre wohl auch ein paar Kilo schwerer.
    Mein Vater war weitaus früher Diabetiker, hatte auch deutlich mehr Bauch. Als 60jähriger hatte er einen Mopedunfall und als Folge davon ein Bein steif. Seitdem wurde wohl die Durchblutung der Beine immer schlechter und das ging wohl Hand in Hand mit höheren BZ-Werten. Irgendwann wurde er dialysepflichtig. Erst wurde ein Bein amputiert, dann auch noch das zweite. Mit 67 ist er gestorben.

    Das Schicksal meines Vaters habe ich immer vor Augen. Mich braucht also niemand verrückt zu machen. So wie hier jetzt jemand schreib. Da ich jetzt bald 65 werde und ich weiß, dass der Diabetes eben doch
    seine Zeit braucht und ich eben auch dagegensteuere, erlaube ich mir die halbwegs positive Prognose, dass ich vermutlich mit 67 noch leben werde und auch noch beide Beide haben werde-------sofern mir beim Wandern nicht ein dicker Ast auf den Kopf fällt oder ich von einem Auto überfahren werde oder sonst was. :-)
  • Tino

    Rang: Gast
    am 08.08.2015 11:36:28
    hjt_Jürgen schrieb:
    Hat mit der Verhaltens-Abhängigkeit des aktuellen Status was vom trockenen Alkoholiker, der alkoholmäßig völlig gesund ist, so lange er sich passend verhält.


    Spricht ja für die "Fachkompetenz" von hjt_Jürgen, wenn er Diabetes mit Alkoholismus vergleicht. dass Bei Diabetes und Suchterkrankungen völlig verschiedene Mechanismen ablaufen, ist eigentlich jedem Laien klar.
    ... hjt_Jürgen wird jetzt wieder Abhandlungen schreiben (bzw. aus Wikipedia kopieren), mit welchen er versuchen wird, darzulegen, dass sein Vergleich richtig sein soll...
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    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 08.08.2015 11:54:18
    hjt_Jürgen schrieb:


    @EH
    Hans Lauber hatte vor gut 10 Jahren HBA1c 10 und schafft allein mit gezieltem Verhalten und ohne Medis noch immer unterhalb der Diabetes-Diagnose-Grenze zu bleiben


    ----------------------------------------------
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    Wirklich Jürgen, verschon mich doch mit diesem Quatsch. Der Mann verdient mehrt als gut an seinen Büchern. Ob das, was er da schreibt, wirklich funktioniert, wage ich zu bezweifeln. In meinen Augenn könnte er schreiben was er wollte, wenn er nicht damit vielen Diabetikern, die Chance auf eine vernünftige Behandlung ihres Diabetes nehmen würde. An den Folgeschäden, die bei so einer "Behandlung" nicht ausbleiben werden, hat er ja keine Schuld, schließlich will ja nur unser Bestes und was das ist, weiß wohl jeder, der nicht total verblendet ist.

    Vor gar nicht so langer Zeit hast du selbst übrigens diesen Mann ziemlich kritisch gesehen.
  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.08.2015 13:03:15
    hjt_Jürgen schrieb:
    Moin Michael,

    nicht heute so und morgen so, sondern die bekannten Diagnose-Definitionen treffen auf die meisten (gibt immer Ausnahmen) völlig unbehandelten Menschen zu, die sich normal KH-betont ernähren und normal gesund bewegen.
    Wenn dabei regelmäßiger höhere Spitzen auftreten, pflegen auch die Täler dazwischen immer höher zu kommen. Und der zwar langsam, aber insgesamt so immer höher ansteigende Verlauf wird mit dem HBA1c zuverlässig abgebildet.

    Wenn man das Ansteigen des Blutzuckers über den gesunden Rahmen hinaus gezielt mit entsprechendem Verhalten verhindert, wie Erwin das tut, verhält man sich super gesund und ist dann de facto auch gesund. Aber immer nur für die Dauer dieses gezielt passenden Verhaltens. Denn trotzdem hat man dann immer noch das an Prädiabetes oder Diabetes, was man vor diesem Verhalten hatte, weil es sich mehr oder weniger zügig wieder einstellt, sobald man sich essens- und bewegungs-mäßig wieder normal gesund verhält.

    Sag mal Jürgen liesst du eigentlich bevor du deine romane schreibst, ich habe nicht gefragt ob man seinen hba1c mit geziehlter ernährung nach einer diagnose steuern kann, sondern dass du mal geschrieben hast daß bei einem undiagnostizierten bei einem zufällig gemessenen wert von unter 5,5 hba1c keine blutzuckerverläufe über gesund möglich sind................und das schreibst du mal so oder so und dies ist nunmal bei dir zutreffend

    Hat mit der Verhaltens-Abhängigkeit des aktuellen Status was vom trockenen Alkoholiker, der alkoholmäßig völlig gesund ist, so lange er sich passend verhält. Wobei das bei uns mit Prä- und Diabetes längst nicht so streng ist. Denn seltene Ausnahmen vom gezielten Verhalten lassen keinen insgesamt gesund gehaltenen Verlauf kippen, und schon gar nicht auf der Stelle.

    Bei der verhaltens-unabhängigen Bewertung der Werte, wie Du sie hier immer wieder einforderst, dürfte ich mit morgens nüchtern meistens 70-90mg/dl und nem HBA1c von seit Jahren 5,5 und besser nicht mal Prädiabetes haben.

    Bisdann, Jürgen


    @EH
    Hans Lauber hatte vor gut 10 Jahren HBA1c 10 und schafft allein mit gezieltem Verhalten und ohne Medis noch immer unterhalb der Diabetes-Diagnose-Grenze zu bleiben


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  • Michaelheuer

    Rang: Gast
    am 08.08.2015 13:04:52
    Belli schrieb:
    "Leute wie Erwin" wurden und werden nicht verrückt gemacht, sondern er fühlt sich einfach nur toll und fit...und er ist einfach nur froh, seinen Blutzucker eigenständig mit etwas mehr Aufwand im gesunden Rahmen halten zu können...dabei hat er das Gefühl selbst etwas tun zu können und brauch sich irgendwann keine Vorwürfe zu machen nicht früh -und rechtzeitig gegengesteuert haben...und ja, DAS ist ein tolles Gefühl ! Aber frag ihn doch einfach selbst, ob er sich verrückt gemacht fühlt...



    natürlich macht er sich verrückt sonst würde er nicht ständig fragen ob er prädiabetiker ist oder nicht um dann im nächsten threat zu schreiben das er es ist, dann wieder nicht........der mann ist doch schon total verwirrt
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    am 08.08.2015 14:41:58
    Ist er nicht, lieber Michael!! Das erscheint dir nur so, weil ich mit dieser Materie noch nicht so genau auskenne und ständig neues dazu erfahre.

    Das einzige, was mich allerdings etwas verwirrt bzw. erstaunt, ist die Tatsache, dass sich die Forenmitglieder hier doch heftig bekämpfen. Das kann ich nicht so ganz verstehen.
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    am 08.08.2015 16:50:04
    Moin Erwin,

    mehr oder weniger Krieg findest Du in allen Foren, natürlich umso mehr in unmoderierten. Und weil dieses hier das letzte einigermaßen besuchte unmoderierte zu allen Spielarten von Diabetes ist, prallen natürlich hier die verschiedensten Charaktere recht ungezügelt aufeinander. Den Forenbetreiber freut's, denn es erhöht die Teilnahme- und kapitalisierbare Klick-Frequenz :)

    Sachlich haben wir hier verschiedene Schulen. So haben ältere User wie EH und ich gelernt, dass auch beim Typ2 der Verlust an Beta-Zellen den Diabetes begründe und dass sich dieser Verlust allenfalls verlangsamen, aber nicht aufhalten ließe, bis der Typ2 ja dann nach durchschnittlich 8-10 Dienstjahren auch Insulin aus dem Pen braucht. In dem Glauben hab ich auch z.B. Hans Lauber in den ersten Jahren nicht abgenommen, wenn er sich mit seinem aktiven Be-Handlungs-Verhalten als gesund bezeichnet hat. Hab das als pures Wunsch- und Geschäfts-Denken abgelehnt.

    Inzwischen hab ich ne Menge Untersuchungs-Ergebnisse gesehen, die recht zweifelsfrei belegen, dass der Mann mit seiner Behauptung Recht hat. Dass der Typ2 eher in erster Linie ein Defekt in den Regel-Prozessen von Glukose- und Fettstoffwechsel ist, der sich mit so gezielt aktivem Be-Handlung-Verhalten, wie ja auch Du das machst, auf den gesunden Rahmen begrenzen lässt. Und gesunder Rahmen sagt, dass da bei gesundem BZ auch dann nur noch sehr geringe bis keine Insulinresistenz mehr gemessen wird, also kein Zuviel mehr an Insulin in Umlauf und damit auch keine Gefahr, irgendwelche diabetischen Schäden zu entwickeln. Auch eher kein Beta-Zell-Verlust.

    Wer diese Erkenntnisse nicht kennt oder nicht anerkennt, kann wie ich selbst ja auch noch bis vor 2 Jahren hinter jedem Beispiel für gezielt aktives Be-Handlungs-Verhalten nur eine mehr oder weniger bewusste Irreführung gutgläubiger Typ2-Betroffener sehen und bekämpfen. Eben weil ich das bis vor relativ kurzem ja selbst noch gemacht hab, kann ich dafür nur Verständnis haben.

    Bisdann, Jürgen


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    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
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    am 08.08.2015 17:08:56
    hjt_Jürgen schrieb:
    Sachlich haben wir hier verschiedene Schulen.


    Deine Schule ist Wiokipedia.
    Kapiers doch endlich hjt_Jürgen, du nervst mit deiner ewigen Besserwisserei in sämtlichen Lebensbelangen und mit deiner Eigenschaft auf jeden Fall Recht haben zu müssen. Diene Beiträge sind langweilig, da sie stets die gleichen, abgedroschenen Aussagen beinhalten. Es ist so offensichtlich, dass du diese (und andere) Plattform zur Selbstdarstellung brauchst, dass es bereits peinlich ist
    Dein Geleier über die "über gesunden Werte" ist völlig abgedroschen. Bei dir wirken nicht deine Blutzuckerwerte, sondern deine Bemühungen, Leuten einen Diabetes einzureden, um dann als grosser Retter in Erscheinung zu treten krankhaft.
    Dass du mit deiner schleimigen Art gewisse Leser zu beeindrucken vermagst, ändert nichts an dieser Tatsache.
    Leute wie du, Rainer, Purebine und euer entsprechendes Beigemüse sind es, welche die Stimmung in einem Forum zunichte machen, weil auf keinen Fall kritisiert werden darf.
    Nochmals: Wo liegt denn der Grund, dass du in einigen Foren unerwünscht bist?