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    am 16.08.2015 21:10:08
    Hey, ich hab schon wieder eine Frage. .......wie wird das eigentlich festgestellt, welcher Diabetes Typ man ist???
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    am 16.08.2015 21:39:19
    Hallo Cindy,

    ein richtiger Typ1-Diabetes entwickelt sich sehr schnell und kann fast nicht übersehen werden. Schwieriger wird es bei der Sonderform LADA, einem sich langsam entwickelnden Typ1-Diabetes.

    Die erste Maßnahme zur Erkennung von LADA ist die Suchen nach Insulinantikörpern. Wenn in deinem Blut welche (über einem bestimmten Schwellenwert) gefunden werden, dann ist die Diagnose klar. Das Problem ist, dass LADA auch ohne anfängliche Antikörper auftreten kann. Dann braucht es einen erfahrenen Diabetologen, der das aus anderen vorliegenden Merkmalen erkennt. Frage deinen Doc bei der anstehenden Untersuchung ruhig danach, ob bei dir nicht auch LADA vorliegen könnte und ob er das untersucht.

    LG Rainer
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    am 16.08.2015 21:51:02
    Okay....danke! Ich werde den Arzt danach fragen! Also sieht der Arzt das an bestimmten Werten im Blut, welcher Diabetes Typ man ist??? Ich war bei der Diagnose so geschockt, dass mir nicht eine Frage einfiel, obwohl der Arzt mich gefragt hat....erst so nach und nach kommt das!
    Und woher kann man sagen, wielange man schon mit dieser Krankheit lebt???
    Lg
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    am 17.08.2015 09:37:55
    Hallo Cindy,

    noch als Ergänzung: die Chance, dass du LADA hast ist natürlich relativ gering. Viel wahrscheinlicher hast du einen ganz normalen Typ2-Diabetes. Aber die Frage an deinen Doc, wie er das einschätzt, ist auf jeden Fall sinnvoll. Es gibt dann übrigens noch weiter Sonderformen, wie z.B. MODY. Da die aber keine andere Behandlung benötigen, braucht man sie nicht unbedingt gesondert festzustellen.

    Wie lange du schon mit Diabetes lebst, kannst du selbst am besten einschätzen. Wenn du dich nach der SS aller 2 Jahre auf Diabetes untersuchen lassen hast, dann kann das noch nicht lange gewesen sein. Bei Leuten ohne regelmäßige Untersuchung können das gut und gerne 5...10 Jahre gewesen sein.

    LG Rainer
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    am 17.08.2015 09:47:11
    Okay...danke!
  • Tino

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    am 17.08.2015 09:50:38
    Rainer schrieb:
    ...
    ....Viel wahrscheinlicher hast du einen ganz normalen Typ2-Diabetes. Aber die Frage an deinen Doc, wie er das einschätzt, ist auf jeden Fall sinnvoll.


    Wozu denn die Wahrscheinlichkeitsdiagnose? Der Rat, den Arzt zu fragen genügt, ohne dass bereits Vermutungen geäussert werden.
  • Kato01

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    am 17.08.2015 11:23:07
    Einen Artzt zu finden der sich die "Mühe"macht genau zu untersuchen ist alles andere als einfach.
    Die Ärtzte haben weder Zeit noch Interesse an guter Diagnostik!
    Hauptsache Medis verschrieben und raus!
    Das ist meine Erfahrung,in Berlin in einer Schwerpunktpraxis.........!
    Das recherchieren im Internet/Foren usw ,und eine Ärztin die zuhörte haben bei mir den Lada aufgedeckt,ohne Eigeninitiative würde ich heute noch mit Tabletten die die BSD auspowern und ohne Insulin unterwegs sein,die Ärtzte würden sich über steigende Hb1c Werte wundern und mich verantwortlich machen..........
    Es schadet also meiner Meinung nach nicht einmal mehr zu fragen........
    LG
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    am 17.08.2015 11:30:32
    Kato schrieb:
    Einen Artzt zu finden der sich die "Mühe"macht genau zu untersuchen ist alles andere als einfach.
    Die Ärtzte haben weder Zeit noch Interesse an guter Diagnostik!
    Hauptsache Medis verschrieben und raus!
    Das ist meine Erfahrung,in Berlin in einer Schwerpunktpraxis.........!
    Das recherchieren im Internet/Foren usw ,und eine Ärztin die zuhörte haben bei mir den Lada aufgedeckt,ohne Eigeninitiative würde ich heute noch mit Tabletten die die BSD auspowern und ohne Insulin unterwegs sein,die Ärtzte würden sich über steigende Hb1c Werte wundern und mich verantwortlich machen..........
    Es schadet also meiner Meinung nach nicht einmal mehr zu fragen........
    LG



    Genauso ist es. Ich kann nur jedem Diabetiker empfehlen, so lange zu suchen bis er einen Arzt findet, der eine vernünftige Diagnose stellt. Man merkt es doch, wenn man nur abgewimmelt werden soll. Ohne Eigeninitiative ist man verloren.
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    am 17.08.2015 12:23:13
    So sehe ich das auch!!! Darum will ich mich hier auch informieren!!! Ich erwarte keine Diagnose in diesem Forum, sondern Informationen, damit ich den Arzt darauf ansprechen kann! Sonst wird einem dort nur das nötigste erzählt!!! Ich war eben wieder da, weil heute mein Tagesprofil ansteht und konnte nur mit der Schwester sprechen, die ich natürlich auch gleich ausgefragt habe...hoffe, ich komm heute abend nochmal dazu, den Arzt zu fragen!!! Die Schwester meinte eben, sie würde sagen, ich wäre Typ 2!!! Da frag ich mich, wie sie das nach zwei Blutzuckeruntersuchungen sagen kann???!!! Heute früh einen Wert von 126....nüchtern! Und heute Mittag, eine Stunde nach dem Essen, einen Wert von 122!
    Bearbeitet von User am 17.08.2015 12:25:41. Grund: "ich" vergessen
  • Tino

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    am 17.08.2015 12:30:14
    cindy schrieb:
    ... Die Schwester meinte eben, sie würde sagen, ich wäre Typ 2!!! Da frag ich mich, wie sie das nach zwei Blutzuckeruntersuchungen sagen kann???!!!


    Nun stell dir mal vor: Rainer kann solche Aussagen sogar ohne Blutzuckeruntersuchungen machen.....
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    am 17.08.2015 12:37:26
    Sehr sarkastisch... Danke!
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    am 17.08.2015 13:21:30
    Den Typ2 hat jeder als erstes auf dem Schirm, der etwas von Diabetes versteht, wenn über mehrere Monate auffälliger Blutzucker ohne zunehmende große Anstiege gemessen wird. Besonders auch bei Frauen mit mehrfachem Schwangerschafts-Diabetes in der Vorgeschichte.
    Denn wenn da ein Typ1 gewesen wäre, wenn also das eigene Immunsystem die eigenen Betazellen beseitigt hätte, hätte sich das auch in einem extrem langsamen LADA-Fall eher keine 16 Jahre Zeit dafür genommen.

    Klar besteht immer noch die theoretische Möglichkeit eines anderen Typs als 2. Und wenn Du einen sehr neugierigen Dok hast oder selbst auf möglichst eindeutige Typen-Bestimmung bestehst, wird er weitere Untersuchungen machen.
    Aber völlig unabhängig von dem, was dabei heraus kommt, gilt der Blutzucker alltäglich im behandlungsmäßig guten Rahmen als erstes ärztliches Behandlungs-Ziel.


    ----------------------------------------------
    Der Austausch über Erfahrungen und Behandlungen mit Diabetes ist völlig normal in einem funktionierenden Diabetes-Forum. Also alles um BZ und HBA1c, Bewegen, Essen, Medikamente und Dosierungen und medizinische Hintergründe usw.
    Kein Beitrag kann und will als Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose und Behandlung verstanden werden.
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    am 17.08.2015 13:41:27
    cindy schrieb:
    So sehe ich das auch!!! Darum will ich mich hier auch informieren!!! Ich erwarte keine Diagnose in diesem Forum, sondern Informationen, damit ich den Arzt darauf ansprechen kann! Sonst wird einem dort nur das nötigste erzählt!!! Ich war eben wieder da, weil heute mein Tagesprofil ansteht und konnte nur mit der Schwester sprechen, die ich natürlich auch gleich ausgefragt habe...hoffe, ich komm heute abend nochmal dazu, den Arzt zu fragen!!! Die Schwester meinte eben, sie würde sagen, ich wäre Typ 2!!! Da frag ich mich, wie sie das nach zwei Blutzuckeruntersuchungen sagen kann???!!! Heute früh einen Wert von 126....nüchtern! Und heute Mittag, eine Stunde nach dem Essen, einen Wert von 122!



    Was die Schwester meint ist völlig egal. Praktisch jeder, der nicht im Jugendalter einen Typ1 entwickelt, wird erstmal als Typ2 bezeichnet und mit Tabletten behandelt. Leider hab ich das schon mehr als einmal erlebt.
    Dein Diabetes könnte z.B. auch ein MODY, also genetisch bedingt sein. Ärzte (und LOGI Verteidiger) sehen das aber nicht gerne, denn da paßt die Geschichte mit der Ernährung und der Bewegung leider überhaupt nicht.
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    am 17.08.2015 21:18:35
    Ja so wurde das dann auch heute vom Arzt eingeschätzt! Typ 2! Tabletten ab sofort! Die Werte sind nicht schlecht, für mein Alter allerdings zu hoch! Er hat sich nicht darauf eingelassen, dass ich es erstmal mit der Umstellung der Ernährung versuchen wollte und auch nicht, dass ich, nach allem, was ich jetzt gelesen habe, lieber Insulin spritzen würde! Nein! Es gibt Tabletten mit Nebenwirkungen.....ich will die gar nicht nehmen!!!!!!!!!!!
  • Kato01

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    am 18.08.2015 07:59:59
    Moin,
    für den Anfang nimm die Tabletten,
    die Nebenwirkungen halten sich in Grenzen,
    du bist auf dem richtigen Weg,Ernährung und Bewegung-Informationen sammeln.
    Finde dich erst mal rein,es ist nicht so schlimm wie es am Anfang wirkt.
    Du könntest auch eine zweite Meinung einholen,gibt ja noch mehr Ärtzte.
    Viel ERFOLG!!!!!!
    LG
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    am 18.08.2015 09:25:32
    Die Tablette ist wahrscheinlich Metformin. Denn das ist das erste auf der fachoffiziellen Medi-Leiter. Es gehört zu den bewährtesten Diabetes Mitteln überhaupt. Es bremst die Zucker-Ausgabe der Leber, die bei Typ2 meistens viel zu groß ist. Für die bessere Anfangsverträglichkeit wird es in sehr kleinen Dosen eingeschlichen. Die Wirkung der passenden Behandlungs-Dosierung kannst Du nach einigen Tagen bis Wochen am ehesten am Nüchternwert morgens ablesen, der im Vergleich zu dem ohne Met dann deutlich niedriger sein müsste.

    Generell: Was Du mit welchem Erfolg tust, zeigt Dir Dein Messgerät. Z.B. im Durchschnitt etwa 1 Stunde nach dem Essen die Blutzucker-Spitze davon. So siehst Du, welches Essen bei Dir welchen Blutzucker-Anstieg macht. Damit kannst Du gezielt auswählen, was Deinen Blutzucker nach dem Essen weniger hoch ansteigen lässt. Und mit den weniger hohen Spitzen nach dem Essen sinken meistens auch die Täler dazwischen wieder ein Stück weiter ab und damit auch der Langzeitwert HBA1c.

    Wenn Du auf diese Weise Deine Blutwerte bei der nächsten Quartals-Überprüfung wieder in dem Bereich hast, den der Dok für Dich als optimal ansieht, oder vielleicht sogar besser, wird er sicher zustimmen, wenn Du das Metformin dann nicht mehr nehmen willst :)


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    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 18.08.2015 10:13:22
    cindy schrieb:
    Ja so wurde das dann auch heute vom Arzt eingeschätzt! Typ 2! Tabletten ab sofort! Die Werte sind nicht schlecht, für mein Alter allerdings zu hoch! Er hat sich nicht darauf eingelassen, dass ich es erstmal mit der Umstellung der Ernährung versuchen wollte und auch nicht, dass ich, nach allem, was ich jetzt gelesen habe, lieber Insulin spritzen würde! Nein! Es gibt Tabletten mit Nebenwirkungen.....ich will die gar nicht nehmen!!!!!!!!!!!



    Manche Ärzte stellen sich an, wenn sie das Wort "Insulin" bei Typ2 hören. Das sind meist die "altgedienden" Hausärzte. Dabei gibt es genug Möglichkeiten. Z.B. eine Therapie mit Tabletten (oder eben mit Ernährungsumstellung), unterstützt von Gaben von Basalinsulin (nennt sich BOT) oder eben ein paar Einheiten von schnellwirkendem Insulin zu den Mahlzeiten.
    Wenn der Arzt auf diesem Ohr taub ist, würde ich mir einen anderen suchen oder in die Diabetes-Ambulanz einer Uniklinik gehen. Jedenfalls für den Anfang.
    Du mußt nur aufpassen. daß er dir kein Medikament aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe verschreibt. Das sind die, die die BSD gnadenlos auspowern. Diese "Therapie" ist in meinen Augen ein Kunstfehler, wird aber immer noch angewandt.
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    am 18.08.2015 12:38:37
    Vielen Dank für eure Beiträge!
    Ich muss die Tabletten wohl erstmal nehmen! Ja, es ist Metformin! Und nach Metformin kommen die Tabletten, die das letzte Insulin "rausholen"! Und dann kommt das Spritzen!
    Und ja, mein Arzt ist von der älteren Generation!
    Ich frag mich nur, was eine Ernährungsumstellung bringen soll, wenn die Werte nüchtern das Problem sind???!!! Nach dem Essen hatte ich gestern Werte von 122 und 118!!! Das ist doch völlig super???!!! Und ich hatte viel gegessen und auch noch Cola dazu getrunken!!! Weil ich einfach sehen wollte, wie der Wert ansteigt!!! Er lag aber trotz allem im Normalbereich!!!
    Warum ist dann der Nüchternwert so hoch??? Morgens war er 126 und nachmittags (viereinhalb Stunden nichts gegessen, nur Wasser und Kaffee getrunken) lag er bei 128!!! Das verstehe ich nicht!!!!!!!!!!!!
    Und falls jetzt wieder jemand sagt, ich solle den Arzt fragen, hab ich schon gemacht und hab da irgendwie nicht wirklich ne vernünftige Antwort bekommen!!!
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    am 18.08.2015 12:46:29
    Hallo Cindy,

    deine Werte klingen, bis auf den NBZ, echt gut. Bei deinem Engagement denke schon, dass du deinen Diabetes gut im Griff behalten kannst und dich nicht vor ihm fürchten musst. Metformin wirkt übrigens am meisten auf den NBZ, deshalb ist das Medikament wirklich nicht verkehrt. Du brauchst vor Metformin auch keine Angst zu haben. Es ist ein sicheres Medikament, das von vielen Diabetikern schon viele Jahre eingenommen wird. Anders als bei den neuen Medikamenten brauchst du deshalb keine bisher unbekannten Nebenwirkungen zu befürchten. Die Hauptnebenwirkung vin Metformin sind die anfänglichen Magen-/Darmprobleme, die aber bei den meisten nach der Eingewöhnung verschwinden. Ganz wichtig ist das langsame Einschleichen, aber das hat dir dein Arzt bestimmt erzählt.

    Mit deinem Wunsch nach zeitigem Insulin musst du realistisch bleiben. Selbst wenn du ganz Deutschland durchkämmst, wirst du wohl keinen Arzt finden, der dir bei diesem "leichten" Diabetes Insulin verschreibt. Du bist mit deinem Arzt gar nicht so schlecht dran, dass er dir gleich das Metformin gegönnt hat. Nach den Leitlinien soll das, außer bei sehr hohen Werten, nämlich erst nach einem Quartal geschehen.

    LG Rainer
    Bearbeitet von User am 18.08.2015 12:55:03. Grund: .
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    am 18.08.2015 13:02:08
    Danke....
    Ich glaube auch, dass der Arzt ganz gut ist, obwohl er schon zum älteren Semester zählt!
    Glaube auch, dass er mir das sofort verschrieben hat, weil ich wegen meiner Beschwerden gekommen bin und nicht, weil durch Zufall der erhöhte Wert entdeckt wurde......
    Bin trotzdem hin und hergerissen........
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    am 18.08.2015 14:01:04
    Hier hast Du zum Vergleich mal ne gesunde Verlaufsgrafik über den Tag.

    Wenn der BZ zwischen den Mahlzeiten zu hoch verläuft, liegt das an der zu vielen Glukose-Ausgabe der Leber. Die speichert immer welche vom Essen und von der, die sie und die Nieren den Tag über aus Eiweiß produzieren.
    Gesund gibt die Leber nur immer so viel davon aus, dass das Blut nach dem Ganzkörper-Umlauf, wo alle Zellen sich immer raus nehmen, was sie gerade an Treibstoff brauchen, wieder bis zum gesunden Nüchternwert aufgefüllt wird. Typ2 gestört sind dieser Ausgabe kaum Grenzen gesetzt. Und deswegen nimmst Du jetzt Metformin, um die Ausgabe zu bremsen.


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    am 18.08.2015 14:03:04
    cindy schrieb:
    Vielen Dank für eure Beiträge!
    Ich muss die Tabletten wohl erstmal nehmen! Ja, es ist Metformin! Und nach Metformin kommen die Tabletten, die das letzte Insulin "rausholen"! Und dann kommt das Spritzen!
    Und ja, mein Arzt ist von der älteren Generation!
    Ich frag mich nur, was eine Ernährungsumstellung bringen soll, wenn die Werte nüchtern das Problem sind???!!! Nach dem Essen hatte ich gestern Werte von 122 und 118!!! Das ist doch völlig super???!!! Und ich hatte viel gegessen und auch noch Cola dazu getrunken!!! Weil ich einfach sehen wollte, wie der Wert ansteigt!!! Er lag aber trotz allem im Normalbereich!!!
    Warum ist dann der Nüchternwert so hoch??? Morgens war er 126 und nachmittags (viereinhalb Stunden nichts gegessen, nur Wasser und Kaffee getrunken) lag er bei 128!!! Das verstehe ich nicht!!!!!!!!!!!!
    Und falls jetzt wieder jemand sagt, ich solle den Arzt fragen, hab ich schon gemacht und hab da irgendwie nicht wirklich ne vernünftige Antwort bekommen!!!



    Mir war nicht klar, wie normal deine BZ-Werte sind. Sogar der Morgenwert, der ja zwischen 90 und 120 liegen sollte, ist noch einigermaßen im Rahmen. Daher ist das Metformin sicherlich angebracht und für Insulin ist es noch zu früh, bzw. das brauchst du bei deinen Werten noch nicht. Wer oder was hat dich denn so in Panik versetzt? Ich dachte, deine Werte würden sich im 200-Raum bewegen.
    Falls dein Arzt aber diese Aussage gemacht hat: "Ja, es ist Metformin! Und nach Metformin kommen die Tabletten, die das letzte Insulin "rausholen"! Und dann kommt das Spritzen!"dann ist Vorsicht geboten, laß dir auf keinen Fall Sulfonylharnstoffe verschreiben. Das muß heutzutage wirklich nicht mehr sein.
    Wenn du dich über den Morgenwert informieren willst, dann google mal nach "hoher Morgenzucker",
    da kannst du so einiges finden. Dein Arzt scheint da nicht besonders gut informiert zu sein. Ist er wirklich Diabetologe oder ein Internist, der sich nur Diabetologe nennt?
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    am 18.08.2015 14:53:44
    Ja ich werde die Tabletten ja nehmen!!!
    Und ja, die Aussage hat mein Arzt gemacht! Er ist Allgemeinmediziner und muss aber auch mit Diabetes zu tun haben, weil er meinte, die Diabetesschulung findet in seiner Praxis statt und ich weiß, dass er selber Diabetes hat!
    .......ich werde mal nach "hoher Morgenzucker" googeln
    Und die Panik vor Diabetes hat man mir vor 16 Jahren im Krankenhaus gemacht, wo ich im achten Monat schwanger war und es war dort grausam!!! Diese Panik hält bis heute an!!! Aus lauter Angst davor, hab ich die letzten Jahre auf mein Gewicht und genug Bewegung geachtet!!!
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    am 18.08.2015 15:30:16
    cindy schrieb:
    Ja ich werde die Tabletten ja nehmen!!!
    Und ja, die Aussage hat mein Arzt gemacht! Er ist Allgemeinmediziner und muss aber auch mit Diabetes zu tun haben, weil er meinte, die Diabetesschulung findet in seiner Praxis statt und ich weiß, dass er selber Diabetes hat!
    .......ich werde mal nach "hoher Morgenzucker" googeln
    Und die Panik vor Diabetes hat man mir vor 16 Jahren im Krankenhaus gemacht, wo ich im achten Monat schwanger war und es war dort grausam!!! Diese Panik hält bis heute an!!! Aus lauter Angst davor, hab ich die letzten Jahre auf mein Gewicht und genug Bewegung geachtet!!!



    Ich nehme auch Metformin und hab keine Probleme damit, viele klagen allerdings über extreme Verdauungsprobleme. Wenn du sie nicht verträgst, muß sich dein Arzt halt etwas anderes einfallen lassen.

    Die Aussage von deinem Arzt gefällt mir nicht, aber das habe ich ja schon geschrieben. Andererseits hast du genug Zeit zu entscheiden, ob du bei diesem Arzt gut aufgehoben bist.

    Als mein Sohn im Jahre 1981 zur Welt kam, hat mein Diabetes keinen Menschen und auch keinen Arzt interessiert, obwohl ich das mehrmals erwähnt habe. Sohn war gesund, wog aber 4860g - ich war in Großhaden in München, nicht in einem Wald- und Wiesenkrankenhaus. Daran kannst du sehen, wie wenig Interesse man damals für Typ2 aufgebracht hat. Heute findet genau das Gegenteil statt. Man kann nicht umhin zu fragen, was wohl die bessere Methode ist. Ignorieren oder Panik verbreiten?
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    Mitglied seit: 13.08.2015
    am 18.08.2015 17:21:12
    Damals haben die Ärzte bei mir schon Panik verbreitet! Bei dir ist das ja noch länger her! Das glaube ich, dass das zu dieser Zeit niemanden interessiert hat! Heute gibt's das kaum noch! Obwohl direkt auf Diabetes in der SS nur bei einer Vorgeschichte getestet wird, glaub ich! Das sollte man auch ändern!