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Wie Insulin in Pulver nachweisen?

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    am 04.05.2016 11:20:50 | IP (Hash): 2044059759
    Hallo,

    ich habe in den USA ein Pulver gekauft, dass angeblich orales Insulin enthält und zur Prävention von Diabetes helfen kann. Dazu gibt es auch in Deutschland Studien, die vielversprechend sind, ist also nicht totaler Schwachsinn.
    Nun frage ich mich aber, ob dieses Pulver einfach nur ein Fake ist oder ob da wirklich Insulin drin ist.
    Daher die FRAGE:
    Hat jemand eine Idee, wie man Insulin in einem Pulver nachweisen könnte?

    Einen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel hat es auf keinen Fall, das wurde schon in den deutschen Studien dazu gezeigt, da es gar nicht ins Blut gelangt (laut Studien aber dennoch eine Schutzwirkung hat). Also: Einfach einnehmen und BZ messen geht daher nicht.

    Meine Tochter hat ein nachgewiesenes hohes Risiko (Gendisposition und nachgewiesene Antikörper im Blut) in den nächsten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken. Und da man sonst nichts tun kann....
    Hat jemand eine Trick-Idee?

    Danke!!
    lg
    Diddi
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    am 04.05.2016 11:26:04 | IP (Hash): 1166648021
    Insulin ist ein Hormon und würde - oral eingenommen - sofort im Magen verdaut werden. Also kann ibn diesem Pulver kein Insulin sein.
    Wenn das möglich wäre, glaubst du nicht, daß es dann schon seit langer Zeit Insulintabletten gäbe. Man spritzt Insulin doch nicht aus Lust und Tollerei.
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    am 04.05.2016 11:34:42 | IP (Hash): 2044059759
    genau, das schrieb ich auch schon oben. Es soll auch den BZ nicht senken, siehe oben. Es ist eine Prävention, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern, das ist zumindest die These. Google mal "orales insulin studie".
    lg
    Diddi
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    am 04.05.2016 12:50:44 | IP (Hash): 1166648021
    Diddi2 schrieb:
    genau, das schrieb ich auch schon oben. Es soll auch den BZ nicht senken, siehe oben. Es ist eine Prävention, um den Ausbruch der Krankheit zu verhindern, das ist zumindest die These. Google mal "orales insulin studie".
    lg
    Diddi



    Hab gerade gegoogelt und nichts neues dabei erfahren. Offenbar forschen die Wissenschaftler an einer Insulinpille, aber das ist ja schon längst bekannt. Das Problem Insulin unbeschadet durch den Verdauungstrakt zu bringen ist noch lange nicht gelöst. Von Insulin in Pulverform hab ich nichts finden können und bei den Problemen die bei Pillen auftauchen, erscheint Insulinpulver eine absolute Unmöglichkeit zu sein.
    Es wurde ja auch schon mal Insulin als Nasenspray herzustellen, ging wohl voll in die Hose, kein Mensch redet mehr davon.

    Was das auch immer für ein Pulver sein mag, das man dir in den USA angedreht hat, zur Prophylaxe für Diabetes Typ1 taugt es garantiert nicht. Die "Diabetespille" ist ja auch erst im Forschungstadium und wenn es je gelingen sollte, so etwas herzustellen, dann wird das noch Jahre dauern.
    Bearbeitet von User am 04.05.2016 12:55:06. Grund: .
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    am 04.05.2016 13:07:24 | IP (Hash): 2044059759
    Hier Studien in BRD und USA zu dem Thema

    http://www.kompetenznetz-diabetes-mellitus.net/index.php/betroffenen-info/studienuebersicht/oral-insulin?lang=de

    http://www.aerzteblatt.de/nachrichten/62576
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    am 04.05.2016 22:06:55 | IP (Hash): 1027926554
    Diddi2 schrieb:
    Meine Tochter hat ein nachgewiesenes hohes Risiko (Gendisposition und nachgewiesene Antikörper im Blut) in den nächsten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken. Und da man sonst nichts tun kann....
    Hat jemand eine Trick-Idee?

    Hallo Diddi,

    ich halte diese Möglichkeit auch für sehr interessant. Es ist zwar noch längst nicht nachgewiesen, dass es hilft, aber die bisherigen Ergebnisse klingen recht aussichtsreich. Ich würde so einen Versuch bestimmt auch wagen, wenn ein Kind von mir in dieser Situation wäre, auch wenn es wahrscheilich ziemlich teuer wird. Ich wünsche deiner Tochter viel Erfolg dabei.

    Ich würde einfach mal bei einem Medizinlabor nachfragen. Die Ermittlung der Insulinkonzentration im Blut gehört ja zu den gebrächlichen Messungen. Vielleicht kann das Insulin in einer Lösung mit dem Pulver ohne große Probleme nachgemessen werden.

    Beste Grüße, Rainer

  • Cracktros

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    am 05.05.2016 01:02:46 | IP (Hash): 1863481109
    Hallo Diddi2

    Finger weg von ominösen Pulvern!
    erst jüngst berichteten Medien, dass solche Medikamente oft gefälscht sind und, dass Lebensgefahr bestehe.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gefaelschte-arzneimittel-lebensgefahr-durch-illegale-onlineapotheken-a-838228.html
    z.B der Spiegel

    die Zitierte Studie ist n i c h t s für Deine Tochter

    Da bei deine Tochter schon Antikörper nachweisbar sind, wird selbst das Original-Präparat, (wenn es Funktionieren würde (Derzeit gibt es keinen endgültigen beweis, noch nicht einmal das richtige Medikament ist bekannt.) n i c h t s bringen. Dieser Versuch hat Anhaltspunkte für Kinder ohne vorhandene Antikörper gebracht Bei allen Personen, bei denen Antikörper existent waren, hat er aber zu 100 % versagt.

    neuere Infos hier
    http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2275446




    zu deiner Frage:
    Insulin kann recht simpel im Labor Nachgewiesen werden. Es gibt keine Tests die Zuhause durchgeführt werden können.

    weiter siehe hier
    http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/arzneimittel-faelschung100.html weiter siehe hier
    Bearbeitet von User am 05.05.2016 01:27:30. Grund: ergänzung
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    am 05.05.2016 09:35:42 | IP (Hash): 275378761
    Rainer schrieb:
    Diddi2 schrieb:
    Meine Tochter hat ein nachgewiesenes hohes Risiko (Gendisposition und nachgewiesene Antikörper im Blut) in den nächsten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken. Und da man sonst nichts tun kann....
    Hat jemand eine Trick-Idee?

    Hallo Diddi,

    ich halte diese Möglichkeit auch für sehr interessant. Es ist zwar noch längst nicht nachgewiesen, dass es hilft, aber die bisherigen Ergebnisse klingen recht aussichtsreich. Ich würde so einen Versuch bestimmt auch wagen, wenn ein Kind von mir in dieser Situation wäre, auch wenn es wahrscheilich ziemlich teuer wird. Ich wünsche deiner Tochter viel Erfolg dabei.

    Ich würde einfach mal bei einem Medizinlabor nachfragen. Die Ermittlung der Insulinkonzentration im Blut gehört ja zu den gebrächlichen Messungen. Vielleicht kann das Insulin in einer Lösung mit dem Pulver ohne große Probleme nachgemessen werden.

    Beste Grüße, Rainer




    Kannst du mir mal erklären, wie das Pulver samt Insulin durch den Verdauungstrakt gehen soll? Das ist doch das große Problem, an dem noch geforscht wird.
    Vermutlich krieg ich keine Antwort, aber ich möchte das hier doch mal zur Diskussion stellen.
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    am 05.05.2016 23:45:38 | IP (Hash): 1842394593
    Hallo EH,

    dass das Insulin nicht im Blut ankommt, ist klar. Das soll es bei dieser Behandlung auch gar nicht, sonst müssten die Kinder ja andauernd unterzuckert rumlaufen.

    Hier ist eine Erläuterung, wie das oral aufgenommene Insulin wirken soll:

    Diabetes_online schrieb:
    Oral verabreicht, wird das Insulin über die Mund- und Darmschleimhaut aufgenommen und während des Verdauungsprozesses in kleinere Bestandteile aufgespalten. Daher hat es – anders als das Insulin, das gespritzt wird - keinerlei Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Stattdessen wirkt es wie ein Impfstoff, der das Immunsystem trainieren soll.

    Quelle: http://www.diabetes-online.de/a/1733743
    Bearbeitet von User am 05.05.2016 23:49:45. Grund: .
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 06.05.2016 00:08:28 | IP (Hash): 1863481109
    Rainer schrieb:
    Hallo EH,

    dass das Insulin nicht im Blut ankommt, ist klar. Das soll es bei dieser Behandlung auch gar nicht, sonst müssten die Kinder ja andauernd unterzuckert rumlaufen.

    Hier ist eine Erläuterung, wie das oral aufgenommene Insulin wirken soll:

    Diabetes_online schrieb:
    Oral verabreicht, wird das Insulin über die Mund- und Darmschleimhaut aufgenommen und während des Verdauungsprozesses in kleinere Bestandteile aufgespalten. Daher hat es – anders als das Insulin, das gespritzt wird - keinerlei Einfluss auf den Blutzuckerspiegel. Stattdessen wirkt es wie ein Impfstoff, der das Immunsystem trainieren soll.

    Quelle: http://www.diabetes-online.de/a/1733743



    Dann hast Du auch hoffentlich gelesen, dass diese Methode nichts für Patienten ist, die schon Antikörper entwickelt haben.
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    am 06.05.2016 09:33:10 | IP (Hash): 1128564709
    Ja, das war ein Gedankenfehler vom mir. Lag wohl daran, daß ich von dieser "Impfmethode" noch nie gehört habe. In den Artikeln im Internet, die ich gelesen habe, ging es in erster Linie um Insulin in Tablettenform für Diabetiker und da ist man überhaupt noch nicht weitergekommen.
    Zu der "Impfmethode" kann ich nichts sagen, es kann ja auch noch keinerlei Ergebnisse geben, das wird ja noch Jahre dauern müssen.
    Soweit ich weiß, gibt es für Autoimmunkrankheiten bisher keine Prophylaxe. Wäre schön, wenn es sowas gäbe,, aber im Moment ist das noch Zukunftsmusik.
    Bearbeitet von User am 06.05.2016 09:42:05. Grund: .
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    am 07.05.2016 10:47:35 | IP (Hash): 1493137003
    Ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 1 kann so nachgewiesen werden (Gendisposition und Antikörper)? Kann dann nicht auch so Diabetes Typ 1 festgestellt werden, wenn man schon zu hohe Blutzuckerwerte hat?

    Ich frage deshalb, weil ich jetzt 3 Wochen auf Metformin bin mit all seinen Nebenwirkungen, starke Übelkeit, Sehstörungen, Dauermuskelkarter und Verstopfung und mein ehemaliger Arzt hoch erfreut darüber die Dosis verdoppelte
    Bearbeitet von User am 07.05.2016 10:48:51. Grund: .
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    am 07.05.2016 17:46:01 | IP (Hash): 421058259
    Die Antikörper können gemessen werden. Ein Diabetologe würde das auch veranlassen, sobald die geringsten Anzeichen für Typ 1 sprechen. Allerdings müssen nicht unbedingt Antikörper nachweisbar sein und es kann trotzdem Typ 1 bzw. LADA vorliegen. Dann ist die Einschätzung des Diabetologen mit seinem großem Erfahrungsschatz gefragt. Teure Gentests werden normal nicht gemacht, zumal daraus auch keine sichere Aussage abgeleitet werden könnte.

    Bei deiner Beschreibung sehe ich allerdings kaum Anzeichen für Typ 1. Die Nebenwirkungen, die du Metforminin die Schuhe schieben willst, kommen sehr wahrscheinlich nicht davon. Metformin verursacht am Anfang Durchfall. Bei vielen geht der weg, wenn das Medikament langsam eingeschlichen wird. Es ist also normal, dass mit einer kleinen Dosis angefangen wird und die dann auf die Zieldosis erhöht wird, wenn kein Durchfall mehr auftritt. Verstopfungen trotz Metformin sind schon etwas ungewöhnliches.

    Ich würde dir dringend raten, zu einem Diabetologen zu gehen Außerdem solltest du deine BZ selber messen und beobachten. Ein BZ-Messgerät bekommst du wahrscheinlich umsonst. Rede mal mit deinem Arzt darüber, dass er dir zumindest die ersten 50 Teststreifen verschreibt. Weitere Streifen musst du vermutlich selber bezahlen. Da musst du für dich entscheiden, wie viel dir deine Gesundheit wert ist.

    Beste Grüße, Rainer
    Bearbeitet von User am 07.05.2016 17:48:26. Grund: .
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    am 07.05.2016 22:24:59 | IP (Hash): 1493137003
    Danke @Rainer. Naja, ich schiebe die Nebenwirkungen dem Metformin in die Schuhe, da ich bis zur Diagnose bzw. bis zur Einnahme keine körperlichen Probleme und auch keine Anzeichen von Diabetes hatte. Die gesamten Beschwerden begannen ca. 4 oder 5 Tage nach der Einnahme von Metformin.
    Davor war ich gesund und fit wie'n Turnschuh, hatte nie Dauermedikamente einnehmen müssen. Und Metformin ist jetzt auch das einzige.
    Die Diagnose hat mich ja selbst noch überrascht, da Blutuntersuchungen ohnehin monatlich oder alle 2 Monate erfolgten im Rahmen der Blut-, Plasma- oder Thrombozytenspende. Ich hab da eine etwas ausgefallene und begehrte Blutgruppe ^^Aber Zuckerwerte fallen da nicht auf, da man dort ja nicht nüchtern erscheint... Ist damit ohnehin vorbei..

    Termin beim Diabetologen hab ich ja Montag. Darf der sich dann erst mal damit befassen und ich hoffe, er hilft mir dann so weiter, dass der Spuk mit den Sehstörungen, Muskelkarter und Dauerübelkeit endlich ein Ende hat.

  • Cracktros

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    am 08.05.2016 03:27:07 | IP (Hash): 945305995
    SilentScream schrieb:
    Ein erhöhtes Risiko für Diabetes Typ 1 kann so nachgewiesen werden (Gendisposition und Antikörper)?


    Nicht ganz:
    -Ist eine Genetische Disposition vorhanden, dann hat ein Mensch ein Risiko´von ca 10 % an Typ 1 Diabetes zu erkranken. Jedoch ist die Genananalyse nicht für die Praxis drausen gedacht sondern nur für die Forschung.
    Sind in der Verwandschaft Menschen an Typ 1 Diabetes erkrankt steigt dieses Risiko auf bis zu max 50% bei Eineiigen Zwillingen. In der Präventionsforschung spricht man von Primärprävention
    In einer Weltweiten Studie, mit hunderten Kindern, gibt es positive anzeichne an genau 3 (nochmal in Worten: drei von mehreren Hundert) Kindern, die positive Anzeichen zeigen (keine Heilung).
    ------------------------------------------
    -sind bestimmte Antikörper in einer bestimmten Konzentration und/oder in einer bestimmten Zusammensetzung vorhanden, dann nennt man es Prä-Diabetes Typ 1. Das Risiko, an Typ 1 Diabetes zu erkranken, beträgt bis zu 100%. Es ist also, anders als Beim Typ 2 Diabetes, einfach nur noch eine Frage der Zeit wann genügend Zellen zerstört sind, damit die Blutzuckerwerte Steigen. In der Präventionsforschung spricht man von Sekundärprävention. Und leider Funktioniert in dieser Stufe noch k e i n e (in Zahlen(0) Impfung!!!


    SilentScream schrieb:
    Kann dann nicht auch so Diabetes Typ 1 festgestellt werden, wenn man schon zu hohe Blutzuckerwerte hat?


    Um den Typ 1 Diabetes von den Typ 2 Diabetes zu unterscheiden werden nur Antikörper bestimmt und k e i n e Genanalyse vorgenommen.


    Bearbeitet von User am 08.05.2016 03:56:30. Grund: drei
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 08.05.2016 03:31:39 | IP (Hash): 945305995
    Rainer schrieb:
    . Allerdings müssen nicht unbedingt Antikörper nachweisbar sein und es kann trotzdem Typ 1 bzw. LADA vorliegen. Dann ist die Einschätzung des Diabetologen mit seinem großem Erfahrungsschatz gefragt. Teure Gentests werden normal nicht gemacht, zumal daraus auch keine sichere Aussage abgeleitet werden könnte.


    Beste Grüße, Rainer



    Das mit der Erfahrung stimmt nur teilweise, denn Patienten die an den Diabetes Ty 1b (den ohne Antikörper) leiden, sind extrem selten, haben eine Abstammung aus dem pazifischen Raum und der Typ 1 Diabetes ist in ihrer Familie sehr stark verbreitet. Zusätzlich leiden sie nicht an LADA, es geht alles sehr schnell, ihre Werte sind Extrem hoch
    Bearbeitet von User am 08.05.2016 03:36:07. Grund: 1b
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    am 09.05.2016 21:55:36 | IP (Hash): 1339757237
    Cracktros schrieb:
    Das mit der Erfahrung stimmt nur teilweise, denn Patienten die an den Diabetes Ty 1b (den ohne Antikörper) leiden, sind extrem selten, ...


    Hallo Silence,

    keine Angst, dein Diabetologe weiß darüber ganz sicher besser Bescheid als Cracktros. Es ist eine gut bekannte Tatsache, dass bei LADA (langsamer Typ1-Daibetes) am Anfang teilweise noch keine Antikörper nachgewiesen werden können. Wenn Der Diabetologe das nicht beachtet, dann wird möglicherweise der LADA jahrelang mit erheblichen Nachteilen für den Betroffenen falsch behandelt. Nicht erkannte und deshalb falsch behandelte LADAs gibt es auch so schon genug, weil den Hausärzten oft entsprechende Erfahrungen fehlen. Bei Diabetologen sollte so etwas aber eine seltene Ausnahme sein.

    Beim schnellen Typ 1 ist so ein Problem ohne große praktische Bedeutung. Eine falsche Diagnose beim schnellen Typ 1 kann vielleicht mal für ein paar Wochen falsch bleiben. Dann meldet sich der Diabetes ganz kräftig und die Frage des Antikörpernachweises spielt keine große Rolle mehr.

    Beste Grüße, Rainer
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 10.05.2016 20:05:39 | IP (Hash): 1356783670
    Rainer schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Das mit der Erfahrung stimmt nur teilweise, denn Patienten die an den Diabetes Ty 1b (den ohne Antikörper) leiden, sind extrem selten, ...


    Hallo Silence,

    keine Angst, dein Diabetologe weiß darüber ganz sicher besser Bescheid als Cracktros. Es ist eine gut bekannte Tatsache, dass bei LADA (langsamer Typ1-Daibetes) am Anfang teilweise noch keine Antikörper nachgewiesen werden können.
    Beste Grüße, Rainer



    Manchmal ist schweigen Gold, besonders dann wenn man keine Ahnung hat wovon man schreibt, lieber Reiner. Genau das Gegenteil ist der Fall. Es kann keine LADA entstehen wenn keine Antikörper vorhanden sind. Die Antikörper sind der Grund warum der LADA entsteht. Diese Antikörper sind sogar bis zu 20 Jahre vor Ausbruch der Erkrankung nachweisbar.
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    am 10.05.2016 21:27:22 | IP (Hash): 1493137003
    Gestern war ich nun beim Diabetologen. Er möchte nicht lange rumrätseln, denn es sprechen einige Gründe für Typ 2, aber ungefähr genauso viele für Typ 1. Also erst mal Antikörperbestimmung.
    Dann möchte er noch irgendein Enzym untersuchen. Welches nun genau weiß ich nicht mehr so genau. Es hat was mit der Leber zu tun. Mein Cholesterin ist ja ebenfalls viel zu hoch. Also noch mal Blut dortgelassen. Das Ergebnis der Antikörperbestimmung bekomme ich nächste Woche Dienstag, weil wieder mal Feiertage dazwischen sind.

    Ein BZ-Meßgerät hab ich erhalten mit der Auflage meine Werte vor jeder Hauptmahlzeit zu messen und einmal vor dem zu Bett gehen.
    Die Werte sehen leider noch nicht so gut aus. Vor dem Mittagessen am Besten zwischen 120 und 130. Morgens und Abends liegt der Wert zwischen 140 und 160, wobei der höchste Wert meist Morgens ist, also vor dem Frühstück.

    Suma sumarum scheine ich aber auf das Metformin anzusprechen. Da bleibt die Dosis vorerst gleich bei Morgens und Abends jeweils eine (850mg). Der erste Wert bei Diagnose lag bei 197. Scheint somit doch leicht nach unten gegangen zu sein...
    Das Atorvastatin soll ich erst mal weglassen, weil das den BZ-Wert wieder erhöhen könnte.

    Das BE-Gerechne soll ich weglassen. Lediglich drauf achten, was ich esse, also gesund und ausgewogen.

    Treibt Gemüse wie Gurken, Tomaten, Radieschen oder Möhren die Werte evtl. auch noch nach oben? Das ess ich meist als 2. Frühstück bzw. auch Nachmittags. Ich möchte das ungern weglassen, um ein zu starkes Hungergefühl zwischendrin zu vermeiden...

    Silent
    Bearbeitet von User am 10.05.2016 21:40:41. Grund: .
  • Cracktros

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    am 10.05.2016 21:53:33 | IP (Hash): 1356783670
    Das sind schon mal gute Diagnose Methoden. Deine Werte sind noch nicht Ideal aber sie sind auch nicht soooooo slecht. Lass der Therapie ein wenig Zeit. Ach, ja Eventuell ist noch der C-Peptid Wert Interessant. Sollten Antikörpervorhanden sein, dann darf der nicht aus dem OGGT gemacht werden. Aber dieser Wert kann noch später genommen werden.
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.05.2016 21:59:28 | IP (Hash): 1507262118
    Hier hast Du ne seit Jahren weltweit bewährte Anleitung zum Rausfinden, was Deinen Blutzucker wie hoch antreibt und wie Du damit diesen Antrieb verringern kannst http://phlaunt.com/diabetes/DeutschMgDlFlyer.pdf


    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 17.05.2016 11:34:45 | IP (Hash): 121058547
    diese "Methode" ist durchaus was für Kinder mit Antikörpern, nur diese STUDIE nicht, aber es gibt andere Studien für Menschen mit Antikörpern
    Diddi
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    am 17.05.2016 11:37:06 | IP (Hash): 121058547
    danke Rainer für deine Beiträge - der einzige hier, der mich versteht und nicht nur halbwahre Infos aus dem Internet als sein eigenes Fachwissen postet!!!

    lg
    Diddi
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    am 17.05.2016 11:49:10 | IP (Hash): 121058547
    Wieso ist die zitierte Studie N I C H T S für meine Tochter?
    Und wo steht das mit den "100% versagt" bei Menschen mit Antikörpern?
    Dein Link zitiert die PrePoint-Studie, die Kinder ohne Antikörper untersucht hat. Es gibt aber auch andere Studien, wo die Antikörper vorhanden sind.

    danke auch für Infos aus dem Radio zu Fälschungen. Nun, gerade deshalb will ich auch das Pulver untersuchen lassen.

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    am 17.05.2016 12:13:10 | IP (Hash): 121058547
    Cracktros schrieb:
    Hallo Diddi2

    Finger weg von ominösen Pulvern!
    erst jüngst berichteten Medien, dass solche Medikamente oft gefälscht sind und, dass Lebensgefahr bestehe.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/gefaelschte-arzneimittel-lebensgefahr-durch-illegale-onlineapotheken-a-838228.html
    z.B der Spiegel

    die Zitierte Studie ist n i c h t s für Deine Tochter

    Da bei deine Tochter schon Antikörper nachweisbar sind, wird selbst das Original-Präparat, (wenn es Funktionieren würde (Derzeit gibt es keinen endgültigen beweis, noch nicht einmal das richtige Medikament ist bekannt.) n i c h t s bringen. Dieser Versuch hat Anhaltspunkte für Kinder ohne vorhandene Antikörper gebracht Bei allen Personen, bei denen Antikörper existent waren, hat er aber zu 100 % versagt.

    neuere Infos hier
    http://jama.jamanetwork.com/article.aspx?articleid=2275446




    zu deiner Frage:
    Insulin kann recht simpel im Labor Nachgewiesen werden. Es gibt keine Tests die Zuhause durchgeführt werden können.

    weiter siehe hier
    http://www.radiobremen.de/gesellschaft/themen/arzneimittel-faelschung100.html weiter siehe hier



    Wieso ist die zitierte Studie N I C H T S für meine Tochter?
    Und wo steht das mit den "100% versagt" bei Menschen mit Antikörpern?
    Dein Link zitiert die PrePoint-Studie, die Kinder ohne Antikörper untersucht hat. Es gibt aber auch andere Studien, wo die Antikörper vorhanden sind.

    danke auch für Infos aus dem Radio zu Fälschungen. Nun, gerade deshalb will ich auch das Pulver untersuchen lassen.