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Unzufriedenheit mit Laborwerten
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am 26.11.2016 12:54:36 | IP (Hash): 1092331916
Hallo Rolf,
das Buch ist nur auf englisch zu haben, zB hier:
http://www.buecher.de/shop/sachbuecher--ratgeber/dr-neal-barnards-program-for-reversing-diabetes/barnard-neal-d-m-d-/products_products/detail/prod_id/23077456/
Oder hier mit 740 Reviews: https://www.amazon.com/Neal-Barnards-Program-Reversing-Diabetes/dp/1594868107/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1480159606&sr=1-1&keywords=reversing+diabetes
Oder hier: https://www.amazon.de/Neal-Barnards-Program-Reversing-Diabetes-ebook/dp/B00CRLR4DQ/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1480159728&sr=8-1&keywords=bernard+diabetes
Im englischen Amazon hat das Buch 740 durchschnittlich hervorragende Bewertungen, im deutschen Amazon nur 6. Das sagt schon alles und erklärt, warum du über die Suchmaschine nichts gefunden hast im deutschen Raum. Das ist hier völlig unbekannt, obwohl schon 2008 erschienen.
Diese Diät hat keine kurzfristigen Effekte, es gibt auch keinen Jojo-Effekt. Es gibt auf der ganzen Welt quasi keine fetten veganer, das ist Fakt. Bei dieser besonderen veganen Form ist es schlichtweg ausgeschlossen, nicht abzunehmen bzw. zuzunehmen. Die Gewichtsreduktion wird kurzfristig und zusätzlich dauerhaft erreicht. Und das ohne jegliche Beschränkung von Kalorien, Kalorien zählen oder ähnliches. Es ist ausdrücklich erwünscht, dass man so viel essen soll, wie man kann und will und schafft.
Aber wie gesagt, bevor man meint, das klingt ja zu schön, um wahr zu sein: vegane Ernährung muss bewusst gewollt und umgesetzt werden. Anders als bei Kalorienreduktion zB (friss einfach die Hälfte), muss man sich bei dieser Ernährungsform aktiv zeigen anstatt einfach den halben Teller stehen zu lassen.
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@Elfe: Ja, ist vielleicht eine gute Idee, demnächst dann mal lieber auf echten Fisch umzusteigen.
Habe mich wohl auch etwas zu früh gefreut. NBZ war heute bei 95, das ist noch ok. Habe aber gestern mal einen Stresstest gemacht. Ungefähr 300g Pommes aus dem Backofen.
Nach dem letzten Bissen: 137
10 Minuten nach letztem Bissen: 193
15 nach letztem Bissen: 194
18 nach letztem Bissen: 206
27 nach letztem Bissen: 240
Ab da habe ich die Reißleine gezogen, 50 Liegestützen, diverse Kniebeugen, Situps etc., 4 Minuten. Davor habe ich einfach ruhig auf dem Stuhl gesessen.
31 Minuten nach dem letzten Bissen: 199 (nun wieder ruhig auf dem Stuhl)
43 nach dem letzten Bissen: 204
47 nach dem letzten Bissen: 193
56 nach dem letzten Bissen: 160
65 nach dem letzten Bissen: 155
71 nach dem letzten Bissen: 146
Das war mein mit Abstand höchster je gemessener Wert. Beim OGTT hatte ich damals 226 nach 1h. Wobei man dazu einschränken muss, dass der Wert nach 1h bei mir zu ungenau ist. Ich hatte damals beim OGTT nach 30 Minuten mit ziemlicher Sicherheit Werte nahe der 300.
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am 26.11.2016 14:08:49 | IP (Hash): 1698297427
Moin, Moin purea,
Moin, moin Lieblingselfchen,
Moin, Moin hit_Jürgen,
danke für Eure Zuschriften und dir ganz besonders purea für den Link zu der Diät. Nun muss ich in mich gehen und fragen, will ich das Buch auf Englisch lesen? Es wird eine Herausforderung sein, weil es medizinisches Wissen/Vokabular beinhaltet, was ich nicht habe und mühsam ergoogeln muss.
Insgesamt scheint aber mit der von uns progragierten Ernährung etwas nicht zu stimmen. Menschen in
industriell entwickelten Gesellschaften werden kontinuierlich schwergewichtiger und je schwerer sie werden um so größer ist der Hype um neue Diäten.
Der Zeitablauf der Kalorien reduzierten Kost, umgangssprachlich Light-Produkte genannt, scheint ein-
geläutet aber wie sich richtig ernähren?
Mittlerweile sind die Krankenkassen aufgerüttelt. Die DAK meine ich, will das Adipositas als Krankheit in den leistungskatalog der Kassen kommt. Universitäten forschen und suchen neue Wege.
https://mediatum.ub.tum.de/doc/824712/824712.pdf
Ich gehe den Weg über das Universitäre Adipositas Zentrum im UKE, Hamburg.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 26.11.2016 14:59:15 | IP (Hash): 1092331916
Das Buch ist nicht unbedingt als medizinisches Werk zu verstehen. Das ist ganz normal geschrieben. Aber natürlich kommen Diabetes bezogene Wörter vor. Aber es ist keine wissenschaftliche Studie, sondern ein Buch für die Masse, welches sich lediglich auf eine Studie bezieht, um die Kernthesen zu untermauern.
Dem Phänomen, dass Gesellschaften, die gar keinen Diabetes kannten bis zu dem Zeitpunkt, als die Ernährungsgewohnheiten sich denen des Westens annäherten, widmet der Autor auch einige Passagen. Es ist schon auffällig, dass in China und Indien gerade die Diabetesraten so rasant ansteigen. Es gibt ja zB auch Inselvölker in warmen Gebieten, die sich sehr reichhaltig mit Obst ernähren bzw ernährt haben. Da würden nun viele sagen, Annanas und co sind ultrasüß und befördern Diabetes. Komischerweise hatten die für Diabetes nicht mal ein Wort sozusagen. Jedenfalls bis der Westen kam. -
am 26.11.2016 15:07:13 | IP (Hash): 536901431
Wenn ich heute mein Normalgewicht halte, dann mit weniger als der Hälfte von dem, was ich mir noch vor gut 3 Jahren für mein adipöses täglich einverleibt hab. Plus über jeden Tag verteilt ein bis anderthalb Stunden schweißtreibender Aktivität.
Und das ist auch schon die Antwort auf Deine Frage. Da ist keine besondere Krankheit für zuständig, sondern schlicht die umfassende Verfügbarkeit von Essen. Nicht wenn wir Hunger, sondern wenn wir Lust drauf haben. Und für die anhaltende Lust wird jede verfügbare Trommel gerührt. Und mit der allgemeinen Zunahme vom Futter hat die allgemeine Bewegung abgenommen.
Klar kann man da jetzt noch jede Menge wissenschaftlichen Kaffeesatz lesen, aber so lange FDH als große Abnehmformel gilt (dafür hab ich FDF=das Fünftel gebraucht) und mit jedem Kilo Abnahme der Hungermodus mit dem Jojo droht und mit jeder Einschränkung lähmender Muskel- und Vitaminverlust, werden die kranken Kassen noch viele Programme launschen können ;)
Naja, und beim vorgeschlagenen Buch kannste ja erst mal ein paar Seiten ins Buch rein lesen und dabei zumindest sehen, ob Du mit den sprachlichen Anforderungen zurecht kommst. Und beim Tarif für die Kindle-Version wär bei mir Schluss, denn in dem Rahmen werden auch gebrauchte Exemplare angeboten.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 27.11.2016 04:22:42 | IP (Hash): 1314180885
Moin, Moin purea,
danke für dieErklärung.
Dir einen schönen ersten Advent.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 27.11.2016 04:37:59 | IP (Hash): 1314180885
Hallo hit_Jürgen,
ja die Verfügbarkeit........... Du hast völlig recht mit dem, was Du anführst. Nur war die Verfügbarkeit
am 2. März 1973 genauso hoch in unserer Kultur, wie es heute der Fall ist. Damals wog ich bei
189 cm Körpergröße 75 kg (Tag meiner Hochzeit da stiegen meine Frau und ich auf die Waage. Sie
hatte 53,5 kg) Im Mai 1993, dem Tag unserer Scheidug wog sie 55 kg und ich 97 kg.
Ich entgleiste völlig bis auf 165 kg und bin jetzt bei 130 kg und will auf 100 kg und dann auf 88 kg
im Endstadium. Deswegen bin ich jetzt in die Behandlung beim UKE, Hamburg gegangen. Mein erster
Termin ist der 9. Januar um 14 Uhr. Halte Euch auf dem laufenden Stand.
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 27.11.2016 10:01:14 | IP (Hash): 1467949078
Aaalso: keine tierischen Produkte, möglichst wenig Öl und die große Menge mit niedrigem glykämischem Index. Das ist einfach und kurz zusammengefasst Prof. Barnards Botschaft.
Einen guten Teil davon mach ich schon mit Gemüse und Rohkost. Und das Fett müsste ich dann gegen KHs austauschen. Werde ich wahrscheinlich demnächst mal ausprobieren. Rein "sportlich", vielleicht komme ich damit ja mit noch etwas weniger Insulin aus.
Die Erklärung liest sich in meinen Augen allerdings genauso unbefriedigend wie alle übrigen, die von ner Resistenz der peripheren Zellen ausgehen, also davon, dass die Leber ihnen die gesunde Menge liefert und die sie aber nicht abnehmen.
Das kann so nicht stimmen, weil die gesunde Leber keine festen Ausgabe-Mengen hat, sondern das Blut immer nur bis zum persönlich normal gesunden BZ auffüllt, beim einen immer bis 60mg/dl, bei der anderen immer bis 90 und bei den meisten irgendwo dazwischen. Und zwar völlig egal, ob gerade viel oder wenig gebraucht wird.
Keiner dieser schlauen Profs beantwortet bis heute die Frage, warum die Leber mit Typ2 mehr Glukose ausgibt, als zum Nachfüllen bis zur persönlich normalen BZ-Grenze ausreicht.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 27.11.2016 11:10:14 | IP (Hash): 1442258215
wenn du ausführliche Informationen zur Senkung der TG haben willst, dann sage einfach Bescheid.
Hallo Rainer,
ja ich möchte ausführliche Informationen. Mein Diabetes wurde im Februar 2014 im Krankenhaus festgestellt. Insulin gespritzt und Metformin 2x am Tag.
Mein Gewicht betrug 82 kg bei 172 cm, habe dann bis Ende 2015 22 kg abgenommen.
Meine Ärztin meinte das dies zuviel sei, habe jetzt 5 kg zugenommen.
Brauche aber kein Inulin mehr spritzen und nehme nur noch 1x Metformin am Tag.
viele Grüße Werner