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Unzufriedenheit mit Laborwerten
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Elfe
Rang: Gastam 23.11.2016 18:00:27 | IP (Hash): 472111217
Hallo Werner,
stelle hier den Link noch mal ein, aus einem früheren Beitrag:
http://www.assmann-stiftung.de/ernaehrung/ernaehrung-triglyceride/
von dieser Website gibt es weitere Links
zur Lebensmittelliste http://www.assmann-stiftung.de/ernaehrung/lebensmittelliste-ubersicht/
und auch Tipps zum Abnehmen http://www.assmann-stiftung.de/uebergewicht/
und http://www.assmann-stiftung.de/praevention/lebensstil/wissenschaftliche-empfehlungen/ubergewicht/
Ja, lieber Rolf, ich bin ein Gegner vom wahllosen 'High Fat'.
Wie ihr anhand der Links lesen könnt, werden sogenannte 'ungesättigte Fette' empfohlen, aus Fisch - was Dir Rolf entgegen kommt :-) -, Ölen und Nüssen; 'gesättigte' Fette aus Fleisch nur 2- 3 x pro Woche, Butter kommt hier gar nicht vor.
Diese Ernährung wird auch allgemein empfohlen als Vorbeugung zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen u.a.
Herzlichst Elfe
Bearbeitet von User am 23.11.2016 18:02:52. Grund: . -
am 23.11.2016 21:45:23 | IP (Hash): 1235363470
Hallo Werner,
wenn du ausführliche Informationen zur Senkung der TG haben willst, dann sage einfach Bescheid.
@Rolf,
ich wünsche dir tolle Erfolge mit deiner Frau Toll. Falls dabei auch nichts richtiges rauskommt, dann kannst du dir ja schon immer mal die LOGI-Klinik Überruh in Isny im Allgäu ansehen. Der Vorteil wäre, dass dein Diabetes und das Übergewicht gemeinsam betrachtet und behandelt werden. Selbstverständlich zahlt die KK bei entsprechender positiven Beantragung auch die Reha in dieser Klinik. Aber erst mal wünsche ich dir viel Erfolg bei deinem geplanten Versuch. -
am 24.11.2016 00:39:38 | IP (Hash): 1817988226
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
ich habe Werner von den beiden im Forum vertretenen Ansichten berichtet.
Du die Fraktion WENIG FETT
Rainer die Fraktion VIEL FETT.
Nun muss Werner seine Denkmurmel anschalten und eruieren, wie auch ich es mache. Nur schlagt Euch nicht die Köpfe ein. Das sollten Forscher tun. Möchte hier keine DIABETES HOOLIGAN Szene im Forum erleben. LACH!!!!
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 24.11.2016 00:47:07 | IP (Hash): 1817988226
Hallo Rainer,
auf den Erfolg mit Frau Toll hoffe ich sehr, nicht nur wegen meiner Diabetes Erkrankung.
Suche doch immer noch eine Partnerin für mich. Die muss ja nicht toll aussehen. Es
würde mir durchaus reichen, wenn sie so gut aussieht, wie Heidi Klum und auch so ver-
mögend wäre, denn sie soll mich ja auch gut aushalten.
Aber mal Scherz beiseite. Das mit der LOGI-Klinik Überruh in Isny ist mir durchgegangen
und ich nehme diese Klinik jetzt unter meine Beobachtung. Danke !!!!
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 24.11.2016 02:33:19 | IP (Hash): 1713003150
Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass eine langsame KH-lastige, pflanzenbasierte und möglichst fettfreie Ernährung die Pfunde so schnell purzeln lässt, dass man zugucken kann. Während ich unter LCHF mein Gewicht stabil hielt, würde ich unter HCLF beinahe untergewichtig. Durch die geringe Fettaufnahme sind Blutfettwerte idR im Topbereich.
Es gibt da auch diesen diesen einen umstrittenen us-amerikanischen Professor, der dieser Ernährungsform ein Buch gewidmet hat unter dem Titel Reverse Diabetes.
Unter den Bedingungen Prädiabetes kann ich durch lange Selbsttests in meinem Fall eindeutig feststellen, dass sich die Werte bei High Carb Low Fat verbessern. Keine Ahnung, wie es funktioniert, da man ja eigentlich das Gegenteil erwarten würde. Möglicherweise eine Verbindung aus der schnellen Gewichtsabnahme, dass Streichen tierischer Fette und die Zufuhr jeder Menge pflanzlicher Stoffe insbesondere aus Hülsenfrüchten in Gemüse. -
am 24.11.2016 06:46:44 | IP (Hash): 2100926178
Moin, Moin purea,
toll, wenn es bei Dir so passiert. Ich beispielsweise esse jede Menge Obst, nehme 2 x 1000 mg Metformin und 1 mal wöchentlich Trulicity 1,5mg und habe einen exzellenten HbA1c von derzeit 5,7 nach 5,5. Wie das funktioniert ist mir ein Rätsel?
Deswegen bin ich der festen Überzeugung, dass jedes Individuum seinen Weg gehen muss, ganz so wie Frankie Boy:
I DID IT MY WAY
https://www.youtube.com/watch?v=9SXWX6qg0y4
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 24.11.2016 18:33:31 | IP (Hash): 1293530792
Obst hat gar keinen so hohen glykämischen Index bzw. keine so hohe glykämische Last. Viele denken immer, Obst sei ja süß, es ist Fruchtzucker drin, also müsse das krass reinhauen. Das ist aber gar nicht so, wenn man sich mal die Liste genauer anschaut. Also dass du mit reichlich Obst und Metformin deinen HbA1c gut senkst, ist durchaus denkbar.
https://jumk.de/glyx/ -
Elfe
Rang: Gastam 24.11.2016 19:20:13 | IP (Hash): 858904876
Lighthouse schrieb:
Moin, Moin mein LieblingsElfchen,
ich habe Werner von den beiden im Forum vertretenen Ansichten berichtet.
Du die Fraktion WENIG FETT
Rainer die Fraktion VIEL FETT.
Nun muss Werner seine Denkmurmel anschalten und eruieren, wie auch ich es mache. Nur schlagt Euch nicht die Köpfe ein. Das sollten Forscher tun. Möchte hier keine DIABETES HOOLIGAN Szene im Forum erleben. LACH!!!!
Liebe Grüße
Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
Hatte verlinkt: Richtiges Fett aus Fisch und pflanzlich, nicht unbedingt wenig, schon andere Aussage ! Aber betreffend Triglyceride !
Wenn Rainer mit seiner anderen Ernährung Gewicht und Blutzucker im Griff hat, ist doch erfreulich,
mag auch für manche der richtige Weg sein.
Auf dem Sofa sitzen, lesen, auslachen, grübeln und nur 'Denkmurmel' anwerfen ist zu wenig.
Schon überlegen, plausibel oder nicht, aber dann auch mal Ernährung ca. eine Woche ausprobieren. Bezgl. Gewicht könnte man dann schon was schlussfolgern, zeigt die heimische Personenwaage an (+ sich zur Bewegung aufraffen).
Geht ja dabei außerdem nicht um irgendwelche schädlichen Substanzen, sondern 'nur' um Lebensmittel.
Bei den Triglyceriden ist man allerdings auf den Arzt angewiesen, um die Werte zu überprüfen.
Purea, bin da ganz auf deiner Seite, beachte auch den Glyx, zumal ich das mit Insulin berücksichtigen muss und auch entsprechend messen kann.
Könntest du bitte mal einen Link zum Buch des US-Profs. setzen ?
Nur per googeln kommen so viele Treffer aus UK und USA mit wieder unterschiedlichen Empfehlungen, aber nicht so wie in deiner Beschreibung.
Kann den 1er Diabetes natürlich nicht durch Ernährung 'rückgängig' machen, jedoch ist hier die Ernährung auch wichtig. Danke !
Bearbeitet von User am 24.11.2016 19:25:29. Grund: . -
am 24.11.2016 21:55:54 | IP (Hash): 1293530792
Das ist Dr. Neal Barnard's Program for Reversing Diabetes
Die Ernährung ist sehr einfach und auch schnell zusammengefasst. Ich versuche mal, mich zu erinnern
1. Keine tierischen Fette
2. Low GI
3. Extremely low fat
4. Pflanzenbasiert insebsondere aufbauend auf Hülsenfrüchten
Im Grunde also eine Low Fat vegane Ernährung. Sein Buch basiert auf seiner Studie mit 30 T2 Teilnehmern. Die Studie gibt erste Hinweise auf die Vorteilhaftigkeit dieser Ernährung, eine großangelegte Studie steht aber meines Wissens immer noch aus. Im angelsächsischen Raum ist Bernard viel bekannter, eine Zeitlang gab es wohl auch einen Hype dort, wobei in Foren dort immer wieder viele diese KH-lastige Ernährung verlacht haben.
Ich glaube, dass für fortgeschrittene manifeste T2er diese Ernährung womöglich kritisch ist. Aber auch da müsste man erstmal genauer hinschauen und langzeitig beobachten. Es bringt ja nichts, wenn ein T2er nach dem Essen eines Tellers Kichererbsen schimpft, sein BZ würde steigen und bei Mozzerella mit 50ml Olivenöl nicht. Das ist keine Überraschung. Interessant ist, was nach 5 Jahren oder so passiert ist. Es könnte ja gut sein, dass kurzfristig der BZ stärker steigt, langfristig aber umgekehrt.
Ich komme darauf, weil ich diese Beobachtung unter meinen Prädiabetesbedingungen gemacht habe. Bei LCHF hatte ich super Werte nach dem Essen, dafür stiegen aber die NBZ Werte langsam aber stetig. Bei HCLF ist es umgekehrt gewesen am Anfang. Also schlechtere Werte nach dem Essen und auch ein leicht gestiegener HbA1c (5,0 LCHF zu HCLF 5,3%). Allerdings bemerke ich jetzt nach einer längeren Zeit unter dieser Ernährung, dass die Werte nach dem Essen recht gut sind und die NBZ Werte sind sehr deutlich besser geworden. HbA1c werde ich mal im Januar wieder machen. Ob es einen Zusammenhang gibt, lässt sich nicht zweifelsfrei sagen, ich mache noch viel anderes wie Sport oder Zimt. Auffällig ist es aber zumindest schon.
Habe mir aus Neugier letzte Woche mal wieder Teststreifen gekauft seit einigen Monaten. NBZ lag bei 91, getestet habe ich außerdem mit 125g Vollkornspaghetti (Trockenmasse) von Rossmann.
Direkt nach dem letzten Bissen: 135
15 Minuten danach: 165
10 Minuten danach: 128
Bei 200g Kichererbsen (gekeimt, dann gekocht) war der Höchstwert 15 Minuten nach dem Essen bei 138. Was mich überrascht ist die neuerdings wieder äußerst zügige Antwort meiner BSD auf Spitzen. Die Spitzen scheinen nunmehr nur noch wenige Minuten anzuhalten. Das müsste ich aber mal unter OGTT Bedingungen testen. Dann ließe sich verlässlicher sagen, ob die IR tatsächlich zurückgeht. -
am 25.11.2016 00:04:15 | IP (Hash): 1413228964
Heute denke ich, dass es sinnhaft wäre, möglichst viele=Millionen von Menschen mit Prädiabetes und Diabetes zu begleiten und systematisch zu schauen und systematisch aufzuarbeiten, mit welchen Verhaltensmustern welche Ergebnis-Muster produziert werden.
Denn das ist der Nachteil von Studien: Sie beobachten mehr oder weniger wenige Einzelleben für einen mehr oder wenigen kurzen Abschnitt unter mehr oder weniger eingeschränkten Verhaltens-Verhältnissen. Abseits vom Leben.
Große Herausforderung:
Big Data. Die Idee, dass das da ne Big Brother Bedrohung erwachse. Wobei die Bedrohung zu ner Zeit erdacht wurde, als die noch gar nicht wirklich möglich war. Heute macht uns Google vor, wie sich jede Datensammlung selbst dann zielgerichtet optimal individuell aufbereiten lässt. Und ich bin fest davon überzeugt, dass wir mit Hilfe dieser neuen Technologie sehr viel mehr als bisher über unseren Diabetes lernen könnten.
Und zu unserem gesunden Leben damit.
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.