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Nebenwirkung Trulicity

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    am 17.01.2018 15:21:18 | IP (Hash): 1886288803
    Hallo , ich nehme dieses Medikament erstmalig und musste leider schlechte Erfahrung machen. Nach der Spritze ging es mir von Null auf gleich schlecht. Übelkeit Brechreiz und Appetitlosigkeit. In den nächsten Tagen kamen Schweissausbrüche und anhaltende Müdigkeit hinzu. Ich habe in nur 4Tagen 6kg Gewicht verloren, was ja eigentlich nicht schlecht ist....aber zu welchem Preis. Seit gestern bemerke ich Taubheit in der Zungenspitze und eine rechtsseitige Facialusparese, so dass meine Physiotherapeuten schön den Notarzt rufen wollte. Da aber all diese Symtome mit der ersten Dosierung zusammenfallen werde ich meine Hausärztin Morgen aufsuchen. Leider hat sie mich nicht über derartige Folgen aufgeklärt.
    Werde mir wohl etwas anderes suchen um meinen Dieb 2 in den Griff zu bekommen.
    Vielleicht hat ja hier auch der ein oder andere diese Erfahrung gemacht.
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    am 21.01.2018 14:37:26 | IP (Hash): 893384504
    Neues Edit, liege im KH mit Facialisparese jetzt mir Cortison behandelt und dadurch steigendem BZ auf 21 und höher. Wurde hier nun erstmalig mit 8 Einheiten Insulin gespritzt. Leider hat sich übers Wochenende kein Arzt sehen lassen. Meine Hoffnung liegt nun auf Montag zur Visite. Ach ja das Cortison hat begonnen zu wirken, dem Gesicht geht's besser.
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    am 21.01.2018 15:24:30 | IP (Hash): 1684151468
    Wo Du mit Trulicity so miese Erfahrungen gemacht hast, würde ich an Deiner Stelle die Gelegenheit nutzen und zu Insulin wechseln, also zu dem Mittel mit den wenigsten Nebenwirkungen und den besten Steuermöglichkeiten für den Blutzucker. Aber schon klar, ich bin nicht an Deiner Stelle. - Womit haste dir die Gesichtslähmung eigentlich eingebrockt?

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    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
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    am 24.01.2018 08:59:41 | IP (Hash): 842792473
    Guten Morgen Sylvia MV,

    ich nehme seit Jahren Trulicity ohne Nebenwirkungen ein. Mein HbA1c ist perfekt. Melde Dich beim Hersteller von Trulicity und sprich mit dem Beraterteam.

    Gruß
    Rolf


    Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.
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    am 04.02.2018 11:27:21 | IP (Hash): 1118391909
    Also ich nehme jetzt fast 2 Jahre Trulicity und habe nur gute Erfahrungen gemacht . Keine Nebenwirkungen.
    Da meine BS nicht mehr viel produziert muß ich noch berzögerungsinsulin zuspritzen . Ich habe in der Zeit
    10kg. abgenommen , da der Appetit sehr zurück geht . Auch mein Blutdruck hat sich verbessert .
    Also ich möchte nicht darauf verzichten und zur alten ITc Behandlung zurück , denn da habe ich um die 70E gespritzt und konnte dadurch trotz wenig Essen nicht abnehmen -. ( Insulin ist ein Masthormon )
    Nun noch zu dem Kortison. Wenn Sie das bekommen steigt der Zucker in kurzer Zeit enorm hoch
    Also , da wäre ich sehr vorsichtig mir das geben zulassen.
    B.S
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  • Cracktros

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    am 04.02.2018 16:52:38 | IP (Hash): 1372275272
    Also ich Spritze seit 24 Jahren Insulin und halte die Aussage Insulun sei ein Masthormon für ein böswilliges Gerücht. Aber, es freut mich, dass du ein Medikament gefunden hast was dir hilft. Würde deine Bauchspeicheldrüse kaum oder kein Insulin produzieren müsstest du Insulin spritzen. Ob du möchtest oder nicht.
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    am 04.02.2018 19:14:27 | IP (Hash): 2037157105
    Unterzucker macht Hunger, auch wenn man sich gerade absolut voll gefressen hat. Wenn man also armseligen Kindern, so eine der Sagen, in der KDF-Ferienverschickung und deren Nachfolgern nach dem großen Krieg (Ergänzung:zusätzlich zum immer üppigen Essen!) einige Wochen regelmäßig zu Unterzucker verholfen hat, haben die wieder zuhause deutlich weniger gerippig ausgesehen.
    Und selbstverständlich neigen auch Masttiere dazu, sich noch mehr zu überfressen, wenn ihnen Unterzucker selbst dann ein Hungergefühl macht, gegen das sie weiter anfressen müssen, wenn sie sich ohne Unterzucker piefsatt zum Verdauungsschlaf legen würden.

    Und in Zeiten, in denen Fett nicht mehr als geniale kleinste und leichteste und wartungsärmste Speicherform für all die Energie gilt, die wir Menschen uns über den aktuellen Verbrauch hinaus einverleibt haben, sondern als Krankheit, muss das Hormon ein böses Mastmittel sein, das die Fettverwendung sperrt.
    Warum sperrt es die eigentlich? Doch weil es natürlich nur in dem Maße vorkommt, in dem gerade neue Glukose gegessen worden ist! Und warum ist das dann ein Fehler vom Hormon, dass es mit der Sperrung vom Speicher zuerst für die Verwendung der neuen Lieferung sorgt? Weil diese Wahrheit die Leute stört, die für gesund halten, sehr viel mehr zu essen, als sie verbrauchen :(

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    Bearbeitet von User am 05.02.2018 09:28:40. Grund: Ergänzung
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    am 05.02.2018 12:32:22 | IP (Hash): 517864791

    Cracktos , Du kannst ja glauben was Du willst. Inzwischen streiten die Ärzte es nicht mehr ab , daß man vom Insulin zunimmt . Nur Bewegung und das Essen macht es nicht . Ich hatte oft nach längerem Radfahren hinterher höher Zucker . Ich habe jetzt 38 Jahre Diabetes , da weiß man gut Bescheid ,wo der
    Hase läuft .
    B.S
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    am 05.02.2018 12:32:23 | IP (Hash): 517864791

    Cracktos , Du kannst ja glauben was Du willst. Inzwischen streiten die Ärzte es nicht mehr ab , daß man vom Insulin zunimmt . Nur Bewegung und das Essen macht es nicht . Ich hatte oft nach längerem Radfahren hinterher höher Zucker . Ich habe jetzt 38 Jahre Diabetes , da weiß man gut Bescheid ,wo der
    Hase läuft .
    B.S
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    am 05.02.2018 14:30:02 | IP (Hash): 1703837780
    Mit Insulin kann Mensch mit Diabetes zum besseren Futterverwerter werden, also für die selbe körperliche Leistung bei gleichbleibendem Gewicht WENIGER Kalorien=Essen gebrauchen.

    Einfachstes Beispiel: Mit BZ viele Stunden über der Nierenschwelle können locker mal eben 2BEs und mehr ausgepinkelt und damit mehr gegessen als gebraucht werden.

    Wer den BZ dann mit Insulin gesund senkt, dass er meistens unter der Nierenschwelle bleibt und keine Glukose mehr mit dem Pipi raus lässt, kann die 2 Beispiel-BEs nicht mehr in die Toilette entsorgen, sondern setzt die an, wenn er weiter mehr essen will, als er gebraucht :(

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    am 25.05.2022 17:31:05 | IP (Hash): 360450442
    Hallo, Ihr lieben Leidensgenossen. Ich bin neu hier, weil ich mir wohl einen Cortison - bedingten DM Typ 2 zugezogen habe. Ich war geschockt, als ich erfuhr, dass mein HBA1C bei 9,7 ist. Also Metformin 850 3 Mal täglich. Dazu messe ich meinen BZ, mehrmals täglich. Metformin wirkt. Nebenwirkungen sind erträglich. Jetzt hat mir mein Arzt Trulicity 0,75 mg, s.c. 1 mal die Woche verordnet. Zusätzlich zu den Metformin. Habe das Medikament jetzt hier, aber als ich hier die Nebenwirkungen gelesen habe, muss ich sagen: Da habe ich kein Bock drauf, denn mir geht es eh nicht gut. Warum soll ich mir dann noch zusätzlich Kopfschmerzen und Übelkeit und Müdigkeit einkaufen ? Ich weiß nicht ob ich mir das spritzen soll?
    Jetzt meine Frage: Ist es vielleicht sinnvoll erst einmal mit einer halben 0,75 mg , als o nur 0,375mg anzufangen? Als vorsichtiger Test? Hat da jemand Erfahrung.
    Vielen Dank für Eure Antwort und Gesundheit wünscht Euch: Tom
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    am 25.05.2022 17:42:29 | IP (Hash): 521607103
    Wo Du schon mehrmals täglich misst, wirst Du mit dieser Anleitung wahrscheinlich sehr bald keinen Grund für ne zusätzliche Zucker-Medikation brauchen https://www.bloodsugar101.com/_files/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Daumendrück!
    Zu Trulicity kann ich Dir nur schreiben, was ich von anderen gelesen hab. Bei meinen Anfang mit meinem Typ 2 vor gut 30 Jahren, gab's das noch nicht.

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    Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
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    am 25.05.2022 20:54:56 | IP (Hash): 799796082
    Tom-Melone schrieb:
    Jetzt meine Frage: Ist es vielleicht sinnvoll erst einmal mit einer halben 0,75 mg , als o nur 0,375mg anzufangen? Als vorsichtiger Test?

    Hallo Tom,

    ich halte deine Idee für gut. Auf jeden Fall ist ziemlich sicher, dass dabei - außer das der BZ erst mal weniger absinkt - nichts schlechtes passieren kann.

    Lass dich von den negativen Erfahrungsberichten zu Trulicity nicht zu sehr abschrecken. Es gibt viele Diabetiker,bei denen die Nebenwirkungen gering und erträglich sind, so dass sie ohne große Probleme von der guten Hauptwirkung profitieren können.

    Alles Gute, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 25.05.2022 20:55:55. Grund: BBCodes