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    am 01.04.2018 18:17:33 | IP (Hash): 259775541
    Stefano99 schrieb:
    Warum kein heparin bzw keine trombosespritze? Werde eher versuchen mich doch soviel wie möglich zu bewegen..


    Hallo Stefano,
    warum kein Heparin oder Thrombosespritzen?
    Ganz einfach, du sitzt im Flugzeug und bist nicht bettlägerig im Krankenhaus.

    Heparin hat durchaus auch Nebenwirkungen wie Blutungen.
    Das doofste wäre, du stößt dich an irgendwas und kriegst statt blauen Fleck eine heftige Blutung.

    Thrombosespritzen sind auch nicht nötig, sondern wie beschrieben reichen Übungen am Sitzplatz aus, genügend trinken, ab und zu aufstehen.
    https://www.venen-arzt.com/venenzentrum/thrombose/

    Ach ja, Insulinampullen sicher transportieren, war schon mal Thema.
    Packe Insulinglasampullen im Blister in eine kleine Plastik(gefrier)tüte und gebe dieses Päckchen in eine Thermosflasche. An dem zusammengezwirbelten Ende der Tüte lässt sich das wieder leicht herausnehmen, die Thermosflasche hält die kühlschrankkalten Ampullen auf Temperatur und ist zugleich stoßsicher gegen allesmögliche an Schubsen und Gedränge.

    Hilfreich wären ev. noch diese Dokumente - Downloads als Beispiel (gibt's auch bei anderen Herstellern)
    https://diabetes.ascensia.de/bilder/upload/data/AscensiaDiabetesCareAirlineCheckliste_2017j2vjmqln.pdf
    und mehrsprachig
    https://diabetes.ascensia.de/bilder/upload/superClient/142427_Intern_Diabetikerausweis_om_20161108iwnl6prb.pdf
    https://diabetes.ascensia.de/bilder/upload/superClient/143191_dc_aerztliche_bescheinigung_aktualisierung_20170307j0v25e1g.pdf

    Gute Reise !
    Gruß Elfe
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    am 03.04.2018 07:57:28 | IP (Hash): 179810240
    Elfe schrieb:
    Stefano99 schrieb:
    Warum kein heparin bzw keine trombosespritze? Werde eher versuchen mich doch soviel wie möglich zu bewegen..


    Hallo Stefano,
    warum kein Heparin oder Thrombosespritzen?
    Ganz einfach, du sitzt im Flugzeug und bist nicht bettlägerig im Krankenhaus.






    Hi Elfe!

    Das ist so überhaupt nicht richtig.

    TypEinser schrieb:
    [
    Wenn Du vor Trombosen Angst hast – ab zum Hausarzt, da bekommst Du – wenn es denn nötig sein sollte – Heparinspritzen.



    Es gibt etliche Menschen, die vor dem Flug Medikamente nehmen, wenn sie denn vom Arzt verschrieben wurden.
    Der Zweck von Heparin ist Dir doch klar, oder?
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    am 03.04.2018 08:03:55 | IP (Hash): 179810240
    Hi Stefano99!

    Wie Geri (und der wird es anhand seiner etlichen Reisen wissen) schon schrieb:
    So viel Klimbim muss man um das Fliegen echt nicht machen.

    Hol Dir einen Schrieb vom Diadok über Deinen Bedarf, da brauchst Du keine Vordrucke.
    Im Flieger ganz normal den Blutzucker managen.

    Wenn Du Zeitverschiebung hast, dann die Zeit überbrücken, mit Bolus alle 3 Stunden oder einer kleinen Basalportion.

    Dein Insulin fühlt sich in einer einfachen Kühltasche im Handgepäck neben Kanülen und Teststreifen ausreichend wohl. Nimm die empfohlene Mehrmenge mit, das reicht dann aber auch völlig mit dem Zauber um "Diabetiker im Urlaub".

    Fertig.

    Ansonsten: Genieß den Flug und den Aufenthalt!
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    am 03.04.2018 08:10:43 | IP (Hash): 179810240
    Elfe schrieb:
    Ach ja, Insulinampullen sicher transportieren, war schon mal Thema.
    Packe Insulinglasampullen im Blister in eine kleine Plastik(gefrier)tüte und gebe dieses Päckchen in eine Thermosflasche. An dem zusammengezwirbelten Ende der Tüte lässt sich das wieder leicht herausnehmen, die Thermosflasche hält die kühlschrankkalten Ampullen auf Temperatur und ist zugleich stoßsicher gegen allesmögliche an Schubsen und Gedränge.



    Insulin für 3 – 4 Wochen transportieren, da reicht auch eine einfache Kühltasche.

    Für die Staaten macht es Sinn, das Insulin nicht nur in der Blisterverpackung sondern in der UMVERPACKUNG zu lassen, am besten mit dem Beipackzettel... Das ist das einzige, was bei mir auf etlichen Flügen in die Staaten mal kontrolliert wurde.
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    am 03.04.2018 18:06:31 | IP (Hash): 259775541
    @TypEinser
    Wenn die Bestimmung der USA so sind, lässt sich Umverpackung und Beipackzettel auch anders unterbringen.
    Meine kleine Kühltasche ist mir jedenfalls zu labberig als Schutz für die Glasampullen und mache das so auch bei anderen Reisen (auch Zug, Europa ...).
    Kommt allerdings auch an, wie und in welchen Taschen/Cases man sein Handgepäck aufteilt und mitnimmt.
    Insulin hüte ich jedenfalls wie meinen Augenapfel.

    Was Heparin macht, lässt sich selbst für mich googeln.
    Die Nebenwirkungen sind klar beschrieben: 'Gesteigerte Blutungsneigung' brauche ich echt nicht - am Zielort. Kommt drauf an, aber was man am Urlaubsort macht - welche Touren ... .
    http://flexikon.doccheck.com/de/Heparin#Nebenwirkungen

    Thrombosespritze kenne ich aufgrund eines Aufnahmetermins im Krankenhaus.
    Dazu gehörte eine Thrombosespritze - zum Selbersetzen - kann ich ja angeblich, die Nadel war allerdings um etliches länger.
    Nach Arztgespräch wars das, da ich laufen konnte, brauchte ich dieses Dinger nicht weiter.

    Stefanos Frage bezieht sich eindeutig auf Diabetes-Problematik.
    Wenn ihn sonst nichts plagt, ist nicht von einer größeren Gefahr zur Thrombose auszugehen, wie bei anderen und wie beschrieben mit nicht medikamentösem Verhalten zu begegnen.

    Was du so netterweise als 'Klimbim' bezeichnest, verkennt die sich dauernd ändernden Sicherheitsbestimmungen in die Reiseländer - unabhängig von Typ 1.
    Werden immer strenger, was man an Gegenständen dabei haben darf.
    Das blödeste wäre, wenn man erst gar nicht mitfliegen/einreisen dürfte, oder Diabetesbedarf einem abgenommen wird.
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    am 03.04.2018 22:26:18 | IP (Hash): 1333182364
    Hi Elfe!

    Mein Doc hat mir 2 x Heparin mitgegeben, jeweils vor dem einchecken kommt eine ins Bein. Eben weil er es für angebracht hält.

    Und das ist gar nicht Mal so selten! Bluthochdruck habe ich seit 25 Jahren, da lässt mein Arzt nix anbrennen. Meine Frau hat nach 3 Schlaganfällen ebenfalls für hin- und Rückflug Heparin.
    Dr. Google weiß eben nicht alles.

    Zu den Sicherheitsbestimmungen:
    Man findet gewiss einen hellen Fleck auf der Karte wo man mit Diät-Ausrüstung "verdächtig" ist.
    Die gängigen Reiseziele werden da nicht vorkommen.
    Es sei denn man probt einen Aufstand bei der Sicherheitskontrolle - da kann der Diabetes dann aber nix für.

    Wie gesagt: Bitte Mal entspannen.

    PS. Bin gerade in DUS auf dem Weg nach LAX.
    Bearbeitet von User am 03.04.2018 22:27:10. Grund: PS.
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    am 05.04.2018 19:01:52 | IP (Hash): 1938838843
    Hallo TypEinser,
    für die Heparinspritzen liegt also eine eigene bzw. Gemengelage vor und ist durchaus nachvollziehbar.
    Für 'nur' Diabetes Typ 1 ohne sonstiges sehe ich das eher nicht.

    Bei den Sicherheitsbestimmungen meine ich gewiss keinen weißen Fleck auf der Karte.
    Geht eher darum, überhaupt durch den Check-In der Fluggesellschaft und ins Flugzeug zu kommen.

    Hier eine Übersicht und mehr nachzulesen
    https://www.hand-gepaeck.de/was-darf-mit

    Im weiteren Link von dieser Website ist über Medikamente dieses nachzulesen
    "Eine persönliche Bescheinigung des Arztes für benötigte Medikamente und Spritzen, zum Beispiel für Diabetiker, ist sehr ratsam."
    https://www.hand-gepaeck.de/fluessigkeiten#medikamente

    Über den 1. Link ist auch zu lesen
    "Dinge des täglichen Gebrauchs wie Nagelscheren, Einmalrasierer, Taschenmesser mit max. 6 cm Klingenlänge.
    In Deutschland theoretisch erlaubt, aber in anderen Ländern sind abweichende Regelungen möglich. Einmalrasierer sind kein Problem, aber Messer und Scheren besser nicht im Handgepäck mitnehmen."

    Selbst eine normale Nagelfeile kann heutzutage zum Problem werden (im weiteren Text zu lesen).
    Manches ist so schwammig ausgedrückt, daß je nach Sicherheitspersonal unterschiedliches Vorgehen zu erwarten ist.

    Gruß Elfe
    P.S.: Würde mich freuen, wenn du über deine Erfahrungen aktuell berichten würdest.
    Bearbeitet von User am 05.04.2018 19:02:48. Grund: Korrektur Text
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    am 05.04.2018 20:54:30 | IP (Hash): 145430705
    Sodala, Mittag in Orange County!

    Heparin spritzen hat natürlich nix mit Diabetes zu tun... Und die Fertigspritzen sind so gar kein Genuss. 8 mm BD ultra fein sind für uns Insulinis was tolles.

    Abflug war Mittwoch um 7.55 in DUS mit Iberia.
    Einchecken ging ohne Probleme, für Kanülen oder Insulin-Penfills im Handgepäck hat sich - wie immer - niemand interessiert. Habe ich wie immer auch nicht angemeldet oder mit einem Zettel rumgewunken.

    Was kontrolliert wurde (und was in diesen Tütchen verpackt sein musste) waren Toilettenartikel, Kosmetik, Getränke... Da wurde auch einiges aus dem Verkehr gezogen, habe extra Mal geschaut...
    Sowas habe ich prinzipiell nicht im Handgepäck, auch keine Nagelschere oder ähnliches... Vor dem Abflug geht einmal richtig durch's Bad, für's "Zähneputzen" nach dem Flug gehen dann ausnahmsweise Mal Kaugummis.
    Interessant auch: Apple-Geräte mussten geladen sein? Mein Huawei Smartphone wollte keiner sehen.... ;)

    Umsteigen in Madrid wieder das gleiche. Keiner hat sich für Diabetikerkrams interessiert.
    Anders für den Boardingpass meiner Frau: da stand "SSSS" drauf... Extra kontrolliert und gefilzt ging's mir echt super Essen und prima Service und dazu mit gutem Platzangebot in der Holzklasse nach Los Angeles.

    Heimwärts in 3 Wochen wird es nicht anders.

    Was man in LAX garantiert nicht durch die Sicherheit kriegt:
    Feuerzeuge, Nagelscheren, Nagelfeilen, Getränke in jeder Größe, Feuchtigkeitstücher... Eine vergesse Dose Cola Zero hat mich vor Jahren Mal echt Zeit gekostet....

    Übrigens, bei Iberia bekommt man richtiges Besteck zum Essen! Kein Plastikmesser...
  • Cracktros

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    am 06.04.2018 00:01:21 | IP (Hash): 785707384
    Auch hier ein interessantes Argumentationsmuster: Aus der allgemeinen gefastet Ausgangslage, mit sehr unterschiedlichen Moglichkeiten wird eine ausgesucht und diese , eigenen selektiven Erfahrungen, als allgemeingültige Aussage deklariert
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    am 06.04.2018 03:53:24 | IP (Hash): 145430705
    Cracktros schrieb:
    Auch hier ein interessantes Argumentationsmuster: Aus der allgemeinen gefastet Ausgangslage, mit sehr unterschiedlichen Moglichkeiten wird eine ausgesucht und diese , eigenen selektiven Erfahrungen, als allgemeingültige Aussage deklariert



    Täglich sind so einige Insulinpflichtige in Flugzeugen unterwegs - kann man nicht die einfachen Lösungen akzeptieren?

    Außerdem ist meine eigene Erfahrung mit Diabetes und Reisen mir näher als Google-Ergebnisse mit fragwürdigen Inhalten.
    Wenn man so manchen zuhört ist Reisen mit T1 vergleichbar mit der ersten Mondlandung...

    Mein Tipp: Einfach Reisen.
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