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    am 29.03.2018 12:50:15 | IP (Hash): 52263875
    Hallo Eine Frage: ich plane einen längeren Flug! Mind. 9,5 bis 12,5 h. Muss hier als Diabetiker etwas beachtet werden? (typ1)
    Danke, LG
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    am 29.03.2018 13:08:39 | IP (Hash): 179810240
    Hi!

    Mit Pumpe oder ICT?

    Wenn Du ICT machst und in einer anderen Zeitzone landest wird es etwas tricky.
    Geht aber mit mehr messen und mitdenken.
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    am 29.03.2018 14:14:54 | IP (Hash): 52263875
    keine pumpe.. mir gehts eher um die körperliche komponente.. längere flüge sind angstrengend..besonders aber für ältere, chronisch kranke.. bin selber noch nie solange geflogen..
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    am 29.03.2018 15:50:11 | IP (Hash): 179810240
    Stefano99 schrieb:
    mir gehts eher um die körperliche komponente.. längere flüge sind angstrengend..besonders aber für ältere, chronisch kranke.. bin selber noch nie solange geflogen..




    Wie alt und gebrechlich bist Du denn?

    Außer der Zeitverschiebung und dem Überbrücken der Basalversorgung bist zur Umstellung auf die "neue Zeit" sollte Diabetes keine Probleme machen.

    Es sei denn, Du hast Probleme mit Folgeschäden. Die müsstest Du dann gesondert betrachten – dem Diabetes ist der Flug egal.
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    am 29.03.2018 15:56:40 | IP (Hash): 52263875
    46.........keine sonstigen erkrankungen... zu langes sitzen sollte man eher vermeiden (trombosen)...schlafmittel habe ich überlegt, aber weiss nicht... glaube auch es empfiehlt sich den zucker in einem guten bereich zu haben während des fluges..
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    am 29.03.2018 16:00:21 | IP (Hash): 179810240
    Stefano99 schrieb:
    46.........keine sonstigen erkrankungen... zu langes sitzen sollte man eher vermeiden (trombosen)...schlafmittel habe ich überlegt, aber weiss nicht... glaube auch es empfiehlt sich den zucker in einem guten bereich zu haben während des fluges..




    Den Zucker im Guten Bereich halten ist generell gut ;-))

    Du fliegst Holzklasse? Da hilft nur ab un zu mal rumlaufen. Schlafmittelchen habe ich noch nie gebraucht, eine Nackenstütze ist eher empfehlenswert.

    Wenn Du vor Trombosen Angst hast – ab zum Hausarzt, da bekommst Du – wenn es denn nötig sein sollte – Heparinspritzen.

    Ansonsten: Guten Flug und ordentlich (alkoholfreie) Getränke konsumieren. Auch gut gegen Trombosen!
  • Cracktros

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    am 29.03.2018 20:28:35 | IP (Hash): 1775561980
    Stefano99 schrieb:
    Hallo Eine Frage: ich plane einen längeren Flug! Mind. 9,5 bis 12,5 h. Muss hier als Diabetiker etwas beachtet werden? (typ1)
    Danke, LG



    Bei länger Flügen habe, ich persönlich, des öfteren mit Unterzuckerungen zu kämpfen. Ich kann nicht sagen ob das anderen Menschen mit Typ -1- Diabetes auch so geht, oder ob ich da ein Einzelfall bin.
    Aber, ich bereite mich, aus dieser Erfahrung, jedes mal gut vor und packe einiges mehr an schnellen Kohlehydraten ein, Teststreifen und lade das Messgerät gut auf. Meistens setze ich den Sensor für das Dexcom G5 einen Tag vorher ein. Übrigens: Alles was du für die Reise benötigst z.B. Insulin, Sensoren, Katheter, Penn, Nadeln solltest Du Dir von einen Arzt Testieren lassen (Mehr-Sprachlich). Bei einigen Flugzielen und einigen Fluggesellschaften muss der Diabetes und das benötigte Diabeteszeugs, vor Antritt der Reise, bei der Fluggesellschaft angemeldet werden.
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    am 29.03.2018 22:58:28 | IP (Hash): 2130091665
    Bitte mach doch den armen Stefano vor seinem ersten langen Flug nicht panisch. Ein ärztliches Attest braucht man nur, wenn man Dinge der Diabetes-Therapie am Körper lässt bei der Personenkontrolle (z.B. Pumpe, CGM, etc.). Ich mache z.B. ICT, habe alles im Handgepäck, nichts am Körper, brauche daher auch keine Bescheinigung. Es spricht natürlich nichts dagegen, sich eine solche Bescheinigung (ein für alle Mal im Leben) zu besorgen.
    Und die Fluglinie geht mein Diabetes schon gar nichts an. Weißt du eigentlich wieviel Prozent der Passagiere Spritzen im Handgepoäck mitführen. Das wäre ja ein netter Verwaltungsaufwand für die Fluglinien, wenn die all diese Meldungen verarbeiten müssten.

    LG Geri
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.03.2018 00:12:28 | IP (Hash): 208177837
    Geri schrieb:
    Bitte mach doch den armen Stefano vor seinem ersten langen Flug nicht panisch. Ein ärztliches Attest braucht man nur, wenn man Dinge der Diabetes-Therapie am Körper lässt bei der Personenkontrolle (z.B. Pumpe, CGM, etc.). Ich mache z.B. ICT, habe alles im Handgepäck, nichts am Körper, brauche daher auch keine Bescheinigung. Es spricht natürlich nichts dagegen, sich eine solche Bescheinigung (ein für alle Mal im Leben) zu besorgen.
    Und die Fluglinie geht mein Diabetes schon gar nichts an. Weißt du eigentlich wieviel Prozent der Passagiere Spritzen im Handgepoäck mitführen. Das wäre ja ein netter Verwaltungsaufwand für die Fluglinien, wenn die all diese Meldungen verarbeiten müssten.

    LG Geri



    Ich weiß nicht wann du den letzen Flug unternommen hast, aber das Handgepäck ist das was Du am Körper tragen nennst. Nach 9/11 sind die Sicherheitsbestimmungen stark erhöht worden. Da möchte jemand einen 9,5 h - 12 h Flug unternehmen. Ziemlich wahrscheinlich, dass der Flug die Grenzen der EU verlassen wird und du möchtest, dass dieser Mensch die Formalitäten nicht kennt? Warum sollte jemand angst bekommen, wenn er ein Attest seines Arztes dabei hat? Und was spricht dagegen vorbereitet , und somit sicher, in ein Flugzeug zu steigen?

    Hier noch einige Infos dazu: Eine einfache Suche und die Frage ist gelöst.
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Reisen/Attest-fuer-Flugreisende-mit-Diabetes-20920.html
    https://www.diabetes-ratgeber.net/Reisen/Diabetes-Was-ist-im-Flugzeug-zu-beachten-491223.html
    http://www.diabsite.de/aktuelles/nachrichten/2007/070626.html
    https://www.diabetiker.info/diabetes-und-fliegen-getraenkemitnahme-auf-fluegen-in-und-aus-deutschland/
    Bearbeitet von User am 30.03.2018 00:26:55. Grund: -
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.03.2018 08:29:15 | IP (Hash): 827572419
    @Geri: Ich bin deiner Meinung, dass es Airlines nichts angehen dürfte, aber beim letzten Flug mit Malaysia Airlines, es gibt auch andere, wurde mir Erklärt, dass die Airline das Recht habe Passagiere den Flug zu untersagen. Hintergrund soll die Verantwortung der Airline für das Wohl der Passagiere sein.

    Malaysia Airlines schreibt auf ihrer Web-Page "Malaysia Airlines behält sich das Recht vor, die Beförderung von Passagieren mit Vorerkrankungen zu verweigern, bei denen sich während des Fluges nachteilige Auswirkungen oder Gefahren ergeben können", Und weiter "Wenn ein Kabinenpersonal vermutet, dass ein Passagier krank sein könnte, wird der Kommandant des Flugzeugs informiert und eine Entscheidung darüber getroffen, ob der Passagier reisetauglich ist" Es kann also von Vorteil sein die Reisetauglichkeit im Vorfeld zu bestätigen.

    Quelle: https://www.malaysiaairlines.com/ph/en/plan-your-trip/health-medical.html
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    am 30.03.2018 12:17:05 | IP (Hash): 52263875
    danke cracktos und den anderen für die inputs! da ist schon was dran: ich werde mir eine bestätigung des arztes - in englisch ausgestellt - geben lassen, dass ich das werkzeug benötige. ich möchte keine probleme bei der einreise in den USA haben. puncto airline habe ich keine bedenken, die lache ich aus falls sie mir probleme machen.. ich mache mir auch wegen dem zucker wenig sorgen.. ev. nur da es unpraktisch ist im flieger zu hantieren..ich mir nicht die hände waschen kann bzw. nicht wie gewohnt zu hause..... mir gings um die physis.... würde übrigens ein leises plane sehr bevorzugen, der A380 wäre sowas.. jedoch nur über frankfurt zu haben... von wien gibts eher nur boeing 777...
  • Cracktros

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    am 30.03.2018 14:18:26 | IP (Hash): 196441621
    Das waschen der Hände ist in einer Boeing 777 leicht möglich und mit den Hantieren hatte ich auch kaum Schwierigkeiten.

    Ubrigens: Nimm genügend Insulin mit, wenn das Reiseziel USA heißt. Insulin ist dort unerschwinglich. Es mangelt jedoch, besonders in den Staaten, nicht an Diabetes Zubehör und Material. Alles ist leicht und fix zu haben, wenn das Kleingeld stimmt.
    Bearbeitet von User am 30.03.2018 14:19:36. Grund: -
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    am 30.03.2018 14:22:19 | IP (Hash): 52263875
    habe schon fast überlegt nichts mitzunehmen und allese dort zu besorgen...um unliebsame fragen am zoll zu verhindern.. jedoch wenns unerschwinglich ist ist das kein thema mehr.. auch spitalsaufenhalte sind unbezahlbar dort..
  • Cracktros

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    am 30.03.2018 16:02:57 | IP (Hash): 1775559837
    In den USA ist Diabetes kein Fremdwort. Noch nie habe ich so viele Menschen mit Insulinpumpe, CGM o.ä. gesehn wie in den USA. Es sind die Formalitäten die erfüllt sein müssen um einfach einreisen zu können. Wie möchtest Du einen Flug von 9,5 h bis 12 h überstehen ohne zu Messen oder Insulinzufuhr, zumal im Flugzeug Essen gereicht wird? Und wer das nötige Diabetesmaterial für den Flug dabei hat, der kann auch das Material für den Aufenthalt mitnehmen.

    Ob der restlichen Kosten, kann ich wenig sagen aber ich hatte den Eindruck, dass es vergleichbar mit Deutschland ist. Nur Insulin übersteigt den Rahmen deutlich
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    am 30.03.2018 16:30:13 | IP (Hash): 2130091665
    Ich habe doch geschrieben, dass es nicht schlecht ist, eine Diabetiker-Bescheinigung zu besitzen. Ich habe aber auch darauf hingewiesen, dass diese, falls man sein ganzes Diabetes-Equipment im Handgepäck aufbewahrt, das durch den Röntgen-Scan läuft, und nichts am Körper verbleibt, der durch die Metalldetektorschleuse muss, keine Bescheinigung erforderlich ist. Also kein Stress, wenn man sie einmal nicht dabei hat.

    Ich besitze so eine Bescheinigung, vergesse sie aber meistens daheim, nur bei ganz speziellen Einreisen vergesse ich sie sicher nicht. Ansonsten ziehe ich es vor, die Beamten, falls sie die Bescheinigung fordern würden, auf die Unrechtmäßigkeit ihres Verhaltens hinzuweisen. Aber es passiert ja eigentlich auch nicht, dass die Bescheinigung gefordert wird. Ein einziges Mal hat eine junge indonesische Beamtin das Attest sehen wollen. Ich hatte keines dabei und habe sie darauf hingewiesen, dass sie das nicht einfordern darf. Ein älterer Kollege hat mitgehört und sich gleich bei mir entschuldigt für die Unwissenheit seiner Kollegin.

    Die Verschärfung der Sicherheitsbestimmungen hat für uns Diabetiker nicht viel geändert. Einzig das mit dem Plastik-Beutel! Wenn man es genau nimmt, müsste ich mein Insulin und auch andere Flüssigkeiten des Handgepäcks (einzeln immer unter 100ml, insgesamt bis 1 Liter) in einem durchsichtigen verschließbaren Plastik-Beutel im Handgepäck verstauen. Ich vergesse das regelmäßig. Hat auch noch nichts ausgemacht. Aber das sollte man bedenken, wenn man ganz korrekt sein will.

    Was die Regelungen der MAS betrifft: das müssen sie natürlich schreiben. Aber da können wir Diabetiker ganz entspannt sein. Das betrifft ganz sicher nicht uns. Was glaubst du, wieviele Diabetiker täglich in KL in den Flieger steigen? Wenn man noch die in Mode gekommenen Lovinox-Spritzer und evtl. andere hinzu zählt, müsste die Fluglinie bald zusperren, wenn sich da jeder als Sonderfall anmeldet.

    LG Geri
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 30.03.2018 16:56:49 | IP (Hash): 196441621
    Geri schrieb:
    Ich habe doch geschrieben, dass es nicht schlecht ist, eine Diabetiker-Bescheinigung zu besitzen. Ich habe aber auch darauf hingewiesen, dass diese, falls man sein ganzes Diabetes-Equipment im Handgepäck aufbewahrt, das durch den Röntgen-Scan läuft, und nichts am Körper verbleibt, der durch die Metalldetektorschleuse muss, keine Bescheinigung erforderlich ist. Also kein Stress, wenn man sie einmal nicht dabei hat.


    LG Geri



    Noch einmal zum nachlesen: Es ist egal ob das Diabeteszeugs in der Handtasche ist, oder ob eine Insulinpumpe und ein CGM Gerät dabei ist, die Unterlagen, die vorzulegen sind, sind die selben. Bei einer Pumpe oder einem CGM Gerät kann es jedoch, per Stichprobe, vorkommen, dass ein Spürhund eingesetzt wird, der Insulin von anderen Substanzen unterscheiden kann. Meine Sensoren, sowohl FreeStyle als auch Dexcom G5, und der Pumpe hat der Scann übrigens nicht geschadet.
    Bearbeitet von User am 30.03.2018 16:59:01. Grund: -
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    am 30.03.2018 17:25:51 | IP (Hash): 1229414272
    Bezüglich Handgepäck ist das einfach falsch. Hast du entsprechende Gesetzestexte?

    LG Geri
    Bearbeitet von User am 30.03.2018 17:27:03. Grund: Ergäänzung
  • Cracktros

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    am 30.03.2018 17:37:40 | IP (Hash): 196441621
    Geri schrieb:
    Bezüglich Handgepäck ist das einfach falsch. Hast du entsprechende Gesetzestexte?

    LG Geri



    @Gerit, ich wünsche Dir viel Spaß beim Zoll und einen schönen langen Aufenthalt im Flughafen. Die Diskussion kannst Du mit Zöllnern in den USA, China oder Tibuktu führen.
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    am 30.03.2018 17:45:08 | IP (Hash): 429760710
    Hallo!

    Ich war seit Oktober 2001 13x im den Staaten und NOCH NIE wollte jemand ein Schreiben vom Dok sehen.

    Es ist sicherlich nicht falsch sowas im Gepäck zu haben.

    ABER:
    Wenn man als Diabetiker nicht durch die Sicherheit kommt liegt es nicht am Pen, Insulin, Kanülen oder Pumpenzubehör.
  • Cracktros

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    am 30.03.2018 17:53:41 | IP (Hash): 196441621
    @Typ Einser
    Ich bin schon 100te male durch den Zoll gekommen ohne Kontrolliert zu werden, letztes Jahr jedoch würde ich, nach einem Flug im EU Inland am Flughafen in Frankfurt, herausgefischt und wurde von Kopf bis Fuß durchgescheckt. Mit Diabetes hate es nichts zu tun, sondern mit einer Stichprobenonkontrolle. Das war auch das einzige mal, dass der Schrieb verlangt wurde. Man muss sich da wundern, dass ausgerechnet bei einer Einreisen danach verlangt wurde.
  • Cracktros

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    am 30.03.2018 18:11:09 | IP (Hash): 196441621
    Hier mal eine junge Typ-1-Diabetikerin die über einen Flugreise berichtet. Beachte was sie zu Hong Kong sagt.

    https://www.youtube.com/watch?v=2BGtDg1n-os

    Nachtrag:
    Kann natürlich auch so aussehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=LAuXymzBwO4&t=126s

    Aber, ich würde auch aus eigener Erfahrung, bevor es zu Diskussionen kommt, das Attest mitnehmen.

    Deswegen siehe auch

    http://buster.zibmt.uni-ulm.de/dpv/dateien/alte%20Dokumente/ddg-downloads-teil1/Hummel_Insulinpflichtiger%20Diabetes%20mellitus.pdf
    Bearbeitet von User am 30.03.2018 19:24:05. Grund: -
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    am 30.03.2018 23:07:55 | IP (Hash): 1229414272
    "@Gerit, ich wünsche Dir viel Spaß beim Zoll und einen schönen langen Aufenthalt im Flughafen. Die Diskussion kannst Du mit Zöllnern in den USA, China oder Tibuktu führen."

    Ich denke, diese Diskussionen hätte ich schon hinter mir, falls es sie geben würde. Es gibt diese Diskussionen ganz einfach nicht, nicht in den USA und nicht in China. OK, den Flughafen von Timbuktu kenne ich nur vom Verbeifahren, da kann ich nichts sagen. Ich bin mit Autostop nach Timbuktu gekommen.

    Die Videos bestätigen doch, was ich geschrieben habe. Das Mädchen wollte mit der Pumpe am Körper durch die Metalldetektorschleuse - klar, das geht nicht so ganz ohne Schwierigkeiten.
    Der Artikel von Dr. Hummel ist bezüglich Reisen extrem ahnungslos und auch fehlerhaft .

    LG Geri
  • Cracktros

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    am 30.03.2018 23:36:42 | IP (Hash): 287383851
    @Geri, es ist deine Reise und deine Entscheidung. Wie gesagt ich habe andere Erfahrungen gemacht.
    Zum Mädchen: Es Beschreibt ZWEI Vorgänge in Hong Kong (Sonderverwaltungszone an der Südküste der Volksrepublik China ) . Das erste mal muss sie angeben wie groß die Anzahl an Nadeln ist und musste das Ärztliche- Attest vorweisent beginnend ab ca 2:20 bis ca 3:30. Bei der Rückreise hatte sie nur ein Gespräch zur Insulintherapie. Und genau das ist das was ich meine. Im Zweifelsfall lieber dabei haben, aber du kannst mit den Herrschaften gern Verhandeln. Und nun bin ich hier raus mir ist dieses Forum zu blöd.

    Ach so, du kannst auch deine Reisedokumente zuhause liegen lassen wenn du nach China reist. Soll ja auch kein Problem geben
    Bearbeitet von User am 30.03.2018 23:50:56. Grund: -
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    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 30.03.2018 23:57:29 | IP (Hash): 1229414272
    Ich habe nie etwas gegen das Attest geschrieben. Ich habe nur erwhnt, dass dieses nicht notwendig ist, wenn man alles im Handgepäcks-Rucksack hat. Ob sich jemand auf mögliche Diskussionen mit Beamten einlassen will, bleibt jedem selbst überlassen.

    Ich weiß nicht, was dein Spott bezüglich Reisedokumente in China soll. Ich denke, ich habe ganz gut bewiesen, dass ich mich in dieser Welt bewegen kann.

    LG Geri
    Bearbeitet von User am 02.04.2018 17:53:37. Grund: Streichung eines Links
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 31.03.2018 00:10:01 | IP (Hash): 287383851
    Geri schrieb:
    Ich habe nie etwas gegen das Attest geschrieben. Ich habe nur erwhnt, dass dieses nicht notwendig ist, wenn man alles im Handgepäcks-Rucksack hat. Ob sich jemand auf mögliche Diskussionen mit Beamten einlassen will, bleibt jedem selbst überlassen.

    Ich weiß nicht, was dein Spott bezüglich Reisedokumente in China soll. Ich denke, ich habe ganz gut bewiesen, dass ich mich in dieser Welt bewegen kann.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Geri_Winkler

    LG Geri


    Das sieht Singapore Airlines aber anders "Spritzen- und Injektionsnadeln
    Für die Beförderung von Spritzen- und Injektionsnadeln an Bord benötigen Sie eine Verschreibung oder einen Vermerk von einem zugelassenen Arzt. Bitte entsorgen Sie benutzte Spritzen- und Injektionsnadeln nicht in den Sitztaschen oder ohne Schutzkappen. Unser Kabinenpersonal hilft Ihnen gerne, um Spritzen- und Injektionsnadeln sicher zu entsorgen." https://www.singaporeair.com/de_DE/de/travel-info/special-assistance/medical-information/

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    am 31.03.2018 08:31:46 | IP (Hash): 1229414272
    Singapore Airlines ist bei weitem nicht die einzige Fluglinie, die so etwas schreibt. Für normal reisende Diabetiker sind solche Zeilen auf der Webseite der Airline bedeutungslos. Wen es aber beunruhigt, der soll sich wirklich ein Attest besorgen, ist ja nicht schwer, und es am besten, nicht wie ich, immer wieder vergessen.

    Die Airlines müssen solche Dinge schreiben, denn es gibt ja Diabetker, die glauben, alle Bestimmungen ignorieren zu können, wie z.B. dieses Mädchen, das nicht einmal bereit ist, für 5 Minuten die Pumpe abzunehmen. Klar werden da auch die Beamten zickig. Oder der Typ aus deinem anderen Link, der sich partout darauf versteift, eine Cola-Flasche an Bord zu nehmen, weil er eine Hypo bekommen könnte. Derzeit ist die Situuation für reisende Diabetiker total entspannt. Wenn sich allerdings solche Fälle häufen, könnten auch die Bestimmungen verschärft werden.

    Stafano scheint es aber vorwiegend um einen bequemen Flug zu gehen, bei dem er problemlos seinen Diabetes managen kann. Bei einem Gang-Sitz ist das sicher leichter möglich als in der Mitte oder am Fenster.

    LG Geri
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  • Cracktros

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    am 31.03.2018 10:05:42 | IP (Hash): 1289114351
    Ein Video habe ich noch welches das Thema Diabetes und Flugreisen behandelt:

    https://vimeopro.com/pocketmedic/diabetes-type1-16/video/245918788
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    am 31.03.2018 19:36:11 | IP (Hash): 259775541
    Stefano99 schrieb:
    46.........keine sonstigen erkrankungen... zu langes sitzen sollte man eher vermeiden (trombosen)...schlafmittel habe ich überlegt, aber weiss nicht... glaube auch es empfiehlt sich den zucker in einem guten bereich zu haben während des fluges..


    Hallo Stefano,
    den Blutzucker im guten Bereich zu halten ist genauso wie im normalen Alltag - per Flug und auch am Ankunftsort, trotz Zeitverschiebung.
    Messen und ggf. korrigieren per Korrektureinheit mit schnellem Insulin oder Zucker (mitnehmen als Proviant).
    Also alles am Mann haben bzw. per Handgepäck (Koffer können schon mal verloren gehen).
    Da das Handgepäck beim Checkin durchleuchtet wird, ist ein Diabetiker-Attest hilfreich, warum man denn diese 'gefährlichen spitzen' Gegenstände wie Kanülen und Lanzetten dabei hat.

    Im Sitzen lassen sich Übungen machen per Durchblutung der unteren Extremitäten und auch für Männer gibt es übrigens Stütz(knie)strümpfe
    https://www.amazon.de/Maenner-Stuetzstruempfe/b?ie=UTF8&node=2860128031

    Schlafmittel oder Heparin keinesfalls!
    Gruß Elfe
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    am 01.04.2018 16:25:02 | IP (Hash): 396661288
    Warum kein heparin bzw keine trombosespritze? Werde eher versuchen mich doch soviel wie möglich zu bewegen..
  • Cracktros

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    am 01.04.2018 16:54:10 | IP (Hash): 1790136312
    Hallo Stefano,

    unabhängig zu der zuvor gelaufenen Diskussion:

    ich sehe kein Hindernis in deinem Vorhaben. Du bist grundsätzlich gesund und damit Flugtauglich. Aber, du hast einen ständigen Begleiter, denn Typ-1-Diabetes und musst daher einiges mehr als nur Wäsche in dein Koffer, Rucksack, Handgepäck tragen. Dafür könntest Du Dir eine Liste machen, um nichts zu vergessen und für die Reise ausreichend Material zu haben. In den meisten Ländern der Welt lässt sich zwar vieles, was für den Diabetes benötigt wird besorgen, aber nicht immer ist das zu bekommen was in der Heimat verwendet wird. Zusätzlich, könnte eine Sprachbarriere die Kommunikation mit ärztlichen- und Apotheken- Fachperonal behindern. Im zweifel und Vorsorglich könne Ärztliche-Atteste sowohl bei Grenzübertritten als auch bei der Kommunikation mit fremden ärztlichen Fachpersonal, in anderen Ländern, hilfreich sein.
    Zum Managen des Diabetes gibt es im Flugzeug genügen Raum und Schemata können Anhaltspunkte liefern um dein Management der Zeitumstellung anzupassen. Dein Diabetes-Team kann hier sicher behilflich sein. Das Reisebüro könnte dir die Reiseformalitäten erleichtern und Auskunft zu nötigen -und blos Hilfreichen- Papieren liefern.
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    am 01.04.2018 18:17:33 | IP (Hash): 259775541
    Stefano99 schrieb:
    Warum kein heparin bzw keine trombosespritze? Werde eher versuchen mich doch soviel wie möglich zu bewegen..


    Hallo Stefano,
    warum kein Heparin oder Thrombosespritzen?
    Ganz einfach, du sitzt im Flugzeug und bist nicht bettlägerig im Krankenhaus.

    Heparin hat durchaus auch Nebenwirkungen wie Blutungen.
    Das doofste wäre, du stößt dich an irgendwas und kriegst statt blauen Fleck eine heftige Blutung.

    Thrombosespritzen sind auch nicht nötig, sondern wie beschrieben reichen Übungen am Sitzplatz aus, genügend trinken, ab und zu aufstehen.
    https://www.venen-arzt.com/venenzentrum/thrombose/

    Ach ja, Insulinampullen sicher transportieren, war schon mal Thema.
    Packe Insulinglasampullen im Blister in eine kleine Plastik(gefrier)tüte und gebe dieses Päckchen in eine Thermosflasche. An dem zusammengezwirbelten Ende der Tüte lässt sich das wieder leicht herausnehmen, die Thermosflasche hält die kühlschrankkalten Ampullen auf Temperatur und ist zugleich stoßsicher gegen allesmögliche an Schubsen und Gedränge.

    Hilfreich wären ev. noch diese Dokumente - Downloads als Beispiel (gibt's auch bei anderen Herstellern)
    https://diabetes.ascensia.de/bilder/upload/data/AscensiaDiabetesCareAirlineCheckliste_2017j2vjmqln.pdf
    und mehrsprachig
    https://diabetes.ascensia.de/bilder/upload/superClient/142427_Intern_Diabetikerausweis_om_20161108iwnl6prb.pdf
    https://diabetes.ascensia.de/bilder/upload/superClient/143191_dc_aerztliche_bescheinigung_aktualisierung_20170307j0v25e1g.pdf

    Gute Reise !
    Gruß Elfe
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    am 03.04.2018 07:57:28 | IP (Hash): 179810240
    Elfe schrieb:
    Stefano99 schrieb:
    Warum kein heparin bzw keine trombosespritze? Werde eher versuchen mich doch soviel wie möglich zu bewegen..


    Hallo Stefano,
    warum kein Heparin oder Thrombosespritzen?
    Ganz einfach, du sitzt im Flugzeug und bist nicht bettlägerig im Krankenhaus.






    Hi Elfe!

    Das ist so überhaupt nicht richtig.

    TypEinser schrieb:
    [
    Wenn Du vor Trombosen Angst hast – ab zum Hausarzt, da bekommst Du – wenn es denn nötig sein sollte – Heparinspritzen.



    Es gibt etliche Menschen, die vor dem Flug Medikamente nehmen, wenn sie denn vom Arzt verschrieben wurden.
    Der Zweck von Heparin ist Dir doch klar, oder?
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    am 03.04.2018 08:03:55 | IP (Hash): 179810240
    Hi Stefano99!

    Wie Geri (und der wird es anhand seiner etlichen Reisen wissen) schon schrieb:
    So viel Klimbim muss man um das Fliegen echt nicht machen.

    Hol Dir einen Schrieb vom Diadok über Deinen Bedarf, da brauchst Du keine Vordrucke.
    Im Flieger ganz normal den Blutzucker managen.

    Wenn Du Zeitverschiebung hast, dann die Zeit überbrücken, mit Bolus alle 3 Stunden oder einer kleinen Basalportion.

    Dein Insulin fühlt sich in einer einfachen Kühltasche im Handgepäck neben Kanülen und Teststreifen ausreichend wohl. Nimm die empfohlene Mehrmenge mit, das reicht dann aber auch völlig mit dem Zauber um "Diabetiker im Urlaub".

    Fertig.

    Ansonsten: Genieß den Flug und den Aufenthalt!
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    am 03.04.2018 08:10:43 | IP (Hash): 179810240
    Elfe schrieb:
    Ach ja, Insulinampullen sicher transportieren, war schon mal Thema.
    Packe Insulinglasampullen im Blister in eine kleine Plastik(gefrier)tüte und gebe dieses Päckchen in eine Thermosflasche. An dem zusammengezwirbelten Ende der Tüte lässt sich das wieder leicht herausnehmen, die Thermosflasche hält die kühlschrankkalten Ampullen auf Temperatur und ist zugleich stoßsicher gegen allesmögliche an Schubsen und Gedränge.



    Insulin für 3 – 4 Wochen transportieren, da reicht auch eine einfache Kühltasche.

    Für die Staaten macht es Sinn, das Insulin nicht nur in der Blisterverpackung sondern in der UMVERPACKUNG zu lassen, am besten mit dem Beipackzettel... Das ist das einzige, was bei mir auf etlichen Flügen in die Staaten mal kontrolliert wurde.
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    am 03.04.2018 18:06:31 | IP (Hash): 259775541
    @TypEinser
    Wenn die Bestimmung der USA so sind, lässt sich Umverpackung und Beipackzettel auch anders unterbringen.
    Meine kleine Kühltasche ist mir jedenfalls zu labberig als Schutz für die Glasampullen und mache das so auch bei anderen Reisen (auch Zug, Europa ...).
    Kommt allerdings auch an, wie und in welchen Taschen/Cases man sein Handgepäck aufteilt und mitnimmt.
    Insulin hüte ich jedenfalls wie meinen Augenapfel.

    Was Heparin macht, lässt sich selbst für mich googeln.
    Die Nebenwirkungen sind klar beschrieben: 'Gesteigerte Blutungsneigung' brauche ich echt nicht - am Zielort. Kommt drauf an, aber was man am Urlaubsort macht - welche Touren ... .
    http://flexikon.doccheck.com/de/Heparin#Nebenwirkungen

    Thrombosespritze kenne ich aufgrund eines Aufnahmetermins im Krankenhaus.
    Dazu gehörte eine Thrombosespritze - zum Selbersetzen - kann ich ja angeblich, die Nadel war allerdings um etliches länger.
    Nach Arztgespräch wars das, da ich laufen konnte, brauchte ich dieses Dinger nicht weiter.

    Stefanos Frage bezieht sich eindeutig auf Diabetes-Problematik.
    Wenn ihn sonst nichts plagt, ist nicht von einer größeren Gefahr zur Thrombose auszugehen, wie bei anderen und wie beschrieben mit nicht medikamentösem Verhalten zu begegnen.

    Was du so netterweise als 'Klimbim' bezeichnest, verkennt die sich dauernd ändernden Sicherheitsbestimmungen in die Reiseländer - unabhängig von Typ 1.
    Werden immer strenger, was man an Gegenständen dabei haben darf.
    Das blödeste wäre, wenn man erst gar nicht mitfliegen/einreisen dürfte, oder Diabetesbedarf einem abgenommen wird.
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    am 03.04.2018 22:26:18 | IP (Hash): 1333182364
    Hi Elfe!

    Mein Doc hat mir 2 x Heparin mitgegeben, jeweils vor dem einchecken kommt eine ins Bein. Eben weil er es für angebracht hält.

    Und das ist gar nicht Mal so selten! Bluthochdruck habe ich seit 25 Jahren, da lässt mein Arzt nix anbrennen. Meine Frau hat nach 3 Schlaganfällen ebenfalls für hin- und Rückflug Heparin.
    Dr. Google weiß eben nicht alles.

    Zu den Sicherheitsbestimmungen:
    Man findet gewiss einen hellen Fleck auf der Karte wo man mit Diät-Ausrüstung "verdächtig" ist.
    Die gängigen Reiseziele werden da nicht vorkommen.
    Es sei denn man probt einen Aufstand bei der Sicherheitskontrolle - da kann der Diabetes dann aber nix für.

    Wie gesagt: Bitte Mal entspannen.

    PS. Bin gerade in DUS auf dem Weg nach LAX.
    Bearbeitet von User am 03.04.2018 22:27:10. Grund: PS.
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    am 05.04.2018 19:01:52 | IP (Hash): 1938838843
    Hallo TypEinser,
    für die Heparinspritzen liegt also eine eigene bzw. Gemengelage vor und ist durchaus nachvollziehbar.
    Für 'nur' Diabetes Typ 1 ohne sonstiges sehe ich das eher nicht.

    Bei den Sicherheitsbestimmungen meine ich gewiss keinen weißen Fleck auf der Karte.
    Geht eher darum, überhaupt durch den Check-In der Fluggesellschaft und ins Flugzeug zu kommen.

    Hier eine Übersicht und mehr nachzulesen
    https://www.hand-gepaeck.de/was-darf-mit

    Im weiteren Link von dieser Website ist über Medikamente dieses nachzulesen
    "Eine persönliche Bescheinigung des Arztes für benötigte Medikamente und Spritzen, zum Beispiel für Diabetiker, ist sehr ratsam."
    https://www.hand-gepaeck.de/fluessigkeiten#medikamente

    Über den 1. Link ist auch zu lesen
    "Dinge des täglichen Gebrauchs wie Nagelscheren, Einmalrasierer, Taschenmesser mit max. 6 cm Klingenlänge.
    In Deutschland theoretisch erlaubt, aber in anderen Ländern sind abweichende Regelungen möglich. Einmalrasierer sind kein Problem, aber Messer und Scheren besser nicht im Handgepäck mitnehmen."

    Selbst eine normale Nagelfeile kann heutzutage zum Problem werden (im weiteren Text zu lesen).
    Manches ist so schwammig ausgedrückt, daß je nach Sicherheitspersonal unterschiedliches Vorgehen zu erwarten ist.

    Gruß Elfe
    P.S.: Würde mich freuen, wenn du über deine Erfahrungen aktuell berichten würdest.
    Bearbeitet von User am 05.04.2018 19:02:48. Grund: Korrektur Text
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    am 05.04.2018 20:54:30 | IP (Hash): 145430705
    Sodala, Mittag in Orange County!

    Heparin spritzen hat natürlich nix mit Diabetes zu tun... Und die Fertigspritzen sind so gar kein Genuss. 8 mm BD ultra fein sind für uns Insulinis was tolles.

    Abflug war Mittwoch um 7.55 in DUS mit Iberia.
    Einchecken ging ohne Probleme, für Kanülen oder Insulin-Penfills im Handgepäck hat sich - wie immer - niemand interessiert. Habe ich wie immer auch nicht angemeldet oder mit einem Zettel rumgewunken.

    Was kontrolliert wurde (und was in diesen Tütchen verpackt sein musste) waren Toilettenartikel, Kosmetik, Getränke... Da wurde auch einiges aus dem Verkehr gezogen, habe extra Mal geschaut...
    Sowas habe ich prinzipiell nicht im Handgepäck, auch keine Nagelschere oder ähnliches... Vor dem Abflug geht einmal richtig durch's Bad, für's "Zähneputzen" nach dem Flug gehen dann ausnahmsweise Mal Kaugummis.
    Interessant auch: Apple-Geräte mussten geladen sein? Mein Huawei Smartphone wollte keiner sehen.... ;)

    Umsteigen in Madrid wieder das gleiche. Keiner hat sich für Diabetikerkrams interessiert.
    Anders für den Boardingpass meiner Frau: da stand "SSSS" drauf... Extra kontrolliert und gefilzt ging's mir echt super Essen und prima Service und dazu mit gutem Platzangebot in der Holzklasse nach Los Angeles.

    Heimwärts in 3 Wochen wird es nicht anders.

    Was man in LAX garantiert nicht durch die Sicherheit kriegt:
    Feuerzeuge, Nagelscheren, Nagelfeilen, Getränke in jeder Größe, Feuchtigkeitstücher... Eine vergesse Dose Cola Zero hat mich vor Jahren Mal echt Zeit gekostet....

    Übrigens, bei Iberia bekommt man richtiges Besteck zum Essen! Kein Plastikmesser...
  • Cracktros

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    am 06.04.2018 00:01:21 | IP (Hash): 785707384
    Auch hier ein interessantes Argumentationsmuster: Aus der allgemeinen gefastet Ausgangslage, mit sehr unterschiedlichen Moglichkeiten wird eine ausgesucht und diese , eigenen selektiven Erfahrungen, als allgemeingültige Aussage deklariert
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    am 06.04.2018 03:53:24 | IP (Hash): 145430705
    Cracktros schrieb:
    Auch hier ein interessantes Argumentationsmuster: Aus der allgemeinen gefastet Ausgangslage, mit sehr unterschiedlichen Moglichkeiten wird eine ausgesucht und diese , eigenen selektiven Erfahrungen, als allgemeingültige Aussage deklariert



    Täglich sind so einige Insulinpflichtige in Flugzeugen unterwegs - kann man nicht die einfachen Lösungen akzeptieren?

    Außerdem ist meine eigene Erfahrung mit Diabetes und Reisen mir näher als Google-Ergebnisse mit fragwürdigen Inhalten.
    Wenn man so manchen zuhört ist Reisen mit T1 vergleichbar mit der ersten Mondlandung...

    Mein Tipp: Einfach Reisen.
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  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 06.04.2018 18:01:14 | IP (Hash): 550036944
    TypEinser schrieb:
    Cracktros schrieb:
    Auch hier ein interessantes Argumentationsmuster: Aus der allgemeinen gefastet Ausgangslage, mit sehr unterschiedlichen Moglichkeiten wird eine ausgesucht und diese , eigenen selektiven Erfahrungen, als allgemeingültige Aussage deklariert



    Täglich sind so einige Insulinpflichtige in Flugzeugen unterwegs - kann man nicht die einfachen Lösungen akzeptieren?

    Außerdem ist meine eigene Erfahrung mit Diabetes und Reisen mir näher als Google-Ergebnisse mit fragwürdigen Inhalten.
    Wenn man so manchen zuhört ist Reisen mit T1 vergleichbar mit der ersten Mondlandung...

    Mein Tipp: Einfach Reisen.



    Als ob dieser Thread nicht peer google Suche zu finden ist.

    Allgemein

    Ich lese gerne Blogs und schaue gern VLogs in denen Menschen ihre Sicht darstellen- Wäre das hier ein Blog müsste der Titel der Beiträge heißen meine 12 Flüge mit Ziel USA.
    Als Antwort auf eine offene Frage. "Hallo Eine Frage: ich plane einen längeren Flug! Mind. 9,5 bis 12,5 h. Muss hier als Diabetiker etwas beachtet werden? (typ1)"
    beleuchtet jede Antwort nur einen Teil des Komplexes. Daraus einen "Streit" entstehen zu lassen, die Antwort des "anderen runterzumachen" wirkt auf mich schon Merkwürdig.

    Zum Thema Flug und Diabetes- Auch ich kennen keinen Menschen mit Diabetes, der wegen des Diabetes eine Flugreise nicht unternehmen konnte. Aber, ich kenne genügend Reiseziele in denen es nicht so läuft wie ein Flug D -USA. Ich kenne genügend, auch mit Diabetes, Menschen die Reiseziele auswählen deren Sprache sie nicht beherrschen...
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    am 07.04.2018 03:17:56 | IP (Hash): 145430705
    Wer will den streiten.

    Und natürlich führen Langstreckenflüge in Länder, deren Sprachen von Touristen nicht unbedingt fließend gesprochen werden.

    Allerdings sollte man mit Englisch auf internationalen Flughäfen schon hinkommen... Und ich denke nicht dass der Themenstarter in den Tschad oder nach Somalia fliegt. Da würde ich mir auch Sorgen machen...

    "Blogs" gibt's hier einige... Z.B. zu Unterzuckerungen... ;)
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    am 07.04.2018 11:03:33 | IP (Hash): 763571614
    Ich sehe das wie TypEinser, Englisch reicht an internationalen Flughäfen für die Kommunikation aus. Für das Herumkurven im Land ist es aber sicher kein Nachteil, den Diabetes auch in einer Sprache ausdrücken zu können, die zumindest von einem Teil der Bevölkerung verstanden wird. Nicht so sehr wegen der Behörden, sondern falls man irgendwo Hilfe braucht. Französisch und Spanisch würden da das Spektrum der Reiseländer schon mächtig erweitern. Im Notfall lässt man sich das aufschreiben.
    Man kann an internationalen Flughäfen und auch Grenzen am Landweg jede Menge Schwierigkeiten haben, der Diabetes-Kram gehört aber nicht dazu. Diabetiker wie auch Nicht-Diabetiker sollten vielmehr gut überlegen, welche Medikamente sie sonst noch im Gepäck haben. Da gibt es durchaus Medikamente, die in unseren Landen leicht verschrieben werden, bei der Einreise in andere Länder aber Probleme machen können. Und da braucht man dann wirklich ein ärztliches Attest, und selbst das berechtigt nur zu einer sehr beschränkten Einfuhr. Dies gilt auch für so bekannte touristische Destinationen wie VAE, Singapur und Thailand.
    Bezüglich Tschad und Somalia kann man entspannt sein, dort gibt es keine Probleme mit dem Diabetes-Zeug. Darum würde es mich interessieren, wo denn diese weißen Flecken sind, wo man Schwierigkeiten mit dem Diabetes-Kram hat. Ich kenne keine. Da ich, wie viele andere auch, gerne reise, würde ich das auch gerne wissen, um darauf vorbereitet zu sein.
    LG Geri
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 07.04.2018 12:49:45 | IP (Hash): 1713004238
    Ich habe zwei Erfahrungen die, dem Widersprechen:
    In einem Land dessen Sprache ich auch als native speaker behersche, wurde ich von einer Arztpraxis, aufgefordert ein Attest vorzulegen um an Insulin zu kommen.
    Und am Flughafen Frankfurt wurde bei einer Stichprobenkontrolle ein Attest verlangt. Wie die Rechtsituation war, ist mir egal. Durch die Vorlage des Attestes ging alles unkompliziert.
    Bearbeitet von User am 07.04.2018 14:24:28. Grund: -
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    Mitglied seit: 07.10.2017
    am 07.04.2018 13:26:44 | IP (Hash): 763571614
    Ich bin doch nicht gegen dieses ärztliche Attest und wie du richtig sagst, kann es hilfreich sein in bestimmten Situationen. Ich besitze ja selbst eines. Ich habe nur geschrieben, dass es keine Rechtsgrundlage gibt, es einzufordern.
    Klar macht es Sinn, es beim Arzt vorzuweisen, um schnell ans Insulin zu kommen. Hättest du kein Attest gehabt, hätte der Arzt natürlich auch feststellen können , dass du Diabetes hast, aber es wäre um vieles mühsamer gewesen.
    Wenn von mir bei der Einreise in Frankfurt ein solches Attest verlangt wird, zeige ich es allerdings nicht vor, auch wenn ich es bei mir habe. Da bin ich einfach zu giftig. Das lasse ich mir nicht gefallen. Aber vielleicht bin ich da auch nur zu stur oder zu sehr, vor allem aus Afrika, den dauernden Streit mit Grenzbeamten (aber eher an Landweg-Grenzen) gewöhnt. Hatte aber nie etwas mit Diabetes zu tun.
    Ich verstehe jeden, der seine Ruhe will, das Attest vorzeigt und ungestört weiterzieht.

    LG Geri
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
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    Mitglied seit: 08.06.2017
    am 08.04.2018 12:19:00 | IP (Hash): 1942231032
    Danke an cracktos, Elfe bzw die anderen hilfreichen Inputs !
    Gewisse Gedanken muss man sich schon machen vor einer langen Reise .. meine Kollegin hat 2 Tage auf ihren Koffer warten müssen.. na das wär was, ich würde rotieren .. die im Handgepäck geführte Patrone sollte schon 2-3 Wochen reichen.. detto Teststreifen .. die Einreisebestimmungen wurden seit Trump verschärft.. ich möchte mir nach einem langen Flug Probleme ersparen.. bei meinen Flügen Spanien hat dich keine Sau für die pens interessiert, obwohl am Monitor sichtbar .. ein nachfragen hätte ich mindestens erwartet..
    Irgendwo las ich ^arzt hätte fragen können..^ dazu folgendes Erlebnis: hatte vor einem Jahr heftigen Virus erwischt.. konnte dem Notarzt gerade noch die Türe öffnen, Kreislauf war am Ende.. Info der Sachlage an Arzt .. dieser machte zuckermessung.. alles gut gemacht.. 280.. hab ihm erklärt habe Lada Diabetes .. fragt mich der ob ich nicht eine Bestätigung über meinen Diabetes habe.. gibts sowas? Der misst einen Zucker von 280 und hinterfragt meine Erkrankung ..vermutlich nur weil er von Lada noch nichts gehört hat.. auf. der Fahrt ins Spital hat er gegoogelt, vermutlich hat er sich bezgl Lada informiert ..(vielleicht haben ihm meine Cola Dosen im Wohnzimmer irritiert... ich erwarte nicht das jeder Arzt Lada kennt ..was ich aber erwarte ist etwas HIRN!!!!)

    By the way: in Ibiza Reise ich einfach ein, soll heißen ich steige aus, hole die Koffer und gehe zum Taxi .. in USA ist das nicht so.. man wird gefragt was man hier macht usw.. hier auffallen ist nicht günstig...
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    Mitglied seit: 13.05.2016
    am 09.04.2018 01:11:47 | IP (Hash): 218717528
    Hallo Stefano,
    bei jeder Flugreise kann mit den Koffern etwas schiefgehen, hatte auch schon beschädigte Koffer nach Flügen, als hätte jemand Weitwurf mit dem Gepäck geübt.

    Nimm mehr Insulin mit als ausgerechnet, mindestens eine Reserveampulle.
    Auch mehr Testsensoren.
    Kann gut sein, daß du ggfs. öfter messen musst - Zeitumstellung, anderes Essen, Unternehmungen usw.

    Ich habe vor Flug nach Spanien freiwillig vor Durchleuchten des Handgepäcks gesagt, daß ich Diabetiker bin und eben diese spitzen Gegenstände dabei habe. Wurde nur zur Kenntnis genommen und abgenickt, keine Sichtkontrolle oder nachfragen nach Attest.

    Am Urlaubsort das Insulin gut geschützt aufzubewahren - wie beschrieben Vorrat in Thermosflasche - hat auch etwas mit einer persönlichen Erfahrung zu tun.
    War damals noch kein Insulin, sondern ein flüssiges Medikament in einer Glasflasche.
    Hatte unvorsichtigerweise dieses auf dem Nachttisch stehen lassen und das Zimmermädchen hatte dieses auf den Boden weggefegt und zerbrochen.
    Habe auf den Kanarischen Inseln dieses nicht erhalten können: "Sie sind hier näher an Afrika als an Spanien".

    Zu dem, was du zu LADA geschrieben hast:
    LADA steht bei mir in der Diagnose vom Arzt - eben auch für Krankenkasse.
    Aber im Diabetiker-Ausweis werde ich als Typ 1 geführt (Sonderform eben spät als Erwachsener) und auch die Schulungen waren mit Typ 1ern - die seit Kind/Jugend sich schon damit befassen müssen.
    Also sage ich: Bin 1er.
    Selbst das verstehen viele im Umfeld nicht, 2er ist mehr bekannt (mit allen Vorurteilen).

    Gruß Elfe
    Bearbeitet von User am 09.04.2018 01:18:00. Grund: Korrektur Text