Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.

Typ-2-Diabetes - wie man es in 2 Monaten loswerden kann?

  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 127
    Mitglied seit: 25.04.2018
    am 28.05.2018 23:51:49 | IP (Hash): 1529811633
    Der letzte Bluttest schien mir gut zu sein.
    Ich habe in so kurzer Zeit nicht mit so einem guten Bluttest gerechnet.


    Denken Sie daran, dass ein wenig Sport und eine richtige Ernährung die Tablette ersetzen können, aber die Tablette wird nie die richtige Diät und Sport ersetzen.
    Bearbeitet von User am 28.05.2018 23:53:39. Grund: z
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 127
    Mitglied seit: 25.04.2018
    am 09.06.2018 21:23:02 | IP (Hash): 2029703450
    @Cractos
    Und welchen Mikronährstoff gebe ich nicht?

    Ich esse viel Gemüse und weniger Obst.
    Alle Vitamine und Mineralien werden zur Verfügung gestellt.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 09.06.2018 23:50:19 | IP (Hash): 1355663083
    @Alex,

    Es geht um die Ausschüttung des Hormones FGF21.

    Das Hormon FGF21 übermint eine wichtige Aufgabe bei der Reparatur defekter Zellen. Im Blut und Gewebe findet sich, genantes Hormon, vermehrt bei

    a) Menschen die erkrankt sind und deswegen eine Reparatur der Zellen notwendig ist.

    b.) Das ist das Wichtige: Bei Menschen die ein besonders langes Leben haben.
    Verschiedene Beobachtungen kommen zu dem Schluss, dass kohlenhydratreiche Kost die Ausschüttung von FGF21 begünstigt.


    Die Mehrheit der Menschen die ein extrem lange Lebenspanne vor sich haben, haben lebenslang viel Bewegung und eine dauerhaft niedrigere Kalorien zufuhr als ihre Erhaltungskalorienmenge wäre. Besonders günstig ist eine um 30 % bis 40 % geringere Kalorienzufuhr als die Erhaltungskalorienmenge. Da bei dieser Einsparung die Ausschüttung von FGF21 vermehrt durchgeführt wird, wenn Kohlehydrate eingespart werden. Werden jedoch Kohlehydrate nicht eingespart lässt sich der gleiche Effekt mit einer um 10 % geringere Zufuhr von Kalorien als die Erhaltungskalorienmenge durchführen. Eine 10 % Einsparung ist dauerhaft einfacher- und deswegen realistischer- durchführbar als 30 % bis 40 %, die bei Very Low Carb High Protein erzielt werden müssten. Von Vorteil sind dabei Kohlehydratequellen die aus Getreide stammen.

    Das widerspricht der Logik von Low Carb, die Kohlehydrate zum Hauptfeind erklärt. Alle Beobachtungen vom langen und gesunden Leben widersprechen den Thesen von Low Carb.







  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8878
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.06.2018 09:26:34 | IP (Hash): 578736258
    Hier wird mit großem Eifer so argumentiert, als wenn es tolle genaue Erkenntnisse über die Ernährung von X Nummern Menschen über 10 und mehr Jahre gäbe. Das ist absolut haltlos. So exakt überwacht mit 10% von was mehr oder weniger gibt es ausschließlich bei stationären Behandlungen mit Ernährung als Teil der Behandlung und in persönlichen Einzelfällen. Alle sogenannten Studien wie z.B. die Nurses Study basieren auf halbjährlichen oder jährlichen Fragebögen, die von den Teilnehmerinnen völlig subjektiv nach Erinnerung ausgefüllt wurden. Und NICHTS davon reicht bislang aus, um daraus mehr als spekulieren zu können, wie sich was auf die Dauer von auch nur 10 oder 20 Jahren auswirken könnte, geschweige denn lebenslang.

    In der längeren Vergangenheit hat es in Teilen der Welt Gesellschaften gegeben, die sich vorwiegend von Stärke-KHs ernährt haben, und solche, die stattdessen vorwiegend mit Fett und Protein auskommen mussten. Einfach deswegen, weil die umgebende Natur, aus der die Menschen damals lebten, nix anderes hergab. Und so weit ich das mitbekommen habe, haben die Nachforschungen aus den Hinterlassenschaften aus diesen Zeiten keine Hinweise auf nennenswerte Verschiedenheiten in der Länge der Leben mit den verschiedenen Ernährungen ergeben.

    Nix gegen eifriges Spekulieren, aber dabei kann's nie darum gehen, was richtig und was falsch IST, sondern allenfalls SEIN KÖNNTE ;)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 10.06.2018 11:10:02 | IP (Hash): 1652529524
    Da es diese Unterschiede in der Ernährung gab, gibt es auch genügend Daten um die Trends zu erkennen.
    Dabei schneidet eben Very Low Carb High Protein nicht gut ab.
    Aber, wir drehen uns im Kreis, denn darüber schreibe ich schon länger. Enträften konnte es keiner .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8878
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 10.06.2018 12:40:15 | IP (Hash): 578736258
    Cracktros schrieb:
    Da es diese Unterschiede in der Ernährung gab, gibt es auch genügend Daten um die Trends zu erkennen.


    Genau die gibt es eben nicht. Es gibt keine ernsthaften Alters-Vergleiche von Eskimos von vor 500 Jahren von Ackerbauern von vor 500 Jahren.

    Aber mal konkret:
    Du glaubst ehrlich, dass etwas mehr FGF21 oder was auch immer so viel Gesundheits-Vorteil machen dass das den Nachteil von alltäglich großen BZ-Schwankungen und meistens ja auch höherem Gesamt-BZ mehr als ausgleicht?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Cracktros

    Rang: Gast
    am 10.06.2018 12:55:06 | IP (Hash): 1652529524
    Was wenn beide Ziele zu gleich erreichbar sind?

    Mein Kritikpunkt setz bei der Fokussierung, auf ein Thema, an. Selbstverständlich müssen die Diabetes bezogenen Daten, wie BZ oder Blut-Fett-Werte, in möglichst nahe an gesunde Werte gebracht werden. Aber, dabei darf kein Ungleichgewicht zum Nachteil der Gesamtgesundheit in kauf genommen werden. Ich verfolge einen ganzheitlichen Ansatz.
    Und, ja - Kleine, zumeist als unbedeutend erachtete Variablen, haben auf lange Sicht großen Einfluss. Das FGF21 ist nur eines der Beispiele die Einfluss ausüben.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 48
    Beiträge: 31
    Mitglied seit: 17.10.2011
    am 10.06.2018 23:37:22 | IP (Hash): 375765359
    Tja, wenn Low Carb als Dauerernährung so toll sein soll, frage ich mich wieso die Diabetesberater z. B. in Rehakliniken etwas anderes sagen. Aber wer meint das solche "Wundermittelchen (inkl. Ernährung)" den Diabetes verschwinden lassen, also wirklich. Er kann eingedämmt werden, aber nicht geheilt werden. Ausnahme wäre nur die Transplantation von diversen Organen, Organellen, Drüsen etc. Das ist meine Meinung dazu. Hab die Beiträge nur sehr grob überflogen, sollte ich also etwas falsch verstanden haben, entschuldige ich mich jetzt schon.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 127
    Mitglied seit: 25.04.2018
    am 03.07.2018 23:59:22 | IP (Hash): 1439958027
    Also für die Zusammenfassung vom 19. Juni waren Sie beim Diabetologen in Saarlouis
    Der einzige Pluspunkt dieses Besuchs ist, dass ich den HbA1c-Test gemacht habe, ein Ergebnis von 5,2%
    Er sagte mir, ich solle nicht herumalbern und wieder Brot essen
    Ich verordnete Metformin, zweimal am Tag warte nicht auf das Ergebnis von HbA1c, wirklich interessante Herangehensweise an den Fall ......

    Ich werde nur hinzufügen, dass jetzt alle Ergebnisse von Bluttests normal sind.
    Und die Menge an Zucker auf nüchternen Magen und 2 Stunden nach einer Mahlzeit habe ich bis zu 100

    Ich genieße ausgezeichnete Gesundheit
    Während dieser zweieinhalb Monate habe ich mehr als 20 kg, Zucker und andere Blutparameter verloren, die ich in der Norm habe, und Energie für fünf ...

    Der Diabetologe wollte leider keine weiteren Nachforschungen anstellen, weil er sagte, dass er ein solches Bedürfnis nicht sehe, aber einige Medikamente müssen als eine Krankheit genommen werden, er verschrieb ...

    Zirkus auf Rädern, wie man in Russland sagt .....

    Es ist gut, dass ich bin und ich fühle mich gesund, es bringt mich nur zum Lachen ...
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 127
    Mitglied seit: 25.04.2018
    am 04.07.2018 00:06:52 | IP (Hash): 1439958027
    Bei der Blutuntersuchung am 18. oder 19. Mai hatte ich einen HbA1c von 7,8% und nur dieser Parameter entsprach immer noch nicht der Norm
    Nach einem Monat auf 5,2% fallen
    Diese Diät funktioniert wahrscheinlich

    Bearbeitet von User am 04.07.2018 00:10:54. Grund: f
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5079
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 04.07.2018 07:04:37 | IP (Hash): 1169565858
    Glückwunsch zum 5,2er HbA1c - das klingt sehr gut. :=)

    Ernährst du dich immer noch streng Low Carb oder bist du auf eine moderatere Variante umgestiegen?
    Bearbeitet von User am 04.07.2018 10:31:20. Grund: .
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8878
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 04.07.2018 09:09:11 | IP (Hash): 1003629334
    weiter so gutes Gelingen :)

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 127
    Mitglied seit: 25.04.2018
    am 04.07.2018 22:39:02 | IP (Hash): 2029703449
    Rainer, Kohlenhydrate essen ca. 60 g pro Tag
    Aber das bessere ist, dass ich vor drei Wochen ein tolles Fahrrad am Flohmarkt zu einem Schnäppchenpreis gekauft habe.
    Ich fahre jetzt wie verrückt, und Energie breitet sich in mir aus.
    So gut wie jetzt, habe ich mich noch nie in meinem Leben gefühlt
    Es ist schwer zu beschreiben, wie jemand es nicht versuchen wird, er wird es nicht verstehen ....

    Ich habe die Kohlenhydrate in den ersten zwei Wochen nur zu Beginn stark eingeschränkt, so dass ich schnell mit BZ runterrutschen konnte

    Ich denke immer, dass ich normal, lecker und sehr gesund esse
    Und ich habe keinen Hunger, wie bei anderen Diäten
    Aber ich habe nicht die Absicht, irgendjemanden zu überreden, so zu essen, weil es zu viel resistente Materie gibt.

    Ich habe meine Krankheit fast vergessen und genieße wirklich eine sehr gute Gesundheit, wie nie zuvor.

    Grüße an alle Diabetiker und die Wünsche von niedrigem BZ
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 260
    Mitglied seit: 14.06.2017
    am 05.07.2018 06:50:56 | IP (Hash): 205442006
    JA WAS HAST DU DENN NUN GENAU GEMACHT ?????
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5079
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 05.07.2018 11:02:30 | IP (Hash): 1955652674
    r2d2 schrieb:
    JA WAS HAST DU DENN NUN GENAU GEMACHT ?????

    Lies einfach nur die Beiträge dieses Threads durch, dann findest du die Antwort auf deine Frage. Alex hat darin sehr genau beschrieben, wie er seine Ernährung umgestellt hat.
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 260
    Mitglied seit: 14.06.2017
    am 05.07.2018 12:22:26 | IP (Hash): 205442006
    Ich lese hier jetzt bestimmt keine 270 Beiträge durch!
    Soll doch der Themenstarter mal eine ZUSAMMENFASSUNG schreiben!
  • Bild User
    Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 1233
    Beiträge: 8878
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 05.07.2018 14:20:40 | IP (Hash): 1106116830
    seit wann ist hier jemand Dein schreiber?

    ----------------------------------------------
    Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 05.07.2018 14:35:38 | IP (Hash): 689359624
    r2d2 schrieb:
    JA WAS HAST DU DENN NUN GENAU GEMACHT ?????



    Och nö, nicht fragen ;-)

    -Start mit Lebensfremden Fastenkuren
    -LC und Bewegung in der Folge (jeder so wie er mag. Die Wirkug stelle ich nicht in Frage)

    sein Diabetologe spricht hier von rumalbern und sieht trotzdem die Notwendigkeit von Metformin.







    ---
    Zuckerkrank
    Bearbeitet von User am 05.07.2018 14:37:39. Grund: ergänzung
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5079
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 05.07.2018 15:54:51 | IP (Hash): 1955652674
    Hallo r2d2,

    Alex macht im Prinzip das gleiche wie du, er reduziert die KH und intensiviert jetzt auch noch seine Bewegung. In der Anfangsphase hat er sich zusätzlich ketogen ernährt und teilweise auch IF-Perioden (IF = Intermittent Fasting) eingeschoben. Beides ist sinnvoll und wirksam, um schnell das ektope (verirrte) Fett aus Leber und BSD heraus zu bekommen und damit die Insulinresistenz stark zu reduzieren.

    Die Zusammenfassung, die Dirk_B. gegeben hat, zeugt von großem Neid auf die Erfolge von Alex. Ich vermute, dass du ebenfalls mit Neidattacken rechnen musst, wenn du ihm mal auf die Zahen trittst.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat auch Dirk_B. seinen Diabetes im ersten Anlauf schnell gut in den Griff bekommen. Dann hat er sich als geheilt gefühlt und sich nicht weiter um seinen BZ gekümmert, bis ihn sein beiseite geschobener Diabetes kräftig eingeholt hat. Jetzt "darf" er Insulin spritzen, worauf er sehr stolz ist - schließlich sind aus seiner Sicht nur Diabetiker mit Insulintherapie auch wirklich richtigen Diabetiker.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Dibein

    Rang: Gast
    am 05.07.2018 18:50:24 | IP (Hash): 689359624
    Rainer schrieb:
    Hallo r2d2,

    Alex macht im Prinzip das gleiche wie du, er reduziert die KH und intensiviert jetzt auch noch seine Bewegung. In der Anfangsphase hat er sich zusätzlich ketogen ernährt und teilweise auch IF-Perioden (IF = Intermittent Fasting) eingeschoben. Beides ist sinnvoll und wirksam, um schnell das ektope (verirrte) Fett aus Leber und BSD heraus zu bekommen und damit die Insulinresistenz stark zu reduzieren.

    Die Zusammenfassung, die Dirk_B. gegeben hat, zeugt von großem Neid auf die Erfolge von Alex. Ich vermute, dass du ebenfalls mit Neidattacken rechnen musst, wenn du ihm mal auf die Zahen trittst.

    Wenn ich es richtig in Erinnerung habe, hat auch Dirk_B. seinen Diabetes im ersten Anlauf schnell gut in den Griff bekommen. Dann hat er sich als geheilt gefühlt und sich nicht weiter um seinen BZ gekümmert, bis ihn sein beiseite geschobener Diabetes kräftig eingeholt hat. Jetzt "darf" er Insulin spritzen, worauf er sehr stolz ist - schließlich sind aus seiner Sicht nur Diabetiker mit Insulintherapie auch wirklich richtigen Diabetiker.




    Ach Rainer - das du Weltmeister im falsch Interpretieren von Befindlichkeiten bist hast du mehrfach unter Beweis gestellt. Aber ich kann dich beruhigen. Ich bin nicht neidisch darauf das jemand irgendwelchen LC Päpsten folgend sich mit Hungerkuren geißelt weil er denkt seinen Diabetes zu heilen. Einmal mehr hast du nicht gelesen was ich geschrieben habe. Aber auch das verwundert mich nicht weiter .

    Ich schreibe das daher nochmal und nur für Dich:
    ....
    -Start mit Lebensfremden Fastenkuren
    -LC und Bewegung in der Folge (jeder so wie er mag. Die Wirkung stelle ich nicht in Frage)

    sein Diabetologe spricht hier von rumalbern und sieht trotzdem die Notwendigkeit von Metformin.
    ....

    Das "rumalbern" beziehe ich mal auf die Hungerkuren. Das sein Arzt, der ganz sicher höher qualifiziert sein wird als du, ihm dennoch Metformin verordnet zeigt das er wohl doch mehr Informationen und Kenntnisse wie du oder Alex hat denn sonst würde er diese Entscheidung nicht treffen. Er muß im Gegensatz zu dir seine Entscheidungen und empfehlungen ggf. rechtfertigen.

    ---
    Zuckerkrank
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 127
    Mitglied seit: 25.04.2018
    am 05.07.2018 21:20:34 | IP (Hash): 2029703449
    Ich werde sagen, dass dieser Besuch bei diesem Diabetologen sehr seltsam verlaufen ist.
    Die Krankenschwester, die interviewte, sagte, dass der Arzt nicht glücklich sein würde mit dem, was ich tat.
    Und was mache ich, was mir schaden könnte?
    Ich habe die Menge an Obst reduziert, essen Sie es gelegentlich 2-3 mal pro Woche
    Ich esse mehr Gemüse
    Ich esse viel Fett, aber das Gute, Kokosöl, Olivenöl, Avocadoöl und Butter oder vorzugsweise geklärte Butter, weil es Fett in seiner reinen Form ist, fast ohne Laktose
    Ich esse kein Getreide in irgendeiner Form und Zucker
    Und was ist so wunderbar an Brot, das ich nicht aus anderen Nährstoffen in meinen Körper bringen kann?

    Ein Arzt, der mir mit meinem Diabetes sagt, ich solle wieder Brot essen, das ist ein Missverständnis für mich.
    Ich verschreibe zweimal täglich ein Rezept für Metformin, ohne auf das HbA1c-Ergebnis zu warten und mit guten BZ-Werten, das ist mir auch fremd

    Aber ich bin kein Arzt.

    Und dass der Fall meine Gesundheit betrifft, werde ich mich mit einem anderen Arzt beraten.
    Wenn er dasselbe sagt, werde ich natürlich Metformin nehmen, sogar 8 Mal am Tag, aber es muss 100% notwendig sein.
  • Elfe

    Rang: Gast
    am 06.07.2018 19:16:53 | IP (Hash): 1222600938
    Wäre ganz gut, wenn du dich grundsätzlich mit Ernährung beschäftigen würdest (was ist wo drin - z.B. Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, Ballaststoffe, KH-Gehalt und BZ-Wirkung).
    Du hast nur eine Pauschalmeinung zu Obst, Fetten und Getreide.

    Deine sogen. 'gute' Fett-Aufzählung ist nicht gut.
    Kokosöl hat mehr gesättigte Fettsäuren, was du an der festen Konsistenz bei Raumtemperatur schon sehen kannst (mal abgesehen, daß dieses über weite Strecken importiert werden muss).
    Olivenöl wird aus europäischen Ländern importiert, ist aber nicht hitzestabil.
    Als so Universal-Öl zum Braten oder Zutat im Salatdressing bevorzuge ich Raps- oder Maiskeimöl.

    Butter ist ein gesättigtes tierisches Fett.
    Und solange bei dir nicht wirklich eine Laktoseintoleranz festgestellt wurde, musst du das nicht meiden.
    Gibt aktuell so einen allgemeinen unsinnigen Laktose/Gluten-Vermeidungs-Hype.
    Für Diagnostik gibt es eindeutige Bestimmungsmöglichkeiten, auch zu Zöliakie, die sich als Verdacht bei mir erfreulicherweise nicht bestätigt hat.
    Auf z.B. Brot hätte ich nur schwer verzichten können.
    In vielen Sorten erhältlich (Weiß-/Misch-/Vollkorn) und sehr praktisch als Proviant und gut kombinierbar mit allem möglichen Belag.

    Kombination der Grundnahrungsmittel ist wichtig, bzgl. BZ-Wirkung.
    Obst als Nachtisch zu Hauptmahlzeiten ist täglich möglich.
    Als Zwischenmahlzeit pur schon anders.
    Erdbeeren z. Zt. super = lecker und verhältnismäßig wenige KHs.

    Bearbeitet von User am 06.07.2018 19:18:20. Grund: Antwort statt Zitat
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 127
    Mitglied seit: 25.04.2018
    am 06.07.2018 20:53:29 | IP (Hash): 2029703449
    Gibt es Vitamine oder Nährstoffe im Brot, die ich nicht in Gemüse finden kann?
    Und vergessen wir nicht das Gluten in Getreide
    Sie müssen keine Gluten-Intoleranz haben, um Sie zu verletzen. Es schadet allen mehr oder weniger.
    Und Kohlenhydrate aus Brot sind wirklich unnötig.
    Ich gebe sie mit Gemüse und Obst.

    Kokosöl ist ein Wundertäter, es ist schwer, all seine Vorteile zu erwähnen.
    Vor allem zu einer Zeit, in der wir einen Omega-3-Fettmangel in der Nahrung und einen Überschuss an Omega-6-Fettsäuren haben
    Und Olivenöl ist thermisch stabil, wo Sie solche Informationen über seine Instabilität haben.

    Butterschmalz ist praktisch 100% Fett und enthält fast keine Laktose, zB im Vergleich zu Milch.
    Und Gluten in Butter, das erste, was ich höre
    Wenn Sie nach Gluten suchen, suchen Sie in Getreide ...

    Obst, ja aber nicht alle und nicht jeden Tag ....

    Erdbeeren, Blaubeeren, Himbeeren, grüne Bananen
    Äpfel in kleinen Mengen, aber mehr wegen des darin enthaltenen Pektins

    Aber warum konzentrieren wir uns auf Früchte, da wir so viele Gemüse haben ...

    Nach dem Absetzen von Zucker und begrenzter Kohlenhydrate erscheint Gemüse nach nur einem Monat so süß wie Früchte.
    Bearbeitet von User am 06.07.2018 20:55:57. Grund: f
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 5079
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 07.07.2018 08:52:10 | IP (Hash): 1916663165
    Alex_P. schrieb:
    Die Krankenschwester, die interviewte, sagte, dass der Arzt nicht glücklich sein würde mit dem, was ich tat.

    Hallo Alex,

    ja, es gibt noch genügend Ärzte, die streng an den DGE-Ernährungsregeln festhalten. Zum Glück gibt es aber auch schon viele Ärzte, besonders unter den Diabetologen, die eine Low Carb Ernährung mit deren Vorteilen für Diabetes akzeptieren und gut finden. Auch in den aktuellen Leitlinien der DGE ist die Low Carb Ernährung als mögliche Ernährung bei Diabetes bereits fest verankert.

    Du kannst ja nach einen weniger rückständigen Diabetologen suchen oder du bleibst bei deinem jetzigen Arzt und besprichst mit ihm lediglich deine Werte. So mache ich es mit meinem Arzt und der ist mit meinen Blutwerten vollauf zufrieden, mit den BZ-Werten, mit den Werten für Herz- und Kreislauf und mit meiner Allgemeingesundheit. So vernünftig, wie du dich ernährst, wird das bei dir sicher auch so werden und deinem Arzt wird nichts anderes übrig bleiben, als deine Erfolge zu akzeptieren.

    Alles Gute, Rainer

    Bearbeitet von User am 07.07.2018 11:00:44. Grund: .
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 07.07.2018
    am 07.07.2018 11:43:19 | IP (Hash): 1302790349
    Hallo an alle in diesem Forum, ich bin neu hier und kann dieser Ernährungsweise nur beipflichten. Ich habe erbliche Vorbelastung, 2015 extrem hohen Stress, da mein Mann an Krebs erkrankt war und da wurde auch bei mir ein Diabetes2 diagnostiziert, mit Morgenzucker über 200 und HbA1c 9,7!
    Daraufhin habe ich 2 Wochen Metformin genommen und sehr schlecht vertragen, in dieser Zeit viel Literatur konsumiert und dann eigenständig Medikation abgesetzt und Low Carb Ernährung mit 4 mal die Woche Sport begonnen.
    In 3 Monaten hatte ich den HbA1c Wert auf 7,7 und heute habe ich meine Blutergebnisse abgeholt und hatte 6,5!! Sehr glücklich darüber.
    Ich esse keinen Zucker, keinen Weizen bzw. Weissmehl, keinen polierten Reis oder Nudeln. Allerdings in Massen, also kleine Portionen täglich, Quinoa, Amaranth, Wildreis, Eiweissknäckebrot und Kartoffel vom Vortag( lässt Blutzucker nicht so hoch ansteigen), sehr viel Gemüse, Tofu, in Massen Geflügel, Meeresfrüchte, Fisch, manchmal Lamm und auch Rind oder Schwen, aber sehr massvoll.
    Ich glaube die Menge macht das Gift.
    ich habe 10 Kilo abgenommen, mache hin und wieder Ausnahmen, dadurch lässt sich hervorragend damit leben.
    Im Momment versuche ich Intervallfasten, also 18 Stunden nichts essen, innerhalb von 8 Stunden 2-3 Mahlzeiten, mir genügen 2 und vielleicht ein Snack wie Nüsse oder ein Joghurt.
    Das entlastet alle Organe optimal. Zusätzlich nehme ich Vit.B Komplex, Magnesium, Alphaliponsäure, L-Arginin, Selen, Kurkuma, OPC. Auch Gerstengras Smoothies mit Mandelmich und ein paar süssen Himbeeren vor der ersten Mahlzeit sind sehr gut und auch sehr gesund.
    Ich habe mich von Markus Berndt coachen lassen und empfehle seine Bücher aufs wärmste, er ist selbst Patient gewesen und durch ihn habe ich sehr viel über Diabetes2 lernen können, bzw. wie wir diese Krankheit bekämpfen bzw. rückgängig machen können.
    Im Bioladen gibt es eine köstliche schwarze 92% Schokolade, die schmeckt mir sehr, die geniesse ich hin und wieder, sowie auch mal 1 oder 2 Glas Rotwein.
    Ich habe etwas länger gebraucht, weil ich nicht so extrem no-carb unterwegs war, bin aber dadurch total zufrieden und es ist meine normale Ernährung geworden.
    Ihnen Allen einen schönen Tag, Marie
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.