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  • Bernd Askanas

    Rang: Gast
    am 27.11.2008 16:56:24
    Irgendwo hatte ich gelesen, dass sich Löwenzahn positiv auf den Blutzuckerspiegel auswirken sollte. Als Insulinpflichtiger Typ II Diabetiker hat mich das sehr interessiert. Also bin ich mit einem Beutel und einem Messer bewaffnet losmarschiert uns habe mir die erste Portion Löwenzahnsalat geholt. Mit Frenchdressing war das Zeug wegen seiner Bitterstoffe fast ungenießbar. Mit etwas Sahne und einer Prise Zucker und einer gehörigen Portion Überwindung wurde es dann erträglich. Als ich Tags darauf morgens eine Messung vornahm (nüchtern), stellte ich verblüfft fest, dass der Wert 70 Punkte unter dem sonstigen Wert lag. Nachdem sich meine Geschmacksnerven wieder einigermaßen erholt hatten, startete ich dieses Experiment erneut. Da ich beim ersten Mal Blätter mit großen und scharfen Zähnen genommen hatte, sammelte ich diesmal Junge Blätter mit kleinen Zähnen. Wie sich herausstellte, waren die deutlich milder im Geschmack. Mit meinem Spezialdressing konnte ich den Salat diesmal leichter runterkriegen. Das Ergebnis: 70 Punkte unter dem üblichen Wert. Ich habe es noch mehrfach auf die gleiche Weise probiert, immer mit demselben Ergebnis. Im Internet habe ich einen Kulturlöwenzahn entdeckt,
    der milder als der wilde sein soll. Nun habe ich vor, mir Samen davon zu bestellen und ihn im nächsten Jahr auszusäen. Wenn sich die Werte über längere Zeit hinweg bestätigen, könnte man das ja fast als eine Studie mit positiven Ergebnis werten
    Bernd Askanas
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 27.11.2008 19:08:33
    also eine studie ist etwas völlig anderes
    und wenn ich 70 unter meinem üblichen wert landen würde, wache ich im kh wieder auf.
    das müßte aber dann gekennzeichnet werden, (vorsicht hypogefahr) übrigens in der o+g abteilung findet man seit jahren löwenzahn als salat.
  • Bernd Askanas

    Rang: Gast
    am 27.11.2008 23:55:34
    Vo n etwas Sarkasmus hältst Du wohl gar nichts.....? von Bernd Askanas
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 01:18:38
    Und du? Löwenzahn gab es schon, als der
    Diabetes entdeckt wurde und du willst uns
    hier erklären, dass noch keiner (ausser dir)
    auf die zuckersenkende Wirkung des Unkrauts
    gekommen wäre. Wie schon geschrieben,
    wenn du mit dem "Zeug" deinen BZ um 70 mg/dl
    (in Punkten wird die Schriftgrösse angegeben)
    sinken lässt, musst du ja wahrlich deinen DM
    etwas bescheiden führen. Wenn du natürlich
    den Löwenzahn anstatt einer Mahlzeit genossen
    hast, wären die Werte verständlich. Löwenzahn
    hat allenfalls eine stabilisierende Wirkung:
    >>Löwenzahn gilt neben seinen anderen Anwendungen auch als Glukose-Regulierer. Dies konnte in experimentiellen Untersuchungen nachgewiesen werden. Das Ergebnis ist wahrscheinlich auf den hohen Inulin-Gehalt
    der Pflanze zurückzuführen. Inulin ist eine polysaccharide Faser, zusammengesetzt
    aus langen sich wiederholenden Fructose-Molekülen, die Schwankungen der Blut- zuckerwerte verhindern.<< aus
    http://www.nwzg.de/20NWzG_09_2002_T2.php


  • Askanas

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 05:49:00
    Hier herrscht vielleicht ein agressiver Ton. Wenn das hier Standard ist, kann ich darauf verzichten. Ich habe ddie Erfahrung gemacht, die ich hier wiedergegeben habe und ich habe normal gegessen und den Löwernzahn zusätzlich und habe tags darauf 70 Punkte weniger gemessen. Das kann für mich auch kein Besserwisser wegdiskutieren. Der Bergiff Punkt wird in der deutschen Sprache oft wertfrei genutzt.
    Das wars und mir reichts.... von Askanas
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 07:38:46
    hallo askanas,

    ich bitte den ton etwas zu entschuldigen. wer öfters in der foren unterwegs ist, begegnet ab und an die interessantesten pülverchen, und schlangenöl in den verdünnungen von d xx bis m zzz.

    im übrigen bin ich der ansicht, daß dein bz zu hoch ist, und die bz-senkung durch das pflücken selbst aka mehr bewegung hervorgerufen wurde von thomas2002
  • Tom

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 14:03:48
    Super, Thomas....ich habe so gelacht...(..eher durch Pflücken als ..)
    Aber du hast mit Sicherheit Recht. Bewegung senkt den BZ.
    von Tom
  • Bernd Askanas

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 16:49:49
    Da ich täglich zwischen 20 und 40 km Rad fahre, mangelt es mir sicher nicht an Bewegung. Das "Pflücken" kann also vernachlässigt werden...
    Bernd von Bernd Askanas
  • Autsch

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 17:01:34
    Einfach mal selbst ausprobieren, dann kann man mitreden über eine/keine/welche individuelle (!) Wirkung von Löwenzahn auf den BZ.
    Vorher bringt so ne Diskussion nicht viel.

    Aber -70 "Punkte" finde ich schon sehr sehr ... von Autsch
  • Grünkohl

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 19:38:41
    Klar, Autsch, fress ich meinen Karmickeln auch
    noch ihr Futter weg um nie bewiesene Sachen
    an mir selbst auszuprobieren. Wenn Löwenzahn
    den BZ senken würde, glaubst du ernsthaft, dass
    das noch kein Mensch im i-net veröffentlicht hätte.
    Da aber jeder Mensch anders ist, möchte ich nicht
    bezweifeln, dass Löwenzahn bei Bernd hilft -
    anderen hilft eben nur Schweineinsulin! Da der
    "gesunde" Blutzucker min. 80 "Punkte" beträgt,
    lägen seine Werte mit 150 eindeutig zu hoch
    (wobei er täglich 20-40km Rad fährt - HbA1c??)
    und wie will er denn seinen BZ senken, wenn
    er keinen Löwenzahn hat und welche Menge
    führt zu welchem Abfall. Ich glaube da auch eher
    an das Zusammentreffen einiger anderer Faktoren.
    Nichts desto trotz, lasst ihn sein Grünzeug futtern -
    wenn's hilft (bei anderen hilft Zimt oder die
    angeführten Pülverchen + Wässerchen, aber das
    wurde auch NIE geglaubt s.a. Thema Sukrin!)
  • Bernd Askanas

    Rang: Gast
    am 28.11.2008 23:58:39
    Mannomann,
    kann hie eigentlich niemand über den eigenen Tellerrand schauen. Natürlich spritze ich nach der Menge der zu mir genommenen BE bzw. Kohlehydrate. Ich habe doch nichts anderes getan, als über meine eigenen Erfahrungen zu berichten. Ich fordere niemand dazu auf, das nachzumachen. Doch ich habe für mich diesen Zusammenhang festegestellt und die hier wiedergegebene Erfahrung gemacht, ob Euch das nun passt, oder nicht. Die negative Grundhaltung vieler hier im Forum, mag ja die verschiedensten Gründe haben. Sie zeigt ab er, dass sich offenbar noch zu Viele nicht mit ihrer Erkrankung arrangiert haben und mit ihrer Situation bzw. Krankheit hadern. Dabei kann man doch auch als Diabetiker ein weitgehend normales Leben führen. Eine
    negative Sichtweise ändert doch nichts an unserer Situation. Es gibt viel Schlimmeres als Diabetes....
    Bernd Askanas
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 29.11.2008 00:59:31
    ich habe nichts gegen einen guten löwenzahnsalat. und ich halte meine werte normnahe, habe also selten annähernd 140mg aka 7,8 mmol. allerdings kann ich mir dabei keine minderung des bz um 70 einheiten erlauben, da ich da grenzkomatös währe.

    variantenreiches und abwechslungsreiches grünzeug schmeckt und ist gesund. allerdings habe ich an mir nur die wirkung von (eigenem- und/oder fremde-)insulin sowie metformin bzw bewegung erfahren. grünzeug und langsame kh's verhindern bei mir eine steile und lange wirkflanke.

    depris bekomme ich nur von flachzangen und sonstiger mespoke. von thomas2002