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HbA1c normal, Blutzuckerwert (nüchtern) normal, aber 2Std Wert viel zu hoch. Warum?

  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 7
    Mitglied seit: 16.08.2020
    am 17.12.2020 22:03:18 | IP (Hash): 713277672
    Hallo Mitglied,

    Wie in meinem vorherigen Beitrag geschrieben, hat der Endokrinologe Mitte 2019 eine umfangreiche Untersuchung angeordnet. Ein paar Werte waren etwas über dem Limit (Östradiol E2, SHGBG, Cortisol, C-Peptid) Deshalb wurde ein MRI der Bauchspeicheldrüse gemacht. Der Befund war unauffällig.

    Wie gesagt, auch Dir biete ich gerne an meine Unterlagen zu sichten (hoffe das klappt mit dem verlinken auf flickr):
    https://live.staticflickr.com/65535/50731080297_a1f86633cd_b.jpg
    https://live.staticflickr.com/65535/50730983906_d512a8665a_b.jpg

    Die anderen von mir erwähnten Dokumente (oggt Test) sind auch nicht ein Fantasiebeitrag.

    LG

    Markus
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 38
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 18.12.2020 08:13:09 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Mark!

    Mein lieber Markus, es tut mir sehr sehr leid, dass ich dachte, Du wärst ein Fake von Tatjana.

    Sie hat den letzten Jahren, wie von Tollister schon erwähnt, viel Unruhe gestiftet. Sowohl hier als auch auf Onmeda tauchten immer wieder die gleichen Fragen und haargenau die gleichen Diskussionen um das Hba1c auf. Unter dem Decknamen Zimerei wurde von ihr schon ein ganz ähnlicher Fall wie oben verlinkt geschildert. Auf Nachfragen kamen dann in den Folgeposts meist keine oder nur sehr unspezifische Antworten. Ich - und bestimmt auch Tollister - wollten Dich keineswegs kränken, bitte entschuldige.

    Es wäre trotzdem für mich sehr interessant zu wissen, was denn der Arzt genau gesagt hat und warum er, wissend, dass zwei komplett konträre Werte bzw. 2 Mal nein zur Diagnose, 1 Mal ja zur Diagnose gleich den Schluss gezogen hat, dass Diabetes vorliegt. Wurden Anämien, Hämolyse, etc. ausgeschlossen? Liegen Unterlagen zur Untersuchung der Erythrozyten, Hämoglobin, etc. vor? Der Hämatokrit-Wert ist ja unter dem Norm-/Referenzbereich. Das könnte grundsätzlich schon mal grundsätzlich auf eine Einflussquelle hinweisen.

    Andererseits, hast Du 3 Tage vor dem OGTT mindestens 150 Gramm Kohlenhydrate gegessen? Wenn nein, wäre der für den Eimer.

    LG
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 38
    Mitglied seit: 19.10.2020
    am 18.12.2020 08:42:42 | IP (Hash): 72970431
    Hallo Mark!

    Sorry, ich habe erst jetzt gesehen, dass Du auf Seite 2 einen Beitrag hinterlassen hast.

    Die Geschichte wundert mich trotzdem noch ein wenig, da diese Werte trotzdem absolut nicht zusammenpassen.

    LG
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 18.12.2020 08:49:27 | IP (Hash): 677825420
    MArk schrieb:
    Hallo Mitglied,

    Wie in meinem vorherigen Beitrag geschrieben, hat der Endokrinologe Mitte 2019 eine umfangreiche Untersuchung angeordnet. Ein paar Werte waren etwas über dem Limit (Östradiol E2, SHGBG, Cortisol, C-Peptid) Deshalb wurde ein MRI der Bauchspeicheldrüse gemacht. Der Befund war unauffällig.

    Wie gesagt, auch Dir biete ich gerne an meine Unterlagen zu sichten (hoffe das klappt mit dem verlinken auf flickr):
    https://live.staticflickr.com/65535/50731080297_a1f86633cd_b.jpg
    https://live.staticflickr.com/65535/50730983906_d512a8665a_b.jpg

    Die anderen von mir erwähnten Dokumente (oggt Test) sind auch nicht ein Fantasiebeitrag.

    LG

    Markus



    Hallo Markus
    Was hier passiert ist, wenn du Threats vergangener Jahre liest, keine Seltenheit. Damals ist Purea, welche die gleichen Werte wie Du jetzt hast, systematisch von Jürgen und Rainer als Lügner und Verleugnen dargestellt worden, heute machen dies halt Mitglied und Trollister. Ich werde hier ständig als eine Tatjana dargestellt, aber was solls.
    Ich würde an Deiner Stelle versuchen einen Termin bei einem fähigen Diabetologen zu finden, um mich nochmal richtig durchchecken zu lassen anstatt Dir hier Infos zur Diagnose zu holen. Dafür gibt es Ärzte.
    Ich wünsche Dir alles 👍
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    Beiträge: 116
    Mitglied seit: 23.05.2020
    am 18.12.2020 15:15:46 | IP (Hash): 677825420
    TanzWut schrieb:
    Hat Daniela oder Tatjana recht?

    glg



    Wenn hat Daniela Recht, auf Grund der neuen Bestimmungen welche in unserem Labor umgesetzte werden. Bis vor 4 Wochen hat der hba1c unter 5,7 bzw über 6,5 gereicht.
    Ich habe die Threats von Tatjana auch gelesen, aber sie schreibt das gleiche wie purea und letztendlich haben beide recht.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 972
    Beiträge: 3473
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 18.12.2020 18:26:19 | IP (Hash): 799797191
    So wieder zurück zum Thema:

    Hallo Markus,

    die ganze Diskussion kann dich ziemlich kalt lassen, sie gehört sowieso nicht hier in deinen Thread. Deine Werte passen zusammen. Da dein BZ zwar in 1 Stunde hoch ansteigt, aber deine BSD noch gut in der Lage ist, ihn innerhalb von 1 ... 2 weiteren Stunden wieder gut nach unten zu drücken, wird im HbA1c-Wert nicht viel davon zu sehen sein. Sehr wahrscheinlich ist bei dir die Phase 1 der Insulinausschüttung nach der Mahlzeit nicht mehr in Ordnung. Die sorgt normal dafür, dass der BZ nach dem Essen nicht so stark ansteigt. Wenn du weiter Essen würdest, ohne dir um deine Mahlzeiten Gedanken zu machen, dann würde mit der Zeit daraus sehr wahrscheinlich ein Typ2-Diabetes entstehen. Wenn du aber durch geeignete Mahlzeiten dafür sorgst, dass der BZ in der Spitze nicht so stark ansteigt, dann kannst du noch lange leben, ohne eine Typ2-Diabetes zu entwickeln, vielleicht sogar immer. Das leicht erhöhte nüchterne C-Peptid passt übrigens auch gut zum Gesamtbild.

    Woher hast du übrigend die Einschätzung, dass du bereits Typ2-Diabetes hast? Wenn dein Arzt dir das gesagt hat, dann ist es so, weil er die Diagnose stellt. Allerdings solltest du, wenn sich die Diagnose so weit von den Grenzwerten der Leitlinie entfernt, nachbohren, wie er das begründet. Mit einem 2h-oGTT-Wert von 9,2mmol/l {165mg/dl} bis du noch sehr weit vom Diagnose-Grenzwert 11,1mmol/l {200mg/dl} entfernt. Damit liegst sogar noch näher am Eingangswert für Prädiabetes 7.8mmol/l {140mg/dl}. Der 1h-oGTT-Wert wird für die Diagnose nach den Leitlinien überhaupt nicht betrachtet. Bei dir ist er aber insoweit interessant, dass man die starke Senkung und daraus die gute Leistung deiner BSD und natürlich die gestörte Phase 1 der Insulinausschüttung ersehen kann.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 18.12.2020 18:29:54. Grund: .