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Unterzucker bei Typ 2 Diabetes?
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am 11.04.2021 10:53:06 | IP (Hash): 385273895
Glaube ich Dir, es gibt halt große Unterschiede, sei es zwischen Ärzten, sei es zwischen Beratern. Die Diabetesberaterin im Krankenhaus hat mir auch einiges erzählt, was nicht stimmte. Erst in der Schulung über den Diabetologen und seiner Diabetesberaterin ging mir bei manchem ein Licht auf und der Lerninhalt hat sich bei mir bestätigt, siehe Brezel - lach. In unserer Nachbarschaft ist ausgerechnet eine traditionsreiche (schon einige Gernationen) Brezelfabrik und da konnte ich es ausprobieren. Mein Blutzuckerwert ist ab wie eine Rakete....
Gruß,
Biggi -
am 22.05.2021 11:20:43 | IP (Hash): 1066088020
So, falls es jemanden interessiert, gebe ich hier gerne mal ein Update, wie es läuft. Wohl in dem Wissen, dass das nur ein Schritt auf dem Weg ist.
Seit 27.04. habe ich nach einer Woche "normalem" Essen protokollieren, mit der Ernährungsberaterin meine Ernährung umgestellt. Ziele sind Gewichtsabbau, Reduzierung der Fettleber und den Blutzuckerspiegel unten zu halten.
Ich hatte im Vorfeld diverse Blutzuckertests gemacht. Am regelmäßigsten den Nüchternblutzucker, der bei durchschnittliche 150 lag. Bei der Messung über die letzte Woche war ich bei 102.
Ich habe ca. 4 kg abgenommen, was lt. Beraterin eher etwas zu schnell ist. Mein HbAc1 war bei der Messung vor einer Woche bei 7,5, wobei mir seit dem letzten Mal sicher auch Forxiga als neues Medikament und mehr Bewegung zugute gekommen ist. Allerdings sehe ich kurzfristig tatsächlich diese Senkung von 150 auf 102 durch die Ernährung und etwas mehr Bewegung. Ich hätte nie gedacht, dass sich da so schnell etwas ändern kann.
Ich habe aber auch gemerkt, dass mein Blutzucker nach dem Mahlzeiten (5x am Tag) kaum über 140 kommt. Neulich hatte ich mal eine Pommes und lag danach bei 215. Mir war schon klar, dass verschiedene Speisen einen Unterschied machen. Aber sowas wie Brezeln oder Pommes fällt einem da sicher nicht als erstes ein.
Ich danke den Schreibern hier im Forum für die Unterstützung und Erfahrungswerte! Ich fand das sehr hilfreich und hoffe, dass ich das so gut weiter fortsetzen kann. -
am 22.05.2021 11:50:41 | IP (Hash): 1575634980
Danke für die Rückmeldung und weiter gutes Gelingen!
Und zu der Bemerkung von der Beraterin zum zu schnellen Abschmelzen mal der Hinweis auf viiiiele Tausend bariatrische OPs (Magenverkleinerungen und -abbindungen usw.), nach denen für lange Zeiten nur noch unter 1.000 kcal pro Tag möglich sind. Die Leute können auf der Waage stehen und der sinkenden Anzeige praktisch zuschauen. Und von denen gibt es keine auffälligen negativen Folgen. Sagt mir, dass das Diabetes- und Ernährungsberatungs-Geschwurbel vom besser langsamen Abnehmen ins Reich der Mühtösse gehört ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 22.05.2021 14:08:48 | IP (Hash): 1066088020
hjt_Jürgen schrieb:
Danke für die Rückmeldung und weiter gutes Gelingen!
Und zu der Bemerkung von der Beraterin zum zu schnellen Abschmelzen mal der Hinweis auf viiiiele Tausend bariatrische OPs (Magenverkleinerungen und -abbindungen usw.), nach denen für lange Zeiten nur noch unter 1.000 kcal pro Tag möglich sind. Die Leute können auf der Waage stehen und der sinkenden Anzeige praktisch zuschauen. Und von denen gibt es keine auffälligen negativen Folgen. Sagt mir, dass das Diabetes- und Ernährungsberatungs-Geschwurbel vom besser langsamen Abnehmen ins Reich der Mühtösse gehört ;)
Hallo Jürgen,
ja, ich denke du hast auch recht. Der Gedanke war hier nicht, dass es nicht möglich wäre. Eher das man bei weniger Kalorien, sprich stärker als geplanter Abnahme, noch deutlicher auf die Nährstoffdichte achten oder supplementieren müsste, was Personen mit solch einen OP nach meinem Stand tatsächlich auch oft tun, und zum weiteren die Gefahr besteht, zu schnell Muskelmasse zu verlieren, die ja auch wieder hilfreich ist. Eine Ernährungsberatung hat eben das Ziel, eine nachhaltig gesunde und funktionierende Ernährung zu erlernen und nicht maximal schnell Körpermasse zu verlieren.
Für mich passt ein Tempo von 0,5-1KG/Woche durchaus. Ich hab es am Anfang auch an meiner mentalen Leistungsfähigkeit gemerkt und als ich zumindest ein wenig mehr, wenn auch nicht wirklich viel mehr, esse durfte, war das hier doch auch eine Hilfe.