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Die Zuckerfalle in Lebensmittel

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    am 10.09.2021 18:24:13 | IP (Hash): 1166181254
    Ich habe im Internet eine sehr interessante Seite gefunden die darüber aufklärt wo sich überall in den Lebensmittel Zucker als Zusatz befindet.
    Da gibt es einige Lebensmittel von denen man das nicht erwartet.
    Einfach mal reinlesen:

    https://www.fitbook.de/food/lebensmittel-zugesetzter-zucker-in-denen-man-ihn-nicht-vermutet

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    am 11.09.2021 12:14:51 | IP (Hash): 745242237
    Was für ein Quatsch. In dem Bericht geht es nicht um normale Lebensmittel, sondern um indistriell gefertigte Produkte wie Rotkohl und sonstige Fertigsalate aus dem Glas, Soßen und Dips, Salatdressings, Tomatensuppen und -soßen, Fruchtjoghurt usw.

    Wie kommst du auf die Idee, dass man das nicht erwartet? Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass in Fertigprodukten jede Menge Zucker und sonstige Zutaten verarbeitet werden, die uns nicht gut tun. Wenn man das nicht will, dann muss man seine Mahlzeiten selbst zubereiten. Nur dann weißt du, was drinnen ist.

    Ganz davon abgesehen, ist es nicht möglich, einen Pizzateig ohne Zucker zuzubereiten, die Hefe braucht Zucker. Alle Gerichte mit Tomaten bekommen traditionell eine Prise Zucker mit auf den Weg, weil dieser das Aroma der Tomate hebt. Das gleiche gilt für das Salatdressing. Selbst Senf enthält in der Regel Zucker. Auch eingelegte Gurken habe ich noch nie ohne Zucker erlebt, der gehört einfach dazu.

    Für uns Diabetiker ist es natürlich sinnvoll, den Zucker zu vermeiden. Ich persönlich möchte in vielen Fällen auf den kleinen Süßekick nicht verzichten und verwende ersatzweise diverse Süßstoffe. Dafür braucht man eine Weile, bis man sich durchprobiert hat und weiß welcher Zuckerersatz dem eigenen Geschmackssinn taugt.

    Grundsätzlich sollte man Fertigprodukte sowieso meiden.
    Bearbeitet von User am 11.09.2021 12:15:25. Grund: .
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    am 11.09.2021 13:49:46 | IP (Hash): 25322286
    Du redest jetzt aber selber Quatsch, oder was sind für dich normale Lebensmittel?
    Gehören Brot, Brötchen, Kartoffelsalat u.s.w für dich nicht dazu?

    Es gibt einige Lebensmittel wie zum Beispiel Senf bei denen ich das nicht vermutet habe. Andere will ich hier nicht weiter benennen, die ich auch nicht mehr essen werde.

    Es war mir allerdings auch klar das selbst bei einer einfachen Information es hier im Forum Leute gibt
    die dagegen anstinken müssen und versuchen mich dabei anzugreifen, obwohl der eigentliche Bericht nicht von mir stammt.
    Meiner Meinung nach hätte eine Mitteilung darüber das du den Bericht zwar gelesen hast,
    aber die benötigten Dinge selbst herstellt ausgereicht.

    Und so backe ich im Brotbackofen mein eigenes Brot und das ohne Zucker.




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    am 11.09.2021 14:08:18 | IP (Hash): 745242237
    Naja Helmth, es geht nicht ums angreifen oder so...

    Ja, Brot und Brötchen sind normale Lebensmittel. Allerdings braucht man dafür entweder Hefe oder Sauerteig. Hefe kann man ohne Zucker nicht verarbeiten, bei Sauerteig bilden sich bei der Gärung Zuckermoleküle. Du wirst also nie Brot oder Brötchen ohne Zucker essen können...außer es werden irgendwelche chemischen Ersatzstoffe zugesetzt...wenn du sowas essen magst...dann bitte.

    Kartoffelsalat ist insofern kein Lebensmittel, es ist eine Zubereitungsart von Lebensmitteln, genau so wie z. B. Kartoffelbrei, Bratkartoffeln usw. Die Lebensmittel die du dafür brauchst, heißen Kartoffeln, Zwiebeln, Essig, Öl und ein paar individuelle Dinge, je nach Geschmack.

    Auf jedem Senf sind die Nährstoffangaben aufgedruckt. Je nach Sorte haben 100 g Senf ca. 2 bis 20 g Zucker...schon immer (manche Sorten auch mehr oder weniger, die kenne ich aber nicht). Wenn ich für meinen Kartoffelsalat z. B. einen Teelöffel Senf verwende, dann sind das ca. 5 g und der Zuckergehalt ist meiner Meinung nach vernachlässigbar.

    Gerade wir Diabetiker sollten beim Einkauf immer die Ernährungsnavigation im Auge haben, die ja auf allen Lebensmitteln (außer Obst und Gemüse) aufgedruckt ist. So weiß man genau, wie viel Fett, Zucker usw. man einkauft und erlebt keine Überraschungen bei seinen Spaziergängen im www.

    Ich bin sehr froh, dass heute in der Grundschule über Ernährung und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln gesprochen wird. Das halte ich für sehr viel sinnvoller, als z. B. den Nutri Score.
    Bearbeitet von User am 11.09.2021 14:48:32. Grund: .
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    am 12.09.2021 10:43:29 | IP (Hash): 894219978
    Es ist durchaus lohnenswert sich mal weiter mit der Nahrungsmittelindustrie zu beschäftigen oder Nachforschungen zu betreiben.
    "Unser täglich Brot gibt uns heute..."
    Ja, aber was für ein Brot?
    Nicht ohne Grund wird von verschiedenen Seiten den Diabetikern empfohlen sein Brot selber ohne Zusatzstoffe zu backen.
    Ich habe gestern eine Packung geschnittenes Roggenmischbrot gekauft um mir die Zutaten genauer anzusehen.

    Roggenmischbrot mit 32% Roggenmehl
    Zutaten:
    Weizenmehl =28% Natursauerteig (Roggenmehl, Wasser)
    Wasser, Roggenmehl, Speisesalz, Hefe
    kann Spuren von Sesam enthalten

    auf 100 Gramm sind enthalten:
    Brennwert = 11%
    Fett = 2%
    gesättigte Fettsäuren = 2%
    Kohlenhydrate = 17%
    davon Zucker = 3%
    Ballaststoffe -
    Eiweiß= 14%
    ________________________________________________________
    Wer einmal hinter die Kulissen schauen möchte wie heute Brot hergestellt wird, wird wahrscheinlich überrascht sein was dem Kunden alles untergejubelt wird.

    Das Video mal in Ruhe anschauen:

    https://www.youtube.com/watch?v=T1_lMQMOaV8



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    am 12.09.2021 12:12:16 | IP (Hash): 281481309
    Danke für den Link.
    Ich finde die Seite richtig gut.
    Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
    https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
    oder
    https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena

    Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.

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    am 12.09.2021 12:34:49 | IP (Hash): 281481309
    Brot gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln.
    Einfachste Angelegenheit.
    Gemahlenes Getreide oder eine andere Grundsubstanz und Wasser , welches ausgebacken wird.
    Kein Zucker, keine Hefe.

    Eine kleine geschichtliche Entwicklung zum Nahrungsmittel Brot kann man hier finden :
    https://mittelalter.fandom.com/de/wiki/Brot



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    am 12.09.2021 13:00:58 | IP (Hash): 894219978
    Das ist schon interessant zu lesen wie man damals Brot gebacken hat und wie sich das langsam weiter entwickelt hat.
    Wenn das Brot damals als schwer verdaulich galt, dann müssen die Menschen vermutlich ganz schöne Schwierigkeiten mit der Ausscheidung gekommen haben.
    Überraschend für mich ist, das man damals schon Leinsamen gekannt hat.
    Die Pressung zu Öl ist aber wahrscheinlich erst in der Neuzeit entdeckt worden.

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    am 12.09.2021 14:05:36 | IP (Hash): 745242237
    Helmuth, du verblüffst mich jeden Tag neu.

    Hattest du nicht gestern noch dein Brot selbst gebacken? Die Nährwertangaben deines Industriebrotes hast du wohl falsch verstanden. Der Brennwert wird nicht in %, sondern kcal angegeben, Fett, Zucker usw. in Gramm. Außerdem ist bei einem solchen Industriebrot noch wichtig, darauf zu achten, wo es herkommt, denn es kann ggf. auch noch eine katastrophale Co2-Billanz haben.

    Es lohnt sich immer, beim kleinen ortsansässigen Handwerksbäcker zu kaufen, da kann man auch genau erfragen, was im Brot enthalten ist, wo das Getreide herkommt, ob der Bäcker Mehl einkauft, oder vielleicht nur Getreide uns täglich selbst mahlt. Ich weiß, ich kann da leicht reden, ich lebe in der Gegend, in der es die meisten Brotsorten und Bäcker gibt.

    Noch ein paar Infos zu Leinsamen:
    Die Lein- oder auch Flachspflanze ist eine uralte Pflanzengattung, wurde bereits mehrere Tausend Jahre vor Christus kultiviert. Sie war immer eine effektive Pflanze, da man die Samen zu Öl pressen konnte, sogar die ausgepressten "Kuchen" fanden noch Verwendung als Baustoff oder Futtermittel. Die Fasern konnten ebenfalls verarbeitet werden und wurden z. B. zu Leinen...daher kommt auch der Name Leinsamen. Der Markt Flachslanden heißt so, weil es ein großes Flachsanbaugebiet war.

    Leinöl war bis in die Neuzeit ein gängiges Speiseöl, immerhin gab es nur regionale Öle. Leinölfirnis ist bis heute ein gängiges und hochwirksames Holzschutzmittel.

    Seit wann mit Leinsamen gebacken wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht, kenne aber Leinsamenbrot schon seit meiner Jugend.
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    am 12.09.2021 15:52:35 | IP (Hash): 894219978
    ja, ich habe geschrieben das ich mir extra so ein Brot gekauft habe um mir die Werte anzusehen.
    Ich kann ja nicht mit der Kamera im Supermarkt rumlaufen und Fotos machen.
    Das Brot habe ich probiert, hat mir nicht geschmeckt und wandert in die Tonne weil sich auch der BZ erhöhte.
    Ich habe nun extra noch ein Foto gemacht für die Angaben, und die sind wie beschrieben in % aufgeführt.

    https://abload.de/image.php?img=schnittenbrotxeje8.jpg

    Und du glaubst ernsthaft das der Bäcker dir verrät ob dem Brot Zucker beigemischt ist?




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