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Die Zuckerfalle in Lebensmittel
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am 10.09.2021 18:24:13 | IP (Hash): 1166181254
Ich habe im Internet eine sehr interessante Seite gefunden die darüber aufklärt wo sich überall in den Lebensmittel Zucker als Zusatz befindet.
Da gibt es einige Lebensmittel von denen man das nicht erwartet.
Einfach mal reinlesen:
https://www.fitbook.de/food/lebensmittel-zugesetzter-zucker-in-denen-man-ihn-nicht-vermutet
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am 11.09.2021 12:14:51 | IP (Hash): 745242237
Was für ein Quatsch. In dem Bericht geht es nicht um normale Lebensmittel, sondern um indistriell gefertigte Produkte wie Rotkohl und sonstige Fertigsalate aus dem Glas, Soßen und Dips, Salatdressings, Tomatensuppen und -soßen, Fruchtjoghurt usw.
Wie kommst du auf die Idee, dass man das nicht erwartet? Es ist seit Jahrzehnten bekannt, dass in Fertigprodukten jede Menge Zucker und sonstige Zutaten verarbeitet werden, die uns nicht gut tun. Wenn man das nicht will, dann muss man seine Mahlzeiten selbst zubereiten. Nur dann weißt du, was drinnen ist.
Ganz davon abgesehen, ist es nicht möglich, einen Pizzateig ohne Zucker zuzubereiten, die Hefe braucht Zucker. Alle Gerichte mit Tomaten bekommen traditionell eine Prise Zucker mit auf den Weg, weil dieser das Aroma der Tomate hebt. Das gleiche gilt für das Salatdressing. Selbst Senf enthält in der Regel Zucker. Auch eingelegte Gurken habe ich noch nie ohne Zucker erlebt, der gehört einfach dazu.
Für uns Diabetiker ist es natürlich sinnvoll, den Zucker zu vermeiden. Ich persönlich möchte in vielen Fällen auf den kleinen Süßekick nicht verzichten und verwende ersatzweise diverse Süßstoffe. Dafür braucht man eine Weile, bis man sich durchprobiert hat und weiß welcher Zuckerersatz dem eigenen Geschmackssinn taugt.
Grundsätzlich sollte man Fertigprodukte sowieso meiden.
Bearbeitet von User am 11.09.2021 12:15:25. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.09.2021 13:49:46 | IP (Hash): 25322286
Du redest jetzt aber selber Quatsch, oder was sind für dich normale Lebensmittel?
Gehören Brot, Brötchen, Kartoffelsalat u.s.w für dich nicht dazu?
Es gibt einige Lebensmittel wie zum Beispiel Senf bei denen ich das nicht vermutet habe. Andere will ich hier nicht weiter benennen, die ich auch nicht mehr essen werde.
Es war mir allerdings auch klar das selbst bei einer einfachen Information es hier im Forum Leute gibt
die dagegen anstinken müssen und versuchen mich dabei anzugreifen, obwohl der eigentliche Bericht nicht von mir stammt.
Meiner Meinung nach hätte eine Mitteilung darüber das du den Bericht zwar gelesen hast,
aber die benötigten Dinge selbst herstellt ausgereicht.
Und so backe ich im Brotbackofen mein eigenes Brot und das ohne Zucker.
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am 11.09.2021 14:08:18 | IP (Hash): 745242237
Naja Helmth, es geht nicht ums angreifen oder so...
Ja, Brot und Brötchen sind normale Lebensmittel. Allerdings braucht man dafür entweder Hefe oder Sauerteig. Hefe kann man ohne Zucker nicht verarbeiten, bei Sauerteig bilden sich bei der Gärung Zuckermoleküle. Du wirst also nie Brot oder Brötchen ohne Zucker essen können...außer es werden irgendwelche chemischen Ersatzstoffe zugesetzt...wenn du sowas essen magst...dann bitte.
Kartoffelsalat ist insofern kein Lebensmittel, es ist eine Zubereitungsart von Lebensmitteln, genau so wie z. B. Kartoffelbrei, Bratkartoffeln usw. Die Lebensmittel die du dafür brauchst, heißen Kartoffeln, Zwiebeln, Essig, Öl und ein paar individuelle Dinge, je nach Geschmack.
Auf jedem Senf sind die Nährstoffangaben aufgedruckt. Je nach Sorte haben 100 g Senf ca. 2 bis 20 g Zucker...schon immer (manche Sorten auch mehr oder weniger, die kenne ich aber nicht). Wenn ich für meinen Kartoffelsalat z. B. einen Teelöffel Senf verwende, dann sind das ca. 5 g und der Zuckergehalt ist meiner Meinung nach vernachlässigbar.
Gerade wir Diabetiker sollten beim Einkauf immer die Ernährungsnavigation im Auge haben, die ja auf allen Lebensmitteln (außer Obst und Gemüse) aufgedruckt ist. So weiß man genau, wie viel Fett, Zucker usw. man einkauft und erlebt keine Überraschungen bei seinen Spaziergängen im www.
Ich bin sehr froh, dass heute in der Grundschule über Ernährung und Inhaltsstoffe von Lebensmitteln gesprochen wird. Das halte ich für sehr viel sinnvoller, als z. B. den Nutri Score.
Bearbeitet von User am 11.09.2021 14:48:32. Grund: . -
am 12.09.2021 10:43:29 | IP (Hash): 894219978
Es ist durchaus lohnenswert sich mal weiter mit der Nahrungsmittelindustrie zu beschäftigen oder Nachforschungen zu betreiben.
"Unser täglich Brot gibt uns heute..."
Ja, aber was für ein Brot?
Nicht ohne Grund wird von verschiedenen Seiten den Diabetikern empfohlen sein Brot selber ohne Zusatzstoffe zu backen.
Ich habe gestern eine Packung geschnittenes Roggenmischbrot gekauft um mir die Zutaten genauer anzusehen.
Roggenmischbrot mit 32% Roggenmehl
Zutaten:
Weizenmehl =28% Natursauerteig (Roggenmehl, Wasser)
Wasser, Roggenmehl, Speisesalz, Hefe
kann Spuren von Sesam enthalten
auf 100 Gramm sind enthalten:
Brennwert = 11%
Fett = 2%
gesättigte Fettsäuren = 2%
Kohlenhydrate = 17%
davon Zucker = 3%
Ballaststoffe -
Eiweiß= 14%
________________________________________________________
Wer einmal hinter die Kulissen schauen möchte wie heute Brot hergestellt wird, wird wahrscheinlich überrascht sein was dem Kunden alles untergejubelt wird.
Das Video mal in Ruhe anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=T1_lMQMOaV8
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am 12.09.2021 12:12:16 | IP (Hash): 281481309
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
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am 12.09.2021 12:34:49 | IP (Hash): 281481309
Brot gehört zu den ältesten Nahrungsmitteln.
Einfachste Angelegenheit.
Gemahlenes Getreide oder eine andere Grundsubstanz und Wasser , welches ausgebacken wird.
Kein Zucker, keine Hefe.
Eine kleine geschichtliche Entwicklung zum Nahrungsmittel Brot kann man hier finden :
https://mittelalter.fandom.com/de/wiki/Brot
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am 12.09.2021 13:00:58 | IP (Hash): 894219978
Das ist schon interessant zu lesen wie man damals Brot gebacken hat und wie sich das langsam weiter entwickelt hat.
Wenn das Brot damals als schwer verdaulich galt, dann müssen die Menschen vermutlich ganz schöne Schwierigkeiten mit der Ausscheidung gekommen haben.
Überraschend für mich ist, das man damals schon Leinsamen gekannt hat.
Die Pressung zu Öl ist aber wahrscheinlich erst in der Neuzeit entdeckt worden.
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am 12.09.2021 14:05:36 | IP (Hash): 745242237
Helmuth, du verblüffst mich jeden Tag neu.
Hattest du nicht gestern noch dein Brot selbst gebacken? Die Nährwertangaben deines Industriebrotes hast du wohl falsch verstanden. Der Brennwert wird nicht in %, sondern kcal angegeben, Fett, Zucker usw. in Gramm. Außerdem ist bei einem solchen Industriebrot noch wichtig, darauf zu achten, wo es herkommt, denn es kann ggf. auch noch eine katastrophale Co2-Billanz haben.
Es lohnt sich immer, beim kleinen ortsansässigen Handwerksbäcker zu kaufen, da kann man auch genau erfragen, was im Brot enthalten ist, wo das Getreide herkommt, ob der Bäcker Mehl einkauft, oder vielleicht nur Getreide uns täglich selbst mahlt. Ich weiß, ich kann da leicht reden, ich lebe in der Gegend, in der es die meisten Brotsorten und Bäcker gibt.
Noch ein paar Infos zu Leinsamen:
Die Lein- oder auch Flachspflanze ist eine uralte Pflanzengattung, wurde bereits mehrere Tausend Jahre vor Christus kultiviert. Sie war immer eine effektive Pflanze, da man die Samen zu Öl pressen konnte, sogar die ausgepressten "Kuchen" fanden noch Verwendung als Baustoff oder Futtermittel. Die Fasern konnten ebenfalls verarbeitet werden und wurden z. B. zu Leinen...daher kommt auch der Name Leinsamen. Der Markt Flachslanden heißt so, weil es ein großes Flachsanbaugebiet war.
Leinöl war bis in die Neuzeit ein gängiges Speiseöl, immerhin gab es nur regionale Öle. Leinölfirnis ist bis heute ein gängiges und hochwirksames Holzschutzmittel.
Seit wann mit Leinsamen gebacken wird, weiß ich ehrlich gesagt nicht, kenne aber Leinsamenbrot schon seit meiner Jugend.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 15:52:35 | IP (Hash): 894219978
ja, ich habe geschrieben das ich mir extra so ein Brot gekauft habe um mir die Werte anzusehen.
Ich kann ja nicht mit der Kamera im Supermarkt rumlaufen und Fotos machen.
Das Brot habe ich probiert, hat mir nicht geschmeckt und wandert in die Tonne weil sich auch der BZ erhöhte.
Ich habe nun extra noch ein Foto gemacht für die Angaben, und die sind wie beschrieben in % aufgeführt.
https://abload.de/image.php?img=schnittenbrotxeje8.jpg
Und du glaubst ernsthaft das der Bäcker dir verrät ob dem Brot Zucker beigemischt ist?
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 12.09.2021 16:24:50 | IP (Hash): 1814802080
Die Prozente beziehen sich auch die Referenzmenge eines durchschnittlichen Erwachsenen, der der 2000 kcal am Tag isst... siehe ganz unten auf der Packung.
Der Zucker ist nicht zugesetzt, sonst wäre er bei der Menge in der Zutatenliste. Es handelt sich dabei um natürlichen Zucker aus den übrigen Zutaten.
Und was wäre eigentlich das Problem bei einem Lebensmittel das zu 43% aus Kohlenhydraten besteht, dass da 2,5% Zucker drin sind. Der Einfluss auf dem Blutzucker dieser 2,5% ist nahe Null.
Und jedes nicht "Low-Carb"-Brot erhöht den Blutzucker... und selbst dieses ein wenig.
Auch kann ich die Aufregung um Zucker in fertigen Lebensmitteln überhaupt nicht verstehen - ich weiß das seit Jahrzehnten - liegt aber vielleicht auch daran, dass ich mich seit Jahrzehnten damit beschäftige. Andere Zusätze würden mich da eher beunruhigen. Wenn mir der Zuckeranteil zu hoch ist, kauf ich es nicht und esse es nicht.
Demnächst regt sich hier noch jemand über zu viel Zucker in Gummibärchen auf - wobei sowas in der Art hatten wir auch schon...
PS: Ich esse Gummibärchen ;) weiß ja, wie man damit umgeht...
Bearbeitet von User am 12.09.2021 16:31:55. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 16:51:40 | IP (Hash): 894219978
HeikeOV schrieb:
Und was wäre eigentlich das Problem bei einem Lebensmittel das zu 43% aus Kohlenhydraten besteht, dass da 2,5% Zucker drin sind. Der Einfluss auf dem Blutzucker dieser 2,5% ist nahe Null.
Wenn das für dich zutrifft dann ist ja alles bestens.
Möglicherweise geht es auch anderen so wie mir, bei denen schon bei kleinen Mengen von Zucker der BZ ansteigt. Nicht umsonst sind meine Werte zu hoch.
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 16:58:27 | IP (Hash): 1814802080
Das was deinen Blutzucker ansteigen lässt sind aber eher die 41.5% sonstigen Kohlenhydrate als die 2.5% des Zuckers... Im Blut kommt alles als Glukose an, der Zucker ist nur ein bisschen schneller...
Gegen deine zu hohen Werte würde Insulin in ausreichender Menge helfen. Aber wenn man bei Werten unter 200mg/dl das Basalinsulin weglässt...2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 17:57:49 | IP (Hash): 197846107
https://www.einfachbacken.de/rezepte/fladenbrot-das-simple-grundrezept mit diesem Rezept könntest Du doch ganz einfach ein eigenes Beispiel machen, indem Du es auf 2 Portionen aufteilst, die eine mit 1 TL Zucker, die andere ohne. An Deiner Stelle würde ich das sofort machen und uns hier direkt nachweisen, wie empfindlich Dein Organismus tatsächlich auf nur 1 TL Zucker reagiert. Daumendrück !
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 19:20:12 | IP (Hash): 745242237
Helmuth schrieb:
ja, ich habe geschrieben das ich mir extra so ein Brot gekauft habe um mir die Werte anzusehen.
Ich kann ja nicht mit der Kamera im Supermarkt rumlaufen und Fotos machen.
Das Brot habe ich probiert, hat mir nicht geschmeckt und wandert in die Tonne weil sich auch der BZ erhöhte.
Ich habe nun extra noch ein Foto gemacht für die Angaben, und die sind wie beschrieben in % aufgeführt.
https://abload.de/image.php?img=schnittenbrotxeje8.jpg
Und du glaubst ernsthaft das der Bäcker dir verrät ob dem Brot Zucker beigemischt ist?
So, jetzt habe ich sogar deinen Link geöffnet, obwohl ich sowas eigentlich nie mache. Und siehe da, die Nährwerte sind in Gramm angegeben, 2,5 g Zucker auf 100 Gramm. Die %Angaben bezeichnen die Referenzmenge, wie Heike schon schrieb.
Und ja...jedes Brot erhöht deinen Blutzucker...auch das schrieb ja Heike.
Der Bäcker (übrigens auch der Metzger und alle Lebensmittel verarbeitenden Betriebe) ist verpflichtet, dir zu sagen, was in dem Brot, der Wurst oder sonstwas enthalten ist. Er wird dir nicht das Rezept verraten, aber die Inhaltsstoffe.
Wie schon gesagt, es gibt kein Brot ganz ohne Zucker.
Ich kann dir nur dringend zu einer umfangreichen Diabetes-Schulung raten. Bzw. ist in deinem Fall vielleicht sogar eine langfristige Ernährungsberatung sinnvoll. Ohne die notwendigen Informationen über den Diabetes und Lebensmittelkunde ist es schwer, einen Diabetes zu handeln. Sprich doch mit deinem Arzt mal darüber.
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am 12.09.2021 19:30:15 | IP (Hash): 2140105154
Helmuth schrieb:
Wenn das für dich zutrifft dann ist ja alles bestens.
Möglicherweise geht es auch anderen so wie mir, bei denen schon bei kleinen Mengen von Zucker der BZ ansteigt. Nicht umsonst sind meine Werte zu hoch.
Man sollte als Diabetiker unterscheiden zwischen reinen Zucker, der den Blutzucker schnell ansteigen lässt und Kohlenhydrate, die auch nur zusammengesetzer Zucker sind, hier braucht der Körper nur etwas länger, um diese aufzuspalten, deshalb erhöhen sie den Blutzucker nicht sofort, aber sie erhöhen dennoch den Blutzucker.
Daher muss man als Diabetiker auf alle Nahrungsmittel mit Kohlenhydraten achten. Also bspw. Brot, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Obst, etc. Das erhöht alles den Blutzucker.
Ich könnte mir auch vorstellen, dass für dich eine gute Schulung sinnvoll ist. Damit du einfach besser die Grundlagen verstehst. Bspw. wäre auch die Diabetesklinik Bad Mergentheim eine sehr gute Adresse, wo du neben sehr hochwertigen Schulungen auch gleich eine bessere Blutzuckereinstellung zusammen mit Ärzten und Diabetesberaterinnen angestrebt wird. Hierbei geht es dann auch stark darum, dass du auch selbst verstehst, wie man den Blutzucker besser in den Griff bekommt. Mir hat vor 1 Jahr der Aufenthalt sehr geholfen und war definitiv nicht der letzte.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.09.2021 20:53:46 | IP (Hash): 894219978
meine persönlichen Dinge möchte ich hier jetzt nicht weiter ausführen, weil das am eigentlichen Thema was uns so an Zuckerzusätzen geboten wird vorbei läuft.
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de -
am 12.09.2021 21:03:42 | IP (Hash): 2140105154
Ich würde mal zusammenfassend sagen, ja es ist schon erschreckend, wo überall Zucker zugesetzt wird. Aber, bei Diabetes sollte man nicht nur darauf schauen, ob ein wenig Zucker zugesetzt wird, sondern die gesamten Kohlenhydrate pro Produkt im Auge behalten.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.09.2021 08:59:10 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.09.2021 09:36:04 | IP (Hash): 294178764
Und dann mögen wir Artikel auch gern "übertrieben lesen" wie z.B. den Satz "Wohl kaum jemand wird bestreiten, dass ein dauerhaft übermäßiger Konsum von Zucker der Gesundheit schaden kann." am Anfang vom 2. Link.
Schaden kann(!), also die nicht erwiesene Möglichkeit des Verursachens, lesen wir gern als praktisch verbriefte Ursache. Also nicht als kann, sondern als schadet. In der Art lesen viele auch die Nebenwirkungen auf den Beipackzetteln oder die im Zusammenhang mit den CoVi-Impfstoffen veröffentlichten.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.09.2021 12:11:29 | IP (Hash): 72970431
Richtig, Jürgen! Zusätzlich soll mit geführten Interviews mit jenen Halb-Göttern in Weiß - im Volksmund auch schlicht als "Ärzte" bezeichnet - die Glaubwürdigkeit der Aussagen erhöht werden.
ABER: Das was diese Zeitschriften da verzapfen, kann man getrost einfach nur als Effekthascherei im Schlagzeilen-Stil bezeichnen. Im ersten von Maddi geposteten Link wird diese Problematik besonders offensichtlich! -
am 13.09.2021 12:36:28 | IP (Hash): 72970431
Helmuth schrieb:
Ich habe im Internet eine sehr interessante Seite gefunden die darüber aufklärt wo sich überall in den Lebensmittel Zucker als Zusatz befindet.
Da gibt es einige Lebensmittel von denen man das nicht erwartet.
Einfach mal reinlesen:
https://www.fitbook.de/food/lebensmittel-zugesetzter-zucker-in-denen-man-ihn-nicht-vermutet
Mein 3D-Sammel-Forum: https://3d-forum-grafikworks.forumieren.de
Dürfte ich nur erfragen, warum Dich das überrascht, lieber Helmut(h)? Die meisten der genannten Lebensmittel sind doch bereits hinlänglich als "Zuckerfallen" bekannt. Andererseits weiß doch jeder, der einen Hauch von kulinarischer Erfahrung hat, dass z.B. Ketchup, Grillsaucen und Joghurt süß schmecken und damit mehr Zucker enthalten, als andere Lebensmittel. Bereits die Intensivität der Süße im Geschmack lässt doch bereits vermuten, wo sich mehr und wo weniger Zucker versteckt hält.
Überdies sind - wie ich ja in einem nicht-direkt auf Deinen ersten Beitrag bezogenen Statement erwähnt habe - Seiten wie FitBook nicht besonders glaubwürdig, zuverlässig und hilfreich. Salami oder Mortadella z.B. schmecken nicht nur nicht süß, sie enthalten mit 0,5 Gramm Zucker pro 100 Gramm Salami-Endprodukt auch vernachlässigbar wenig Zucker. Und bei Pesto ist die hohe kcal-Anzahl in Zusammenhalt mit einer großen Menge Nudeln schlimmer als der Zuckergehalt als angebliche "Falle"! ;-)
Bearbeitet von User am 13.09.2021 12:41:26. Grund: . -
am 13.09.2021 14:25:09 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
maddi schrieb:
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.
Ach , ich bin auch jahrelang in ein Fitnessstudio gegangen und leider nie wieder eins gefunden, nachdem mein reines Frauenfitnessstudio mit Schwimmband für Aquafitnesskurse leider zu gemacht hat, bis jetzt noch keines gefunden in dem ich mich wirklich wohl fühle.
Und man mag es kum glauben, so einige Sportler in diesem Bereich haben kein Diabetes
und kennen sich tatsächlich sehr gut mit Ernährungsfragen aus,
die auch für Menschen mit Diabetes gut geeignet sind.
Ich hab da keine Ressentiments Sportlern gegenüber, die in ein Fitnessstudio gehen.
Klar gibt es auch dort Menschen die keinerlei Ahnung haben und nur ihre Muskeln "aufpumpen" wollen.
Aber selbst die sind einem Diabetiker, der wenig bis gar keine sportliche Tätigkeiten ausübt, im Vorteil.
Will man den Body-Building Sport ernathaft betreiben, bleibt es keinem darin erspart sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. In jeder Sportart.
Zucker ist in dem Bereich auch nicht angesagt, da kein Nährstoff und nur ein schädlicher, weil leerer Kurzzeitenergielieferant.
Diesen Menschen kann man natürlich nicht erzählen, dass das Körperfett welches man angesammelt hat und mit sich rum schleppt ,nichts mit einer Fehlernährung und zu wenig sportlicher Betätigung zu tun hat. Das Sportler lieber mehrmals in der Woche Hanteln mit sich rum schleppen, statt Körperfett, werde ich diesen Menschen nicht zum Vorwurf machen.
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am 13.09.2021 15:01:22 | IP (Hash): 745242237
Mitglied schrieb:
maddi schrieb:
Danke für den Link.
Ich finde die Seite richtig gut.
Auch wegen der weiteren Artikel, wie z.B. diesen:
https://www.fitbook.de/food/zu-viel-zucker-essen-symptome
oder
https://www.fitbook.de/health/zucker-kolumne-zuckersucht-interview-nicole-avena
Hab ich wieder etwas interessantes zum lesen.
Vorsicht: Derartige Artikel sind meist nicht sehr wissenschaftlich. Deren Berichterstattung läuft gerne nach dem Schema "Was sich die COOLen Typen im Fitnessstudio so erzählen, muss stimmen und das schreib' ich gleich auf" ab.
Volle Zustimmung @Mitglied - gut dass das mal einer geschrieben hat.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.09.2021 15:46:16 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Ach , ich bin auch jahrelang in ein Fitnessstudio gegangen und leider nie wieder eins gefunden, nachdem mein reines Frauenfitnessstudio mit Schwimmband für Aquafitnesskurse leider zu gemacht hat, bis jetzt noch keines gefunden in dem ich mich wirklich wohl fühle.
Und man mag es kum glauben, so einige Sportler in diesem Bereich haben kein Diabetes
und kennen sich tatsächlich sehr gut mit Ernährungsfragen aus,
die auch für Menschen mit Diabetes gut geeignet sind.
Ich hab da keine Ressentiments Sportlern gegenüber, die in ein Fitnessstudio gehen.
Klar gibt es auch dort Menschen die keinerlei Ahnung haben und nur ihre Muskeln "aufpumpen" wollen.
Aber selbst die sind einem Diabetiker, der wenig bis gar keine sportliche Tätigkeiten ausübt, im Vorteil.
Will man den Body-Building Sport ernathaft betreiben, bleibt es keinem darin erspart sich intensiv mit dem Thema Ernährung auseinander zu setzen. In jeder Sportart.
Zucker ist in dem Bereich auch nicht angesagt, da kein Nährstoff und nur ein schädlicher, weil leerer Kurzzeitenergielieferant.
Diesen Menschen kann man natürlich nicht erzählen, dass das Körperfett welches man angesammelt hat und mit sich rum schleppt ,nichts mit einer Fehlernährung und zu wenig sportlicher Betätigung zu tun hat. Das Sportler lieber mehrmals in der Woche Hanteln mit sich rum schleppen, statt Körperfett, werde ich diesen Menschen nicht zum Vorwurf machen.
Auch auf die Gefahr hin, etwas zu schreiben, das nicht zum Thema passt: ICH habe im Zuge meiner 2-jährigen Erfahrung mit Fitnessstudios niemanden kennengelernt, der von Ernährung UND Training gleichermaßen (viel) Ahnung hat. Vielmehr sind Sporthallen, Fitnessstudios und co. meiner Erfahrung nach Orte, an denen allerlei Mythen und gut gemeinte aber letztlich falsche und unnötig versunsichernde Tipps rund um diese komplexen Themen untereinander weitergereicht werden. Diese meinen es dann zu gut und schreiben ihre Weisheiten auch noch ins Internet, sorgen für weitreichende Verunsicherung und beziehen sich in ihren Beiträgen nur selten auf wissenschaftliche Auseinandersetzungen (Studien, etc...) zu den Themen Ernährung und Fitness - Pseudowissenschaft ohne Inhalt eben! Stichwort: "Hungerstoffwechsel" (der wohl schlimmste Mythos von allen!), Muskelaufbau, kcal-Verbrauch durch HIIT-Training und Muskelmasse, etc...
Die Antwort auf die Frage, ob jemand Ahnung von der Materie hat oder nicht, kann man nur dann für sich selbst beantworten (am besten niemandem auf die Nase binden, dass er/sie sich irrt), wenn man sich selbst "ausreichend" damit auseinander gesetzt hat. Jemand der selbst nicht viel Ahnung davon hat, muss dann eben denjenigen glauben, bei denen das auch der Fall (und damit meine ich NICHT Dich, Maddi!). Dennoch wird das Geschick derjenigen, die nach einem naiven Schema "glauben" und nicht bereit sind, über den Tellerrand zu blicken und zu erfahren, zu lernen und als Konsequenz zu wissen, immer von den anderen beherrscht und damit negativ beeinflusst.
Warum soll Zucker per se (in normalen Mengen genossen) schädlich sein? Die "leeren" Kalorien liefern vielleicht keine wichtigen Nährstoffe, aber Übergewicht bekommst Du davon auch nicht bzw. nur dann wenn Du im Kalorienüberschuss bist. Das funktioniert aber mit jedem anderen Nährstoff in Form von Kalorien auch, sei es Protein, Fett oder sonst was, denn Kalorie bleibt Kalorie! Dem Körper ist es für die Fettzu-/abnahme komplett egal, woher die stamm(t)en. Die Behauptung, kein oder zumindest die meisten Sportler würden Zucker meiden, halte ich meiner Erfahrung nach für zu weit hergeholt. Das ist wieder dieses Pseudo-Fitnesswissen-Wunschdenken im Sinne von: "Zucker ist schlecht. macht dick und deswegen essen die gut gebauten, aufgepumpten Kerle nichts davon". Fakt ist: Kein Kalorienüberschuss, keine Fettzunahme! Keine negative Bilanz, keine Fettabnahme! Weder der Zucker, noch die Kohlenhydrate, noch das Fett sind das Problem, sondern die Menschen, die zu viel Kalorien sich reinschaufeln, sich zu wenig bewegen, dann Fett(!)zunahme und in weiterer Folge über Fettleber und Bluthochdruck klagen!
Bearbeitet von User am 13.09.2021 15:58:46. Grund: . -
am 13.09.2021 15:55:41 | IP (Hash): 72970431
Gerne, Zuckerle. Ich bin froh, dass ich nicht der einzige bin, der das so sieht. Leider ist das Internet voll von solchen Seiten und gut recherchierte Websites mit Links zu facheinschlägigen Studien reziprok die Ausnahme :-( -
am 13.09.2021 16:48:57 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Warum soll Zucker per se (in normalen Mengen genossen) schädlich sein? Die "leeren" Kalorien liefern vielleicht keine wichtigen Nährstoffe, aber Übergewicht bekommst Du davon auch nicht bzw. nur dann wenn Du im Kalorienüberschuss bist.
In einen Kalorienüberschuß kommt man ganz leicht. Insbesondere wenn kein trainierte Muskeln vorhanden sind und insgesamt, heutzutage, wenig (gezielte) Bewegung im Alltag vorhanden.
Da können "ein paar leere Kalorien", ganz schön zu Buche schlagen. Nicht nur was unnötige und ungünstige Fettablagerungen , sondern auch den BZ betrifft. " Kleinvieh macht auch Mist"
Mitglied schrieb:
Das funktioniert aber mit jedem anderen Nährstoff in Form von Kalorien auch, sei es Protein, Fett oder sonst was, denn Kalorie bleibt Kalorie! Dem Körper ist es für die Fettzu-/abnahme komplett egal, woher die stamm(t)en.
Wenn dem so wäre, wäre es dem Körper, den Organen, Muskeln, Sehnen, Sinnesorganen, dem biochemischen Stoffwechsel des Menschen völlig egal welche Nahrungsmittel er geliefert bekommt.
Kalorien sind eben nicht gleich Kalorien. Auf den Inhalt kommt es defintiv an.
Und natürlich kann man sowohl auf sehr ungesunde Art ( also für den menschlichen Organismus auf schädliche Weise ) sowohl abnehmen als auch zunehmen.
Es kommt defintiv darauf an, was der Mensch zu sich nimmt.
Nicht umsonst gibt es den Spruch : " Der Mensch ist was er isst".
Platt, alt aber stimmig.
Mitglied schrieb:
Die Behauptung, kein oder zumindest die meisten Sportler würden Zucker meiden, halte ich meiner Erfahrung nach für zu weit hergeholt.
Meine langjährigen Erfahrungen sind da halt anders gelagert.
Da wurde und wird sich über die Jahrzente teilweise sehr viel über Zuckeraustauschstoffe unterhalten und diese benutzt. Gerade was die Industrie der Zuckeraustauschstoffe ( "künstliche Süßstoffe")
als "Alternative" zu raffiniertem Zucker/Industriezucker betrifft, war der Bereich und der Bereich der ganzen Diätproduktindustrie lukrativ. Auch die Werbung dieser Industrien sprach und spricht gezielt diese Konsumenten an.
Und ja es gibt einen Unterschied zwischen Menschen die ihren Sport ernsthaft betreiben
und jenen, die das machen " um irgendwie schlank zu werden oder zu bleiben", " ein bißchen gesünder zu leben", "mal was für sich tun wollen" und alles mal probieren , ohne sich tatsächlich zu informieren.
Mit Sicherheit ernähren sich ernshafte Sportler komplett anders als ein übergewichtiger Typ 2 Diabetiker, der das Fitnessstudio für sich entdeckt. Die erzählen einem auch nicht, das Kalorie gleich Kalorie ist.
Egal, hau rein. Ob ein halbes Pfund Snickers oder ein halbes Pfund Weintrauben - macht keinen Unterschied, Kalorie ist Kalorie, wird man von einem ernsthaften Sportler nicht zu hören bekommen.
Es gibt durchaus Menschen die da differenzieren.
Klar wird letztendlich alles vom Stoffwechel "verzuckert".
So wie Kalorie aber eben nicht gleich Kalorie ist, ist Zucker eben nicht gleich Zucker,
Und die unterschiedliche Wirkunsgweise auf den menschlichen biochemischen Stoffwechsel enorm... und damit seiner Gesundheit.
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am 13.09.2021 17:19:38 | IP (Hash): 294178764
maddi schrieb:
Die erzählen einem auch nicht, das Kalorie gleich Kalorie ist.
Egal, hau rein. Ob ein halbes Pfund Snickers oder ein halbes Pfund Weintrauben - macht keinen Unterschied
Sorry, aber schreibst Du in dem Beispiel gerade wirklich von gleichen Kaloriemengen?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 13.09.2021 23:42:37 | IP (Hash): 281481309
Nein.
Mein Beispiel bezieht sich auf die Aussage Kalorie ist Kalorie.
Von einer Kalorienmenge war nicht die Rede.
Das ein halbes Kg Snickers eine andere Energiedichte und Kalorienanzahl als ein halbes Kg Weintrauben hat versteht sich von selbst. Sehe ich hier aber als irrelevant an,
denn es geht um die Aussage Kalorie wäre gleich Kalorie.
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am 14.09.2021 07:45:30 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Nein.
Mein Beispiel bezieht sich auf die Aussage Kalorie ist Kalorie.
...
Sehe ich hier aber als irrelevant an,
denn es geht um die Aussage Kalorie wäre gleich Kalorie.
...und das ist auch so! Eine Kalorie ist die Maßeinheit für Energie, genauer: Der Wärmemenge. Jetzt müsstest Du mir einmal erklären, wie die Kalorie - genau wie jede andere Maßeinheit wie z.B. Kilo oder Meter - etwas anderes als sie selbst sein kann. Der Logik Deiner Aussage zufolge, würde das bedeuten, dass 1 Meter genauso lang ist, wie 4 Meter. Oder 1 Kilo genauso schwer wie 6 Kilo. Doch das entspricht - wie wir alle wissen (sollten!) - nicht der Wahrheit.
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am 14.09.2021 08:13:38 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
In einen Kalorienüberschuß kommt man ganz leicht. Insbesondere wenn kein trainierte Muskeln vorhanden sind und insgesamt, heutzutage, wenig (gezielte) Bewegung im Alltag vorhanden.
Da können "ein paar leere Kalorien", ganz schön zu Buche schlagen. Nicht nur was unnötige und ungünstige Fettablagerungen , sondern auch den BZ betrifft. " Kleinvieh macht auch Mist".
Ich habe auch nicht geschrieben, dass Schokolade, Bonbons und co. dem Abnehmen zuträglich sind. Die Schokolade (oder sonstige Zuckerbombe) kann sich aber gar nicht als Fett einlagern, wenn die Energiebilanz negativ ist. Schokolade hat einiges an Zucker und Kalorien, aber gerade Abnehmwillige werden durch den gelegentlichen Verzehr ihrer Lieblingssüßigkiet motiviert und bleiben damit eher am Ball als jene, die sich unnötigerweise für eine 360-Grad-Radikaldiät entschieden haben. Merke auch: Viel Zucker macht (noch) keinen Diabetes! Da hätten schon viele - inklusive meiner eigenen stark übergewichtigen Schwester mit ganz normalen BZ-Werten - ein Problem, die sehr viele Kohlenhydrate oder Zucker verzehren, aber völlig normale Zuckerwerte haben. Das Problem liegt auch gar nicht so sehr am Zucker, sondern an den Kohlenhydraten allgemein bzw. einer ungünstigen Nahrungszusammenstellung und einer entsprechend ungesunden Bilanz, die zu ÜG/Adopositas führt.
maddi schrieb:
Wenn dem so wäre, wäre es dem Körper, den Organen, Muskeln, Sehnen, Sinnesorganen, dem biochemischen Stoffwechsel des Menschen völlig egal welche Nahrungsmittel er geliefert bekommt.
Kalorien sind eben nicht gleich Kalorien. Auf den Inhalt kommt es defintiv an.
Und natürlich kann man sowohl auf sehr ungesunde Art ( also für den menschlichen Organismus auf schädliche Weise ) sowohl abnehmen als auch zunehmen.
Es kommt defintiv darauf an, was der Mensch zu sich nimmt.
Nicht umsonst gibt es den Spruch : " Der Mensch ist was er isst".
Platt, alt aber stimmig.
Jede Diät bzw. Ernährungs- und Bewegungsweise, die unsere Schwimmhilfen schmelzen lässt basiert einzig und allein auf dem Grundsatz: "Calories in vs. Calories out". Darauf wollte ich hinaus! Es gibt keine anderweitige Möglichkeit die Fettdepots zu reduzieren, als mehr Energie durch das bloße "Existieren" (Grundumsatz), Sport und sonstige Bewegung zu verbrauchen, als wir über die Nahrung zu uns nehmen. Leider haben sich in unserer gut verdienenden Wohlstandsgesellschaft ungesunde Verhaltensweisen wie eine zu hohe Kalorienzufuhr durch hochkalorische Nahrungsmittel bei gleichzeitig wenig Bewegung etabliert. Das sehen wir nicht nur auf dem Papier anhand der (theoretischen) dramatischen Entwicklung der Anzahl an übergewichtigen und adipösen Personen, sondern wird auch bei einem Blick auf die Straße deutlich, wo in unseren Breitengraden und Zeiten viele Leute deutlich mehr Reserveren mit sich heruMTRagen, als sie aus gesundheitlicher Sicht sollten. Für den Abnehmerfolg ist die genaue Nahrungszusammensetzung aber weitesgehend komplett egal. Heißt konkret: Wenn ich z.B. 1.500 Kalorien am Tag über die Nahrung zu mir nehme und insgesamt 2.500 Kalorien brauche, wäre der Abnehmerfolg zwischen zwei Gruppen, die genau diese Kalorienmengen (1.500) einmal in Form von Gemüse und Obst und das andere Mal in Form von Zucker und Kohlenhydraten zu sich nehmen, der gleiche, wenn sie die Kaloriengrenze auch einhalten. Ich schreibe bzw. schrieb ja auch gar nicht, dass jene Ernährungweise der zweiten Gruppe gesund sei, sondern, dass der Abnehmerfolg einzig und allein auf dem richtigen Grundsatz: "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch" beruht.
maddi schrieb:
Mit Sicherheit ernähren sich ernshafte Sportler komplett anders als ein übergewichtiger Typ 2 Diabetiker, der das Fitnessstudio für sich entdeckt. Die erzählen einem auch nicht, das Kalorie gleich Kalorie ist.
Egal, hau rein. Ob ein halbes Pfund Snickers oder ein halbes Pfund Weintrauben - macht keinen Unterschied, Kalorie ist Kalorie, wird man von einem ernsthaften Sportler nicht zu hören bekommen.
[/quote]
Doch, wenn besagter Sportler sich ein wenig auskennt sollte er das auch wissen. Das was Du hier verbreitest, ist genau das, wovor ich weiter oben mit Bezug auf die diversen nicht-wissenschaftlichen Artikel in den verschiedensten Fitness-Magazinen gewarnt habe: Gefährliches Halbwissen bzw. Nichtwissen. Jetzt wundert mich auch nicht mehr, dass Du gute Erfahrung mit dem "Wissen" der Fitnessstudienkollegen gemacht hast. Nichts für ungut, ja? ;-)
Bearbeitet von User am 14.09.2021 09:56:47. Grund: . -
am 14.09.2021 08:58:34 | IP (Hash): 13425187
maddi schrieb:
Nein.
Mein Beispiel bezieht sich auf die Aussage Kalorie ist Kalorie.
Von einer Kalorienmenge war nicht die Rede.
Das ein halbes Kg Snickers eine andere Energiedichte und Kalorienanzahl als ein halbes Kg Weintrauben hat versteht sich von selbst. Sehe ich hier aber als irrelevant an,
denn es geht um die Aussage Kalorie wäre gleich Kalorie.
Was Du geschrieben hast, ist "ein Pfund ist ein Pfund", und das ist absolut sinnbefreit und steht hier überhaupt nicht zur Diskussion.
Niemand bestreitet, dass ein Pfund Weintrauben weniger Fett ansetzen lässt als ein Pfund Snickers.
Hier schreiben wir, dass 1 kcal Weintrauben genauso viel Energie enthält wie 1 kcal Snickers, und dass man sich auch mit Weintrauben mästen kann, wenn man sich damit zu viele kcals einverleibt.
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am 14.09.2021 09:48:58 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Hier schreiben wir, dass 1 kcal Weintrauben genauso viel Energie enthält wie 1 kcal Snickers, und dass man sich auch mit Weintrauben mästen kann, wenn man sich damit zu viele kcals einverleibt.
.
Ganz genau! -
am 25.09.2021 13:08:57 | IP (Hash): 2026821909
Hier noch ein Nachtrag für die User, die nicht so richtig an der Beimischung von Zucker glauben wollen.
https://www.youtube.com/watch?v=OK6lNw6vVso
Der Arzt ist auch bekannt bei den Ernährungs-Docs und hilft Diabetikern davon runter zu kommen.
Ein Buch von denen habe ich mir auch gekauft, das mir jetzt teilweise auch weiter hilft.
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am 25.09.2021 13:29:41 | IP (Hash): 2071634620
Lieber Helmuth...irgendwie verstehst du offenbar nicht, was wir schreiben.
Niemand hat die Zuckerfallen der Lebensmittelindustrie bezweifelt. Aber all das ist ein alter Hut...ich denke, du wirst hier niemanden finden, der das nicht weiß. Warum glaubst du denn, dass ausgerechnet uns Diabetikern genau dieses Wissen fehlt?
Ich kann dir nur nochmal zu einer Diabetiker- und/oder Ernährungsschulung raten, damit du wichtiges Basiswissen erwerben kannst. -
am 25.09.2021 14:31:34 | IP (Hash): 2026821909
Erinnere dich mal an deinen Satz -Das ist alles Quatsch-
Und was für dich Quatsch ist, ist einem Neuling mit Diabetes sicherlich nicht bekannt.
Deshalb noch mal ganz speziell für dich; Das ist eine allgemeine Information die nicht von mir stammt.
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am 25.09.2021 14:42:16 | IP (Hash): 2071634620
Du verstehst wirklich nicht, was geschrieben wird.
Der Link, den du am 10.09. gepostet hast, war hahnebüchener Quatsch. Es waren lauter Produkte, die selbstverständlich Zucker enthalten.
Es ist ja in Ordnung, dass du im Netz die Informationen suchst, die dir fehlen...aber nochmal: Warum glaubst du, dass diese Informationen auch allen anderen fehlen? Wir alle haben die Möglichkeit, uns zu informieren...und tun dies auch...nicht erst seit heute.
Die Sendung, die du verlinkt hast, wurde vom NDR bereits mehrfach ausgestrahlt. Ich z. B. habe sie (ich glaube) schon zwei mal gesehen. -
am 25.09.2021 15:16:51 | IP (Hash): 2026821909
Du siehst das alles viel zu sehr von deiner Seite. Ist ja gut für dich wenn du soviel über die Dinge Bescheid weißt. Andere wissen es eben nicht, die essen weiter ihre Pizza, oder wie hier ein einem Thema über die Currywurst.
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am 25.09.2021 21:18:42 | IP (Hash): 647398975
Helmuth schrieb:
Du siehst das alles viel zu sehr von deiner Seite. Ist ja gut für dich wenn du soviel über die Dinge Bescheid weißt. Andere wissen es eben nicht, ...
Wir sehen alle alles zuerst immer von unserer jeweils eigenen Seite. Das ist völlig normal. Und völlig normal haben wir alle mal als Nichtwisser in Bezug auf die Wirkung von Nahrung auf den eigenen Blutzucker angefangen. Dabei haben wir alle irgendwann anfangen müssen zu akzeptieren, dass es zu dem Thema reichlich unterhaltsamen Informationsmüll gibt, und zwar in allen Medien, auch in denen der Apotheker und der Ärzte und der Krankenkassen.
Klar habe ich bei Zuckerkrankheit auch zuerst an Zucker gedacht und bestimmt ein viertel Jahr gebraucht, bis ich begriffen hatte, dass der große Anteil an Kohlenhydraten an meinem täglichen Essen den größten Anteil an meinem viel zu hohen BZ hatte und nicht die eine oder andere Spur von Zucker z.B. in einem Gewürz.
Und in der aktiven Selbsthilfe haben wir dann immer gelästert, wenn wieder ein Typ 2 Tabletter zum INSULINER aufrücken und lernen durfte, dass das Insulin nicht für das böse Fett sondern für die gesunden Kohlenhydrate berechnet und gespritzt werden muss.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 25.09.2021 23:09:10 | IP (Hash): 1174178405
Heute, in Zeiten des Internet ist doch spätestens nach Durchsicht der Dritten aufgerufen Seite klar
das Kohlenhydrate der Feind sind und Zucker „nur ein Teil“ der täglichen Kohlenhydrate ist.
Wenn ich einkaufen gehe und ein neues Produkt auswähle interessieren mich die Gesamt-Kohlenhydrate.
Wieviel davon Zucker sind interessiert mich erst in zweiter Linie - wenn ich überhaupt danach schaue.
Ob mein Blutzucker schnell oder langsam ansteigt ist „für mich“ nicht von Belang,
wie hoch er steigt schon.
Ich bin mit etwas mehr als einem Jahr noch ein Anfänger gegen einige Andere hier
aber heutzutage hat man den Vorteil der massenhaften Information im Netz.
Das da auch mal Schrott dabei ist und man auch mal diesem Schrott aufsitzt
merkt man doch recht schnell.
Geht nachsichtig mit uns Anfängern um - auch ihr seit mal Anfänger gewesen.
Nachtrag:
Manchmal braucht man einen zum reden. Helmuth teilt seine Erfahrungen hier.
Ich bin hier nicht ganz so mitteilungsbedürftig und kommentiere nur Fragen - wenn ich kann.
Dafür wissen mein bester Freund und seine Mutter wann ich meinen nächsten Termin bei der Dia habe,
was ich die Woche über gegessen habe und meine Zuckerwerte.
Mein Freund hält mich schon für bekloppt :-)
Gruß
und gute Nacht.
Peter
______________
—————————————-
Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,6 (ich arbeite daran)
Bearbeitet von User am 25.09.2021 23:24:47. Grund: Nachtrag -
am 26.09.2021 11:57:59 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Jede Diät bzw. Ernährungs- und Bewegungsweise, die unsere Schwimmhilfen schmelzen lässt basiert einzig und allein auf dem Grundsatz: "Calories in vs. Calories out". Darauf wollte ich hinaus! Es gibt keine anderweitige Möglichkeit die Fettdepots zu reduzieren, als mehr Energie durch das bloße "Existieren" Heißt konkret: Wenn ich z.B. 1.500 Kalorien am Tag über die Nahrung zu mir nehme und insgesamt 2.500 Kalorien brauche, wäre der Abnehmerfolg zwischen zwei Gruppen, die genau diese Kalorienmengen (1.500) einmal in Form von Gemüse und Obst und das andere Mal in Form von Zucker und Kohlenhydraten zu sich nehmen, der gleiche, wenn sie die Kaloriengrenze auch einhalten. Ich schreibe bzw. schrieb ja auch gar nicht, dass jene Ernährungweise der zweiten Gruppe gesund sei, sondern, dass der Abnehmerfolg einzig und allein auf dem richtigen Grundsatz: "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch" beruht.
Ich würde eine ungesunde Art Gewicht zu verlieren nicht als Abnehmerfolg deklarieren.
Natürlich muß man weniger Kalorien zu sich nehmen , wenn man Gewicht verlieren will.
Oder mehr Bewegung in den Alltag einbauen, die einen auch ins schwitzen und schneller atmen kommen läßt.
Bei dem einen nach 3 Minuten, bei einem anderen nach 30 Minuten - je nach individueller Fitness.
Dennoch läßt sich die gesamte Problematik des Gewichts verlierens nicht alleinig auf diese einfache, vemeintliche goldene Regel reduzieren.
Der Stoffwechsel des menschlichen Organismus ist da schon etwas komplizierter.
Ein Mensch der einfach nur weniger isst, also weniger Kalorien zu sich nimmt als er benötigt,
wird Wasser und Muskelmasse verlieren.
Auf der Waage läßt sich dann eine Gewichtsabnahme verzeichnen.
Für eine kurze Zeit. Dann geht der Organismus in den Hungerstoffwechsel über.
Als Selbstschutzreaktion.
Der Mensch verliert seine Leistungsfähigkeit, wird gereizt , müde, schlapp, etc.
Der Nährstoffmangel schädigt den Organismus , die Muskeln, die Organe.
Das Herz ist ein Organ und Muskel.
Die Gewichtsabnahme stoppt.
Aus Selbstschutzgründen wird der menschliche Organismus alles tun
um einen weiteren Gewichtsverlust zu vermeiden.
Der Mensch wird "bewegungsfaul".
Versucht jedwede Art des Kalorienverlustes, besser des Energieverlustes , zu verhinden,
indem er inaktiver wird.
Will der Mensch weiterhin einfach nur an Gewicht verlieren,
müßte er noch weniger Kalorien zu sich nehmen.
Und diversen Heißhungerattacken und Fressanfallgelüsten widerstehen.
Oder kommt wie Magersüchtige auf kreative Ideen ; um zu versuchen sich selbst,
als den eigenen Körper zu bescheißen und ihm z.B. ein Sättigungsgefühl vorzugaukeln.
Indem er z.B. Klopapier isst und viel Wasser trinkt.
Der nächste frisst vielleicht 5 Kilo von irgendwas in sich rein, nur um es wieder zu erbrechen.
Denn kein Mensch schafft es dem Hunger zu widerstehen,
so lange er nicht gewaltsam von Nahrungsquellen aller Art fern gehalten wird.
Oder sich in einer Umgebung befindet, in der es keine Nahrungsquellen gibt.
Schlußendlich,
wenn man "das Spiel" , den Stoffwechsel immer weiter nach unten treibt;
immer tiefer und intensiver in einen Hungerstoffwechsel geht,
wird der Körper anfangen sich selbst zu verdauen und entstehende, schwere Organschäden
werden dem Gewichtsverlust ein "schnelles" und qualvolles Ende bereiten.
Ja, der Mensch kann sich ganz schlank , sogar bis zum Tode hungern.
Oder gehungert werden.
"Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch"
Eine Diät funktioniert auf dem Wege.
Diäten , also Wege die Kalorienzufuhr zu reduzieren und den menschlichen Organismus in einen Hungerstoffwechsel zu bringen, gibt es unendlich viele.
Die meisten Menschen halten eine Diät nicht lange durch,
da Hunger nun mal eine sehr starke, treibende Kraft ist
und der menschliche Organismus nicht daran interessiert ist sich schädigen zu lassen.
Hunger ist ein Signal, in Form eines Gefühles, des Körpers, der dem überleben dienen soll.
Wie so viele Signale des Körpers, die er in Form von Gefühlen und Empfindungen mitteilt
Nach der Diät folgt dann der berühmte JO JO Effekt.
Mit ständigen Diäten kann man seinen Körper auch gut schädigen und statt "erfolgreich abzunehmen" immer fetter werden und dennoch einen Nährstoffmangel besitzen und sich in einem Hungerstoffwechsel befinden.
Sobald der Körper einen Nährstoffmangel bemerkt, sendet er Signale der unterschiedlichsten Art.
Und geht in den Hungerstoffwechsel über. Aus Selbstschutzgründen.
Ist der Zustand erreicht und man will aus dem Hungerstoffwechsel wieder raus, bringt es nichts -außer einer Gewichtszunahme an Fett , einen Jo Jo Effekt- wenn man dann einfach wieder mehr Kalorien zu sich nimmt.
Es müßte an sich altbekannt sein, dass Diäten eben nichts bringen,
sondern letztendlich fett und krank machen.
Und nicht selten der Einstieg in eine Eßstörung sind, vor allem bei jungen Mädchen.
Alleinig mit FDH oder friss weniger kommt man nicht weit.
Nur die richtige Nährstoffzusammensetzung, die den Abstieg in einen Hungerstoffwechsel verhindert, trotz reduzierter Kalorienzunahme und/oder mehr Bewegung,
kann einen tatsächlichen Abnehmerfolg in Form von Fettverlust
("überschüssige Energereserven") bringen.
Da kann man auch schon hier und da Hunger haben.
Hunger haben ist aber nicht automatisch gleich hungern.
Da geht es eben gerade nicht um Diät/en ( "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch"),
sondern um eine langfristig gut durchhaltbare und aushaltbare Ernährungsumstellung.
Welche dem Körper die Nährstoffe zuführt, "in Form von Kalorien", die er benötigt.
Um mehr Bewegung, also langfristige Verhaltensänderungen die gut durchzuhalten/auszuhalten sind. Also etwas völlig anderes als eine Diät.
Ein Mensch, der aus einem Hungerstoffwechsel heraus will, den er nicht nur durch hungern
(verminderte Kalorienzufuhr) erreichen kann,
sondern auch dadurch , dass er zu viele leere Kalorien die er zu sich nimmt,
kann das nur schaffen, indem er seinem Organismus die benötigte Nährstoffzusammensetzung gibt.
Dabei kann es zuerst eine kleine Gewichtszunahme geben.
Ist der Körper wieder gut mit den Nährstoffen versorgt die er braucht,
hebt er den Notalarmzustand ,also den Hungerstoffwechsel wieder auf.
Dann kann eine sinnvolle Ernährungs- und Verhaltensumstellung beginnen
und er langfristig und quasi "automatisch" Gewicht verlieren werden -
Wenn man nicht ständig zu viele leere Kalorien zu sich nimmt.
Wann er wie viel Energie / sinnvolle Kalorien benötigt ist von Tag zu Tag unterschiedlich.
Wie man "Kalorien abbauen" kann altbekannt.
Eine sinnvolle Kalorienanzahl sollte der Mensch zu sich nehmen, sein Grundbedarf definitiv gedeckt sein.
Und dieser ist bei jedem Menschen halt individuell,
Wie auch die Nährstoffzusammensetzung die er benötigt.
Oder man fängt wieder eine Diät an... "Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch".
Man kann sich prima ein Leben lang in diesem Hamsterrad befinden.
Diät - Jojo Effekt- Diät - Jojo Effekt, etc.
Der menschliche Körper ist mehr als eine mathematische Formel a la :
"Kalorienzufuhr vs. Kalorienverbrauch"
Wenn das so einfach runter zu brechen wäre, gäbe es keine fetten Menschen - im Hungerstoffwechsel.
Nur schlanke Menschen - im Hungerstoffwechsel.
Und meine persönliche Vermutung -
Alle mit einem gestörten Hunger - als auch Sättigungsgefühl.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 26.09.2021 12:06:31 | IP (Hash): 568834681
Was verstehst Du bitte unter einer leeren Kalorie?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 26.09.2021 14:25:13 | IP (Hash): 2071634620
Hugin66 schrieb:
Geht nachsichtig mit uns Anfängern um - auch ihr seit mal Anfänger gewesen.
Nachtrag:
Manchmal braucht man einen zum reden. Helmuth teilt seine Erfahrungen hier.
Hallo Hugin...natürlich hast du Recht, dass man mit Anfängern nachsichtig umgehen sollte. Das tue ich in der Regel auch (und ich glaube, ich spreche da für eine Vielzahl der hiesigen User) aaaber...leider bin ich von Helmuths oberlehrerhaftem Gehabe sehr genervt. Er postet hier seine zweifelhaften Links und gibt sein seltsames, offenbar ergoogeltes, Wissen von sich...und erwaretet dabei, dass andere das ernst nehmen. Wie soll man denn jemanden ernst nehmen der einem User, der über seine Potenzprobleme schreibt, was von Sellerie und Krabben vorfaselt, sich dann noch beschwert, wie sehr es ihm stinkt, dass andere User sich um hilfreiche Tips bemühen...oder die Sache mit der Zwiebel??
Wir sind ja hier in einem Forum, das sich ausschließlich mit Diabetes befasst und nicht bei verstehen Sie Spaß...
Aber okay...ich werde versuchen nachsichtig zu sein...das hört für mich allerdings da auf, wo neue User durch Falschinformationen verunsichert werden...
Schönen Sonntag für alle!
Bearbeitet von User am 26.09.2021 17:51:36. Grund: Tippfehler1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.09.2021 11:04:16 | IP (Hash): 72970431
Einmal noch, weil's so schön war (vielleicht solltest Du ja einen neuen Fred in einem anderen Forum dazu eröffnen, @Maddi):
Zum Abnehmen braucht man praktisch immer ein Kaloriendefizit habe ich oben geschrieben. Das stimmt und wird auch von Dir offenbar nicht angezweifelt. Wo bitte habe ich aber angegeben, dass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist? Die nächste Frage, deren Beantwortung mich brennend interessieren würde: Was verstehst Du unter einer "Crash-Diät"? Bitte versuche mir nicht weis machen zu wollen, dass ein schneller Gewichtsverlust per se immer schädlich und ungesund ist. Das ist er nämlich nicht, solange man intelligent vorgeht. Soll heißen: Genügend Protein und Krafttraining, dazu natürlich ausreichend Obst und Gemüse. Viele deutlich zu dicke Personen profitieren von einer umgehenden Verbesserung ihrer Gesundheit durch ein großes kcal-Defizit und einer entsprechend größeren wöchentliche Fettabnahme. Im Vergleich dazu ist eine langsame Gewichtsabnahme auch nicht für jeden die richtige Wahl. Diese "Diäten" bzw. Ernährungsumstellungen sind nicht besser, weil sie uns langsamer unserem Wunschgewicht näher bringen, denn dafür müssen wir sie ganz einfach auch länger durchführen, was für unseren Körper genauso "bedrohlich" wirkt!
Die ideale Diät bzw. Ernährungsumstellung gibt es daher nicht! Jeder, der abnehmen will (und/oder sollte) muss die Ernährungsform finden, die das Fett abschmelzen und sich dauerhaft durchführen lässt. Als ich vor 2 Jahren bei einer Größe von 1,82 Meter noch 145 kg auf die Waage brachte, hätte ich mich z.B. strikt gegen populäre Low-Carb-Diäten entschieden. Und auch heute mit so viel weniger Gewicht ist trotz wiederholten Versuchens eine Low-Carb-Ernährungsweise einfach nicht das richtige für mich, da ich mich damit nicht wohl fühle. In den 80er-Jahren war es das Fett, das uns angeblich zunehmen ließ, später wurden Kohlenhydrate verteufelt und heute soll der Zucker der Advocato Diaboli unserer Gesundheit sein. Fakt aber ist: Nichts davon macht Dich per se dick. Die Kalorien sind es, die wir im Auge behalten müssen. Oft entscheiden wir uns aber dafür, eben dies bleiben zu lassen und schaufel alles, was bei 3 nicht auf dem Baum ist massenhaft in uns rein. Auch Sport zum Ausgleich der Kalorienaufnahme und Verbesserung/Erhalt unserer Gesundheit fehlt, was wiederum eine Gewichtszunahme leichter Realität werden lässt. Daher noch einmal: Ich sage/schreibe nicht, dass eine einseitige Trenddiät nach oben geschildertem 1-Lebensmittel-Prinzip sinnvoll oder gesund ist, aber ich behaupte - und habe damit recht - dass die Menschen die die Diäten durchführen und folglich ihre Entscheidungen den dauerhaften oder ausbleibenden Erfolg begründen. Oft essen wir nach einer "Diät" wieder zu viel und nehmen wieder zu. Das Problem mit ausbleibendem Erfolg oder Jo-Jo ist also NICHT die Wahl der Diät/Ernährungsumstellung mit großem kcal-Defizit oder fehlenden Nährstoffen, sondern - nach der "Diät" - in fast allen Fällen das "große Fressen" (Pun-intended!) NACH Einfahren des Erfolges. Ob mit Low Carb, High Carb, LCHF, Paleo, Keto oder sonst was. Das Problem sehe ich eher darin, dass diese Personen das richtige Ess- und Bewegungsverhalten lernen müssen, was erst einmal keine leichte Aufgabe ist, wenn man einen gesunden Lebensstil nicht von Klein auf eingeübt hat.
Nun, den "eingeschlafenen Stoffwechsel" den Du hier beschreibst, ist nichts anderes als ein vielfach falsch wiedergegebener "Halb"Mythos. Diesen findest Du in vielen Fitnessmagazinen, deren Seriösität ich oben ja schon einmal angezweifelt habe und dies auch weiterhin tue. Denn während der Körper durch das geringere Körpergewicht - logisch - auch weniger Kalorien in Ruhe verbraucht (= RMR), gehören Behauptungen wie ein "Einschlafen des Stoffwechsels", "es erfolgt eine irreversible Schädigung des Stoffwechsels durch ein zu großes kcal-Defizit" oder "die Tatsache, dass irgendwann gar kein Fett mehr verbrannt wird" ins Reich der Mythen, verunsichern zu unrecht alle Hand von Personen, die eine Gewichtsreduktion dringend nötig hätten und haben somit weder in facheinschlägigen Artikeln noch sonst im Sinne irgendwelcher "nützlicher" Ernährungsberatungstipps was verloren! Was Du hier beschreibst, ist eine normale Anpassung des Körpers an das geringere Gewicht, die weder durch eine geringe wöchentliche Fettabnahme, wie sie häufig empfohlen wird, noch durch Muskelaufbau gänzlich verhindert werden kann! ABER: Wer auf intelligente Art und Weise mit entsprechenden diätetischen und sportlichen Maßnahmen Muskeln gegen Fett "tauscht", verhindert einen "zu großen" Rückgang der RMR. Gänzlich verhindern lässt sich diese aber trotzdem nicht. Schlussendlich stoppt aber unserer Fettverbrennung auch bei großem Runterhungern, sprich im Bereich eines sehr niedrigen KFA, viel Sport und wenig essen auch dann nicht! Bedenke auch, dass 1kg Muskelmasse erst einmal aufgebaut werden muss und selbst dann würdest nicht nur in der Theorie sondern auch in der Praxis nur ca. 13 kcal pro Tag mehr verbrauchen. Du müsstest Dir also schon Arnold Schwarzenegger's Muskelmasse zu legen, damit der Mehrverbrauch an kcal durch Muskelmasse einen WIRKLICH nennenswerten Unterschied in der täglichen Energiebilanz ausmacht!
In diesem Sinne können wir es jetzt wirklich gut sein lassen, oder @Maddi? ;-)
Bearbeitet von User am 28.09.2021 13:54:14. Grund: . -
am 27.09.2021 11:07:48 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Was verstehst Du bitte unter einer leeren Kalorie?
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Das würde mich auch interessieren. Vermutlich Lebensmittel mit einem (sehr) geringen Nährwert, welche speziell von den vielzitierten Fitness-Mags übertrieben als "leere Kalorien" bezeichnet werden. -
am 27.09.2021 11:15:44 | IP (Hash): 987346647
Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 27.09.2021 14:43:28 | IP (Hash): 72970431
Dem stimme ich zu, lieber Jürgen! Auch für mich gibt es so etwas wie "leere Kalorien" nicht. -
am 27.09.2021 19:18:59 | IP (Hash): 987346647
maddi schrieb:
Ein Mensch der einfach nur weniger isst, also weniger Kalorien zu sich nimmt als er benötigt,
wird Wasser und Muskelmasse verlieren.
Auf der Waage läßt sich dann eine Gewichtsabnahme verzeichnen.
Für eine kurze Zeit. Dann geht der Organismus in den Hungerstoffwechsel über.
Als Selbstschutzreaktion.
Der Mensch verliert seine Leistungsfähigkeit, wird gereizt , müde, schlapp, etc.
Der Nährstoffmangel schädigt den Organismus , die Muskeln, die Organe.
Das Herz ist ein Organ und Muskel.
Die Gewichtsabnahme stoppt.
Aus Selbstschutzgründen wird der menschliche Organismus alles tun
um einen weiteren Gewichtsverlust zu vermeiden.
Der Mensch wird "bewegungsfaul".
Versucht jedwede Art des Kalorienverlustes, besser des Energieverlustes , zu verhinden,
indem er inaktiver wird.
Will der Mensch weiterhin einfach nur an Gewicht verlieren,
müßte er noch weniger Kalorien zu sich nehmen.
Und diversen Heißhungerattacken und Fressanfallgelüsten widerstehen.
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung. Sie fühlen sich vielmehr nach spätestens einer Woche körperlich und geistig sehr viel vitaler und leistungsfähiger als zuvor. Und dieser Zugewinn an Lebendigkeit nimmt auch in der Folgezeit keineswegs ab.
Zudem macht auch das Hungergefühl nach spätestens eine Woche völlig Pause und stellt sich erst wieder ein, wenn man nach dem Übergang zu regelmäßig ausreichendem Essen mal eine Mahlzeit verspätet oder auslässt.
Dass ein 100-kg-Mensch nach dem Abnehmen von 25 kgs für 25 kgs weniger Nahrung braucht, versteht sich eigentlich von selbst. Denn dass er wenigstens auf 100 wieder zunimmt, wenn er wieder die Nahrungsmengen vertilgt, die für ihn mit 100 kgs normal waren, ist doch völlig logisch, oder?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.09.2021 19:51:39 | IP (Hash): 2005997317
hjt_Jürgen schrieb:
maddi schrieb:
Ein Mensch der einfach nur weniger isst, also weniger Kalorien zu sich nimmt als er benötigt,
wird Wasser und Muskelmasse verlieren.
Auf der Waage läßt sich dann eine Gewichtsabnahme verzeichnen.
Für eine kurze Zeit. Dann geht der Organismus in den Hungerstoffwechsel über.
Als Selbstschutzreaktion.
Der Mensch verliert seine Leistungsfähigkeit, wird gereizt , müde, schlapp, etc.
Der Nährstoffmangel schädigt den Organismus , die Muskeln, die Organe.
Das Herz ist ein Organ und Muskel.
Die Gewichtsabnahme stoppt.
Aus Selbstschutzgründen wird der menschliche Organismus alles tun
um einen weiteren Gewichtsverlust zu vermeiden.
Der Mensch wird "bewegungsfaul".
Versucht jedwede Art des Kalorienverlustes, besser des Energieverlustes , zu verhinden,
indem er inaktiver wird.
Will der Mensch weiterhin einfach nur an Gewicht verlieren,
müßte er noch weniger Kalorien zu sich nehmen.
Und diversen Heißhungerattacken und Fressanfallgelüsten widerstehen.
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung. Sie fühlen sich vielmehr nach spätestens einer Woche körperlich und geistig sehr viel vitaler und leistungsfähiger als zuvor. Und dieser Zugewinn an Lebendigkeit nimmt auch in der Folgezeit keineswegs ab.
Zudem macht auch das Hungergefühl nach spätestens eine Woche völlig Pause und stellt sich erst wieder ein, wenn man nach dem Übergang zu regelmäßig ausreichendem Essen mal eine Mahlzeit verspätet oder auslässt.
Dass ein 100-kg-Mensch nach dem Abnehmen von 25 kgs für 25 kgs weniger Nahrung braucht, versteht sich eigentlich von selbst. Denn dass er wenigstens auf 100 wieder zunimmt, wenn er wieder die Nahrungsmengen vertilgt, die für ihn mit 100 kgs normal waren, ist doch völlig logisch, oder?
----------------------------------------------
Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Und noch einmal: Danke, lieber Jürgen. So wollte ich verstanden werden. Und den Zugewinn an Vitalität, Selbstvertrauen und einem stückchenweisen Rückgewinn des alten Körpergefühls beim kontinuierlichen Abschmelzen kann ich nach meiner eigenen Erfahrung zu 100 % bestätigen. -
am 28.09.2021 23:32:34 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Was verstehst Du bitte unter einer leeren Kalorie?
Kohlehydrate ohne jegliche Nährstoffe/Nährstofffunktion. Keninerlei Vitamine , Mineralien, etc.
Also keinerlei Nährwert
Darunter fällt Zucker.
-
am 28.09.2021 23:45:48 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?
Ohne die Nährstoffe die der menschliche Organimus benötigt, verliert der Mensch seine Energie/Kraft.
Leere Kalorien oder auch Kohlehydrate , wie eben Zucker ( ist ja Thema des Threads) mögen kurzfristig einen Energieschub/ Kraft geben können.
Allerdings fällt dieser vermeintliche Energieschub auch wieder sehr rasch ab.
Der Körper selbst bleibt an Nährstoffen unterversorgt.
Kontraproduktiv.
-
am 28.09.2021 23:55:00 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung
Fasten und Fastenkuren sind etwas völlig anderes als Diäten.
Fastenkuren dienen dem entgiften des Körpers und sind nicht dazu da Gewicht zu verlieren.
Hier und da wird auch empfohlen vor einer Diät eine Fastenkur zu vollziehen.
Fasenkur und Diät kann man nicht miteinander vergleichen.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 29.09.2021 01:10:17 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Wo bitte habe ich aber angegeben, dass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist? Die nächste Frage, deren Beantwortung mich brennend interessieren würde: Was verstehst Du unter einer "Crash-Diät"?
- Wo bitte soll ich behauptet haben, Du hättest angegebendass eine Crash-Trend-Diät nach dem "Iss' nur das"-Prinzip sinnvoll und gesund ist?
- Ich habe nichts von einer Crash Diät geschrieben.
Mitglied schrieb:
Bitte versuche mir nicht weis machen zu wollen, dass ein schneller Gewichtsverlust per se immer schädlich und ungesund ist.
- Ich habe nichts von einer schnellen Gewichsabnahme geschrieben.
Sondern von einem Hungerstoffwechsel und Nährstoffen/Nährwerten - also einer völlig anderen Thematk.
Mitglied schrieb:
Diese "Diäten" bzw. Ernährungsumstellungen sind nicht besser, weil sie uns langsamer unserem Wunschgewicht näher bringen, denn dafür müssen wir sie ganz einfach auch länger durchführen, was für unseren Körper genauso "bedrohlich" wirkt!
- Eine Diät ist etwas völlig anderes als eine Ernährungsumstellung. Aber das habe ich ja schon lang und breit erklärt.
Mitglied schrieb:
Die Kalorien sind es, die wir im Auge behalten müssen.
Ich habe noch nie Kalorien gezählt. Und ich werde damit auch nicht anfangen.
Was ich nie gemacht habe ist auf Kohlehydrate geachtet. DAS war MEIN großer Fehler.
Mitglied schrieb:
Oft entscheiden wir uns aber dafür, eben dies bleiben zu lassen und schaufel alles, was bei 3 nicht auf dem Baum ist massenhaft in uns rein.
- Das habe ich nie gemacht.
Mein Manko war nie wirklich auf die (für mich) passenden Nährstoffkombinationen zu achten.
Mitglied schrieb:
Oft essen wir nach einer "Diät" wieder zu viel und nehmen wieder zu. Das Problem mit ausbleibendem Erfolg oder Jo-Jo ist also NICHT die Wahl der Diät/Ernährungsumstellung mit großem kcal-Defizit oder fehlenden Nährstoffen, sondern - nach der "Diät" - in fast allen Fällen das "große Fressen" (Pun-intended!)
- Nun "das große Fressen ist ein Folge/Konsequenz des Hungerstoffwechsels der bei einer Diät sehr leicht eintritt. Wer meine Ausführungen zum Hungerstoffwechsel und anschließendem JoJo Effekt nicht mag, der kann sich diese Begriffe selbst ergoogeln und sich selbst informieren, sodenn er das überhaupt mag oder will.
NACH Einfahren des Erfolges. Ob mit Low Carb, High Carb, LCHF, Paleo, Keto oder sonst was. Das Problem sehe ich eher darin, dass diese Personen das richtige Ess- und Bewegungsverhalten lernen müssen, was erst einmal keine leichte Aufgabe ist, wenn man einen gesunden Lebensstil nicht von Klein auf eingeübt hat.
Mitglied schrieb:
Nun, den "eingeschlafenen Stoffwechsel" den Du hier beschreibst, ist nichts anderes als ein vielfach falsch wiedergegebener "Halb"Mythos. Diesen findest Du in vielen Fitnessmagazinen, deren Seriösität ich oben ja schon einmal angezweifelt habe und dies auch weiterhin tue.
- Vor allem findet man das in Humanbiologiebüchern.
Mitglied schrieb:
Denn während der Körper durch das geringere Körpergewicht - logisch - auch weniger Kalorien in Ruhe verbraucht (= RMR),
- Der Kalorienverbrauch bei Ruhe richtet sich nicht nach einem Körpergewicht,
sondern nach den Muskeln/ dem Muskelaufbau.
Gut trainierte Muskeln "verbrauchen" im Ruhezustand mehr Kalorien/Energie"
als schwaches, untrainiertes Muskelgewebe.
Darum wird ein Mensch mit hohem Körperfettanteil und wenig/untrainierter Muskelmasse, wenn er auf der Couch liegt auch schneller fett als ein untrainierter Mensch.
Das Körpergewicht alleine sagt so erst mal gar nichts aus.
Es ist nun mal ein Unterschied ob 80 KG trainierte Muskelmasse oder 80 KG Fett auf der Couch pausieren.
Mitglied schrieb:
gehören Behauptungen wie ein "Einschlafen des Stoffwechsels", "es erfolgt eine irreversible Schädigung des Stoffwechsels durch ein zu großes kcal-Defizit"
- Ich habe von keiner irreveriblen Schädigung des Stoffewechsels gesprochen.
Ich habe über den Weg in einen Hungerstoffwechsel mit seinen Folgeerscheinungen geschrieben.
Da geht es nicht nur um Kalorien, sondern auch sehr existentiell um Nährstoffe ,
die der Körper nun mal benötigt.
Und wie gesagt, jeder der sich über den menschlichen Stoffwchechsel informieren will, kann das selbst tun. Genügend med. Fachliteratur gibt es ja dazu.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 29.09.2021 12:01:36 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Naja, Nährwert ist in allererster Linie die Energie, denn ohne die geht gar nichts, oder?
Ohne die Nährstoffe die der menschliche Organimus benötigt, verliert der Mensch seine Energie/Kraft.
Leere Kalorien oder auch Kohlehydrate , wie eben Zucker ( ist ja Thema des Threads) mögen kurzfristig einen Energieschub/ Kraft geben können.
Allerdings fällt dieser vermeintliche Energieschub auch wieder sehr rasch ab.
Der Körper selbst bleibt an Nährstoffen unterversorgt.
Kontraproduktiv.
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper - sind für Personen, die sich regelmäßig bewegen und die Muskeln beanspruchen kein Problem. Auch Zucker in Form von Kuchen, Gummibärchen oder Smarties muss man nicht gleich verteufeln. Im Gegenteil: (Hobby)Sportler können die Glukose - vorrangig aus "guten" KH-Quellen - ausgezeichnet für die Energieversorgung nutzen, vergleichbar dem Benzin eines Autos. Von "leeren Kalorien" im Sinne eines geringen Nährwerts kann also beim besten Willen keine Rede sein.
Probleme machen Kohlenhydrate in erster Linie erst dann, wenn wir uns damit mästen, an Fett zunehmen und die Glyko-Speicher durch Sport und Bewegung nicht wieder leeren. Durch die Kombi: Einlagerung von Kohlenhydraten, Fett und der Abgabe von körpereigenem Fett an andere Organe kann es in der Folge zu gesundheitlichen Problemen, nämlich Insulinresistenz und einer Fettleber kommen (= das Phänomen, das Nicolai Worm folgerichtig "Menschenstopfleber" nennt), was erklärt, warum der überwiegende Anteil der NAFLD/IR-Patienten adipös ist oder zumindest einen zu hohen KFA vorzuweisen hat. Denn diese Personen tragen nicht nur zu viel von den gelben Zellen mit sich herum - sie überschwemmen auch ihre Glyko-Speicher mit einer häufig KH-lastigen Ernährung bei gleichzeitig viel zu wenig Bewegung!
Als Faustregel kann daher empfohlen werden: Je mehr Fett wir mit uns herum tragen und umso inaktiver wir sind, desto weniger "müssen" wir auf KH zurückgreifen.
Bearbeitet von User am 29.09.2021 12:02:53. Grund: . -
am 29.09.2021 12:05:34 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Vielleicht fangen wir hier mal an:
Die von Menschen aus Fastenkuren veröffentlichten Erfahrungen widersprechen weit mehrheitlich dieser Beschreibung
Fasten und Fastenkuren sind etwas völlig anderes als Diäten.
Fastenkuren dienen dem entgiften des Körpers und sind nicht dazu da Gewicht zu verlieren.
Hier und da wird auch empfohlen vor einer Diät eine Fastenkur zu vollziehen.
Fasenkur und Diät kann man nicht miteinander vergleichen.
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will.
Dass wir beim Fasten durch die geringere Kalorienaufnahme auch gleichzeitig Fett als netten Nebeneffekt schmelzen lassen können, ist Dir aber klar, oder? ;-) -
am 29.09.2021 12:28:15 | IP (Hash): 1861569473
maddi schrieb:
Sondern von einem Hungerstoffwechsel und Nährstoffen/Nährwerten - also einer völlig anderen Thematk.
Unter sogenanntem Hungerstoffwechsel verstehe ich den Ersatz von KHs als Hauptenenergieträger durch Fett. Wird auch medizinisch gezielt zur Gewichtsabnahme eingesetzt, weil damit bei negativer Energiebilanz vergleichsweise einfach auch körpereigenes Speicherfett verbraucht wird.
Und dabei muss in keiner Weise auf Mikronährstoffe und Ballaststoffe verzichtet werden, also auf die von Dir so betonten Nährstoffe und Nährwerte außer der Energie, oder?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 29.09.2021 14:01:30 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
Unter sogenanntem Hungerstoffwechsel verstehe ich den Ersatz von KHs als Hauptenenergieträger durch Fett. [/quote]
Das wäre dann eine ketogene Diät.
Bei der allerdings auf die Zufuhr von existentiell wichtigen Nährstoffen , eben durch die Nahrungszusammensetzung geachtet wird. Dort wird auch nicht komplett auf Kohlehydrate verzichtet.
Und ja, mit dieser Diät kann man auch in einen Hungerstoffwechsel kommen.
Bei der ketogenen Enährung/Ernährungsumstellung soll es jedoch
um eine generelle Umstellung der Ernährug gehen.. was keinen dauerhaften Hungerstoffwechsel meint !
Sondern eine Stoffwechsel, der "sich daran gewöhnt" einen Großteil der Energie, die der menschliche Körper benötigt, aus Eiweiß und Fetten zu beziehen.
Also eine Nahrungs- und Stoffwechselumstellung die zu keiner Mangelernährug führt, da die benötigten Nährstoffe nicht fehlen, sondern nur aus einer anderen Nahrungszusammensetzung bezogen werden.
Dabei muß der Mensch nicht hungern- also seinen Körper unterversorgen.
Wie ich ja sagte: Es gibt X Wege in einen Hungerstoffwechsel zu gelangen.
Den kann man auch mit einem viel zu viel an falscher Nahrung erreichen,
man muß da nicht einmal für hungern.
Der Hungerstoffwechsel den ich meine geht immer mit einer Unterversorgung an existentiell wichtigen Nährstoffen einher.
Zumeist auf dem Wege der Kalorienreduktion.
Deswegen habe ich gesagt das Kalorie eben nicht gleich Kalorie ist.
Denn es kommt im Wesentlichen nun mal auf die Nahrung an, die Mensch zu sich nimmt.
Da Kohlehydrate nun man bekanntlich die höchste Anzahl an Kalorien/schnell verfügbarer Energie
besitzen, kann man da auch die meisten Kcal einsparen.
Insbesondere bei Kohlehydraten die für den menschlichen Organsimus keinerlei Nährwerte beinhalten, also das was ich mit leeren Kalorien umschreibe.
Da schließt sich der Kreis und man ist wieder beim Thema Zucker
und Zuckerfallen in Lebensmitteln angelangt.
-
am 29.09.2021 14:13:49 | IP (Hash): 2071634620
Was du schreibst @maddi ist nicht richtig.
1 Gramm Kohlenhydrate hat 4,1 kcal
1 Gramm Eiweiß ebenfalls 4,1 kcal
1 Gramm Fett hat 9,3 kcal
1 Gramm Alkohol 7,1 kcal
Kohlenhydrate haben also keineswegs die höchste Anzahl an Kalorien. -
am 29.09.2021 14:28:08 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper -
Nein, sind sie nicht.
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Das Gehirn braucht allerdings keine Unmengen an Kohlehydraten und schon gar keine leeren.
Mitglied schrieb:
Kohlenhydrate - auch wenn grundsätzlich verzichtbar für den menschlichen Körper - sind für Personen, die sich regelmäßig bewegen und die Muskeln beanspruchen kein Problem.
Sofern der Sportler kein Diabetiker ist. Und Kohlehydrate, vor allem leere, nicht generell im Übermaß verzehrt werden, ob nun eine Diabetes vorliegt oder nicht.
Wobei der Diabetiker Typ 2 der z.B. mit Metformin ausreichend behandelt werden kann einen gewaltigen Vorteil besitzt, denn er kann nicht unterzuckern.
Eine leicht erreichbare Überzuckerung ist da das Hauptproblem.
Um niedrige BZ Werte müssen hingegen alle Diabetiker ringen.
Wenn ich jemals einen Unterzucker erreichen sollte würde ich auch Gummibärchen essen.
O.K. eher einen Apfel oder Weintrauben.
Aber im Grunde kann ich da nicht mitreden, denn derzeit liegt die Wahrscheinlichkeit zu unterzuckern nicht vor.
Für mich und meinen Diabetes machen leere Kalorien insbesondere Form von Kohlehydraten
oder auch anderen Energieträgern daher einfach keinen Sinn.
Sie belasten nur meinen Organismus. Und würden mir eh nur Heißhungerattacken bescheren.
Aber das kann jeder für sich so sehen wie er will.
Wer leere Kalorien zu sich nehmen will (nicht muß) ,kann das doch tun.
Das entscheidet jeder Mensch für sich selbst.
-
am 29.09.2021 14:45:04 | IP (Hash): 1861569473
maddi schrieb:
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Sorry, aber das ist abgrundtief FALSCH: Im Blutkreislauf gibt es in keinem Zusammenhang Kohlenhydrate. Die werden schon im Darm in einzelne lösliche Bestandteile und die in Moleküle zerlegt.
Vorschlag zur Güte:
Das Hirn ist unsere größter Einzelverbraucher an Energie. Normal nehmen wir die mit Kohlenhydraten in der Form von Glukose auf. Der Glukose-Energiegehalt ist das, was mit kcal bezeichnet wird.
Daneben braucht das Hirn auch Vitamine und SpurenElemente, die wir meistens mit den kcal-reichen Sättigungsbeilagen essen. Die lassen sich allerdings ALLE auch mit kcal-armen Gemüsen essen, so dass dem Hirn auch mit sehr wenigen KHs nichts wichtiges entgeht.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 29.09.2021 15:25:31. Grund: Ergänzung -
am 29.09.2021 14:57:28 | IP (Hash): 281481309
Zuckerle schrieb:
Was du schreibst @maddi ist nicht richtig.
1 Gramm Kohlenhydrate hat 4,1 kcal
1 Gramm Eiweiß ebenfalls 4,1 kcal
1 Gramm Fett hat 9,3 kcal
1 Gramm Alkohol 7,1 kcal
Kohlenhydrate haben also keineswegs die höchste Anzahl an Kalorien.
Ja, das sind alles Energielieferanten.
Deren Verstoffwechselung aber nun mal unterschiedliche Auswirkungen hat,
auch was den Blutzuckeranstieg betrifft.
-
am 30.09.2021 13:05:55 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
maddi schrieb:
Das Organ Gehirn benötigt Kohlehydrate. Daraus zieht es seine Energie.
Sorry, aber das ist abgrundtief FALSCH: Im Blutkreislauf gibt es in keinem Zusammenhang Kohlenhydrate. Die werden schon im Darm in einzelne lösliche Bestandteile und die in Moleküle zerlegt.
Ich antworte mal hiermit: https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/gehirnstoffwechsel/4122
Und stelle die Frage warum bei einer Unterzuckerung der Einsatz sogenannter schneller Kohlehydrate, in Form von einfachen ( schnell verstoffwechselbaren) Zuckerarten empfohlen wird.
......................................................
Die Natur hat jedem Menschen einen eigenen Kopf geschenkt - damit er denken kann was er will. -
am 30.09.2021 15:13:15 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Ich antworte mal hiermit: https://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/gehirnstoffwechsel/4122
Und stelle die Frage warum bei einer Unterzuckerung der Einsatz sogenannter schneller Kohlehydrate, in Form von einfachen ( schnell verstoffwechselbaren) Zuckerarten empfohlen wird.
Der Körper kann Kohlenhydrate selbst herstellen (Glukoneogenese). Die Behauptung, dass Kohlenhydrate essentiell sind, ist also nichts anderes als ein weit verbreiteter Irrglaube, dem schon viele anheim gefallen sind. Vereinzelt kann es aber notwendig sein, auf Lebensmittel zurückzugreifen, die schnell ins Blut gehen und den BZ steil ansteigen lassen (z.B. bei Hypoglykämien bei Diabetikern). Wer sich also kohlenhydratarm (No Carb ist praktisch nicht durchführbar) ernähren möchte, kann das selbstverständlich auch als Nicht-Diabetiker tun, muss den Energiebedarf dann aber selbstverständlich mithilfe der beiden anderen Makronährstoffe Protein und Fett abdecken.
Bearbeitet von User am 30.09.2021 15:26:22. Grund: . -
am 30.09.2021 16:21:04 | IP (Hash): 1383354434
@maddy
Dein Link sagt Glukose für’s Hirn und nicht Kohlenhydrate, und Dein Link sagt, dass die Glukose durch Ketonkörper ersetzt werden kann. Ketonkörper sind Fett.
Bis Unterzucker hab ich wohl nicht gelesen, aber Unterzucker kommt bei gesunden Menschen nur nach vielen Minuten extremer Anstrengung vor und gibt sich durch die verstärkte Glukoseausgabe der Leber dann praktisch von selbst in wenigen Minuten.
Bei Menschen mit Diabetes kann Unterzucker häufig vorkommen, wenn sie direkt oder indirekt eine zu große Dosis BZ-senkender Medis nehmen. Dagegen hilft auf längere Sicht die Anpassung der Dosen und in der Situation eine nach Möglichkeit passende Menge an Glukose z.B. in der Form von Traubenzucker. Das ist ein sogenannt schnelles Kohlenhydrat, aber in den Kreislauf gelangt es nur in einzelne Moleküle aufgelöst, und an diesen einzelnen Molekülen kann niemand mehr in irgendeiner Weise feststellen, od sie aus nem Dextro-Täfelchen, aus nem Snickers oder nem Berliner oder nem Löffel Honig kommen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 30.09.2021 21:38:33 | IP (Hash): 281481309
"Dein Link sagt Glukose für’s Hirn und nicht Kohlenhydrate, und Dein Link sagt, dass die Glukose durch Ketonkörper ersetzt werden kann. Ketonkörper sind Fett. "
O. K. Dann versuche ich es hiermit :
https://www.beschaeftigte.uni-stuttgart.de/uni-services/mein-arbeitsplatz/dokumente/ernaehrungsheft_web.pdf
und zitiere daraus :
"Kohlenhydrate sind in Form von Glucose die wichtigste Energiequelle
für das menschliche Gehirn. " Seite 22.
Nicht viel anderes steht in dem ersten Link.
Es wird nur anders beschrieben.
Ich zitiere von dort die Absätze, die ich meine : " Der Energieumsatz des Gehirns eines Erwachsenen beträgt etwa 20 Watt, wozu pro Minute 7 mMol ATP (Adenosintriphosphat) synthetisiert werden müssen.
Zur Bereitstellung der energiereichen Phosphate benötigt das Gehirn eine dauernde Zufuhr von Glucose über die Durchblutung. .... Chronische Verminderungen der Plasma-Glucosekonzentration treten bei längerandauerndem Fasten auf.
Hierbei können vom Gehirn neben Glucose weitere Substrate verstoffwechselt werden, hauptsächlich Ketonkörper (besonders beta-Hydroxybutyrat und Acetoacetat).
Diese können bis zur Hälfte der Glucoseaufnahme ersetzen. Voraussetzung hierfür ist ein Anstieg der Plasmakonzentration der Ketonkörper. " Zitat Ende.
Ich übersetze das wie folgt:
Hauptlieferant für den Gehirnstoffwechsel sind Kohlehydrate.
Kohlehydrate die schneller und direkter und auf anderem Wege als Fett und Eiweiss verstoffwechselt werden können.
... "Diese können bis zur Hälfte der Glucoseaufnahme ersetzen.."
Da die Natur findig ist und verschiedene Mechanismen des Überlebens parat hat,
ist das wichtige Organ Gehirn auch in der Lage aus Fetten und Eiweiß - einen Teil- seiner benötigten Energie zu ziehen.
-
am 30.09.2021 22:28:40 | IP (Hash): 1383354434
In der Langfristbehandlung von Epilpsie besonders bei Kindern und Jugendlichen ist ketogene Ernährung Standard, wenn Medis nicht vertragen werden oder ausreichend wirken. Und zwar ketogen mit nur 20g KH/Tag und eng begrenzter Proteinaufnahme. Passt nicht zum jungen Geschmack, und das ist der Hauptgrund für Abbrecher. Ansonsten gibt es keine Ernährungsform, die intensiver beobachtet worden wäre. Und bei der Beobachtung sind auch für's Hirn KEINE negativen Auswirkungen beobachtet worden. Im Gegenteil: Erstaunlich viele Ärzte sehen in der ketogenen Ernährung Vorteile, die sie allerdings in der allgemeinen Situation des Ernährungsmarktes für reine Theorie halten.
Nachtrag:
https://www.diabetesdaily.com/learn-about-diabetes/complications/diabetes-complications/ketones-what-you-need-to-know/
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 30.09.2021 23:07:05. Grund: Ergänzung -
am 01.10.2021 14:50:52 | IP (Hash): 281481309
hjt_Jürgen schrieb:
In der Langfristbehandlung von Epilpsie besonders bei Kindern und Jugendlichen ist ketogene Ernährung Standard, wenn Medis nicht vertragen werden oder ausreichend wirken. Und zwar ketogen mit nur 20g KH/Tag und eng begrenzter Proteinaufnahme. Passt nicht zum jungen Geschmack, und das ist der Hauptgrund für Abbrecher. Ansonsten gibt es keine Ernährungsform, die intensiver beobachtet worden wäre. Und bei der Beobachtung sind auch für's Hirn KEINE negativen Auswirkungen beobachtet worden. Im Gegenteil: Erstaunlich viele Ärzte sehen in der ketogenen Ernährung Vorteile, die sie allerdings in der allgemeinen Situation des Ernährungsmarktes für reine Theorie halten.
Nachtrag:
https://www.diabetesdaily.com/learn-about-diabetes/complications/diabetes-complications/ketones-what-you-need-to-know/
Ja, das liegt ja eben daran, dass der Gehirnstoffwechsel in der Lage ist einen Teil seiner benötigten Energie eben aus Fetten/Eiweiss zu gewinnen.
Die katogene Ernährung ist ja auch nicht ganz ohne Kohlenhydrate.
Während einer katogenen Diät oder auch Ernährungsumstellung machen sich die Änderungen im Stoffwechsel , auch im Hirnstoffwechel bemerkbar.
Hab gelesen, dass das irgendwo als "katogene Gippe" bezeichnet wurde.
Ein Ausdruck den ich für irrefühend halte.
Jedenfalls macht sich die Reduzierung von Kohlehydraten,
- die eben der Hauptlieferant für das Glycogen sind, die das Gehirn benötigt-
während der Stoffwechselumstellung, in Form von Kopfschmerzen, Unkonzentriertheit/Konzentrationsschwäche Nervosität/Unausgeglichenheit,
leichte Reizbarkeit, "schwaches Nervenkostüm" - individuell, wie immer, bemerkbar.
Bei dem einen mehr, bei dem anderen weniger.
Das sind Symptome der Stoffwechselumstellung ,
die nach erfolgreicher Umstellung wieder verschwinden.
( Wie vor allem in ersten Link schon beschrieben)
Und wie gesagt, in der katogenen Ernährung sind ja Kohlehydrate enthalten.
Nur eben nicht als Hauptlieferant, sondern in sehr reduzierter, jedoch ausreichender Form !
im Vergleich zu einer "normalen Ernährung" - was immer das auch sein soll.
Die Frage ist halt wie viele und welche Kohlehydrate jeder Mensch/menschliche Organismus benötigt.
(benötigt.. und nicht zu sich nehmen will. Da gibt es ja eben oft Diskrepanzen,
in Form von mehr Kohlehydrataufnahme als tatsächlich benötigt)
Die Antwort darauf ist Jedenfalls, wie immer, indivduell.
Der Hungerstoffwechsel an sich ist kein Mythos Allenfalls ein blöder Ausdruck für die
Fähigkeit des menschlichen Stoffwechsels/Organismus , sich (begrenzt) auf unterschiedliche Nährstoffversorgungssituationen einstellen zu können.
Wobei der Schuß bei einer ständigen Über -als auch Unterversorgung halt nach Hinten los gehen kann. Jede Medaille hat (mind.) 2 Seiten.
-
am 01.10.2021 16:28:33 | IP (Hash): 422584779
maddi schrieb:
Die Frage ist halt wie viele und welche Kohlehydrate jeder Mensch/menschliche Organismus benötigt.
(benötigt.. und nicht zu sich nehmen will. Da gibt es ja eben oft Diskrepanzen,
in Form von mehr Kohlehydrataufnahme als tatsächlich benötigt).
20 Gramm sagt die ketogene Ernährung bei Epilepsie, und das bei Hirnen, die noch in Entwicklung und Wachstum stehen. Und trotz engmaschiger Beobachtung sind bei mehreren Jahren mit dieser Ernährungsweise KEINE Mangelerscheinungen bekannt.
Aus meiner Sicht machen wir uns das Leben auch mit dem Begriff Diät schwer. Das englische "diet" bedeutet hauptsächlich Ernährngsweise, also die Art, wir jemand sich normal ernährt, und erst in zweiter Linie und dann meistens auch entsprechend gekennzeichnet eine zeitlich begrenzte Sonderernährung, also das, was wir als Diät bezeichnen.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 01.10.2021 17:25:13 | IP (Hash): 1257585646
Hallo Maddi,
erfahrungsgemäß kannst du, um in Ketose zu bleiben, bis zu 50g KH am Tag zu dir nehmen. Wenn du mit 40g oder gar 30g ein bisschen darunter bleibst, bist du auf der sicheren Seite.
No Carb wäre zwar theoretisch möglich*), bringt dir aber keinen weiteren Vorteil. Mit den 30 oder 40g kann man schon ganz schön viel anfangen. Ich brauche beim Gang durch den Garten z.B. nicht die Himbeeren und Brombeeren am Strauch hängen zu lassen und kann mir etliche davon schmecken lassen. Auf jeden Fall muss ich mein Vit. C nicht als Brausepulver einnehmen.
Beste Grüße, Rainer
*) Du musst wirklich keine KH essen, um die Glukoseversorgung des Gehirns sicher zu stellen. Dein Körper kann mit der Glukoneogenese aus Eiweißbestandteilen ausreichend Glukose herstellen. Das ist auch sehr wichtig, sonst könnte man ja höchstens 24 Stunden Fasten überleben und die Menschheit wäre längst ausgestorben.
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.10.2021 04:53:11. Grund: BBCodes -
am 04.10.2021 11:32:48 | IP (Hash): 72970431
maddi schrieb:
Ich habe noch nie Kalorien gezählt. Und ich werde damit auch nicht anfangen.
Du musst auch keine Kalorien zählen. Da eine Fettabnahme aber einzig und allein aus einer negativen Energiebilanz resultiert und wir häufig nicht wissen, wie viel wir eigentlich essen - "Verschätzungen" von mehreren hundert bis 1.000 Kalorien sind keine Seltenheit! - empfehle ich es aber.
maddi schrieb:
Nun "das große Fressen ist ein Folge/Konsequenz des Hungerstoffwechsels der bei einer Diät sehr leicht eintritt. Wer meine Ausführungen zum Hungerstoffwechsel und anschließendem JoJo Effekt nicht mag, der kann sich diese Begriffe selbst ergoogeln und sich selbst informieren, sodenn er das überhaupt mag oder will.
Den "Hungerstoffwechsel" den Du hier beschreibst, ist - wie ich ja bereits schrieb - nichts anderes als ein natürliches Absinken des Ruhevebrauches in Folge des geringeren Körpergewichtes durch einen geringeren KFA. Wer an einer Fettabnahme interessiert ist, kann das aber nicht verhindern, sondern den geringeren Energieverbrauch nur annähernd mit Muskelaufbau "ausgleichen". Aber auch der geschieht nicht von heute auf morgen, sondern braucht seine Zeit und einiges an Hingabe und Motivation. Es ist natürlich klar, dass Du mit 60 kg weniger, kalorienmäßig auch mit einigen kg Muskelmasse mehr nicht so viel essen kannst wie zuvor. Die geringere Fettabnahme durch weniger kcal-Verbrauch "Hungerstoffwechsel" zu nennen ist m.E. übertrieben, da irreführend.
maddi schrieb:
Vor allem findet man das in Humanbiologiebüchern.
So wird das gerne behauptet, aber die Schlussfolgerungen des Hungerstoffwechsels aus den Ausführungen wissenschaftlicher Erkenntnisse sind in der Regel daneben. Bereits in den 40er-Jahren wurde mit dem "Minnesota Starvation Experiment" das Gegenteil der heute gängigen (aber falschen) Ausführungen über den Hungerstoffwechsel bewiesen.
maddi schrieb:
Gut trainierte Muskeln "verbrauchen" im Ruhezustand mehr Kalorien/Energie"
als schwaches, untrainiertes Muskelgewebe.
Darum wird ein Mensch mit hohem Körperfettanteil und wenig/untrainierter Muskelmasse, wenn er auf der Couch liegt auch schneller fett als ein untrainierter Mensch.
Das Körpergewicht alleine sagt so erst mal gar nichts aus.
Es ist nun mal ein Unterschied ob 80 KG trainierte Muskelmasse oder 80 KG Fett auf der Couch pausieren.
Nur etwas mehr, liebe Maddi. Dass ein Couch-Potato mit einem höheren KFA schneller zunimmt, als jemand mit einem höheren Anteil an Muskelmasse und wenig Fett, ist erst einmal schlichtweg Unsinn.. Jemand, der z.B. 150 kg schwer ist, einen hohen KFA und eine RMR von z.B. 2.500 kcal hat, kann im Vergleich mit einem sportlichen Menschen, der 80 kg wiegt und mehr Muskelmasse als Person 1 hat, in Ruhe trotzdem einen höheren Verbrauch durch die höhere Masse haben und damit langsamer "verfetten" als Person 2.
1 kg Fett verbraucht ca. 4 kcal, während 1 kg Muskeln ca. 13 kcal und NICHT, wie häufig behauptet, 100 kcal vebrennen. Wer also 1 kg Fett schmelzen lässt und 1 kg Muskeln aufbaut, verbraucht unterm Strich lediglich 9 zusätzliche kcal. Das ist schlicht und ergreifend eine einfache "In vs. out Rechnung". Damit die zusätzliche Muskelmasse also nicht nur optisch sondern auch im Hinblick auf den Energieverbrauch wirklich einen nennenswerten Unterschied ausmacht, müsstest Du schon 10 kg Muskelmasse und mehr aufbauen, was ein Absinken der RMR durch den geringeren KFA - wie bereits mehrfach geschrieben - trotzdem nicht verhindert.
Bearbeitet von User am 04.10.2021 11:55:00. Grund: . -
am 04.10.2021 20:37:38 | IP (Hash): 281481309
Mitglied schrieb:
Du musst auch keine Kalorien zählen. Da eine Fettabnahme aber einzig und allein aus einer negativen Energiebilanz resultiert und wir häufig nicht wissen, wie viel wir eigentlich essen - "Verschätzungen" von mehreren hundert bis 1.000 Kalorien sind keine Seltenheit! - empfehle ich es aber.
Ich hab von den 40 Kg die ich leider zugenommen habe inzwischen 21 KG wieder abgenommen
Ganz ohne Kalorien zählen.
Das werde ich auch weiterhin so machen.
Mein Körper ist keine Maschine die immer gleich funktioniert und dieselbe Menge an Brennstoff bedarf. Der Bedarf an was auch immer, ist unterschiedlich.
Zudem esse ich bewußt.
Mitglied schrieb:
Die geringere Fettabnahme durch weniger kcal-Verbrauch "Hungerstoffwechsel" zu nennen ist m.E. übertrieben, da irreführend.
Wo soll ich das geschrieben haben ?
Das ist defintitiv nicht meine Definition von Hungerstoffwechsel.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.10.2021 12:20:05 | IP (Hash): 992510210
maddi schrieb:
Mein Körper ist keine Maschine die immer gleich funktioniert und dieselbe Menge an Brennstoff bedarf. Der Bedarf an was auch immer, ist unterschiedlich.
Zudem esse ich bewußt.
Nun, Du musst Deine Energiezufuhr im Zuge des Abschmelzens natürlich immer wieder - um ein paar Kalorien - an den neuen Bedarf anpassen. Da Deine Methode offenbar funktioniert, kannst Du das Kalorienzählen - wie bereits erwähnt - bleiben lassen. Ich persönlich summiere am Ende des Tages bzw. bereits bei meinen Überlegung, was ich essen werde, immer die zugeführte Energiemenge, also die Kalorien, und ziehe davon die im Rahmen der Betätigung verbrannten Kalorien ab. Gerade am Anfang kann es schwer sein, da den Überblick zu behalten.
Mitglied schrieb:
Wo soll ich das geschrieben haben ?
Das ist defintitiv nicht meine Definition von Hungerstoffwechsel.
Das ist die Definition der Allgemeinheit. Du hast oben mehrfach erwähnt, dass ein Absinken der RMR - wenn ich das richtig in Erinnerung habe - zum Hungerstoffwechsel und damit zum Jo-Jo-Effekt. Eine Wiederzunahme des Körperfetts sei also - in erster Linie??? - ein Problem des langsamen Stoffwechsel in Folge der Diät. Nun, das ist selbst bei harten Diäten mit hohem Kaloriendefizit fast nie der Grund für das "Wiederbefüllen", also nicht auf die Diätform, sondern SEHR oft auf das Verhalten der Diätenden nach dem Abnehnem zurückzuführen. Auch sollte klar sein, dass niemand mit 70 kg Fett weniger genauso viel essen kann, sprich: genauso soviel Kalorien vebrennt, wie mit besagten 70 kg Fett mehr. Wie bereits mehrfach geschrieben, kannst Du ein Absinken der RMR nur annähernd mit Krafttraining und Sport - also mittels Muskelaufbau - ausgleichen. Aber selbst mit 15 oder 20 kg Muskeln zusätzlich - die man ja erst einmal mit viel Hingabe, Leidenschaft und Motivation mühevoll aufbauen muss - wirst Du dann weniger essen dürfen. Auch der Energievebrauch bei Bewegung und Sport ist trotz Muskelmasse mit z.B. 90 kg nicht so hoch, wie z.B. mit 150 kg. Allerdings wärst Du angesichts der höheren körperlichen Fitness dann sehr wahrscheinlich leistungsfähiger, würdest länger durchhalten und damit in Folge auch mehr Kalorien verbrennen. -
am 19.02.2022 03:49:48 | IP (Hash): 1478555883
Das ist aber ein rüder Ton.
Es stimmt im übrigen nicht das man für einen Pizzateig Zucker braucht. Der Hefe genügen die Kohlehydrate vom Mehl absolut. Es dauert einfach nur etwas länger bis der Teig aufgeht. Und der Zucker der von der Industrie zugesetzt wird, ist eigentlich unnötig bzw. Man kann größtenteils darauf verzichten. Natürlich schmeckt das Essen besser aber ist iauch ungesünder nicht umsonst gibt es immer mehr Übergewicht. Und ich begreife ganz ehrlich warum zum Beispiel in Wurst Zucker rein muss. Aber süss ist halt Belohnung. Und deshalb ist es wichtig nicht nur für Diabetiker sich dessen bewusst zu sein.und bei bekommt weder ein Salatdressing noch Tomaten eine extraportion Zucker.
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am 19.02.2022 13:14:02 | IP (Hash): 4155150
Jakob schrieb:
Das ist aber ein rüder Ton.
Es stimmt im übrigen nicht das man für einen Pizzateig Zucker braucht. Der Hefe genügen die Kohlehydrate vom Mehl absolut. Es dauert einfach nur etwas länger bis der Teig aufgeht. Und der Zucker der von der Industrie zugesetzt wird, ist eigentlich unnötig bzw. Man kann größtenteils darauf verzichten. Natürlich schmeckt das Essen besser aber ist iauch ungesünder nicht umsonst gibt es immer mehr Übergewicht. Und ich begreife ganz ehrlich warum zum Beispiel in Wurst Zucker rein muss. Aber süss ist halt Belohnung. Und deshalb ist es wichtig nicht nur für Diabetiker sich dessen bewusst zu sein.und bei bekommt weder ein Salatdressing noch Tomaten eine extraportion Zucker.
Zucker ist billig und sorgt für Geschmack man braucht also von den anderen Zutaten weniger und weniger hochwertige.
Das ist der Hauptgrund für den massiven Zuckereinsatz in der Industrie .