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Diabetis 2
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am 05.11.2021 06:25:07 | IP (Hash): 935550438
Hallo!
Habe seit 6Jahren Diabetis2, aber dies auf leichte Schulter genommen. Bin im Diabetis Langzeit-
programm. Bedeutet alle 3Monate Blutabnahme, da kam noch 2019 Darmkrebs entfernung
dazu. Habe ca 19KG Übergewicht, seit Oktober ist mir richtig bewusst wie gefährlich ich
überhaupt Lebe. Habe mir Ergometer und kleine Gewichte 2,5KG und Gymnastik Bänder gekauft.
Als erstes habe ich mir Personenwaage mit Analyse gekauft. Auf Zucker verzichte ich total,
ab und zu mal Süßigkeiten im Monat 1mal. Von Oktober bis heute ca 5KG Gewicht verloren.
Ziel ist es in 29Tagen, Gewicht auf 80KG zu reduzieren. Dazu mache ich nicht nur übungen,
sondern viel Bewegen mache Spaziergang wenn Wetter es zulässt von 2,5KM täglich.
Manchmal auch morgens und Abends,
Mein Medikamentenplan für Diabetis2 sieht folgendermaßen aus.
1/ Metforim Lich 1000mg
2/ Candesartan12,5mg 98Tabl.
3/ Janumet 1000mg 100Filmtabletten
4/ Lercanidipin 20mg 100Filmtabletten
5/ Rosuvastatin 20mg 98 Filmtabletten.
Meine Langzeitwerte für Zucker liegt zur Zeit bei 7,7 Tendenz fallend.
Ärztin möchte dies unter 6,5 bekommen.
Bin froh dass es dieses Forum gibt, damit man Themen besprechen kann.
Rempi1953 -
am 05.11.2021 07:16:47 | IP (Hash): 1040372874
Hallo Rempi,
wünsche dir weiterhin viel Erfolg. 5kg weniger ist schon was und das in einem Monat!
Der Langzeitwert von 6,5 ist das offiziell empfohlene Zielwert für Typ2.
Die Erfahrung vieler zeigt jedoch das bei einem Langzeitwert von ~ 6,5 die Erkrankung in den meisten Fällen weiter fortschreitet. Das heißt man braucht im Laufe der Jahre immer mehr Medikamente und irgendwann dann auch Insulin um diesen Wert zu halten.
Viele hier, incl. mir, streben daher Werte an die Näher dran sind am Blutzuckerverlauf eines Gesunden.
Der Langzeitwert liegt dann eher so bei +/- 5,5
Eine Garantie gibt es damit trotzdem nicht aber die Chance ist gut das die Erkrankung dann über einen Langzeitraum konstant bleibt und sich vielleicht sogar etwas verbessert. Also die Medikamentendosis konstant bleibt oder man sogar etwas reduzieren kann.
Dazu reicht es aber leider nicht nur auf Zucker zu verzichten, dazu muss man alle Kohlenhydrate im Auge behalten. Also auch Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis usw.
Die Reduzierung von KH hilft übrigens auch enorm beim Abnehmen!
Hier im Forum findest du sehr viele Informationen dazu wenn du dich dafür interessierst.
Gruß Tobias2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.11.2021 08:10:14 | IP (Hash): 935550438
Hallo Turbotobi!
Danke für Antwort, Reduzierung Essenumstellung alles in Absprache nur mit Arzt. Wäre froh
wenn ich erst eimal unter 7 käme. Da müßte man eisern mithelfen, dass man die Werte
halten kann. Verzichte total auf Cola uns andere nur Mineralwasser, viel Gemüse. Genau
was Du sagst mehr Medikamenten möchte ich auf keinem Fall. Falls nötig werde ich auf
noch mehr verzichten. Möchte Dir nur Fall schildern wie man es nicht machen sollte.
Nachbarin spritzte sich Insulin. Mit Denkweiße alles ok jetzt bin ich sicher auf Kuchen.
Alle warnungen vom Arzt ignoriert, weite kuchen und noch nachmittags. Dann
mit Notruf ins Krankenhaus, rechtes Bein amputiert. Wieder zu hause kuchen essen
ging weiter, jetzt anderes Bein amputiert. So möchte ich nicht enden, dann lieber
Frei Tot. Ich kann dies nicht sehen, seit dieser Zeit kein Besuch mehr von mir. Dies
ist eine Brutale Abschreckung wenn man auf Gesundheit keinen Wert mehr legt.
Andreas -
am 05.11.2021 08:25:33 | IP (Hash): 1169570213
Rempi1953 schrieb:
So möchte ich nicht enden, dann lieber Frei Tot.
Hallo Andreas,
wenn du nicht so enden willst, dann solltest du die Diabetesmedikamente nicht in Bausch und Bogen ablehnen.
Es ist richtig und wichtig, erst einmal alles zu unternehmen, um den BZ möglichst gesund zu halten. Die Möglichkeiten sind aber bei vielen auch begrenzt. Ich glaube kaum, dass du es mit weiterem Verzicht auf irgend etwas schaffst, von deinem 7er HbA1c auf die wünschenswerten 6% zu kommen. Deshalb wäre die Ergänzung mit Medikamenten für dich sehr sinnvoll.
Mit dem HbA1c um die 7% wird sich dein Diabetes erfahrungsgemäß immer weiter verschärfen, so dass du - wenn du möglichst gesund überleben willst - langfristig sowieso nicht ohne weitere Diabetesmedikamente auskommst. Warum suchst du dann nicht lieber gleich die medikamentöse Unterstützung und versuchst die Verschärfung deines Diabetes zu verhindern oder zumindest stark zu varlangsamen?
____
Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 05.11.2021 08:25:53. Grund: BBCodes -
am 05.11.2021 09:04:26 | IP (Hash): 1040372874
Rainer schrieb:
Rempi1953 schrieb:
So möchte ich nicht enden, dann lieber Frei Tot.
Hallo Andreas,
wenn du nicht so enden willst, dann solltest du die Diabetesmedikamente nicht in Bausch und Bogen ablehnen.
Es ist richtig und wichtig, erst einmal alles zu unternehmen, um den BZ möglichst gesund zu halten. Die Möglichkeiten sind aber bei vielen auch begrenzt. Ich glaube kaum, dass du es mit weiterem Verzicht auf irgend etwas schaffst, von deinem 7er HbA1c auf die wünschenswerten 6% zu kommen. Deshalb wäre die Ergänzung mit Medikamenten für dich sehr sinnvoll.
Von einer grundsätzlichen Ablehnung konnte ich da nix lesen, nur den Wunsch nach Möglichkeit nicht noch mehr Medikamente zu brauchen.
Andreas nimmt ja schon einige Medikamente und das muss er natürlich auch weiterhin tun!
Wenn es ihm aber gelingt seinen BZ Verlauf zu verbessern gibt es die Chance das es nicht noch mehr werden. Und es gibt ja auch durchaus fälle bei denen man die Medikamente auch wieder etwas reduzieren kann.
Von komplett absetzen war keinesfalls die Rede!
Gruß Tobias
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 05.11.2021 09:39:41 | IP (Hash): 1854291739
Rempi1953 schrieb:
Möchte Dir nur Fall schildern wie man es nicht machen sollte.
Nachbarin spritzte sich Insulin. Mit Denkweiße alles ok jetzt bin ich sicher auf Kuchen.
Alle warnungen vom Arzt ignoriert, weite kuchen und noch nachmittags. Dann
mit Notruf ins Krankenhaus, rechtes Bein amputiert. Wieder zu hause kuchen essen
ging weiter, jetzt anderes Bein amputiert. So möchte ich nicht enden, dann lieber
Frei Tot. Ich kann dies nicht sehen, seit dieser Zeit kein Besuch mehr von mir. Dies
ist eine Brutale Abschreckung wenn man auf Gesundheit keinen Wert mehr legt.
Andreas
Sorry, aber da geht was durcheinander. Denn die Beine sind nicht dem Kuchen zum Opfer gefallen, sondern dem viel höher als gesunden Blutzucker!
Wenn die Frau Nachbarin sich mit dem Insulin und dem Kuchen ihren gesunden Blutzucker gemacht hätte (geht auch mit erstaunlich viel Kuchen und erstaunlich viel Insulin!), hätte sie heute noch beide Beine so funktionsfähig wie ohne Diabetes.
Aber auch ohne Kuchen kann deutlich höher als gesunder BZ für appe Beine sorgen!
Und wer nicht mit der Zeit für den gleichbleibenden BZ-Verlauf immer mehr Zuckermedis nehmen müssen will, sollte für den Langzeitzucker wenigstens um 6 sorgen, am besten noch darunter. Denn spätestens ab 6,5 ist der Typ 2 nun mal automatisch selbstverstärkend :( - Daumendrück!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 05.11.2021 13:44:50 | IP (Hash): 935550438
Hallo hjt_Jürgen!
Nehme seit meiner Diabetis stets Medikamenten die mir vom Arzt verschrieben wurden.
Da ich zu den gefärdeten Personen gehöre, würde ich meine Medikamenten nie verweigern.
Bin vom September bei Langzeit Diabetis von 8.1 auf 7.7 gekommen, aber Ärztin ist dies noch
zu wenig. Deshalb habe ich Trainingsprogramm erhöht, 15Min Ergometer Morgens+Abends.
Gymnastikband wegen Halswirbelsäule, hat nichts mit Diabetis zu tuen. Habe mich vieleicht
falsch Ausgedrückt, meinte falls ich unter 7 komme, könnte eventuell Medikamente re-
duziert werden. Aber zur Zeit auf keinen Fall, dies ließe das Programm von Diabetis nicht
zu. Auch bei Besserung der Werte muss ich die Medikamenten weiternrhmen. Nächster
BZ Termin habe ich im Januar, hoffe sehr dass Werte da schon besser aussehen.
Andreas
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am 05.11.2021 22:25:33 | IP (Hash): 1854291739
Rempi1953 schrieb:
BZ Termin habe ich im Januar, hoffe sehr dass Werte da schon besser aussehen.
Genau deswegen hab ich vor inzwischen beinahe 31 Jahren angefangen, meinen BZ selbst zu messen. Denn mit alle 3 Monate beim Dok antreten bin ich mir wie Schülerlein bei der Zeugnisausgabe vorgekommen - höchst wenig erwachsen ;(
Was für Dich passt, kannst tatsächlich nur Du herausfinden, und zwar nach diesem bewährten Rezept https://a7582688-a1e5-4056-88a2-dfd422642832.filesusr.com/ugd/32a606_db20057cf9b5496ea94c7d7d2d6f0cde.pdf Daumendrück!
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.11.2021 09:37:32 | IP (Hash): 935550438
Hallo hjt_Jürgen!
Danke ist von Dir gut gemeint, aber ich bin von Krankenkasse bei Krebsprogramm
und Diabetisprogramm angemeldet. Auf diese beiden Krankheiten, habe ich meinen
Schwerbehinderten Ausweiß erhalten. Durch diesen Grund bin ich an meinem Haus-
arzt gebunden. Es geht doch nicht alleine um BZ zu messen, gehöre zu den gefärdeten
Patienten. Alle 3Monate Blutabnahme, danach 1Tag später Gespräch mit Ärztin. Wenn es
nur um Diabetis ginge, wäre alles einfacher für mich.
Andreas
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am 06.11.2021 21:59:51 | IP (Hash): 1379967063
Klar ist die Überwachung durch die Praxis wichtig. Aber selbst messen, was deinen Blutzucker besonders in die Höhe schießt und diese Produkte meiden, ist sehr hilfreich zusätzlich. Zudem kann man mit dem regelmäßigen Messen ungefähr abschätzen, ob der Blutzucker sich bessert, gleich bleibt oder sich verschlechtert und kann dann notfalls eher dagegen steuern, als wenn man bis zu seinem Quartalstermin abwartet.2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.11.2021 07:50:41 | IP (Hash): 935550438
Hallo July95!
Danke für hilfreiche Antwort. Da ich noch nie selbstmessung durchgeführt habe,
welches gute Gerat sollte man sich dann zulegen. Geht nicht um Werbung, sondern
nur um Info, im Krankenhaus nach OP wurde BZ täglich über Finger getestet. Da ich
dies bisher noch nie gemacht habe, auch wie man dies hinterher auswertet. Werde mir
Gerät morgen kaufen, oder Bestellen wenn gleiches Gerät deutliche Preisunterschied hat.
Andreas
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am 07.11.2021 10:06:17 | IP (Hash): 633108556
Die Messgerät gibt es kostenlos bei den Herstellern zu bestellen.
Auch die Apotheken haben besten kostenlose Geräte liegen man muss nur Nachfragen.
Interessant wird es bei den Test Streifen. Wobei sich die Preise da vor allem in den Apotheken stark unteracheiden können. Online bekommt man eigentlich alle für um die 20€ für 50 stück.
Einer der größten hersteller ist Akku Check die haben verschiedene Serien im Angebot. Ich persönlich nutze zur Zeit das Modell Guide. Da kann man das Gerät mit einem Smartphone koppeln und der passenden kosteosen App die Werte übersichtlich sammeln und bei häufigem messen wird sogar ein langzeitwert errechnet, stimmt nicht 100% aber die Tendenz stimmt meistens.
Zumindest 50 Teststreifen sollte dir auch deine Ärztin verschreiben kommen, wenn sie es für nötig hält auch mehr..1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.11.2021 10:35:47 | IP (Hash): 143530734
Auch ich kann den Accu-Chek Guide empfehlen. Habe 2 Stück im Gebrauch
und die messen sehr genau - bei der Dia überprüft.
Für das eine habe ich ca 7 Euro in der Apotheke bezahlt
das andere war ein Muster und bekam ich kostenlos in der Apotheke.
Solltest du dir dieses Gerät holen und die Datenübertragung nicht benötigen
stelle im Menü auf Flugmodus - spart Batterie.
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - LZW zZ 6,3 Stand 09/21 (ich arbeite weiter daran)1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.11.2021 10:53:44 | IP (Hash): 935550438
Hallo Turbotobi!
Danke für hilfreiche Antwort, bevor ich morgen gerät kaufe werde mit Krankenkasse noch
über Kosten der Streifen nachfragen. Denn ich bin in Diabetis und in Darmkrebs im
Krankenkassen programm angemeldet. Dies bedeudet bei jeder Blutabnahme per-
sönliches Arztgespräch über weitere Therapie. Vorteil für mich Sohn ist Krankenpfleger,
so dass er bei mir den Test durchführen kann. Diese Info dass man sich die Streifen
verschreiben lassen kann, ist ja Super. Werde morgen dies alles erledigen
Das wichtigste ist erst einmal Gewichtsverlust, da Arbeite ich jetzt Eisern dran. Habe
Personenwaage mit Apps, einstellung aufn 30 Tage auf 80 KG. Wären 15KG, wede zu-
rückgehen auf monatlich ca 4Kg.
Andreas -
am 07.11.2021 12:15:15 | IP (Hash): 633108556
Für einen halbwegs zuverlässigen Überblick müsstest du leicht 3-5x am Tag testen.
Morgens nach dem Aufstehen den Nüchtern Wert und dann nach den Mahlzeiten 1-2x
Wird sicher nicht alles dein Sohn übernehmen können. Aber er kann dir mal zeigen wie es funktioniert, ist aber kein Problem das kannst du locker auch allein.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 07.11.2021 13:26:18 | IP (Hash): 935550438
Hallo!
Danke für hilfreiche Antwort, das wichtigste sohn soll zeigen wie es funzt. Dann
natürlich selber machen. Nach Darmkrebs kam ich in Reha Klinik, hier habe ich
gespräch für Diabetis Ernährungsplan. Diese Infos hatte ich auch vom Hausarzt,
leider konnte ich diese 2019 nicht richtig umsetzen. Jetzt ist Kopf frei, keine
Versuchung mehr auf Cola&andere versuchungen. In einem ist rauchen schädlich,
aber durch Stop bin ich jetzt Diabetis Patient. Ich bereue diese Entscheidung nicht,
nur dass ich auf Ausgleich zuviel Süsses gegessen habe. In dieser Zeit hatte ich auch
mein Idealgewicht von 69KG. Denke auch nicht so viel nach, nur möchte ich weiter
reduzieren. Bis Ende 2022 mochte ich bis auf 80KG herunter kommen. Aber auf
normalen Weg, ohne medikamente (meine nicht Metforim). So lange ich nicht
Spritzen muß, ist die Welt für mich in Ordnung. Da meine Frau Asiatin ist, kommt
dies sehr gut für mich. Wird viel Gemüse und vor allem Fettarm gegessen.
Andreas
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am 08.11.2021 13:57:27 | IP (Hash): 935550438
Hallo!
Heute meine große Enttäuschung, habe bei Hausarzt angerufen. Teststreifen werden nur
bei Insulin Patienten auf Rezept verschrieben. Bleibt bei mir alles beim alten, alle 3Monate
Blutabnahme mit Diabetes Typ2.
Andreas -
am 08.11.2021 17:15:19 | IP (Hash): 1235121670
Die ersten 50 Teststreifen werden ggf. auf Rezept aufgeschrieben. Alle weiteren muss man ohne Insulin selbst zahlen. Ja, ist leider so. Aber wenn du es dir leisten kannst, würde ich schon hin und wieder messen. Es ist deine Gesundheit.
Du musst ja nicht so oft messen, erstmal bspw. bei Mahlzeiten, wo du dir unsicher bist, ob du die vom Blutzucker her gut verträgst, nach 1 oder 2 Stunden messen. Liegt der Wert viel zu hoch, dann weißt du, die Mahlzeit ist schlecht. Liegt der Wert nur etwas drüber, kannst du mal die Zusammensetzung, Portionsgröße etc. ändern und nochmal schauen, ob das jetzt besser passt. Mahlzeiten, die passen brauchst du dann nicht ständig wieder messen.
Nüchternwerte reicht alle paar Wochen mal zur Kontrolle, ob du immer noch im gleichen Niveau bist, wie sonst.
Ich selbst habe keinen Typ2, bei mir war klar, dass ich bald insulinpflichtig nach meiner Diagnose werden würde. Erst wollte ich auch nicht messen, aber aus anderen Gründen. Dann habe ich mal ein paar Vergleichsmessungen gemacht, nüchtern ca. 140, 2 Stunden nach dem Essen ca. 180, aber lange oben bleibend. Dann hatte ich eine Episode mit extrem viel Sport, die Wochen habe ich insg. nur 1-2 Mal überhaupt gemessen und beide Male war der Wert nach dem Essen bei 110-120mg/dl glaube ich. Daher habe ich nicht häufiger gemessen. Als dann die Sportepisode vorbei war, dauerte es nicht lange und ich bekam Hyperglykämie-Symptome. Nüchtern war der Wert dann meist 160mg/dl. Nach dem Essen stundenlang über 200mg/dl, zum Teil auch über 300mg/dl. Der Quartalstermin wäre noch 2 Monate hingewesen, aber aufgrund der Selbstmessungen habe ich dann schnell einen Termin bekommen und konnte schnell mit Insulin anfangen.
Mit Typ2 geht es vermutlich nicht so schnell, aber mir würde es schon Sicherheit geben, hin und wieder kontrollieren zu können.
1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 08.11.2021 19:03:34 | IP (Hash): 935550438
Hallo!
Das stimmt, ab und zu werde ich es auch kontrollieren. Hoffe nur dass ich noch
lange ohne Insulin auskommen kann. Man sollte sowieso nüchtern messen, höchstens
Glas Wasser.
Andreas
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am 08.11.2021 19:29:09 | IP (Hash): 1438927617
Der kleine man mit dem einen n führt manchmal ganz schön in die Irre. Wenn Du wissen willst, mit welchem Blutzucker Du morgens aufstehst, geht das nur, wenn Du morgens mit dem Aufstehen misst. Da hast Du recht.
Aber davon weißt Du ja noch lange nicht, was Dein Blutzucker den Rest vom Tag macht. Wenn Du also z.B. wissen willst, in welche Höhen Dein Frühstück Deinen Blutzucker treibt, dann ist zum Nüchternwert auch noch der um ne Stunde nach dem Frühstück interessant.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.11.2021 07:25:20 | IP (Hash): 935550438
Hjt_Juergen!
Inzwischen weiß man doch was man essen darf, Cola&Co wird sofort bestraft. Wir müssen
auf vieles verzichten, kann man vergleichen wenn man mit Rauchen aufhört. Hier muß nur
der Kopf frei sein. Mit Diabetis2 verhält es sich ebenso, war beim Essensberater in der Klinik.
Er kann nur, Tips geben ob Patienten dies annehmen ist eine andere Frage.
Aber seit 2Monaten, nehme ich Diabetis2 nicht auf leichte Schultern. Jetzt merke ich richtig
auf was wir alles verzichten müssen. Aber jetzt merkt man auch, dass man viel Gesünder
lebt. Die Frage wieso habe ich dies alles nicht früher gemacht? Antwort der Kopf war nicht
frei, deshalb mußte ich soviel Gewicht mit rumschleppen. Dies gehört alles der Vergangen-
heit an. Jetzt Arbeite ich dran Gewicht zu reduzieren, dies ist genau so wichtig wie Diabetis2
stabil zu werden.
Mit BZ Gerät weiß nicht ob ich es kaufe, als Rentner ist mir dies alles zu teuer. Auch ohne Gerät
geht mein Zucker runter.
Andreas -
am 09.11.2021 10:46:45 | IP (Hash): 1665161748
Zu Zeiten munterer SHGs war immer ein besonderes Erlebnis, wenn wieder einer mit Typ 2 vom Tabletter zum INSULINER aufsteigen durfte:
Stellt euch vor, jetzt muss ich KHs abzählen und dafür spritzen! Und ich hatte gedacht, dass Fett das Böse ist, für das unser eigenes Insulin nicht ausreicht!
Tatsächlich ist es genau anders rum, aber ich weiß hier von keiner Ernährungsberatung, die das vermittelt.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.11.2021 13:32:54 | IP (Hash): 935550438
Hallo Juergen!
Es kann doch nur zum Aufstieg, zum DiabetiS1 geben. Wenn man auch alles ablehnt, bestes
Beispiel nach 6Jahren bin ich immer noch auf Diabetis2. mit Tendenz nach unten. Diabetis2
solange man dies unter Kontrolle hat, kann eigentlich nicht passieren. Abnehmen ist eigentlich
das wichtigste, das andere das richtige Essen.
Andreas
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am 09.11.2021 20:50:05 | IP (Hash): 1665161748
Bitte tu uns den Gefallen: nicht die Diabet is, sondern der Diabet es :)
Und ich habe Typ 2 und spritze seit 1998 Insulin. Davon hab ich aber immer noch keinen Typ 1, sondern weiter den Typ 2, der halt für den gleichbleibenden alltäglichen Blutzuckerverlauf im Rahmen von HBA1c von 6,5 und mehr mit der Zeit immer mehr immer stärkere Medikamente braucht, schließlich auch heute noch in den meisten Fällen Insulin, und auch davon in dem normalen Behandlungsrahmen immer mehr und häufig sehr viel mehr als Menschen mit Typ 1.
Alle Menschen mit Typ 2, die ich seit weit über 10 Jahren nur mit Tabletten kenne, haben ihren Blutzucker deutlich unter HBA1c 6,5 - und die meisten davon ohne Tabletten deutlich unter 6.
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am 10.11.2021 06:31:58 | IP (Hash): 935550438
Hallo Jürgen!
Natürlich hast Du recht, es ist doch nicht nur das Essen-abnehmen. Das wichtigste das
Diabetis2 wieder einwandfrei funzt ist doch die Bewegung. Mit Bewegung und Essens-
kontrolle ist man doch auf dem richtigen Weg. jeder weiß doch inzwischen nach lang-
jähriger Diabetis2 Erkrankung, wie man sich zuverhalten hat. Aber wenn irgendwann
der Heißhunger kommt, dann hat man keinen Überblick mehr. Wenn man 2-3 Monate
auf Süßes oder falsches Essen geschafft hat. Sollte dann der schwierigster Weg geschafft
sein. Aufjedenfall bei mir ist es so, dass ich aus Gesundheitlichen Gründen keine Süßig-
keiten und falsches Essen anfasse. Meine Gewichtsabnahme gibt mir recht. Da kann ich
inzwischen, nicht mehr so falsch liegen. Werde konsequent täglich weiter machen. Vor
allem Training macht wieder Spass, da es ja für eine gute Sache ist.
Andreas