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Zwangsimpfung auch für Diabetiker?
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am 06.12.2021 14:08:17 | IP (Hash): 398650272
Joa-1967 schrieb:
Die Pandemie ist durchs Impfen vorbei hiess es, jetzt nach 2 Jahren Forschung, Studien etc, kommt heraus, das ein Ende nicht in Sicht ist und wir sogar 2-3x pro Jahr impfen sollen? In 5 Jahren wenn wir net aufhören, beklagen sich vielleicht die 17-fach geboosterten über die nur 15 fach geboosterten ...
Das Intensivmedizinische Pesonal ist am Anschlag und tut uns (Biggi19 z.B.) leid? Riichtig , mir auch !!! Aaaaaber, eine sehr gute Freundin von mir war 30 Jahre in der Intensivmedizin beschäftigt und vor 5 Jahren hingeschmissen, warum ? Genau wie heute hat sie vor 15 Jahren !!!!! schon jede Woche Notfallpläne geschrieben wegen Überlastung der Station, bestimmt lügt sich mich an ...
Die Ausbreitung des Virus wäre nicht vorbei, aber die Ausbreitungsgeschwindigkeit eingedämmt sowie die schweren Verläufe deutlich abgemildert, wenn doch endlich genug Menschen das Impfangebot annehmen würden. Richtig ungerecht und auch gefährlich wird es in der weltweiten Betrachtung. Solange in den wirtschaftlich schwachen Ländern das Impfen nicht in die Gänge kommt, erreichen uns immer wieder neue Virusvarianten.
Immerhin deutlich ablesbar:
Gesamtbevölkerung in Deutschland:
70% geimpft, 30% ungeimpft
Auf der Intensivstation:
10% geimpft, 90% ungeimpft
Und noch was zur Mathematik:
Bei der Betrachtung der Verstorbenenzahl über 2 Jahre: Wir haben bis jetzt erst einen Winter und damit eine "Corona-Saison" erlebt.
Die Frage wird nicht sein, ob wir jede(r) einzelne mit dem Virus in Kontakt kommen, sondern, wie viele von uns an einem Tag und wie gut wir vor den Folgen geschützt sind.
Ja, lange vor der Pandemie war die Überlastung des medizinischen Personals längst bekannt.
Eine Anerkennung und Werbung für den Beruf zumindest durch angemessene Bezahlung, die auch für genug Fachpersonal sorgt, das nicht völlig ausgebrannt das Handtuch wirft, wird seit Jahren angemahnt.
Und doch. Wann hatten wir knapp 5000 belegte Intensivbetten und das, obwohl planbare Eingriffe zur Zeit kaum noch stattfinden?
Bearbeitet von User am 06.12.2021 15:12:55. Grund: .2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 06.12.2021 16:03:19 | IP (Hash): 72970431
Turbotobi schrieb:
Inzwischen sind auch Milliarden Dosen verabreicht worden und wirklich schlimme Nebenwirkungen sind höchst selten. Ich spreche nicht von den 2-3 tagen Fieber und Krankheitsgefühl das manche haben, das ist ja eine Impfreaktion und keine negative Nebenwirkung im eigentlichen Sinn.
Gruß Tobias
Ich schließe mich Tobias an und gebe noch zu bedenken: Die Nebenwirkungen, die angeblich durch die Impfung auftreten, müssen NICHT zwangsläufig auf diese zurückzuführen sein, nur weil die Ereginisse der Impfung und das Auftreten von Nebenwirkungen unterschiedlicher Ausprägung und Schwere zeitlich beeinander liegen. Derartige Meldungen sind gefundenes Fressen für die Sensationsmedien und die Impfgegner, zu denen - ich gebe es unumwunden zu - auch ich mich gezählt habe. Meinen Standpunkt habe ich dabei aber deutlich weniger "aggressiv" und im Gegensatz zu so vielen "Querulanten" eher "sachlich" vertreten, als dies in vielen Internetforen, vor allem der Kommentarsektion auf YouTube, der Fall war/ist. Nach viel persönlicher Recherche (im Netz, im persönlichen Umfeld,...) war mir dieses "Querstellen" irgendwann zu blöd und ich habe das Impfangebot zur Mitte November hin endlich angenommen. Vergangenen Samstag - den 4.12. - habe ich nun die zweite Impfdosis (beide Male Comirnaty von BionTech/Pfizer!) erhalten und kann Euch @Helmuth und @Joa-1967 sagen:
Dies war - bezogen auf den Stich und die Nebenwirkungen -mit Abstand die "angenehmste" Impfung, die ich je bekommen habe. Sofern medizinisch nichts dagegen spricht, zögert bitte nicht, das Impfangebot anzunehmen (alleine schon der derzeitigen allgemeinen Situation "in allen möglichen Dimensionen" wegen!). Wie Tobias schon schrieb, haben schon sehr viele Menschen die Impfung erhalten und etwaige Nebenwirkungen - falls sie überhaupt in Zusammenhang mit der Impfung zu bringen sind - sind sehr selten, was man von etwaigen Folgen durch eine COVID-Infektion leider nicht sagen kann. Hier muss auch jeder für sich selbst abwägen, ob er/sie das Risiko eingeht, an angeblich durch die Impfung induzierte mögliche Folgen, wie z.B. das polarisierende Thema "Herzmuskelentzündungen" zu erkranken oder ungeimpft den statisistisch gesehen wahrscheinlicheren Folgen einer COVID-Infektion anheim zu fallen. Und Herzmuskelentzündungen die ja jetzt angeblich häufiger nach der Impfung vor allem bei jungen Männern aufgetreten sein sollen (Inzidenz ca. 2-3 Fälle auf 100.000 Einwohner) sind unwahrscheinlicher als diese in Folge einer COVID-Infektion auftreten können (Inzidenz hier ca. 11-12 Fälle auf 100.000 Einwohner).
Genug Informationsmaterial gibt es ja und es bleibt nun Euch überlassen, auf die eingeschworenen Aluhutträger zu hören - die wahrscheinlich auch bei 'nem knackenden Keks irgendeine Art von Verschwörung erkennen würden - oder auf medizinisches Fachpersonal und die diversen Institutionen, die sich WIRKLICH eingehend mit der Datenlage befassen.
Den Stich habe ich übrigens - im Gegensatz zu anderen Impfungen - praktisch nicht gespürt und nach der ersten Impfung traten bei mir innerhalb der ersten paar Stunden leichte Schmerzen an der Einstichstelle (ähnlich einem Muskelkater) beim seitlichen Anheben des Stich-Arms auf. Das war's! Sonst waren keinerlei "Nebeneffekte", nicht einmal eine Rötung oder leichte Schwellung feststellbar. Nach der 2. Impfung war es sogar noch besser: Nach 2 Tagen bisher überhaupt keine Nebenwirkungen; nicht einmal Schmerzen im Arm.
In diesem Sinne: Keine Angst vor der Impfung!
Bearbeitet von User am 06.12.2021 16:20:42. Grund: . -
am 06.12.2021 17:21:26 | IP (Hash): 398650272
Diese Zahlen sind noch viel deutlicher
Mitglied schrieb:
Und Herzmuskelentzündungen die ja jetzt angeblich häufiger nach der Impfung vor allem bei jungen Männern aufgetreten sein sollen (Inzidenz ca. 2-3 Fälle auf 100.000 Einwohner)
Das ist eine Lebenszeitinzidenz
Mitglied schrieb:
... sind unwahrscheinlicher als diese in Folge einer COVID-Infektion auftreten können (Inzidenz hier ca. 11-12 Fälle auf 100.000 Einwohner).
und das eine wöchentliche Inzidenz.
Bearbeitet von User am 06.12.2021 17:22:10. Grund: . -
am 07.12.2021 11:05:53 | IP (Hash): 72970431
Das sind die Inzidenzzahlen für Herzmuskelentzündungen, die nach einer COVID-Impfung im Rahmen einer israelischen Studie aufgetreten sein sollen. Zitat: "Nach der Impfung trat eine Myokarditis mit einer Häufigkeit von 2,7 Ereignissen pro 100 000 Personen auf."
Und weiters steht da: "Eine SARS-CoV-2-Infektion war mit einem deutlich erhöhten Risiko für Myokarditis verbunden (11,0 Ereignisse pro 100 000 Personen)"...."Sofern eine Myokarditits nach der Impfung auftrat, blieb der Verlauf in 95 % der Fälle ein milder"....
Andere Studien lieferten jeweils vergleichbare Ergebnisse oder nur etwas höhere Inzidenzzahlen.
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am 07.12.2021 20:56:08 | IP (Hash): 1557485552
Helmuth schrieb:
es ist mein Hausarzt der mich betreut.
Ein Impfzentrum oder alles was in der Stadt liegt kann ich nicht erreichen da ich nicht mit dem Bus fahren darf. Hatte ich aber schon geschrieben.
Scheinbar wird es keine allgemeine Impflicht geben, aber für bestimmte Einrichtungen schon.
hier lesen:
https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_91270226/bericht-ampel-will-impfpflicht-im-gesundheitsbereich-ab-maerz.html
Du darfst mit dem Bus sehr wohl fahren, du brauchst allerdings einen Schnelltest. Den gibt es häufig auch bei Apotheken oder Arztpraxen.
Generell impfen sehr viele Ärzte, wo man es gar nicht glaubt. Höre dich mal um. Ich habe schon folgendes gehört, wo Menschen geimpft wurden:
- Frauenarzt
- Kinderarzt (auch Erwachsene)
- Chirurg
- Diabetologe
- HNO
- Orthopäden
- Kardiologe
Zum Teil impfen sie auch fremde Patienten, dazu gibt es Impfzentren, Impfbusse, Impfungen in Einkaufszentren, ...
Wenn du wirklich möchtest, findest du einen Weg.
Die Impfpflicht für Pflegepersonal ist übrigens nur der 1. Schritt, über die allgemeine Impfpflicht wird weiter diskutiert und immer mehr Politiker sprechen sich dafür aus. -
am 08.12.2021 06:25:11 | IP (Hash): 691767297
Moin, Moin,
ehrlich gesagt frage ich mich, warum sich überhaupt jemand impfen lassen soll? In diesen Tagen legte ein Kreuzfahrer in Bremerhaven an, der nur Geimpfte "geladen" hatte, aber von Corona befallen wurde.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 08.12.2021 07:20:47 | IP (Hash): 1949317564
ich vermute da wird es noch viele Probleme geben.
Sollen jetzt alle Menschen ihr Leben lang jedes halbe Jahr neu geimpft werden? Krasse Vorstellung.
Herr Span und alle anderen Politiker haben sich mit einer Impfung, die nur kurzzeitig hilft, völlig vertan
und kommen aus dieser Falle nicht mehr raus.
Wenn man bedenkt das es viele andere Krankheiten oder Infektionen bei denen die Viren sofort und direkt von dem Medikament angegriffen und vernichtet werden, dann stellt sich doch die Frage warum es kein Serum gibt das so auch den Virus von Corona zerstört.
Ein simples Beispiel wäre eine Vereiterung bei den Zähnen.
Das diese Impfung nicht vor einer Ansteckung schützt lässt sich an vielen Beispielen im Netz nachlesen.
Hier nur ein Beispiel.
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/corona-ausbruch-in-seniorenheim-osthofen-wird-geprueft-100.html
Schönen Tag noch.
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am 08.12.2021 09:59:28 | IP (Hash): 571606910
Lighthouse schrieb:
In diesen Tagen legte ein Kreuzfahrer in Bremerhaven an, der nur Geimpfte "geladen" hatte, aber von Corona befallen wurde.
1. wie viele von den geimpften Befallenen mussten auf Intensiv behandelt werden oder überhaupt ins kranke Haus?
2. wo Impfung zwar vor schwerem Verlauf schützt, aber nicht vor Ansteckung, brauchen wir für gegen Ansteckung halt immer noch unseren persönlichen Verstand. Und wo der weiß, dass Ansteckung umso besser funktioniert, ja zahlreicher ein Rudel auf engerem Raum zusammenlebt, müsste man eigentlich denken, dass die Kreuzfahrer es direkt auf die Ansteckung angelegt hatten ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 08.12.2021 10:47:55 | IP (Hash): 346895086
Oh je, was muß ich hier lesen?
Kurzer Abriß: Ein Thema was die Welt spaltet!
Ich selbst bin geimpft und werde Ende Januar geboostert. Meine Meinung zu dem Thema: Die Impfung kann bestimmt auf Dauer nerven, ABER derzeit ist sie das einzige Mittel, was uns vor einem schweren Verlauf schützen kann.
Ja richtig. Sie schützt nicht vor Infektion, aber vor einem schweren Verlauf! Sie ist so gesehen nur ein Strohhalm, aber auch Ertrinkende greifen bekanntlich nach diesem!
Und das ein Mittel noch nicht gefunden wurde, was das Virus besiegen kann, liegt einzig an der Zeit. Bei Corona handelt es sich um eine Zoonose. Aus dem Tierreich lange bekannt, aber beim Menschen noch nicht. Somit wird auch dagegen noch ein endgültiger Impfstoff entwickelt, aber nicht in 1 - 2 Jahren! Bis dahin also nur die Wirkstoffe, die den Schrecken ein wenig nehmen können, aber vor einer Infektion eingesetzt werden müssen. Ich werte es somit als Medikament, was man nur im Vorfeld einsetzen muß, damit es wirkt. Bei Diabetes und Bluthochdruck nehmen wir doch auch OHNE Nachfrage Medikamente.. Von Verschwörungstheorien halte ich allgemein nicht viel. Wozu in Spritzenform die Bevölkerung ausspionieren, wenn es doch über Smartphones, Laptops, PC's, Fernseher viel besser geht!
Viele Grüße
Laurana -
am 08.12.2021 11:21:23 | IP (Hash): 571606910
Laurana schrieb:
Und das ein Mittel noch nicht gefunden wurde, was das Virus besiegen kann, liegt einzig an der Zeit.
Einspruch, Euer Ehren: Es gibt jede Menge ältere Virüsse, gegen die auch noch keine Besiegung gefunden wurde. Schauen wir nur mal auf Polio. Ist weltweit seit Jahren wieder auf nem Vormarsch. Still, weil nicht so ansteckend. Die Zahlen bringen keine vielen Klicks - und auch nicht in so kurzer Zeit so viele Betroffene auf die Intensivstationen oder/und in die Kisten.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.