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Wie hoch ist (im Mittel) Euer Nüchternblutzucker?
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am 12.02.2022 23:12:08 | IP (Hash): 1243581351
Meine Frage richtet sich primär an Diabetes Typ 2-Diabetiker, die (noch) kein Insulin spritzen brauchen.
Aber auch Insulin-spritzende Diabetes Typ 2-Diabetiker und Diabetes Typ 1-Diabetiker dürfen gern antworten.
Lg
Hape -
am 13.02.2022 06:04:11 | IP (Hash): 847352625
Hape schrieb:
Wie hoch ist (im Mittel) Euer Nüchternblutzucker?
Hallo Hape,
beim Nüchtern-BZ kommt es nicht auf einen Mittelwert an, sondern eher darauf, wo er sich gewöhnlich aufhält. Abweichungen, meistens nach oben, kommen immer wieder mal vor, ohne dass man denen irgend eine Bedeutung beimessen muss. Bei einer Mittelwertbetrachtung beziehst du solche Abweichungen mit ein, was keinen Sinn macht.
Mein NBZ liegt um die 105 ... 110. Meinen ursprünglichen Wunsch, den Wert unter 100 zu bekommen habe ich aufgegeben. Dass ich das nicht erreichen kann, hängt möglicherweise mit meine Low Carb Ernährung zusammen.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 13.02.2022 19:38:05. Grund: BBCodes -
am 13.02.2022 08:20:54 | IP (Hash): 1623651424
Das ist ja mal eine interessante Frage.
Dachte echt, bei mir verändert sich der morgendliche Nüchternwert parallel zur Gewichtsreduktion. Ist bei mir anscheinend nicht so der Fall.
( Aufzeichnungen: Aus vier Monaten ).
Meine Notizen ergaben:
Die Blutzuckerwerte pendeln + - bis 10 mg/dl. Seit Beginn der Aufzeichnungen vor sich hin.
Es sind aber nicht super viele Daten. Da ich hauptsächlich wenn, nach den Mahlzeiten messe. ( Besonderheit bei neuen Gerichten ohne Erfahrungswerte )
Ausnahme der Differenz: Sie waren aus einem Grund Abends noch "recht hoch ". Kommt es mit den eingependelten Morgen-Wert auch nicht hin.
Dann schaue ich auch vor dem Frühstück "den Wasserstand" des Tages" an.
Aber Grundsätzlich kann ich den Abwärtstrend von den Werten nach dem Essen und der Gewichtsabnahme schon etwas heraus lesen/erkennen.
Kresse, Typ 2, ohne Medikamente. -
am 13.02.2022 09:01:10 | IP (Hash): 1472859299
Q 2/21 - NW 125,33 - LZW 6,6
Q 3/21 - NW 114,49 - LZW 6,3
Q 4/21 - NW 110,65 - LZW 6,0
Q 1/22 - NW 107,83
Gruß
Peter
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 01/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 13.02.2022 10:55:07 | IP (Hash): 1515891051
Hi Hugh,
mein BZ ist morgens nüchtern zwischen 100 und 115, schwankt immer ein bischen.
Mittags nüchtern so um die 95 - 100, abens auch.
Gruß,
Biggi -
am 13.02.2022 10:58:44 | IP (Hash): 1803094824
Mein Vater hat lzw 5,2 und nbz 104 ohne Medikamente -
am 13.02.2022 11:49:46 | IP (Hash): 633855037
Bis zur Leberentfettung hatte ich ein ausgeprägtes Dawn-Phänomen mit 140-160 mg/dl und mehr, wenn ich mal länger geschlafen hab wie z.B. heute bis 10 Uhr. Weil’s mich wieder mal interessiert hat, hab ich heute um 10 Uhr gemessen, 92 mg/dl.
Regelmäßig messe ich nur noch täglich um 22 Uhr rum, zu anderen Tageszeiten wie heute nüchtern seit gut 2 Jahren nur noch stichpunktartig.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Bearbeitet von User am 13.02.2022 11:53:16. Grund: . -
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am 13.02.2022 17:48:43 | IP (Hash): 1472859299
DanielaW schrieb:
Einfach mal abnehmen
???
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Typ 2 - Medikation: Siofor 1x1000 - HbA1c: zZ 6,0 Stand 01/22 (ich arbeite weiter daran) -
am 13.02.2022 17:56:25 | IP (Hash): 633855037
DanielaW schrieb:
Einfach mal abnehmen
Bei ner gezielten Leberentfettung stellt sich der messbare Erfolg in Gestalt von gesundem Nüchtern-BZ ohne Dawn-Phänomen von einem Tag auf den anderen schon nach 1 Woche ein. In der Zeit hat noch niemand nennenswert abgenommen, selbst wenn statt der dabei üblichen 600-800 kcal pro Tag gar nichts gegessen wurde.
Abnehmen braucht deutlich länger und führt häufig auch dann nicht zu dem Ergebnis, wenn tatsächlich die 15 kg abgescholzen werden, die nach DiRECT den Bestand der Remission sichern.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 13.02.2022 18:00:45 | IP (Hash): 1695281411
meine erfahrung.
bin gestartet mit 140
innerhalb 4 wochen auf 110
innerhalb 3 monaten 95 ... 100
nach 3/4 jahr 90... 95
so bis heute, 4 jahre rund um 90
hab "einfach nur" "neu essen gelernt"
2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
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am 13.02.2022 20:04:43 | IP (Hash): 1515891051
Hallo Hugh,
auch Abnehmen ist wichtig, dauert aber. Und mein BZ eine Stunde nach der Hauptmahlzeit heute Abend war bei 125.
Gruß,
Biggi1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 14.02.2022 09:08:09 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Bei ner gezielten Leberentfettung stellt sich der messbare Erfolg in Gestalt von gesundem Nüchtern-BZ ohne Dawn-Phänomen von einem Tag auf den anderen schon nach 1 Woche ein. In der Zeit hat noch niemand nennenswert abgenommen, selbst wenn statt der dabei üblichen 600-800 kcal pro Tag gar nichts gegessen wurde.
Abnehmen braucht deutlich länger und führt häufig auch dann nicht zu dem Ergebnis, wenn tatsächlich die 15 kg abgescholzen werden, die nach DiRECT den Bestand der Remission sichern.
Erste Erfolge im Hinblick auf das Abschmelzen des Leberfettes sind nach etwa 5 - 10 Prozent Gewichtsabnahme zu erwarten. Bei einer 150 kg schweren Person wären das etwa 8 bis 15 kg.
1 kg Fett = 7.000 Kalorien. Diese Kalorien müssen aber erst einmal verbrannt werden, nicht nur theoretisch sondern auch in der Praxis. Bei einem errechneten kcal-Defizit von 1.000 bis 1.500 kcal täglich, würde sich beim Otto-Normal-Bürger - theoretisch - nach einer Woche umgerechnet ein Gewichtsverlust von gerade einmal 1,5 bis max. 2 kg Fett einstellen.
Dennoch wird wohl niemand bezweifeln, dass Abnehmen nicht nur gesundheitliche sondern auch psychologische, kognitive Vorteile mit sich bringt. -
am 14.02.2022 11:56:45 | IP (Hash): 1515891051
Hallo Zuckerle,
ich vermisse Dich bzw. Deine Schimpfe von wegen andere nach ihren BZ-Werten zu fragen. Du musst jetzt hier unbedingt loslegen - grins. Apropos: wie sind denn Deine Werte Zuckerle?
Gruß,
Biggi -
am 14.02.2022 14:49:04 | IP (Hash): 240542329
Hallo!
Dieser Beitrag ist sehr nützlich für mich, da bei mir Metformin abgesetzt wurde. Muss ich
sehr auf Werte aufpassen. Diese sind bei mir Super, opfere auch sehr viel dafür. Mit viel
Bewegung halte ich mein Gewicht von 91KG, 7Tage Bz Werte zwischen 5.6-6,5 Nüchtern
Werte.
Andreas -
am 15.02.2022 20:23:21 | IP (Hash): 347634181
Ich werfe jetzt mal einiges in den Raum, der erkennen lässt, dass die Frage gar nicht so einfach ist und der Blutzucker auch nicht so geradelinig verläuft, wie es einige hier meinen.
Vor einigen Tagen die Situation:
Wecker klingelt erstmals, Dexcom sagt 135
10min später immer noch im Bett, Dexcom sagt 110
wieder 10min später, immer noch im Bett, Dexcom sagt 139
ich stehe auf, 15min später, Dexcom sagt 115
weitere 15min später, Dexcom sagt 103
Was ist jetzt mein Nüchternwert? Von 100-140 ist ja alles dabei. Stehe ich auf, steigt oder sinkt der Blutzucker gerne auch mal bis zu + oder -40mg/dl, an diesem Tag jetzt nicht. Die Schwankungen liegen übrigens nicht am Sensor sondern sind auch bei blutigen Messungen so nachweisbar. Eine komplett glatte Linie gibt es bei mir nie. Schwankungen treten im Bereich +-15 bis 20mg/dl auf.
Wenn ich jetzt mal meine niedrigsten Nüchternwerte beachte (wie gesagt die Kurven schwanken immer etwas), sind meine Durchschnittswerte, die ich gerade wieder häufiger erreiche nach einer schlechten Phase (z.T. jedoch auch mit nächtlicher Korrektur, da dort ü200)
Zyklussensible Phase: 90-105, wobei ich Werte unter 100 nüchtern und vor dem Schlafengehen nicht gerne mag, da dort bei mir das Unterzuckerungsrisiko stark steigt
Zyklusnormale Phase: 105-125
Zyklusresistente Phase: 140-160 (an guten Tagen), an schlechten auch oft ü200
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am 15.02.2022 20:36:53 | IP (Hash): 464044497
July95 schrieb:
Vor einigen Tagen die Situation:
Wecker klingelt erstmals, Dexcom sagt 135
10min später immer noch im Bett, Dexcom sagt 110
wieder 10min später, immer noch im Bett, Dexcom sagt 139
ich stehe auf, 15min später, Dexcom sagt 115
weitere 15min später, Dexcom sagt 103
Was ist jetzt mein Nüchternwert? Von 100-140 ist ja alles dabei.
Interessante Frage, weil
a) das Dexcom um etwa 15-30 Minuten nachgeht und
b) "gleichzeitige" blutige Messungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weniger große Schwankungen ausgewiesen hätten.
Hatte beim FreeStyle mal ne 250, weil ich just gerade zur Zeit dieser Anzeige gescant hatte. Schon ne Stunde weiter hat die Verlaufskurve an der Stelle nur 150 angezeigt und die 250 als einsamen Punkt weit darüber ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 15.02.2022 20:45:40 | IP (Hash): 464044497
Mitglied schrieb:
Erste Erfolge im Hinblick auf das Abschmelzen des Leberfettes sind nach etwa 5 - 10 Prozent Gewichtsabnahme zu erwarten. Bei einer 150 kg schweren Person wären das etwa 8 bis 15 kg.
Die Herausforderung könnte darin bestehen, dass Typ 2 dadurch gekennzeichnet sein könnte, dass sich unheimlich gerne Leberfett bildet und erhält, und zwar auch dann, wenn der betroffene Mensch nach und nach abnimmt.
Dem würde die Beobachtung von Prof Taylor entsprechen, dass sein Ansatz auch bei vielen normalgewichtigen Typ 2 (immerhin insgesamt 2 von 10) funktioniert.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.02.2022 10:55:00 | IP (Hash): 72970431
Liest sich ein wenig kryptisch bzw. widersprüchlich, denn aus der Schreibe Deines ersten Satzes könnte man(n) ableiten, dass Abnehmen keine entscheidende Rolle im Zuge der Beseitigung der Fettleber einnehmen würde, während Du im zweiten Satz dann doch schreibst, dass eine extreme Reduktion der Kalorienzufuhr, wie sie beispielsweise Nicolai Worm postuliert hat, letztlich doch zum Erfolg führt?
Nun, was bleibt denn jenen Betroffenen - ob Typ 2, am besten Weg dorthin oder weit davon entfernt - anderes übrig, als das Leberfett durch ein kcal-Defizit und eine allgemeine Lebensstilintervention zum schmelzen zu bringen? Was würdest Du denen empfehlen? Was würde aus Deiner Sicht zum Erfolg führen, was sie dabei nicht bereits versucht hätten? Leberfasten by Nicolai Worm? Klar, eine Möglichkeit, aber nicht die einzige und auch nicht eine, die jede/r durchführen will, wenn sich die Kalorienzufuhr auf gerade einmal 600 - 800 kcal beschränkt, selbst wenn garantiert werden kann/könnte, dass die Insulinausgabe nach 2 - 3 Wochen Durchführung dieser Extremdiät wieder völlig normal funktioniert und auch die gelblich-bräunlichen Energiereserven auf jenem nicht für die Fettspeicherung vorgesehen Stoffwechselorgan namens Leber gänzlich verschwunden sind.
Was spricht aus Deiner Sicht gegen eine langsamere Gewichtsreduktion mit z.B. 1.200 Kalorien und Sport? Was sollten wir anderes tun?
Bearbeitet von User am 16.02.2022 10:56:07. Grund: .1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 16.02.2022 11:13:32 | IP (Hash): 1857442301
Mitglied schrieb:
Was spricht aus Deiner Sicht gegen eine langsamere Gewichtsreduktion mit z.B. 1.200 Kalorien und Sport? Was sollten wir anderes tun?
Aus meiner Sicht neigt Die Störung, die wir Typ 2 nennen, zur Fetteinlagerung in der Leber auch dann noch, wenn der betroffene Mensch langsam abnimmt.
Nur die drastische Verringerung der Kalorienzufuhr kann diese Neigung durchbrechen und die Leber praktisch zum Verbrauchen ihrer Einlagerungen zwingen, so wie nach Taylor und nach bariatrischen OPs und auch nach Worm, der's da abgeschrieben hat.
Wo Du keinen Typ 2 hast und keine Remission anstrebst, spricht nichts gegen Dein langsames Abnehmen ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.02.2022 11:57:52 | IP (Hash): 1515891051
Hier zum Thema Fettleber:
"Bei den meisten Menschen beruht eine Fettleber allerdings nicht auf einem vermehrten Alkoholkonsum. Daher spricht man in diesen Fällen auch von der nicht-alkoholinduzierten Fettlebererkrankung (NAFLD, non-alcoholic fatty liver disease). Hauptursache mit 70 bis 90 Prozent sind Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) sowie der Diabetes-mellitus Typ 2. Besonders die zentrale Fettansammlung, auch bekannt unter der "Apfelform", scheint die Entwicklung einer Fettleber zu begünstigen."
(aus Apotheken-Umschau)
Die Ernährung hat ganz wesentlich mit Fettleber zu tun. Und gesündere Ernährung und Vermeidung von vielen Kohlehydraten helfen ganz eindeutig. Das Abnehmen sollte aber nicht ganz radikal basieren, weil man auch noch Kraft braucht.
Also, zur "hochwissenschaftlichen" und umständlichen Erklärungsversuchen, was Fettleber angeblich sei, ist das Fazit doch, einfach abzunehmen (und zwar langsam). Hilft dem Diabetes und der Fettleber.
Manchmal meine ich, dass diverse User hier eine Dissertation schreiben wollen ...
Gruß,
Biggi -
am 16.02.2022 12:03:53 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Mitglied schrieb:
Was spricht aus Deiner Sicht gegen eine langsamere Gewichtsreduktion mit z.B. 1.200 Kalorien und Sport? Was sollten wir anderes tun?
Aus meiner Sicht neigt Die Störung, die wir Typ 2 nennen, zur Fetteinlagerung in der Leber auch dann noch, wenn der betroffene Mensch langsam abnimmt.
Nur die drastische Verringerung der Kalorienzufuhr kann diese Neigung durchbrechen und die Leber praktisch zum Verbrauchen ihrer Einlagerungen zwingen, so wie nach Taylor und nach bariatrischen OPs und auch nach Worm, der's da abgeschrieben hat.
Wo Du keinen Typ 2 hast und keine Remission anstrebst, spricht nichts gegen Dein langsames Abnehmen ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert.
Nicht auf eine Fettabnahme poche ich, sondern auf Muskelaufbau.
Dennoch erschließt sich mir nicht, warum eine langsame Abnahme mit jenen Vorgaben, wie ich sie oben als Beispiel genannt habe, den Teufelskreis (vermutlich meinst Du die Insulinresistenz als Ursache der "Umleitung", deren Existenz Du ja aber wiederum anzweifelst) nicht früher oder später durchbrechen soll, aber die Extremdiät á la N. Worm schon. Gerade unter Bedachtnahme, dass - auch wenn ich selbst von jener Behauptung nichts halte - eine rasche Gewichtsreduktion die Fettleber angeblich weiter verschlimmern kann, wenn's nach den (selbsternannten?) Doks geht, deren entsprechende Äußerungen dazu im Netz zu finden sind.
Zu guter Letzt bleibt die Frage, ob sich eine "alternativlose" Extremdiät mit 600 bis 800 Kalorien bei täglicher oder zumindest sehr regelmäßig durchgeführter sportlicher Betätigung, die selbst wiederum Kalorien verbrennt und die Insulinsensitivität/-resistenz verbessern soll, durchführen lässt; das vor allem im Hinblick auf etwaige Leistungseinbußen, deren Eintreten unter Berücksichtigung der zumindest vorübergehenden stark hypokalorischen Ernährung nicht unwahrscheinlich erscheinen. -
am 16.02.2022 12:04:17 | IP (Hash): 240542329
Hallo Mitglied!
Deine Antworten immer stets Super, bin Deiner Meinung langsames Abnehmen+Sport mehr
kann ich nicht tuen. Noch mehr dann rücken wir, in Richtung Professionell vor. Dann wäre meine
Richtlinie nicht mehr haltbar, dann würde ich sofort aufhören. Abnehmen soll Freude und Spass
erzeugen und keinen Zwang.
Andreas
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am 16.02.2022 12:08:24 | IP (Hash): 1515891051
Bei mir ist das Abnehmen ganz automatisch und ohne Anstrenung vor sich gegangen, einfach durch die Ernährungsumstellung. Und vor allem habe ich mich dabei wohl gefühlt und nichts von meiner Leistungsfähigkeit verloren. Das ist mir Beweis genug.
Gruß,
Biggi -
am 16.02.2022 12:30:49 | IP (Hash): 72970431
biggi119 schrieb:
Hier zum Thema Fettleber:
"Bei den meisten Menschen beruht eine Fettleber allerdings nicht auf einem vermehrten Alkoholkonsum. Daher spricht man in diesen Fällen auch von der nicht-alkoholinduzierten Fettlebererkrankung (NAFLD, non-alcoholic fatty liver disease). Hauptursache mit 70 bis 90 Prozent sind Übergewicht und Fettleibigkeit (Adipositas) sowie der Diabetes-mellitus Typ 2. Besonders die zentrale Fettansammlung, auch bekannt unter der "Apfelform", scheint die Entwicklung einer Fettleber zu begünstigen."
(aus Apotheken-Umschau)
Die Ernährung hat ganz wesentlich mit Fettleber zu tun. Und gesündere Ernährung und Vermeidung von vielen Kohlehydraten helfen ganz eindeutig. Das Abnehmen sollte aber nicht ganz radikal basieren, weil man auch noch Kraft braucht.
Also, zur "hochwissenschaftlichen" und umständlichen Erklärungsversuchen, was Fettleber angeblich sei, ist das Fazit doch, einfach abzunehmen (und zwar langsam). Hilft dem Diabetes und der Fettleber.
Manchmal meine ich, dass diverse User hier eine Dissertation schreiben wollen ...
Gruß,
Biggi
Im Netz lesen wir bezüglich der Wahl der Höhe des kcal-Defizits, damit der Wahl der Abnehmgeschwindigkeit, immer wieder die Empfehlung, langsam abzunehmen, weil eine Gewichtsreduktion, die mehr als ca. 1,5 bis 2 kg pro Woche beträgt, die Leber weiter verfetten soll.
Von dieser Behauptung halte ich vor allem im Hinblick auf die entsprechenden systematischen Übersichtsarbeiten, die dazu in den letzten Jahren postuliert worden sind und unter Berücksichtigung der Empfehlungen darauf spezialisierter "Größen" (darunter auch ein bekannter und sehr renommierter bariatrischer Chirurg aus Texas, der seine schwerstgewichtigen Patienten, die nicht selten mehr als 250 kg auf die Waage bringen, zu 800 bis 1.200 Kalorien-Diäten "zwingt") erst einmal nichts.
Bezüglich die Entstehung einer NAFLD (= Non-alcoholic Fatty Liver Disease, zu dt. Nicht-alkoholische Fettlebererkrankung) postuliert unter anderem Fettleber-Experte Nicolai Worm, unter Berücksichtigung der Ergebnisse aus der New-Castle-Studie von Prof. Taylor, seit Jahren die drei entscheidenden Quellen, die im ursächlichen Zusammenhang mit der Verfettung unseres wichtigsten Stoffwechselorgans stehen.
Als Wurzel des Übels beschreibt er die Insulinresistenz, also einen "wertvollen" Schutzmechanismus des Körpers, der bei mangelnder Aufnahmefähigkeit von Insulin in die Zellen eintritt, bei welcher Körper versucht, sich gegen Überernährung zu wehren. Werden wir immer dicker, leitet der Körper das Fett irgendwann um und lagert die Reserven in Organen ein, die nicht für die Fettspeicherung vorgesehen sind, darunter eben auch die Leber. Das Fett, das in der Leber landet - so postuliert es die besagte Referenz - stammt zu ca. 60 % aus den eigenen Fettzellen, welche die überschüssige Energie dann eben in die Leber zur "Speicherung" schickt. Von den drei Makronährstoffen (Kohlenhydrate, Fett und Protein), die zusammen (!) mit einer positiven Kalorienbilanz zu den Fetteinlagerungen führen, kommt den Kohlenhydraten in Zusammenhang mit der Fettleber-Entstehung die entscheidenste Bedeutung zu (ca. 25 %), während das Nahrungsfett lediglich 15 % ausmacht.
Insofern erscheint es logisch, dass zuerst einmal der Teufelskreis der Insulinresistenz durchbrochen werden muss, bevor unser Körper die Reserven von der Leber fegt.
Dennoch bleibe ich erst einmal bei meinem Zweifel, dass das nur das oben angesprochene Leberfasten und ähnliche Konzepte schaffen. -
am 16.02.2022 12:51:26 | IP (Hash): 72970431
cebuaner schrieb:
Hallo Mitglied!
Deine Antworten immer stets Super, bin Deiner Meinung langsames Abnehmen+Sport mehr
kann ich nicht tuen. Noch mehr dann rücken wir, in Richtung Professionell vor. Dann wäre meine
Richtlinie nicht mehr haltbar, dann würde ich sofort aufhören. Abnehmen soll Freude und Spass
erzeugen und keinen Zwang.
Andreas
Hallo Andreas!
Ich danke Dir für Dein Lob! :-)
Da ich aber noch "am Lernen" bin, zeige ich mich - wenn auch nicht öffentlich, außer mit diesem Beitrag - durchaus dankbar, wenn ich von anderen mithilfe konstruktiv formulierter Korrekturen meiner Schreiben, die da falsch sein sollen, korrigiert werde. Denn wie besagt ein asiatisches (?) Sprichwort: "Ein dummer Mensch lehnt Kritik ab, ein weiser Mensch nimmt sie an".
Ich bin bezüglich dem Thema Abnehmen weder für das eine noch das andere Extrem noch für die Mitte. Entscheidend ist immer, was für "mich" auf Dauer und gesund funktioniert; in diesem Fall zur Fettabnahme führt. Mich hätte kein Arzt der Welt mit 145 kg, die ich vor drei Jahren noch gewogen habe, dazu bewegen können - so schrieb' ich es ja bereits - meinen Lebensstil so radikal zu ändern, dass ich ab sofort auf alles verzichten muss, was mir schmeckt und "Freude" bereitet, auch wenn die Ernährungsempfehlungen häufig darauf hinauszulaufen scheinen, alles "ungesunde" vom Speiseplan zu streichen, zumindest dass ab einem gewissen Punkt, ab einem bestimmten BMI, damit das abnehmen läuft. Natürlich ist das Unsinn.
Und wie gesagt, stelle ich es mir schwer vor, Sport, der ja abgesehen von vielen weiteren positiven Effekten auf die Gesundheit auch die Insulinwirkung verbessern soll, so sind sich die Experten einig, im Rahmen einer so strengen Diät - auch wenn nur kurz durchgeführt - zu absolvieren. Vor ein paar Monaten hatte ich einmal ein, zwei Tage wenig gegessen, dabei vor allem wenig Kohlenhydrate. Ergebnis: Leistungseinbußen beim Kraft- und Ausdauertraining. Das leiste ich mir als Nicht-Diabetiker mit geringerem Körperfettanteil jedenfalls nicht mehr.
In diesem Sinne: Jeder ist seiner eigenen (Stoffwechsel)Gesundheit Schmied ;-) -
am 16.02.2022 12:58:18 | IP (Hash): 1857442301
Mitglied schrieb:
Dennoch erschließt sich mir nicht, warum eine langsame Abnahme mit jenen Vorgaben, wie ich sie oben als Beispiel genannt habe, den Teufelskreis (vermutlich meinst Du die Insulinresistenz als Ursache der "Umleitung", deren Existenz Du ja aber wiederum anzweifelst) nicht früher oder später durchbrechen soll, aber die Extremdiät á la N. Worm schon.
Das WARUM ist einstweilen noch ein weites Feld der Spekulation. Das WIE hat Prof Taylor sehr eingehend nachgemessen und in seiner Banting Lecture in 2012 weltweit gefeiert veröffentlicht.
Und wenn ne Woche nach ner bariatrischen OP oder nach ner Woche mit der sehr unterkalorischen Ernährung eben nach Taylor und in der Folge Worm der Blutzucker nicht nach und nach, sondern von einem Tag auf den anderen von diabetisch auf gesund umschaltet, kann die "vielgeliebte" Insulinresistenz nicht für den diabetischen verantwortlich gewesen sein. Denn in der Woche hat noch niemand nennenswert abgenommen, was doch notwendig sein soll für's Verringern oder gar Durchbrechen der IR.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 16.02.2022 13:00:52 | IP (Hash): 72970431
Das kann ich Dir aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen, @Biggi.
Ich hatte auch mit nur 1.000 Kalorien am Tag und reichlich Bewegung keinerlei Leistungseinbußen.
Wie gesagt, frage ich mich aber, wie sich 'ne derartige Extremvariante dieser hypokalorischen Ernährungsweise bei schwergewichtigen Leuten mit 'nem Grundumsatz von z.B. 2.300 Kalorien UND Sport auf deren Leistung im Rahmen körperlicher Betätigung auswirkt, denn wir sollten nicht außer 8 lassen, dass die wenigsten der 600 - 800 Kalorien auf die Energiegewinnung durch Kohlenhydrate zurückzuführen ist.
Wie gesagt, ich hab's nicht versucht. Daher wäre es interessant zu wissen, welche Erfahrungen andere damit haben oder hatten. -
am 16.02.2022 13:15:45 | IP (Hash): 72970431
hjt_Jürgen schrieb:
Das WARUM ist einstweilen noch ein weites Feld der Spekulation. Das WIE hat Prof Taylor sehr eingehend nachgemessen und in seiner Banting Lecture in 2012 weltweit gefeiert veröffentlicht.
Und wenn ne Woche nach ner bariatrischen OP oder nach ner Woche mit der sehr unterkalorischen Ernährung eben nach Taylor und in der Folge Worm der Blutzucker nicht nach und nach, sondern von einem Tag auf den anderen von diabetisch auf gesund umschaltet, kann die "vielgeliebte" Insulinresistenz nicht für den diabetischen verantwortlich gewesen sein. Denn in der Woche hat noch niemand nennenswert abgenommen, was doch notwendig sein soll für's Verringern oder gar Durchbrechen der IR.
Dass wir im Rahmen der Änderung unserer Gewohnheiten und dem Abbau von Körperfett, was ich jetzt mal schöngeistig als "Gesundungskur" bezeichne bzw. zusammenfasse, nicht selten zuerst an den inneren Organen Fett verlieren, könnte ein Grund sein, warum sich die Leber säubert und unsere BSD wieder ihren Normalbetrieb einstellt, selbst dann wenn wir noch nicht viel Gewicht verloren haben.
Deine Schreibe ist jedenfalls ein Argument FÜR die stark hypokalorische Ernährungsweise, die Worm da im Rahmen seines eigenen Konzepts als Leberfasten bezeichnet.
Obgleich Deine Ausführungen als begründetes "Pro" die persönliche Entscheidung betreffend die Wahl des eigenen Vorhabens Fett zu verlieren, für viele Hochmotivierte vereinfachen, ist mir immer noch nicht ganz klar, warum denn ein niedrigeres Defizit mit der gleichen Ernährungs- und Bewegungsweise nicht zum gleichen Ergebnis, das eben länger auf sich warten lässt, führen soll.
Bearbeitet von User am 16.02.2022 13:18:33. Grund: . -
am 16.02.2022 16:44:32 | IP (Hash): 1857442301
Mitglied schrieb:
Obgleich Deine Ausführungen als begründetes "Pro" die persönliche Entscheidung betreffend die Wahl des eigenen Vorhabens Fett zu verlieren, für viele Hochmotivierte vereinfachen, ist mir immer noch nicht ganz klar, warum denn ein niedrigeres Defizit mit der gleichen Ernährungs- und Bewegungsweise nicht zum gleichen Ergebnis, das eben länger auf sich warten lässt, führen soll.
Genau das war damals auch mein Ansatz und Kritikpunkt im Worm-Forum. Ich hatte in meinen bis dahin weit über 10 Jahren mit Typ 2 schon mehrmals abgenommen, laaangsam nach der damals vorherrschenden Lehre, dass schnelles Abnehmen Pumpen- und Nerven- und weitere Schäden verursache. Aber außer dem wenigeren Insulin für das wenigere Essen hatte ich keinerlei Auffälligkeiten festgestellt. Und die hätte ich sehen müssen, wenn denn welche aufgetreten wären, weil ich mir meinen gesunden BZ im Rahmen von HbA1c 5,5 und weniger da schon einige Jahre gemacht hatte.
Zudem hatte ich mich da gerade mit dem Meister selbst um sein teures Wundermittel Hepafast gezofft. Nach der Tendenz seiner Darstellung hätte das allein schon die Normalisierung bringen müssen. Taylor hatte das ja noch gar nicht gekannt und Optifast genommen und dazu angemerkt, dass nach seiner Meinung jedes der vielen ähnlichen Pülverchen zum selben Ergebnis geführt hätte. Denn es käme nicht auf irgendeine genaue Zusammensetzung an, sondern lediglich auf die wenigen kcal pro Tag. Wenn es mit den Pülverchen nicht einfacher wäre, könnte man auch eben ganz wenig vom ganz normalen Essen nehmen.
Also hab ich ganz wenig vom ganz normalen Essen genommen. Und wo sich 7 Tage nix an meinem BZ getan hatte, außer dass ich für das wenigere Essen eben weniger Bolus brauchte, war ich am 8en Tag schon drauf und dran zu verkünden, dass der Ansatz wenigstens mit meinem Uralt-Typ 2 nix mehr bewirkte.
Und dann brauchte ich vom 8. auf den 9. Tag statt bis dahin 40 Einheiten Basal in 24 Stunden nur noch 10!
Das ist dann das gesamte viertel Jahr so geblieben, das ich dann zum Abschmelzen von 96 auf 71 kg gebraucht habe, zunächst weiter VLCD und nach so um 6-8 Wochen ein bisschen mehr und ketogen. Denn das war um Weihnachten, und ohne die Entscheidung für ketogen hätte ich die Finger vom leckeren Süßkram nie ausreichend weit fernhalten können.
Das Abnehmen ist mir nach der Leberentfettung seeehr viel leichter als bei allen vorherigen Versuchen gefallen, und ich verbuche diese Erleichterung auf den sehr viel geringeren Insulinumsatz.
Das war vor inzwischen so um 8 Jahren. 3 kg stehen aktuell mehr auf der Anzeige, und statt 10 brauche ich seit dem Übergang zu isokalorisch 16 Einheiten Basal in 24 Stunden.
Und ich habe seitdem kein Dawn-Phänomen mehr. Vorher konnte ich um 5 Uhr um 80 mg/dl messen und ohne zu essen um 8 Uhr um 160. Seitdem um 5 Uhr um 80 und ohne zu essen um 10 Uhr immer noch um 80.
Und ich bin mir sehr sicher, dass ich heute noch keine Medi für meinen gesunden BZ bräuchte, wenn ich das Spiel in dieser Form mit meiner Diagnose Anfang 91 angefangen und bis heute so durchgezogen hätte.
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 19.02.2022 18:26:22 | IP (Hash): 55653637
hjt_Jürgen schrieb:
July95 schrieb:
Vor einigen Tagen die Situation:
Wecker klingelt erstmals, Dexcom sagt 135
10min später immer noch im Bett, Dexcom sagt 110
wieder 10min später, immer noch im Bett, Dexcom sagt 139
ich stehe auf, 15min später, Dexcom sagt 115
weitere 15min später, Dexcom sagt 103
Was ist jetzt mein Nüchternwert? Von 100-140 ist ja alles dabei.
Interessante Frage, weil
a) das Dexcom um etwa 15-30 Minuten nachgeht und
b) "gleichzeitige" blutige Messungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit weniger große Schwankungen ausgewiesen hätten.
Hatte beim FreeStyle mal ne 250, weil ich just gerade zur Zeit dieser Anzeige gescant hatte. Schon ne Stunde weiter hat die Verlaufskurve an der Stelle nur 150 angezeigt und die 250 als einsamen Punkt weit darüber ;)
Ich trage schon fast drei Jahre Sensoren, von Beginn an, habe sowohl die ICT als auch alle Pumpeneinstellungen mit den Sensorwerten gemacht und weiß ganz genau, wie ich mit dem Timelag zwecks Einstellung, Umgang im Alltag (Essen, Korrektur, Unterzuckerung, Alarme,...) als auch mit Vergleichsmessungen umzugehen habe.
Es gibt einige Typ1er, die mal den Versuch gemacht haben, eine Weile ruhig auf einem Stuhl gesessen, Blutzucker gemessen, dann aufstehen und daraufhin sofort wieder den Blutzucker gemessen haben. Bei einigen Typ1ern führt nur alleine das Aufstehen zu einem kurzfristigen Anstieg des Blutzuckers von bis zu 40mg/dl. Ich habe es selbst auch mal ausprobiert und kann die Beobachtung bestätigen.
Das der Libre mal ein wenig über- oder untertrieben hat, bei den Spitzen ist auch bekannt. Aber so eine große Abweichung wie bei dir, trat bei mir in der gesamten Zeit nie auf und ich habe auch von keinem anderen von so großen Abweichungen (Punktmessung, Verlaufslinie) gehört oder gelesen. Da du aber auch beschreibst, dass der Sensor bei dir generell viel zu niedrig gemessen hat und du auch eine Allergie entwickelt hast, denke ich stark, dass es bei dir damit zusammengehangen hat. Weil normalerweise treten solche starken Abweichungen nicht auf.