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Unlogischer HbA1C
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am 09.06.2022 18:06:04 | IP (Hash): 1596631168
Hallo, ich habe seit 20 Jahren DiabetesTyp 1 mit einem HbA1C bei den Blutuntersuchungen zwischen 6,4 und 6,9. Im letzten Quartal lag der Wert bei 6,2,, was mich eigentlich freute. Der aktuelle HbA1C nun bei nie da gewesenen 5,9. Das erscheint mir unrealistisch. Die Einzelwerte sehen nicht besser aus als sonst und ich habe auch beim Essen nichts geändert. Die FreeStyle Libre App zeigt 6,6 für die letzten 90 Tage an. Ist es möglich, dass es aus irgendwelchen Gründen auch falsche HbA1C-Werte geben kann? Vielen Dank für eine Antwort und liebe Grüße -
am 09.06.2022 18:35:06 | IP (Hash): 1962597671
Ja, solche Gründe gibt es
Gehe mal dieListe für falsch niedrige HbA1c-Werte durch und überlege, ob irgend etwas für dich zutreffen könnte:
http://www.gesundheits-lexikon.com/Labormedizin-Labordiagnostik/Glukosestoffwechsel/HbA1c.html (das B hing versehentlich dran und muss weg)
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 10.06.2022 13:53:47. Grund: Korrektur Link1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.06.2022 19:17:04 | IP (Hash): 1626674504
danke für den Link Rainer.
Man landet aber auf der Hauptseite.
Kannst du sagen wo sich das mit dem Hba1C befindet.
Das Lexikon selbst finde ich sehr interessant. -
am 09.06.2022 19:21:11 | IP (Hash): 2093552451
Anderes Labor?
Als meine Diabetologin das Labor gewechselt hat, waren es auch 0,3% weniger... -
am 09.06.2022 19:22:19 | IP (Hash): 2093552451
Helmuth schrieb:
danke für den Link Rainer.
Man landet aber auf der Hauptseite.
Kannst du sagen wo sich das mit dem Hba1C befindet.
Das Lexikon selbst finde ich sehr interessant.
Da ist ein "B" am Ende des Links zuviel....1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 09.06.2022 19:55:41 | IP (Hash): 1626674504
ja danke, jetzt klappt es mit dem Link. -
am 09.06.2022 20:21:58 | IP (Hash): 372471009
Ach kommt.....warum wird wohl immer über die Ungenauigkeit des hba1c diskutiert, bzw. Warum ist er in der diagnose reklassifiziert worden....... -
am 09.06.2022 21:59:38 | IP (Hash): 867315963
Zuckerhut schrieb:
Der aktuelle HbA1C nun bei nie da gewesenen 5,9. Das erscheint mir unrealistisch. Die Einzelwerte sehen nicht besser aus als sonst und ich habe auch beim Essen nichts geändert. Die FreeStyle Libre App zeigt 6,6 für die letzten 90 Tage an.
Heißt das, dass Du einzelne Werte mit dem Fingerpieks überprüft hast?
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.06.2022 23:49:58 | IP (Hash): 980570203
So wie ich es verstanden habe ist der HbA1c-Wert der FreeStyle Libre App lediglich ein aus den Blutzuckerwerten errechneter Wert und keineswegs ein im Blut gemessener Wert. -
am 10.06.2022 08:13:45 | IP (Hash): 1502078105
Hape schrieb:
So wie ich es verstanden habe ist der HbA1c-Wert der FreeStyle Libre App lediglich ein aus den Blutzuckerwerten errechneter Wert und keineswegs ein im Blut gemessener Wert.
Deshalb wir er seit neuesten oft auch als GMI bezeichnet, um klarzumachen, dass ein berechneter, gewichteter Blutzuckerdurchschnittswert was anderes ist als der gemessene HbA1c. Ich denke, dass wird sie langsam über alle Apps und Auswerteprogramme verbreiten...
Bei mir liegen HbA1c und GMI (DEXCOM, xdrip+) maximal 0.3% auseinander... der gemessene HbA1c ist eigentlich immer tiefer. Ist aber auch logisch, da meine Spitzen für einen Effekt auf den HbA1c meist zu kurz sind.
Ich messe einmal täglich blutig gegen und kalibriere dann entsprechend.
@Zuckerhut: Wenn dein Libre in den letzten Monaten eher etwas zu hohe Werte angezeigt hat - oder weniger zu tiefe - hast du ja auch immer etwas mehr korrigiert.
Jürgen hat ja schon so was ähnliches gefragt... Wie oft überprüfst du blutig?
Bearbeitet von User am 10.06.2022 14:41:08. Grund: Korrektur -
am 10.06.2022 13:47:55 | IP (Hash): 1596631168
Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten und den Link zum Thema "falsch niedrige Werte". Ich habe es mir zu Gemüte geführt und werde beim nächsten Mal meinen Doc drauf ansprechen. Der hatte ja bei der letzten Besprechung die Differenz gesehen, aber nichts weiter dazu gesagt. Nur, dass es keine Patientenverwechslung ist.
Dass kurze Spitzen keinen Effekt auf den HbA1C haben, wusste ich noch gar nicht.
Ja, ich korrigiere wenn der Wert zu hoch ist. Oft auch zu früh oder zuviel, was dann wieder zu zu niedrigen Werten führt.
Um die Fragen zu beantworten: Ich messe mit Freetye Libre Sensoren. Zwei bis drei Kontrollen mit Blut mache ich nur am ersten Tag eines neuen Sensors, weil die dann erfahrungsgemäß noch ungenau messen. Und - in seltenen Fällen - wenn mir zwischendurch ein Messergebnis unwahrscheinlich vorkommt.
Ich finde die Berichte in der Libre App aufschlussreicher als den einzelnen Blutwert. Weil in der App auch angezeigt wird, wie oft in Prozent man in, unter oder über seinem Zielbereich lag. Schließlich kann ein guter Blut-HbA1C auch durch Unterzuckerungenn "erkauft" sein.
Bearbeitet von User am 10.06.2022 14:13:54. Grund: Ergänzung -
am 10.06.2022 20:14:53 | IP (Hash): 1675182137
Zuckerhut schrieb:
Ich finde die Berichte in der Libre App aufschlussreicher als den einzelnen Blutwert. Weil in der App auch angezeigt wird, wie oft in Prozent man in, unter oder über seinem Zielbereich lag. Schließlich kann ein guter Blut-HbA1C auch durch Unterzuckerungenn "erkauft" sein.
Auch Unterzuckerungen werden beim HbA1c nur dann berücksichtigt, wenn sie 3-4 Stunden anhalten. Du brauchst also lange Hypos zum Erkaufen.
Und Verläufe werden in der App ja direkt angezeigt und nicht nur als Bericht! Du brauchst sie also nicht so lange zu ertragen, bis sie im HbA1c messbar werden, oder?
In meinen Augen der größte Vorteil der C/FGMs:
Aus der direkten Anzeige der Verlaufs-Kurve zusammen mit dem Einverleibungs- und Verhaltens-Verlaufs-Protokoll über wenigstens die vergangenen 5 Stunden lässt sich mit zunehmender Übung der BZ Verlauf immer zutreffender direkt mental mitverfolgen = immer treffender vor nem Pieks zu einer beliebigen Zeit ansagen, was der Pieks da dann tatsächlich anzeigt. - Klar kann man den Geist auch ruhen und Apps wie Jade den Job machen lassen ;)
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Prädiabetes und Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte sind willkürlich von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 12.06.2022 18:43:24 | IP (Hash): 64005837
hjt_Jürgen schrieb:
Auch Unterzuckerungen werden beim HbA1c nur dann berücksichtigt, wenn sie 3-4 Stunden anhalten. Du brauchst also lange Hypos zum Erkaufen.
Jein, natürlich muss eine Hypo schon eine Weile anhalten, um einen größeren Einfluss auf den HbA1c zu haben, und da die sich oft doof anfühlen, unternimmt man meistens zügig etwas dagegen.
Aber der Grund dafür, dass sich hohe Werte erst nach ein paar Stunden auf den HbA1C auswirken liegt ja darin, dass die Verzuckerung des Haemoglobins vorher zumindest teilweise reversibel ist.
Bei eine Hypo wird aber kaum Haemoglobin verzuckert. Da ist nix reversibel...
Viele kurze Hypos haben also einen ähnlichen Einfluss wie wenige langanhaltende.
Aber ich denke mit "niedriger HbA1c ist durch viele Hypos erkauft", ist auch eher gemeint, dass bei insgesamt niedrigen Werten, Hypos wahrscheinlicher werden können.
Bearbeitet von User am 12.06.2022 19:43:16. Grund: Korrektur -
am 13.06.2022 12:50:28 | IP (Hash): 1558953719
Hi Ihr Lieben,
ich habe auch einen "unlogischen" und meiner Ansicht nach mit 4.3 zu niedrigen Langzeitwert....hat meine Ärztin nicht hinterfragt und auch nicht kommentiert -erst auf Nachfrage von mir (telefonisch) meinte sie "ja naja, vielleicht Blutarmut oder so", wir kontrollieren nächstes Quartal wieder.
Na Danke!!!
Das hätte ich schon gern aufgeklärt ehrlich gesagt.... -
am 01.07.2022 08:42:47 | IP (Hash): 1801698495
Zuckerhut schrieb:
Hallo, ich habe seit 20 Jahren DiabetesTyp 1 mit einem HbA1C bei den Blutuntersuchungen zwischen 6,4 und 6,9. Im letzten Quartal lag der Wert bei 6,2,, was mich eigentlich freute. Der aktuelle HbA1C nun bei nie da gewesenen 5,9. Das erscheint mir unrealistisch. Die Einzelwerte sehen nicht besser aus als sonst und ich habe auch beim Essen nichts geändert. Die FreeStyle Libre App zeigt 6,6 für die letzten 90 Tage an. Ist es möglich, dass es aus irgendwelchen Gründen auch falsche HbA1C-Werte geben kann? Vielen Dank für eine Antwort und liebe Grüße
Schönen guten Morgen, ich habe jetzt seit ca. drei Wochen regelmäßig in der Libre-App den geschätzten HbA1C der letzten 90 Tage gecheckt. Er ist IMMER bei 6,6. Kann das sein? Müsste er bei dem Zeitraum nicht zwischendurch mal höher oder niedriger sein?
Bearbeitet von User am 01.07.2022 08:44:26. Grund: Korrektur -
am 01.07.2022 09:00:50 | IP (Hash): 1552368240
Zuckerhut schrieb:
Kann das sein? Müsste er bei dem Zeitraum nicht zwischendurch mal höher oder niedriger sein?
Nein, warum sollte das so sein? Wenn du relativ gleichmäßige BZ-Verläufe hast, dann kommt für das geschätzte HbA1c auch immer wieder der gleiche Wert raus.
Der Fehler zwischen dem (nach einer Formel aus dem durchschnittlichen BZ) geschätzten HbA1c und dem dann tatsächlich gemessenen HbA1c bleibt dann auch in etwa gleich groß.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 01.07.2022 09:03:40. Grund: BBCodes -
am 01.07.2022 17:33:28 | IP (Hash): 1831871773
Zuckerhut schrieb:
Schönen guten Morgen, ich habe jetzt seit ca. drei Wochen regelmäßig in der Libre-App den geschätzten HbA1C der letzten 90 Tage gecheckt. Er ist IMMER bei 6,6. Kann das sein? Müsste er bei dem Zeitraum nicht zwischendurch mal höher oder niedriger sein?
Es geht ja um die Durchschnittswerte und bei 90 Tagen fallen einzelne Tage weniger ins Gewicht. Daher ist es gut möglich, dass es gleich bleibt, wenn dein Blutzucker nicht stark schwankt. -
am 01.07.2022 22:49:03 | IP (Hash): 2074459850
Du scheinst den HbA1c-Wert immer noch als eine Rechenaufgabe zu sehen.
Tatsächlich bezeichnet der die Anzahl der verzuckerten Blutkörperchen. Die richtet sich A nach der Lebenszeit der Blutkörperchen = um 120 Tage. Wenn 1 schon am ersten Tag ne bleibende Verzuckerung bekommt, behält es die bis zum Schluss. Und wenn 1 son Ding an Tag 119 kriegt, zählt’s halt nur noch für den Tick. ALLES dazwischen hat natürlich Auswirkungen auf das Ergebnis. Das Ergebnis lässt sich nicht ausrechnen, sondern nur bestimmen.
Apps wie Libre versuchen sich da mit schätzendem Rechnen. Das kann schon deswegen nur sehr grob näherungsweise funktionieren, weil z.B. beim Libre immer nur die maximal 14 Tage vom aktuellen Sensor genommen werden.
Allerdings kann ich bis heute nicht begreifen, wofür mir als Betroffenem der HbA1c-Wert nützen soll? Denn gerade mit som Teil wie dem Libre hab ich doch alle Möglichkeiten der Welt, meinen BZ 24/7 in dem Bereich zu fahren, den ich haben will und muss da nicht wie’n Schülerlein auf die Ergebnisausgabe beim Doktor warten, oder?
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am 02.07.2022 13:12:09 | IP (Hash): 1801698495
Betreff: FreeStyle Libre 2 zeigt seit 4 Wochen den gleichen geschätzten HbA1C an
Hallo zusammen, vielen Dank für die zahlreichen Antworten.
Es ist nicht so, dass ich eine überwiegend gleichmäßige Kurve habe, sondern auch immer wieder Hochs und Tiefs. Kann es nicht auch ein Fehler beim Lesegerät sein?
Liebe Grüße vom Zuckerhut -
am 02.07.2022 14:36:25 | IP (Hash): 1410073915
Zuckerhut schrieb:
Kann es nicht auch ein Fehler beim Lesegerät sein?
Ja und nein.
Dass das Gerät den BZ zu hoch oder zu niedrig misst, ist durchaus möglich. Bei mir hat z.B. jeder Sensor, den ich ausprobiert habe, den BZ ca. 20mg/dl zu niedrig gemessen.
Dass das Gerät aus den gemessenen BZ-Werten einen falschen Durchschnitt ermittelt und/oder sich bei der Formel für das geschätzte HbA1c verrechnet, ist absolut undenkbar.
Deine Hoch und Tiefs werden sich über die zugrunde gelegten 90 Tage ausgleichen. Ein, zwei oder drei schlechte oder besonders gute Tage beeinflussen den 90-Tage-Durchschnitt erst weiter hinten nach dem Komma.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.07.2022 14:40:24. Grund: BBCodes -
am 02.07.2022 15:10:30 | IP (Hash): 1817223270
Ich hatte 1 Jahr lang das Libre 1 mit Nächten mit durchgezogenen waagerechten Linien, also nach Abbott 40 mg/dl und drunter. Sowohl am Lesegerät wie auch am Handy, und entsprechend HbA1c 3,8.
Parallel zur Libre-App hatte ich ne Fremdanbieter-App, die sich nach dem Fingerpieks kalibrieren ließ und die statt des Unterzuckers bei der Nacht dann den tatsächlichen Verlauf bei meistens 70-90 mg/dl anzeigte. Und das passte auch zu dem beim Labor gemessenen HbA1c von 5,2.
Aus der Erfahrung halte ich die Abbott Software für das Problem, und ich kann mir gut vorstellen, dass das bis heute nicht gelöst ist.
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am 02.07.2022 16:26:49 | IP (Hash): 1801698495
Hallo Rainer und Jürgen,
dies ist jetzt mein letzter Eintrag dazu, dann gebe ich Ruhe. Ich dachte, dass - unabhänig davon, ob die gemessenen Einzelwerte passen - die Funktion "Geschätzter HbA1C" vielleicht stehen geblieben ist oder so. -
am 02.07.2022 17:26:23 | IP (Hash): 1817223270
Machen wir’s anders rum: Ich hatte mal wg eines Ansage-Fehlers in der behandelnden Praxis 2 HbA1c-Bestimmungen beim selben Labor mit 14 Tagen Abstand und da einmal ne 5,1 und einmal ne 5,3. Normal ohne große gravierende Veränderungen praktisch unmöglich und bei völlig gleichem Verhalten eh. Wir sind dann übereingekommen, dass die normale HbA1c Bestimmung wenigstens in der Breite streuen muss, auch wenn das Gegenteil allgemein gelobt und geglaubt wird ;)
Bezogen auf Deinen konstanten Wert kann der also durchaus zwischendurch um 0,2 Punkte nach oben oder nach unten abweichen, wo die Anzeige nicht folgt :(
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am 02.07.2022 21:38:35 | IP (Hash): 1831871773
Ich halte es für unwahrscheinlich, dass die Anzeige beim Lesegerät stehen geblieben ist. Wie gesagt, das ist der Durchschnitt von 90 Tagen, da macht ein guter oder schlechter Tag nix aus. Da müsstest du bspw. eine ganze Woche deutlich höher oder niedriger liegen, damit das überhaupt eine kleine Auswirkung auf den 90-Tage-HbA1C hat.
Das Lesegerät hat meines Wissens keine Funktion um sich die Durchschnittswerte für 7, 14, 30 und 90 Tage anzeigen zu lassen oder? Die Handyapp hat nämlich diese Funktion. Daran könntest du nämlich sehen, ob sich der Durchschnitt gravierend ändert. Du könntest es aber auch in LibreView dir anschauen und dann sicher sehen, dass auch dort der HbA1C/GMI ähnlich ist, wie auf deinem Lesegerät.
Und @Jürgen ich weiß gerade echt nicht, was deine Kommentare hier aussagen sollen. Der Labor-HbA1C ist etwas total anderes als die Vorausrechnung anhand der Sensorwerte. Und dass der Labor-HbA1C um +-0,3 (%) schwankt, ist bekannt. Hat aber hier absolut nichts mit der Vorausrechnung per Formel zu tun.
Genauso berechnet die App/Lesegerät/Cloud natürlich nicht den HbA1C nur anhand der 14 Tage eines Sensor, sondern speichert die Daten von allen Sensoren und wertet diese aus. Und ja, es bietet eine gute Orientierung. Meine errechneten HbA1C Werte und der tatsächliche Labor-HbA1C stimmen auf max. +-0,5 (%) immer zusammen, ob anfangs beim Libre (zum Ende leider nicht mehr, da er stark falsch gemessen hatte) oder jetzt mit dem Dexcom.
Und noch was ganz anderes, dein damaliges Sensorkalibrieren bringt bei einer Low Anzeige gar nichts mehr. Weil dort der Sensor nur noch 39mg/dl anzeigt und nicht mehr tiefer. Damit ist bei so starken Abweichungen keine Kalibrierung mehr sinnvoll. Bspw. der Sensor misst 50mg/dl zu niedrig und du könntest es prinzipiell kalbieren (bei xdrip geht es aus Sicherheitsgründen nicht mehr). Sensor misst 50mg/dl du bist bei 100mg/dl mit deiner App und blutig. Sensor misst Low (=39mg/dl) und deine App zeigt dir 89mg/dl an, blutig kannst du bei 89mg/dl sein, aber auch bei 50mg/dl oder 30mg/dl... -
am 02.07.2022 22:35:07 | IP (Hash): 1817223270
July95 schrieb:
Und noch was ganz anderes, dein damaliges Sensorkalibrieren bringt bei einer Low Anzeige gar nichts mehr. Weil dort der Sensor nur noch 39mg/dl anzeigt und nicht mehr tiefer. Damit ist bei so starken Abweichungen keine Kalibrierung mehr sinnvoll.
Hab bei App/Lesegerät irgendwo unter 40 die blutig gemessenen 79 eingegeben und in der Fremdapp vom selben Sensor anschließend bei weiterer Verringerung auch 60 oder 50 lesen können - oder schreiben wir irgendwie aneinander vorbei?
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