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Abnehmen ohne Ende
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Milka
Rang: Gastam 09.10.2022 10:01:35 | IP (Hash): 867608825
Hallo Zusammen,
Wie ich ja schon mitgeteilt habe bin ich Diabetiker, aber ich muss keinerlei Medikamente nehmen.
Ich esse normal auch in den Mengen, natürlich kein Zucker und wenig Fett. Seit meiner Diagnose im Mai diesesen Jahres habe ich nun schon wieder zehn Kilo verloren.
Ich wiege bei 1,85 Grösse jetzt noch 77 Kilo. Meine Frage ist ob ich noch Geduld haben muss, das es von selber besser wird, wie hoch ist die Zeitspanne bis der Körper sich eingespielt hat?
Natürlich werde ich meinen Arzt aufsuchen, aber eure Erfahrungen in ähnlich gelagerten Fällen würden mich interessieren. Bei meiner zweiten Dauerblutzuckermessung hatte ich einen Wert von 7.
Bei der Diagnose waren es 13,8, ich freue mich über jede Antwort, so langsam bekomme ich Angst. -
am 09.10.2022 10:18:36 | IP (Hash): 1261877228
Das Abnehmen wird aufhören, wenn Du das Gewicht erreicht hast, zu dem Deine alltägliche Ernährung passt. Oder anders rum: Wenn Du Deine gegeńwärtigen 77 kg halten willst, wirst Du dafür offenbar ein bisschen mehr als bisher auf Deine Teller packen müssen :)
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Es gibt keine organisch oder physiologisch erkennbaren Anfangspunkte. Deswegen sind Prädiabetes und vor allem Diabetes Typ 2 und die Diagnose-Grenzwerte von den Fachgesellschaften für Diabetes definiert. -
am 09.10.2022 11:39:42 | IP (Hash): 1870401873
Ich habe keinen Hinweis über dein Alter gefunden, deshalb habe ich einfach mal 40 Jahre für die Berechnung für den BMI genommen. Die Berechnung ergibt einen BMI-Wert von 22,5 und damit ein völlig normales Gewicht.
Es soll alles so bleiben wie es ist.
Da können die richtigen Rezepte für gesunde Mahlzeiten und ein paar Anleitungen zur Entspannung Wunder wirken.
Und Rezepte für eine gesunde Ernährung kannst du überall im Netz finden.
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am 09.10.2022 14:29:03 | IP (Hash): 1569214422
hjt_Jürgen schrieb:
Das Abnehmen wird aufhören, wenn Du das Gewicht erreicht hast, zu dem Deine alltägliche Ernährung passt. Oder anders rum: Wenn Du Deine gegeńwärtigen 77 kg halten willst, wirst Du dafür offenbar ein bisschen mehr als bisher auf Deine Teller packen müssen :)
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Und / Oder ein bisschen weniger bewegen ;) -
am 09.10.2022 15:46:53 | IP (Hash): 1261877228
Hans Lauber, der mit dem Messen+Essen+Laufen "fit wie ein Diabetiker" hat das über längere Zeiten bei sich beobachtet und gesehen, dass zumindest Joggen nicht den gewaltigen energieverbrauchenden Einfluss hat :(
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am 09.10.2022 15:57:22 | IP (Hash): 1569214422
Das kann man so pauschal nicht sagen. Das hängt von einigen Faktoren ab, vor allem Geschwindigkeit des Laufens und Dauer des Trainings sind entscheidend. Gilt im Übrigen auch für alle anderen Arten von Training / Bewegung. -
Milka
Rang: Gastam 09.10.2022 15:59:14 | IP (Hash): 445259160
Ich bin 59 habe ich vergessen zu erwähnen, laut meinem BMI Rechner wäre ich schon untergewichtig.
Ich danke allen hier für eure Antworten! -
am 09.10.2022 18:34:15 | IP (Hash): 1478240827
Hallo Milka,
mit einer Größe von 1,85m und deinen 77kg hast du einen BMI von 22,5. Dein Rechner muss sich verrechnet haben.
Vom Untergewicht (unter 18,5) liegst du sehr weit entfernt. Du darfst noch eine Weile weiter abnemen oder auch dein jetziges Normalgewicht halten.
Deine erreichte HbA1c-Verbesserung von 13,4 auf 7,0% ist doch schon ganz gut - ich wünsche dir weiter viel Erfolg.
Alles Gute, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 09.10.2022 22:32:36. Grund: BBCodes -
Milka
Rang: Gastam 10.10.2022 06:26:54 | IP (Hash): 594184234
Hallo Rainer,
ich bin erstaunt, habe eben einen anderen BMI Rechner benutzt, laut dem bin ich Normalgewichtig.
Den ersten wo ich berechnete, war von der IKK, vielleicht rechnet der anders.
Die Bedienoberfläche ist die gleiche, komisch das mit den unterschiedlichen Ergebnissen.
Aber beruhigt bin ich schon, in dieser für mich neuen Lage kann schnell Verunsicherung aufkommen.
Alles Gute für dich und alle anderen hier, finde eure Bereitschaft zu helfen toll, obwohl ich ja noch nicht so doll getroffen bin, im Vergleich zu manch anderen hier. -
am 10.10.2022 07:17:30 | IP (Hash): 591021476
Es gibt BMI Rechner, die das Alter miteinbeziehen und welche, die das Alter nicht einbeziehen.
Bei denen, die das Alter miteinbeziehen steigt der BMI-Normalbereich nach oben je älter man wird. Ob das so sinnvoll ist, sei dahingestellt. Die WHO definiert das Gewicht meines Wissens ohne Alter.
BMI normal ohne Alter: 18,5-25
BMI normal bei deinem Alter: 23-29
Ich würde dich jetzt definitiv nicht als total untergewichtig bezeichnen. Vielmehr wäre tatsächlich die Gewichtsabnahme mein Fokus.
Auch im Mai - ich vermute da war deine Diagnose - war dein Gewicht okay bis max. leicht übergewichtig.
Es gibt anscheinend bei Typ2 Diabetes die Aussage, je weniger Übergewicht eine Person hat bei Diagnose, umso eher benötigt diese Medikamente. Bei starken Übergewicht hingegen hilft die Gewichtsabnahme sehr.
Mit einem HbA1C von 13 warst du auch sehr hoch bei Diagnose und der Diabetes entsprechend fortgeschritten und nicht mehr in einem Frühstadium. Das sind alles keine guten Ausgangsbedingungen, um komplett ohne Medikamente den Diabetes in den Griff zu bekommen. Auch wenn ich deinen Ansatz sehr gut verstehen kann.
Bei einer Ernährungsumstellung nimmt man zwangsläufig ab, wenn man eine Nährstoffgruppe (Fett oder Kohlenhydrate) einschränkt. Du schränkst ja beides ein. Die eingesparten Kcal fehlen dir jetzt für deinen Bedarf. Um nicht abzunehmen, müsstest du diese also ersetzen bspw. indem du deine Eiweißmenge steigerst. Wenn du keine weiteren Begleiterkrankungen hast, spricht übrigens bei Normalgewicht nix gegen einen normalen Einsatz von Fett. Nur bei Übergewicht oder bestimmten Krankheiten ist eine fettarme Ernährung wichtig.
Hoher Blutzucker sorgt übrigens auch automatisch für eine Gewichtsabnahme. Das solltest du also auch im Hinterkopf haben. -
Milka
Rang: Gastam 10.10.2022 08:03:56 | IP (Hash): 594184234
Ich bin voller Hoffnung, bin bei der letzten HBA1C Messung auf 7 runter. Aber die erste Zeit wenn der Zucker aus dem Körper geht, fühlt man sich teilweise wie achtzig. Ist jetzt aber deutlich besser, ich hoffe das es dir auch gut geht.
Weihnachten das erste Mal, das der Teller mit süßem auf dem Tisch steht, und ich ganz anders damit umgehen muss. Aber der Rest der Familie ist eben nicht von Diabetes betroffen, und kann alles zu sich nehmen.
Aber ich habe gelernt mit der neuen Situation umzugehen. -
am 10.10.2022 15:27:26 | IP (Hash): 1248705369
July95 schrieb:
Hoher Blutzucker sorgt übrigens auch automatisch für eine Gewichtsabnahme. Das solltest du also auch im Hinterkopf haben.
Hallo Milka,
davor brauchst du als Typ 2er wirklich keine Angst zu haben, das gilt nur nur für Typ 1er oder bei sehr viel höherem BZ. Sonst hättest du ja auch vor deiner Diagnose ohne weitere Anstrengungen bereits kräftig abnehmen müssen. Außerdem müssten haufenweise untergewichtige Typ2-Diabetiker rumrennen, was nun wirklich nicht der Fall ist.
Diese Untergewichtseinteilung nach dem Alter würde ich an deiner Stelle nicht allzu ernst nehmen. Die hat meines Wissens auch keine solide Grundlage, wobei der BMI alleine sowieso nicht besonders aussagekräftig ist. Wenn du dich mit deinem jetzigen Gewicht wohl fühlst, dann ist alles in Ordnung.
Wenn nicht und wenn du dich ausgedürrt und kraftlos fühlst, dann musst du wieder etwas Gewicht zulegen. Der Vorschlag, dich dafür weniger zu bewegen, ist natürlich vollkommen daneben. Mit weniger Bewegung wird sich sehr wahrscheinlich die Insulinresistenz bei dir wieder erhöhen und das HbA1c steigt an. Also bleibt nur noch, mehr zu essen. Das kannst du auch getrost machen, wenn du aufpasst, dass das Mehr nicht bei den KH, sondern bei Eiweiß und Fett dazu kommt, weil Eiweiß und Fett nur wenig Einfluss auf den BZ haben. Praktisch bedeutet das, dass du z.B. nicht mehr Scheiben Brot essen kannst, aber die Schnitten dicker mit Butter und Käse, Wurst, ... belegen darfst oder dass du nicht mehr Kartoffeln isst, aber bei den anderen Sachen mehr zulangen kannst.
Alles Gute, Rainer
____
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Bearbeitet von User am 10.10.2022 16:28:04. Grund: BBCodes -
am 10.10.2022 16:05:05 | IP (Hash): 1557577722
Hallo Mika,
ist doch toll, dass du als Typ2-er schlank bist und nicht gegen Übergwicht ankämpfen musst. Obwohl ich es mir aber auch schwer vorstelle, zunehmen zu müssen. Mehr essen zu MÜSSEN, mehr Fett als man eigentlich mag und so weiter. LG, Zuckerhut -
am 10.10.2022 17:55:47 | IP (Hash): 1156021233
Hallo Milka, ich habe auch Typ 2 und bin an der unteren BMI Grenze. Ich fahre ganz gut damit meine Nahrungsaufnahmen in vielen kleineren Portionen auf zu teilen und esse etwa 7-8 mal am Tag. Seit ich das so mache (war der Rat meines Diabetologens) nehme ich nicht mehr ab.
Natürlich beachte ich dabei nicht Zuviel Kohlenhydrate auf einmal zu essen, viel Eiweiß, Vollkorn, Fette… also alle standardtips die du als Typ 2 Diabetiker hoffentlich eh schon kennst.
Viel Erfolg wünscht Nosweets -
am 11.10.2022 07:15:38 | IP (Hash): 854106450
Rainer schrieb:
Hallo Milka,
davor brauchst du als Typ 2er wirklich keine Angst zu haben, das gilt nur nur für Typ 1er oder bei sehr viel höherem BZ. Sonst hättest du ja auch vor deiner Diagnose ohne weitere Anstrengungen bereits kräftig abnehmen müssen. Außerdem müssten haufenweise untergewichtige Typ2-Diabetiker rumrennen, was nun wirklich nicht der Fall ist.
Diese Untergewichtseinteilung nach dem Alter würde ich an deiner Stelle nicht allzu ernst nehmen. Die hat meines Wissens auch keine solide Grundlage, wobei der BMI alleine sowieso nicht besonders aussagekräftig ist. Wenn du dich mit deinem jetzigen Gewicht wohl fühlst, dann ist alles in Ordnung.
Wenn nicht und wenn du dich ausgedürrt und kraftlos fühlst, dann musst du wieder etwas Gewicht zulegen. Der Vorschlag, dich dafür weniger zu bewegen, ist natürlich vollkommen daneben. Mit weniger Bewegung wird sich sehr wahrscheinlich die Insulinresistenz bei dir wieder erhöhen und das HbA1c steigt an. Also bleibt nur noch, mehr zu essen. Das kannst du auch getrost machen, wenn du aufpasst, dass das Mehr nicht bei den KH, sondern bei Eiweiß und Fett dazu kommt, weil Eiweiß und Fett nur wenig Einfluss auf den BZ haben. Praktisch bedeutet das, dass du z.B. nicht mehr Scheiben Brot essen kannst, aber die Schnitten dicker mit Butter und Käse, Wurst, ... belegen darfst oder dass du nicht mehr Kartoffeln isst, aber bei den anderen Sachen mehr zulangen kannst.
Alles Gute, Rainer
____
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Die Frage, die gestellt wurde war die, wie Milka nicht weiter ab- bzw. wieder zunimmt. Also bleibt entweder nur einea ausgeglichene Balance aus Ernährung und Bewegung oder eine höhere Kalorienzufuhr oder eine geringere Energieverbrennung durch weniger Bewegung, um also irgendwie der Intention einer positiven Energiebilanz nachzukommen. Das funktioniert eben am besten, in dem wir gezielt hyperkalorisch essen oder den Energieumsatz senken. Dass sich durch Sportabstinenz gleich die Insulinresistenz sooo stark verschlimmert, weil zeitweise (!) weniger (!!) davon getrieben wird, halte ich vor dem Hintergrund der diabetesgerechten Ernährung von Milka und des normalen Gewichtes von ihm / ihr für Unsinn.
Bearbeitet von User am 11.10.2022 08:18:11. Grund: . -
am 11.10.2022 16:32:02 | IP (Hash): 1559312056
Hallo Milka,
auch wenn der User 'Mitglied' seinen Vorschlag schön reden will, bleibt die Reduzierung der Bewegung zur Gewichtszunahme eine saublöde Idee.
Zumal es nicht ausreichen würde, einfach mal 3 Schritte weniger zu laufen. Um damit ernsthaft zunehemen zu können, müsstest du schon den lieben langen Tag still auf dem Sofa rumliegen. Das würde sich dann aber auf jeden Fall negativ auf deinen Diabetes auswirken. So etwas dummes wirst du bestimmt nicht ausprobieren.
Alles Gute, Rainer
____
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Bearbeitet von User am 11.10.2022 16:32:17. Grund: BBCodes -
Milka
Rang: Gastam 11.10.2022 16:39:56 | IP (Hash): 445259160
Hallo Rainer,
ich muss mich alleine schon beruflich bewegen, und den ganzen Tag auf dem Sofa liegen ist nichts für mich. Ich werde bei meiner nächsten Dauerzuckermessung sowieso mit meinem Arzt sprechen, mal gucken was der meint.
Vielen Dank für deine Anteilnahme, hoffe das es dir gut geht.
Gruß Milka -
am 11.10.2022 18:13:29 | IP (Hash): 560873935
Das ist - wie für den User Rainer üblich - zu undifferenziert betrachtet.
Wenn Milka mit der fettreichen Ernährung, die Kollege Rainer hier empfiehlt, nicht auf den Bedarf kommt, der nötig ist, um zuzunehmen, wird noch mehr essen oder etwas weniger bewegen die einzige Möglichkeit bleiben. Das wegen etwas weniger Bewegung gleich die BZ-Werte auf nimmerwiedersehen durch die Decke gehen, halte ich für eine unsinnige Vorstellung. Und da können bei der Energiedichte von Rainers Lieblingsspeisen eben auch nur weniger Schritte ausreichen, damit der Bedarf nicht unterschritten wird.
Warum er jetzt also ernsthaft andere Meinungen und Vorschläge an den Pranger stellt, weil ihm einmal mehr eine andere Meinung die ihm nicht passt und sich damit mit der Deinen über die anderer zu stellt - was man von dem Nutzer ja kennt - und stattdessen ein armseliges Dauerbeleidungsfeuer eröffnet, erschließt sich mir nicht. Mal abgesehen davon, dass er mal wieder viel hineininterpretiert, was gar nicht da steht.
Bearbeitet von User am 11.10.2022 18:14:27. Grund: . -
am 11.10.2022 21:23:12 | IP (Hash): 1495013975
das mit der weniger Bewegung ist wirklich keine so gute Idee.
Das kann auch andere Folgen haben die man so nicht so schnell bemerkt. Dazu gehören hoher Blutdruck und Verkalkung der Arterien. Das wieder zu reparieren kann lange dauern.
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am 11.10.2022 22:57:35 | IP (Hash): 705993429
Ich kann hier nur mal von mir berichten...
Vor der Insulintherapie, noch ohne Diagnose hatte ich nicht nur extrem hohe BZ-Werte, ich habe ebenso permanent und unvermindert an Gewicht verloren.
Bei 1,85 cm hatte ich Tiefststand von 78kg und ganz ehrlich, ich empfand mich krank aussehend, regelrecht abgehermt und ich war kraft- und antriebslos.
Also mir fehlte tatsächlich das Insulin, um die Nährstoffe aus dem Blut in die Organe zu bringen.
Meine Diabetesberaterin sagte mir dazu: "Ja, das ist typisch... Man verhungert im Schlaraffenland..."
Versuchs doch einfach mal mit mehr essen?.
So recht passt bei Dir für meinen Geschmack die Diabetes-Diagnose auch nicht.
Wer ohne jegliche Medis oder Insulin einen HbA1c von unter 6 schafft, hat gemäß Rainer Prädiabetes und gemäß mir keinen Diabetes.
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 11.10.2022 22:59:44. Grund: Ergänzung -
am 12.10.2022 05:19:39 | IP (Hash): 68807988
Moin Thomas,
Aussehen ist eine individuelle Sache. Ich bin/war 189 cm und wog 75 kg. Als ich dann zu "fressen" anfing und auf 165 kg verfettete, bezeichnete ich mich als "fettes Schwein". Ich ging in eine psychosomatische Klinik. Da war ich untergewichtig. Lach! Gewichte bis 305 kg waren dort versammelt. Eines hatten alle:
SIE AßEN PRAKTISCH NICHTS UND NAHMEN ZU. (Ein absolutes Mysterium, ich sage es Dir) Ich speckte 15 kg ab und zu Hause noch einmal 35/40 kg.
Ich will nun noch einmal abspecken auf 90 kg, was mir sehr schwerfällt, da ich nicht mehr laufen kann und Bewegung, ob wandern, laufen, Sportstudio oder Rad fahren hilft sehr viel.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer. -
am 12.10.2022 08:46:45 | IP (Hash): 82809399
noch eine persönliche erfahrung.
ich von mit
44 jahren, 84 kg, 173 cm, 10,6 hba1c gestartet.
mit in der ernährungszusamnenstellung radikaler, mengenmäßig moderater umstellung nach 3/4 jahr bei 69 kg und 6,1er gelandet.
damit war ich gewichtsmäßig ein wenig übers ziel hinaus geschossen. Und hatte auch nicht gewusst wo die bremse ist. der rat hier aus dem forum war: das pendelt sich rund ums optimale gewicht schon ein. und das tat es.
ich war fortan ein wenig strenger in den enährungsregeln. mir mal ein eis oder kuchen gegönnt.
pendelte mich ein bei 72 kg, was mein ziel war und hab1c von 5,6...5,9.
meiner einschätzung nach macht ernährung 80...90% des erfolgs aus, bewegung 10...20%, und so auch bei der weiteren steuerung, um den erfolg zu halten, ob nun nach oben oder nach unten.
Bearbeitet von User am 12.10.2022 08:52:03. Grund: rechtschreipunk1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 12.10.2022 08:49:00 | IP (Hash): 82809399
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Bearbeitet von User am 12.10.2022 08:50:01. Grund: . -
am 12.10.2022 09:40:50 | IP (Hash): 1109753277
ThomaS1968 schrieb:
Also mir fehlte tatsächlich das Insulin, um die Nährstoffe aus dem Blut in die Organe zu bringen.
Meine Diabetesberaterin sagte mir dazu: "Ja, das ist typisch... Man verhungert im Schlaraffenland..."
Mit hohem BZ pflegen die meisten Betroffenen schlapp zu sein, sowohl Typ 1 wie auch Typ 2. Heißt konkret, dass das mit dem Verhungern so einfach nicht stimmen kann, denn beim Typ 2 ist über viele Jahre mehr als genug Insulin dabei (Hyperinsulinämie). Und auch beim Typ 2 können sich alle Zellen, die Glukose unbedingt zu ihrer Energieversorgung brauchen, ohne Insulin damit versorgen. Und alle, die Insulin zur Aufnahme brauchen, können statt der Glukose wenigstens ebensogut Fett nehmen.
Das mit dem Verhungern im Schlaraffenland ist zwar ein schön einfach eingängiges Bild, aber wie die meisten schön einfach eingängigen Bilder recht voll daneben ;(
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am 12.10.2022 18:32:09 | IP (Hash): 705993429
Ja Jürgen, vermutlich hat mein Bestreben, den erwarteten Typ II durch Gewichtsreduktion "zu besiegen" dann doch auch noch das seine dazu beigetragen?. Zugegebenermaßen hab' ich weit weniger gegessen, als gut und ausreichend für mich gewesen wäre...
Wie Du ja weißt, ist nun der LADA Typ I bei mir rausgekommen, wobei ich den verlorenen Kilos natürlich keine Träne nachweine.
Grundsätzlich dürfte aber stehenbleiben, weil es ja auch gar nicht um mich geht, bei Diabetes hilft Normalgewicht sicherlich mehr, als es schaden könnte.
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Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 12.10.2022 18:33:33. Grund: Ergänzung -
am 12.10.2022 19:19:12 | IP (Hash): 1109753277
Weniger Lebendgewicht macht das Leben leichter :)
Allerdings hat das Gewicht aus meiner Sicht nicht die Bedeutung für den BZ und den Insulinumsatz, die ihm allgemein angedichtet wird.
Da ist zunächst die weitgehende bis völlige Normalisierung des Nüchtern-BZ um 1 Woche nach bariatrischen OPs und auch den unblutigen nach 1 Woche VLCD nach Taylor. Auch bei mir mit nur noch 10 statt 40 IE Basal! Und das praktisch ohne bis dahin messbare Gewichtsabnahme.
Und da ist die darauf folgende Erfahrung mit 25 kg Abschmelzen ohne weitere Verringerung des Basal Bedarfs und ohne irgendeine Veränderung der KE-Faktoren.
Klar kann ich die völlige Ausnahme sein. Aber ich denke eher, dass da in der Diabetologie alles in einen Topf gerührt wird. So brauche ich ja tatsächlich weniger Basal. Und so hab ich während des Abschmelzens natürlich weniger Bolus gebraucht, weil ich ja auch weniger gegessen hab. Und ich brauche seit dem Gewichthalten wieder etwas mehr Basal, aber mit dem "neuen" Gewicht noch immer weniger Essen und damit weniger Bolus.
Also insgesamt weniger Insulin mit weniger Gewicht, wenn man’s mit den ursächlichen Zusammenhängen statt wirklich ursächlich lieber populistisch alternatief faktisch sieht ;)
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Bearbeitet von User am 12.10.2022 19:23:31. Grund: . -
am 17.10.2022 11:01:33 | IP (Hash): 72970431
Helmuth schrieb:
das mit der weniger Bewegung ist wirklich keine so gute Idee.
Das kann auch andere Folgen haben die man so nicht so schnell bemerkt. Dazu gehören hoher Blutdruck und Verkalkung der Arterien. Das wieder zu reparieren kann lange dauern.
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ich glaub nicht dass das so schnell Passiert. da müsste "lightHouse" wirklich den ganzen tag auf der couch liegen. mitglied schrieb aber von weniger bewegung. nunja, weniger ist nicht Nichts! natürlich ist Bewegung grade bei diAbeTes wichtig und es geht, gerade bei diesem bmi, ja auch darum eher langsamer abzunehmen. was aber dem BMi nach Sowieso nicht Notwendig ist.
Bearbeitet von User am 17.10.2022 11:04:41. Grund: . -
am 17.10.2022 19:00:59 | IP (Hash): 1493729423
Moin, Moin,
bin den ganzen Tag auf meinem Gefängnisstuhl unterwegs und am PC in sozialen Netzwerken unterwegs. Passe schon auf mich auf.
LG Rolf
Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.