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Sündigt ihr auch mal für euer soziales Leben?
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am 27.08.2023 09:45:22 | IP (Hash): 55982570
Als (Noch)-NichtINSULINER fällt mir eine Low-carb Ernährung leicht. Jedenfalls leichter als regelmäßige sportliche Betätigung, oder eine Körpergewichtssenkung.
Einzige "Sünde" in letzter Zeit: 400 g Ravioli. Da wußte ich aber, dass ich danach 30 Minuten (Erledigungen in der Fußgängerzone) flott gehen werde.
Lg
Hape -
am 27.08.2023 17:31:57 | IP (Hash): 1177615933
@Geri... Beim LADA habe ich noch eine Restfunktion, die mich zunächst noch vom Bolus befreit.
Das kann noch eine Weile so gutgehn, kann aber auch in den nächsten Tagen und Wochen erledigt sein...
Also keine Township-Medikation, sondern durchaus üblich beim Lada-Typ I.
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 27.08.2023 19:31:34 | IP (Hash): 1876433036
Nach meiner Kenntnis setzt aktuell zeitgemäße Behandlung von begonnenem LADA auf die möglichst weitgehende Schonung der abnehmenden Betas mit den meisten von 24 Stunden nach Möglichkeit deutlich unter 100 mg/dl.
Das ist der Bereich, in dem die gesunde Menge Betas munter vor sich hin auf ihre Speicher produziert, um daraus dann ohne Stress größere Anforderungen nach dem Einfüllen von größeren Futtermengen zu bedienen.
In diesem Bereich verbleiben die jeweils noch verbliebenen Betas praktisch so lange in optimaler Funktion, bis auch bei der letzten das LIcht ausgeht. Je mehr von 24 Stunden über 100, umso mehr Stress für die verbliebenen Betas und umso eher geht auch bei der letzten das Licht aus.
Vorteil für die Betroffenen bei der 24/7 Erhaltung eines möglichst gesunden BZ-Verlaufs mit eben möglichst vielen von 24 Stunden unter 100: allmähliches Eingewöhnen in die passende Bolus-Dosierung, weil die verbliebenen Betas ja dabei noch super mithelfen. Dazu die hilfreiche Verlängerung eben dieser Phase eben durch weniger Druck auf die verbliebenen Betas.
Und in dem Rahmen gibt es keine Essensportionen, die den BZ nennenswert über den gesunden Rahmen hinaus antreiben könnten. Denn dafür hat man ja das Bolus-Insulin und allmählich gelernt, es passend zur Futterart und -menge zu dosieren :)
Weiter genüsslichen Urlaub !
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)
Bearbeitet von User am 27.08.2023 19:34:17. Grund: . -
am 27.08.2023 20:32:15 | IP (Hash): 1177615933
@Jürgen... Kannste fast überall nachlesen, Du kannst den Zellverlust auch durch massiven Insulineinsatz leider nicht verlangsamen oder gar aufhalten.
Dieser Prozeß ist wohl durch nichts aufhaltbar...
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 27.08.2023 21:38:41 | IP (Hash): 1876433036
Dazu gibt es jede Menge verschiedene Beobachtungen und Bewertungen. Meine kennst du.
Aber völlig unabhängig davon könntest du in der Zeit bis zum nahe vollständigen Abnibbeln einfacher als gegen Schluss dann relativ plötzlich den gezielt passenden Umgang mit Bolus lernen und kämst wahrscheinlich nicht mal auf die Idee, nach Sündenfällen zu fragen.
Du erinnerst mich an einen längst abgelebten Typ 2 Opa - um die 25 Jahre her. Auf einen meiner ersten Posts in einem damals sehr eifrig besuchten Forum (damals noch Newsgroup), in dem ich nach gesundem BZ gefragt hab, hat der mich voll abhǵekanzelt. In short: "Wenn ich gesunden BZ hätte, wäre ich gesund! Aber ich bin Diabetiker! Also habe ich höher als gesunden Blutzucker!"
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :) -
am 28.08.2023 08:25:12 | IP (Hash): 804131777
Ich stehe als offiziell Typ 2er auch gerade an der Schwelle. Ich bekomme manche Spitzen einfach nicht weg und meine Überlegung ist nun: wenn ich genau weiß, ich werde gleich Pizza oder 2 Brötchen essen, kann ich dann nicht auf eine Bolusgabe zurückgreifen, weil, meine Tabletten wirken dann nicht mehr. Das muss ja nicht immer sein, aber eben dann, wann es nötig ist. Waren zB beim Essen eingeladen, da gab es drei verschiedene Pastasorten und Bruschetta vorweg… gegessen hab ich fast nix, obwohl ich mega Hunger hatte. Genau für solche Situationen würde mir doch ein Kurzfristinsulin helfen oder? Wenn es nur Salat gegen hätte, würde ich eben nichts spritzen und auf die Tabletten zurückgreifen. Wäre eine solche Mix Therapie möglich? -
am 28.08.2023 09:14:04 | IP (Hash): 1177615933
@Jürgen.... Da muss ich jetzt schmunzeln. Genau das Argument von dem forschen Opa geht mir auch öfter mal im Kopf herum und so irgendwie finde ich es auch logisch.
Wie soll man als Diabetiker ständig gesunde Werte bekommen/halten???
Auch überall nachlesbar... Die Spritzerei ist, auch Bolus, nie bzw. kann niemals die sehr schnelle Reaktion einer gesunden Bauchspeicheldrüse ersetzen, somit kommt es beim Diabetiker doch nahezu immer zu überschießenden Werten nach einem entsprechenden Essen?!
Ich weiß nicht, ob es möglich und sinnvoll ist, den Rest seines Diabetikerlebens diesen Phantom(-werten) hinterher zu hetzen?
Daher die Frage nach dem Umgang mit "ungünstigem" Essen...
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?! -
am 28.08.2023 09:15:33 | IP (Hash): 1177615933
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?![/quote]
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LADA Typ I... (Medikation: morgens 12,5 mg Jardiance+15 IE Toujeo, abends 16 IE Toujeo)
Wer die Sache ernst nimmt und grundsätzlich diszipliniert ist, den diszipliniert dieser Diabetes vermutlich weit mehr hin zur Gesundheit, als diese Krankheit dann noch vermag zu zerstören?!
Bearbeitet von User am 28.08.2023 10:45:39. Grund: Fehlerbeseitigung -
am 28.08.2023 09:25:06 | IP (Hash): 1500380962
Helge schrieb:
Genau für solche Situationen würde mir doch ein Kurzfristinsulin helfen oder? Wenn es nur Salat gegen hätte, würde ich eben nichts spritzen und auf die Tabletten zurückgreifen. Wäre eine solche Mix Therapie möglich?
Klar wäre so ein Therapie möglich.
Allerdings wirst du kaum einen Arzt finden, der dir für so eine Therapie die erforderlichen Rezepte (Mahlzeitinsulin, Teststreifen, Schulungen) ausstellt. Also müsstet du das sehr wahrscheinlich alles selbst zahlen - ansonsten wäre so ein Mix möglich und gut.
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 28.08.2023 09:29:54. Grund: BBCodes -
am 28.08.2023 09:33:54 | IP (Hash): 299485179
@Helge
Mit T2D sieht unsere Schwelle deutlich anders aus, als die beim Thomas. In deinem Stadium wird mehr als genug Insulin ausgegeben, allerdings zeitlich nicht so ganz passend zum jeweiligen Bedarf. Es fehlt also nicht wirklich welches.
Deine Leber gibt nur infolge ihrer defekten Regelung mehr Glukose aus, als verbraucht wird. Mit gezielter Leberentfettung könntest du das zurückdrehen.
Und deine Betas reagieren infolge ihrer defekten Regelung nicht mehr direkt genug auf Insulinanforderungen. Mit der Verlängerung der Entfettung mit der Newcastle Diet könntest du das zurückdrehen.
Selbstverständlich ließen sich Futter-Herausforderungen, wie du sie beschreibst, auch mit passenden Dosen an Bolus BZ-mäßig super meistern. Als ich noch an das sogenannte Sekundärversagen geglaubt habe, habe ich auch vehement dafür plädiert. Und wenn die Betas tatsächlich auch mit T2D über kurz oder lang eingehen würden, wie mit der Theorie vom Sekundärversagen gedacht, wäre das noch immer ein überzeugend logischer Ansatz.
Ohne dieses Sekundärversagen könntest du mit dem Bolus zwar den BZ gesund ausgleichen, würdest aber die Fettbelastung vergrößern, die bei dir/uns die Regelungsdefekte macht, die unseren BZ zu immer höheren ungesunden Verläufen antreiben wollen. Denn Insulin ist nun mal in seiner Hauptrolle Fettspeicherer und Fettmanager.
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Schon im völlig gesunden Bereich können höhere Blutzuckerspitzen diabetische Beschwerden und Schäden verursachen. Wenn man davon betroffen ist, ist das zuverlässige Vermeiden solcher Spitzen die erste Wahl - geht meistens völlig ohne Arzt und Medis :)