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Free Style Libre3 Gerät

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    am 26.02.2024 13:11:59 | IP (Hash): 309694820
    Ich benutze nach dem Libre 2, jetzt das Libre 3 Lesegerät, und bin damit sehr ,sehr unzufrieden weil:
    1) Habe ständig Signalverlust obwohl ich das Lesegerät ständig in der Brusttasche bei mir trage!
    2) Meine bisherigen Sensoren funktionieren nach dem anbringen nur ca.3 - 6 Tage, wurden schon 5 mal getauscht
    3 ) Sensoren Werte u. Finger Blutwerte stimmen nicht über ein, Vergleich Messungen ergeben
    obwohl Trent Pfeil in der waagrechts Linie steht gravierente unterschiedswerte .
    Beispiel: Sensor: 140 / Finger Blut 117 (Seriennummer NAGD007-J2502 / 10:48h
    Sensor: 120 / Finger Blut 103 " / 11:51h
    Sensor: 89 / Finger Blut 111 " / 15:10h
    4) dies hat große Auswirkungen bei nächtlichen Alarm Meldungen bei Unterzuckerung .
    Sensor Messwert stimmt mit dem tatsächlichen Blutwert nicht überein!
    man wird aus dem Schlaf gerissen!!!!!

    Ich bin sehr unzufrieden
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    am 26.02.2024 16:13:11 | IP (Hash): 1416118709
    Hallo Franz,
    ich bin auch sehr unzufrieden über das Libre 3 Mess-System. Ich abe es aufgegeben, die "Sensoren" zu reklamieren, weil die Ersatzlieferungen schon vor einem dreiviertel Jahr immer wieder das gleiche abweichende Messverhalten hatten. Selbst dokumentierte Blutzucker-Kontrollmessungen mit Libre 3 Sensoren überzeugten niemanden. Mir wurde immer wieder gesagt, dass es an den Sensoren liege.

    Auch meine dokumentierten Vergleichsmessungen, an einem Arm Libre 2 und am anderen Arm Libre 3 überzeugten niemanden.

    Mir blieb nur die einzigste Möglichkeit, dieses von der Krankenkasse mir verschriebene Mess-System zu nutzen, meinen früheren vom Arzt eingestellten Alarm auf 90 mg/dl hochzusetzen, um sowohl tags- als auch nachtsüber nicht zu unterzuckern. Bei eingestellten 70 mg/dl, wie zuvor bei Libre 2 eingestellt, ergab die sofortige Blut-Kontollmessung bei Alarmauslösung immer wieder einen tatsächlich Messwert um die bis zu 50 mg/dl Blutzucker.

    Du kannst dir sicherlich vorstellen wo mein Blutzucker Messwert war bis die zugefügten Kohlenhydrate wirkten.

    Wenn meine Gewebezucker-Messwerte innerhalb meines Zielbereiches von 100 bis 160 mg/dl bleiben, habe ich keine Probleme. Oberhalb meines Zielbereiches spritze ich normalerweise nicht, wenn überhaupt erst nach Blut-Kontrollmessung, denn erfahrungsgemäss fällt der Messwert so schnell wie er angestiegen ist minutenweise bis zu 10 mg/dl wieder ab in meinen Zielbereich. Während der Zeit bleibt der Trendpfeil immer in horizontaler Position. Das passiert meist abends, wenn ich zum Abendessen zu viel IE gespritzt habe und 1KE (!!!) Kohlehydrate vorsichtshalber zu mir nehme um nachts nicht zu unterzuckern. Da steigt dann der Messwert von etwa ca. 90 auf bis zu 250 mg/dl innerhalb ein bis zwei Stunden an! Während dieser Anstiegs- und Abfallphase, die meist so zwei bis drei Stunden dauert, darf ich auf gar keinen Fall Korrekturinsulin spritzen, da ich sonst beim abfallen der Messwerte tief in die Unterzuckerung komme!! Das habe ich schon alles hinter mir.

    Viele Grüße, Zuckermann
    PS: Wenn du nicht insulinpflichtig bist, vergesse bitte alles, was ich hier geschrieben habe.

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    Bearbeitet von User am 27.02.2024 00:21:33. Grund: Textergänzung zu Ansteigende Messwerte
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    am 29.02.2024 09:14:17 | IP (Hash): 1852253373
    [quote=Franz Krichbaum;128045]
    3 ) Sensoren Werte u. Finger Blutwerte stimmen nicht über ein, Vergleich Messungen ergeben
    obwohl Trent Pfeil in der waagrechts Linie steht gravierente unterschiedswerte .
    Beispiel: Sensor: 140 / Finger Blut 117 (Seriennummer NAGD007-J2502 / 10:48h
    Sensor: 120 / Finger Blut 103 " / 11:51h
    Sensor: 89 / Finger Blut 111 " / 15:10h
    4) dies hat große Auswirkungen bei nächtlichen Alarm Meldungen bei Unterzuckerung .
    Sensor Messwert stimmt mit dem tatsächlichen Blutwert nicht überein!
    man wird aus dem Schlaf gerissen!!!!!

    [/quote]

    Das sind Abweichungen im Bereich von ca. 20mg/dl und die werden von Abott als "normal" verkauft. Man muss hierbei auch klar sagen, dass auch jedes normale Blutzuckermessgerät um +oder-15% vom Laborwert abweichen darf. Dadurch wie dein Blutzuckermessgerät misst, (eher etwas zu hoch oder niedrig), können mehr oder weniger starke Abweichungen im direkten Vergleich zum Libre auftreten. Ich würde dir mal raten, die Librewert während und 15min nach einer Blutabnahme mit dem Laborblutzuckerwert zu vergleichen. Dann hast du einen besseren Anhaltspunkt, wie gut dein Libre wirklich misst.

    Bei mir hatte der Libre 2 bei fast allen Sensoren 20mg/dl zu wenig gemessen. Das war sehr nervig, aber da es ein dauerhaftes Problem bei mir war, haben auch Reklamationen nichts geholfen. Die Abweichung war konstant, so dass ich nicht offiziell zugelassene DIY-Apps verwendet habe mit dem Libre, so dass ich den Libre damit kalibrieren konnte. Dadurch ging es dann.
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    am 29.02.2024 09:20:18 | IP (Hash): 1852253373
    Zuckermann schrieb:

    Mir blieb nur die einzigste Möglichkeit, dieses von der Krankenkasse mir verschriebene Mess-System zu nutzen, meinen früheren vom Arzt eingestellten Alarm auf 90 mg/dl hochzusetzen, um sowohl tags- als auch nachtsüber nicht zu unterzuckern. Bei eingestellten 70 mg/dl, wie zuvor bei Libre 2 eingestellt, ergab die sofortige Blut-Kontollmessung bei Alarmauslösung immer wieder einen tatsächlich Messwert um die bis zu 50 mg/dl Blutzucker.



    Dieses Phänomen hat man aber bei fast allen Sensorsystemen, auch Sensoren die perfekt messen, haben gerne dieses Problem. Der Alarm löst aus, durch die Zeitverzögerung ist der Blutzucker aber meist schon viel tiefer. Das ist einfach zu erklären, durch die unterschiedliche Messweisen Blutzucker und Gewebezucker. Der Gewebezucker hinkt den Blutzucker immer um ca. 15min nach. Da gibt es von Abbott eine gute Grafik mit Achterbahn. Die ist super verständlich.

    Übrigens ein Hypoalarm von 70mg/dl ist deshalb sowieso sehr niedrig eingestellt. Wundert mich tatsächlich, dass Ärzte den Alarm so niedrig stellen. Ich hatte lange Zeit 85mg/dl. Mittlerweile bin ich nur wegen meinem Loop (rechtzeitige automatische Ausschaltung der Basalinsulingabe bei sinkenden Werten) bei einem Hypoalarmwert von 75mg/dl.
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    am 29.02.2024 10:54:55 | IP (Hash): 1416118709
    July95 schrieb:
    Zuckermann schrieb:

    Mir blieb nur die einzigste Möglichkeit, dieses von der Krankenkasse mir verschriebene Mess-System zu nutzen, meinen früheren vom Arzt eingestellten Alarm auf 90 mg/dl hochzusetzen, um sowohl tags- als auch nachtsüber nicht zu unterzuckern. Bei eingestellten 70 mg/dl, wie zuvor bei Libre 2 eingestellt, ergab die sofortige Blut-Kontollmessung bei Alarmauslösung immer wieder einen tatsächlich Messwert um die bis zu 50 mg/dl Blutzucker.



    Dieses Phänomen hat man aber bei fast allen Sensorsystemen, auch Sensoren die perfekt messen, haben gerne dieses Problem. ...



    Bei Libre 2 gab es dieses "Phänomen" nicht!

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    Bearbeitet von User am 29.02.2024 10:56:31. Grund: ...
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    am 29.02.2024 11:10:02 | IP (Hash): 1416118709
    July95 schrieb:
    Zuckermann schrieb:

    Mir blieb nur die einzigste Möglichkeit, dieses von der Krankenkasse mir verschriebene Mess-System zu nutzen, meinen früheren vom Arzt eingestellten Alarm auf 90 mg/dl hochzusetzen, um sowohl tags- als auch nachtsüber nicht zu unterzuckern. Bei eingestellten 70 mg/dl, wie zuvor bei Libre 2 eingestellt, ergab die sofortige Blut-Kontollmessung bei Alarmauslösung immer wieder einen tatsächlich Messwert um die bis zu 50 mg/dl Blutzucker.



    Dieses Phänomen hat man aber bei fast allen Sensorsystemen, auch Sensoren die perfekt messen, haben gerne dieses Problem. Der Alarm löst aus, durch die Zeitverzögerung ist der Blutzucker aber meist schon viel tiefer. Das ist einfach zu erklären, durch die unterschiedliche Messweisen Blutzucker und Gewebezucker. Der Gewebezucker hinkt den Blutzucker immer um ca. 15min nach. Da gibt es von Abbott eine gute Grafik mit Achterbahn. Die ist super verständlich.

    Übrigens ein Hypoalarm von 70mg/dl ist deshalb sowieso sehr niedrig eingestellt. Wundert mich tatsächlich, dass Ärzte den Alarm so niedrig stellen. Ich hatte lange Zeit 85mg/dl. Mittlerweile bin ich nur wegen meinem Loop (rechtzeitige automatische Ausschaltung der Basalinsulingabe bei sinkenden Werten) bei einem Hypoalarmwert von 75mg/dl.


    Wenn du schreibst, dass deine automatische Ausschaltung der Basalinsulingabe rechtzeitig eintritt, dann schließe ich daraus, das Du TYP-1, nicht aber TYP-2 bist.
    Wenn dem so ist, dann solltest du dich mit deinen Äusserungen zurückhalten, dennTYP-2er, wie dir bekannt sein sollte, haben ein völlig anderes Insulin- und Kohlehydrate-Zuführungsverhalten gegenüber TYP-1er! Mein Beitrag bezieht sich auf TYP-2er, wie du oben nachlesen kannst.
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    am 29.02.2024 12:04:40 | IP (Hash): 447087387

    Jetzt ist schon das Messverhalten von Sensoren vom Diabetes-Typ anhängig...

    Typ2 wird übrigens nur in deiner Signatur erwähnt, nicht in deinem Beitrag... sagt die Volltextsuche!

    Und direkt von Abbott:
    schrieb:
    Is interstitial fluid (ISF) a reasonable alternative for blood? What about the lag?

    ISF is a reasonable alternative for blood. Glucose can be measured in the ISF–the fluid around the body’s cells where glucose freely diffuses from capillaries to the interstitial space.
    1 The physiological delay in ISF glucose with respect to changes in blood glucose is about 5-10 minutes
    2 which is unlikely to impact routine day-to-day treatment decisions. The average lag time of the FreeStyle Libre system is approximately 5 minutes.
    https://www.freestyle.abbott/my-en/how-freestyle-works-the-sensor.html#tabs


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    Bearbeitet von User am 29.02.2024 13:24:13. Grund: Formatierung im Zitat
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    am 29.02.2024 12:55:52 | IP (Hash): 1416118709
    An HeikeOV
    Kannst Du das mal freundlicherweise in Deutsch schreiben und dann so, dass man es auch versteht. Im übrigen sollte dir bekannt sein, das Typ-2er noch eine gewisse Zeit noch über Körpereigenes Restinsulin verfügen, dass beim Nachspritzen berücksichtigt werden muss.
    Diesen Hinweis habe ich neben anderen in meiner letzten Diabetes-Schulung (nicht Ernährungsschulung) erhalten.

    Ich wiederhole noch einmal zum wiederholten Mal:
    Als ich nach dem Wechsel zu Libre3 sehr mekwürdige Messergebnisse hatte und meine Messwerte zuvor immer im Zielbereich waren habe ich Vergleichs-Messreihen durchgeführt:
    Am einem Arm Libre2 und am anderen Arm Libre 3 und zusätzlich mit Libre3 Teststreifen Blutmessungen!
    Das Ergebnis war, alle Messungen mit Libre 3 LESEGERÄT: Die Libre 3 Blutmessungen waren fast Identisch (im Toleranzbereich) mit den Libre 2 Gewebezuckermessungen. Die mit Libre 3 gemessenen Gewebezuckermessungen wichen von bis zu plus/minus 100 mg/dl gegenüber den Libre 3 Blutzucker-Kontrollmessungen ab.
    Damit haben sich seinerzeit bedrohliche Verhältnisse (im unteren Bereich) für mich ergeben, die ich infolge meiner durchgeführten Tests nun beherrsche und zum gegensteuern gelernt habe.

    Anhand dieser Messungen wurde von Abbott immer wieder behauptet, dass es an den Sensoren liege und diese wurden dann ersetzt. Die Ersatz Sensoren zeigten das selbe Messverhalten!

    Du kannst doch nicht von mir erwarten, dass ich nur ein Wort von dem glaube, wenn du die Libre3 Sensoren rechtfertigst!

    Unterlasse bitte Behauptungen, wie:
    Jetzt ist schon das Messverhalten von Sensoren vom Diabetes-Typ anhängig...
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    Bearbeitet von User am 29.02.2024 12:56:48. Grund: Anrede hinzugefügt
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    am 29.02.2024 13:17:31 | IP (Hash): 447087387
    Wenn du weder der englischen Sprache mächtig bist, noch ein Übersetzungstool bedienen kannst...

    Ich verteidige den Sensor nicht (für mich ist FreeStyle Libre aufgrund der fehlenden Kalibrierbarkeit keine Option), aber du hast July grundlos angegriffen. Das, was sie geschrieben hat, ist aktueller Stand der Technik/Wissenschaft...

    Und ansonsten endgültig PLONK...
    (verstehst du wahrscheinlich auch nicht, aber ist mir auch egal)

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    HeikeOV schrieb:
    Wenn du weder der englischen Sprache mächtig bist, noch ein Übersetzungstool bedienen kannst...

    Ich verteidige den Sensor nicht (für mich ist FreeStyle Libre aufgrund der fehlenden Kalibrierbarkeit keine Option), aber du hast July grundlos angegriffen. Das, was sie geschrieben hat, ist aktueller Stand der Technik/Wissenschaft...

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    Wenn der Libre Sensor für dich keine Option ist weil du einen anderen benutzt, dann halte dich von Dingen fern, von denen du keine Ahnung hast. Hier sind viele stille Typ-2 Leser, die das Libre 3 System nutzen und die auch die gleichen Probleme haben.

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