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Mounjaro - Erfahrungsaustausch gesucht
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am 24.02.2025 09:28:03 | IP (Hash): 80783133
Guten Morgen, ja, ich bin Diabetiker. Ich war etwa 10 Jahre im prädiabetischen Bereich. Doch im letzten Jahr nahm ich leider 10 kg zu, vor allem sehr am Bauch, was ja ein Risiko ist und mein HBA1C ging nun auf 6,6 hoch.
Ich danke dir für den Tipp, den Kaffee erstmal wegzulassen. Das werde ich versuchen.
Ansonsten trinke Ich sowieso nur Wasser, nie etwas anderes. ( vertrage aufgrund einer anderen Erkrankung nichts anderes)
Ja, ich ernähre mich Low Carb. Jetzt seit der Diagnose versuche ich, das konsequenter umzusetzen. In den 10 Jahren mit Prädiabetes war ich leider nur phasenweise wirklich konsequent. Das muss jetzt dauerhaft so gelingen, hoffentlich.
Zum Frühstück gleich plane ich Spinat und ein Ei.
Für das Mittagessen eine klare Gemüsesuppe. Mal sehen, ob mein Magen das lieber mag, als gestern die Champignonsuppe, wo ja etwas Milch und minimal Sahne dran war.
Diese Woche ist es etwas schwierig, weil ich zur Darmspiegelung muss und da Einiges rausfällt.
Nächste Woche ist die Low Carb Auswahl dann leichter.
Liebe Grüße, Katrin
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am 27.02.2025 08:12:32 | IP (Hash): 1430536208
Hallo Katrin,
Sorry, ich hatte deine Beiträge weiter oben nicht mehr im Sinn, als ich fragte.
Ich mache weiter wie bisher, lowcarb und möglichst viel Gemüse, letzteres klappt nicht immer so wie ich es gerne hätte.
Meine Portionsgrößen haben sich in den letzten Monaten spürbar verändert.
Letzte Woche waren die Blutwerte wieder größtenteils erfreulich, außer dem LDL, muss nun doch ein Statin nehmen - ich habe mich lange dagegen gewehrt, aber der Wert ist regelrecht explodiert, ohne dass ich groß etwas verändert hätte (bin sehr bewusst in der Ernährung).
Weiterhin viel Erfolg und hoffentlich bald Magen-Darm Beruhigung !
LG Fränkin -
am 27.02.2025 20:00:22 | IP (Hash): 80783133
Liebe Fränkin, dann drücke ich dir die Daumen, dass du das Statin gut verträgst und deine Cholesterinwerte bald besser werden.
Ich müsste eigentlich auch welche nehmen, aber hoffe immer, es selbst und ohne Medikamente hinzubekommen. Esse zb jeden Tag 1 EL Haferkleie und nehme eine Kapsel Betaglucan.
Esse früh fast täglich Chicorée. Aber bisher kennen meine Cholesterinwerte nur eine Richtung leider.
Ich denke, bei mir könnte es vom Stress kommen,
(kranke Tochter, die nun leider an ihrem Krebsleiden starb.)
Weiß nicht, woran es noch liegen könnte? Kommt das auch von zu vielen KH?
Die Magenprobleme durch die Mounjaro Spritzen gingen nun durch das zweitägige Fasten für die Darmspiegelung weg:-) Ich glaube, bei mir spinnt besonders dann der Magen, wenn der Darm nicht gut auf Trab ist. Durch die Darmreinigung war nun genug Platz im Bauch und schon bekommt mir das Essen besser.
Ja, der Wunsch, oft viel Gemüse zu essen, der muss auch bei mir noch größer werden! Da muss ich mein Repertoire mal noch etwas erweitern mit schnellen, leckeren Gemüserezepten.
Und ich guck weiter, ob ich ein (weiteres) gutes Low Carb Brot Rezept ohne Quark finde, um meine Lust auf belegte Brote ab und an zu befriedigen. Vor allem auch auf Reisen liebe ich das. Mein jetziges Rezept ist ok, aber noch nicht ganz perfekt. (Hanfmehl, Flohsamenschale, Eier, Dinkelkleie, Sesam, Sonnenblumenkerne, Apfelessig, Mandeln)
Insgesamt bin ich recht zufrieden mit den ersten drei Mounjaro-Wochen: Besserer NBZ, mehr Kraft, etwa 70 % weniger im Vergleich zu früher gegessen, 3 kg abgenommen.
Bin gespannt, ob ich die höhere Dosis dann verschreiben bekomme und ob ich sie gut vertrage!
Liebe Grüße , Katrin. -
am 02.03.2025 02:27:59 | IP (Hash): 415046589
Hallo Coco,
dazu hatte mein Arzt nichts gesagt. Das mit dem Durchfall war nicht von Anfang an so, sondern hat sich langsam gesteigert. Andere den Hinweis, Low Carb werde ich auf jeden Fall ausprobieren.
Mit Maunjaro bin ich jetzt im anderen Extrem 🤷♀️
Also Verstopfung.
Ich habe im Forum schon den Tipp gelesen, mehr zu trinken. Das werde ich auch versuchen. Tatsächlich habe ich andere weniger Durst als sonst und muss mich zum Trinken zwingen.
In der zweiten Woche war mir auch übel, was in der ersten Woche nicht der Fall war. Nach drei Tagen war es aber weg.
Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und jetzt heißt es erst einmal Low Carb und viel trinken!
Lieben Gruß
Birgit
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am 02.03.2025 16:17:10 | IP (Hash): 80783133
Hallo, ich habe mal eine Frage. Vielleicht liest es ein erfahrener Diabetiker und hat eine Idee. Ich bin ja noch ganz am Anfang im Umgang mit dem Thema, wie ich nun wirklich essen muss, damit mein Blutzucker wenig ausschlägt.
Gestern früh war mein NBZ 4,8.
Eine Stunde nach einem meiner Meinung nach recht geeignetem kleinen Frühstück (?) mit je 1 EL Leinschrot, Haferkleie, Hanfsaat, Pekannüssen und einem kleinen! halben Apfel hatte ich 6,9.
Das finde ich ziemlich hoch. Oder?
Heute hatte ich früh einen NBZ 5,0.
Eine Stunde nach dem Frühstück mit 1 Scheibe Crisp mit Fleischsalat und einem kleinen Blattsalat mit Mozarella war der BZ bei 5,8, also recht gut. Oder?
Zum Mittagessen hatte ich Kartoffeln (ich kaufe nun keine mehr nach) Quark, Leberwurst, Leinöl.
Eine Stunde danach erwartete ich hohe Werte! Aber der BZ war bei 4,8. Seltsam niedrig, oder?
Wie ist das zu erklären?
Danke fürs Lesen. LG, Katrin
Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
Seit 01/2025 Diabetes Typ2, HbA1c: 6,6
Seit 02/2025 Mounjaro Spritze
Startgewicht: 82,4 kg (BMI 27, hoher Körperfettanteil und viel Bauchumfang) -
am 02.03.2025 16:41:21 | IP (Hash): 1601134443
Katrin62 schrieb:
Eine Stunde nach einem meiner Meinung nach recht geeignetem kleinen Frühstück (?) mit je 1 EL Leinschrot, Haferkleie, Hanfsaat, Pekannüssen und einem kleinen! halben Apfel hatte ich 6,9.
Das finde ich ziemlich hoch. Oder?
Hallo Katrin,
warum emfindest du die 6,9mmol/l {124mg/dl} als ziemlich hoch? Wenn dein BZ in der Spitze nicht über 7,8mmol/l {140mg/dl} ansteigt, dann bist du sehr gut unterwegs.
Was den BZ stark antreibt und was nicht, ist individuell verschieden. Das beste Beispiel dafür wäre der halbe Apfel. Manche berichten, dass ein Apfel für sie kein Problem ist, andere wieder beobachten starke Anstiege bei Äpfeln. Deshalb ist es auch so wichtig, deine gewöhnlichen Mahlzeiten auszutesten und alles für dich ungeeignete auszuschließen. Du kannst aber nicht von einem einmaligen Test ausgehen, dahinter könnten sich Zufallsergebnisse verbergen. Aber wenn du bei drei Versuchen etwas ähnliches heraus bekommst, dann kannst du das schon ernst nehmen.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.03.2025 16:41:45. Grund: BBCodes -
am 02.03.2025 17:14:52 | IP (Hash): 80783133
Lieber Rainer,
danke für deine Einschätzung zu meinen Werten.
Ich dachte, mal gehört oder gelesen zu haben, dass die postprandialen Werte nur 1-1,5 mmol/l höher sein sollten, als der NBZ? Habe ich das falsch verstanden oder erinnert?
Beim Oralen Glukosetoleranztest darf ja meines Wissens nach der BZ-Wert nicht zu stark hochgehen und wird nach 1 und 2 Stunden kontrolliert. Da waren meine Werte auch auffälig.
Das mit dem Apfel werde ich erstmal ändern und mal Beeren versuchen.
Ganz lieben Dank! LG, Katrin
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Seit 01/2025 Diabetes Typ2, HbA1c: 6,6
Seit 02/2025 Mounjaro Spritze
Startgewicht: 82,4 kg (BMI 27, hoher Körperfettanteil und viel Bauchumfang -
am 02.03.2025 20:10:56 | IP (Hash): 1601134443
Katrin62 schrieb:
Ich dachte, mal gehört oder gelesen zu haben, dass die postprandialen Werte nur 1-1,5 mmol/l höher sein sollten, als der NBZ? Habe ich das falsch verstanden oder erinnert?
Hallo Katrin,
es gibt welche, die es mit den BZ-Grenzen und -Schwankungen ganz scharf sehen und andere, die viel schwächere Ziele für normal halten. So scharfe Grenzen wie du sie nennst, sind mir aber noch nicht über den Weg gelaufen. Die Schwankungen zwischen 4,4mmol/l {80mg/dl} und 7,8 {140} sind als Ziel bereits sehr ordentlich. Wenn du es manchmal oder sogar häufig noch besser hin kriegst, dann ist das natürlich gut aber vielleicht nicht unbedingt notwendig.
Die oben angegebenen Werte orientieren sich an Stoffwechselgesunden. Die Grenzen für den oGTT liegen sehr weit darüber. Bei diesem Test wird der 1-Stunden-Wert überhaupt nicht berücksichtigt und der normalerweise ein ganzes Stück niedrigere 2-Stunden-Wert muss nur unter 11,1 {200} (kein Diabetes) bzw. unter 7,8 {140} (kein Prädiabetes) liegen.
Beste Grüße, Rainer
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Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
Bearbeitet von User am 02.03.2025 20:17:21. Grund: BBCodes -
am 03.03.2025 09:45:13 | IP (Hash): 1166442695
Ganz herzlichen Dank, lieber Rainer, für diese wichtige Information für mich. Dann werde ich also nicht mehr ganz so streng sein, das gefällt mir. Dann bleibt das Repertoire etwas breiter:-)
Frühstück heute: 2 Rühreier mit Blattspinat und ein Brandt Saatencrisp (danke@ Buttermilch!)
1 Std danach: 6,3
Dieses Frühstück passt also gut und erhöht nicht sehr den BZ. Werde mir nun nach und nach solche Ideen zusammenstellen.
Danke und LG, Katrin
Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
Seit 01/2025 Diabetes Typ2, HbA1c: 6,6
Seit 02/2025 Mounjaro Spritze
Startgewicht: 82,4 kg (BMI 27, hoher Körperfettanteil und viel Bauchumfang) -
am 03.03.2025 19:17:55 | IP (Hash): 57034055
Große Probleme, Nervenschmerzen!
Habe ein Jahr lang Ozempic 1 mg und Metformin eingenommen, die Werte waren zum Schluss überschaubar,! Deshalb , aber vor allem, weil Ozempic 1 mg überhaupt nicht mehr verfügbar war, bin ich zu Mounjaro gewechselt. Zuerst vier Wochen 5 mg, dann vier 7,5 und dann zu 10 mg .
Schon wenige Tagen nach der Ersteinnahne von Mounjaro bekam ich ( leichte) Nervenschmerzen! Keine Seltenheit bei mir, hatte damit schon öfters Probleme und zwar immer dann , wenn die Werte einen bestimmten Zeitraum erhöht waren , 180 , 200 waren dafür ausreichend. Wenn die Werte gut eingestellt waren, hatte ich keine Nervenschmerzen. Also leichte Nervenschmerzen nach der Ersteinnahne von Mounjaro und je höher die Dosierung von Mounjaro erfolgte, desto schlimmer wurden diese Schmerzen, zum Schluss kaum noch zum Aushalten. Die Zuckerwerte hingegen waren super. Der Diabetologe meinte, ein Zusammenhang zwischen Mounjaro und Nervenschmerzen wäre unwahrscheinlich, da davon nichts bekannt sei. Fakt ist, seitdem ich Ozempic ( insgesamt nun 12 Wochen) wieder nehme, sind die Nervenschmerzen zwar nicht komplett verschwunden, aber sie gehen immer weiter zurück! Teilweise Tage ohne Beschwerden und dann auch nur mal leichte und das nur wenige Minuten am Tag. Leider waren die Zuckerwerte wieder schlechter geworden ( mit Ozempic 1 mg) . Seit vorgestern nehme ich wieder Mounjaro 10 mg und siehe da, die Nervenschmerzen sind zurück, durchgehend. Hände, Füße wie zuvor ! Es muss im Zusammenhang stehen!
Hat jemand auch diese Erfahrungen gemacht?
Bearbeitet von User am 03.03.2025 19:20:59. Grund: Korrektur