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Mounjaro - Erfahrungsaustausch gesucht

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    am 24.02.2025 09:28:03 | IP (Hash): 80783133
    Guten Morgen, ja, ich bin Diabetiker. Ich war etwa 10 Jahre im prädiabetischen Bereich. Doch im letzten Jahr nahm ich leider 10 kg zu, vor allem sehr am Bauch, was ja ein Risiko ist und mein HBA1C ging nun auf 6,6 hoch.

    Ich danke dir für den Tipp, den Kaffee erstmal wegzulassen. Das werde ich versuchen.
    Ansonsten trinke Ich sowieso nur Wasser, nie etwas anderes. ( vertrage aufgrund einer anderen Erkrankung nichts anderes)

    Ja, ich ernähre mich Low Carb. Jetzt seit der Diagnose versuche ich, das konsequenter umzusetzen. In den 10 Jahren mit Prädiabetes war ich leider nur phasenweise wirklich konsequent. Das muss jetzt dauerhaft so gelingen, hoffentlich.

    Zum Frühstück gleich plane ich Spinat und ein Ei.
    Für das Mittagessen eine klare Gemüsesuppe. Mal sehen, ob mein Magen das lieber mag, als gestern die Champignonsuppe, wo ja etwas Milch und minimal Sahne dran war.
    Diese Woche ist es etwas schwierig, weil ich zur Darmspiegelung muss und da Einiges rausfällt.

    Nächste Woche ist die Low Carb Auswahl dann leichter.

    Liebe Grüße, Katrin



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    am 27.02.2025 08:12:32 | IP (Hash): 1430536208
    Hallo Katrin,
    Sorry, ich hatte deine Beiträge weiter oben nicht mehr im Sinn, als ich fragte.

    Ich mache weiter wie bisher, lowcarb und möglichst viel Gemüse, letzteres klappt nicht immer so wie ich es gerne hätte.

    Meine Portionsgrößen haben sich in den letzten Monaten spürbar verändert.

    Letzte Woche waren die Blutwerte wieder größtenteils erfreulich, außer dem LDL, muss nun doch ein Statin nehmen - ich habe mich lange dagegen gewehrt, aber der Wert ist regelrecht explodiert, ohne dass ich groß etwas verändert hätte (bin sehr bewusst in der Ernährung).

    Weiterhin viel Erfolg und hoffentlich bald Magen-Darm Beruhigung !

    LG Fränkin
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    am 27.02.2025 20:00:22 | IP (Hash): 80783133
    Liebe Fränkin, dann drücke ich dir die Daumen, dass du das Statin gut verträgst und deine Cholesterinwerte bald besser werden.

    Ich müsste eigentlich auch welche nehmen, aber hoffe immer, es selbst und ohne Medikamente hinzubekommen. Esse zb jeden Tag 1 EL Haferkleie und nehme eine Kapsel Betaglucan.
    Esse früh fast täglich Chicorée. Aber bisher kennen meine Cholesterinwerte nur eine Richtung leider.

    Ich denke, bei mir könnte es vom Stress kommen,
    (kranke Tochter, die nun leider an ihrem Krebsleiden starb.)

    Weiß nicht, woran es noch liegen könnte? Kommt das auch von zu vielen KH?

    Die Magenprobleme durch die Mounjaro Spritzen gingen nun durch das zweitägige Fasten für die Darmspiegelung weg:-) Ich glaube, bei mir spinnt besonders dann der Magen, wenn der Darm nicht gut auf Trab ist. Durch die Darmreinigung war nun genug Platz im Bauch und schon bekommt mir das Essen besser.

    Ja, der Wunsch, oft viel Gemüse zu essen, der muss auch bei mir noch größer werden! Da muss ich mein Repertoire mal noch etwas erweitern mit schnellen, leckeren Gemüserezepten.

    Und ich guck weiter, ob ich ein (weiteres) gutes Low Carb Brot Rezept ohne Quark finde, um meine Lust auf belegte Brote ab und an zu befriedigen. Vor allem auch auf Reisen liebe ich das. Mein jetziges Rezept ist ok, aber noch nicht ganz perfekt. (Hanfmehl, Flohsamenschale, Eier, Dinkelkleie, Sesam, Sonnenblumenkerne, Apfelessig, Mandeln)

    Insgesamt bin ich recht zufrieden mit den ersten drei Mounjaro-Wochen: Besserer NBZ, mehr Kraft, etwa 70 % weniger im Vergleich zu früher gegessen, 3 kg abgenommen.
    Bin gespannt, ob ich die höhere Dosis dann verschreiben bekomme und ob ich sie gut vertrage!

    Liebe Grüße , Katrin.
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    am 02.03.2025 02:27:59 | IP (Hash): 415046589
    Hallo Coco,
    dazu hatte mein Arzt nichts gesagt. Das mit dem Durchfall war nicht von Anfang an so, sondern hat sich langsam gesteigert. Andere den Hinweis, Low Carb werde ich auf jeden Fall ausprobieren.

    Mit Maunjaro bin ich jetzt im anderen Extrem 🤷‍♀️
    Also Verstopfung.

    Ich habe im Forum schon den Tipp gelesen, mehr zu trinken. Das werde ich auch versuchen. Tatsächlich habe ich andere weniger Durst als sonst und muss mich zum Trinken zwingen.

    In der zweiten Woche war mir auch übel, was in der ersten Woche nicht der Fall war. Nach drei Tagen war es aber weg.

    Ich bin gespannt, wie es weitergeht. Und jetzt heißt es erst einmal Low Carb und viel trinken!


    Lieben Gruß
    Birgit
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    am 02.03.2025 16:17:10 | IP (Hash): 80783133
    Hallo, ich habe mal eine Frage. Vielleicht liest es ein erfahrener Diabetiker und hat eine Idee. Ich bin ja noch ganz am Anfang im Umgang mit dem Thema, wie ich nun wirklich essen muss, damit mein Blutzucker wenig ausschlägt.

    Gestern früh war mein NBZ 4,8.
    Eine Stunde nach einem meiner Meinung nach recht geeignetem kleinen Frühstück (?) mit je 1 EL Leinschrot, Haferkleie, Hanfsaat, Pekannüssen und einem kleinen! halben Apfel hatte ich 6,9.
    Das finde ich ziemlich hoch. Oder?

    Heute hatte ich früh einen NBZ 5,0.
    Eine Stunde nach dem Frühstück mit 1 Scheibe Crisp mit Fleischsalat und einem kleinen Blattsalat mit Mozarella war der BZ bei 5,8, also recht gut. Oder?

    Zum Mittagessen hatte ich Kartoffeln (ich kaufe nun keine mehr nach) Quark, Leberwurst, Leinöl.
    Eine Stunde danach erwartete ich hohe Werte! Aber der BZ war bei 4,8. Seltsam niedrig, oder?
    Wie ist das zu erklären?

    Danke fürs Lesen. LG, Katrin

    Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
    Seit 01/2025 Diabetes Typ2, HbA1c: 6,6
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    am 02.03.2025 16:41:21 | IP (Hash): 1601134443
    Katrin62 schrieb:
    Eine Stunde nach einem meiner Meinung nach recht geeignetem kleinen Frühstück (?) mit je 1 EL Leinschrot, Haferkleie, Hanfsaat, Pekannüssen und einem kleinen! halben Apfel hatte ich 6,9.
    Das finde ich ziemlich hoch. Oder?

    Hallo Katrin,

    warum emfindest du die 6,9mmol/l {124mg/dl} als ziemlich hoch? Wenn dein BZ in der Spitze nicht über 7,8mmol/l {140mg/dl} ansteigt, dann bist du sehr gut unterwegs.

    Was den BZ stark antreibt und was nicht, ist individuell verschieden. Das beste Beispiel dafür wäre der halbe Apfel. Manche berichten, dass ein Apfel für sie kein Problem ist, andere wieder beobachten starke Anstiege bei Äpfeln. Deshalb ist es auch so wichtig, deine gewöhnlichen Mahlzeiten auszutesten und alles für dich ungeeignete auszuschließen. Du kannst aber nicht von einem einmaligen Test ausgehen, dahinter könnten sich Zufallsergebnisse verbergen. Aber wenn du bei drei Versuchen etwas ähnliches heraus bekommst, dann kannst du das schon ernst nehmen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
    Gegebene Vorschläge und Einschätzungen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.
    Bearbeitet von User am 02.03.2025 16:41:45. Grund: BBCodes
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    am 02.03.2025 17:14:52 | IP (Hash): 80783133

    Lieber Rainer,

    danke für deine Einschätzung zu meinen Werten.
    Ich dachte, mal gehört oder gelesen zu haben, dass die postprandialen Werte nur 1-1,5 mmol/l höher sein sollten, als der NBZ? Habe ich das falsch verstanden oder erinnert?
    Beim Oralen Glukosetoleranztest darf ja meines Wissens nach der BZ-Wert nicht zu stark hochgehen und wird nach 1 und 2 Stunden kontrolliert. Da waren meine Werte auch auffälig.

    Das mit dem Apfel werde ich erstmal ändern und mal Beeren versuchen.

    Ganz lieben Dank! LG, Katrin

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    am 02.03.2025 20:10:56 | IP (Hash): 1601134443
    Katrin62 schrieb:
    Ich dachte, mal gehört oder gelesen zu haben, dass die postprandialen Werte nur 1-1,5 mmol/l höher sein sollten, als der NBZ? Habe ich das falsch verstanden oder erinnert?

    Hallo Katrin,

    es gibt welche, die es mit den BZ-Grenzen und -Schwankungen ganz scharf sehen und andere, die viel schwächere Ziele für normal halten. So scharfe Grenzen wie du sie nennst, sind mir aber noch nicht über den Weg gelaufen. Die Schwankungen zwischen 4,4mmol/l {80mg/dl} und 7,8 {140} sind als Ziel bereits sehr ordentlich. Wenn du es manchmal oder sogar häufig noch besser hin kriegst, dann ist das natürlich gut aber vielleicht nicht unbedingt notwendig.

    Die oben angegebenen Werte orientieren sich an Stoffwechselgesunden. Die Grenzen für den oGTT liegen sehr weit darüber. Bei diesem Test wird der 1-Stunden-Wert überhaupt nicht berücksichtigt und der normalerweise ein ganzes Stück niedrigere 2-Stunden-Wert muss nur unter 11,1 {200} (kein Diabetes) bzw. unter 7,8 {140} (kein Prädiabetes) liegen.

    Beste Grüße, Rainer

    ____
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    Bearbeitet von User am 02.03.2025 20:17:21. Grund: BBCodes
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    am 03.03.2025 09:45:13 | IP (Hash): 1166442695
    Ganz herzlichen Dank, lieber Rainer, für diese wichtige Information für mich. Dann werde ich also nicht mehr ganz so streng sein, das gefällt mir. Dann bleibt das Repertoire etwas breiter:-)

    Frühstück heute: 2 Rühreier mit Blattspinat und ein Brandt Saatencrisp (danke@ Buttermilch!)
    1 Std danach: 6,3
    Dieses Frühstück passt also gut und erhöht nicht sehr den BZ. Werde mir nun nach und nach solche Ideen zusammenstellen.


    Danke und LG, Katrin
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    am 03.03.2025 19:17:55 | IP (Hash): 57034055
    Große Probleme, Nervenschmerzen!
    Habe ein Jahr lang Ozempic 1 mg und Metformin eingenommen, die Werte waren zum Schluss überschaubar,! Deshalb , aber vor allem, weil Ozempic 1 mg überhaupt nicht mehr verfügbar war, bin ich zu Mounjaro gewechselt. Zuerst vier Wochen 5 mg, dann vier 7,5 und dann zu 10 mg .
    Schon wenige Tagen nach der Ersteinnahne von Mounjaro bekam ich ( leichte) Nervenschmerzen! Keine Seltenheit bei mir, hatte damit schon öfters Probleme und zwar immer dann , wenn die Werte einen bestimmten Zeitraum erhöht waren , 180 , 200 waren dafür ausreichend. Wenn die Werte gut eingestellt waren, hatte ich keine Nervenschmerzen. Also leichte Nervenschmerzen nach der Ersteinnahne von Mounjaro und je höher die Dosierung von Mounjaro erfolgte, desto schlimmer wurden diese Schmerzen, zum Schluss kaum noch zum Aushalten. Die Zuckerwerte hingegen waren super. Der Diabetologe meinte, ein Zusammenhang zwischen Mounjaro und Nervenschmerzen wäre unwahrscheinlich, da davon nichts bekannt sei. Fakt ist, seitdem ich Ozempic ( insgesamt nun 12 Wochen) wieder nehme, sind die Nervenschmerzen zwar nicht komplett verschwunden, aber sie gehen immer weiter zurück! Teilweise Tage ohne Beschwerden und dann auch nur mal leichte und das nur wenige Minuten am Tag. Leider waren die Zuckerwerte wieder schlechter geworden ( mit Ozempic 1 mg) . Seit vorgestern nehme ich wieder Mounjaro 10 mg und siehe da, die Nervenschmerzen sind zurück, durchgehend. Hände, Füße wie zuvor ! Es muss im Zusammenhang stehen!
    Hat jemand auch diese Erfahrungen gemacht?
    Bearbeitet von User am 03.03.2025 19:20:59. Grund: Korrektur
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    am 03.03.2025 21:58:02 | IP (Hash): 1771522362
    Wenn mit dem einen Mittel die Nerven schmerzen und mit dem anderen der Blutzucker nicht ausreichend gesund gehalten werden kann, dumm frag: warum nicht z.B. umsteigen auf Insulin - oder vielleicht sogar erst einmal probieren, den Typ 2 komplett zurückzudrehen?


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    Gestartet mit mehr als HbA1c 15,5 in 01.1991, ärztlich eingestellt Basal-Bolus ab 1998 mit Hba1c um 7 und um 140 IE/Tag Insulin. Gegen vielfachen ärztlichen Rat seit 2002 mit wenigen Ausnahmen 7/24 zwischen 60 und 140 mg/dl und HbA1c um 5 mit aktuell um 20 IE/Tag Insulin. - Das Reframing vom Typ 2 ist mein Hobby und mein T2D mein bester Gesundheits-Coach :)
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    am 04.03.2025 01:43:32 | IP (Hash): 61691243
    berndhase schrieb:
    ...schon öfters Probleme und zwar immer dann , wenn die Werte einen bestimmten Zeitraum erhöht waren , 180 , 200 waren dafür ausreichend.



    Hast du mal ausprobiert, weder das eine noch das andere zu nehmen?
    Kann ja auch genauso umgekehrt sein, das dein Normalzustand Nervenschmerzen sind und sie mit Ozempic weggehen und mit Mounjaro nicht, obwohl auch Mounjaro seine gedachte Aufgabe erfüllt.
    Ich weiß nicht ob es so ist, denke aber, ich würde das mal testen.

    Ich weiß nicht, was du unter überschaubare Werte verstehst, aber mit 180 oder 200 mg/dl bist du weit in dem Bereich, in dem du dir mit deinem Zucker zunehmend Nervenschmerzen und weitere Schäden (Nieren, Gefäße, Augen) machen kannst.

    So hohen BZ-Werte solltest du nicht erreichen. sondern mit der Ernährung deinen BZ so im Zaum halten, dass er gar nicht so hoch ansteigt. Kohlenhydrate weglassen und nach den Essen einen Spaziergang machen, verhindert so hohe Werte. Mit 180 oder 200 mg/dl tust du dir nichts Gutes.

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    DM2 in Remission ohne Medikamente 😎
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    am 04.03.2025 07:52:24 | IP (Hash): 1571698704
    Was meinst du mit Nervenschmerzen?
    Wo?
    Diese könnten auch mit erhöhten Werten zu tun haben.
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    am 05.03.2025 17:58:16 | IP (Hash): 80783133

    Ich möchte meine Freude mit euch teilen. Bin in der vierten Woche mit Mounjaro 2,5 mg und konnte jetzt mein Candesartan ( Blutdruckmedikament) absetzen. Der sonst immer leicht erhöhte Blutdruck ist fast schon zu niedrig inzwischen. Es sind knapp 4 kg weg.


    Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
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    am 08.03.2025 05:21:46 | IP (Hash): 1886965197
    Guten morgen, bin nun in der 7 Woche mit Mounjaro 5 mg. Begonnen 1. Januarwoche mit 2,5 mg 4Wochen lang,
    Hbac1 von 7,7 auf 6,9 gefallen und 3 kg abgenommen.
    Ich bräuchte ca 100mg Eiweiß, mit Ernährung schwer zu erreichen für mich, weil ich esse zu wenig.
    2. Baustelle polyneuropathie, nehme Gabapentin ein, morgens mittags abends und zur Nacht 300 mg
    Die letzten Tage komme ich Nachts nicht zur Ruhe wegen Nervenschmerzen, schlafe ca 4 Stundeb mit Unterbrechung.
    Wer hat dieses Problem auch mit den Nervenschmerzen und wie geht ihr damit um?
    Welche Dosierung gabapentin?
    Gibt es ein Schmerzmittel noch dagegen?

    Ich versuche jetzt nochmal 2 Stunden zu schlafen, bis nachher
    Glg uli
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    am 08.03.2025 11:35:44 | IP (Hash): 64831465
    Hallo Katrin,

    herzlichen Glückwunsch, sowohl zu den verlorenen Kilos als auch zur Blutdruckstabilisierung. :)

    Liebe Grüße
    Suki
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    am 13.03.2025 15:17:58 | IP (Hash): 80783133

    Dankeschön, liebe Suki.

    Es läuft auch weiterhin gut, die Abnahme aber nun seit der Woche 5 in sehr geringem Tempo. Aber das ist ok, so lange ich noch eine kleine Tendenz nach unten erkenne. Wie gesagt, ich habe nicht so sehr viel Übergewicht, aber mein Hauptproblem ist der wirklich sehr dicke Bauch. Etwas weniger ist es nun geworden, aber dort stecken noch etliche Kilo viszerales Fett.
    Die Zuckerwerte sind in Ordnung jetzt mit Mounjaro.

    Ich ernähre mich relativ streng Low Carb und hoffe, dass ich dauerhaft durchhalten werde. Also so gut wie gar nichts mit Zucker oder Mehl.
    Am schwierigsten fällt es mir mit dem Frühstücken. Esse ich da versuchsweise nur Quark oder Rührei mit Spinat bleibe ich magenmässig und auch energietechnisch sehr unbefriedigt zurück. Da fehlt mir das geliebte normale Vollkornbrot von früher!

    Falls jemand von euch noch ein bewährtes Rezept für ein Low Carb Brot hat, würde ich mich sehr freuen. Ich kann an mein Low Carb Brot nicht mehr ran gerade….

    Auf Nascherei habe ich zu 100% verzichtet und das fiel mir auch nicht schwer. Kartoffeln hatte ich höchstens in winzigen Mengen an meiner Gemüsesuppe oder Gemüsepfanne.

    Ich bin durch Mounjaro mit etwa 50-70 % der zuvor gegessenen Kalorien zufrieden. Bisher tracke ich nicht, sondern esse halt Low Carb mit viel Eiweiß.

    Bin gespannt, wie es weitergeht!

    Liebe Grüße, Katrin
    Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
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    am 13.03.2025 20:14:50 | IP (Hash): 1772077912
    Liebe Katrin,

    bei mir stagniert das Gewicht auch (Low Carb seit Jan. 25 - gestartet mit 72 kg, momentan immer um die 66 kg.), obwohl ich die meisten Tage der Woche deutlich unter meinem Grundumsatz liege (z. B. heute nur 657 kcal gegessen). Ich habe ebenfalls das Bauchfett als Problem, welches ich gern los hätte. Habe mal gehört, dass das am schwersten loszuwerden ist bzw. das Fett ist, was sich als Letztes verabschiedet. Da müssen wir wohl einfach Geduld haben und dranbleiben.

    Vielleicht wäre es für Dich ein Weg, (noch mehr?) Sport/Bewegung in den Tag einzubauen. Ich habe seit dieser Woche angefangen, jeden Morgen direkt nach dem Frühstück ein paar Sportübungen zu machen (5 x die Treppe rauf und runter rennen, 10 x Jumping Jacks, 10 x Kniebeuge, 10 x Rumpfbeuge im Liegen, 1 min auf der Stelle rennen). Es ist ein Anfang, ich will das später noch intensivieren. Außerdem gehe ich täglich, sofern es irgendwie reinpasst, spazieren/wandern. Ich erhoffe mir davon neben den positiven Auswirkungen auf den Blutzucker auch eine Aktivierung des Fettabbaus.

    Was das Frühstück betrifft: Ich esse gern das Eiweißbrot von Edeka Herzstücke, das schmeckt aus meiner Sicht wirklich gut, wenn man es ordentlich toastest. Davon eine Scheibe zum Frühstück, dann ist man mit gerade mal 3,3 g KH dabei. Dünn mit Butter bestrichen und z. B. Lachsschinken drauf komme ich so beim Frühstück auf 4 g KH. Ich komme mit so einem Brot am Morgen locker bis Mittag hin, ohne Hunger zu haben. Wenn ich Quark esse, habe ich allerdings auch keine Hungergefühle.

    Was machst du denn in den Quark rein? Ich ergänze meinen immer mit 2 EL Porridge-Kakao (bringt Geschmack und durch die Haferflocken nochmal zusätzlich Sättigung), 1 TL Leinöl und 125-200g Beeren (Blau- oder Himbeeren, selten Brombeeren). In Summe hat man damit zwar auch gleich mal 33 g KH, aber satt macht es auf jeden Fall und man kann ja seine anderen Mahlzeiten KH-ärmer ausrichten.

    Ich drück dir die Daumen, dass es vorwärts geht. :)

    Liebe Grüße
    Suki
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    am 13.03.2025 21:01:24 | IP (Hash): 80783133
    Liebe Suki,

    danke für deine wertvollen Tipps. Dann kaufe ich mal diese Herzstücke, sie sind ja wirklich schön kh-arm! Bin gespannt, ob sie mir auch gut schmecken.
    Ich esse fast täglich zum Frühstück auch einen Chicorée, das soll auch gut für den BZ sein. Und füllt eben auch den Magen.

    Toll, dass du dich gleich morgens so viel bewegst. Da wird bestimmt bald dein Gewicht weiter runtergehen. Und dein Bauch noch flacher werden. Dein Gewicht wäre für mich ein tolles Endziel… *träum*

    Mir fehlt schon seit Jahren die Kraft für mehr Bewegung. Aufgrund meiner schweren chronischen Schlafstörung. Da reicht oft die Kraft für fast gar nichts mehr, weil ich mich nicht regenerieren kann mit sehr wenig Schlaf.

    Etwas mehr Power habe ich nun seit Mounjaro, das freut mich total, aber ich bin schon extrem stolz, wenn ich etwa 8.000 Schritte am Tag schaffe. Vielleicht kann ich es in der nächsten Zeit noch etwas steigern.

    Bevor ich im letzten Jahr 10 kg zunahm und der Diabetes sich endgültig entwickelte, schaffte ich 10.000. Hoffe, das wird wieder. Hab aber auch extrem Stress momentan. Meine Tochter starb nach schwerer Krankheit kürzlich…

    Du isst aber wirklich sehr wenig kcal, etwas mehr brauche ich auf jeden Fall. Vielleicht sind es um die 1.200 kcal bei mir. Bist du damit wirklich satt und in deiner Kraft??

    Ich drücke dir die Daumen, dass dein sportlicher Einsatz und deine Disziplin bald belohnt werden und du dein Wunschgewicht erreichen wirst.

    Liebe Grüße, Katrin




    Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
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    Liebe Katrin,

    wieviel Schlaf bekommst du denn so normalerweise? Bist du mit der Schlafstörung in Behandlung?

    10.000 Schritte wären natürlich gut, aber die schaffe ich auch nicht immer, weil einfach die Zeit im Alltag fehlt. Aber jeder Schritt zählt, also einfach so viel machen, wie Zeit und Kraft zulassen. Das ist immer noch besser als nichts machen.

    Im Februar-Monatsschnitt kam ich auch auf 1.200 kcal, im März wird es wohl etwas weniger sein. Ich mache das, weil meine Leber dringend entlastet und entfettet werden muss. Das wird nicht auf Dauer so wenig sein, aber im Moment habe ich Kraft und Willensstärke genug, das auch mal ab und zu durchzuziehen. Intervallfasten 5/2 funktioniert ja so (also 5 Tage *normal* essen und 2 Tage nur 500-600 kcal), daran orientiere ich mich im Moment.

    Dass du in deiner aktuellen Belastungsphase überhaupt irgendeine Motivation aufzubringen vermagst, ist bewunderungswürdig. Da fehlen mir ehrlich gesagt die Worte zu dem, was du durchmachst.

    Liebe Grüße
    Suki
    -----------
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    Liebe Suki,
    bestimmt wird deine Leber sehr von deiner Kalorienreduktion profitieren. Ich habe auch eine Fettleber. Vielleicht hilft mir da nun das Mounjaro.
    Wegen meiner Schlafstörung nehme ich Medikamente ein. Das sind schlafanstossende Antidepressiva. Ohne Medikamente kann ich nie schlafen, egal wie müde ich bin. Ich brauche trotzdem oft 2-3 Stunden, bis ich einschlafen kann. Und ich wache immer sehr früh auf. Oft sind es dann insgesamt nur 4 oder 5 Stunden Schlaf.

    Das von dir empfohlene Brot „Herzstücke“ konnte ich im Edeka leider nicht finden. Habe jetzt erstmal zwei Sorten mit relativ wenig KH gekauft. Werde morgen mal messen, wie mein BZ darauf reagiert. Vielleicht sehe ich es mal in einem anderen Supermarkt.

    Heute gab es zum Frühstück Rahmspinat mit Spiegelei, das war eine gute Erfahrung. Ich kam gut damit bis zum Mittag hin:-)

    Heute habe ich mir das zweite mal die 5 mg gespritzt. Mal schauen, ob es mit der Abnahme gut weitergeht.

    Liebe Grüße

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    am 17.03.2025 18:28:55 | IP (Hash): 2112697289
    Liebe Katrin,

    das Edeka-Brot ist hier auch oft vergriffen oder nur noch ein Päckchen da. Ich muss da auch immer schauen, dass ich welches bekomme. Andere Sorten gehen natürlich auch, nur haben die dann eben wieder mehr KH.

    Viel Erfolg weiterhin mit der Abnahme mit Mounjaro. :)

    Liebe Grüße
    Suki

    Seit 2016 Diabetes Typ2
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    am 18.03.2025 09:09:29 | IP (Hash): 80783133
    Guten Morgen,

    ich möchte meine Freude gern mit euch teilen.
    Ich bin so froh und glücklich, mit Mounjaro begonnen zu haben!
    Mein NBZ ist wunderbar, heute früh 5,1.
    Auch das Gewicht liegt nach etwa 6 Wochen Mounjaro nun etwa 6 kg niedriger. Damit ist mein BMI nun wieder im normalen Bereich, also unter 25.
    Nur mein Bauch ist noch immer deutlich zu dick. Ich hoffe, dass sich auch dort bald noch was tut.

    Ich habe inzwischen auch keine Nebenwirkungen mehr. Die anfängliche leichte Übelkeit und Müdigkeit sind weg.

    Was mich freut, ist mein Energielevel, dass spürbar größer wird. An manchen Tagen habe ich nun schon wieder die gewünschten 10.000 Schritte geschafft. Das ging vor Mounjaro nicht mehr. Vor Mounjaro fühlte ich mich permanent erschöpft und nicht belastbar. Jetzt spüre ich wieder etwas Lust auf längere Spaziergänge.

    Was ich euch gern fragen möchte: Ob ich die Dosis weiter steigern sollte? Oder macht es auch Sinn, immer bei 5 mg zu bleiben, so lange ich zufrieden bin mit der Abnahme und dem NBZ?

    Mein Ziel wäre es schon, noch 10 kg abzunehmen.

    Liebe Grüße, euch allen einen schönen Tag.
    Katrin



    Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
    Seit 01/2025 Diabetes Typ2, HbA1c: 6,6
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    am 18.03.2025 21:23:44 | IP (Hash): 2112697289
    Guten Abend, Katrin,

    klasse, dass deine Energie zurückgekommen ist und du nun wieder mehr Bewegung schaffst. Da wirst du deine Ziele bestimmt noch schneller erreichen. Von deinem NBZ kann ich nur träumen, aber vielleicht schaffe ich den auch irgendwann mal. Im Moment habe ich fast jeden Morgen noch 8,5.

    Ich kann zu Mounjaro nicht viel sagen, da ich es selbst nicht kenne, aber rein von der Logik her würde ich denken, dass es sinnvoll sein könnte, bei der Dosis zu bleiben, die den gewünschten Effekt liefert und nicht weiter zu erhöhen, solange es noch nicht nötig ist. Allerdings würde ich das immer mit dem Arzt abstimmen, der diabetisch betreut.

    Bestimmt bekommst du aber auch noch qualifiziertere Antworten als meine. :)

    Liebe Grüße
    Suki

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    Bearbeitet von User am 18.03.2025 21:24:53. Grund: .
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    Danke, liebe Suki, für deine Antwort.
    Mein Hausarzt verschreibt mir das Mounjaro. Er lässt mich entscheiden, in welcher Dosis ich es haben möchte. Bei der letzten Steigerung von 2,5 auf 5,0 mg fragte ich ihn auch, ob ich evtl bei 2,5 mg bleiben könnte, da ich ja zufrieden bin mit dem NBZ und der Abnahme.
    Das können Sie selbst entscheiden, war seine Antwort.

    Gibt es vielleicht hier andere Mounjaro Nutzer, die dazu Erfahrungen haben? Muss man jeden Monat steigern?
    Bis zur Höchstdosis?
    Und dann wiederum zurück auf eine niedrigere Dosis als Erhaltungsdosis?
    Danke fürs Lesen und evtl. Antworten.

    Liebe Grüße, Katrin

    Seit 15 Jahren Prädiabetes mit Insulinresistenz.
    Seit 01/25 Diabetes Typ2, HbA1c: 6,6
    Seit 02/25 Mounjaro Spritze
    Gewicht 01/25: 82,4 kg , NBZ: 6,6 mmol/l
    Gewicht 18.03.25: 76,2 kg, NBZ: 5,1 mmol/l