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Gewebekleber
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Julia
Rang: Gastam 07.09.2010 21:33:23
Hallo!
Habe Diabetes....wie ihr auch;-)
Wenn ich zu hohe BZ-Werte hab, dann mach ich i.V.
Aber seit neustem verletze ich mich auch. Jetzt hab ich mir Gewebekleber gekauft und wollte fragen, ob jemand schon Erfahrungen damit gemacht hat.
Danke von Julia -
Joa
Rang: Gastam 08.09.2010 00:18:29
> Julia schrieb:
> Wenn ich zu hohe BZ-Werte hab,
> dann mach ich i.V.
> Aber seit neustem verletze ich mich
> auch.
Mmmh, also bei intravenöser Korrektur ohne Pressluftbohrereinsatz kann man sich eigentlich nicht so verletzen dass man irgendwas verkleben müsstes? *grübel*
Oder steht das völlig zusammenhangslos nebeneinander und das Verletzen meint selbstverletzendes Handeln. Auch als Ritzen, Schneiden usw. bekannt?
Da hätte das eine dann allerdings nun gar nix mit dem anderen zu tun.
Und zu Deiner Frage nach Gewebekleber mal die Gegenfrage, was das ist?
Gruß
Joa
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Julia
Rang: Gastam 08.09.2010 00:41:58
Doch i-wie steht alles im Zusammenhang....ja ich meine Selbstverletzesdes Verhalten...auch bedingt durch zu hohe BZ-Werte. Gewebekleber verwenden die Ärzte bei Wunden, die nicht unbedingt genäht werden müssen
LG von Julia -
Joa.
Rang: Gastam 08.09.2010 00:58:30
> Julia schrieb:
> Doch i-wie steht alles im
> Zusammenhang....ja ich meine
> Selbstverletzendes Verhalten...
> auch bedingt durch zu hohe BZ-Werte.
Ok, ich glaub, ich kann da den Zusammenhang (in etwa) nachvollziehen.
Mehr oder weniger verzweifelter Versuch den Diabetes irgendwie zu steuern. Überwindung der Hemmschwelle zur Selbstverletzung bei i.v. Anwendung.
Fallende Hemmung gegenüber weiteren selbstverletzenden, selbstbestrafenden, verzweifelten, autoagressiven Handlungen?
So in etwa?
Dann stehst Du natürlich ganz heftig unter Druck. :-((
Die Frage wäre letztlich weniger nach dem Gewebekleber, sondern wie Du den Druck abbauen kannst?
Obwohl natürlich eine Versorgung der Verletzungen erst mal Priorität hätte.
Vielleicht solltest Du mal einen mit solchem Zeug erfahrenen Arzt fragen?
Manchmal sollen Ärzte, sogar wieder erwarten, auch wirklich was weiterhelfen können. ;-)
Gruß
Joa von Joa. -
Frage
Rang: Gastam 08.09.2010 10:22:21
Hi Julia,
darf ich mal laienhaft fragen, warum man nicht i.m. korrigiert? (Ich hatte die i.V.-Korrektur jetzt schon öfter mal gelesen?)
(Unabhängig von der Geschichte mit der Selbstverletzung.) Für mich klingt sowas nicht ganz ungefährlich...
Darf ich höflich fragen, ob du einen Therapeuten hast, der dich begleitet?
Alleine bekommt man solche Themen glaub ich nicht gelöst.
Alles Liebe und Gute von Herzen.
von Frage -
rgw4e
Rang: Gastam 08.09.2010 19:24:49
anke, wovon du abrätst, kann anderen doch schnurzpiepe sein! nur weil du deinen dm noch nie "beherrscht" hast, muss das auf andere nicht automatisch zutreffen. und zum wiederholten male: humaninsulin ist NICHT unberechenbar - es kann genau wie tier. insulin berechnet werden (du darfst nicht immer von dir ausgehen [die selbst bei der berechnung von tier. insulin von fehlern schrieb...]) -
Daniela
Rang: Gastam 08.09.2010 20:18:50
Hi,
"darf ich mal laienhaft fragen, warum man nicht i.m. korrigiert? (Ich hatte die i.V.-Korrektur jetzt schon öfter mal gelesen?)
(Unabhängig von der Geschichte mit der Selbstverletzung.) Für mich klingt sowas nicht ganz ungefährlich..."
Naja, i.m. könnte man sich was verletzen - i.v. nicht so sehr.
Wer keinen Wert auf gesunde Muskulatur legt, kanns ja i.m. machen ôô
Die i.v.-Korrektur hat den Vorteil (der Subkutanen Korrektur gegenüber), dass man KEINE Unterzuckerung provoziert, wenn man das mit dem Korrigieren (inkl. Beachtung der letzten subkutan-Korrektur) richtig macht.
Insulin hat eine Halbwertszeit im Blut von ca. 5 min., das bedeutet nach ca. 40 min. nach Korrektur i.v. sind 4 IE Insulin quasi weg.
Außerdem sieht man gut ob man resistenz ist, Resorptionsprobleme (durch z.B.. vorhandene Narben im Fettgewebe) sind ausgeschlossen.
Das einzige, was technisch passieren kann ist, dass man die Vene nicht trifft, dann hat man subkutan korrigiert ^^
Die Nadeln sind ja so dünn, dass größere Verletzungsgefahr nicht besteht.
Ich rate trotzdem ab als ungeschulter mal zu versuchen i.v. Insulin zu spritzen, ist nämlich bei manchen Venen (wie die meinen z.B.) echt ätzend..
LG, Daniela -
NACHTRAG
Rang: Gastam 09.09.2010 03:15:24
@Daniela:
Hier nochmal zum Nachdenken:
Unabhängig hiervon müssen Leistungen, die in die Kategorie grundsätzlich nicht
delegationsfähig fallen, vom Arzt persönlich erbracht werden, wenn sie aufgrund der
Schwierigkeit, Gefährlichkeit und wegen der Unvorhersehbarkeit etwaiger Reaktionen,
ärztliches Fachwissen voraussetzen.
Dazu gehört auch i.v.-Injektion!
Vom rechtlichen her gesehen stellt eine i.v. eine Körperverletzung dar.
Sollte dir etwas passieren dabei...ich hoffe es natürlich nicht....wer trägt aber die Verantwortung dafür?
Du? Als med. Laie?Vergiss nicht in deinem Testament zu erwähnen wer(!!!) dir diese Empfehlung zu Korrektur des Bz gegeben hat. -
kai4
Rang: Gastam 09.09.2010 18:07:25
Daniela schrieb:
"Ich rate trotzdem ab als ungeschulter mal zu versuchen i.v. Insulin zu spritzen, ist nämlich bei manchen Venen (wie die meinen z.B.) echt ätzend.."
einige Tage vorher schrieb Daniela:
"gestern habe ich zu Übungszwecken einen erhöhten BZ dazu genutzt mal i.v. zu korrigieren. Ich bin begeistert."
Hallo ?!
was geht denn hier ab ?
wen kann man da noch ernst nehmen... -
peter
Rang: Gastam 09.09.2010 18:53:25
und weshalb liest du nicht ?
daniela schrieb-> (aus dem gedächtnis) bin begeistert habe es "probiert" gute korrekturwirkung keine hypogefahr. ob und was für venen sie hat stand nicht zur debatte.