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Gewebekleber
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Julia
Rang: Gastam 07.09.2010 21:33:23
Hallo!
Habe Diabetes....wie ihr auch;-)
Wenn ich zu hohe BZ-Werte hab, dann mach ich i.V.
Aber seit neustem verletze ich mich auch. Jetzt hab ich mir Gewebekleber gekauft und wollte fragen, ob jemand schon Erfahrungen damit gemacht hat.
Danke von Julia -
Joa
Rang: Gastam 08.09.2010 00:18:29
> Julia schrieb:
> Wenn ich zu hohe BZ-Werte hab,
> dann mach ich i.V.
> Aber seit neustem verletze ich mich
> auch.
Mmmh, also bei intravenöser Korrektur ohne Pressluftbohrereinsatz kann man sich eigentlich nicht so verletzen dass man irgendwas verkleben müsstes? *grübel*
Oder steht das völlig zusammenhangslos nebeneinander und das Verletzen meint selbstverletzendes Handeln. Auch als Ritzen, Schneiden usw. bekannt?
Da hätte das eine dann allerdings nun gar nix mit dem anderen zu tun.
Und zu Deiner Frage nach Gewebekleber mal die Gegenfrage, was das ist?
Gruß
Joa
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Julia
Rang: Gastam 08.09.2010 00:41:58
Doch i-wie steht alles im Zusammenhang....ja ich meine Selbstverletzesdes Verhalten...auch bedingt durch zu hohe BZ-Werte. Gewebekleber verwenden die Ärzte bei Wunden, die nicht unbedingt genäht werden müssen
LG von Julia -
Joa.
Rang: Gastam 08.09.2010 00:58:30
> Julia schrieb:
> Doch i-wie steht alles im
> Zusammenhang....ja ich meine
> Selbstverletzendes Verhalten...
> auch bedingt durch zu hohe BZ-Werte.
Ok, ich glaub, ich kann da den Zusammenhang (in etwa) nachvollziehen.
Mehr oder weniger verzweifelter Versuch den Diabetes irgendwie zu steuern. Überwindung der Hemmschwelle zur Selbstverletzung bei i.v. Anwendung.
Fallende Hemmung gegenüber weiteren selbstverletzenden, selbstbestrafenden, verzweifelten, autoagressiven Handlungen?
So in etwa?
Dann stehst Du natürlich ganz heftig unter Druck. :-((
Die Frage wäre letztlich weniger nach dem Gewebekleber, sondern wie Du den Druck abbauen kannst?
Obwohl natürlich eine Versorgung der Verletzungen erst mal Priorität hätte.
Vielleicht solltest Du mal einen mit solchem Zeug erfahrenen Arzt fragen?
Manchmal sollen Ärzte, sogar wieder erwarten, auch wirklich was weiterhelfen können. ;-)
Gruß
Joa von Joa. -
Frage
Rang: Gastam 08.09.2010 10:22:21
Hi Julia,
darf ich mal laienhaft fragen, warum man nicht i.m. korrigiert? (Ich hatte die i.V.-Korrektur jetzt schon öfter mal gelesen?)
(Unabhängig von der Geschichte mit der Selbstverletzung.) Für mich klingt sowas nicht ganz ungefährlich...
Darf ich höflich fragen, ob du einen Therapeuten hast, der dich begleitet?
Alleine bekommt man solche Themen glaub ich nicht gelöst.
Alles Liebe und Gute von Herzen.
von Frage -
rgw4e
Rang: Gastam 08.09.2010 19:24:49
anke, wovon du abrätst, kann anderen doch schnurzpiepe sein! nur weil du deinen dm noch nie "beherrscht" hast, muss das auf andere nicht automatisch zutreffen. und zum wiederholten male: humaninsulin ist NICHT unberechenbar - es kann genau wie tier. insulin berechnet werden (du darfst nicht immer von dir ausgehen [die selbst bei der berechnung von tier. insulin von fehlern schrieb...]) -
Daniela
Rang: Gastam 08.09.2010 20:18:50
Hi,
"darf ich mal laienhaft fragen, warum man nicht i.m. korrigiert? (Ich hatte die i.V.-Korrektur jetzt schon öfter mal gelesen?)
(Unabhängig von der Geschichte mit der Selbstverletzung.) Für mich klingt sowas nicht ganz ungefährlich..."
Naja, i.m. könnte man sich was verletzen - i.v. nicht so sehr.
Wer keinen Wert auf gesunde Muskulatur legt, kanns ja i.m. machen ôô
Die i.v.-Korrektur hat den Vorteil (der Subkutanen Korrektur gegenüber), dass man KEINE Unterzuckerung provoziert, wenn man das mit dem Korrigieren (inkl. Beachtung der letzten subkutan-Korrektur) richtig macht.
Insulin hat eine Halbwertszeit im Blut von ca. 5 min., das bedeutet nach ca. 40 min. nach Korrektur i.v. sind 4 IE Insulin quasi weg.
Außerdem sieht man gut ob man resistenz ist, Resorptionsprobleme (durch z.B.. vorhandene Narben im Fettgewebe) sind ausgeschlossen.
Das einzige, was technisch passieren kann ist, dass man die Vene nicht trifft, dann hat man subkutan korrigiert ^^
Die Nadeln sind ja so dünn, dass größere Verletzungsgefahr nicht besteht.
Ich rate trotzdem ab als ungeschulter mal zu versuchen i.v. Insulin zu spritzen, ist nämlich bei manchen Venen (wie die meinen z.B.) echt ätzend..
LG, Daniela -
NACHTRAG
Rang: Gastam 09.09.2010 03:15:24
@Daniela:
Hier nochmal zum Nachdenken:
Unabhängig hiervon müssen Leistungen, die in die Kategorie grundsätzlich nicht
delegationsfähig fallen, vom Arzt persönlich erbracht werden, wenn sie aufgrund der
Schwierigkeit, Gefährlichkeit und wegen der Unvorhersehbarkeit etwaiger Reaktionen,
ärztliches Fachwissen voraussetzen.
Dazu gehört auch i.v.-Injektion!
Vom rechtlichen her gesehen stellt eine i.v. eine Körperverletzung dar.
Sollte dir etwas passieren dabei...ich hoffe es natürlich nicht....wer trägt aber die Verantwortung dafür?
Du? Als med. Laie?Vergiss nicht in deinem Testament zu erwähnen wer(!!!) dir diese Empfehlung zu Korrektur des Bz gegeben hat. -
kai4
Rang: Gastam 09.09.2010 18:07:25
Daniela schrieb:
"Ich rate trotzdem ab als ungeschulter mal zu versuchen i.v. Insulin zu spritzen, ist nämlich bei manchen Venen (wie die meinen z.B.) echt ätzend.."
einige Tage vorher schrieb Daniela:
"gestern habe ich zu Übungszwecken einen erhöhten BZ dazu genutzt mal i.v. zu korrigieren. Ich bin begeistert."
Hallo ?!
was geht denn hier ab ?
wen kann man da noch ernst nehmen... -
peter
Rang: Gastam 09.09.2010 18:53:25
und weshalb liest du nicht ?
daniela schrieb-> (aus dem gedächtnis) bin begeistert habe es "probiert" gute korrekturwirkung keine hypogefahr. ob und was für venen sie hat stand nicht zur debatte.
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kai1
Rang: Gastam 09.09.2010 20:29:14
@84.144.163.177
warum liest Du nicht sondern wiederholst Du nochmals, wie ein Papagei ?
bin ich explizit auf die Venen eingegangen ?
NEIN
Weniger geistreich wie Du schreibst geht nicht mehr
-
Anke-Patscher
Rang: Gastam 09.09.2010 20:54:28
>>Hallo ?! was geht denn hier ab ? wen kann man da noch ernst nehmen...<< Na. DICH auf keinen Fall ! Weniger geistreich , als Du schreibst, geht nicht mehr... (merkt man an den RS-Fehlern).
Himmiherrgottzaggramentzefixallelujamilextam-arschscheissglumpfaregtznochamol !! -
peter
Rang: Gastam 09.09.2010 23:44:08
man merkt ganz deutlich du gehst auf garnichts ein,
lesen kannst oder willst du nicht.
aber stänkern kannst prima. -
kai3
Rang: Gastam 10.09.2010 00:08:07
@84.144.163.177
Daniela schrieb:
gestern habe ich zu Übungszwecken einen erhöhten BZ dazu genutzt mal i.v. zu korrigieren. Ich bin begeistert.
Dann schrieb sie:
"darf ich mal laienhaft fragen, warum man nicht i.m. korrigiert? (Ich hatte die i.V.-Korrektur jetzt schon öfter mal gelesen?)
(Unabhängig von der Geschichte mit der Selbstverletzung.) Für mich klingt sowas nicht ganz ungefährlich..."
So, darin steht nichts von Venen. Kapiert ?
Erst schreibt sie von "Begeisterung", dann von "nicht ganz ungefährlich".
Vielleicht mal alles lesen,84.144.163.177, wenn wir schon dabei sind. -
Moment
Rang: Gastam 10.09.2010 11:36:00
Die "laienhafte Frage" war aber von mir und meine Frage wurde doch dann nur zitiert...die war nicht von Daniela... von Moment -
Daniela
Rang: Gastam 10.09.2010 17:47:55
Looooooooooooooooooool.
Hallo ihr Süßen,
Ich schrieb:
"Ich rate trotzdem ab als ungeschulter mal zu versuchen i.v. Insulin zu spritzen, ist nämlich bei manchen Venen (wie die meinen z.B.) echt ätzend.."
Dann schrieb 84.58.150.52:
" Daniela schrieb:
"Ich rate trotzdem ab als ungeschulter mal zu versuchen i.v. Insulin zu spritzen, ist nämlich bei manchen Venen (wie die meinen z.B.) echt ätzend.."
einige Tage vorher schrieb Daniela:
"gestern habe ich zu Übungszwecken einen erhöhten BZ dazu genutzt mal i.v. zu korrigieren. Ich bin begeistert."
Hallo ?!
was geht denn hier ab ?
wen kann man da noch ernst nehmen... "
Da ich nicht ungeschult bin, kann ich das auch machen, da ich weiß wieviel Insulin ich in welchen Situationen in welche Venen geben kann/soll.
Wer das nicht weiß, geht Risiken ein!
Risiken wären z.B.:
- Sehne, Nerv, Muskel statt/und Vene treffen,
- Unterzuckerung aufgrund noch nicht komplett resorbiertem Insulin nach s.c.-Injektion (Insulinwirkung addiert sich),
- i.v.-Korrektur mit 4 IE Insulin führt zu keinem BZ-Abfall aufgrund von Fettsärureresistenz, da nach 40 min. das Insulin von den Insulinasen quasi komplett zerstört wurde, ist bei Lipolyse und Ketoazidose die i.v.-Korrektur sinnlos - bei Lipolyse muss daher s.c. und bei beginnender Ketoazidose nach erfolgloser s.c.-Korrektur (selbst) per Perfusor durch behandelnden Arzt auf Intensivstation (ôô) Insulin gegegben werden.
Aber Leutz, ein Forum ersetzt doch keine gute Schulung, holt euch bitte Schulungen ab, dass diejenigen, die das Methodenwissen an Diabetiker weiter geben auch davon profitieren - die müssen ihre Mieten und ihren Lebensunterhalt auch irgendwie auftreiben ^^
LG, Daniela
Noch ein Wort an Anke,
Du verbreitest planlos Unwissen und machst einen Wind um Nichts, die i.v.-Korrektur mache ich nur an mir selbst - was mir an mir selbst nicht verboten ist, sollte ich doch - aus welchen Gründen auch immer - daran versterben, kannst Du ja eine Leiche vor den Richter schleppen ^^
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kai1
Rang: Gastam 10.09.2010 21:35:27
ein Fisch windet sich, egal wie man auf ihn zugeht
ob der Fisch geschult ist oder nur probiert
ob er sich verletzt oder nicht...
Objektiv ist ok; aber Ehrlichkeit auch
na denn, lassen wir es so stehen
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Rudi
Rang: Gastam 11.09.2010 02:19:29
>>Deine Antworten greifen mich nicht an.
Wenn ich Du wäre, würde ich nicht in einer Hypo schreiben. Aber deshalb kann Dich auch niemand Ernst nehmen.<<
Damit hast du dir leider selbst einen gemacht - ich bekomme KEINE Hypos mehr. Somit könntest du niemals ich sein. Weshalb sollten denn dich meine Antworten angreifen? Weil du wohl alles etwas "verschwommen" siehst? Schade drum! Ich breche dann hier die einseitige Diskussion mit dir Spezel ab - träum weiter, versuch weiter, andere zu beleidigen (da müssen Maschinen kommen und keine Ersatzteile...), es wird dir nicht gelingen, denn beleidigen lasse ich mich nur von Menschen... von Rudi -
Daniela
Rang: Gastam 11.09.2010 18:04:30
Hallo Anke,
"Wenn man i.v. spritz wirkt das Insulin erheblich schneller als subcutan oder?"
Nein, es ist nur die Resorptionszeit umgangen. Insulin gelangt auch nach s.c.-Gabe ins Blut. Die WirkDAUER ist dieselbe, da auch nach s.c.-Gabe die Insulinasen das Insulin zerstören, für das keine Rezeptoren frei sind. Nur die Resorptionszeit, die nach s.c.-Gabe einige Stunden anhalten kann, ist umgangen!
Und wieder einmal hast Du bewiesen, dass Du dringend eine gute Schulung brauchst.
Es wird auch keine stärkere allergische Reaktion geben, da auch nach s.c.-Gabe das Insulin im Blut landet.
Außerdem laufen allergische Reaktionen hauptsächlich in der Haut, dem Darm und den Schleimhäuten ab - auch hier empfehle ich das Studium der Literatur.
LG, Daniela
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Nachfrage
Rang: Gastam 14.09.2010 11:57:51
Moin,
also, wenn Julias Erstposting vermuten lässt, dass es hier nicht um BZ-Korrektur, sondern primär um Selbstverletzung geht, war wohl oder vielleicht das Anliegen von Julia, es öffentlich zu machen; keine Ahnung, vermutlich stecken da ganz andere Baustellen dahinter, die in einem DM-Forum eh nicht geklärt werden können.
Die Frage, ob sie in therapeutischer Begleitung ist, beantwortet sie ja nicht, man kann nur hoffen, dass sie es ist..
...deshalb aber meine Frage noch mal so in die Runde...
WARUM MUSS man BZ i.V. korrigieren? Oder tun das nur Borderliner u.a.?
Es gibt sicher den Anlass, dass ein Arzt das bei einem Patienten im Notfall tun muss, aber der Patient selbst? Aus Spaß an der Freud, Wichtigtuerei oder am Kick für ne drohende Wundinfektion?
Oder gibt es tatsächlich eine Situation, in der es geboten ist, dass der Diabetiker selbst i.V. korrigiert?? von Nachfrage -
trnhrnh
Rang: Gastam 14.09.2010 18:00:19
Da ausser Dani hier eh keiner so richtig etwas dazu geschrieben hat, schau mal hier (da wird diskutiert - nicht rumgesülzt...):
insulinclub.de/showthread.php?s=189490b0b9c4a09e02e03d15f69ab5dc&t=16199&highlight=intraven%F6s+korrektur
(einfach copy und paste) -
Meinung
Rang: Gastam 15.09.2010 13:14:00
Danke für den interessanten link...
Am Besten hat mir dort die Bemerkung gefallen:
i.V., nur, um einen "normalen "BZ-Wert zu erreichen und das in kürzester Zeit?
DAS ist ja meine Frage dazu.
Wenn ich das schon wieder lese:
Zitat:Hatte keine Zeit zum Messen und korrigiere deshalb i.V.)Ende
Wer keine zeit zum BZ-Messen hat, nimmt sich keine Zeit für seine Gesundheit.
Aus meiner Sicht ist eine Selbst- i.V. Korrektur im normalen BZ-Management nicht nötig und einfach Wichtigtuerei, oder wie zwischen den Zeilen im erstposting zu vermuten ist, besteht ein ganz anderer Hintergrund und Beweggrund.
von Meinung -
Daniela
Rang: Gastam 15.09.2010 22:24:52
Hallo,
ich beantworte diese Frage erneut:
"...deshalb aber meine Frage noch mal so in die Runde...
WARUM MUSS man BZ i.V. korrigieren? Oder tun das nur Borderliner u.a.?
Es gibt sicher den Anlass, dass ein Arzt das bei einem Patienten im Notfall tun muss, aber der Patient selbst? Aus Spaß an der Freud, Wichtigtuerei oder am Kick für ne drohende Wundinfektion?
Oder gibt es tatsächlich eine Situation, in der es geboten ist, dass der Diabetiker selbst i.V. korrigiert?? "
I.v. korrigiert man wenn man KEINE Unterzuckerung haben will und den BZ schnell absenken möchte - also ich mach das vor allem nachts oder spät abends.
Außerdem wirkt sich i.v. nicht auf die Insulinrezeptoren aus, bei s.c.-Korrektur macht man sich nach ca. 3 Tagen immer wieder korrigigieren resistent und braucht danach mehr Insulin als vorher.
Die i.v.-Korrektur gibt außerdem noch Hinweise auf die aktuelle Resistenzlage, man kann am BZ-Verlauf erkennen ob eine Lipolyse vorliegt und dann das passende Regelwerk anwenden, bzw. man braucht dann bei erfolgreicher Korrektur nichts weiter machen.
Ich hatte gestern Nacht z.B. erneut ein Katheterproblem, was man am exponentiellen Anstieg des BZ in der Nacht erkennen konntem habe dann i.v. korrigiert um den BZ schnell abzusenken und um nicht in die Lipolyseresistenz zu kommen. Leider habe ich so schlechte Venen, dass i.v. nicht immer funktioniert.
Fazit, nach der gestrigen Korrektur ist es möglich, dass ich wieder einmal zu lange zuwenig Insulin hatte :-(
Ich schau mir das morgen noch einmal an und muss evtl. erneut in Schema B einsteigen.
LG, Daniela -
Joa
Rang: Gastam 16.09.2010 01:34:04
Hallo Daniela,
was gibst Du Dir Mühe die Meinung von Leuten ändern zu wollen, die zur Bestärkung derselben sinnverzerrend zitieren?
Meinung ist halt Meinung und bleibt Meinung.
Gruß
Joa
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Frage
Rang: Gastam 17.09.2010 11:23:42
Auch hier fehlt der ganze gestrige Tag...:-((( von Frage -
Rudi
Rang: Gastam 17.09.2010 13:24:18
Anke, du nervst! Wie immer, andere vorschicken - wenn dich was interessiert, dann ruf deinen "Lieblingsdoc" Teuscher doch selbst an (dann kannst du uns auch mal was neues erzählen). Und was beziehst du dich immer auf DM-Anfänger? Weil du (nach Jahren) immer noch einer bist? Wo bitte hat wer wann geschrieben, dass DM-Neulinge ihren BZ i.v. korrigieren sollen? (selbst wenn dem so wäre, das ist ja wohl immer noch jedem seine eigene Entscheidung [sowas, was du gerne anderen abnehmen möchtest!]) von Rudi -
peter
Rang: Gastam 17.09.2010 15:15:06
anke du hast wie immer die geschichte von vor 5 jahren völlig falsch verstanden.
1. hat hjt überhaupt niemanden in eine hypo geschickt, sondern derjenige der dies einmal als erste reaktion anmerkte, hat dies anschließend als eigenen fehler, zurückgezogen,
erst danach hat ein anderer die sache noch mal richtig breitgetreten , bevor er merkte daß er im abseits war.
2. wenn wir dein nicht vorhandenes begriffsvermögen sehen, würden wir nie ti spritzen, schon aus angst so wie du zu werden.
3. hat sich daniela damals überhaupt nich erregt weshalb auch.
4. begreife endlich daß die iv korrektur eben nicht nur bei doc teupe gezeigt wird, und außerdem eben
nicht zu hypos führt. im gegensatz zu subcutan gespritztem insulin.
weshalb ist ja nun oft genug erklärt worden. -
hfjfurz
Rang: Gastam 17.09.2010 23:31:34
>>dass intravenöse Insulingabe keine Unterzuckerung erzeugt.<<
wie war das mit paracelcus: "...die menge macht, dass es ein gift ist...". wenn du dir "genug" insulin i.v. reinbläst, wirst du schon einen uz bekommen. aber anke kennt halt nicht mal die richtigen mengen (woher auch - ohne schulung....) -
Daniela
Rang: Gastam 19.09.2010 22:48:38
">>dass intravenöse Insulingabe keine Unterzuckerung erzeugt.<<
wie war das mit paracelcus: "...die menge macht, dass es ein gift ist...". wenn du dir "genug" insulin i.v. reinbläst, wirst du schon einen uz bekommen. aber anke kennt halt nicht mal die richtigen mengen (woher auch - ohne schulung....)"
Auch das ist anzuzweifeln, denn es braucht freie Insulinrezeptoren, dass das Insulin wirken kann. Wenn nun nach 5 min die Hälfte des i.v. gegebenen Insulins schon von Insulinasen zerstört wurde und keine Rezeptoren da sind (die sind beschäftigt), kommt es zu keiner UZ!
Ich habe das im Selbsversuch nicht getestet, es soll aber egal sein, ob man 4 oder 10 IE gibt.
LG, Daniela -
rbnhfr
Rang: Gastam 20.09.2010 00:46:21
Hi Dani, ich rede ja nicht von 4 oder 10 IE, sondern von event. 200....1000 IE...
Mir fiel nämlich ein, irgendwo gelesen zu haben, dass sich einer (angeblich) durch eine "sehr grosse" Menge an i.v.-Insulin vom Leben zum Tode befördert hat. Wenn das wahrlich alles falsch wäre, müsste man sich über eine Hypo ja gar keine Gedanken mehr machen - oder? -
Daniela
Rang: Gastam 20.09.2010 14:26:11
"Hi Dani, ich rede ja nicht von 4 oder 10 IE, sondern von event. 200....1000 IE...
Mir fiel nämlich ein, irgendwo gelesen zu haben, dass sich einer (angeblich) durch eine "sehr grosse" Menge an i.v.-Insulin vom Leben zum Tode befördert hat. Wenn das wahrlich alles falsch wäre, müsste man sich über eine Hypo ja gar keine Gedanken mehr machen - oder?"
Tja, also wer sich 200 - 1000 IE i.v. gibt, dem ist nicht zu helfen, das hätte übrigens auch s.c. zum Tode geführt!
Bedenkt man die HWZ von 5 min im Blut, sind bei i.v.-Gabe von 200 IE nach 20 min noch 12,5 IE im Blut vorhanden, oder hab ich mich da verrechnet?
LG, Daniela -
Nicol
Rang: Gastam 20.09.2010 15:14:38
Hi Daniela,
was passiert in den 20 minuten?
Ich hab mal gelesen das in ein Altersheim, anstatt eine Grippeimpfung, Insulin gespritzt
wurde. Naturlich versehentlich.
Dabei starben zwei und mussten einige andere
im Krankenhaus aufgenommen worden. -
Daniela
Rang: Gastam 20.09.2010 23:31:41
"Hi Daniela,
was passiert in den 20 minuten?
Ich hab mal gelesen das in ein Altersheim, anstatt eine Grippeimpfung, Insulin gespritzt
wurde. Naturlich versehentlich.
Dabei starben zwei und mussten einige andere
im Krankenhaus aufgenommen worden."
Äh, macht man mit dem Impfen das neuerdings i.v.?
Ich dachte das geht s.c. oder i.m. ^^
Wenn keine Insulinrezeptoren verfügbar sind passiert NICHTS in den 20 min!
Insulin braucht um den Zucker zu senken IMMER Insulinrezeptoren, diese verschwinden dann in der Zelle und aktivieren einen Prozess, der dann die Türen für die Glukose öffnet. Die beschäftigten Insulinrezeptoren sind dann nicht in der Lage Insulin zu binden.
Die Bauchspeicheldrüse des Gesunden, also gemeint ist der Nichtdiabetiker, lässt eine Menge Insulin ins Blut frei, ohne darauf zu schauen wieviel Insulin benötigt wird - da ist kein Sensor, der im Blut den Zucker misst und der Bauchspeicheldrüse sagt wieviel man gegessen hat. Damit es zu keiner Unterzuckerung kommt weil nach Bedarf an Insulin noch viel Insulin im Blut herum schwirrt, zerstören Insulinasen überschüssiges Insulin.
Ganz schön clever unser Körper, oder?
Nur ein komplett Unwissender würde behaupten die Insulin i.v.-Gabe wäre unphysiologisch, denn der Körper eines Nichtdiabetikers macht es nicht anders!
LG, Daniela -
xyz
Rang: Gastam 21.09.2010 05:17:59
Wenn keine Insulinrezeptoren verfügbar sind passiert NICHTS in den 20 min!
Wieviele Insulinrezeptoren gibt es denn,Daniela und kann man diese ausschalten wie ein Radio?
Daniela,du übernimmst kritiklos Teupe-Müll!
Eine gesunde Person speichert etwa 150-250 I.E. Insulin im Pankreaswovon ca.20-40I:E: ins Blut sezeriert(!) werden.
Der Abau von Insulin findet größtenteils in der Leber und der Niere durch Proteolyse statt.Ein geringer Teil wird auch im peripheren Gewebe abgebaut. -
Anke-Patscher
Rang: Gastam 21.09.2010 07:07:20
wie sagt schon herr nuhr: "wenn man keine ahnung hat - einfach mal die fresse halten!", aber anke hat den sinn dessen nicht verstanden. anke, die als medizinischer bademeister mit drk-zusatzausbildung humbold-pinguine spazieren fährt und von rechtschreibung so viel ahnung hat, wie ein elefant vom seilspringen, will uns hier einen über medizin und speziell über insulin, proinsulin, rezeptoren und die bsd erzählen. MACH DICH NICHT LÄCHERLICH!!!!
"Eine gesunde Person speichert etwa 150-250 I.E. Insulin im Pankreaswovon ca.20-40I:E: ins Blut sezeriert(!) werden."
wenn du schon aus der kloesel-dr-arbeit zitierst, dann bitte richtig und vollständig. erstens heisst es "sezerniert" und 2. steht da etwas mehr über die abgabe - es wird bei BEDARF insulin abgegeben: "Diese Zellen liegen in Zellnestern, den Langerhansschen Inseln. Hier wird das Hormon in kleinen Bläschen gespeichert und bei Bedarf über verschiedene Regulations-mechanismen in die Blutbahn abgegeben."
erklär der doch mal den zusammenhang mit dem bisher geschriebenen und deinem "hochwissenschaftlichen" plagiat des herrn benjamin kloesel (hoffentlich hast du nicht lange danach suchen müssen - verstanden hast du es wie immer nicht). offensichtlich hast du der obigen bitte wieder nicht entsprechen können! von Anke-Patscher -
Daniela
Rang: Gastam 21.09.2010 14:17:04
Oh man, es braucht also ein Beispiel dafür, dass i.v. durchaus eine gute Lösung ist..
Heute Morgen bestand ein Katheterproblem, um zu sehen ob eine Resistenz durch Insulinmangel besteht, hab ich mal i.v. korrigiert, ich schreibe einfach mal die BZ-Werte auf:
09:04 = 276 mg/dl
09:34 = 291 mg/dl
09:35 --> 6 IE s.c. per Spritze (sollte i.v. werden, ging daneben) + Katheterwechsel
09:40 = 298 mg/dl
10:00 --> 6 IE i.v.
10:04 = 260 mg/dl
10:09 = 240 mg/dl
10:33 = 216 mg/dl
11:35 = 70 mg/dl
11:47 = 55 mg/dl --> 2 BE
12:05 = 42 mg/dl --> 2 BE
Das Ding ist damit gegessen und ich lebe noch, weder lag ich zuckend und krampfend hier rum, noch litt ich unter anderen Bewusstseinsstörungen!
Die Unterzuckerung kam von der s.c.-Gabe um 09:35 - es hat also nahezu s.c. 3 h gebraucht den BZ zu senken. Toll!
Sorry, aber eine Unterzuckerung nehme ich in Kauf, einen hohen Hba1c will ich nicht mehr. von Daniela -
Nachtrag v. Daniela
Rang: Gastam 21.09.2010 14:35:15
Zum Thema Rezeptoren lies die entsprechende Literatur, Anke - es steht in jedem Lehrbuch der Physiologie, dass die Rezeptoren in der Zelle verschwinden wenn sie Insulin gebunden haben.
Die Anzahl der Rezeptoren hängt vom individuellen Resistenzniveau ab, einmal das durch Down-Regulation erzeugte und dann das genetisch festgelegte.
Und das Zitieren von Veröffentlichungen, die man nicht verstanden hat, halte ich für mehr als fragwürzig.
Wenn der Stoff zu schwierig ist, lies einfachere Bücher - Lehrbücher helfen da weiter!
Hohe Hba1-Werte richten mehr Schaden an als eine Hypoglykämie!
Durch lauter subcutan-Korrekturen kommt man in die Down-Regulation (-->Resistenz), die erzeugt hohe pp-Werte, die mitunter einige Stunden bestehen - also wieder ein negativer Einfluss auf den Hba1c.
Studien zeigen, dass die Wahrscheinlichkeit von diabetischen Folgeerkrankungen mit der Höhe des Hba1c ansteigt - lässt mich noch einmal ein Arzt auf hohen Werten sitzen und verweigerte mir eine i.v.-Korrektur, werde ich ihn fragen ob denn das langsame Absenken von hohen Werten durch s.c.-Korrektur nicht irgendwie auch eine Körperverletzung darstellen könnte!
Grüße. Daniela von Nachtrag v. Daniela -
kai5
Rang: Gastam 21.09.2010 16:24:26
Macht doch bitte einen neuen Thread auf.
Hier geht es nicht mehr um Gewebekleber. -
Rudi
Rang: Gastam 21.09.2010 17:09:15
>>Hier geht es nicht mehr um Gewebekleber.<<
So ist das mit allen Threads, in denen Anke meint, ihren "Senf" dazugeben zu müssen, egal worum es geht - diese Threads sind relativ leicht zu finden, man muss nur schauen, wieviel "Beiträge" enthalten sind. Das hängt einfach damit zusammen, dass sie nicht versteht, worum es geht und sich im Abschreiben von ellenlangen Themen anderer und dem hirnlosen eigenen Geschwafel übt. Sieh dir "Anke-freie" Themen an - schon klappt's!
von Rudi -
Frage
Rang: Gastam 22.09.2010 13:33:52
Zitat:Ich hab mal gelesen das in ein Altersheim, anstatt eine Grippeimpfung, Insulin gespritzt wurde. Naturlich versehentlich. Dabei starben zwei und mussten einige andere im Krankenhaus aufgenommen worden.Ende.
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Schon allein die Geschichte halte ich für eine Ente, denn Grippesschutzmittel wewrden vom Arzt verabreicht, Insulin vom Pflegepersonal.
WO haste denn das gelesen?
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Rudi, die Erstposterin kommt eh net mehr. Und vermutlich ging es ihr NICHT um den Unsinn oder Sinn einer i.V.-BZ-Korrektur, sondern den Kick, sich dabei zu verletzen...DEN Eindruck hatte ICH zumindest...
An Venen sollten sich keine Patienten vergreifen, ohne Ausnahme, das ist meine persönliche Meinung.
In Kliniken darf nur der Arzt i.V. spritzen und hier reden wir darüber, das sich Laien in die Venen hacken, was aus meiner Sicht jeder Notwendigkeit bedarf. von Frage -
Daniela
Rang: Gastam 22.09.2010 16:31:02
Hallo Fragender,
da stimme ich Dir prinzipiell zu - wenn die lieben Diabetologen i.v. Insulin bei hohen Werten gäben, nur anstatt den BZ zu senken, sitzt der arme Kunde mit dem hohen BZ stundenlang rum.
Hohe BZ-Werte über Stunden können eine funktionierende Therapie umwerfen, das sollte jedem klar sein.
Wer nicht weiß, dass dann möglicherweise Schema B anzuwenden ist, der hängt in einer wiederkehrenden, bzw. nicht bearbeiteten Lipolyse - Toller Zustand!
LG, Daniela -
Korrektur
Rang: Gastam 23.09.2010 16:06:43
hab mich verschrieben, meinte, es bedarf KEINER Notwendigkeit. von Korrektur -
nicol
Rang: Gastam 23.09.2010 22:06:08
Die ´Geschichte´ mit der Grippeimpfung ist keine Ente. Leider habe ich die Zeitung
nicht mehr. Aber es wurde versehentlich Insulin anstatt Grippeschutzmittel gespritzt.
Auch ein Artz kann sich mal vergucken, keiner behauptet das es gespritzt wurde von
Plegepersonal.
In die meisten Krankenhauser gibt es Protocolle das Medicamenten die ähnliche
Namen haben, aber völlig verschiedene Wirkung haben, nicht nebenaneinder gelagert
werden.
Nur so ein paar Gedanken (Ich bin Laie, kein Artz);
-Warum werden Grippeschutzmittel vom Artz
gespritzt? Weil es i.v.-gespritzt wird?
-Wenn man durch schwere Unterzuckerung ins
Koma fàllt, wass sind dan eventuell
die Folgen von Energie- und Sauerstoffmangel
für das Gehirn und Herz?
Wenn ich sterbe infolge Herzversagen
macht es mir dann wass aus, ob ich zuvor
zuviel Insulin gespritzt habe?
-Ab welche BZ-Werten wird eigentlich i.v.
Gespritzt? Und wieviel iE?
-
nicol
Rang: Gastam 24.09.2010 18:37:07
Liebe 87.185.53.138,
danke fúr deine Antwort.
Ich liebe das Leben!!!
Meine Absicht war mit meine Fragen, zu unterstreichen Hypo's zu vermeiden, da die weit
acut gefährlicher sind als Hypers.
I.v.-korrekturen sind meiner Meinung nach,
nur unter Ärtzliche Kontrolle vor zu nehmen
bei Ausnahmezuständen.
-
Daniela
Rang: Gastam 24.09.2010 20:24:52
"Meine Absicht war mit meine Fragen, zu unterstreichen Hypo's zu vermeiden, da die weit
acut gefährlicher sind als Hypers."
Ist das wirklich so?
Ich frage Dich, stirbt man eher an Hypo als an Hyper (-->Keto)?
Welche Schäden treten durch Unterzuckerungen auf und welche durch Überzuckerungen (bitte auch die Langzeitschäden beachten)?
LG, Daniela -
nicol
Rang: Gastam 24.09.2010 20:58:48
Hallo Daniela,
"Meine Absicht war mit meine Fragen, zu unterstreichen Hypo's zu vermeiden, da die weit ACUT gefährlicher sind als Hypers."
Ein Hypo sollte doch ACUT behandelt werden, oder meinst du nicht. Die folgen einer
schweren Hypo, lässt nicht lang auf sich warten, mann verliert den Bewustsein, fällt ins Koma und wenn nicht gleich Gegenmassnahmen vorgenommen werden, sind die Folgen nicht zu übersehen.
Hypers sind auch nicht gesund. Die Langzeitschäden sind ebenso ernst.
Nur...
Ein Hypo ensteht häufig durch zuviel Insulin im Körper, bei Diabetiker wurde dann
zuviel gespritzt. Korrigiere mir bitte wenn ich dass nicht richtig verstanden habe.
Ein Hyper entsteht dann durch zuwenig Insulin.
Leider kann mann Insulin, einmal gespritzt nicht wieder einfach wegsaugen.
Wenn mann bemerkt dass zuwenig Insulin zugeführt wurde, kann nochmal ´nachgespritzt´werden. Eine versalzene Suppe ist lästiger als eine Suppe mit zu wenig Salz.
Um hier alle Folgeschäden von Hypo´s und Hypers auf zu listen, scheint mir nicht sinnvoll. Als Erfahrungsexperte weisst du diese bestimmt.
von nicol -
Rudi
Rang: Gastam 24.09.2010 21:19:17
Du stellst eine Behauptung auf, Daniela bittet dich, doch mal die Folgeschäden speziell einer Hypo aufzulisten und du schreibst, dass sie die ja besser kenne - geile Logik!! Es ist ganz nebenbei wissenschaftlich untersucht und nachgewiesen, dass Hypos bei weitem nicht so schädlich (wenn überhaupt) sind, wie Hypers. Kann ich übrigens selbst bestätigen. Habe genug Hypos gehabt und dadurch hat sich nichts geändert (ausser mein Verhalten bzgl. Kontrolle). »sind die Folgen nicht zu übersehen.« Nenn doch bitte mal einige! Einer Hyper willst du durch Nachspritzen entgegnen. Wie willst du das denn tun, wenn du keinen BZ misst? Und wenn du ihn misst, weshalb kannst du dann durch Zufuhr von KH einer Hypo nicht zuvorkommen? Kommt mir etwas wie Pippi Langstrumpf vor: "ich mach mir die Welt ... wie sie mir gefällt." Im Übrigen kannst du, anstatt Hypers akut zu behandeln, auch warten bis sich die Spätschäden einstellen und dann das Jammern anfangen... von Rudi -
Daniela
Rang: Gastam 24.09.2010 21:39:12
Hallo Nicol,
nun, man fällt nicht einfach in die Bewusstlosigkeit, es gibt sogar Diabetiker, die das niemals tun werden (also bei normalen Insulindosen). Selbst wenn man bewusstlos wird, man wacht auch wieder auf.
Die Panikmache um Unterzuckerungen ist definitiv fehl am Platz, da daraus Missmanagement betrieben werden kann und höhere Hba1c-Werte toleriert werden.
Der Schaden durch zu hohe Hba1c-Werte ist enorm!
Auch ist es nicht richtig die Unterzuckerung zu verharmlosen - das gesunde Mittelmaß ist angebracht.
Ich empfinde Unterzuckerungen auch als ekligen Zustand, aber es kommt halt vor und ich verfalle nicht in Panik, ziehe die Unterzuckerung sogar der Hyper vor - wenn ich die Situation um mich herum einschätzen kann!
Es gibt immer Lebenssituationen, bei denen die Hyper der Euglykämie vorzuziehen ist, aber bitte, wenn ich zuhause vor dem TV sitze, dann kann ich doch mal eben was essen, bzw. meine Hypo-BE trinken, es passiert doch nichts.
Der Körper hat bei Hypoglykämie Regulationsmechanismen, hier meine ich speziell die Alphazellen des Pankreas, in denen Glukagon produziert wird. Die Ausschüttung von Glukagon geschieht bereits bei Werten unter 70 mg/dl - wenn ich mich recht erinnere. Gulakon führt zu dann Leberzuckerausschüttung und der BZ steigt an.
Die Diabetiker, denen diese Gegenregulation fehlt, fahren am besten wenn sie ihren BZ nicht unter 70 mg/dl fallen lassen, sich die Warnsymptome erhalten.
"Hypers sind auch nicht gesund. Die Langzeitschäden sind ebenso ernst."
Hypers machen noch mehr als nur Langzeitschäden, stehen Werte zulange hoch entsteht eine Fettsäureresistenz, das Insulin kann nicht mehr richtig wirken, es kommt vermehrt zu Leberzuckerausschüttung, der BZ steigt exponentiell an - im schlimmsten Fall kommt es dann zur Ketoazidose.
"... wegsaugen."
Wegsaugen nicht, aber man kann sich behelfen (schnelle BE Essen, ein wenig Glukagen s.c. spritzen - bitte nicht die ganze Ampulle, da man sonst kotzen muss).
".. kann nochmal ´nachgespritzt´werden."
Eben nicht, nachspritzen reicht manchmal einfach nicht mehr aus um die Fettsäureresistenz loszuwerden, s.hierzu Schema B von www.Chrostek.de
Der Typ 1-Diabetiker hat reale Probleme wenn Insulin fehlt, ein basaler Insulinmangel für 4 - 5 h (Normalinsulin) kann eine Ketoazidose auslösen!
Bei schnellwirksamen Analoga in der Insulinpumpe dürfte der Zeitraum des Insulinmangels kürzer sein.
Ich frage aber nochmal, warum kommt es denn zu Unterzuckerungen, kann man diese nicht vermeiden, bzw. weiß man nicht wann man sie haben könnte?
Wieviel Insulin brauche ich um mich in eine Hypo zu befördern, aus der ich nicht wieder aufwache?
LG, Daniela
-
Nachtrag v. Daniela
Rang: Gastam 24.09.2010 22:02:59
Zitat:
"Coma diabeticum
U. Preiß
Die diabetische Ketoazidose (DKA) ist ein lebensbedrohlicher Zustand. Obwohl der Diabetes
Typ 1 im Kindesalter immer häufiger vor der Entwicklung einer schweren Ketoazidose
diagnostiziert wird, erfolgt die stationäre Einweisung bei etwa 25 % der Manifestationen erst
nach Ausprägung der Ketoazidose-Symptome. Im Verlauf der Therapie versterben 1-2 % der
Patienten."
Quelle: http://www.anpisa.de/pdf/abstracts_badSuderode00.pdf
von Nachtrag v. Daniela -
Nicol
Rang: Gastam 24.09.2010 23:17:09
Bester Daniela,
vielen Dank für deine Antwort.
Es ist halt alles noch ziemlich neu für mich. Bin juni 2009 mit ein keto-azidotisch Koma ins KH aufgenommen und drei Tage später aufgewacht. Da erzählten mir die Ärzte ich habe LADA und musste vier mal täglich Insulin spritzen.
Mein BZ bei Aufnahme war 900, Hba1C 12.2.
Meine BZ-Werte sind seit November 2009 zwischen 90 und 150, Hba1c 5,7 (in November 2009, Februar 2010, Mai 2010, Augustus 2010).
Keine BZ-werte über 180 mehr gehabt, insgesamt 4 Hypo´s, drei davon nach verkehrt berechnete KH.
Jetzt messe ich vor jede (Zwischen-)Mahlazeit und berechne den Insulin die ich brauche mit der KH/Insulin-ratio. Spritz 5 iE Lantus und 18-22 iE Novorapid am Tag und halte mich an ungefähr 60 KH am Tag. Ausgenommen wenn ich mal Lust habe
auf Currywurst mit Pommes oder ein Stuck Schwarzwalderkirschtorte. Spritz halt ein wenig mehr.
"Ich frage aber nochmal, warum kommt es denn zu Unterzuckerungen, kann man diese nicht vermeiden, bzw. weiß man nicht wann man sie haben könnte?
Wieviel Insulin brauche ich um mich in eine Hypo zu befördern, aus der ich nicht wieder aufwache?"
Das möchte ich auch gerne wissen. Ich meine das
sowohl regelmässige Hypo's UND Hyper's zu vermeiden sein.
Bei mir gelingt das bis jetzt gut.
Aber jeder Mensch ist anders, deshalb würde ich gerne wissen, wie das bei Andere so geht. Vor allem bei diejenige die schon länger DM haben.
Aber einige Sachen sind mir nicht geheuer, zb.
das herunterspielen von den konsequenzen von einen Hypo. Oder i.v.-korrekturen ohne ärtzliche Aufsicht.
Je mehr ich lese, und ich lese sehr viel über DM,
je mehr ich zu dem Schluss komme dass das Ganze
nicht so einfach ist und mann eine gute Unterstützung
eines Diabetes-team braucht und gute Schulung, weil
ein Diabetiker es in der täglichen Praxis sein Diabetes selbst unter Kontrolle haben muss.
Gruss Nicol.
ps. Ich wollte dir nicht beleidigen.
(Du stellst eine Behauptung auf, Daniela bittet
dich, doch mal die Folgeschäden speziell einer
Hypo aufzulisten und du schreibst, dass sie die
ja besser kenne - geile Logik!!)