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Sehr strenger Diabetologe
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Ursel
Rang: Gastam 18.06.2010 18:46:22
Hallo, ihr alle!
Also wenn ich so lese, was ihr teilweise an Werten habt, finde ich meinen Diabetologen als unheimlich streng.
Ich habe einen HbA1-Wert von 6,2, er besteht darauf, dass ich den unter 6,0 drücke.
Ich habe keinen Messwert 2 Std nach dem Essen mehr über 140, 1 einziges Mal hatte ich 143, da bekomm ich schon geschimpft: "Sowas darf einfach nicht passieren".
Beim Nüchternzucker besteht er auf unter 100, selbst 102 ist ihm schon zuviel.
Ich weiß ja jetzt nicht, ob er deshalb so streng ist, weil ich nicht spritze, sondern mit Medis behandelt werde, mit denen ich ja nicht nachkorrigieren kann.
Auch habe ich in 3 Wochen bereits 8 kg abgenommen.
Denkt ihr, ich bekäme mal ein Lob? Nicht dran zu denken.
Ich finde das nicht besonders motivierend, wie er sich verhält.
Was meint ihr? -
peter
Rang: Gastam 18.06.2010 19:02:53
der erfolg bei dir gibt ihm natürlich recht.
hoffentlich ist er auch so konsequent und verschreit insulin wenn nötig.
wenn es dich demotiviert wie er sich gibt , sage es ihm doch einfach. wo ist da ein problem ?
wer austeilt muß auch einstecken,
von peter -
kai2
Rang: Gastam 18.06.2010 19:31:26
geht mir ähnlich
streng ist relativ
in meiner (für mich)langen diabeteszeit wurde der hba1c auch nach unten gedrückt
vor langer zeit waren die hypos ganz gefährlich, jetzt sind sie natürlich auch nicht gut, aber insgesamt bin ich jetzt im rahmen des hba1c straffer eingestellt. unter 6 ist für den arzt ok, am besten noch 5,5
aber ohne erkaufen von hypos
klar ist, ein gesunder hba1c ist für den menschen gut
zwischen den blumen gesagt, wünscht sich die diabetesgesellschaft seitens der ärzte eine straffere einstellung um folgeschäden zu vermeiden, was letzteres vielleicht auch mehr geld kosten würde -
thomas2002
Rang: Gastam 18.06.2010 21:20:28
mit etwas mühe sollten die vorgaben des arztes machbar sein, auch ohne hypo. will sagen, beschränkte kh-aufnahme, und verdauungsspaziergang ist ziehlführend. sind die werte endgültig aus dem ruder, selbstverständlich auch mit insulin. bei bz 140 ist 30-60 min spaziergang hilfreich von thomas2002 -
Jürgen
Rang: Gastam 18.06.2010 21:57:17
Also ich denke, Dein Lob hast Du dir redlich verdient :-)
Der morgentliche Nüchternwert lässt sich am wenigsten direkt beeinflussen. Er pflegt aber mit der Zeit zu sinken, wenn man den EIN-Stunden-Wert nach dem Essen unter 140 hält. Vielleicht hilft Dir ja dieses Hunde-Oma-Beispiel
onmeda.de/foren/forum-diabetes/bz-%26-
bewegung/1619276/read.html
Beim Einkopieren www davor und Zeilenumbruch löschen! von Jürgen -
Maria N
Rang: Gastam 19.06.2010 16:46:27
Mir erscheint die Strenge deines Diabetologen übertrieben.
102 statt 100, 143 statt 140 - das liegt alles im Toleranzbereich
der Messgenauigkeit beim Messgerät.
Ich jedenfalls gratuliere dir zu deinen tollen Werten und zu deiner Gewichtsabnahme. Sag deinem Arzt einfach, dass du
deiner Meinung nach durchaus einmal Anerkennung für deine
Werte und dein geringeres Gewicht verdient hast und dass
alle Menschen durch Lob mehr angespornt werden als durch Tadel.
Lieben Gruß
Maria von Maria N -
Lob
Rang: Gastam 21.06.2010 09:47:28
Sorry, aber warum sollte dich dein Arzt loben? Er ist doch nicht Deine Mama...es sei denn, du bist 13 oder 14 Jahre alt?
Loben darfst DU DICH selbst, wenn es dir gelingt, dein BZ-Management so gut im Griff zu haben. Und du darfst dich dafür auch selbst belohnen. Gönn dir einfach mal was Gutes. Genieße das Leben.
Lieber ein Diabetolge, der streng ist, als einer, der nur kurz über die Werte schaut und dem dein HBA1C scheiss-egal ist. Davon gibt es leider auch genügend.
Also ich würde mir ehrlich gesagt affig vorkommen, wenn ich dem Arzt sage, dass ermich mal loben soll. Vielleicht hat er eine Bonbonbüchse auf seinem Schreibtisch stehen und gibt dir mal ein Bomsel..
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Maria N
Rang: Gastam 21.06.2010 16:20:19
Anerkennung und Lob spornt jeden an, offensichtlich bist du da die Ausnahme.
Sagt der Arzt:"Gut gemacht, weiter so!" freut einen das, auch wenn man natürlich alles für sich selber macht und der Arzt nicht die Mama ist.
Bemüht man sich, erhält aber dafür keine positive Verstärkung,
(durch Werte, den Arzt....) dann sinkt die Motivation. So ist der Mensch im Normalfall gestrickt.
Verzichtest du in deinem Umfeld auch auf Anerkennung?
Kränkt es dich, wenn du gelobt wirst oder ein Kompliment bekommst? von Maria N -
rudi
Rang: Gastam 21.06.2010 22:10:55
lob hat mich noch nie zu nichts motiviert.
macht mich eher faul, alles erreicht, was noch....
mein doc meint er ist mit dem ergebnis zufrieden oder nicht,
dann muss ich daran arbeiten bis ich selbst zufrieden bin.
einem stabhochspringer wird die latte auch dementsprechen
hoch angesetzt, damit er sein ziel erreicht.
kinder, katze, hund, lobt man.
gruss rudi -
peter
Rang: Gastam 22.06.2010 13:01:02
es gibt menschen , und nicht wenige , die sich durch solche grundlose meckerei in richtung - lma -
sogar richtung depri ziehen lassen. und das ist kontraproduktiv.
hat dieser "facharzt" noch nie davon gehört, daß
die handgeräte über 80 eine "genauigkeit" von +-20% haben . selbst laborgeräte sind "nie" genau, bei denen ist es sogar angegeben "wie" genau sie sind.
einen sinnvillen ansatz sehe ich bei accu chek,mit der einführung der plasmareferenzierung haben die ein infoblatt(orientierungshilfe) rausgebracht mir einer "umrechnungstabelle" beisp:99-104 plasma="90" vollblut.
wesentlich praktikabler wäre es wenn alle geräte,
bis 90 in 5er schritten darüber in 10ner schritten anzeigen würden (selbsttätig auf/abrunden)
dann stände da 100 - 110 - 120 -
und nicht 127 was völlig sinnlos da zu 99% falsch ist..
daher ist bei og beispiel 102 auch 100. von peter