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Sehr strenger Diabetologe

  • Ursel

    Rang: Gast
    am 18.06.2010 18:46:22
    Hallo, ihr alle!

    Also wenn ich so lese, was ihr teilweise an Werten habt, finde ich meinen Diabetologen als unheimlich streng.
    Ich habe einen HbA1-Wert von 6,2, er besteht darauf, dass ich den unter 6,0 drücke.
    Ich habe keinen Messwert 2 Std nach dem Essen mehr über 140, 1 einziges Mal hatte ich 143, da bekomm ich schon geschimpft: "Sowas darf einfach nicht passieren".
    Beim Nüchternzucker besteht er auf unter 100, selbst 102 ist ihm schon zuviel.
    Ich weiß ja jetzt nicht, ob er deshalb so streng ist, weil ich nicht spritze, sondern mit Medis behandelt werde, mit denen ich ja nicht nachkorrigieren kann.
    Auch habe ich in 3 Wochen bereits 8 kg abgenommen.
    Denkt ihr, ich bekäme mal ein Lob? Nicht dran zu denken.
    Ich finde das nicht besonders motivierend, wie er sich verhält.

    Was meint ihr?
  • peter

    Rang: Gast
    am 18.06.2010 19:02:53
    der erfolg bei dir gibt ihm natürlich recht.
    hoffentlich ist er auch so konsequent und verschreit insulin wenn nötig.
    wenn es dich demotiviert wie er sich gibt , sage es ihm doch einfach. wo ist da ein problem ?
    wer austeilt muß auch einstecken,
    von peter
  • kai2

    Rang: Gast
    am 18.06.2010 19:31:26
    geht mir ähnlich
    streng ist relativ
    in meiner (für mich)langen diabeteszeit wurde der hba1c auch nach unten gedrückt
    vor langer zeit waren die hypos ganz gefährlich, jetzt sind sie natürlich auch nicht gut, aber insgesamt bin ich jetzt im rahmen des hba1c straffer eingestellt. unter 6 ist für den arzt ok, am besten noch 5,5
    aber ohne erkaufen von hypos

    klar ist, ein gesunder hba1c ist für den menschen gut
    zwischen den blumen gesagt, wünscht sich die diabetesgesellschaft seitens der ärzte eine straffere einstellung um folgeschäden zu vermeiden, was letzteres vielleicht auch mehr geld kosten würde
  • thomas2002

    Rang: Gast
    am 18.06.2010 21:20:28
    mit etwas mühe sollten die vorgaben des arztes machbar sein, auch ohne hypo. will sagen, beschränkte kh-aufnahme, und verdauungsspaziergang ist ziehlführend. sind die werte endgültig aus dem ruder, selbstverständlich auch mit insulin. bei bz 140 ist 30-60 min spaziergang hilfreich von thomas2002
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 18.06.2010 21:57:17
    Also ich denke, Dein Lob hast Du dir redlich verdient :-)

    Der morgentliche Nüchternwert lässt sich am wenigsten direkt beeinflussen. Er pflegt aber mit der Zeit zu sinken, wenn man den EIN-Stunden-Wert nach dem Essen unter 140 hält. Vielleicht hilft Dir ja dieses Hunde-Oma-Beispiel
    onmeda.de/foren/forum-diabetes/bz-%26-
    bewegung/1619276/read.html
    Beim Einkopieren www davor und Zeilenumbruch löschen! von Jürgen
  • Maria N

    Rang: Gast
    am 19.06.2010 16:46:27
    Mir erscheint die Strenge deines Diabetologen übertrieben.
    102 statt 100, 143 statt 140 - das liegt alles im Toleranzbereich
    der Messgenauigkeit beim Messgerät.
    Ich jedenfalls gratuliere dir zu deinen tollen Werten und zu deiner Gewichtsabnahme. Sag deinem Arzt einfach, dass du
    deiner Meinung nach durchaus einmal Anerkennung für deine
    Werte und dein geringeres Gewicht verdient hast und dass
    alle Menschen durch Lob mehr angespornt werden als durch Tadel.
    Lieben Gruß
    Maria von Maria N
  • Lob

    Rang: Gast
    am 21.06.2010 09:47:28
    Sorry, aber warum sollte dich dein Arzt loben? Er ist doch nicht Deine Mama...es sei denn, du bist 13 oder 14 Jahre alt?

    Loben darfst DU DICH selbst, wenn es dir gelingt, dein BZ-Management so gut im Griff zu haben. Und du darfst dich dafür auch selbst belohnen. Gönn dir einfach mal was Gutes. Genieße das Leben.

    Lieber ein Diabetolge, der streng ist, als einer, der nur kurz über die Werte schaut und dem dein HBA1C scheiss-egal ist. Davon gibt es leider auch genügend.

    Also ich würde mir ehrlich gesagt affig vorkommen, wenn ich dem Arzt sage, dass ermich mal loben soll. Vielleicht hat er eine Bonbonbüchse auf seinem Schreibtisch stehen und gibt dir mal ein Bomsel..
  • Maria N

    Rang: Gast
    am 21.06.2010 16:20:19
    Anerkennung und Lob spornt jeden an, offensichtlich bist du da die Ausnahme.
    Sagt der Arzt:"Gut gemacht, weiter so!" freut einen das, auch wenn man natürlich alles für sich selber macht und der Arzt nicht die Mama ist.
    Bemüht man sich, erhält aber dafür keine positive Verstärkung,
    (durch Werte, den Arzt....) dann sinkt die Motivation. So ist der Mensch im Normalfall gestrickt.
    Verzichtest du in deinem Umfeld auch auf Anerkennung?
    Kränkt es dich, wenn du gelobt wirst oder ein Kompliment bekommst? von Maria N
  • rudi

    Rang: Gast
    am 21.06.2010 22:10:55
    lob hat mich noch nie zu nichts motiviert.
    macht mich eher faul, alles erreicht, was noch....
    mein doc meint er ist mit dem ergebnis zufrieden oder nicht,
    dann muss ich daran arbeiten bis ich selbst zufrieden bin.
    einem stabhochspringer wird die latte auch dementsprechen
    hoch angesetzt, damit er sein ziel erreicht.
    kinder, katze, hund, lobt man.

    gruss rudi
  • peter

    Rang: Gast
    am 22.06.2010 13:01:02
    es gibt menschen , und nicht wenige , die sich durch solche grundlose meckerei in richtung - lma -
    sogar richtung depri ziehen lassen. und das ist kontraproduktiv.
    hat dieser "facharzt" noch nie davon gehört, daß
    die handgeräte über 80 eine "genauigkeit" von +-20% haben . selbst laborgeräte sind "nie" genau, bei denen ist es sogar angegeben "wie" genau sie sind.
    einen sinnvillen ansatz sehe ich bei accu chek,mit der einführung der plasmareferenzierung haben die ein infoblatt(orientierungshilfe) rausgebracht mir einer "umrechnungstabelle" beisp:99-104 plasma="90" vollblut.
    wesentlich praktikabler wäre es wenn alle geräte,
    bis 90 in 5er schritten darüber in 10ner schritten anzeigen würden (selbsttätig auf/abrunden)
    dann stände da 100 - 110 - 120 -
    und nicht 127 was völlig sinnlos da zu 99% falsch ist..
    daher ist bei og beispiel 102 auch 100. von peter
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 22.06.2010 15:01:41
    Zitat:Kränkt es dich, wenn du gelobt wirst oder ein Kompliment bekommst?Ende

    Wenn man für seine BZ-Werte vom Diabetologen gelobt werden möchte, bemüht man sich NICHT für die eigenen Gesundheit sondern für den Arzt...

    Ich sehe mich mit dem Diabetologen auf gleicher Augenhöhe, das heißt, entweder wir sind beide zufrieden oder eben nicht.

    Es ist wie Rudi sagt, gelobt werden Kinder, Katze und Hund..

    Wenn Jemand DESHALB in Depressionen verfällt, ist doch nicht der nichtlobenden Arzt schuld, der Patienten hat ganz andere Baustellen. von Meinung
  • Maria N

    Rang: Gast
    am 22.06.2010 17:11:32
    Jetzt weiß ich immer noch nicht, ob für manche von euch Lob kränkend ist. Wäre es besser,das Wort "Lob" durch "Anerkennung" zu ersetzen?
    Schon komisch: in meinem Beruf bekomme ich von meinen
    Vorgesetzten sogar schriftlich " Lob und Anerkennung" ausgesprochen. Die kennen alle sicher nicht die Menschen, die autonom auf ihrer Insel leben und völlig unabhängig von der Meinung anderer sind. Mich jedenfalls freuen Lob und Anerkennung.
    von Maria N
  • peter1

    Rang: Gast
    am 22.06.2010 17:58:44
    da wird vergessen, daß es eigentlich gar nicht um lob oder nicht, für einen wert geht.
    es gibt menschen die sich nicht wehren bzw meinen sich nicht wehren zu dürfen, und genau die werden von solchen deppen blöd angemacht.
    wenn man gut informiert und selbstbewust ist traut sich kein doc solchen unsinn zu sagen (höchstens einmal) von peter1
  • Maria N

    Rang: Gast
    am 22.06.2010 19:22:16
    Da hast du völlig recht.
    Was mich allerdings stutzig macht, ist, dass der ursprüngliche Poster /die Posterin, sich nicht mehr meldet. Mir scheint, wir sind
    jemandem aufgesessen. von Maria N
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 22.06.2010 21:04:55
    Nein, das seid ihr nicht.
    Ich lese eure Beiträge und bin hin-und hergerissen zwischen: Will ich gelobt werden,brauche ich das..und...ja, ich hätte es schon ganz gerne.
    Ich weiß es nicht, und ich habe inzwischen auch gemerkt, dass es eigentlich gar nicht so wichtig ist, weil ich die eingeschlagene Linie auf jeden Fall weiterverfolgen werde, denn ich will auf gar keinen Fall, dass meine Werte nicht in Ordnung sind.
    Ich mache keine Ausnahmen, gar keine. (kommt vielleicht noch, ich hab da keine Erfahrung).
    Meine Werte sind super, finde ich jedenfalls, und meine Ernährung stimmt.
    Dennoch bin ich der Meinung, dass ein Arzt nicht nur Mediziner sein sollte, sondern den Patienten auch als Menschen sehen soll.
    Und Menschen tut Lob nun mal gut.
    Ich komme mit Medizinern nicht so gut zurecht, weil sie oft einfach anordnen, es ihnen aber egal ist, wie man das umsetzt.
    So in der Richtung: ich sage jetzt, du sollst aufhören zu rauchen und der Rest ist deine Sache. Finde ich nicht gut.
    Ansonsten:
    Nicht gerade beruhigend zu erfahren, dass die Messgeräte nicht so genau sind.
    keine Bange, ich fang jetzt keine Diskussion darüber an, ob das Forum hier dazu da ist, mich zu beruhigen.

    Liebe Grüße an alle!
  • peter

    Rang: Gast
    am 22.06.2010 22:14:36
    eigentlich kannst du dich selbst beruhigen, besser gesagt motivieren, denn deine werte bestätigen das.
    nur bitte versuche nie vom arzt einen rat zb -wie soll ich aufhören zu rauchen- zu bekommen, das wäre von "jeder" person sinnlos, denn es gibt nur "einen" auf der welt der dir das aufhören erleichtern kann, und das bist du selbst.
    das problem mit den bz-geräten ist eigentlich weder neu noch unverständlich, es sind "testgeräte" deren zweck es ist INSULINERn zu helfen ihren bz im rahmen zu halten. sie sind "nie" zu diagnose nie als "meßgerät" gedacht geplant vertrieben worden.
    das günstigste "meßgerät" ist das hemocue , manchmal gebraucht für ca 150-200¤ zu bekommen.
    ansonsten kosten spektralphotometer in einfacher art (lange ) ab 1500-2000, gute bis über 10000¤
    dazu natürlich das equipment,
    aus diesen gründen gibt es kaum noch normale arztpraxen die sowas anbieten, nur noch sp praxen, der rest schickt ins labor.(die kk zahlen für bz und hba1c minimal)
    von peter
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 10:12:15
    Mir ist gesteren Abend noch ein Satz eingefallen, der vielleicht besser beschreibt, was ich meine...

    Also. Wenn ich z.B. in meinem Job eine Leistung für Jemanden Anderen erbringe, dann freu ich mich natürlich auch über Lob oder Anerkennung.

    Wenn die Erstposterin sich täglich um gute BZ-Werte bemüht, dann ist das eine Leistung, die sie für sich selbst erbringt und nicht für einen Anderen.

    Und weil die Leitung eben nicht für den Arzt war, fand ich das Lob an der Stelle nicht nötig. Und es ist ja so, dass du aus dem Blickfeld und Gedächtnis des Arztes bist, sobald du die Praxistür hinter dir geschlossen hast.

    Dass ein Arzt einen Patienten, der vielleicht sehr unsicher und nicht so taff ist, mit einem Lob motivieren kann, steht natürlich außer Frage. von Meinung
  • eh

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 14:01:30
    Ich brauche kein Lob für meine Werte, warum auch? Schließlich ist das ausschließlich mein Problem.

    Bei diesem "Diabetologen" allerding wäre ich nicht alt geworden. Ich will einen Arzt mit dem ich meine Vorgehensweise gemeinsam bespreche, nicht einen Angeber, der mich wie ein Schulmädchen runterputzt ohne selbst viel von Diabetes zu verstehen.
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 15:54:32
    Also jetzt muss ich ihn ja doch mal in Schutz nehmen.
    "Runtergeputzt" hat er mich nicht.
    Und außerdem ist er der führende Diabetologe in unserem Bundesland, weithin anerkannt, und hat auch selbst Diabetes.
    Dass ich dennoch mal gerne ein Lob höre, auch in anderer Hinsicht, hängt sicher damit zusammen, dass ich halt so gestrickt bin.
    Ihr "Nicht-gelobt-zu werden-Brauchende" macht mir doch nicht weis, dass euch ein Lob gleichgültig ist und ihr euch nicht darüber freut oder es euch anspornt.
    Meiner Meinung nach gehört das auch in eine Behandlung hinein.
    Ich bin schließlich kein zu reparierender Computer, der eben zu funktionieren hat.

    Liebe Grüße!
  • Maria N

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 16:41:51
    Genau das habe ich gemeint. Bist du weiblich? Vielleicht können
    Frauen einfach nur leichter zugeben, dass sie Lob und Anerkennung schön finden. Ich kann das auch von jemanden annehmen und dennoch auf der selben Höhe mit ihm kommunizieren. Wenn mein Mann mir sagt: " Ich finde es toll,
    wie du mit deinem Diabetes umgehst!" , freue ich mich, denn
    er weiß, dass das nicht bei allen Diabetikern ideal läuft. Etwas in der Art könnte auch der Arzt sagen, und ich gehe davon aus, dass
    das niemand empört von sich weisen oder sich deshalb
    auf seinen Lorbeeren ausruhen würde. von Maria N
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 17:07:59
    Ja, ich bin weiblich, und genauso wie du sehe ich das.
    Aber ich denke, die Diskussion darüber würde hier zu weit führen.

    Liebe Grüße.
  • eh

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 18:22:34
    Ich bin auch weiblich und ob du es nun glaubst oder nicht, ich will kein Lob hören, sondern ein vernünftiges Gespräch mit meinem Arzt führen, das mit weiterbringt. So etwas verstehe ich unter einem mündigen Patienten. Ein Arzt soll mich weder dumm anmachen, weil meine Werte mal nicht gut sind und er braucht mir auch nicht den Kopf tätscheln, wenn sie gut sind.

    Ich weiß nicht, warum dieser Arzt so kompetent und toll sein soll, das Getue bei den Werten würde mich abschrecken. Ein guter Diabetologe sollte auch wissen, daß sich BZ Werte nicht steuern lassen wie bei einer Maschine, das wirst du im Lauf der Zeit auch noch merken. Dazu ist die ganze Angelegen viel zu kompliziert.

    Ich war auch mal bei einem sog. Diabetes-Papst (den Namen will ich hier lieber nicht nennen) in der Klinik. Ich hab selten so einen Mist erlebt wie dort. Statt mich in das intensivierte Spritzen einzuführen, wie es besprochen war, hat er mich auf drei Spritzen mit Mischinsulin pro Tag "eingestellt". Das ging natürlich daneben.
    Ich brauch keine hochgelobten Ärzte, sondern eine vernünftige Beratung.
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 19:13:48
    Ich betrachte mich durchaus als mündigen Patienten, dazu habe ich bereits zu viele Erkrankungen hinter mir und manchem Arzt bin ich zu mündig, weil ich eben viele Kenntnisse habe.
    Allerdings bin ich auf dem Gebiet Diabetes noch ein Laie und auch nicht mehr bereit, in meinem Alter noch ein Medizinstudium zu absolvieren.
    Insofern muss ich mich ja auf irgendeinen Diabetologen verlassen und kann nicht von einem zum anderen hüpfen, um am Ende dann gar nicht mehr zu wissen, wer jetzt Recht hat.
    Noch bin ich ja auf Tabletten, meine Werte sind in Ordnung und gewisse Lebensmittel muss ich eben vor allem in Bezug auf die Menge noch austesten.
    Es hat mich halt nur gewundert, dass er bei meinem im Verhältnis zu anderen geringen Zucker so hartnäckig auf bestimmten Werten bestanden hat.
    Vielleicht war er an dem Tag auch einfach nur schlecht drauf. Selbst bei Ärzten soll das mal vorkommen.
  • peter

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 20:35:06
    jetzt erschließt sich uns die motzerei des doc.
    denn du bist auf dem holzweg, diabetes ist nämlich eine der wenigen wenn nicht die einzige erkrankung bei der, der "patient" das sagen hat.
    er wollte dich wecken , damit du dich informierst,
    und nicht einschläfst, und deinen diabetes "selbst" in die hand nimmst.
    sorry ich hatte ihn falsch eingeschätzt. er ist wesentlich besser. von peter
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 21:14:33
    Das stimmt so nicht.
    Aber das kannst du nicht wissen.
    Er kennt mich sehr gut und weiß, dass ich meine Angelegenheiten, medizinische und andere, sehr wohl selbstbestimmt und verantwortlich in die Hand nehme und genommen habe.
    Und als ich bei ihm den Termin hatte, besaß ich die Diagnose ja bereits seit 2 Wochen und hatte sofort, auch bereits mit Erfolg, begonnen, mich komplett auf diese Erkrankung umzustellen.
    Mich als arztgläubig zu bezeichnen (ich weiß, das hast du nicht), würde jeden Arzt, mit dem ich bisher zu tun hatte, in schallendes Gelächter ausbrechen lassen.
  • eh

    Rang: Gast
    am 23.06.2010 21:45:29
    Wenn du glaubst, daß du dich in 14 Tagen auf den Diabetes eingestellt hast und Bescheid weißt, dann wirst du dich noch wundern.

    Wieso kennt dich ein Diabetologe so genau, wenn du doch erst seit 14 Tagen Diabetes hast? Laß mich raten, er ist Hausarzt, bestenfalls Internist.

    Ich glaube nicht, daß du bei dem gut aufgehoben bist, aber wem nicht zu raten ist, dem ist auch nicht zu helfen.
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 24.06.2010 12:45:25
    Meine vorherige Krankengeschichte und warum ich bereits vorher bei ihm in Behandlung war, interessiert hier nicht.
    Er ist auch kein Hausarzt.
    Wenn du meinst, mir sei nicht zu helfen, ist das dein gutes Recht.
    Ich seh das anders, halte mich an die Vorgaben und an das, was meine Hausärztin und Der Diabetologe raten.
    Mehr kann ich nicht tun, bisher gibt mir der Erfolg Recht.
    Weißt du, in meinem Alter (ich gehe auf die 70 zu) sieht man vieles nicht mehr so eng, das ist dann die "Weisheit" des Alters oder die "Unvernunft", ganz wie du willst.
    Für mich steht Lebensqualität an 1. Stelle, irgendwann und an irgendwas muss man eh sterben, und nachdem ich bereits letztes Jahr nach einer OP im Koma lag, schreckt mich das Sterben auch nicht mehr.

    Lasst es euch gut gehen, genießt das Leben, anstatt ständig in den Wartezimmern von irgendwelchen Ärzten rumzuhängen!
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 24.06.2010 13:35:00
    Na jetzt wird es aber putzig. Entschuldige, bei allem Respekt vor deinem Alter.

    Was glaubst du eigentlich, was hier für Leute schreiben? Ich kann dir mit Sicherheit sagen, dass viele User, die sich hier täglich wirklich sehr bemühen, Diabetesbeginnern zu helfen, mit mehr als einer Diagnose gestraft sind.

    Und weißt du was? Die sind LEIDER noch nicht 70, sondern noch jung und müssen mit schlimmen Diagnosen noch arbeiten gehen und vielleicht leben sie noch 40 Jahre.

    Ich finde, es ist eine Frechheit, zu sagen, man solle sich nicht so oft in Arztzimmern heruMTReiben.

    Du hast den Diabetes begriffen nach 14 Tagen. Tja, dann sind aber auch ALLE Anderen hier komplett bescheuert, denn die meisten arbeiten jahrelang und immer wieder an ihrem Diabetes, weil der nicht über lange Zeiträume kalulierbar und berechenbar ist.

    Du kannst alles, weißt alle, NATÜRLICH hast DU die Koryphäe unter den Diabetologen, der dich behandelt.

    Lass dir von ihm zum Lob noch ein Bonbon geben...so was Affiges.... von Meinung
  • Maria N

    Rang: Gast
    am 24.06.2010 17:13:23
    So etwas Ruppiges sollte es in diesem Forum nicht geben.
    Persönliche Angriffe, fast schon unter der Gürtellinie gegenüber
    einer 70 jährigen Dame, die zu einer solchen Reaktion keinerlei Anlass gibt, finde ich affig. von Maria N
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 24.06.2010 17:13:38
    Hör mal, ich will mich hier nicht rumstreiten.
    Ich kann ja auch nix dafür, dass ich Diabetes erst so kurz habe.
    Ich habe für den Moment alles getan, was ich tun kann, das Weitere wird sich mit der Zeit zeigen.
    Konkrete Vorschläge, was ich noch zu beachten hätte, hab ich von euch auch nicht bekommen.
    Es wird nur wild herumgehackt. Was habe ich denn z.B. unterlassen?
    Ich habe auch alle Organe untersucht bekommen, die in diesem Zusammenhang von Bedeutung sind.
    Soll ich jetzt hier sitzen und zittern, was noch kommen kann?
    Wenn man so alt ist wie ich, bekommt man auch eine gewisse Gelassenheit im Umgang mit Krankheiten, nicht mehr und nicht weniger wollte ich ausdrücken.
    Panik und Angst sind schlechte Ratgeber.
    Und damit soll' s für mich gut sein.

    Ich wünsch euch wirklich alles Gute!
  • eh

    Rang: Gast
    am 25.06.2010 11:02:10
    Es ist natürlich deine Sache, wie du mit deinem Diabetes umgehst.
    Aber wenn du Ratschläge haben willst, dann solltest du schon konkrete Fragen stellen. Ich finde es ein wenig albern, wenn du dich in einem Diabetesforum darüber beklagst, daß dein Arzt dich nicht lobt.

    Meinen Einwand, daß dieser Arzt kein wirklicher Diabetologe sein kann (wenn man bedenkt wie der die Werte kommentiert) hast du ja auch vom Tisch gewischt.
    Ich bin übrigens 66 Jahre alt, also durchaus deine Generation.
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 28.06.2010 12:55:06
    Ich habe noch mal das Erstposting gelesen, deine Frage wurde doch eindeutig beantwortet. Oder nicht?

    Soltlest du weitere Frage haben, wären konkrete Fragen gut. Wenn du meinst, dein Arzt wäre zu streng mit dir und du erwartest Lob, dann sag ihm das doch direkt.

    Ich bin sicher, mit deiner Gelassenheit sollte das kein Problem sein, offen zu einem Mediziner zu sprechen...

    von Meinung
  • Ursel

    Rang: Gast
    am 28.06.2010 17:25:12
    Für mich ist alles klar.
    Erstens hab ich keine Schwierigkeiten, ihm das zu sagen, zweitens werde ich von meiner Hausärztin weiterbehandelt (nach seinen Anordnungen) und drittens hätte ich gar nicht gedacht, dass ich hier so einen Sturm auslösen würde.
    Also macht euch keinen Kopp, ich mach mir auch keinen.

    Danke für eure Antworten!