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  • or4life

    Rang: Gast
    am 21.05.2010 18:08:21
    Hallöle
    wolte mal fragen ob jemand den am höchsten gemessenen hab1c wert weiß?
    ich halte leider den rekord im örtlichen klinikum mit 22,2% .....habe einen 7 tägigen krankenhaus aufenthalt hinter mir damit das wieder richtig eingestellt wird.....
    ein junges mäddchen was ich auf meiner station kennengelernt hab die hat man mit einen wert von 1700 mg/dl wert von der straße gekratzt..... wirklich krass von or4life
  • rnenengo

    Rang: Gast
    am 21.05.2010 19:18:30
    Zu dem 1700er Wert sag ich lieber nichts, weil, das wäre Hören-Sagen. Aber wenn ich lese, dass du mit einem HbA1c von 22,2 in der Gegend rumeierst (das sind über 700 mg/dl im Durchschnitt eines Monats), dann habe ich das böse Gefühl, dass dir dein DM und damit deine Gesundheit sowas von egal sind. Das wiederum ist mir egal, weil es dein Leben ist. Und wenn ich deine Frage lese, kommt es mir so vor, als ob du mit deinem 1c auch noch "angeben" willst (daran ändert auch das "leider" nichts). Ich find's einfach gesagt "Schei....." ...
  • Katja

    Rang: Gast
    am 21.05.2010 21:03:57
    Hallo or4life,

    willst Du einen Wettbewerb unter dem Motto starten: "Wer hat den höchsten HbA1c"? Und dann einen neuen: "Wer hat nach kürzester Diabeteszeit (die meisten) Folgeschäden?"...

    Tut mir leid, da kann und möchte ich nicht mitmachen! Ich finde es viel wichtiger, den Diabetes so gut im Griff zu haben, daß man möglichst lange OHNE Folgeschäden hinkommt! Und das geht nun mal nur mit BZ-Werten in der Nähe des Normbereichs und einem HbA1c unter 6,5%! Nach 47 Diabetesjahren weiß ich, daß das nie optimal funktioniert - aber man muß halt immer wieder neu anfangen! Ich motiviere mich übrigens damit, daß mein nächster HbA1c wieder unter 6% liegen soll - und das klappt nur, wenn ich am Ball bleibe! Denn ich möchte auch die nächsten 40 Jahre folgeschädenfrei überstehen - und bin dann so alt, wie mein Vater (ohne Diabetes) wurde :-)

    In diesem Sinne

    Katja
  • or4life

    Rang: Gast
    am 22.05.2010 01:40:29
    ja mein hab1c wert liegt normalerweiße bei mir bei 7,8 im durchschnitt... habe in letzter zeit nur verdammt viel durchgemacht(freundin verloren, wohnung verloren, job an den nagel gehängt und 2 monate sozusagen obdachlos gewessen) und die werte sind übelst entgleist. stolz bin ich da drauf nicht weil die folgen dermassen groß waren das es nicht mehr lustig war. mein körper hat richtig abgebaut, keine muskeln mehr ich war allso ziemlich ausgesaugt. hab nur noch 51 kg gewogen und das mit 178 cm...hab jetzt in der woche 8 kg zugenommen und mir gehts um einiges besser.
    ich wollte nur wissen wo der am höchsten gemessene hab1c wert liegt! mein diabetologe meinte das ich ziemlich nah am tod stand. so lustig fand ich das nicht.
    das einzige positive an der letzten woche war die bekanntschaft mit der jungen dame die ist zwar nur 4 jahre jünger wie ich aber wie haben uns gut verstanden und das hat den auffenthalt im klinikum deutlich angenehmer gemacht.
    von or4life
  • Katja

    Rang: Gast
    am 23.05.2010 01:23:38
    Hallo or4life,

    ein HbA1c von durchschnittlich 7,8% ist auch nicht gerade optimal, aber doch sehr viel besser als die 22,2!

    Es ist schon blöd, immer noch auf den Diabetes achten zu müssen, wenn gerade alles andere schiefgeht! Aber trotzdem sollte man zumindest mit einem Auge auf den Diabetes achten! Ich habe auch schon heftige Tiefs im Leben gehabt (z.B. monatelanges Mobbing oder Kündigungen aus heiterem Himmel, die mir noch dazu vorgegaukelt wurden), und natürlich lief mein Diabetes in solchen Zeiten nicht so wie sonst, aber ohne Messungen und/oder Insulin wären meine Probleme in solchen Zeiten ja noch größer geworden! Bei mir kam dann immer noch dazu, daß ich gerade in solchen Phasen noch weitere gesundheitliche Probleme habe, die die Diabetesbehandlung nicht einfacher machen.

    Ich wünsche Dir, daß Du in Zukunft einen Weg finden wirst, auch in schwierigen Zeiten den Diabetes im Auge zu behalten. Er kann ja normalerweise nichts dafür, daß anderes besch... läuft!

    Dafür drücke ich Dir die Daumen!

    Katja
  • or4life

    Rang: Gast
    am 23.05.2010 04:08:38
    ja noch ne kleine frage und zwar spinnen meine augen übelst seit ich aus dem krankenhaus bin seh nichts mehr richtig scharf.
    wenn ich in der früh aufstehe seh ich grad nichts mehr.
    mein wert ist eigentlich auch ganz in ordnung 156 .
    und ich erreich mein diabetologen nicht. das macht mich wahnsenig weiß nicht was ich machen soll von or4life
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 23.05.2010 15:43:58
    Also 156mg/dl erreichhen Gesunde nicht mal ne Stunde nach nem Eimer Cola, aber bezogen auf HBA1c 20und ist das schon sehr gut. Ich bin damals nur von 16und gekommen und konnte die Zeitung jeden Tag ein Stück weiter weg halten. Und dann haben bald die Arme nicht mehr zum Lesen der Untertitel gereicht.

    Zwischendurch hilft ne einfache billige Lesebrille und dann ne bessere neue, wenn sich Deine Augen an Deinen neuen BZ-Alltag gewöhnt haben. Weil 1 Teil Zucker 5 Teile Wasser bindet, ändern sich mit einer größeren BZ-Änderung natürlich auch Zusammensetzung und Druck der Linsenflüssigkeit und damit die Grundform der Linse. Damit verschiebt sich dann halt die zur schärfstmöglichen Abbildung passende Entfernung, und da muss dann halt ne passende Brille für den scharfen Durchblick sorgen. von Jürgen
  • Katja

    Rang: Gast
    am 24.05.2010 02:56:30
    Hallo or4life,

    für eine Lesebrille bist Du sicher noch zu jung, aber wenn sich die Diabeteseinstellung drastisch verbessert hat, brauchen die Augen eine gewisse Zeit, sich wieder an die veränderten Verhältnisse (z.B. weniger Zucker im Blut) zu gewöhnen! Deshalb wäre es ein Kunstfehler, wenn Du jetzt zum Augenarzt oder Optiker gingest und Dir eine Brille anpassen lassen würdest - sie würde nie passen! Da heißt es jetzt einfach, abwarten und Tee trinken - die Augen werden sich wieder an die neue BZ-Situation gewöhnen! Ich kann Dir mangels eigener Erfahrung aber nicht sagen, wie lange das dauern wird - ein paar Tage oder Wochen...

    Viele Grüße

    Katja
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 24.05.2010 17:28:50
    Sorry, aber ich kann nicht nachvollziehen, was eine Lesebrille mit dem Alter zu tun haben soll. Ich kenne eine ganze Reihe Diabetiker, die seit der Normalisierung ihres Blutzuckers wenigstens zum Lesen eine Brille brauchen. Die Brille soll nur die u.U. dauerhafte Veränderung der optischen Eigenschaften der Linse ausgleichen. von Jürgen
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 24.05.2010 18:57:16
    >> Sorry, aber ich kann nicht nachvollziehen, was eine Lesebrille mit dem Alter zu tun haben soll.<< Vielleicht weil sich im Alter die Linse verändert? Welchen Einfluss auf die Linse soll denn der DM haben? Auf die Netzhaut - okay. Allerdings möchte ich behaupten, dass eine Veränderung der Sehschärfe generell jeden unäbhängig vom Alter treffen kann. Somit sind Alter UND DM nur event. Möglichkeiten - nur weil du viele Diabetiker kennst, die ein Aquarium haben, müssen deshalb noch nicht alle mit DM eins besitzen... ;-) von Rudi
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 24.05.2010 19:30:16
    Moin Rudi,

    es geht dabei um die optischen Eigenschaften von mehr oder weniger Zucker im Wasser und vielleicht auch um Druckveränderungen. Denn 1 Teil Zucker bindet 5 Teile Wasser. Also im weitesten Sinne doch Aqualium, denn Linse und Auge sind Wasserbehälter ;-)

    Bisdann, Jürgen
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 24.05.2010 23:21:53
    Ich freue mich, dass du wie immer Recht hast und ich meine Ruhe...
    (denn wen dem so wäre, dann erklär mal, wieso viele Diabetiker trotz extrem schwankender BZ-Werte keine Brille brauchen und normal sehen.) von Rudi
  • Katja

    Rang: Gast
    am 24.05.2010 23:43:09
    Hallo Jürgen,

    nachdem aus den Beiträgen von or4life hervorgeht, daß er noch nicht allzu alt sein kann, gehe ich davon aus, daß er noch keine Lesebrille benötigt. Als junger Mensch bist Du entweder weit- oder kurzsichtig, aber dann brauchst Du entweder eine Brille für die Nähe oder die Ferne! Das hat aber damit zu tun, daß Dein Augapfel zu kurz oder zu lang ist.

    Oder Du hast die 40 überschritten bzw. bist kurz davor, dann brauchst Du eine Lesebrille, weil die Linse die Fähigkeit verliert, sich im notwendigen Maße anzupassen. Das heißt, die Akkommodationsfähigkeit läßt nach, und das ist eindeutig eine Alterserscheinung - auch wenn Du zwischen Ende 30 und 50 noch nicht wirklich alt bist! Siehe dazu beispielsweise http://de.wikipedia.org/wiki/Presbyopie

    Daß Du sehr viele Diabetiker kennst, die nach Normalisierung ihres Blutzuckers eine Lesebrille brauchen, liegt vermutlich daran, daß diese um die oder jenseits der 40 sind und einfach altersbedingt eine Lesebrille brauchen! Ich habe jedenfalls erst mit Ende 30 eine Lesebrille gebraucht. Als Teenager entwickelte ich allerdings eine Kurzsichtigkeit und brauchte deshalb eine Brille für die Ferne - also beispielsweise zum Fahren! Diese habe ich zum Lesen immer abgesetzt, weil ich ohne Brille einfach besser lesen konnte :-)

    Du hast natürlich damit recht, daß die Höhe des Blutzuckers die Sehschärfe beeinflußt, aber das sind kurzfristige Effekte, für die man keine Brille braucht! Ich habe jedenfalls als junge Frau die Erfahrung gemacht, daß ich in sehr seltenen(!) Fällen auch ohne meine Brille fernsehen konnte. Daran war dann offenbar mein aktueller BZ "schuld", obwohl ich heute nicht mehr sagen kann, ob er dann viel zu hoch oder niedrig war...

    Viele Grüße

    Katja
  • or4life

    Rang: Gast
    am 25.05.2010 01:18:00
    joa ich geb auch noch mal meinen senf dazu^^
    ich grad mal 21 jahre jung,,,
    habe gestern noch lang mit meinen diabetologen telefoniert.
    er meinte dsa sei normal nach einer neueinstellung da sich doch einiges geändert hat.
    das solte sich nach spätestens 2 wochen legen wenn nicht muss ich doch mal zum optiker^^
    mich macht des total verrückt wenn ich in der früh aufstehe und nichts erkennen kann.
    dann so nach ner stunde fängt es langsam an dsa ich was erkenne...
    bekomme seit dem ich das problem hab kämpf ich übelst mit kopfschmerzen...
    arbeiten kann ich so in dem stadium total vergessen...
    morgen gehts mal wieder zu dem netten arzt mal gucken was er sagt^^ von or4life
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.05.2010 13:58:16
    Es gibt viele Leute mit weiten alltäglichen BZ-Schwankungen, also Hausnummer z.B. zwischen vor 70 und 370mg/dl etwa 1 Stunde nach dem Essen. Und unter denen gibt es welche mit HBA1c 7 und welche mit 14, und beide Sorten können gut sehen. Und dann gibt es darunterimme wieder welche, die ihre alltäglichen Stunden in höheren BZ-Regionen so verringern, dass ihr 1c von 14 auf 7 sinkt. Dabei kann der BZ immer noch nach jedem Essen um 300mg/dl schwanken, und trotzdem haben dann viele von diesen 1c-Senkern Seh-Schwierigkeiten, die häufig eben nicht nach der Umgewöhnungsphase wieder voll zurück gehen. Und bevor sie sich damit und mit den Kopfschmerzen davon plagen, greifen schlaue Betroffene jeden Alters zur Brille, in den ersten Wochen zur möglichst preisgünstigen, weil sich bis zur dauerhaften neuen HBA1c-Einrichtung nach 1-2 Quartalen eben einiges ändern kann. von Jürgen
  • Katja

    Rang: Gast
    am 25.05.2010 17:36:19
    Hallo Jürgen,

    was muß ich essen oder trinken, damit ich eine Stunde später einen BZ von 370 hinbekomme??? Mindestens 0,4 l normale Cola ohne(!) Insulin und ohne was dazu zu essen, würde ich mal schätzen... Da ist das Diabeteswissen aber suboptimal, wenn ich das mal sehr euphemistisch so ausdrücken darf. Ich traue mir jedenfalls zu, diese Colamenge zu trinken, OHNE auch nur die 250 zu überschreiten (im ersten Versuch). Aber ich weiß auch, daß ich einem solchen Fall auch mit Humalog einen kurzen DEA einhalten sollte...

    Sag mal ehrlich, wie viele Betroffene kennst Du, die eine Lesebrille brauchen (ohne weitsichtig zu sein, weil die Fehlsichtigkeit hier ja einen anderen Grund hat!) und deutlich unter 40 sind???

    Ich hatte jedenfalls 20 Jahre lang (zwischen 20 und 40) fast jeden Abend einen viel zu hohen BZ, weil ich einfach zu spät gespritzt habe - und habe trotzdem erst mit Ende 30 eine Lesebrille gebraucht! Und das auch nur deshalb, weil ich ohne die kleingedruckten Lebensmittelangaben auf den Packungen nicht mehr lesen konnte, auf die ich als Diabetikerin ja angewiesen war! Hätte ich - wie andere auch - nur Zeitungen und Bücher gelesen, wäre ich noch ein paar Jahre länger ohne Lesebrille ausgekommen!

    Ich finde es jedenfalls nicht okay von Dir, or4life mit Geschichten verrückt zu machen, für die er noch mindestens 15 Jahre zu jung ist!

    Viele Grüße

    Katja
  • Jürgen

    Rang: Gast
    am 25.05.2010 18:06:18
    Moin Katja,

    ich versteh nicht, was Du mir schreiben willst. Wieso verrückt machen? Ich kenne wenigstens 5 Typ1 unter 30, die schon ne diabetische Retinopathie haben und sich damit mehrfach lasern lassen mussten. Das verringert echt das Sehvermögen. Da finde ich den u.U. notwendigen Ausgleich der Form einer ansonsten 100% intakten Linse mit ner Brille nicht halb so schlimm. Ich kenn nämlich auch ne Reihe vor allem junge Leute, die sich jeden Tag Kopfschmerzen leisten, weil sie keine Kontaktlinsen vertragen und keine Bille aufsetzen mögen.

    Bisdann, Jürgen
  • Katja

    Rang: Gast
    am 25.05.2010 22:43:54
    Hallo Jürgen,

    kurz gesagt: Du verwechselt Alterssichtigkeit (bei Leuten über 40) mit Weitsichtigkeit (in jedem Alter), mischst das ganze mit Sehstörungen, die bei einer massiven Verbesserung eines lange unzureichend behandelten Diabetes auftreten, und jetzt machst Du eine dritte Baustelle mit der Retinopathie auf, die mit keiner der beiden vorher beschriebenen Fehlsichtigkeiten zu tun hat! Und das alles schmeißt Du or4life vor die Füße, der vermutlich gar nicht weiß, wie er das alles einschätzen soll. Das finde ich nicht okay von Dir, wie ich bereits geschrieben habe.

    Viele Grüße

    Katja

  • Nina

    Rang: Gast
    am 26.05.2010 01:27:02
    @lesebrille:
    eine lesebrille hat NICHT unbedingt mit dem alter zu tun. ich habe dies erst ausführlich mit dem AUGENARZT besprochen. je nach sehfehler, kann diese benötigt werden. mit dem alter steigt zwar die wahrscheinlichkeit, aber es gibt viele junge menschen, die bereits eine lesebrille besitzen, weil sie einen bestimmten sehfehler haben.
    ich z.b. bin weitsichtig und habe eine bestimmte schielfehlstellung, wodurch meine augen immer wieder nach innen driften, sobald ich direkt vor den augen etwas tue wie z.b. lesen. was mit einer lesebrille und einem bestimmten glas ausgeglichen wird. wollte ich nur mal anmerken...*klugscheisserischgeredet hab* :o) von Nina
  • Meinung

    Rang: Gast
    am 26.05.2010 10:28:37
    Moin Katjenka,

    also während der zeit, in der der BZ besser wurde, konnte ich auch keinen TV-text mehr lesen, also war die nahe Sehfähigkeit beeinträchtigt.

    Das hat aber mindestens 4-6 Wochen gedauert, bis das wieder OK war. Und in dem Fall wäre eine Lesebrille, die Jürgen empfiehlt, die günstige Variante, bevor man zu zeitig zum Optiker rennt, sich ne Brille machen lässt, die nach 4 Wochen nicht mehr stimmt.

    Und ein Tipp noch für die Zeit: Am PC die Auflösung ändern, also SO, dat die Buchstäbchen größer werden...
    Das hilft auch. von Meinung