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Duerfen Diabetiker Kinder haben?
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Rosatulpe
Rang: Gastam 20.09.2004 16:35:25
Also ich habe vor 25 Jahre Diabetes bekommen nach der 3 Schwangerschaft, ich habe viel gelernt bei Ärzten, in Selbsthilfegruppen, bei Diabetikertagen und Betroffenen, habe mich immer um gute Tage und eine gute Einstellung bemüht, trage seit 12 Jahren eine Pumpe, habe keine Spätschäden oder -komplikationen, treibe Sport, bin gesund, arbeite vollzeit, spiele klarinette und Saxophon, lerne italienisch und spanisch, gehe im Atlas-Gebirge wandern, esse alles, wiege 72 kg bei 172 cm , ich bin jetzt 56 j.und mir geht es richtig gut. Meine Kinder haben keinen Diabetes, ruinieren sich ihre Gesundheit mit Zigaretten und sind aber nur halb-so-gut drauf wie ich. also nur Mut, es ist ein täglicher Eiertanz, aber man kann damit auch unbeschwert leben.
grüsse von Rosatulpe -
Inka
Rang: Gastam 20.09.2004 16:52:21
Hallo Rosatulpe,
Danke für Dein posting! Das macht Mut!
Ich schrieb schon im Forum "Diskussion", daß ich Pech mit meinem Diabetologen habe, der mich nach 5 min. im Behandlungszimmer mit noch 50 offenen Fragen alleine ließ. Das war der eigentliche Grund, weswegen ich hier auf die Seite ging um mir meine Fragen selbst zu beantworten ;-)
Anfang nächsten Monats - also im nächsten Quartal - gehe ich zu einem anderen Diabetes Doc, der mir vielleicht sagen kann, ob ich auch jetzt noch, mit über 30 und "Zucker", Kinder bekommen kann?! Aber eins nach dem anderen :-)
Daß Du so aktiv bist und Dein Leben glücklich händelst, find ich ganz große Klasse! Und Danke, daß Du Dir die Zeit nahmst, hier zu schreiben!
LG inka von Inka -
Rosatulpe
Rang: Gastam 21.09.2004 16:10:31
Hallo Inka, danke für Deinen Kommentar.
Ich hatte Glück an Ärzte zu geraten, die , vielleicht aus eigener Betroffenheit, sehr interessiert, feinfühlig, kompetent, koperativ und liebevoll, eben authentisch sind. Diese gibt es tatsächlich, und da gibt es auch immer wieder neue Wege. Lies die Zeitschrift INSULINER,( auch im Internet zu finden), stell Deine Fragen immer wieder neu. Es ist ein Weg von vielen und er führt weiter. Viel Glück
Rosatulpe -
Shaila
Rang: Gastam 22.09.2004 23:44:46
HALLO!
ALSO ICH MUSS SAGEN IST SCHON ZIEHMLICH HÄFTIG WAS ICH GELESEN HABE,NUN JA ! ICH HABE 5 KINDER,UND MEINE KINDER SIND GESUND, ICH HABE IN MEINER LETZTEN SCHWANGERSCHAFT EINE DIABETES GEHABT,DAS IST JETZT 2 JAHRE HER, UND WAR IM GLAUBEN SIE KOMMT NICHT MEHR ZURÜCK , FALSCH GEDACHT ICH WEISS SEIT 14 TAGEN DAS WIEDER EINE DIABETES HABE, DAS WAR EHRLICH GEDACHT EIN SCHOCK FÜR MICH,DA ICH DACHTE ICH BIN GESUND!
BEI MEINER SCHWESTER WAR ES GENAUSO ERST IN DER SCHWANGERSCHAFT UND 2 JAHRE SPÄTER WIEDER,SIE HAT ABER AUCH SCHON FOLGEN EINER DIABETES LEBER UND NIEREN ARBEITEN LEIDER NICHT SO WIE ES SEIN SOLLTE,BEI MIR IST ZUM GLÜCK NOCH ALLES IM TAKT,HOFFE AUCH ES BLEIBT SO!WAS ICH EIGENDLICH SAGEN WOLLTE WENN JEMAND GUT EINGESTELLT IST KANN ER AUCH EIN KIND BEKOMMEN,ICH HABE 5 KIDS ICH WERDE WOHL KEINE MEHR BEKOMMEN ABER ANDERE IN DIESER SITUATION KÖNNEN DOCH KINDER BEKOMMEN? DAS GIBT DOCH LEBENSMUT,ODER???
GRUSS SHAILA von Shaila -
Thomas2002
Rang: Gastam 23.09.2004 18:43:21
1. Bitte nicht in dieser Lautstärke
2. Nach einer Schwangerschaftsdiabetes besteht ein erhötes Risiko.
3. Wenn man nur die relativen Zahlen und nicht die dahinterstehenden Skalare sieht, ist man selbst schuld.
4. ist die Masse der T1er gut eingestellt.
von Thomas2002 -
ANONYMOUS
Rang: Gastam 26.09.2004 00:11:53
Hi, erst einmal sollte ich vorausschicken, dass ich selbst mal genauso gedacht habe. Das mag dem einen oder anderen falsch vorkommen, aber jeder hat so seine eigenen Moralvorstellungen.
Der Grund dafür, daß ich nun nicht mehr so denke ist ganz einfach in einer Frage zu finden: Wer bin ich, dass ich so etwas entscheiden könnte ?
Natürlich ist Diabetes zweifelsohne ein Risikofaktor und denjenigen, die sich für Kinder entscheiden wünsche ich das Beste. Mein T2 Diabetes wurde nur festgestellt, weil ich meine Lebensgewohnheiten grundlegend ändern wollte und ganz brav zum Arzt ging, bevor ich mit dem Sport anfing. Wäre ich nicht so 'vernünfitig' gewesen würde die Krankheit für meine Lebensplanung gar keine Rolle spielen. Das Risiko wäre trotzdem da. Von diesem Risiko zu wissen bringt einen aber auch nicht weiter. Ab wieviel % sollte man sich gegen Kinder entscheiden ? Sollte dies nur für Diabetes gelten ? Schliesslich gibt es auch eine genetische Disposition für Übergewicht ? Das sind nur einige ethische Aspekte hierzu.
Aber auch zum technischen Aspekt (also der genetischen 'Stärke' eines Menschen) gibt es Einiges zu sagen. Diabetes ist keine Krankheit, die es erst seit jüngster Zeit gibt und die Menschheit ist daran nicht zu Grunde gegangen (das wird sie auch nicht). Wenn man fordert, dass Menschen in ihrer genetischen Vielfalt eingeschränkt werden (genau das wäre die Folge), würde man dem Kernprinzip der Evolution (Diversifikationsprinzip) widersprechen. Du selbst hattest geschrieben, das einige Diabetiker mit den schädlichen Abbauprodukten besser klarkommen als Andere. Die würden dann auch aus dem genetischen Pool verschwinden.
Auch wenn die Gefahr besteht, daß die Nachkommen darunter leiden könnten gibt es mehrere Punkte dabei zu bedenken: Der technologische Fortschritt sorgt hier für immer mehr Möglichkeiten zur Linderung und Korrektur von Schäden. Gesunde Eltern sind noch keine Garantie für gesunde Kinder und wer weiss schon was die Zukunft bringt ? Das klinkt lapidar und einfach aber so ist es eben.
Das Einzige was man Eltern vorwerfen könnte, wäre wenn sie keine entsprechende Vorsorge träfen um potentielle Schäden abzuwenden. Allerdings glaube ich nicht, dass auch nur ein einziger Diabetiker so rücksichtslos wäre.
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Tobi
Rang: Gastam 26.09.2004 16:20:04
Im Großen und Ganzen kann ich dir zustimmen, aber der Forschung würde ich nur kaum Hoffnung schenken. Wie bereits in einem Forum erwähnt wird durch diese Krankheit ein Milliardenumsatz gemacht (Konzerne wie auch die Apotheken).
Ob meine generation eine wirksame Heilung des Diabetes miterleben wird ist eher unwarscheinlich. von Tobi -
Jan
Rang: Gastam 06.10.2004 12:11:25
Ich könnte nicht damit klarkommen, falls mein Sohn an Diabetes erkranken würde. Ich habe gerade in dem kritischen Alter zwischen 12 - 18 meine schlimmsten Erfahrungen mit dem Diabetes gemacht.
Mmmh. Meine Eltern kommen gut damit klar, daß ich Diabetiker bin.
ich bin/war ein eher lockerer Typ, der Spass haben wollte und darunter verstehe ich nunmal "abschalten/gehen lassen(+alkohol)".Oft bei Kollegen übern8tet und einfach durchgefeiert, was für einen Nicht-Diabetiker wohl eine Selbstverständlichkeit ist. Das geht aber als Diabetiker nicht so einfach. -> Hohen Zucker (dachte ich mir Scheiss auf die Spätfolgen).
Ich hab den Zucker erst recht spät bekommen, habe aber einige Typ1er in der Familie. Ist alles eine Frage der Organisation. Ich kann nicht bestätigen, daß auch nur einer Probleme damit gehabt hätte. Ich auch nicht. Party geht - man muß nur wissen wie. Ich mache den Zucker nicht dafür verantwortlich, wenn ich nicht damit umgehen kann.
Diese Krankheit muss ausgerottet werden, jeder der diese Krankheit absichtlich an andere weitergibt mindert die Lebensqualität der nachkommen massiv.
Lol. Also ich bin ganz froh, da zu sein. Wäre zwar schöner ohne, aber das hört sich für mich nach Euthanasie an.
Was wäre wenn mein Kind dann zum Suicidfall wird ? ich könnte nicht damit leben. Diabetikern ist es möglich sich absolut schmerzfrei umzubringen und das inerhalb von 10-20 Minuten. ich selbst habe nicht nur einmal daran gedacht...
Das möchte ich sehen. Wenn man jemanden das ganze Leben jammernd und elend vorführt, wie schlimm eine Krankheit ist, die gut zu beherrschen ist, dann würde ich mir auch das Leben nehmen. Ich habe ganz andere Erfahrungen gemacht - in meiner Familie ist das nichts Schlimmes und auch nach über 30 Jahren ist nichts von Spätfolgen zu sehen. Und zum Thema umbringen. Der vorletzte Satz beweist leider, daß Du keine Ahnung hast. In 10-20 Minuten schmerzfrei umbringen? Mit ner Überdosis Insulin nicht möglich, sorry. Und in 10 Minuten hunderte BE futtern, naja ... Ich frag mich immer, was man Leuten wie Dir in seinem Leben angetan hat, daß man solche Aussagen treffen muß. Sehr bedauerlich. Ich lebe ganz gern - lieber ohne, aber im Zweifel auch mit Diabetes. Could have been better, but could have been worse, too.
so long
Jan
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Sonni
Rang: Gastam 24.11.2004 15:52:04
Hallo, insbesondere Monsieur Klausen,
ob der Großteil der Forumteilnehmer wohl nichts anderes als Diabetes im Kopf hat? ? ?
Ich selbst bin jung verheiratet, PLANE KINDER, mein Mann ist auch Diabetiker, also schon doppelt so hohes Risiko, ujujuj.
Daneben bin ich aber auch Krankenschwester, kann Ihnen sagen, dass Diabetes bei weitem nicht das Schlimmste ist, was Ihren Kindern zustoßen könnte.
Ich wäre h e i l f r o h wenn's bloß Diabetes ist, den mein Kind erbt. Das ist zwar keine Garantie dass es keine Leukämie, Mukoviszidose oder sonst etwas bekommt, aber es stellt doch den Diabetes erheblich in den Schatten.
Liebe zukünftige Mütter, viel Spaß und lasst es euch nicht verderben.
Gruß Sonni -
Lovely
Rang: Gastam 01.12.2004 18:22:21
<<< Ich wäre h e i l f r o h wenn's bloß Diabetes ist, den mein Kind erbt. Das ist zwar keine Garantie dass es keine Leukämie, Mukoviszidose oder sonst etwas bekommt, aber es stellt doch den Diabetes erheblich in den Schatten. >>>
Dem kann ich nur zustimmen.
Und wenn wir mal ganz ehrlich sind, dann gibt es doch den "perfekten" Menschen, also ohne Krankheit, ohne Hässlichkeit und ohne Dummheit sowieso nicht.
JEDER hat irgendetwas!!!
Jemand der (körperlich) völlig gesund ist, ist vielleicht stattdessen depressiv.
Jemand der wunderschön aussieht, hat vielleicht Diabetes.
Jemand der besonders schlau ist, hat vielleicht sonst noch etwas anders.
Es gibt keinen perfekten Menschen.
Warum also aufgrund Diabetes keine Kinder bekommen, sodenn man wirklich eins haben möchte? Das ist die eigentliche Frage!! Wer wirklich ein Kind möchte, der bekommt es auch, wenn das Risiko für Diabetes ein paar Prozente höher liegt als bei Gesunden.
Ich selbst habe mich als Kind immer gefragt:
"Warum ich?" (Anfang der 70er Jahre war es noch nicht so einfach wie heute.)
Mein Cousin dagegen, der sehr viel Schwierigkeiten beim Lernen und mit seiner gesamten Motorik hatte (leichte Behinderung) fragte dagegen immer:
"Warum kann ich nicht auch einfach nur Diabetes haben?"
Gruß,
Lovely
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Nicole
Rang: Gastam 14.12.2004 19:46:04
Sehr geehrter Herr Klausen,
Mit Erstaunen und einem Zustand den ich vielleicht sogar als Schock bezeichnen würde, habe ich ihren oben genannten Beitrag im Diabetes Forum gelesen. Zum ersten sollten Sie sich die Verwendung des Wortes "dürfen" unter allen Umständen verkneifen, denn ich bezweifele, dass sie sich selbst als eine vorzeigbare, würdige Entscheidungsinstanz hier hingehend bezeichnen dürfen (zumindest außerhalb ihres eigenen Lebens- und Verantwortungsbereiches).
Ein Forum ist ja nun mal dazu gedacht, die eigene Meinung kund zu tun und diese möchte ich, auch wenn sie nicht meine ist, gerne akzeptieren. Dennoch lasse ich mir weder von Ihnen noch dem Rest der Welt die moralische Verpflichtung auferlegen mein ungeborenes Kind (für das Sie sich ehrlich gesagt einen feuchten Kehricht interessieren) sowie den Rest der Menschheit vor der Konfrontation mit Diabetes zu schützen. Diese Welt wird nicht besser (nicht das dies jedermanns hehres Ziel sein sollte) indem Menschen wie Sie ihre perfide Meinung anderen Menschen im Zuge der "Pflicht", Diabetes auszurotten, aufdoktrinieren. Wenn Sie ihren dahingehenden Drang, den Sie ja scheinbar mit der Studie etlicher Bücher über Diabetes belegen können, ausleben wollen, würde ich Ihnen vorschlagen, ein eigenes Buch zu schreiben. Haben Sie doch bitte den Mut, ein Buch auf den Markt zu bringen, das öffentlich und laut Menschen mit Diabetes auffordert sich nicht zu vermehren - um ihrer selbst willen, um ihrer ungeborenen Kinder willen und - last but definetly not least - um die Menschheit vor den monetären und ethischen Verpflichtungen, die die Konfrontation mit einer Erkrankung mit sich bringt, zu entbinden. Hieran würde ich gerne messen was die Gesellschaft aus der Geschichte gelernt hat!
Ich wünsche Ihnen genauso viel Spaß dabei, als Sie ohnehin am Leben zu haben scheinen.
Mit freundlichen Grüßen
Nicole Driesen
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Isis
Rang: Gastam 08.02.2005 15:35:24
Ich gebe zu, ich habe schon wieter oben nicht mehr weiter gelesen. Die Argument sind ja nahezu an den haaren herbei gezogen. Ich kenne viele Fälle bei den auch relativ spät alles gut geklappt hat, d.h. weder Mutter noch Kinder haben irgendwelche Schäden.
Eine Schwangerschaft mit Diabetes stellt nat. ein paar mehr Risiken, als bei einer normalen Schwangerschaft.
Ich selbst habe Diabetes mit 9 Jahren bekommen und es war nicht einfach, da es noch die Zeit des Zwangs war, heute wird eine Therapie doch schon viel lockerer gesehen. Und auch habe die Pubertät mit der nötigen Stärke überstanden. ;o)
Ich kenne bisher nur Diabetiker, die die ersten in der Familie waren. Sicherlich ist die Chance, dass ein Kind aus diabetischen Verhältnissen eher an Diabetes erkrankt etwas höher. Aber genauso könnte man bei Kindern gesunder Eltern andere Risiken feststellen.
Und es gibt nun wirklich wichtigere Krankheiten, die man ausrotten sollte. Aber doch nicht den Diabetes, für den es immer bessere Möglichkeiten des schönen Lebens gibt.
LG von Isis -
Mäxchen
Rang: Gastam 12.02.2005 15:58:24
Hoppla , mir ist beim Lesen ganz anders geworden ! Ich habe jetzt seit 45 Jahren DM und bin noch immer quitschfidel . Ich habe allerdings keine Kinder ,zu meiner Zeit war es üblich ,den Kinderwunsch unbedingt auszureden. Heute ,mit der Pumpe , gibt es Diabetikerinnen mit mehreren Kindern . Ich habe noch von keiner diabet. Mutter gehört , die ihre Kinder nach der Geburt in den Müll geworfen hat oder sie verhungern ließen. Ich glaube eher , daß Diabetiker durch die ihnen auferlegte Disziplin und Selbstzucht sich im Durchschnitt sehr engagiert und verantwortungsvoll verhalten. Gruß Mäxchen -
Marion
Rang: Gastam 26.03.2005 09:47:14
@ herr Klausen
also wenn ich mit so einer Einstellung lebe mit Diabetes würde ich ja vor Selbstmitleid vergehen.Ich will aber troz Diabets mein leben genießen und tue es.
Diabets ist nur eine Art anders zu leben.
Klar es gibt Risiken dadurch aber haben die andere nicht auch.Wenn man auf sich und den Körper gut aufpasst Kann man sogar durch den ausgebrochen Diabete eine bessere Lebensqualität haben weil man sich gesünder ernährt ,abnimmt und Sport anfängt .
@ Iris wenn dein Diabets gut eingestellt ist kann ste auch mit über 30 gesunde Kinder haben. Habe selber mit 33 meine Tochter volkommen gesund zur Welt gebracht welche eine super Apgar Test hatte und eher Zierlich als zu Groß und unreif wie die meisten sagen.Und auch alle Stoffwechseltest waren super sowie ist sie nie nach ihrer Geburt unterzuckert obwohl es sehr genau überprüft wurde.
Also es ist möglich
liebe ostergrüße
Marion -
Barbara Vorhoff
Rang: Gastam 03.04.2005 21:43:14
Meine Zeit. Was ist den hier los. Bin hier zufällig hereingerutscht.
Also meine Tochter war 2 1/2, als man bei ihr den Diabetes feststellte. Nach einem halben Jahr kam eine Zöliakie dazu, die echt nervig ist. Meine Tochter ist entwicklungsverzögert und geht jetzt das erste Jahr zu einer Körperbehinderten Schule. Wenn man dort die anderen Kinder sieht, die sowohl geistig als auch körperbehindert sind, teils durch Geburtsfehler. Unser Kind ist im Vergleich dazu " gesund ".
Mein Mann und ich sind beide nicht vorbelastet und trotzdem war das entsprechende Gen defekt.
Wer weiß, was andere für Gendefekte in sich tragen und an ihre Kinder weitergeben.
Jeder hat sein Päckchen zu tragen und nimmt sein Kind so an wie es ist. Es bedeutet Mut und man muß seinen Egoismus für einige Jahre zurückfahren. Kann nicht schaden. Wenn man aber das Schwarze vom Himmel herunterbetet, wird es wohl bald keine Kinder mehr geben.
Und ich bin fest davon überzeugt, das in ein paar Jahren die Forschung soweit sein wird, Inselzellen zu verpflanzen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.
Mit freundlichen Gruß
Barbara von Barbara Vorhoff -
Richard
Rang: Gastam 06.04.2005 01:51:05
Also ich muss sagen das ich das ganze Überhaupt net versteh, ich habe jetzt seit 5 Jahren DM und in meiner Familie bin ich der erste der an DM erkrankt ist (drei Generationen vor mir nichts). Ich bin jetzt 17 und lebe genauso wie alle anderen, na klar man muss etwas zurückhaltender leben und kann sich nicht ins koma saufen ( wer will das schon ).
aber ich denke grade bei den medizinischen vortschritten die gemacht werden, sollte man nicht ans "ausrotten" denken sondern an behandlung und wie gesagt bei mir ist es nicht erblich.
wenn man überlegt wie weit schon die medizin ist, grade bei DM, sollte wir alle das beste auf unseren Leben machen und nicht an DM denke denn es gibt viel schlimmere Krankheiten als DM -
Daniela
Rang: Gastam 29.06.2005 16:25:10
Hm, die Frage ist nicht unberechtigt, möchte aber dazu weitere Fragen anmerken:
- Dürfen Dumme Kinder haben?
- Dürfen Sozialhilfeempfänger Kinder haben?
- Wie siehts mit Kindern bei anderen Erkrankungen aus?
- Sollte man in diese Welt überhaupt noch Kinder setzen?
.... von Daniela -
Birgit
Rang: Gastam 21.07.2005 17:55:27
Wow, das war klasse.
Ich bin selber Diabetikerin und muss jetzt gleich mein kerngesundes, 3-jähriges Mädchen vom Kindergarten abholen, das ich mit 41 (!!!!) Jahren und nach über zwanzig Jahren als Diabetikerin bekommen habe. Ein kleines Wunder, sicher, aber das war das Risiko und einige Mühe wert!
Ich frage mich, ob Herr Klausen hier wirklich seine eigene Meinung vertritt oder einfach nur Spaß daran hat, ein paar Diabetiker "aufzumischen" - die Kommentare sind ja teils sehr heftig und werden vielleicht für eine "Studie" gebraucht? Oder kann man wirklich so verbohrt sein?
Ein Gruß an alle Protestierenden: lasst Euch nicht ärgern - oder vielleicht ins Bockshorn jagen...
Birgit.
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Sabine
Rang: Gastam 02.09.2005 15:44:07
Also, Herr Klausen, ich bin seit 1982 Diabetiker - also seit über 15 Jahren - und habe noch ÜBERHAUPT KEINE SPÄTFOLGEN!!!!!!!!!
Selbstverständlich dürfen auch Diabetikerinnen Kinder bekommen - denn sonst dürften zB auch Raucher keine Kinder bekommen, denn auch da ist das Risiko einer Fehlbildung sehr groß. -
Merle
Rang: Gastam 21.10.2005 20:30:03
Ach ist das schön! Ich erfreue mich zu lesen, dass man mit 56 noch sooo fit ist und das trotz Diabetes ;-). Ich bin seit 26 Jahren Diabetikerin, hatte eine sehr schlampige Einstellung in der Teenagerphase, bin nun Mutter 2 gesunder Töchter, habe keine Folgeschäden und glaube daran, dass ich auch mit der chronischen Erkrankung alt werde. Ich laufe Halbmarathon und das trotz Diabetes und möchte in den folgenden Jahren gerne noch einen Marathon laufen. Ich trage seit 8 Jahren die Insulinpumpe und bin glücklich, dass es so etwas gibt! Jeder nimmt sicher seine Krankheiten anders an. Ich habe mich mit Diabetes zurechtgefunden,. sicher habe ich auch mal meine kleinen Tiefs, aber die liegen eher darin, dass mit Unterzuckerungen lähmen nicht schnell genug zu laufen oder ich sie im Schlaf nicht mehr spüre, dennoch gibt es immer Auswege! Dank Insulinpumpe und viele wichtigen Infos von Diabetologen. Ich finde, dass jeder Diabetiker unbedingt Kinder haben sollte! Sie machen das Leben noch viel lebenswerter und mit guter mediziniscger Betreuung und etwas Selbstdiziplin ist alles zu schaffen! Im übrigen haben meine Freundin alle keine Kinder ( es sind keine Diabetiker!!!) sie sagen sich, dass sie ihr Geld für sich haben wollen und keine Zeiteinschränkung. Diese Einstellung finde ich fast noch trauriger!
Es grüsst die trotz 26 Jahre Diabetes gesunde Merle -
Jenny
Rang: Gastam 02.06.2006 12:43:00
Die Krankheit kann man doch nicht ausrotten... So ein Quatsch!
Mein Mann und ich wollen in ca. 2 Jahren mit der Familienplanung anfangen, dass er seit 13 Jahren Diabetiker ist, hält uns nun wirklich nicht davon ab!
Wenn man ein Kind bekommt, kann es immer sein, dass es irgendwas bekommt.
Die Eltern meines Mannes haben kein Diabetes, bei den Großeltern gab es nur mal einen Typ 2 - Diabetiker. Woher er es hat, weiß KEINER! von Jenny -
delano
Rang: Gastam 05.06.2006 15:47:32
Hallo!
Ich bin 26 Jahre alt und selber nicht Diabetiker.
In der Schwangerschaft mit mir sind bei meiner Mutter ersmals hohe Zuckerwerte aufgetreten die danach aber wieder vergingen. Erst einige Jahre danach ist bei ihr Diabetes festgestellt worden.
Sie geht damit hervorragend um und hat HbA1c immer etwa um 6. An ihr sehe ich, daß das Leben mit DM keim Problem ist. So bin ich auch der Meinung, daß Diabetes kein Hindernis beim Kinderwunsch sein sollte.
Nun ist es so daß ich seit einiger Zeit mit mit einem Mädchen (22) zusammen bin, die seit etwa 9 Jahren Diabetes hat. Bei ihr ist es so, daß sie nie es nie wirklich... (ich behaute mal akzeptiet hat)
Sie spritzt ehre nach Gefühl und hat so öffters einen Hypo aber meist sind die Werte VIEL zu hoch.
In Bezug auf Kinder, stellen sich bei mir neben dem Risiko des Diabetes des Kindes auch noch die Fragen:
1)Wie wahrscheinlich ist es eurer Meinung nach, daß dadurch der Kinderwunsch unerfüllt bleibt?
2) Wie warscheinlich und stark ist dadurch eine weitere Beeinträchtigung\Behinderung des Kindes?
von delano -
Maria
Rang: Gastam 01.07.2008 17:18:52
also ich weiss das die beiträge hier schon etwas älter sind aber ich möchte trotzdem etwas dazu schreiben und hoffe, dass dies auch gelesen wird.!
Also ich hab seit meinem 12ten lebensjahr DM typ 1 das sind jetzt 13 jahre und ich hatte auch meine höhen und tiefen aber ich habe nun seid 2 jahren eine völlig gesunde und quitsch lebendige tochter.!!!!!!
Sie hat nichts davon, das wurde früher mal erzählt ,dass das risiko zu hoch sei und es besser sei, keine kinder zu bekommen, da entweder das kind oder die mutter dabei sterben würde, so wurde es mir jedenfalls damals erzählt.
Ich kann nur sagen, wenn man gut eingestellt ist und in der schwangerschaft regelmäßig betreut wird vom Diabetologen, was die krankenkasse bezahlt, dann kann da überhaubt nichts schief gehen.
lg maria