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Duerfen Diabetiker Kinder haben?

  • Richard

    Rang: Gast
    am 06.04.2005 01:51:05
    Also ich muss sagen das ich das ganze Überhaupt net versteh, ich habe jetzt seit 5 Jahren DM und in meiner Familie bin ich der erste der an DM erkrankt ist (drei Generationen vor mir nichts). Ich bin jetzt 17 und lebe genauso wie alle anderen, na klar man muss etwas zurückhaltender leben und kann sich nicht ins koma saufen ( wer will das schon ).
    aber ich denke grade bei den medizinischen vortschritten die gemacht werden, sollte man nicht ans "ausrotten" denken sondern an behandlung und wie gesagt bei mir ist es nicht erblich.

    wenn man überlegt wie weit schon die medizin ist, grade bei DM, sollte wir alle das beste auf unseren Leben machen und nicht an DM denke denn es gibt viel schlimmere Krankheiten als DM
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 29.06.2005 16:25:10
    Hm, die Frage ist nicht unberechtigt, möchte aber dazu weitere Fragen anmerken:
    - Dürfen Dumme Kinder haben?
    - Dürfen Sozialhilfeempfänger Kinder haben?
    - Wie siehts mit Kindern bei anderen Erkrankungen aus?
    - Sollte man in diese Welt überhaupt noch Kinder setzen?
    .... von Daniela
  • Birgit

    Rang: Gast
    am 21.07.2005 17:55:27
    Wow, das war klasse.

    Ich bin selber Diabetikerin und muss jetzt gleich mein kerngesundes, 3-jähriges Mädchen vom Kindergarten abholen, das ich mit 41 (!!!!) Jahren und nach über zwanzig Jahren als Diabetikerin bekommen habe. Ein kleines Wunder, sicher, aber das war das Risiko und einige Mühe wert!

    Ich frage mich, ob Herr Klausen hier wirklich seine eigene Meinung vertritt oder einfach nur Spaß daran hat, ein paar Diabetiker "aufzumischen" - die Kommentare sind ja teils sehr heftig und werden vielleicht für eine "Studie" gebraucht? Oder kann man wirklich so verbohrt sein?

    Ein Gruß an alle Protestierenden: lasst Euch nicht ärgern - oder vielleicht ins Bockshorn jagen...

    Birgit.
  • Sabine

    Rang: Gast
    am 02.09.2005 15:44:07
    Also, Herr Klausen, ich bin seit 1982 Diabetiker - also seit über 15 Jahren - und habe noch ÜBERHAUPT KEINE SPÄTFOLGEN!!!!!!!!!

    Selbstverständlich dürfen auch Diabetikerinnen Kinder bekommen - denn sonst dürften zB auch Raucher keine Kinder bekommen, denn auch da ist das Risiko einer Fehlbildung sehr groß.
  • Merle

    Rang: Gast
    am 21.10.2005 20:30:03
    Ach ist das schön! Ich erfreue mich zu lesen, dass man mit 56 noch sooo fit ist und das trotz Diabetes ;-). Ich bin seit 26 Jahren Diabetikerin, hatte eine sehr schlampige Einstellung in der Teenagerphase, bin nun Mutter 2 gesunder Töchter, habe keine Folgeschäden und glaube daran, dass ich auch mit der chronischen Erkrankung alt werde. Ich laufe Halbmarathon und das trotz Diabetes und möchte in den folgenden Jahren gerne noch einen Marathon laufen. Ich trage seit 8 Jahren die Insulinpumpe und bin glücklich, dass es so etwas gibt! Jeder nimmt sicher seine Krankheiten anders an. Ich habe mich mit Diabetes zurechtgefunden,. sicher habe ich auch mal meine kleinen Tiefs, aber die liegen eher darin, dass mit Unterzuckerungen lähmen nicht schnell genug zu laufen oder ich sie im Schlaf nicht mehr spüre, dennoch gibt es immer Auswege! Dank Insulinpumpe und viele wichtigen Infos von Diabetologen. Ich finde, dass jeder Diabetiker unbedingt Kinder haben sollte! Sie machen das Leben noch viel lebenswerter und mit guter mediziniscger Betreuung und etwas Selbstdiziplin ist alles zu schaffen! Im übrigen haben meine Freundin alle keine Kinder ( es sind keine Diabetiker!!!) sie sagen sich, dass sie ihr Geld für sich haben wollen und keine Zeiteinschränkung. Diese Einstellung finde ich fast noch trauriger!

    Es grüsst die trotz 26 Jahre Diabetes gesunde Merle
  • Jenny

    Rang: Gast
    am 02.06.2006 12:43:00
    Die Krankheit kann man doch nicht ausrotten... So ein Quatsch!

    Mein Mann und ich wollen in ca. 2 Jahren mit der Familienplanung anfangen, dass er seit 13 Jahren Diabetiker ist, hält uns nun wirklich nicht davon ab!

    Wenn man ein Kind bekommt, kann es immer sein, dass es irgendwas bekommt.

    Die Eltern meines Mannes haben kein Diabetes, bei den Großeltern gab es nur mal einen Typ 2 - Diabetiker. Woher er es hat, weiß KEINER! von Jenny
  • delano

    Rang: Gast
    am 05.06.2006 15:47:32
    Hallo!

    Ich bin 26 Jahre alt und selber nicht Diabetiker.
    In der Schwangerschaft mit mir sind bei meiner Mutter ersmals hohe Zuckerwerte aufgetreten die danach aber wieder vergingen. Erst einige Jahre danach ist bei ihr Diabetes festgestellt worden.
    Sie geht damit hervorragend um und hat HbA1c immer etwa um 6. An ihr sehe ich, daß das Leben mit DM keim Problem ist. So bin ich auch der Meinung, daß Diabetes kein Hindernis beim Kinderwunsch sein sollte.

    Nun ist es so daß ich seit einiger Zeit mit mit einem Mädchen (22) zusammen bin, die seit etwa 9 Jahren Diabetes hat. Bei ihr ist es so, daß sie nie es nie wirklich... (ich behaute mal akzeptiet hat)
    Sie spritzt ehre nach Gefühl und hat so öffters einen Hypo aber meist sind die Werte VIEL zu hoch.

    In Bezug auf Kinder, stellen sich bei mir neben dem Risiko des Diabetes des Kindes auch noch die Fragen:
    1)Wie wahrscheinlich ist es eurer Meinung nach, daß dadurch der Kinderwunsch unerfüllt bleibt?
    2) Wie warscheinlich und stark ist dadurch eine weitere Beeinträchtigung\Behinderung des Kindes?
    von delano
  • Maria

    Rang: Gast
    am 01.07.2008 17:18:52
    also ich weiss das die beiträge hier schon etwas älter sind aber ich möchte trotzdem etwas dazu schreiben und hoffe, dass dies auch gelesen wird.!

    Also ich hab seit meinem 12ten lebensjahr DM typ 1 das sind jetzt 13 jahre und ich hatte auch meine höhen und tiefen aber ich habe nun seid 2 jahren eine völlig gesunde und quitsch lebendige tochter.!!!!!!
    Sie hat nichts davon, das wurde früher mal erzählt ,dass das risiko zu hoch sei und es besser sei, keine kinder zu bekommen, da entweder das kind oder die mutter dabei sterben würde, so wurde es mir jedenfalls damals erzählt.
    Ich kann nur sagen, wenn man gut eingestellt ist und in der schwangerschaft regelmäßig betreut wird vom Diabetologen, was die krankenkasse bezahlt, dann kann da überhaubt nichts schief gehen.

    lg maria