Willkommen Gast! Um alle Funktionen zu aktivieren musst Du Dich Anmelden oder Registrieren.
Folgen von hypoglykämischem Schock?
-
x-man
Rang: Gastam 13.12.2009 03:57:37
http://www.1a-krankenversicherung.org/nachrichten/20091209/5599/diabetes-kostete-mann-den-fuehrerschein/
Hier wird wieder das Opfer zum Täter gemacht und die kriminelle Verarsche gegenüber DiabetikerInne läuft weiter....von wegen Diabetes-Management und "unbemerkte Hypoglykämien"!
Wer 's jetzt immer noch nicht merkt dem ist wirklich nicht mehr zu helfen... -
fbirfriwi
Rang: Gastam 13.12.2009 15:48:53
Anke merkt's eh nicht und zu helfen war ihr noch nie! Alles, was ihr nicht in das arg begrenzte Gehirn passt, wird negiert, um sich einen Heiligenschein zu erhalten. Da Anke offensichtlich nichts versteht, macht es auch keinen Sinn ihr noch irgend etwas zu erklären. (siehe ihr Link - sie scheint echt zu glauben, dass es unter tierischen Insulinen keine Unfälle gab! Wenn der Typ schon mehrfach aufgefallen ist, geht der FS-Entzug i.O. - die Krönung wäre allerdings, wenn der Mensch Schweine-insulinnutzer wäre, was ja aus dem Artikel nicht hervorgeht. Wie gesagt: Dummheit schützt vor Strafe nicht...) -
Katja
Rang: Gastam 13.12.2009 16:07:54
"Unter Schweineinsulin werden Hypos immer(!!!) rechtzeitig bemerkt - bei Humaninsulin nicht.
Lebensgefährlich wird es in der Nacht....aber das weiß doch uns "Daniela "alles,oder etwa nicht?"
Das stimmt definitiv nicht! Ich habe gut 30 Jahre meines Diabetikerlebens Rinder- bzw. eine Mischung aus Schweine- und Rinderinsulin gespritzt. In dieser Zeit hatte ich ebenfalls Hypos - auch etliche schwere, aus denen mich erst meine Mutter, später mein Freund und zweimal ein Notarzt geholt haben! Die schweren Hypos waren - bis auf eine Ausnahme - alle im Schlaf. Bei der schweren Hypo tagsüber in einem Geschäft habe ich nur gemerkt, daß ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte. Beim Verlassen des Ladens bin ich dann zusammengeklappt. Manchmal hatte ich beim Aufwachen schwere Hypos, die ich aber nicht als solche erkannte. Wegen BSE wechselte ich dann ca. 1994 auf Humaninsulin. Ich kann mich nicht erinnern, daß sich meine Hypohäufigkeit oder -wahrnehmung veränderte. Da ich bis 2002 Harnzuckerkontrollen machte, war ich auf eine gute Hypowahrnehmung angewiesen. Eine schwere Hypo hatte durchschnittlich alle zwei Jahre - mit tierischem wie mit "menschlichem" Insulin. Zu Beginn des Jahres 1998 ersetzte ich dann das Normalinsulin durch Humalog.
Probleme traten erst erst einige Monate später auf, als plötzlich immer wieder rund einwöchige Phasen mit mehreren schweren Hypos auftraten! Dann war wieder mehrere Wochen lang Ruhe. Ich hatte nichts an meiner Einstellung geändert, und für die gehäuften schweren Hypos fand ich keine plausible Erklärung! Fast alle dieser schweren Hypos waren nachts, allerdings klappte ich am Ende einer solchen Phase auch hin und wieder mal tagsüber zusammen. Einen ersten Hinweis auf die Ursache bekam ich durch einen Zufall. Jedenfalls stellte ich daraufhin fest, daß die schweren Hypos ALLE unmittelbar vor oder während meiner Tage aufgetreten waren und auftraten! Ich habe dann teilweise nachts das Insulin halbiert, aber irgendwelche Infos zu den Thema fand ich nicht. Jedenfalls hatte ich nach vier Jahren und rund 80 schweren Hypos die Nase gestrichen voll und stieg auf eine Insulinpumpe um! Diese arbeitet ausschließlich mit Humalog. Jedenfalls habe ich seit mehr als sieben Jahren keine einzige schwere Unterzuckerung mehr gehabt!!! Mein Insulinbedarf schwankt immer noch ganz massiv mit meinem Zyklus, aber ich kann jetzt kurzfristig meine Insulinzufuhr anpassen. Mein HbA1c liegt unter 6%, und meine Hypowahrnehmung ist nicht die beste, was nach 47 Jahren Diabetesdauer mit meist guter Einstellung aber auch nicht ganz ungewöhnlich ist. Allerdings nehme ich die mir noch verbliebenen Anzeichen (vor allem Miß-mal-Gefühl und Müdigkeit) sehr ernst und reagiere sofort auf sie! Damit habe ich meine Hypoprobleme nach insgesamt rund 100 schweren Hypos in meinem Diabetikerleben im Griff :-) Leichte Hypos lassen sich bei einer guten Einstellung und schwankendem Insulinbedarf nicht vermeiden. Ich habe vermutlich schon eine fünfstellige Anzahl erlebt.
Dafür, daß nächtliche Hypos lebensgefährlich sein sollen, geht es mir hervorragend! Oder sollte inzwischen mein Geist an der PC-Tastatur sitzen und diesen Text eintippen?!?
Zu der Geschichte mit dem Autofahrer: ich habe bislang keine Details dazu gelesen. Natürlich habe ich beim Autofahren auch schon Hypos gehabt! Als ich noch Harnzuckerkontrollen machte, habe ich beim geringsten "merkwürdigen" Gefühl vier Bonbons gegessen. Die Hypodefinition habe ich damals bewußt schwammig gewählt, weil ich schon lange weiß, daß meine Hyposymptome sehr variabel sind und sich gemeinerweise auch an die jeweilige Situation anpassen. Heute versuche ich als erstes zu messen, aber im Zweifel gibt es doch erst mal Bonbons, die bei mir immer in der Fahrertür sind. Damit fahre ich seit Jahrzehnten Jahren fast unfallfrei Auto und bin seit Jahren in der SF 25! Vorher war ich schon etliche Jahre mit dem Moped unterwegs. Okay, manchmal habe ich einfach Glück gehabt, z.B. als ich kurz nach einem Streit mit meinem Freund in eine Hypo rutschte und das wegen der anhaltenden Adrenalinausschüttung nicht gemerkt habe oder als ich auf dem Moped zwei Minuten vor dem Ziel eine Hypo bemerkte und die paar Meter noch zu Ende fahren wollte. Weil ich die gewohnte Abzweigung deshalb verpaßte, landete ich fast auf der dichtbefahrenen Hauptstraße, wo mich dann ein hupender Autofahrer aus dem Tran riß... Andererseits habe ich auch Fahrten mit fallendem Insulinbedarf hinter mir, bei denen ich alle 30 bis 60 Minuten anhielt, um den BZ zu messen und bei Bedarf Bonbons einzuwerfen. Die leichten Unfälle, die ich hatte, verdanke ich einmal defekten Stoßdämpfern in Kombination mit Regen, überhöhter Geschwindigkeit und einer langfristigen Streßsituation (leichte Kollision mit Leitplanken in einer Autobahnausfahrt); einem Krampf im Fuß (leichte Kollision mit der Leitplanke auf einem Parkplatz) und schließlich der Unterschätzung der Anfahrtsgeschwindigkeit eines Klein-LKWs (leichte Berührung mit dem LKW). Diese Kollisionen hinterließen nur an meinem Auto sichtbare Schäden, aber nicht an den berührten Unfallgegnern. Mit meinem Moped hatte ich ebenfalls drei leichte Unfälle. Einmal habe ich zu spät gemerkt, daß man auch bei trockenen Straßen in Kurven mit Glatteis rechnen mußte, einmal hat mir ein Radfahrer die Vorfahrt genommen, nachdem er schon fast gestanden hatte, und einmal hat mich ein entgegenkommendes überholendes Auto am Finger gestreift. Mit Unterzuckerungen hatte alle diese Unfälle absolut nichts zu tun!
By the way: als ich den Mopedführerschein beantragte, habe ich den Diabetes ordnungsgemäß angegeben. Der AMTSarzt bestellte mich dann ein, maß meinen BZ und ließ mich dann diverse Tests machen, die ich fehlerfrei durchführte. Zum Schluß der Untersuchung bekamen er und ich das Ergebnis der BZ-Messung, die in den 70er Jahren noch im Labor ausgewertet wurde: 66 mg/dl! Als ich mit meiner Mutter ging, bemerkte ich die ersten Unterzuckerungssymptome! Meinen Führerschein erhielt ich dann nach einem Attest meines Hausarztes und ohne jegliche Auflagen.
Natürlich liegt es in meiner Verantwortung, daß ich im Vollbesitz meiner geistigen und körperlichen Kräfte bin, wenn ich mich hinters Lenkrad setze! Aber wer ist das schon immer? Vermutlich ist jeder schon mal nach einem Glas zu viel, mit einem grippalen Infekt, übermüdet oder aus einem anderen Grund angeschlagen gefahren! Da nehme ich mich selbst auch nicht aus, nur daß bei mir halt noch ein paar Hypos dazukamen. Zum Glück ist mir auch in den anderen Fällen nie was passiert - und das dürfte für die meisten Autofahrer gelten. Auf die Spitze treiben möchte ich das natürlich nicht und auch nicht ausreizen. Ich habe mir aber auch vorgenommen, NIE einen Unfall auf den Diabetes zu schieben, selbst wenn eine Hypo der Grund dafür sein sollte! Das würde mich zwar vor strafrechtlichen Konsequenzen schützen, aber auch den Führerschein kosten. Mag sein, daß das bei dem Rheinland-Pfälzer der Fall war.
Viele Grüße
Katja -
217.229.169.174
Rang: Gastam 14.12.2009 04:07:50
Bewirb dich als Märchenerzähler beim BR ! *LOL* von 217.229.169.174 -
@Katja
Rang: Gastam 14.12.2009 16:55:38
Siehst du, Katja, das ist das, was ich erwähnte:
meine 87.185....- Vorschreiberin Anke will die Wahrheit gar nicht wissen - sie beharrt hirnlos auf ihrem Standpunkt und wehe irgendwer erzählt etwas anderes. Es ist vergebliche Liebesmüh, ihr etwas erzählen zu wollen, damit sie begreift, dass sie ständig Schwachsinn verbreitet. Das Einzige, was sie versteht, ist ihr dümmliches Grinsen zum Schluss. Im Gegensatz dazu, versuchst du (egal mit welchem Insulin) dein DM zu leben ohne (wie Anke) ständig zu jammern und rum zu nöhlen. Du hast ja auch lange genug deinen DM und weisst damit umzugehen - dass wissen manche betroffene Bio-Chemiker-Ärzte offenbar nicht und werden dann noch von ihren Insulin-Schnorrern verteidigt.... von @Katja -
Katja
Rang: Gastam 14.12.2009 18:27:36
Hallo 87.185...
hast Du beim BR gute Erfahrungen als Märchenerzählerin gemacht??? Ich gebe nämlich viel auf persönliche Referenzen!
In diesem Sinne
Katja -
Krefelder
Rang: Gastam 14.12.2009 21:51:30
Hallo Katja u. Danke für deinen Erfahrungsbericht mit Hypos unter tier. Insulin !!
Von Anke hat wohl keiner ne andere Meinung erwartet als die unreife /dümmliche die sie abgeliefert hat..... Kein Wunder daß sie niemand für voll nimmt !! -
Prof. Dr. Griffmich
Rang: Gastam 15.12.2009 10:33:21
Liebe Frau Katja und Damen und Herren,
wir müssen uns schon wieder entschuldigen, weil Frau Hoppel, ääh, Frau Anke es wiederholt geschafft hat, aus ihrem Käfig...äh Zimmer zu entwischen.
Wir erwägen, die Medikation zu ändern und Frau Hoppel im Rahmen einer Therapieerweiterung einen Pen mit Kochsalzlösung bereitzustellen, ddamit sie Diabetikerin spielen kann.. Wir erhoffen uns einen Agressionsabbau so.
Bitte haben Sie noch etwas Nachsicht, so eine Psychotherapie ist eben meist langwierig, und hier ist die Situation sehr verhärtet....
Ihr ergebendster Griffmich
von Prof. Dr. Griffmich -
NONAME
Rang: Gastam 21.12.2009 04:59:56
@all:
Ich verweise nochmals auf folgende Fakten zu Humaninsulin:
Die Einführung von Humaninsulin Anfang der 80 ziger Jahre war und ist rechtwidrig-es hatte den Tod zahlreicher Diabetiker zur Folge( nicht hier nur in Deutschland)!
MMW,4.Mai 1983,Supplement 1
Obwohl das BGA am 26. Juli 1988 auf Grund von schweren Hypoglykämie-Zwischenfällen vorschrieb ,dass jeder Umstellung von tierischem Insulin auf Humaninsulin MEDIZINISCH begründet sein muß,hat sich so gut wie keiner daran gehalten.
Dr.med.Ernst v. Kriegstein,Internist,Diabetologe(DDG),ehemaliger Berater von Berlin-Chemie,Bad Bevensen
Dt.Gesellschaft für Endokrinologie,33.Symposion,1989 in Karlsruhe
"Stärkere Beeinträchtigung sensorischer Funktionen durch Humaninsulin als durch Schweineinsulin während der Hypoglykämie."
W.Kern,J.Born,W.Kerner,H.L.Fehm (damals Uni Ulm,Innere Medizin,I,1989)
Referenz:
A.Teuscher,W.Berger,1987
in LANCET,15:S.382 -385 (1987)
Aktueller den je:
http://www.iddtinternational.org/pdf_files/Insulin_Report_German.pdf
Div. Professoren hier in Deutschland könnten sicherlich noch mehr dazu sagen: Fehm,Standl,Mehnert,Sawicki,Pfeiffer,Schatz(Gönner von v.Kriegstein) u.v.a.m.
Da müßte doch einigen ein Licht aufgehen,oder seid ihr alle schon am unterzuckern ???
von NONAME -
jgkhut
Rang: Gastam 21.12.2009 21:21:51
Öh, Dr.Griffmich! Sie ist schon wieder am RUMBLÖDELN!! Wird hier deutlich:
"Die Einführung von Humaninsulin Anfang der 80 ziger Jahre war und ist rechtwidrig-es hatte den Tod zahlreicher Diabetiker zur Folge( nicht hier nur in Deutschland)!"
Okay, Anke, nimm noch'n Schluck un gib Ruhe!
Wenn es rechtswidrig wäre und sogar den Tod verursacht hätte, wäre das nach nach BGB mindestens fahrlässige Tötung und bei bewusstem Herbeiführen gar Mord. Da stellt sich doch die Frage: WO SIND DIE VERURTEILTEN? Denn die Staatsanwaltschaft (eine pharmaunabhängige Vereinigung) müsste automatisch dagegen vorgehen - ist sie aber nicht!! Also: Rüssel dicht!