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Insulin bei Nicht-Diabetikern?

  • Alice

    Rang: Gast
    am 04.06.2004 20:24:00
    Meine Freundin spritzt sich Insulin. Sie sagt, das eine Insulinspritze für einen gesunden Menschen (20 Einheiten) tötlich ist. Stimmt das? von Alice
  • Andreas

    Rang: Gast
    am 04.06.2004 20:54:37
    Hallo Alice!

    Tödlich ist es ganz bestimmt, aber ob 20 Einheiten ausreichen, kann ich so nicht sagen.

    Das Insulin bewirkt eine Unterzuckerung, also einen hypoglykämischen Schock. Der Blutzucker wird so weit gesenkt, daß keine ausreichende Glukosemenge zur Aufrechterhaltung der lebenserhaltenden Funktionen mehr vorhanden ist. Ohne Glukose ist eine Kontraktion der Muskulatur nicht möglich. Das führt zu Herzstillstand, Kreislaufversagen und Atemstillstand und damit natürlich auch zum Funktionsausfall des zentralen und peripheren Nervensystems.

    Allerdings ist das auch bei Diabetikern so, wenn die Überdosis entsprechend hoch ist.

    Herzliche Grüße
    Andreas
  • Reiner

    Rang: Gast
    am 05.06.2004 00:25:59
    Hallo Alice,

    eine Urban-Legende. Die biologische Verfügbarkeit (Halbwertszeit) von Insulin beträgt im menschllichen Körper 20 Minuten. Innerhalb dieser Zeit ist die Hälfte des Insulins abgebaut und kann nicht mehr blutzuckersenkend wirken.

    Sinkt der Blutzucker, kommt es zu einer Gegenregulation bei der in der Leber gespeicherte Glukose freigesetzt wird. Fast gleichzeitig wird aus den Fettreserven Glukose umgesetzt.

    Das Gehirn ist in seiner Verstoffwechslung auf Glukose angewiesen und reagiert auf einen Mangel auch recht empfindlich.

    Grüße von Reiner

  • Andreas

    Rang: Gast
    am 05.06.2004 10:03:14
    Hallo Reiner!

    Was nützt die Halbwertzeit, wenn die Dosis so hoch ist, daß schon ein geringer Teil davon zum Tode führt?

    Warum essen wir Traubenzucker, wenn wir doch nur auf die Gegenregulation warten müßten?

    Warum wird ein hypoglykämischer Schock immer als medizinischer Notfall behandelt.

    Warum wird der Tod durch eine Überdosis Insulin im Lexikon der Gerichtsmedizin erwähnt, wenn es ihn gar nicht gibt?

    Herzliche Grüße
    Andreas

  • Enno

    Rang: Gast
    am 05.06.2004 10:12:44
    Hallo Andreas,

    soo schnell stirbt man wegen einer
    Überdosis Insulin nicht, kommt nat.
    auf die Dosis an. Ich hörte in einer
    Diabetesklinik von einem Fall, wo
    eine junge Frau mehr als einen Tag
    Hypo überlebt hat, allerdings mit
    schweren Gehirnschäden. von Enno
  • Rudi

    Rang: Gast
    am 05.06.2004 17:12:11
    Danke für die schweren Gehinschäden, das ist ja schon ein halber Tod. Habe gehört, daß welche mit Insulin Selbstmord begangen haben. von Rudi
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 05.06.2004 23:11:38
    Naja, muss ja nicht sein.. von Daniela
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 05.06.2004 23:11:59
    KANN SEIN!
    Wenn die Leber nämlich leer ist, z.B. nach einem Vollrausch, kann eine Überdosis Insulin zum Tode führen. Ansonsten könnte eine Gegenregulation noch helfen, aber ob das auch bei 20 Einheiten so ist weiß ich nicht. von Daniela
  • Elisabeth

    Rang: Gast
    am 29.06.2004 17:55:58
    Hab aber von einer freundin gehört - und die von ihrem lehrer, der arzt ist - das eine überdosis insulin der "beste" und sicherste weg ist um z.B. selbstmord zu begehen. Is offensichtlich schon was dran... von Elisabeth
  • Oli

    Rang: Gast
    am 29.06.2004 18:06:50
    Wer so einen Schwachsinn verbreitet, sollte wirklich hinter Gitter... :-((

    Die Wahrscheinlichkeit, statt einem Suizid lediglich einen Schlaganfall oder Erblindung herbeizuführen, liegt signifikant höher...

    Ein Bekannter von mir könnte von seinen einschlägigen Erfahrungen berichten - leider ist er seitdem (durch den damit ausgelösten Schlaganfall) auf das Kommunikationsniveau eines dreijährigen Kindes katapultiert worden... von Oli
  • anonymus

    Rang: Gast
    am 13.11.2004 04:12:03
    habe gelesen das die toedl. dosis
    bei 800 bis 3200 IE liegt

    also bestimmt nicht bei 20 von anonymus
  • Eva Enthofer

    Rang: Gast
    am 14.12.2006 09:33:56
    Hallo Reiner,
    so einen Schwachsinn habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gehört. Halbwertszeit, da lachen die Hühner. Und Nicht-Diabetiker, die sich Insulin spritzen, gehören in die Psychiatrie. von Eva Enthofer
  • Lars

    Rang: Gast
    am 19.06.2007 17:17:10
    Hi,wollte gern was dazu schreiben.Also bei Diabetikern die Insulin Pflichtig sind und die sich eine Überdosis spritzen von vieleicht 20-40 Einheiten besteht keine Gefahr,außer halt die Leber wird geschädigt und wie schon beschrieben das man längere Zeit im Schock liegt.Es kann passieren das man Schäden bekommt(Gehirn,Augen,Nerven).Die Leber bei Diabetikern ist eh schon angegriffen und muß mehr Arbeiten als bei nicht Diabetikern.Ein gesunder Mensch der sich Insulin spritzt(Überdosis)da arbeitet die Leber dagegen und stößt das fremde Insulin ab.Aber wie schon gesagt wer gesund ist und sich Insulin spritzt ist mehr wie geschädigt.Insulin wird als Doping genutzt bei gesunden Menschen(Muskel-auf-bau)Humalog ist das einzige Insulin das das schafft bei gesunden Menschen das ziel zu erreichen.
  • Honoré de Balzac

    Rang: Gast
    am 10.10.2008 21:20:13
    Habe anfangs dieses Jahres mit NovoRapid einen Selbstmordversuch gemacht. Habe mir 180 Einheiten gespritzt (bin Diabetiker). Nach rund 40 Minuten habe ich dann abgebrochen, den Notarzt angerufen. Die haben mir dann Glucoselösungen von bis zu 40% (!) in die Vene gepumpt, die ganze Nacht und den folgendend Vormittag lang. Habe es ohne Schaden und ohne spürbare Unterzuckerung zu meiner grossen Überraschung überlebt.

  • Katy

    Rang: Gast
    am 03.11.2008 20:01:29
    ...Willkommen im Club,ich habe mir eine ganze Ampulle Humalog gespritzt,was leider bemerkt wurde,und ich bekam auch die ganze Nacht lang Glucose über den Tropf... von Katy
  • Ich-mag-meinen-Namen-nicht-nennen

    Rang: Gast
    am 28.12.2008 00:18:28
    Nun ja...
    Ich binTyp 2 Diabetiker.
    Jeder Diabetiker kennt Unterzuckerungen.

    Man kommt in einen Zustand der absoluten Verwirrung, nicht unbedingt schlimm. Bei mir wirkt es sich dann so aus, daß ich irgendwo stehe und eine Art Tunnelblick bekomme. Ringsum ist alles dunkel bis schwarz, tatsächlich, als wenn ich in eine große Röhre schaue. Meine Gedanken springen, ich kann mich nicht konzentrieren. Der Schweiß bricht mir aus allen Poren. Ich kichere dann wohl auch. Ich glaube, weil ich es so albern finde, mich nicht artikulieren zu können. Ich habe meine Stimme nicht unter Kontrolle, vor allem kein Gefühl für die Lautstärke, mit der ich etwas äußern will. Ich weiß, daß ich jetzt und sofort Hilfe brauche, trinken muß, Cola, Limonade, egal, was, Hauptsache mit Zucker. (Traubenzucker oder anderes könnte ich nicht mehr kauen, ich bekäme den Vorgang des Kauens und Schluckens nicht mehr koordiniert.) Ich weiß, daß ich mich nicht hinsetzen darf, aber ich schwanke, als wäre ich betrunken.

    Irgendwer (Frau, Tochter?) hält mir eine Cola an den Mund "Trink, trink"... ja, ja, schon gut, ich kichere immer noch, schlucke aber, schlucke... das süße Zeugs kommt in meinem Bauch an und dann spüre ich regelrecht, wie der Schweiß an meinem Körper fast schlagartig trocknet. Es knistert regelrecht auf meiner Haut.

    Danach bin ich nur noch müde und völlig daneben, will nur schlafen.

    =============

    Mein Blutzucker war wohl nahe an 40 herum abgerutscht. Das passiert. Falsch geschätzt, falsch gespritzt, Sport gemacht, zu lange gelaufen, was gar nicht geplant war. Das Traubenzucker war alt und nur noch ein Klumpen, das ich immer dabei habe. Passiert halt.

    =============

    Was ich mich frage, ist:
    Was würde passieren, wenn ich mir mit ein paar Pens so um die 400 Einheiten Subkutan spritze?

    Klar: Ich rutsche ins Koma. Angenommen, mich findet niemand innerhalb von 12 Stunden — war's das dann?

    Daß eine Erblindung eintritt, glaube ich nicht. Natürlich können Diabetiker durch das Absterben der Kapillargefäße im Auge blind werden. Aber langfristig. Die abgestorbenen Kapillare verkrusten, diese brechen auf, eine Blutung im Auge...

    Eher glaube ich, daß der Kaliummangel, ausgelöst durch den Insulinschock, zu einem Herzschlag bzw. Schlaganfall führt.

  • Anonym

    Rang: Gast
    am 18.01.2009 09:50:32
    habe einen Selbstmordversuch mit 2 Ampullen schnellwirkendem Insulin hinter mir

    ich bin nicht Diabetiker

    ich bin danach im Dilierium in den nächsten Ort gefahren und habe vor einem Kloster etwas zu Essen bekommen

    dum gelaufen

  • Rüdiger

    Rang: Gast
    am 23.02.2009 00:42:22
    Ich bin seit 40 Jahren Diabetiker und habe so einige Unterzuckerungen hinter mir.

    Bisher trat bei mir immer eine Gegenregulation der Leber ein, teilweise auch sehr spät, wenn ich die Hypo nicht selber bemerkt habe und keiner da war, der helfen konnte. Dass es bei ständigen Hypos zu Gehirnschädigungen kommen kann, da dabei immer Zellen absterben, ist bekannt. Dass jemand daran stirbt, habe ich verlässlich noch nicht gehört.

    Was wohl zum Tod führen soll ist ein Suizid, in dem eine Überdosis mit Insulin vorgetäuscht wird, man nimt aber was ganz anderes. Man hat dann "Chancen", weil eventuell auf eine Hypo behandelt wird, die aber letztendlich definitiv nicht zum Tod geführt hat.



    von Rüdiger
  • marcusfx

    Rang: Gast
    am 26.02.2009 18:19:49
    Die Menge muß sehr groß sein, es darf Kein Zucker im Magen sein und es darf scheinbar nicht mit mit Alkohol gemischt werden.
    Ich habe mir gestern 600 E. Novorapid und 1500 E Protaphane gespritzt und es ist überhaupt NICHTS passiert!!??!!
    Nichts absolut nichts?

    Kann mir jemand sagen warum???

    Mein tiefster Zuckerwert war nach 6 Stunden 60 und ich ich habe aber schon 42 bei Bewusstsein gemessen.

    Ich hatte nicht viel gegesseners, allerdings ein paar süße Cocktails getrunken um die Leber zu blockieren.

    Jetzt bin ich ein Looser !!! Aber warum???

    Marcus von marcusfx
  • Sonja

    Rang: Gast
    am 07.05.2009 05:22:38
    Ich bin froh, dass ich das hier gefunden habe, denn ich habe seit einiger Zeit zunehmend den Wunsch ...

    Naja, nachdem ich diesen und auch woanders Beiträge gelesen habe, werde ich es mit Insuin nicht tun, das ist mir zu riskant.

    Danke für Eure Beiträge.

    von Sonja
  • alex

    Rang: Gast
    am 18.05.2009 01:13:06
    Sonja,
    warum möchtest Du Dir das Leben nehmen.
    Meine Mutter hat es vor 3 Wochen getan und mein vater ist ihr 2 Tage später gefolgt.
    Nun stehen meine Schwester und ich alleine da.
    Denk an Deine Familie und Freunde und sprich sie an, sie werden Dir helfen.
    Es waren über 100 Menschen bei der Beerdigung meiner Elter anwesend und jeder hat uns Hilfe angeboten.
    Sie hätten sicher auch meine Eltern unterstützt oder wären gern für sie dagewesen.
    Aerzte können helfen, aber man muss offen sprechen und sich für NIX schämen, so wie meine Eltern.
    Wir gehen sehr offen mit dem Suizid unserer Eltern um und stossen nicht auf Ablehnung.
    Mädchen, es gibt Wege aus der Depression, nicht heute oder morgen aber sicher bald.
    Zeiten ändern sich, Freunde und Menschen können in Dein Leben treten, nimm Deinen Mut und begeh keinen Suizid, sondern ein neues Leben.
    Neue Umgebung, neuer Mann, es gibt so viel auf dieser Welt.
    Denk über den Tellerrand hinaus.

    Hoffe Du liest das+


  • kurthoffnungslos

    Rang: Gast
    am 06.06.2009 04:14:16
    Diese Beiträge hier machen mich ein Hoffnung ärmer.
    Ich dachte bislang, mein einziges Problem als Nicht-Diabetiker bestünde in der Beschaffung.
    Ich bin 56, beruflich erfolgrfeich und habe gerade eine Trennung (nicht die erste in meinem Leben) hinter mir, die mir sagt, ich soll mich verabschieden.
    Ich will es mehr als je zuvor. Blut verabscheue ich, ich hatte schon eine klare Vision, wie mein Insulin-Tod nicht sofort als Suizid interpretiert werden sollte.Muss ich neue Ideen entwickel? Ich habe die Antworten, attraktiv, nett,.... zu sein ganz einfach satt.
    Meinen SÖhnen möchte ioch jedoch die Schmach eines suidziden Vaters ersparen. Sie können nichts dafür.


    von kurthoffnungslos
  • karin junker

    Rang: Gast
    am 06.08.2009 10:03:08
    hallo kurthofnungslos.
    ich würde mich freuen,wenn du dies hier liest und dich bei mir meldest.
    www.citybird1960@web.de
    liebe grüße karin von karin junker
  • Anonym

    Rang: Gast
    am 26.08.2009 02:10:53
    also ich bin seit 7 jahren schizofren,
    habe mir vorgestern den exit bag bestellt..
    einfach dghs anmailen die schicken euch nen bestellschein, den füllt ihr aus, mit 60 dollar nach kalifornien und das wars..
    mit helium wird man in ohnmacht gesetzt und erstickt..
    eigentlich hab ich meiner ex freundin versprochen ich werde mich erhängen, deshalb denk ich warte ich gar nicht erst auf den exit bag, ich werd eher von der autobahnbrücke springen mit nem strick um den hals, bin dünn gebaut also nach 2 meter fall is der kopf auch gleich ab..
    vielleicht vorher insulin spritzen und im koma sich erhängen danach überfahren werden.. natürlich zuvor betrinken.. nee dann kann ich insulin vergessen...
    aach mir egal
  • kurthoffnungslos

    Rang: Gast
    am 30.08.2009 22:09:00
    Wieso sprichts du von "Freundin", wenn du ihr den Selbstmord ankündigst und in dieser Form auch exekutieren willst.
    Du willst ihr offensichtlich eine Last aufbürden, oder sie erpressen.
    Beides hat mit dem Wort "Freundin" aber auch gar nichts zu tun
    LG von kurthoffnungslos