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Nächtliches Essen - morgens niedriger Blutzucker

  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.03.2011 11:47:01
    Hallo,
    ich habe eine Insulinresistenz und habe bisher hier nur mitgelesen um mich zu informieren. Jetzt habe ich eine Frage. Ich habe sonst einen Nüchternzucker von ca. 120. Egal, was und wann ich abends gegessen habe, schwankte er eher unmerklich. Natürlich - wenn ich abends ein Kartoffelgratin gegessen habe, war morgens der Zucker hoch. Heute früh hatte ich einen Wert von 92. Der einzige Unterschied zu meinen sonstigen Gewohnheiten war der, dass ich gegen 2 Uhr aufwachte, etwas trank und eine Tomate gegessen habe. Hm, was ist jetzt die Erklärung hierfür? Soll ich mir nun den Wecker stellen und jede Nacht eine Tomate essen, um meinen Nüchternwert in Schach zu halten?! .-)
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    am 21.03.2011 15:21:26
    ne, ich glaube das hatte nix mit dem nächtlichen Zeitpunkt zu tun, eher mit den Tomaten. Die Diab. meines Bruders hat ihm den Hinweis gegeben bei seiner Schulung, dass Tomaten den Zuckerwert drücken. Allerdings ist das nicht bewiesen, eher im "experimentier-stadium"

    Er macht es seit dieser Schulung und futtert jeden Abend zwei Tomaten. Und bei ihm wirkt das tatsächlich, glaubt er zumindest denn sein Nüchternzucker früh ist wie aus dem Bilderbuch.

    Wie gesgt, ob´s stimmt... keine Ahnung. Teste es doch einfach mal aus und nimm Tomaten zum Abendessen. ^^

    Gruß
    Muckeline
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.03.2011 16:07:18
    schrieb:
    ich habe eine Insulinresistenz ... Ich habe sonst einen Nüchternzucker von ca. 120. Egal, was und wann ich abends gegessen habe, schwankte er eher unmerklich... war morgens der Zucker hoch. Heute früh hatte ich einen Wert von 92. Der einzige Unterschied ... war der, dass ich gegen 2 Uhr aufwachte, etwas trank und eine Tomate gegessen habe...was ist jetzt die Erklärung hierfür?

    Ehe Jürgen wieder ellenlange "Erklär-Möglichkeiten" posten muss, möchte ich mal ganz leise darauf hinweisen, dass die gegebenen Infos ungefähr den Nährwert wie Zimt für den BZ haben - nämlich keinen! Welchen Typ DM hast du (auch 1er können I-Resistenzen haben)? Welche Medikamente nimmst du wann zu dir? Wann (ausser den NBZ) misst du deinen BZ? Was hast du getrunken (eine Cola ließe z.B. auf eine Gegenregulation schliessen). Und dass Tomaten den BZ senken halte ich für dunkelsten Aberglauben (was nicht ausschliesst, dass es bei manchen wirkt - wie z.B. Hypnose)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.03.2011 16:20:22
    ob jürgen oder ein anderer ist eigentlich egal, der bz wird nun mal nicht nur vom essen sondern auch durch ausschüttung von speicherzucker (glykogen) beeinflußt.
    das mit den tomaten ist natürlich märchen, eigene im sommer haben kh.
    die jetzigen haben nichts außer wasser und roter farbe, und gerade probiert schmecken auch so, und schlechter(schade ums geld)
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.03.2011 18:09:40
    Ich glaube auch nicht, dass es Tomaten ansich sind, die meinen Nüchternzucker gesenkt haben, denn ich esse tonnenweise Tomaten (tagsüber.-)), auch abends. Ich könnte mir eher vorstellen, dass die Tatsache, dass ich überhaupt etwas gegessen habe in der Nacht irgend etwas bewirkt hat. Ich habe keine Cola oder ähnliches getrunken, alles war wie immer, was ich gegessen und getrunken habe. Das finde ich ja so merkwürdig... Der Nüchternwert war über Wochen bei 120, und dann eben nach dieser Tomate in der Nacht bei 92. Bisher nehme ich keine Medikamente, und es ist Typ II. Den BZ messe ich morgens und unregelmäßig tagsüber und abends.
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    Mitglied seit: 21.03.2011
    am 21.03.2011 18:50:23
    Hey vllt kannst du deine Frage ja nochmal dort stellen :d

    http://www.diabetesforum24.de/portal.php

    gute und kompetente Antworten :D

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    am 21.03.2011 18:56:31
    Wenn der Dok sagt, Sie haben eine Insulin-Resistenz und noch keinen Diabetes, meint er genau das: Der Blutzucker steigt zwar schon munter höher als gesund, aber noch nicht über einen der geltenden Diagnose-Grenzwerte zum Typ2.

    Wenn ich schnittfestes rotes Wasser esse, bewegt das meinen BZ weder nach unten noch nach oben. Wenn ich im Sommer ne reife Tomate frisch vom Strauch esse, spritze ich dafür etwa die Hälfte dessen, was ich für einen entsprechenden Apfel brauche.

    Bei manchen fällt der Morgenanstieg niedriger aus, wenn sie in der 2. Nachhälfte nen kleinen Happen essen :-)
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    am 21.03.2011 19:27:33
    LinkinParkFan schrieb:
    Hey vllt kannst du deine Frage ja nochmal dort stellen :d
    http://www.diabetesforum24.de/portal.php
    gute und kompetente Antworten :D


    Nicht sehr lebhaft dein Forum und die Kompetenz lässt sich aus den 23 Beiträgen auch nicht so gut erkennen.
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.03.2011 19:52:03
    hjt_Jürgen schrieb:
    W
    Bei manchen fällt der Morgenanstieg niedriger aus, wenn sie in der 2. Nachhälfte nen kleinen Happen essen :-)



    Ja, aber das heißt doch, dass es für mich gesund wäre, eben in der Nacht etwas zu essen (abgesehen von den Umständen...). Denn 120 oder 125 morgens ist ja nicht wirklich gesund. 92 Aber schon besser...
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    am 21.03.2011 20:13:33
    einige Male machen und beibehalten, wenn der BZ-Erfolg bleibt :-)
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    am 21.03.2011 20:24:05
    Gast schrieb:
    Der Nüchternwert war über Wochen bei 120



    Das würde mich stutzig machen. Immer der gleiche Wert... gibt es sowas ?

  • Gast

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    am 21.03.2011 20:34:00
    havier schrieb:
    Gast schrieb:
    Der Nüchternwert war über Wochen bei 120



    Das würde mich stutzig machen. Immer der gleiche Wert... gibt es sowas ?



    Nein, natürlich waren es mal 118, oder 123, aber immer so in diesem Bereich. Ich meinte damit, dass er eben immer hoch war, und dann plötzlich um soviel niedriger.
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    am 21.03.2011 23:02:08
    hallo 120er Gast,

    anhand von einem einzelnen Ereignis lässt sich nicht viel bis garnichts aussagen. Ich würde einfach weiter beobachten ob das öfter vorkommt. Einen Zusammenhang zu irgendetwas tomatenähnlichem ;-) herzustellen wird trotzdem nicht einfach sein denke ich.


    ---- vielleicht war´s ja auch ein Supernovaausbruch in einer fernen Galaxie -----

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    am 24.03.2011 06:15:08
    das wäre genau das selbe, wie es bei mir letztens war. hatte abends noch einen Joghurt mit 0,1% Fett gegessen und früh hatte ich einen Wert von 92mg/dl. Ansonten immer so um die 100 - 110. Ist doch Quatsch. Es kommt auch darauf an, was man abends noch macht. (Sport, Bewegung denk ich mal). Hi Jürgen und Rainer.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.03.2011 08:24:09
    Gast schrieb:
    Hallo,
    ich habe eine Insulinresistenz und habe bisher hier nur mitgelesen um mich zu informieren. Jetzt habe ich eine Frage. Ich habe sonst einen Nüchternzucker von ca. 120. Egal, was und wann ich abends gegessen habe, schwankte er eher unmerklich. Natürlich - wenn ich abends ein Kartoffelgratin gegessen habe, war morgens der Zucker hoch. Heute früh hatte ich einen Wert von 92. Der einzige Unterschied zu meinen sonstigen Gewohnheiten war der, dass ich gegen 2 Uhr aufwachte, etwas trank und eine Tomate gegessen habe. Hm, was ist jetzt die Erklärung hierfür? Soll ich mir nun den Wecker stellen und jede Nacht eine Tomate essen, um meinen Nüchternwert in Schach zu halten?! .-)



    Ich vermute mal, der Umstand, dass Du überhaupt aufgestanden bist und Dein Kreislauf "hochgefahren" ist, hat mehr zu dem niedrigen Blutzucker am Morgen beigetragen als die usselige Tomate.

    Gruß, Robert
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 24.03.2011 08:37:09
    Hallo Markus und die anderen,

    meine Antwort klingt vielleicht etwas ketzerisch, aber ich sehe das mit dem NBZ wie folgt:

    Es ist zwar schön wenn der Nüchternwert durch die Tricks etwas niedriger ausfällt, aber nützt das denn irgendwas? Ich halte das nur für eine kosmetische Aktion um schönere Werte in die Tabelle eintragen zu können. Die BZ-Führung wird durch diese Kosmetik nur unwesentlich verbessert.

    Nach meinen Erfahrungen ist der Wert nach dem Frühstück kaum abhängig von dem Wert davor (NBZ), sondern nur davon was du isst. Die Werte zwischen den Mahlzeiten liegen meist deutlich niedriger als der Nüchternwert und schwanken auch nicht so stark wie dieser. Für die BZ-Führung kommt es aber wesentlich mehr auf die Werte zwischen den Mahlzeiten an, wo sich der BZ über den größten Teil des Tages aufhält und nicht auf die 3 Stunden leichte Erhöhung des Nüchternwerts.

    Mein Fazit ist, dass der Nüchternwert viel zu hoch bewertet wird. Er ist gut für die Diagnose, aber danach braucht man eigentlich nur noch von Zeit zu Zeit nachsehen, ob er sich noch deutlich unter 140 befindet und auch in Sondersituationen (Erkältung, ...) dort bleibt.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.05.2011 09:03:29
    Gast schrieb:
    Gast schrieb:
    Hallo,
    ich habe eine Insulinresistenz und habe bisher hier nur mitgelesen um mich zu informieren. Jetzt habe ich eine Frage. Ich habe sonst einen Nüchternzucker von ca. 120. Egal, was und wann ich abends gegessen habe, schwankte er eher unmerklich. Natürlich - wenn ich abends ein Kartoffelgratin gegessen habe, war morgens der Zucker hoch. Heute früh hatte ich einen Wert von 92. Der einzige Unterschied zu meinen sonstigen Gewohnheiten war der, dass ich gegen 2 Uhr aufwachte, etwas trank und eine Tomate gegessen habe. Hm, was ist jetzt die Erklärung hierfür? Soll ich mir nun den Wecker stellen und jede Nacht eine Tomate essen, um meinen Nüchternwert in Schach zu halten?! .-)



    Ich vermute mal, der Umstand, dass Du überhaupt aufgestanden bist und Dein Kreislauf "hochgefahren" ist, hat mehr zu dem niedrigen Blutzucker am Morgen beigetragen als die usselige Tomate.

    Gruß, Robert


  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.03.2012 09:03:05
    havier schrieb:
    Gast schrieb:
    Der Nüchternwert war über Wochen bei 120



    Das würde mich stutzig machen. Immer der gleiche Wert... gibt es sowas ?



  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 18.03.2012 09:50:48
    Rainer schrieb:
    Hallo Markus und die anderen,

    meine Antwort klingt vielleicht etwas ketzerisch, aber ich sehe das mit dem NBZ wie folgt:

    Es ist zwar schön wenn der Nüchternwert durch die Tricks etwas niedriger ausfällt, aber nützt das denn irgendwas? Ich halte das nur für eine kosmetische Aktion um schönere Werte in die Tabelle eintragen zu können. Die BZ-Führung wird durch diese Kosmetik nur unwesentlich verbessert.

    Nach meinen Erfahrungen ist der Wert nach dem Frühstück kaum abhängig von dem Wert davor (NBZ), sondern nur davon was du isst. Die Werte zwischen den Mahlzeiten liegen meist deutlich niedriger als der Nüchternwert und schwanken auch nicht so stark wie dieser. Für die BZ-Führung kommt es aber wesentlich mehr auf die Werte zwischen den Mahlzeiten an, wo sich der BZ über den größten Teil des Tages aufhält und nicht auf die 3 Stunden leichte Erhöhung des Nüchternwerts.

    Mein Fazit ist, dass der Nüchternwert viel zu hoch bewertet wird. Er ist gut für die Diagnose, aber danach braucht man eigentlich nur noch von Zeit zu Zeit nachsehen, ob er sich noch deutlich unter 140 befindet und auch in Sondersituationen (Erkältung, ...) dort bleibt.

    Beste Grüße, Rainer



    Dem kann ich nicht zustimmen. Ein hoher Morgenwert bedeutet für mich, daß alle Werte über den Tag hinweg hoch bleiben, egal was ich esse und spritze. Ist der Morgenwert dagegen niedrig, dann verläuft die Tageskurve viel niedriger und macht auch keinerlei Sprünge.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 18.03.2012 09:52:32
    Gerade sehe ich, daß da wieder so ein Hirni einen alten Text nach vorne geholt hat. Ich frage mich, wie man drauf sein muß um an so etwas Spaß zu haben.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2013 12:37:16
    Hallo, ich möchte mich hier mal als Gast zu Worte melden. Ich bin kein Diabetiker und habe auch bisher keine Probleme mit dem Zuckerspiegel gehabt. Seit wir ein eigenes Grundstück haben baue ich selber Wildtomaten an. Dabei habe ich festgestellt, dass mich jedesmal nach dem Verzehr meiner Wildtomaten eine leichte Übelkeit überkommt, je nachdem wieviel Tomaten ich gegessen habe ist sie mehr oder weniger. Ich habe dann immer meinem Instinkt gefolgt und etwas gegessen. vor allem süße Sachen sind in diesem Moment mein Renner, und siehe da, die Übelkeit verschwand.
    Es hat eine weile gedauert bevor ich den Zusammenhang zu den Tomaten hergestellt habe und war nur auf der Suche nach dem Grund meiner Unterzuckerung. Heute ist mir der bewusst geworden. Etwa 3 Std nach dem Frühstück bin ich Tomaten ernten gegangen und nache dabei immer unheimlich, weil die Wildtomaten wirklich lecker schmecken. Kurz danach wurde mir übel, ich habe dann rasch 2 Scheiben belegtes Vollkorntoast und Kekse gegessen und die Übelkeit ging weg. Auf der Arbeit habe ich mir immer diese kleinen Tomaten zum Naschen mitgenommen und mich gewundert, warum mir nach geraumer Zeit immer so übel geworden ist. (sogar bis zum Erbrechen wenn ich sonst nichts anderes zum Essen dabei hatte) und ich hatte den Drang etwas zu essen. Wie gesagt, bis zu dem Tag, an dem ich meine Wildtomaten angefangen habe zu essen hatte ich keine Probleme mit dem Blutzuckerspiegel.
    Also dann,

    Namaste!
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2013 14:03:16
    Woher willst du denn wissen, dass es Unterzuckerungen sind? Wenn du kein Diabetiker bist hast du doch vermutlich nicht ein mal ein Messgerät, um das festzustellen?

    Ich halte deine Ausführungen für ziemlich abenteuerlich.

    Hast du schon mal daran gedacht, dass es eine Allergie sein kann? Tomatenallergien kommen relativ häufig vor und können sich auch auf nur bestimmte Sorten beziehen.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 11.08.2013 17:15:57
    absolut richtig, zudem uz sich nicht durch übelkeit bemerkbar macht.
    wenn dem hobbygärtner von seinen tomaten übel wird sind sie nicht gesund. schließlich sind es nachtschattengewächse, und wir wissen ja nicht ob er eine sorte mit erhöhtem giftgehalt erwischt hat. (gibt ja auch kartoffelsorten spez alte die wesentlich mehr solanin enthalten als die neuen züchtungen.)
    denn es wird fast immer übersehen, die alten südamerikaner vor 1000 jahren bauten zwar kartoffeln an, diese wurden aber "nicht" wie heute gegessen sondern wurden recht kompliziert zu einem kartoffelstärke ähnlichen kunstprodukt (als reserve für hungerzeiten)
    umgearbeitet. so wie die waren waren sie nicht eßabar.
  • Rang: Mitglied
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    Beiträge: 29
    Mitglied seit: 26.02.2015
    am 19.03.2015 08:06:24
    Hi, ob Tomaten den Zuckerwert beeinflussen? Ich denke ja, und zwar eher negativ. Seit einiger Zeit führe ich Tagebuch über Essen und Zeiten und, klar, auch über die Entwicklung meiner Zuckerwerte. Auffällig dabei ist, dass wenn ich abends bis spät - so 22.00 Uhr - noch auch nur eine Tomate esse, ich auf einen höheren Zuckerwert wetten kann.

    Hab mich ja hier angemeldet, weil ich wissen wollte, wie ich meinen Zuckerwert drücken kann vor der ärztlichen Blutabgabe. Nahm auch 1 Metformin 1000 mehr und 1 Glymeperid (seit 14.3. habe ich die Medikamente wieder auf Normaldosis gesetzt, was sich nicht in Anstieg des Zuckers bemerkbar machte). Beim LZ-Zuckerwert brachte das wenig - nur die Morgenzucker senkten sich relevant von 214 (hatte an Vortag zu viele gekochte Möhren gegessen) auf 109 am 4.3. (Tag der Blutabnahme). Im LZ kam dies aber nicht zum Tragen, der lag bei 8,6%. -
    Seit der ärztlichen Messung bis heute liegt mein per http://www.insulin-dosierung.de/service/hba1c/
    errechneter LZ bis 14.3. (3-Wochenmessung, jeweils von So-Sa/Woche) bei 5,8%. Und die Tageswerte liegen im Schnitt bei 111 (die laufende Woche).

    Der heutige Morgenwert von 128 ergab sich aus den 5 Tomaten, die ich gestern Abend gegessen hatte, davon die letzte Tomate gegen 22:00 Uhr. Ein Blick auf den Verlauf meiner Tabelle zeigte, dass immer, wenn ich abends und spät Tomaten gegessen habe, der Zuckerwert morgens (6.45 Uhr) nach oben geht.

    Und Thema Tomaten: normal esse ich davon 4 Stück pro Tag, gestern war es eine Tomate mehr und die spät, wie ich auch die anderen Tomaten erst abends aß. -

    Meine Erfahrung ist bis jetzt, dass ich besser vor dem Zubettgehen noch 1 Scheibe Wurst oder Schinken esse oder einen Biss in ein mit Ei und Bröseln paniertes Schnitzel, als eben eine Tomate.

    Am 11.3. hatte ich einen "Sündentag", wo ich mittags bei BK einen Burger mit allem aß, Pommes/Mayo und Erdbeermilchshake - klein. Die Morgenzucker am Folgetag lag dann bei 127 ... also weniger, was die gestrigen Abendtomaten bzw. die späte Tomate verursachten: 128 heute.

    Und einen Wecker würde ich mir sicher nicht stellen, nur um in Sachen Morgenzucker irgendwas zu ändern. Was ist das ist ... und da würde ich mir ansehen, was habe ich spät noch gegessen oder eben nicht, um eben den Wert, der dann am Folgemorgen ist zu bekommen.
  • Kato01

    Rang: Gast
    am 19.03.2015 08:57:30
    Ja geht mir auch so,
    Tomaten erhöhen den Blutzuckerspiegel,
    aber nur wenn ich eine Pizza darunter lege😂auch die Medis Eigeninitiativ zu erhöhen (um 1000)
    ist bestimmt ne"gute "Idee))
    bin mal gespannt was dir noch so einfällt,
    LG