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Nächtliches Essen - morgens niedriger Blutzucker

  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.03.2011 20:24:05
    Gast schrieb:
    Der Nüchternwert war über Wochen bei 120



    Das würde mich stutzig machen. Immer der gleiche Wert... gibt es sowas ?

  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.03.2011 20:34:00
    havier schrieb:
    Gast schrieb:
    Der Nüchternwert war über Wochen bei 120



    Das würde mich stutzig machen. Immer der gleiche Wert... gibt es sowas ?



    Nein, natürlich waren es mal 118, oder 123, aber immer so in diesem Bereich. Ich meinte damit, dass er eben immer hoch war, und dann plötzlich um soviel niedriger.
  • Rang: Erweitertes Mitglied
    Punkte: 930
    Beiträge: 367
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.03.2011 23:02:08
    hallo 120er Gast,

    anhand von einem einzelnen Ereignis lässt sich nicht viel bis garnichts aussagen. Ich würde einfach weiter beobachten ob das öfter vorkommt. Einen Zusammenhang zu irgendetwas tomatenähnlichem ;-) herzustellen wird trotzdem nicht einfach sein denke ich.


    ---- vielleicht war´s ja auch ein Supernovaausbruch in einer fernen Galaxie -----

  • Rang: Anfänger
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    Beiträge: 1
    Mitglied seit: 22.03.2011
    am 24.03.2011 06:15:08
    das wäre genau das selbe, wie es bei mir letztens war. hatte abends noch einen Joghurt mit 0,1% Fett gegessen und früh hatte ich einen Wert von 92mg/dl. Ansonten immer so um die 100 - 110. Ist doch Quatsch. Es kommt auch darauf an, was man abends noch macht. (Sport, Bewegung denk ich mal). Hi Jürgen und Rainer.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 24.03.2011 08:24:09
    Gast schrieb:
    Hallo,
    ich habe eine Insulinresistenz und habe bisher hier nur mitgelesen um mich zu informieren. Jetzt habe ich eine Frage. Ich habe sonst einen Nüchternzucker von ca. 120. Egal, was und wann ich abends gegessen habe, schwankte er eher unmerklich. Natürlich - wenn ich abends ein Kartoffelgratin gegessen habe, war morgens der Zucker hoch. Heute früh hatte ich einen Wert von 92. Der einzige Unterschied zu meinen sonstigen Gewohnheiten war der, dass ich gegen 2 Uhr aufwachte, etwas trank und eine Tomate gegessen habe. Hm, was ist jetzt die Erklärung hierfür? Soll ich mir nun den Wecker stellen und jede Nacht eine Tomate essen, um meinen Nüchternwert in Schach zu halten?! .-)



    Ich vermute mal, der Umstand, dass Du überhaupt aufgestanden bist und Dein Kreislauf "hochgefahren" ist, hat mehr zu dem niedrigen Blutzucker am Morgen beigetragen als die usselige Tomate.

    Gruß, Robert
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 24.03.2011 08:37:09
    Hallo Markus und die anderen,

    meine Antwort klingt vielleicht etwas ketzerisch, aber ich sehe das mit dem NBZ wie folgt:

    Es ist zwar schön wenn der Nüchternwert durch die Tricks etwas niedriger ausfällt, aber nützt das denn irgendwas? Ich halte das nur für eine kosmetische Aktion um schönere Werte in die Tabelle eintragen zu können. Die BZ-Führung wird durch diese Kosmetik nur unwesentlich verbessert.

    Nach meinen Erfahrungen ist der Wert nach dem Frühstück kaum abhängig von dem Wert davor (NBZ), sondern nur davon was du isst. Die Werte zwischen den Mahlzeiten liegen meist deutlich niedriger als der Nüchternwert und schwanken auch nicht so stark wie dieser. Für die BZ-Führung kommt es aber wesentlich mehr auf die Werte zwischen den Mahlzeiten an, wo sich der BZ über den größten Teil des Tages aufhält und nicht auf die 3 Stunden leichte Erhöhung des Nüchternwerts.

    Mein Fazit ist, dass der Nüchternwert viel zu hoch bewertet wird. Er ist gut für die Diagnose, aber danach braucht man eigentlich nur noch von Zeit zu Zeit nachsehen, ob er sich noch deutlich unter 140 befindet und auch in Sondersituationen (Erkältung, ...) dort bleibt.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 02.05.2011 09:03:29
    Gast schrieb:
    Gast schrieb:
    Hallo,
    ich habe eine Insulinresistenz und habe bisher hier nur mitgelesen um mich zu informieren. Jetzt habe ich eine Frage. Ich habe sonst einen Nüchternzucker von ca. 120. Egal, was und wann ich abends gegessen habe, schwankte er eher unmerklich. Natürlich - wenn ich abends ein Kartoffelgratin gegessen habe, war morgens der Zucker hoch. Heute früh hatte ich einen Wert von 92. Der einzige Unterschied zu meinen sonstigen Gewohnheiten war der, dass ich gegen 2 Uhr aufwachte, etwas trank und eine Tomate gegessen habe. Hm, was ist jetzt die Erklärung hierfür? Soll ich mir nun den Wecker stellen und jede Nacht eine Tomate essen, um meinen Nüchternwert in Schach zu halten?! .-)



    Ich vermute mal, der Umstand, dass Du überhaupt aufgestanden bist und Dein Kreislauf "hochgefahren" ist, hat mehr zu dem niedrigen Blutzucker am Morgen beigetragen als die usselige Tomate.

    Gruß, Robert


  • Gast

    Rang: Gast
    am 18.03.2012 09:03:05
    havier schrieb:
    Gast schrieb:
    Der Nüchternwert war über Wochen bei 120



    Das würde mich stutzig machen. Immer der gleiche Wert... gibt es sowas ?



  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 271
    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 18.03.2012 09:50:48
    Rainer schrieb:
    Hallo Markus und die anderen,

    meine Antwort klingt vielleicht etwas ketzerisch, aber ich sehe das mit dem NBZ wie folgt:

    Es ist zwar schön wenn der Nüchternwert durch die Tricks etwas niedriger ausfällt, aber nützt das denn irgendwas? Ich halte das nur für eine kosmetische Aktion um schönere Werte in die Tabelle eintragen zu können. Die BZ-Führung wird durch diese Kosmetik nur unwesentlich verbessert.

    Nach meinen Erfahrungen ist der Wert nach dem Frühstück kaum abhängig von dem Wert davor (NBZ), sondern nur davon was du isst. Die Werte zwischen den Mahlzeiten liegen meist deutlich niedriger als der Nüchternwert und schwanken auch nicht so stark wie dieser. Für die BZ-Führung kommt es aber wesentlich mehr auf die Werte zwischen den Mahlzeiten an, wo sich der BZ über den größten Teil des Tages aufhält und nicht auf die 3 Stunden leichte Erhöhung des Nüchternwerts.

    Mein Fazit ist, dass der Nüchternwert viel zu hoch bewertet wird. Er ist gut für die Diagnose, aber danach braucht man eigentlich nur noch von Zeit zu Zeit nachsehen, ob er sich noch deutlich unter 140 befindet und auch in Sondersituationen (Erkältung, ...) dort bleibt.

    Beste Grüße, Rainer



    Dem kann ich nicht zustimmen. Ein hoher Morgenwert bedeutet für mich, daß alle Werte über den Tag hinweg hoch bleiben, egal was ich esse und spritze. Ist der Morgenwert dagegen niedrig, dann verläuft die Tageskurve viel niedriger und macht auch keinerlei Sprünge.
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    Mitglied seit: 01.01.2012
    am 18.03.2012 09:52:32
    Gerade sehe ich, daß da wieder so ein Hirni einen alten Text nach vorne geholt hat. Ich frage mich, wie man drauf sein muß um an so etwas Spaß zu haben.