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metallener Geruch
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Gast
Rang: Gastam 29.04.2011 12:27:19
Ich habe neulich im SWR eine Fernsehserie über Diabetes gesehen. Es ging darum, dass ein Diabeteshund eine Überzuckerung als einen "metallenen Geruch" am Menschen wahrnehmen kann. Das hat mich sehr beunruhigt, da ich an meinem 20 jährigen Sohn oft einen solchen Geruch wahrnehme. Er ist total schlank und hat keine Probleme, wie Durst oder sonstige Diabetesanzeichen. Nun habe ich ihn zum Apotherer geschickt, in der Hoffnung, dass es vielleicht die Möglichkeit eines Tests dort gäbe. Dieser hat ihn wieder nach hause geschickt, da er keine Anzeichen von Diabetes bei ihm sähe.
In meiner Familie kommt aber Diabetes häufig vor. Soll ich ihn zum Arzt schicken oder ist das übertrieben? -
am 29.04.2011 12:45:09
Warum Spekulieren? Wenn du/er es wissen will - ein Blutbefund beantwortet diese Frage sicherlich.
lg Erwin -
Gast
Rang: Gastam 29.04.2011 13:54:52
Natürlich sollte er einen Arzt aufsuchen, gerade bei der familiären Vorbelastung.
Wie der Apotheker "sehen" will, daß er keinen Diabetes hat, ist mir schleierhaft.
Derartige Aussagen sind äußerst fahrlässig. Mein Mann wäre fast an den Folgen eines
Herzinfarkts gestorben, weil er schlank war, niedrigen Blutdruck und niedriges
Cholesterin hatte.
Lieber einmal zu viel den Arzt aufsuchen als einmal zu wenig. -
am 29.04.2011 14:52:51
Der Apotheker wird einen Blutzucker-Test gemacht haben, und wenn der normal war, wäre ein Diabetes recht unwahrscheinlich. Mehr als so einen einfachen Blutzucker-Test macht der Arzt auch nicht, wenn der einfache bei ihm völlig normal ausfällt. Diabetes ist ja nichts anderes als Blutzucker, der für den Diabetes definierte Grenzwerte überschreitet.
Bearbeitet von User am 29.04.2011 14:55:47. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 29.04.2011 16:31:35
Du irrst.
Ich lese nirgends, daß der Apotheker einen BZ Test gemacht hat und es gibt durchaus Möglichkeiten,
die Wahrscheinlichkeit einer Diabetes-Erkrankung zu untersuchen. Ich weiß das, weil meinem Sohn eine
solche Untersuchung vorgeschlagen wurde. Er hat es abgelehnt.
Ganz so einfach ist es mit dem Diabetes auch wieder nicht, das ist mehr als "nur" erhöhter Blutzucker. -
am 29.04.2011 17:44:32
Für Diabetes gibt es kein weiteres Anzeichen/Symptom, als den Blutzucker. Alle weiteren Symptome wie z.B. der Durst kommen mit weit fortgeschrittenem Diabetes.
Diabetes ist einzig und allen durch entsprechend zu hohen Blutzucker definiert. Die Grenzwerte, die zur Diagnose Diabetes überschritten werden müssen, sind 125mg/dl morgens nüchtern oder/und 200mg/dl 2 Stunden nach dem Trinken einer Zuckerlösung oder/und mehr als 200 zu verschiedenen Zeiten an mehreren aufeinander folgenden Tagen und/oder euerdings auch 6,5 und mehr beim Langzeitzuckerwert HBA1c.
Wenn beim Fingerpieks in der Apotheke z.B. 80mg/dl gemessen werden, kann der Apotheker mit Fug und Recht einen Nichtdiabetiker nach Hause schicken. Und wenn der Dok in der Praxis mit dem Fingerpieks ebensolche 80 testet, wird er auch keinen Diabetes bescheiden und den 2-Stunden-Aufwand mit dem Zuckerwasser ablehnen.
Wenn der Dok einen Zuckerwasser-Test empfiehlt, war der Fingerpieks in aller Regel deutlich über 100, und man ist dumm, wenn man den Test dann ablehnt. -
Gast
Rang: Gastam 29.04.2011 18:07:22
Gast schrieb:
Ich habe neulich im SWR eine Fernsehserie über Diabetes gesehen. Es ging darum, dass ein Diabeteshund eine Überzuckerung als einen "metallenen Geruch" am Menschen wahrnehmen kann. Das hat mich sehr beunruhigt, da ich an meinem 20 jährigen Sohn oft einen solchen Geruch wahrnehme. Er ist total schlank und hat keine Probleme, wie Durst oder sonstige Diabetesanzeichen. Nun habe ich ihn zum Apotherer geschickt, in der Hoffnung, dass es vielleicht die Möglichkeit eines Tests dort gäbe. Dieser hat ihn wieder nach hause geschickt, da er keine Anzeichen von Diabetes bei ihm sähe.
In meiner Familie kommt aber Diabetes häufig vor. Soll ich ihn zum Arzt schicken oder ist das übertrieben?
Du bist doch kein Hund. Aber zum Arzt zur Routineuntersuchung sollte man trotzdem gehen. Und geh Du gleich mit und erzähl dem Doktor von Deinem metallischen Geruch in der Nase.
Gruß, Robert
PS.: TÜV, Inspektionen, Reparaturen,... was die Leute im Vergleich zu ihrer Gesundheit mit ihren Autos für einen Aufwand treiben.
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Gast
Rang: Gastam 29.04.2011 18:52:53
wenn die vermutung besteht einen diabetes zu haben/zu entwickeln ist ein arztbesuch immer die richtige wahl, apothekern traue ich nicht übern weg. zumal die ganzen laboruntersuchungen, so preiswert sind, selbst der hba1c mit ca 4€ davon geht keine kasse den bach runter.
das was stört sind solche sinnlosen pauschalaussagen im tv, von denen noch mehr in der sendung kamen.
metall ?? welches ?? metall richt doch nach nichts.(außer man hat vergesseb das besteck abzuwaschen aber was dann riecht ist nicht das metall.) sinnvolle sedungen über dm habe ich im tv noch nicht gesehen. -
Gast
Rang: Gastam 29.04.2011 22:07:34
Richtig, Metalle (egal welche) riechen nicht! Aber, guckst du hier: Metallgeruch?. Übrigens ist es gar nicht so einfach eine "ordentliche" Sendung über DM im TV zu verzapfen. Dazu ist der DM viel zu mannigfaltig, jeder Mensch (ebenso der Diab) ist anders und Verallgemeinerungen sind eh nur Bla-bla-bla! Und überleg mal, was den DM eigentlich ausmacht - dass will keiner im TV sehen! -
am 29.04.2011 22:48:26
Gast schrieb:
Du bist doch kein Hund
der war gut :-)))
--- Lachen ist gesund --- -
am 29.04.2011 23:00:02
Gast schrieb:
Richtig, Metalle (egal welche) riechen nicht!
Indirekt schon.
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/855295&_z=
--- Geld stinkt nicht --- -
Gast
Rang: Gastam 30.04.2011 13:19:00
Es geht hier ja nicht um Metall, sondern einen metallenen Geruch. Habt ihr noch nie gemerkt,
daß z.B. Insulin einen metallenen Geruch hat und wer schon mal beim Zahnarzt war, der weiß
eigentlich, daß Blut einen metallenen Geschmack hat.
Im übrigen sollte jeder, der aus einer mit Diabetes belasteten Familie kommt, durchaus Vorsorge
in dieser Richtung betreiben. Ich versteh nicht, was daran so "lustig" sein soll. Einerseits wird gejammert,
daß die Ärzte einen Diabetes nicht ernst nehmen, aber andererseits macht man sich über jemanden
lustig, der die Sache ernst nimmt und Schadensbegrenzung betreiben will..
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Gast
Rang: Gastam 30.04.2011 14:03:46
da fast alle den arztbesuch empfehlen, ist mir schleierhaft wo du was lustiges rausliest.
und daß insulin -metallisch riecht - was immer das auch sein mag, sehe ich anders da es definitiv nach m-cresol riecht und das ist ja auch drin.
genau wie es beim zahnarzt nach desifektionsmitteln zb jodoform ect riecht,
wie blut schmeckt ? nur als wurst -
Gast
Rang: Gastam 30.04.2011 14:24:11
Gast schrieb:
da fast alle den arztbesuch empfehlen, ist mir schleierhaft wo du was lustiges rausliest.
und daß insulin -metallisch riecht - was immer das auch sein mag, sehe ich anders da es definitiv nach m-cresol riecht und das ist ja auch drin.
genau wie es beim zahnarzt nach desifektionsmitteln zb jodoform ect riecht,
wie blut schmeckt ? nur als wurst
Natürlich hat Insulin einen metallenen Geruch und wie Blut schmeckt, weiß eigentlich jeder.
Vielleicht solltest du mal einen HNO Arzt aufsuchen.
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am 30.04.2011 14:52:56
Gast schrieb:
was daran so "lustig" sein soll
Sorry, aber ich hatte nicht über dich gelacht sondern über die Antwort mit dem Hund. Wäre mir wohl auch über die Zunge gerutsch.
Ich kann dich aber schon verstehen. Kenne das von Aluminium wenn ich so lange biege bis es sich erwärmt oder auch wie du schon erwähnt hast vom Zahnarzt etc.
Gerüche sind prinzipiell subjektiver Art, also jeder riechts das oft anders.
Es kann ja bei deinem Sohn auch irgendetwas sein. Feststellen kann das aber nur der Arzt. Das tut weder Weh noch ist es viel Arbeit. Also ein "Problem" das einfach zu lösen ist.
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am 30.04.2011 23:22:46
Hi !
Ich habe schon gehört das Hunde Krebs riechen können, warum nicht auch Diabetes
oder noch andere Erkrankung beim Mensch.
LG Anni
Hier hilft keine Diskussion , hier hilft nur der Doc - check !
--- manche muß man an den Haaren hinziehen , weil sie ...?... es schon wissen ---
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am 01.05.2011 00:10:34
hallo Anni,
das mit den Hunden stimmt ja auch.
Grüße
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Gast
Rang: Gastam 02.05.2011 11:23:41
vielen vielen Dank für Ihre Meinungen. Der Apotheker hat keinen Test gemacht. Ich hatte erhofft, dass es einen Test in der Apotheke gibt. Er hat nur meinen sehr großen, schlanken, etwas unterernährten sportlichen Sohn angeschaut und gesagt, wenn es nicht in der Familie läge, er keinen übermäßigen Durst hätte, solle es sich aus dem Kopf schlagen. Mein Sohn hat nichts von dem metallenen Geruch gesagt (hat sich geniert) und nichts von der Veranlagung in meiner Familie.
Liebe Grüße
Cornelia -
Gast
Rang: Gastam 02.05.2011 12:42:37
sowas ähnliches hatte ich vermutet,der mann hat keinen schimmer von dm !
es gibt t1 und t2 die schlank als dmler die diagnose bekommen. auch mit werten über 400 ohne durst, anzeichen können sein müssen nicht. und bei einer vererbugsrate (früher von5-10%) werden die meisten diabetiker ohne erbliche belastung den dm bekommen.
der test heißt glucose blutzucker test, und kostet zwischen 1-2€ und bitte nicht vom geruch erzählen das sind märchen, den hohen und niedrigen bz kann nur ein hund erschnüffeln.
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Gast
Rang: Gastam 02.05.2011 13:45:15
schrieb:
werden die meisten diabetiker ohne erbliche belastung den dm bekommen.
Ist es möglich? Und ich dachte immer, Diabetiker hätten auf jeden Fall DM (sonst wären sie nicht Diabetiker!). -
am 02.05.2011 13:54:03
Hie Erbsi, Du hast recht. Wer schon Diabetiker ist, braucht keinen Diabetes mehr zu bekommen ;-)
Trotzdem bleibt diie Vererbung Mythos, allein schon deswegen, weil der starke Anstieg der Betroffenen-Zahlen in den letzten 2-3 Jahrzehnten mit Vererbung überhaupt nicht erklärt werden kann. -
Gast
Rang: Gastam 02.05.2011 14:07:38
Das mit der Vererbung ist eben kein Mythos, wobei die Vererbungsrate bei Typ1 niedriger ist als bei Typ2. Wer nicht total blind ist, dem müßte das gehäufte Auftretem, gerade von Typ2 in einer Familie auffallen. Man hat zwar die genetischen "Beweise" nocht nicht alle gefunden, aber rein empirisch ist es lächerlich, die Vererbung von Diabetes ins Reich der Fabel zu verweisen.
Warum die Krankheit angeblich plötzlich so häufig auftritt ist sehr simpel zu erklären. In den Hungerjahren nach dem 2. Weltkrieg hatte man keinen Diabetes, denn selbst ein erblich stark belasteter Mensch kriegt keinen Diabetes, wenn er von 600 Kalorien leben muß.
Später dann wurde Typ2 einfach als Krankheit ignoriert. Das hab ich selbst noch erlebt. Sogar als ich schwanger war, hat mein Diabetes keinen interessiert und ich war in einer Klinik mit weltweit gutem Ruf. Es gab Diabetes, aber er wurde nicht diagnostiziert, das ist alles.
@Jürgen
Ich kenne deine Postings ja nun schon sehr lange und ich habe festgestellt, daß du deine Meinung ständig änderst. Das ist natürlich dein gutes Recht. Ich finde es aber als völlig falsch, daß du deine persönliche Meinung hier als wissenschaftliche Tatsache hinstellst. Du magst viel über Diabetes gelesen haben, letztendlich bist du aber ein Laie und solltest hier nicht den Facharzt geben wollen. -
Gast
Rang: Gastam 02.05.2011 14:07:49
Das klingt ja fast, als ob DU wüsstest, weshalb man DM bekommt! Die Vererbung des DM ist kein Mythos sondern statistisch belegt und hat letzten Endes mit dem Anstieg überhaupt nichts zu tun, da ja Vererbung nicht das Einzige ist, wodurch DM ausgelöst wird. Ausserdem klingt es fast so, als ob du den 2er wieder zum "Selbstschuld - zu dick!" machen willst. -
am 02.05.2011 14:33:01
Hallo Leutschen !
Also ich kann für mich nur sagen das mein Doc mir einen Vererbten Diabetes zugesichert hat.
Bei mir sind in der Familie alle Mütterlicher Seits geborenen Diabetiker.
Zwei sind daran verstorben da nicht erkannt weil Angst vorm Arzt.
Das Alter der Ahnen ( 44 ) - so nenn ich das jetzt mal - die Diabetes Erkrankung zu bekommen ist bis auf + - 3 Jahre im Verlauf immer gleich.
Die Versorgung und Erkennung ist heute natürlich weitaus besser gewurden.
Flexibilität der Medis, wie ich hier lesen kann, auch ganz anders als früher.
Meiner Tochter wurde schon angeboten in Göttingen einen GEN Test auf Diabetes zu machen.
Werden wir auch wahrnehmen.
So hat sie eine Chance, schon im Vorfeld die Erkrankung hinauszuschieben oder gar nicht erst aufkommen zu lassen.
LG Anni
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am 02.05.2011 15:33:00
Da hab ich ja was angestellt mit dem Vererbungs-Mythos ;-(
Die 600 Kalorien und weniger aus Vorkriegs- und Kriegszeiten haben nix mehr mit der Mehrzahl der Menschen seit den 70gern und deren gesundheitlicher Entwicklung zu tun :-(
schrieb:
Die Vererbung des DM ist kein Mythos sondern statistisch belegt und hat letzten Endes mit dem Anstieg überhaupt nichts zu tun
Sorry, aber nur wenn die Zahlen passen, ist etwas statistisch belegt. Wenn die Zahlen schneller ansteigen, als mit der Vererbungs-Statistik erklärbar, ist das Ding eben nicht statistisch belegt, auch wenn man's noch so gerne glauben würde :-(
Und Wissenschaft ist immer das, was das jeweils aktuelle Wissen gerade schafft. Bisher hat es noch keinen genetischen Nachweis für DM geschafft, sondern nur Vermutungen, die trotz aufwendigster Untersuchungen noch keinen Beleg erbracht haben. Und den Vermutungen folgen wir den Vermutungen nur allzu willig, weil wir ja sonst denken doch müssten, dass wir uns unseren DM doch angefressen und angesessen hätten? Ärmer hab ich noch keinen Zusammenhang begründet gesehen.