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Diabetes oder nicht und welcher Typ

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    Mitglied seit: 20.07.2013
    am 20.07.2013 21:06:12
    Hallo,

    wo fange ich an...

    ein paar allgemeine Daten

    ich bin männlich 35 Jahre, seit ca. 2005 ist bei mir Hashimoto Thyr. bekannt und wird momentan (TSH zuletzt 1,43) mit 100 L-Thyr. behandelt.

    Seit 2006 ist auch leichte Hypertonie bekannt, wurde bisher mit 2,5 mg Ramipril behandelt, ist im Moment aufgrund wirklich gesunder Werte (24 h Blutdruck von einem Monat und Anraten das Ramipril wegzulassen) aber nicht nötig.

    Möglich das meine Einnahme von 2000 IE Vigantoletten pro Tag was damit zu tun haben, hatte nämlich einen Mangel von 11 ng/ml (April 2013) der jetzt bei akzeptablen 32 ng/ml liegt. Calcium und Kreatinin sind ok.

    Mein Nüchternblutzucker wurde in den letzten Jahren (seit 2005) jährlich bis alle zwei Jahre im Zusammenhang mit Routinelabor gemessen und lag in der Abfolge wie folgt (in mg/dl):

    2005 76
    2005 74
    2006 77
    2008 78
    2011 84
    2012 79

    Dann im März 2013 93 (hab ich mir noch gedacht Ausrutscher) und weiter

    Mai 2013 100
    Juni 2013 100

    Ich bin also hellhörig geworden und hab bei meiner Hausärztin erst mal einen OGTT machen lassen und mir gleich ein Messgerät gekauft.

    Zum OGTT noch folgende Info: Die Hausärztin hat das doch tatsächlich mit eine handelsüblichen Messgerät (Medpro Major II, laut test.de Platz 12 von 15 oder so) gemacht und daher für den Diabetologen (komm ich noch dazu) nicht wirklich relevant da ja nicht qualitätsgesichert. Hab ich vorher leider nicht gewusst.

    Abgesehn davon hab ich mit meinem Gerät (FreeStyle Freedom Lite) mitgemessen

    OGTT wie folgt (erst Arztgerät dann meins):

    Nüchtern 102 124 (so hoch hatte ich nüchtern danach nie wieder zum Glück)
    1 Stunde 173 186
    2 Stunden 135 152

    heftige Abweichungen wie ich finde, aber so oder so nicht ganz gesund.

    die Hausärztin meinte nur das wäre zwar grenzwertig bzw. Graubereich aber noch nicht behandlungsbedürftig, ich solle halt keine Süßigkeiten mehr essen (das hat sie wirklich gesagt und hat keine Weißmehlprodukte oder Kohlenhydrate erwähnt) und mehr Bewegung in mein Leben bringen.

    Bin dann auf eigene Faust zu einem Diabetologen (Prof. Dr. Diabetologe DDG)

    Dort wurde mir dann ziemlich schnell gesagt, dass Typ 2 bei mir vernachlässigt werden kann, da ich zu jung und zu schlank bin (189cm und momentan 81 kg). Wenn, dann habe ich Typ 1 und das lässt sich klären anhand der AKs. Allerdings mit dem Zusatz Zitat "das es auch bei negativem Ergebnis NICHT 100 % ausgeschlossen ist"

    Blut für AK wurde genommen und Ultraschall vom Bauch (alles ok) gemacht.

    Die Blutwerte wie folgt (Norm jeweils dahinter):

    Cholinesterase 9,7 kU/l 5,3-12,9
    Cholesterin 193 mg/dl <200
    HDL 56 mg/dl >40
    LDL 127 mg/dl
    Triglyceride 57 mg/dl < 150
    Anti GAD IgG (GAD65) <5 Norm <10
    Zink-Transporter 8 8,5 Norm <10
    Zink-transporter 8 C-Terminus 7,89 Norm <10
    Inselzellen AK <1:10 Norm <1:10

    Hier wäre eine erste Frage: ist Typ 1 damit RELATIV SICHER ausgeschlossen?

    Ich bekam dann auch einen Anruf von der Sprechstundenhilfe (nachdem die Werte da waren) "Der Doktor hat sich alles angeschaut, alles in der Norm und kein Anhalt für einen Diabetes"

    Kein Anhalt? Bei Nüchternblutzucker von 100 jeden morgen? (zu meinen Tageswerten die ich selbst messe komme ich noch)

    Naja das abschließende (oder fortführende) Gespräch kommt in ein paar Wochen.

    Auf eigene Faust (und Kosten, denn das wird nur bei Patienten bestimmt die auffälligere Blutzuckerwerte haben als ich) habe ich folgende Werte diese WOche machen lassen:

    Glucose 100 mg/dl Norm 60-95 (das erste Labor bei dem ich aus der Norm falle, alle anderen gehen mindestens bis 110)
    C-Peptid 1,6 ng/ml Norm 0,8-5,2
    Insulin 5,5 µlU/ml Norm 3,2-16,3
    Homa-Index 1,4
    C-Peptid/Glukose Quotient 16 (keine Ahnung wie man den deutet und wo die Obergrenze ist, es steht nur dabei "Ein Quotient <10 bedingt i.d.R. Insulinpflichtigkeit")

    So nun noch ein paar allgemeine Angaben:

    Ich hatte immer mal wieder Phasen in denen ich trotz normaler Kalorinzufuhr nicht zugenommen sondern eher 2 Kilo ( in 2 Monaten) abgenommen habe. z.B. vor 2 Jahren und auch Ende letzten Jahres mal wieder.

    Es gabe aber auch schon Phasen in denen ich trotz Verzicht (ich war dann meist an meiner persönlichen Obergrenze von 86 kg) auf Süßkram, Kalorinbomben, Bier und was weiß ich nicht von den Kilos runter kam über Monate.

    Zu meinen selbst gemessenen Werten:

    Also seit ich das ganze weiß habe ich meine Ernährung etwas umgestellt, morgens kein Stückchen mehr zum Frühstück, sondern Vollkornmüsli. Mittags meist normales Essen wie vorher vielleicht nur etwas kalorinbewusster, abends dann meist Salate mit 1 Scheibe Brot.

    Außerdem bin ich jeden Tag eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer (berufstätig und 2 Kinder, da ist für mehr einfach schwer Zeit zu finden, bin froh das ich das schaffe) manchmal gibt es zwei drei Tage da komme ich nicht dazu das spiegelt sich gleich im BZ wieder.

    Nüchtern liege ich meistens ziemlich genau bei 100 wenn ich die Abende davor kein Sport gemacht habe und hatte auch schon mal 89 bei kontinuierlichem Sport an den Tagen davor (89 ist aber die Ausnahme, meist so 90-95 dann, ansonsten eben die 100)

    Nach dem Essen schwankt:
    an vielen Tagen habe ich 2 h nach dem Frühstück 85-90 an manchen kommt auch 103-115 vor, einmal auch 140

    2 h nach dem Mittag schaffe ich eigentlich sehr oft 81-89, manchmal auch da 101-110

    abends ist es ähnlich

    es gab auch schon mal Ausreiser, da habe ich nachmittags ein Stück Kuchen und einen Kaffee (ich weiß bei Diabetes ganz schlechte Kombi, wollte es aber wissen) gehabt und hatte 2 h danach noch 130

    So, welche Meinung habt ihr zu all dem, sofern ihr überhaupt den Nerv hattet zuende zu lesen (wofür ich schon dankbar bin :-) )?

    Liegt hier vielleicht Diabetes vor? Oder entwickelt sich ?

    Und wenn ja welcher Typ?

    Für hilfreiche Antworten bin ich extrem dankbar...

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    am 21.07.2013 09:32:07
    Das ist allenfalls eine leichte Störung in der BZ-Automatik. Dabei deutet nichts auf Typ 1 hin, also ist Typ 2, MODY o.ä. wahrscheinlicher.


    maisto schrieb:
    Bin dann auf eigene Faust zu einem Diabetologen (Prof. Dr. Diabetologe DDG). Dort wurde mir dann ziemlich schnell gesagt, dass Typ 2 bei mir vernachlässigt werden kann, da ich zu jung und zu schlank bin (189cm und momentan 81 kg).

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass dir der Herr Prof. diesen Blödsinn erzählt haben soll.


    Was du zu tun hast weißt du ja. Achte auf Menge und Qualität der KH und bewege dich kräftig, dann hast du gute Chancen, eine Diabtesentwicklung aufhalten zu können. Lass die Werte weiter regelmäßig prüfen, aller 2 Jahre reicht meiner Meinung nach aus. So lange der BZ auf diesem Niveau bleibt, kannst du dich als gesund betrachten und brauchst dir nicht solche riesigen Gedanken darüber zu machen.

    Beste Grüße, Rainer
  • Gast

    Rang: Gast
    am 21.07.2013 10:12:28
    eigentlich sollte der "experte" ja wissen daß es auch schlanke t2 gibt.
    recht hat er mit der aussage daß es auch t1 ohne überhöhte ak gibt.
    viel aussagekräftiger (im zusammenhang) als dieser ominöse nüchternwert, der stark von dem zeitpunkt der blutabnahme abhängt, wäre mal der hba1c wert gewesen, und der im verlauf der jahre. und der kostet 5€ , der rest vom laborgedöns der garantiert nicht billig war hättest du dir sparen können.
    und nein die ergebnisser der beiden testgeräte sind recht gut übereinstimmend,
    wobei du ja garnicht weißt welches der beiden jetzt "richtiger" (in etwa) anzeigt.
    so wie rainer schrieb , alle ein zei jahre mal kontrollieren, und nicht verrückt machen.
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    Mitglied seit: 20.07.2013
    am 21.07.2013 22:06:56
    Rainer schrieb:
    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass dir der Herr Prof. diesen Blödsinn erzählt haben soll.



    Das würde entweder bedeuten dass du denkst ich lüge was diese Aussage angeht oder ich war nicht Herr meiner Sinne und habe zu seinen Mundbewegungen andere Worte verstanden.

    Mal im Ernst, ich habe mich über diese Aussage auch gewundert, weil ich zu der Zeit schon halbwegs informiert war das es auch schlanke und junge Typ 2 gibt.

    War aber so baff und (zugegeben) verängstigt von der Aussage "Typ 1" das ich nicht näher drauf eingegangen bin.

    Ich weiß noch wie ich zu ihm sagte "kann ich dann mit Aufpassen (also Ernährung und Sport usw.) die Sache verlangsamen" und er nur antwortete "Aufpassen bringt da nichts"

    Ja, ich weiß meine Frage war doof, weil ich ja eigentlich selbst wissen müsste das "Aufpassen" bei Typ 1 nichts bringt, aber ich war halbwegs perplex, weil ich halt auch damit gerechnet habe höchstens Typ2 auf mich zukommen zu sehen.

    Spricht eigentlich nicht gegen Typ 2 das mein C-Peptid und Insulin nüchtern relativ niedrig ist? Bedeutet Typ 2 nicht eher Insulinresitenz mit eher hohen Insulin bzw. C-Peptidwerten?

    Bin noch am Anfang des Verstehens der ganzen Zusammenhänge, daher die vielleicht doofen Anfängerfragen.

    Oh sorry einen der wichtigsten Werte hatte ich tatsächlich vergessen:

    HBA1C der wurde auch immer mal in den letzten Jahre mitgemacht und lag immer konstant bei 5,4 % bzw. 35,5 (IFCC) und zwar 2011, Januar 2013 und Mai 2013

    Ich weiß der ist noch gut oder? Ab 5,7 wird es langsam verdächtig oder?

    Mich wundert es extrem, dass der schon seit 2011 5,4 ist obwohl da der Nüchternwert noch ganz anders war als heute.

    Und eine Frage an "Gast": was meinst du damit das die Werte ganz gut übereinstimmen?

    Gerade der erste (nüchtern) und der dritte (nach 2 h) liegen doch 20 Punkte auseinander, das ist ne ziemlich gewaltlige Spanne oder?

    Sich nicht verrückt machen ist leicht gesagt:

    Ich hatte in den letzten Monaten mehrmals mit Dingen zu tun die mit Durchblutungsproblemen zusammenhängen.

    Ende letzten Jahres einen Hörsturz (der 2 Wochen mit Predniselon behandelt wurde)

    Seit dem (hat schon etwas nachgelassen) ein tieffrequentes Brummen auf dem rechten Ohr (ist Richtung HNO, Neurologe (inkl. MRT) und Orthopäde durchgecheckt und Grund unbekannt)

    kürzlich hatte ich einen Arterienastverschluss im linken Auge, Endbefund Cotton Wool Spot, die daraus resultierende Sehstörung hat sich zum Glück zurück gebildet, seit dem muss ich aber ASS 100 nehmen

    Zu dem Zeitpunkt wurden auch die Laborwerte gemacht bei denen das mit dem BZ aufgefallen ist

    Bin im Moment in der weiteren Abklärung in der Gerinnungsambulanz ob ich ASS lebenslang nehmen muss oder was es sonst noch sein könnte

    Von daher hat es schon quasi "PLING" bei mir gemacht als ich von dem Blutzucker erfuhr, weil ein Zusammenhang mit BZ-Problemen und Durchblutungsproblemen (gerade in den klensten Gefäßen) besteht doch oder?
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 21.07.2013 23:02:20
    Moin maisto,

    für die Diagnose Diabetes gibt es definierte Grenzwerte:
    + morgens nüchtern mehr als 125mg/dl
    + HBA1c 6,5 und mehr
    + an mehreren Tagen nacheinander zu beliebigen Zeiten mehr als 200mg/dl
    + beim oralen Glukosetoleranztest 2 Stunden nach dem Zuckerwasser mehr als 200mg/dl
    Für die Diagnose reicht, wenn einer dieser Werte überschritten wird.

    Die gesunde Blutzucker-Obergrenze ist morgens nüchtern maximal 90mg/dl und in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen und Trinken von viiiielen KHs (auch oGTT) für wenige Minuten maximal 140mg/dl.

    Deine Messwerte knacken alle keinen Diagnose-Grenzwert. Du hast folglich keinen Diabetes. Aber sie übersteigen wenigstens teilweise mehr oder weniger hoch die gesunden Obergrenzen. Du bist also auch nicht voll gesund. Vielleicht bleiben deine Messwerte ewig so, aber vielleicht bist du ja auch auf dem Weg zum Diabetes. Aber sicher kannst du das erst sagen, wenn du dermaleinst einen Strich unter dein Erdenleben ziehst und da dann mit Sicherheit sagen kannst, ob du bis dahin einen dieser Diagnose-Grenzwerte geknackt hast oder nicht.

    Wenn dein BZ-Verlauf weiter steigt, entwickelst du tatsächlich einen Diabetes. Zunächst könntest du dem Anstieg mit weniger KHs und mehr Bewegung entgegen wirken.

    Bisdann, Jürgen

    Ja, einige deiner Beschwerden werden mit Diabetes in Verbindung gebracht, aber eher nach vielen Jahren mit Blutzucker-Werten über den Diagnose-Grenzwerten.
  • Gast

    Rang: Gast
    am 22.07.2013 09:33:46
    nur kurz .
    da die geräte +-20% über 75mg/dl anzeigen dürfen, hatte ich geschrieben daß dir werte recht gut übereinstimmen, du weißt ja nicht welches der geräte näher am wirklichen wert lag, daher sond ogtt mit handgeräten sinnlos und vergeudete zeit, übrigens auch gar nicht zugelassen.
    zu c-peptid , die interpretation des c-peptids durch den "experten" ist schwach und leider nutzlos. - um etwas aussagen zu können, muß c-peptid nüchtern+bz(laborwert) mit c-peptid+bz(laborwert) nach kh belastung , verglichen werden. natürlich ist das c-peptid bei einem bz von 100mg/dl niedrig (weshalb sollte denn viel insulin ausgeschüttet werden)
    die ausschüttung kommt erst mit steigendem bz, daher der vergleich. der dann aussagt wird mehr insulin ausgeschüttet, und wirkt es auch.
    !- die erköärung für die "schiefen" werte hast du allerdings erst beim zweiten post gebracht---> du hast cortison bekommen, und "das" verfälscht "alle" werte , auch das hätte dir der "experte" sagen müssen, und die laboruntersuchung auf später verschieben müssen, aber da war wohl etwas die geldgeilheit im spiel.
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    Beiträge: 5072
    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 22.07.2013 15:14:27
    maisto schrieb:
    Ich hatte in den letzten Monaten mehrmals mit Dingen zu tun die mit Durchblutungsproblemen zusammenhängen.
    Von daher hat es schon quasi "PLING" bei mir gemacht als ich von dem Blutzucker erfuhr, weil ein Zusammenhang mit BZ-Problemen und Durchblutungsproblemen (gerade in den klensten Gefäßen) besteht doch oder?


    Hallo Maisto,

    jetzt verstehe ich, warum du so viel Aufwand betreibst. Bleibe weiter da dran, aber mit deinem BZ und der geringfügigen Störung in der BZ-Automatik haben deine Probleme mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts zu tun. Wie Jürgen schon gesagt hat, treten diese Probleme erst nach mehrjährigem Diabetes auf. Sie können manchmal auch schon im Prädiabetischen Bereich auftreten, allerdings erst bei wesentlich höheren Schwankungen, z.B. wenn dein oGTT-1-Stunden-Wert deutlich über 200 liegen würde.

    Am Nüchtern-C-Peptid-Wert ist nichts auszusetzen und dass du mit Belastung noch genügend Insulin produzierst, das kann man deutlich an den oGTT-Werten sehen. Für diese Aussage reicht die ungenaue Messung mt dem Handmessgerät auf jeden Fall aus.

    Beste Grüße, Rainer
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    Mitglied seit: 20.07.2013
    am 23.07.2013 12:04:59
    Gast schrieb:

    !- die erköärung für die "schiefen" werte hast du allerdings erst beim zweiten post gebracht---> du hast cortison bekommen, und "das" verfälscht "alle" werte , auch das hätte dir der "experte" sagen müssen, und die laboruntersuchung auf später verschieben müssen, aber da war wohl etwas die geldgeilheit im spiel.



    nein moment:

    Cortison für 2 Wochen (in den für Hörsturz üblichen Dosierungen jeden Tag etwas weniger bis Ausschleichen) habe ich im November 2012 bekommen

    Die Laborwerte wurden erst jetzt im Mai bzw. Juni gemacht

    Da hat das eine mit dem anderen doch eher nichts zu tun oder?
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    Mitglied seit: 20.07.2013
    am 01.08.2013 22:46:21
    Rainer schrieb:

    jetzt verstehe ich, warum du so viel Aufwand betreibst. Bleibe weiter da dran, aber mit deinem BZ und der geringfügigen Störung in der BZ-Automatik haben deine Probleme mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts zu tun. Wie Jürgen schon gesagt hat, treten diese Probleme erst nach mehrjährigem Diabetes auf. Sie können manchmal auch schon im Prädiabetischen Bereich auftreten, allerdings erst bei wesentlich höheren Schwankungen, z.B. wenn dein oGTT-1-Stunden-Wert deutlich über 200 liegen würde.



    Hallo Rainer

    zu deiner Aussage oben habe ich nochmal eine Frage, ich bin mehrfach darüber gestolpert, dass derartige Dinge durchaus auch in Frühphasen bei hoch-normalen Blutzuckerspiegeln auftreten können.

    Die Gerinnungs-Diagnostik habe ich jetzt hinter mir und genetisch (was Gerinnung angeht) ist da alles in Ordnung.

    Zum Beispiel habe ich ein Interview auf aerztezeitung.de gelesen in dem ein Professor Mehnert sagt, dass diabetische Folgeschäden schon bei relativ niedrigen hyperglykämischen Werten auftreten können.

    http://www.aerztezeitung.de/medizin/med_specials/diabetes-im-blick2009/article/528480/optimal-prae-postprandiale-blutzuckerwerte-messen.html

    könnte als hier nicht doch ein Zusammenhang bestehen?
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    am 01.08.2013 23:40:55
    Moin Maisto,

    sorry, aber mit dem Link kann ich nix anfangen. Da stehen keine konkreten Zahlen, das ist allgemeines Gewäsch. Und wenn so ein Prof von leicht erhöhten hyperglykämischen Werten spricht, dann meint er z.B. 2 Stunden nach dem Essen etwas mehr als 140mg/dl, wo gesund nach 1 Stunde bei 140 zuende ist.

    Klar bleibt, dass dein BZ nicht ganz gesund verläuft. Und jetzt können wir bis zum St.Nimmerleinstag drum streiten, ob deine Beschwerden davon kommen oder nicht doch von was anderem. Deswegen wäre mein Vorschlag, dass du deinen BZ in einen vollständig gesunden Rahmen bringst und dass wir dann weiter sehen. Ok?

    Bisdann, Jürgen