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Diabetes oder nicht und welcher Typ
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am 20.07.2013 21:06:12
Hallo,
wo fange ich an...
ein paar allgemeine Daten
ich bin männlich 35 Jahre, seit ca. 2005 ist bei mir Hashimoto Thyr. bekannt und wird momentan (TSH zuletzt 1,43) mit 100 L-Thyr. behandelt.
Seit 2006 ist auch leichte Hypertonie bekannt, wurde bisher mit 2,5 mg Ramipril behandelt, ist im Moment aufgrund wirklich gesunder Werte (24 h Blutdruck von einem Monat und Anraten das Ramipril wegzulassen) aber nicht nötig.
Möglich das meine Einnahme von 2000 IE Vigantoletten pro Tag was damit zu tun haben, hatte nämlich einen Mangel von 11 ng/ml (April 2013) der jetzt bei akzeptablen 32 ng/ml liegt. Calcium und Kreatinin sind ok.
Mein Nüchternblutzucker wurde in den letzten Jahren (seit 2005) jährlich bis alle zwei Jahre im Zusammenhang mit Routinelabor gemessen und lag in der Abfolge wie folgt (in mg/dl):
2005 76
2005 74
2006 77
2008 78
2011 84
2012 79
Dann im März 2013 93 (hab ich mir noch gedacht Ausrutscher) und weiter
Mai 2013 100
Juni 2013 100
Ich bin also hellhörig geworden und hab bei meiner Hausärztin erst mal einen OGTT machen lassen und mir gleich ein Messgerät gekauft.
Zum OGTT noch folgende Info: Die Hausärztin hat das doch tatsächlich mit eine handelsüblichen Messgerät (Medpro Major II, laut test.de Platz 12 von 15 oder so) gemacht und daher für den Diabetologen (komm ich noch dazu) nicht wirklich relevant da ja nicht qualitätsgesichert. Hab ich vorher leider nicht gewusst.
Abgesehn davon hab ich mit meinem Gerät (FreeStyle Freedom Lite) mitgemessen
OGTT wie folgt (erst Arztgerät dann meins):
Nüchtern 102 124 (so hoch hatte ich nüchtern danach nie wieder zum Glück)
1 Stunde 173 186
2 Stunden 135 152
heftige Abweichungen wie ich finde, aber so oder so nicht ganz gesund.
die Hausärztin meinte nur das wäre zwar grenzwertig bzw. Graubereich aber noch nicht behandlungsbedürftig, ich solle halt keine Süßigkeiten mehr essen (das hat sie wirklich gesagt und hat keine Weißmehlprodukte oder Kohlenhydrate erwähnt) und mehr Bewegung in mein Leben bringen.
Bin dann auf eigene Faust zu einem Diabetologen (Prof. Dr. Diabetologe DDG)
Dort wurde mir dann ziemlich schnell gesagt, dass Typ 2 bei mir vernachlässigt werden kann, da ich zu jung und zu schlank bin (189cm und momentan 81 kg). Wenn, dann habe ich Typ 1 und das lässt sich klären anhand der AKs. Allerdings mit dem Zusatz Zitat "das es auch bei negativem Ergebnis NICHT 100 % ausgeschlossen ist"
Blut für AK wurde genommen und Ultraschall vom Bauch (alles ok) gemacht.
Die Blutwerte wie folgt (Norm jeweils dahinter):
Cholinesterase 9,7 kU/l 5,3-12,9
Cholesterin 193 mg/dl <200
HDL 56 mg/dl >40
LDL 127 mg/dl
Triglyceride 57 mg/dl < 150
Anti GAD IgG (GAD65) <5 Norm <10
Zink-Transporter 8 8,5 Norm <10
Zink-transporter 8 C-Terminus 7,89 Norm <10
Inselzellen AK <1:10 Norm <1:10
Hier wäre eine erste Frage: ist Typ 1 damit RELATIV SICHER ausgeschlossen?
Ich bekam dann auch einen Anruf von der Sprechstundenhilfe (nachdem die Werte da waren) "Der Doktor hat sich alles angeschaut, alles in der Norm und kein Anhalt für einen Diabetes"
Kein Anhalt? Bei Nüchternblutzucker von 100 jeden morgen? (zu meinen Tageswerten die ich selbst messe komme ich noch)
Naja das abschließende (oder fortführende) Gespräch kommt in ein paar Wochen.
Auf eigene Faust (und Kosten, denn das wird nur bei Patienten bestimmt die auffälligere Blutzuckerwerte haben als ich) habe ich folgende Werte diese WOche machen lassen:
Glucose 100 mg/dl Norm 60-95 (das erste Labor bei dem ich aus der Norm falle, alle anderen gehen mindestens bis 110)
C-Peptid 1,6 ng/ml Norm 0,8-5,2
Insulin 5,5 µlU/ml Norm 3,2-16,3
Homa-Index 1,4
C-Peptid/Glukose Quotient 16 (keine Ahnung wie man den deutet und wo die Obergrenze ist, es steht nur dabei "Ein Quotient <10 bedingt i.d.R. Insulinpflichtigkeit")
So nun noch ein paar allgemeine Angaben:
Ich hatte immer mal wieder Phasen in denen ich trotz normaler Kalorinzufuhr nicht zugenommen sondern eher 2 Kilo ( in 2 Monaten) abgenommen habe. z.B. vor 2 Jahren und auch Ende letzten Jahres mal wieder.
Es gabe aber auch schon Phasen in denen ich trotz Verzicht (ich war dann meist an meiner persönlichen Obergrenze von 86 kg) auf Süßkram, Kalorinbomben, Bier und was weiß ich nicht von den Kilos runter kam über Monate.
Zu meinen selbst gemessenen Werten:
Also seit ich das ganze weiß habe ich meine Ernährung etwas umgestellt, morgens kein Stückchen mehr zum Frühstück, sondern Vollkornmüsli. Mittags meist normales Essen wie vorher vielleicht nur etwas kalorinbewusster, abends dann meist Salate mit 1 Scheibe Brot.
Außerdem bin ich jeden Tag eine halbe Stunde auf dem Crosstrainer (berufstätig und 2 Kinder, da ist für mehr einfach schwer Zeit zu finden, bin froh das ich das schaffe) manchmal gibt es zwei drei Tage da komme ich nicht dazu das spiegelt sich gleich im BZ wieder.
Nüchtern liege ich meistens ziemlich genau bei 100 wenn ich die Abende davor kein Sport gemacht habe und hatte auch schon mal 89 bei kontinuierlichem Sport an den Tagen davor (89 ist aber die Ausnahme, meist so 90-95 dann, ansonsten eben die 100)
Nach dem Essen schwankt:
an vielen Tagen habe ich 2 h nach dem Frühstück 85-90 an manchen kommt auch 103-115 vor, einmal auch 140
2 h nach dem Mittag schaffe ich eigentlich sehr oft 81-89, manchmal auch da 101-110
abends ist es ähnlich
es gab auch schon mal Ausreiser, da habe ich nachmittags ein Stück Kuchen und einen Kaffee (ich weiß bei Diabetes ganz schlechte Kombi, wollte es aber wissen) gehabt und hatte 2 h danach noch 130
So, welche Meinung habt ihr zu all dem, sofern ihr überhaupt den Nerv hattet zuende zu lesen (wofür ich schon dankbar bin :-) )?
Liegt hier vielleicht Diabetes vor? Oder entwickelt sich ?
Und wenn ja welcher Typ?
Für hilfreiche Antworten bin ich extrem dankbar...
-
am 21.07.2013 09:32:07
Das ist allenfalls eine leichte Störung in der BZ-Automatik. Dabei deutet nichts auf Typ 1 hin, also ist Typ 2, MODY o.ä. wahrscheinlicher.
maisto schrieb:
Bin dann auf eigene Faust zu einem Diabetologen (Prof. Dr. Diabetologe DDG). Dort wurde mir dann ziemlich schnell gesagt, dass Typ 2 bei mir vernachlässigt werden kann, da ich zu jung und zu schlank bin (189cm und momentan 81 kg).
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass dir der Herr Prof. diesen Blödsinn erzählt haben soll.
Was du zu tun hast weißt du ja. Achte auf Menge und Qualität der KH und bewege dich kräftig, dann hast du gute Chancen, eine Diabtesentwicklung aufhalten zu können. Lass die Werte weiter regelmäßig prüfen, aller 2 Jahre reicht meiner Meinung nach aus. So lange der BZ auf diesem Niveau bleibt, kannst du dich als gesund betrachten und brauchst dir nicht solche riesigen Gedanken darüber zu machen.
Beste Grüße, Rainer -
Gast
Rang: Gastam 21.07.2013 10:12:28
eigentlich sollte der "experte" ja wissen daß es auch schlanke t2 gibt.
recht hat er mit der aussage daß es auch t1 ohne überhöhte ak gibt.
viel aussagekräftiger (im zusammenhang) als dieser ominöse nüchternwert, der stark von dem zeitpunkt der blutabnahme abhängt, wäre mal der hba1c wert gewesen, und der im verlauf der jahre. und der kostet 5€ , der rest vom laborgedöns der garantiert nicht billig war hättest du dir sparen können.
und nein die ergebnisser der beiden testgeräte sind recht gut übereinstimmend,
wobei du ja garnicht weißt welches der beiden jetzt "richtiger" (in etwa) anzeigt.
so wie rainer schrieb , alle ein zei jahre mal kontrollieren, und nicht verrückt machen. -
am 21.07.2013 22:06:56
Rainer schrieb:
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass dir der Herr Prof. diesen Blödsinn erzählt haben soll.
Das würde entweder bedeuten dass du denkst ich lüge was diese Aussage angeht oder ich war nicht Herr meiner Sinne und habe zu seinen Mundbewegungen andere Worte verstanden.
Mal im Ernst, ich habe mich über diese Aussage auch gewundert, weil ich zu der Zeit schon halbwegs informiert war das es auch schlanke und junge Typ 2 gibt.
War aber so baff und (zugegeben) verängstigt von der Aussage "Typ 1" das ich nicht näher drauf eingegangen bin.
Ich weiß noch wie ich zu ihm sagte "kann ich dann mit Aufpassen (also Ernährung und Sport usw.) die Sache verlangsamen" und er nur antwortete "Aufpassen bringt da nichts"
Ja, ich weiß meine Frage war doof, weil ich ja eigentlich selbst wissen müsste das "Aufpassen" bei Typ 1 nichts bringt, aber ich war halbwegs perplex, weil ich halt auch damit gerechnet habe höchstens Typ2 auf mich zukommen zu sehen.
Spricht eigentlich nicht gegen Typ 2 das mein C-Peptid und Insulin nüchtern relativ niedrig ist? Bedeutet Typ 2 nicht eher Insulinresitenz mit eher hohen Insulin bzw. C-Peptidwerten?
Bin noch am Anfang des Verstehens der ganzen Zusammenhänge, daher die vielleicht doofen Anfängerfragen.
Oh sorry einen der wichtigsten Werte hatte ich tatsächlich vergessen:
HBA1C der wurde auch immer mal in den letzten Jahre mitgemacht und lag immer konstant bei 5,4 % bzw. 35,5 (IFCC) und zwar 2011, Januar 2013 und Mai 2013
Ich weiß der ist noch gut oder? Ab 5,7 wird es langsam verdächtig oder?
Mich wundert es extrem, dass der schon seit 2011 5,4 ist obwohl da der Nüchternwert noch ganz anders war als heute.
Und eine Frage an "Gast": was meinst du damit das die Werte ganz gut übereinstimmen?
Gerade der erste (nüchtern) und der dritte (nach 2 h) liegen doch 20 Punkte auseinander, das ist ne ziemlich gewaltlige Spanne oder?
Sich nicht verrückt machen ist leicht gesagt:
Ich hatte in den letzten Monaten mehrmals mit Dingen zu tun die mit Durchblutungsproblemen zusammenhängen.
Ende letzten Jahres einen Hörsturz (der 2 Wochen mit Predniselon behandelt wurde)
Seit dem (hat schon etwas nachgelassen) ein tieffrequentes Brummen auf dem rechten Ohr (ist Richtung HNO, Neurologe (inkl. MRT) und Orthopäde durchgecheckt und Grund unbekannt)
kürzlich hatte ich einen Arterienastverschluss im linken Auge, Endbefund Cotton Wool Spot, die daraus resultierende Sehstörung hat sich zum Glück zurück gebildet, seit dem muss ich aber ASS 100 nehmen
Zu dem Zeitpunkt wurden auch die Laborwerte gemacht bei denen das mit dem BZ aufgefallen ist
Bin im Moment in der weiteren Abklärung in der Gerinnungsambulanz ob ich ASS lebenslang nehmen muss oder was es sonst noch sein könnte
Von daher hat es schon quasi "PLING" bei mir gemacht als ich von dem Blutzucker erfuhr, weil ein Zusammenhang mit BZ-Problemen und Durchblutungsproblemen (gerade in den klensten Gefäßen) besteht doch oder? -
am 21.07.2013 23:02:20
Moin maisto,
für die Diagnose Diabetes gibt es definierte Grenzwerte:
+ morgens nüchtern mehr als 125mg/dl
+ HBA1c 6,5 und mehr
+ an mehreren Tagen nacheinander zu beliebigen Zeiten mehr als 200mg/dl
+ beim oralen Glukosetoleranztest 2 Stunden nach dem Zuckerwasser mehr als 200mg/dl
Für die Diagnose reicht, wenn einer dieser Werte überschritten wird.
Die gesunde Blutzucker-Obergrenze ist morgens nüchtern maximal 90mg/dl und in der Spitze etwa 1 Stunde nach dem Essen und Trinken von viiiielen KHs (auch oGTT) für wenige Minuten maximal 140mg/dl.
Deine Messwerte knacken alle keinen Diagnose-Grenzwert. Du hast folglich keinen Diabetes. Aber sie übersteigen wenigstens teilweise mehr oder weniger hoch die gesunden Obergrenzen. Du bist also auch nicht voll gesund. Vielleicht bleiben deine Messwerte ewig so, aber vielleicht bist du ja auch auf dem Weg zum Diabetes. Aber sicher kannst du das erst sagen, wenn du dermaleinst einen Strich unter dein Erdenleben ziehst und da dann mit Sicherheit sagen kannst, ob du bis dahin einen dieser Diagnose-Grenzwerte geknackt hast oder nicht.
Wenn dein BZ-Verlauf weiter steigt, entwickelst du tatsächlich einen Diabetes. Zunächst könntest du dem Anstieg mit weniger KHs und mehr Bewegung entgegen wirken.
Bisdann, Jürgen
Ja, einige deiner Beschwerden werden mit Diabetes in Verbindung gebracht, aber eher nach vielen Jahren mit Blutzucker-Werten über den Diagnose-Grenzwerten. -
Gast
Rang: Gastam 22.07.2013 09:33:46
nur kurz .
da die geräte +-20% über 75mg/dl anzeigen dürfen, hatte ich geschrieben daß dir werte recht gut übereinstimmen, du weißt ja nicht welches der geräte näher am wirklichen wert lag, daher sond ogtt mit handgeräten sinnlos und vergeudete zeit, übrigens auch gar nicht zugelassen.
zu c-peptid , die interpretation des c-peptids durch den "experten" ist schwach und leider nutzlos. - um etwas aussagen zu können, muß c-peptid nüchtern+bz(laborwert) mit c-peptid+bz(laborwert) nach kh belastung , verglichen werden. natürlich ist das c-peptid bei einem bz von 100mg/dl niedrig (weshalb sollte denn viel insulin ausgeschüttet werden)
die ausschüttung kommt erst mit steigendem bz, daher der vergleich. der dann aussagt wird mehr insulin ausgeschüttet, und wirkt es auch.
!- die erköärung für die "schiefen" werte hast du allerdings erst beim zweiten post gebracht---> du hast cortison bekommen, und "das" verfälscht "alle" werte , auch das hätte dir der "experte" sagen müssen, und die laboruntersuchung auf später verschieben müssen, aber da war wohl etwas die geldgeilheit im spiel. -
am 22.07.2013 15:14:27
maisto schrieb:
Ich hatte in den letzten Monaten mehrmals mit Dingen zu tun die mit Durchblutungsproblemen zusammenhängen.
Von daher hat es schon quasi "PLING" bei mir gemacht als ich von dem Blutzucker erfuhr, weil ein Zusammenhang mit BZ-Problemen und Durchblutungsproblemen (gerade in den klensten Gefäßen) besteht doch oder?
Hallo Maisto,
jetzt verstehe ich, warum du so viel Aufwand betreibst. Bleibe weiter da dran, aber mit deinem BZ und der geringfügigen Störung in der BZ-Automatik haben deine Probleme mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts zu tun. Wie Jürgen schon gesagt hat, treten diese Probleme erst nach mehrjährigem Diabetes auf. Sie können manchmal auch schon im Prädiabetischen Bereich auftreten, allerdings erst bei wesentlich höheren Schwankungen, z.B. wenn dein oGTT-1-Stunden-Wert deutlich über 200 liegen würde.
Am Nüchtern-C-Peptid-Wert ist nichts auszusetzen und dass du mit Belastung noch genügend Insulin produzierst, das kann man deutlich an den oGTT-Werten sehen. Für diese Aussage reicht die ungenaue Messung mt dem Handmessgerät auf jeden Fall aus.
Beste Grüße, Rainer -
am 23.07.2013 12:04:59
Gast schrieb:
!- die erköärung für die "schiefen" werte hast du allerdings erst beim zweiten post gebracht---> du hast cortison bekommen, und "das" verfälscht "alle" werte , auch das hätte dir der "experte" sagen müssen, und die laboruntersuchung auf später verschieben müssen, aber da war wohl etwas die geldgeilheit im spiel.
nein moment:
Cortison für 2 Wochen (in den für Hörsturz üblichen Dosierungen jeden Tag etwas weniger bis Ausschleichen) habe ich im November 2012 bekommen
Die Laborwerte wurden erst jetzt im Mai bzw. Juni gemacht
Da hat das eine mit dem anderen doch eher nichts zu tun oder? -
am 01.08.2013 22:46:21
Rainer schrieb:
jetzt verstehe ich, warum du so viel Aufwand betreibst. Bleibe weiter da dran, aber mit deinem BZ und der geringfügigen Störung in der BZ-Automatik haben deine Probleme mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts zu tun. Wie Jürgen schon gesagt hat, treten diese Probleme erst nach mehrjährigem Diabetes auf. Sie können manchmal auch schon im Prädiabetischen Bereich auftreten, allerdings erst bei wesentlich höheren Schwankungen, z.B. wenn dein oGTT-1-Stunden-Wert deutlich über 200 liegen würde.
Hallo Rainer
zu deiner Aussage oben habe ich nochmal eine Frage, ich bin mehrfach darüber gestolpert, dass derartige Dinge durchaus auch in Frühphasen bei hoch-normalen Blutzuckerspiegeln auftreten können.
Die Gerinnungs-Diagnostik habe ich jetzt hinter mir und genetisch (was Gerinnung angeht) ist da alles in Ordnung.
Zum Beispiel habe ich ein Interview auf aerztezeitung.de gelesen in dem ein Professor Mehnert sagt, dass diabetische Folgeschäden schon bei relativ niedrigen hyperglykämischen Werten auftreten können.
http://www.aerztezeitung.de/medizin/med_specials/diabetes-im-blick2009/article/528480/optimal-prae-postprandiale-blutzuckerwerte-messen.html
könnte als hier nicht doch ein Zusammenhang bestehen? -
am 01.08.2013 23:40:55
Moin Maisto,
sorry, aber mit dem Link kann ich nix anfangen. Da stehen keine konkreten Zahlen, das ist allgemeines Gewäsch. Und wenn so ein Prof von leicht erhöhten hyperglykämischen Werten spricht, dann meint er z.B. 2 Stunden nach dem Essen etwas mehr als 140mg/dl, wo gesund nach 1 Stunde bei 140 zuende ist.
Klar bleibt, dass dein BZ nicht ganz gesund verläuft. Und jetzt können wir bis zum St.Nimmerleinstag drum streiten, ob deine Beschwerden davon kommen oder nicht doch von was anderem. Deswegen wäre mein Vorschlag, dass du deinen BZ in einen vollständig gesunden Rahmen bringst und dass wir dann weiter sehen. Ok?
Bisdann, Jürgen -
am 08.08.2013 20:38:02
das kann ich versuchen, mache ich ja auch schon
unabhängig davon war ich ja heute nochmal beim Diabetes-Arzt und habe meine offenen Fragen gestellt
unter anderem habe ich auch nochmal gefragt woher denn bei mir (wenn Typ 1 ausgeschlossen, mein C-Peptid und Insulin nicht auf Resitenzen hindeuten usw.) die morgentlichen 100 Blutzucker herkommen.
Mir wurde gesagt, dass die morgentliche Blutzuckerregelung durch diverse Hormone beeinflusst werden.
Als ich dann wieder unterwegs war hab ich mich geärgert das ich vergessen hab zu fragen, durch welche Hormone und ob man die nicht mal kontrollieren könnte ob damit alles stimmt.
Oder wäre das nach eurer Meinung übertriebene Diagnostik die nichts bringt?
Ich fände es toll herauszubekommen welches Hormon da vielleicht aus dem Rahmen fällt und (sofern möglich) irgendwas dagegen zu tun.
Ja ich bohre da vielleicht etwas mehr als ich sollte, sorry dafür.... -
am 23.08.2013 20:50:20
Hallo ich möchte mich nochmal melden da es Neuigkeiten und damit verbunden auch wieder ein paar brennende Fragen gibt, auf die hier vielleicht jemand Antworten weiß.
Ich war heute zum OGTT beim erwähnten Diabetologen, dieser war ja beim Hausarzt aus der Fingerkuppe bestimmt und damit laut Diabetologe nicht qualitätsgesichert.
Mit den 2 Stunden hat man es leider nicht so genau genommen, denn anstatt 120 Minuten waren es ca. 145, konnte ich anhand meines Handmessgerätes nachvollziehen, mit dem ich parallel gemessen habe.
Auch wurden leider keine Insulinwerte mitbestimmt, mir war es aber auch zu blöd nachzubohren oder drauf zu bestehen, aber sicher wäre das gut gewesen in Bezug auf Insulinresitenz oder nicht oder?
Aber der Arzt meinte ja beim letzten Gespräch, dass eine Insulinresistenz bei meinen Nüchternwerten für Insulin und C-Peptid nicht vorhanden ist (zur Erinnerung Insulin 5,5 µlU/ml und C-Peptid 1,6 ng/ml und HOMA-Index 1,4)
Abgenommen wurde das Blut aus der Vene und mit einem Gerät gemessen das nach Laborstandard arbeiten soll. War so ein grauer Kasten mit Display.
Also hier die (für mich recht niederschmetternden) Ergebnisse:
Das Gerät vom Arzt sagt:
nüchtern 109
1h 192
2h 152
mein Gerät sagt:
nüchtern 93
1h 157
2h 139
Frage: Woher kommen die ordentlichen Unterschiede?
Bisher dachte ich mein Gerät ist nah dran am Laborwert, denn Beispiel:
16.07. mein Gerät 99 und Labor 101 (war im Labor abnehmen, war also keine lange Standzweit der Probe)
Ich weiß es gibt bis zu 20 % Abweichungen, aber heißt das, wenn ich bisher Morgens 100 gemessen hab, waren es eigentlich 115 oder 120? Und warum hat dann das Labor bei den bisherigen drei Messungen (28.05., 19.06. und 16.07.) jedesmal ebenfalls 100 bzw. 101 ermittelt. Da entspricht ja auch dem was mir mein Gerät (+/- 5 Punkte) jeden Morgen anzeigt.
Mein Querblick durch das Forum zeigt, das es meist so ist, dass die Handgerät mehr anzeigen als die Labor, aber hier ist es das ganz krasse Gegenteil.
Und auch wenn der 1h Wert laut DDG nicht zur Diagnose heran gezogen wird, ist es doch sicher nicht gut wenn er so nah an den 200 ist.
Das Abschlussgespräch habe ich nicht mal mit dem Arzt sondern mit der Ernährungsberaterin führen müssen, die auch die meisten genaueren Fragen keine Antwort hatte und mich auf die Sprechstunde verwiesen hat.
Und wenn es laut dem Arzt keinen Hinweis auf IR gibt, warum habe ich dann so grenzwertige bzw. graubereichige Werte?
Auf meine Frage was ich noch tun kann außer das was ich schon tue (Ernährung, Sport) kam nur "mehr kann man nicht tun".
Das Problem ist, das diese Maßnahmen bis jetzt keine Wirkung zeigen.
Interessanterweise hat sich lediglich mein HBA1c von den jahrelangen 5,4 auf 5,1 (wurde beim letzten Mal direkt beim Diabetologen auch mit so einem Gerät bestimmt) verbessert.
Meine Frage ob es etwas unterstützendes aus der Naturmedizin gibt kam nur "davon halten wir nichts"
Ich habe auch nach dem ebenfalls eingenommenen L-Thyroxin 100 gefragt (Dosierung in 2011 von 50 auf 75 und dann 100 angepasst) und ob es Zusammenhänge gibt --> Verweis auf Sprechstunde, da keine Ahnung
Es stimmt doch das L-Thyroxin die Insulinausschüttung (oder so) hemmt oder?
Bin am überlegen was wohl die schlimmeren Folgen hätte, den auf mich zutrabenden Diabetes weiter zusehen oder mal einfach die Dosis von LT stückweise zu reduzieren?
Was ratet ihr mir?
und nochmal die anderen wichtigen Fragen zusammengefasst:
Könnt ihr euch vorstellen warum man nicht das Insulin bei sowas mitbestimmt?
Denkt ihr das ich eine Insulinresistenz trotz schlank habe?
Kann ich mich auf mein Handgerät noch verlassen?
Nach was für einem Schema testen diese Geräte die die Diabetol. üblicherweise vor Ort haben (Vollblut/Plasma/plasmakalibriert oder was auch immer)?
Danke für jeden Rat -
am 24.08.2013 08:56:52
Moin Meister,
du scheinst immer noch den Typ2 mit angefressen & angesessen gleich zu setzen und zu erwarten, dass wir den los werden, wenn wir weniger essen und uns mehr bewegen. Die Medizin unterstützt dieses Missverständnis großzügig dadurch, dass sie das Niemandsland zwischen gesunden und Diagnose-Grenzwerten gern als Insulinresistenz bezeichnet.
Aber ein großer Teil aller Typ2 sind schlank und beweglich. Und auch wenn man als dicker Typ2 mit Abnehmen & Bewegen viel verbessern kann, bringen selbst die Erfolgreichsten, die anschließend ohne Medis wenigstens 1 Jahr mit nahezu gesunden Werten leben können (Nüchtern-BZ unter 100 und HBA1c unter 6), keinen wirklich unauffälligen OGTT, eher so wie deinen. Und länger in diesem Bereich bleiben auch mit abgeschnittenem Magen die wenigsten.
Bedeutet, dass auch der Typ2 einen Teil hat, der mit Bewegung und Gewicht ursächlich nichts zu tun hat und der wohl auch bei uns selbst bei bester Führung zunehmen kann. Dabei kann ich nach mehr als 20 Dienstjahren als Typ2 und mehr als 10 als INSULINER mit gesunden BZ-Werten und ohne Diabetes-Folgen nur sehr entfernt nachvollziehen, warum so eine Perspektive so bedrohlich gesehen wird.
Bisdann, Jürgen -
am 24.08.2013 18:10:07
Und was meinst du (oder wer auch immer) zu den Werten vom Diabetologen? Was sind da eure Erfahrungen? Sind die Werte mit den Handgeräten bei auch eher höher oder tiefer als die Schnellmess-Laborgeräte?
Und ja ich weiß, dass die Handgeräte nicht zur Diagnose geeignet sind und nur zum Schätzen taugen. Aber sind bei euch die Werte drüber oder drunte? -
am 24.08.2013 20:08:39
hallo maisto,
also nach meinen Messungen ergibt sich folgendes Bild:
Wenn ich für den vom Labor bestimmten HbA1c den durchschnittlichen BZ aus der Tabelle bzw. der Formel nehme dann liegt dieser mindestens 25% über meinem selbst gemessenen Durchschnittswert.
Messungen mit 2 Contour Geräten: Abweichungen < +- 15%. Das wäre okay.
Mesungen mit 1 ContourXT und 1 Contour: Das XT zeigt deutlich höhere Werte an. +20 bis +40%
So gesehen läge das XT besser am Laborwert.
Wenn ich noch 2 Geräte dazu nehmen würde dann gäbe es wohl noch mehr unterschiedliche Ergebnisse.
Deshalb benutze ich immer das gleiche Gerät um zumindest die Langzeitentwicklung einigermassen sicher verfolgen zu können.
Achja, der "gefühlte Wert passt recht gut zum benutzten Gerät ;-)
Grüße Havier
--- wer misst misst mist ---
Bearbeitet von User am 24.08.2013 20:09:42. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 24.08.2013 22:43:07
hallo h4,
du hast gerade genau das bestätigt was tatsache ist -->
das normale contour(alte nicht mehr hergestellte) gibt den "vollblutwert" an
das xt --> gibt den plasmawert an.
das laborgerät --> gibt den plasmawert an.
da bei der plasmaangabe die festen bestandteile im blut fehlen ist das ergebnis natürlich höher. (dazu gibt es von der fa. wellion eine prima infokarte, auf der rückseite die grenzwerte für die 20% meßwertabweichung)
accu chek hat bei der umstellung vollblut/plasma, die streifen geändert, bayer die geräte.
nach mm hat bayer die bessere methode gewählt. -
am 25.08.2013 00:59:57
hallo Gast#16
und ich dachte das XT wäre Ausschussware.
Laut Bayer sind beide Plasmakalibriert. Anscheinend hab ich den Begriff "Plasmakalibriert" bisher überhaupt nicht hinterfragt.
Wenn ich das/dich richtig verstanden habe dann wird eigentlich ein "grob" ermittelter Zuckerwert aus meinem Finger (Kapillar) im einen Gerät zum erwarteten Messergebnis bei Vollblutmessung hochgerechnet (extrapoliert) und beim anderen zum Ergebnis welches das Labor aus dem Plasma erhalten würde.
Ein weiterer Punkt der mir noch unklar ist:
Dass die Werte im Plasma höher sind als im Kapiblut ist eigentlich klar, aber wieso sind lt. Diabetes-Lexikon:
Zitat:
"Insbesondere nach dem Essen kann die Konzentration von Glukose im Kapillarblut um bis zu 20 mg/dl höher liegen als im Blut aus der Armvene"
?
sehr ausführliche Info fand ich auch hier
--- Frage; Wie hoch ist der Zuckerwert im Kaipiblut ;-) ---
Bearbeitet von User am 25.08.2013 01:01:22. Grund: Nicht angegeben -
Gast
Rang: Gastam 25.08.2013 09:19:20
@h4,
kapillarblut ist vollblut, das mögliche nachinken des kapilliar-bz wertes kurz nach dem essen ist der etwas geringeren blutaustauschmenge durch die unterschiedlichen aderdurchmesser geschuldet.
zur meßmethode.
"alle" (außer eins su) labor und handgeräte (auch die älteren die vollblut angezeigt haben,)
haben vor der "meßkammer" eine membrane um farb und feststoffe abzuhalten(rote bk zb ua) also "messen" alle labor wie auch handgeräte den bz wert im plasma !
bei laborgeräten die auf photometrischer basis abbeiten würden feststoffe (wie bk)
die messung behindern.
bei den handgeräten die elektrisch messen auch, es wird ein winziger strom erhalten, der dann einfach in einen wert umgerechnet wird. das geht beliebig, (vollblut - plasma - mg/dl -mmol/l )
nur ein gerät ! mißt wirklich vollblut -hemocue- gibts zb in dk, dort wird da blut mit hilfe von saponin "entfärbt" dann wird enzymatisch / photometrisch gemessen. mit fast laborqualität.
(da hier nichts entfernt wird ergibt es auch einen echten vollblutwert)
dieser "kann" genauer als ein laborwert sein, da ja die feststoffmenge von mensch zu mensch schwankt.(wenn den vollblutwert rechnen würde) -
am 25.08.2013 10:55:58
ich habe heut morgen mal folgendes gemacht:
nüchtern gemessen mit FreeStyle Freedom Lite: 103
dann Accuchek Aviva: 102
unabhängig davon hat meine Frau heut morgen mal mit dem AccuChek gemessen und hatte 101
sie hat kürzlich (neben ein paar anderen Laborroutinewerten) den Nüchternblutzucker im Labor bestimmen lassen und der lag bei 98 (ok war ein anderer Tag aber zeigt den Trend)
Wenn ich jetzt den Trend mit dem Gerät vom Diabetologen betracht müssten wir also beide "in Wirklichkeit" einen Laborwert von um die 120 haben (venös mit dem Gerät vom Diab.)
Das kann ich mir wirklich nicht vorstellen
Zudem meine Frau einen HBA1c von 4,6 hat
Nur mal so blind geschätzt und ohne jemanden drauf festnageln zu wollen:
Denkt ihr auch, dass das Gerät vom Diabetol. hier irgendwie aus einem Grund falsch hohe Werte anzeigt?
Anwendungsfehler durch Arzthelferin? (schien eher nicht so routiniert) -
am 25.08.2013 16:56:33
Gast schrieb:
kurz nach dem essen ist der etwas geringeren blutaustauschmenge durch die unterschiedlichen aderdurchmesser geschuldet.
Hallo Gast#18,
danke für die einleuchtende Erklärung. Daraus kann man schließen, dass die Differenzen Diabetikern nicht so groß werden können, weil der BZ bei uns nicht so schnell sinkt - zumindest nicht bei einer guten und flachen BZ-Führung.
@maisto,
wenn du deinen BZ schon so intensiv mit mehreren Geräten gemessen und verglichen hast, dann kannst du deinen Ergebnissen wahrscheinlich einigermaßen vertrauen.
Für dich geht es nun darum, nicht so viel Glukose, Zucker oder Stärke reinzuhauen, dass dein BZ so einen 1-Stunden-Wert wie bei der extremen Belastung im oGTT erreicht. Das dürfte relativ leicht zu machen sein, selbst noch bei den höheren 192 mg/dl von deinem Doc.
Insulinresistenz dürfte bei diesem Nüchterninsulin und dem HOMA-Index von 1,4 wirklich unwahrscheinlich sein. Insofern hätte es keinen großen Sinn gemacht, das Insulin auch bei 1 und 2 Stunden zu bestimmen. Hat einer von deinen Eltern Diabetes oder Prädiabetes? Wenn ja, dann ist es ja vielleicht eine von den MODY-Formen.
Beste Grüße, Rainer -
am 25.08.2013 22:55:44
naja um darauf noch kurz zu antworten:
meine Oma hat mit ca. Mitte 50 die Diagnose "Zucker" bekommen, aber das ist dann schon ca. 40 bis 45 Jahre her, da kann man von ausgehen, dass sie schon ein paar Jahre mit schlechtem Blutzucker zumgelaufen ist
Weiß ja nicht genau sensibel damals die Diagnostik war in Sachen Diabetes -
Gast
Rang: Gastam 26.08.2013 08:54:56
seit den 60/70gern ist die bz bestimmung enzymatisch / photometrisch normal.
die sehr genauen photometer waren kein problem, damals zb der küvettentest von dr b. lange. für ärzte , und die extrem guten photometer von siemens elko II , später von hitachi.usw..
die probleme --> die enzymtests wurden damals entwickelt, und die küvetten waren noch relativ groß, 1 / 0,5ml, dafür mußte schon gezapft werden (und dann eben zentrifugiert) -
am 26.08.2013 10:39:47
Dafür waren die Diagnose- und Behandlungskriterien viel weiter gefasst. So hab ich z.B. mit meiner Diagnose Anfang der 90ger noch gelernt, dass auch Gesunde nach dem Essen häufig Spitzen-BZs über 200 produzieren. Und als anlässlich einer geplanten stationären Aufnahme damals nüchtern bei mir 90 gemessen wurden, musste ich auf der Stelle und unter Aufsicht gegen die unmittelbar drohende Hypo ein Joghurt auslöffeln. -
am 26.08.2013 10:49:08
Hallo Maisto,
wenn deine Oma Diabetes hatte, dann hat ihr Kind wahrscheinlich auch erhöhte BZ-Werte - es muss ja nicht unbedingt ein diagnostizierter Diabetes daraus werden.
Wenn du alles richtig machst, dann wird es bei dir auch keiner, aber du hast vielleicht die genetischen Veranlagung für MODY-3 oder MODY-1 (das sind die zwei häufigsten) oder Mody-X. Die meisten MODY-Arten sind gut beherrschbar und müssen sich mit gesunder BZ-Führung nicht verstärken. Das kannst du hinbekommen, du brauchst es bei deinen Werten auch nicht sehr verbissen zu sehen - bleib einfach dran.
Beste Grüße, Rainer -
am 26.08.2013 21:15:06
na gut dann versuch ich es etwas gelassener zu sehen und pass auf wie bisher mit der Ernährung usw.
übrigens, dass mit meiner Oma müsste so Mitte der 60er gewesen sein und es war die ehemalige DDR, keine Ahnung was da anders war, ist jetzt aber auch egal
noch ne Kleinigkeit: auf meine Nachfrage beim Diabetologen warum Insulin nicht mit bestimmt wurde beim OGTT bekam ich die Antwort "Nein, dafür gibt es keine standardisierten Werte; die gibt es nur nüchtern (HOMA-IR)"
Warum gibt es dann genug Leute bei denen das mit gemacht wurde?
Ich muss ja nicht alles verstehen...