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Hirnschäden eher durch Überzucker

  • °°°

    Rang: Gast
    am 04.04.2009 20:28:58
    Diabetic Hypoglycaemia, die von ESP Bioscience herausgegebene einflussreiche Diabetes-Online-Zeitschrift, brachte im Februar 2009 einen Leitartikel und einen Sonderbeitrag von Professor Christopher Ryan über potenziell schädliche Auswirkungen eines schlecht einstellten Stoffwechsels auf das zentrale Nervensystem (ZNS).

    Professor Ryans Leitartikel stellt die interessante Tatsache in den Mittelpunkt, dass bisher die Hypoglykämie (Unterzuckerung) als Hauptursache von Gehirnschäden bei Kindern und Erwachsenen mit Diabetes angesehen wurde, es jetzt aber wahrscheinlicher erscheint, dass die meisten Unterzuckerungsepisoden NICHT oder NUR WENIG auf das ZNS wirken.

    Er betont, dass Diabetiker ganz unabhängig von vorangegangenen schweren Unterzuckerungen kognitive Störungen offenbaren können. Das bedeutet, dass Unterzuckerungsereignisse sich NICHT signifikant mit etwaigen negativen Wirkungen auf das Gehirn in Verbindung setzen lassen. Eher lässt sich ein Bezug zwischen regelmäßiger Überzuckerung und einer Schädigung des Gehirns herstellen.

    Professor Ryan legt dar, dass eine lange Vorgeschichte mit einem schlecht eingestellten Stoffwechsel das Risiko einer Schädigung des Gehirns deutlich vergrößert und dass daher Hyperglykämie für den Patienten möglicherweise SEHR VIEL schädlicher ist als eine Hypo. Sein ergänzender Sonderbeitrag betrachtet die Risiken der Schädigung des ZNS im Zusammenhang mit einer wiederholten Hypoglykämie und kommt zu dem Schluss, dass wiederholte Episoden mittelschwerer bis schwerer Unterzuckerung offensichtlich bei erwachsenen Diabetikern KEINE langfristig negativen Auswirkungen auf das ZNS haben.

    Die richtige Einstellung des Zuckerstoffwechsels und die Verringerung der Hyperglykämie (Überzucker) sind entscheidende Faktoren bei der Behandlung des Diabetes. Dies wurde erneut in einer kürzlich gemeinsam herausgegebenen Verlautbarung der American Diabetes Association (ADA), der American Heart Association (AHA) und des American College of Cardiology (ACC) betont. In dieser Verlautbarung wurde auch die Notwendigkeit herausgestellt, dass der Kliniker eine konsequente Strategie der intensiven glykämischen Kontrolle verfolgt, um auch das Risiko eines vaskulären Ereignisses zu verringern (Circulation, Januar 2009).

    Die wichtige Botschaft der Artikel von Professor Ryans lautet: Ein schlecht eingestellter Zuckerstoffwechsel kann auch schädliche Auswirkungen auf das Zentrale Nervensystem haben. Dies wurde kürzlich auch in der MIND-Unterstudie der ACCORD-Studie (Diabetes Care, Februar 2009) bestätigt.

    Quelle: premiumpresse - Katzhütte vom 15.03.2009 01:51

    soviel zu anderslautenden berichten.... von °°°
  • Tim

    Rang: Gast
    am 04.04.2009 21:31:52
    es ist doch mit allem so

    Die Menge/Dosis machts
    Wenn Du jeden Tag frißt und nur das Gleiche in Dich hinenstopfst wirst Du irgendwann krank.

    Wenn Du Sport machst bist Du umkippst biste bald weg vom Fenster.

    Wenn Du zuviel Sex hast, kriegste vielleicht einen Herzinfarkt.

    Wenn Du lange Episoden Hypo- oder Hyperglykämien hast, rächt sich irgendwann der Körper.

    Gegenargumentation ?

  • !!!

    Rang: Gast
    am 05.04.2009 16:12:38
    Das BfArm hat keinen Laberbriefkasten für verwirrte Frustrierte (oder umgekehrt):

    ++ Anfragen von Bürgern
    Das BfArM darf keine individuelle medizinische Beratung leisten oder Empfehlungen zur Diagnose und Therapie geben. Hierfür sind viele Faktoren von Bedeutung, die nur im persönlichen Kontakt zwischen Arzt und Patient angemessen berücksichtigt werden können .
    Ebenso darf das BfArM in juristischen Fällen keine Rechtsauskünfte erteilen. ++

    Anke, wende dich vertrauensvoll an deinen Arzt!
    Du hast doch bestimmt einen, der sich aufgeschlossen und interessiert zeigt für deine sachlichen Fragen und Argumente!? Falls nicht, geh endlich zum Psychiater!
  • °°°

    Rang: Gast
    am 06.04.2009 14:29:12
    dank an den administrator/ forenbetreiber. das warum brauche ich nicht erläutern. von °°°
  • hdgr

    Rang: Gast
    am 06.04.2009 19:17:26
    Gott? Gibt es ihn und wenn ja, kann er 5 ¤ wechseln ? Wer an Geschichten, wie die von Sodom und Gomorrha glaubt, meint auch durch mystische Tänze in seiner Wohnung den DM zu beherrschen. Auch wenn nur Geschichte, ich wünsche dir die Erfahrungen von Lot's Weib...
  • Anke

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 08:19:13
    Eine Hyperglykämie kann sehr schnell im Koma enden.

    Wie es zum Beispiel "Wachkoma-Patienten" ergeht sollte hinlänglich u.a. auch durch zahlreiche populäre Medienberichte bekannt sein...

    Jeder komatöse Zustand hinterläßt Schäden am Gehirn -wenn man denn wieder aufwacht...

    Fröhliches Ostereiersuchen ! von Anke
  • °°°

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 17:09:49
    >> Eine Hyperglykämie kann SEHR SCHNELL im Koma enden.<< ????????????????

    "Überzuckerung (Hyperglykämie)

    Steigt der Blutzuckerspiegel über den Normalbereich von 80 - 120 mg/dl (4,4 - 6,6 mmol/l) an, spricht man von Überzuckerung oder Hyperglykämie, wenn dieser Zustand LÄNGERE Zeit anhält. Weil ein erhöhter Blutzucker anfangs nur wenig Beschwerden verursacht, wird er meistens gar nicht bemerkt. Erste Anzeichen einer Überzuckerung sind:

    * Durst und häufiges Wasserlassen
    * Abgeschlagenheit und Müdigkeit

    Steigt der Blutzucker über einen Wert von 180 mg/dl (9,9 mmol/l) an, kann die Niere den Zucker nicht mehr zurückhalten (Nierenschwelle) und er tritt in den Urin über und kann darin nachgewiesen werden. Da die Wirkung des Hormons Insulin nicht mehr für die Blutzuckerregulierung ausreicht, kommt es durch den Abbau von Speicherfett zur Energiegewinnung zur Bildung von Ketonkörpern, die einen Acetongeruch im Atem verursachen. Sie entstehen durch die fehlende Wirkung von Insulin im Fettgewebe, weil der Fettabbau (Lipolyse), der mit der Ketonkörperbildung einhergeht, nicht unterdrückt wird.

    Steigen die Blutzuckerwerte weiter an, kommt es zu Symptomen, die auf ein beginnendes diabetisches Koma hindeuten:

    * Bauchschmerzen
    * Erbrechen und Übelkeit
    * tiefe, schwere Atmung
    * Azetongeruch des Atems
    * Blutzucker über 250 mg/dl (13,8 mmol/l)
    * Glukose im Urin
    * Azeton in Urin

    Ein diabetisches Koma ist lebensbedrohend und sollte möglichst rasch ärztlich behandelt werden. Besser ist, wenn jeder Diabetiker diese Symptome kennt und durch geeignete Maßnahmen die extrem hohen Blutzuckerwerte erst gar nicht entstehen lässt. Dazu eignen sich regelmäßige Blutzuckerkontrollen."
    aus ww.zuckerberatung.de/ueberzuckerung.html
  • Daniela

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 20:46:41
    nanananana, ganz so schnell stirbts sich nicht.. von Daniela
  • klausdn

    Rang: Gast
    am 10.04.2009 21:39:57
    völlig richtig , typ 2 bekommen das praktisch nie, da immer noch ein rest insulin da ist, die rennen noch mit 800 selbst ins kh, also kein koma.
    typ 1 haben auch erst eine lange vorlaufzeit, mit allen möglichen beschwerden, bis kußmaulsche atmung, und ohnmacht kommen. selbst kinder waren schon mit allen möglichen beschwerden eine woche im kh bis da mal ein licht aufging. die schön schaurige koma sterbe beschreibung stammt noch aus der vorinsulinzeit.
    (platen)da wurde diabetes incl sterben auf eineinhalb seiten abgehandelt. über onanie und folgen 60 seiten.
  • Anke

    Rang: Gast
    am 11.04.2009 07:40:09
    nanananana, ganz so schnell stirbts sich nicht..

    ...Frau Doktor hat gesprochen...*grins* ...Zahlen belegen das Gegenteil und Frau Doktor meinte ja auch unlängst bei einer Hypo stirbt es sich nicht sofort...
    Frau Doktor sollte sich mal mehr informieren oder ihr "Studium" wiederholen -ob Prof.Dr.med. Pfeiffer,Berlin, ihr Doktorvater war ??? *grins* von Anke