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Betriebsarzt
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am 11.03.2015 07:59:25
Hi liebe User
Wie ich hier erkennen kann wird viel über den Langzeitzucker gesprochen. Ich bin jetzt dass erste mal damit konfrontiert worden (vor 4 Jahren) da unser Betriebsarzt diesen Wert anstelle des Zuckerwertes nimmt, da er seiner Meinung nach genauer sei (alle 2 Jahre)
Jetzt lese ich hier daß man daß nicht darf, kann mir da einer helfen.
Danke gruß -
am 11.03.2015 08:59:43
Guten Morgen!
Der Arzt weiß was er macht.
Du darfst ihm vertrauen. Ganz bestimmt.
Die Leitlinien der DDG sind von Fachleuten herausgegeben worden.
Sollten die weniger wissen als die Foristen, die hier wild Thesen streuen? -
am 11.03.2015 09:02:51
TypEinser schrieb:
Guten Morgen!
Der Arzt weiß was er macht.
Du darfst ihm vertrauen. Ganz bestimmt.
Die Leitlinien der DDG sind von Fachleuten herausgegeben worden.
Sollten die weniger wissen als die Foristen, die hier wild Thesen streuen?
Hallo Typ1er, danke für Deine mail. Was sagen die denn dann raus, ich hatte in den Jahren immer so zwischen 5,0 und 5,3 wenn ich mir die Zettel ansehe.
Danke Dir Maren -
am 11.03.2015 09:23:40
Die Werte sind pirma, und wenn der Betriebsarzt alle 2 Jahre checkt bist Du vor Überraschungen sicher.
Weil: Man weiß nie, was die Zukunft bringt.
Im Moment ist alles im Grünen Bereich und soll soll, kann und darf es bleiben! -
am 11.03.2015 10:16:57
TypEinser schrieb:
Die Werte sind pirma, und wenn der Betriebsarzt alle 2 Jahre checkt bist Du vor Überraschungen sicher.
Weil: Man weiß nie, was die Zukunft bringt.
Im Moment ist alles im Grünen Bereich und soll soll, kann und darf es bleiben!
Hi Typ1er
Danke für den Tipp. ich war auf der Internetseite der DDG.......unter Praxisleitlnien gabs ein Diagramm wo alles ansehnlich beschrieben ist. Danke Dir, es ist dort sehr anschaulich beschrieben.
Gruß Maren -
am 11.03.2015 10:50:32
Maren74 schrieb:
Jetzt lese ich hier daß man daß nicht darf, kann mir da einer helfen.
Danke gruß
Hallo Maren,
diese Aussage, bzw. Interpretation ist isoliert betrachtet IMHO so falsch, die Welt ist mehr als Schwarz und Weiß. So solltest vielleicht zu Beginn verstehen, was dieser Langzeitzucker bedeutet, wie er ermittelt wird, worin die Schwächen und die Ausschlußkriterien liegen. Einen Einstieg und leicht erklärt findest Du z.B. hier: https://de.wikipedia.org/wiki/HbA1c
Es gibt einige Vorteile gegenüber der Messung des Nüchternblutzuckers, letzterer schwankt natürlich. Da kann ein Stress, Erkältung den Wert schon einmal erhöhen und eine eingeworfene Aspirin diesen erniedrigen, während der HbA1c das "egalisiert".
Man muß allerdings klar betonen, daß bei diesem Wert kurzfristige, auch sehr hohe und potentiell schädigende Blutzuckerspitzen nicht "erfasst" werden, bei mir sind sie bereits krankhaft hoch, obwohl mein HbA1c gut ist.
Einen aus meiner Sicht recht brauchbaren Bericht findest Du hier auf Deine Frage:
http://www.rosenfluh.ch/rosenfluh/articles/download/2340/Nicht_mehr_nuechtern_messen_muessen.pdf
Titel: "Vor- und Nachteile von Blutglukose oder HbA1c zur Diabetesdiagnose"
Er scheint mir sehr sachlich zu sein, stellt die Vor und Nachteile gegenüber und erklärt auch klar, wo der HbA1c versagt oder nicht anzuwenden ist (Tabelle 2) und die Sensitivität zu gering ist. Z.B. daß im Rahmen einer schweizer Studie bei 8% der Probanden bei einer alleinigen Betrachtung des HbA1c ein Diabetes unentdeckt blieb.
Eine weitere Säule zur Diabetesdiagnose wäre ein Belastungstest (oGTT), der widerum seine Vorteile und Nachteile hat. Klare Worte finden sich im Bericht, hier als Zitat, bei übergewichtigen Menschen mit gestörter Glukosetoleranz zu Studienbeginn: "Gegenüber dem oralen Glukosetoleranztest (oGTT) schneidet das HbA1c zur Diabetesdiagnose übrigens eher schlecht ab."
Ich will Dich damit nicht verunsichern, wollte nur klarstellen, daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Bearbeitet von User am 11.03.2015 11:00:12. Grund: Präzisierung -
am 11.03.2015 12:01:42
Karl-Friedrich schrieb:
Eine weitere Säule zur Diabetesdiagnose wäre ein Belastungstest (oGTT), der widerum seine Vorteile und Nachteile hat.
.... daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Bedeutet im Klartext: Ab zum Hausarzt, auf den oGTT bestehen (weil der Doc nach der Anamese sich was tolles für den Kostenträger einfallen lassen muss) und dann hier die Werte posten.
Dann folgt der Tipp auf Wiederholung des oGTT, weil der manchmal auch falsch ist...
Leute, der Betriebsarzt nimmt alle 2 Jahre den HbA1c. Das sollte echt reichen.
Wer auf Nummer sicher gehen will kann das Programm "Ernährung und Bewegung bei DIabetes Typ 2" auch ohne weitere Tests fahren. Von mir aus auch mit HbA1c von 4,6 oder kleiner.
Bearbeitet von User am 11.03.2015 12:02:26. Grund: .. -
ferrato
Rang: Gastam 11.03.2015 12:05:00
Hallo Maren,
erst einmal finde ich gut, dass bei Euch der Betriebsarzt diesen Test macht. Die Ergebnisse sind ja bei Dir in Ordnung, wie auch TypEinser schon bestätigt hat.
Und lass Dich bloß nicht von Karl Friedrich verrückt machen. Dein Arzt weiß was er macht.
Viele Grüße -
am 11.03.2015 12:24:41
ferrato schrieb:
Und lass Dich bloß nicht von Karl Friedrich verrückt machen. Dein Arzt weiß was er macht.
Viele Grüße
Warum ignorierst Du Ergebnisse wissenschaftlicher Studien (Schweiz oder andere Länder), die ein differenziertes Bild ergeben?
Warum ignorierst Du hier medizinische Ergebnisse von Menschen, die nachweislich aufzeigen, daß ein differenziertes Vorgehen in einigen, offenbar nicht wenigen Fällen (vgl. Quelle von oben) sinnvoll ist?
Warum unterstellt Du mir, daß ich Menschen verückt machen möchte, ohne jeglichen Grund?
Hast Du den Bericht (u.v.a.) überhaupt gelesen und auch verstanden?
Du weißt doch nicht einmal, ob bei Maren irgendwelche Vorerkrankungen und Risikofaktoren ausgeschlossen werden können, deshalb müssen Hinweise erlaubt sein!
Warum ist es für manche, offenbar immer hier die gleichen Menschen so schwer differenziert zu denken?
Tut die Wahrheit so weh?
Ist es so schwer, aus einer womöglich selbst verschuldeten Unmündigkeit zu entkommen?
Warum ist es für Dich ein "verrückt machen", wenn Betriebärzte und deren methodischen Vorgehen, wie z.B. bei einem (Massen)screening, hinterfragt werden?
-
am 11.03.2015 12:35:16
Moin Karl-Friedrich,
auch wenn sie teilweise über dem Blutzucker-Rahmen einer völlig gesunden Blutzucker-Automatik liegen, passen alle Deine Werte bislang in eine sehr gute und gesunde ärztliche Blutzucker-Einstellung. Ohne Medis, wenn ich's richtig auf dem Schirm habe.
Und was an Deiner Situation wäre nun anders, wenn Du nicht wüsstest, dass Dein BZ ab und zu ein Stück weit über gesund ausfliegt? So viel anders, dass Du anderen dringend empfiehlst, möglichst alle Tests zu machen?
Bin neugierig, Jürgen
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Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2015 12:39:05
Hallo Maren74!
Leider bricht auch wieder ein Streit aus...
Beleuchten wir das ganze mal.
Die Leitlinien der DDG geben Werte vor. Danach bist du gesund.
Natürlich wird es einige wenige Menschen geben, die durch das Raster fallen.
Wobei man hier auch wieder sehen muss: Niemand kann in die Zukunft schauen. Auch nicht der HbA1c oder weitere Tests – die zeigen nur die vergangenen Wochen oder den aktuellen Wert an.
Jetzt kann man sich natürlich völlig irre machen, Zeit beim Arzt investieren – und dann?
Letztendlich läuft es bei diesen Werten und möglichen (!) BZ-Spitzen kurz über "normal" darauf hinaus, die Ernährung anzupassen und mehr Bewegung in den Alltag zu kriegen... Ein Tipp, den jeder Arzt täglich jedem Kunden mitgibt. Eben weil's gesünder ist.
Und wenn man dann zwischendurch mal ein Eis futtert oder ein Stück Kuchen oder am Buffet mal zuschlägt weil Tante Anna zum 75ten mit extra-leckeren Dingen aufwartet ist dann auch keine Sünde – davon wird mit diesen Werten keiner blind oder verliert ein Bein.
Was erheblich mehr schadet ist der Wirbel, den das Thema bei einigen hier im Forum im Kopf anrichtet.
Lass Dich da nicht mit hineinziehen!
Der Betriebsarzt macht alle 2 Jahre den HbA1c, bleibt der so ist alles Prima, steigt er wird sich alles weitere finden.
Viele Grüße
TypEinser
PS.: Erstaunlicherweise sind unsere Foren-"Prä-Diabetiker" wahre Sportskanonen und wissen in Sachen Ernährung besser Bescheid als meine Fachberaterinnen....2 Benutzer dankten für diesen Nützlichen Beitrag. -
ferrato
Rang: Gastam 11.03.2015 12:44:58
Dem kann ich mich vollumfänglich anschließen.
Viele Grüße
-
am 11.03.2015 12:46:48
TypEinser schrieb:
Bedeutet im Klartext: Ab zum Hausarzt, auf den oGTT bestehen (weil der Doc nach der Anamese sich was tolles für den Kostenträger einfallen lassen muss) und dann hier die Werte posten.
Dann folgt der Tipp auf Wiederholung des oGTT, weil der manchmal auch falsch ist...
Nein, eine falsche Implikation, ich sprach von Vor- und Nachteilen, letztere hattest Du beispielhaft erwähnt. Der BA wird, unter der Prämisse, daß er er fit ist, sicherlich je nach Patient, die richtigen Schlüsse daraus ziehen. -
am 11.03.2015 12:51:27
Karl-Friedrich schrieb:
Es gibt einige Vorteile gegenüber der Messung des Nüchternblutzuckers, letzterer schwankt natürlich. Da kann ein Stress, Erkältung den Wert schon einmal erhöhen und eine eingeworfene Aspirin diesen erniedrigen, während der HbA1c das "egalisiert".
Man muß allerdings klar betonen, daß bei diesem Wert kurzfristige, auch sehr hohe und potentiell schädigende Blutzuckerspitzen nicht "erfasst" werden, bei mir sind sie bereits krankhaft hoch, obwohl mein HbA1c gut ist.
Ich will Dich damit nicht verunsichern, wollte nur klarstellen, daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Eben, der Hb1Ac egalisiert, und ist somit im Grunde genommen der Durchschnittswert der letzten 8 - 12 (?)Wochen...Punkt...Aus...Basta!
Alles andere Geschwafel von 'potentiell schädigenden Blutzuckerspitzen' ist kontraproduktiv gegenüber Menschen (Usern), die sich mit einer kurzen Frage zu Ihrem (superguten!) Hb1Ac-Wert anmelden.
Somit hat jeder Gesunde(!) der sich, warum auch immer, 2 Riesenpackungen Eis reinpfeifft, mit denen seine Bauchspeicheldrüse kurzfristig(!) nicht klarkommt 'potentiell schädigende Blutzuckerspitzen', trotz eines Hb1Ac von unter 5,3 ./. x und sollte sich regelmäßig testen lassen?
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass einige hier die Kirche im Dorf lassen und sich selbst nicht so wichtig nehmen sollten, oder kann es sein, dass man sich besser fühlt, wenn der Gegenüber sich schlechter fühlt?
[Ironiemodus]
Ich hab übrigens in der linken Armbeuge einen Leberfleck. Seit Jahren gleichgroß. Unter der Lupe betrachtet wirkt es riesig und im Dunklen fast schwarz. Könnte ein Melanom sein. Ich geh mal zum Arzt...
[/Ironiemodus]
Bearbeitet von User am 11.03.2015 12:53:56. Grund: falsch zitiert1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2015 12:52:21
]Karl-Friedrich schrieb:
.... daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Wenn Du sowas schreibst, ist die logische Schlußfolgerung was?
Was soll Maren denn damit anfangen? Weitere sinnbefreite Diskussionen um ärztliche Kunst? -
am 11.03.2015 13:01:01
Hi Typ1, Ferrato, Jürgen etc................. Ich habe hier ja schonmal gelesen und gesehen dass es 2 bis 3 Personen gibt dir sich zum hba1c negativ äusseren, daher habe ich nachgefragt. Ich habe mir weil mich die mail von Karl Fiedrich irritiert hat, beim DDZ in Düsseldorf angerufen und hatte dort einen sehr netten Arzt am Telefon der sich Zeit genommen hat. Der hat mir die Vorteile des hba1c gegenüber dem ogtt und Nüchternzucker geschildert und ausdrücklich zum hba1c geraten. Daher danke ich Euch für Eure gute Beratung hier. Ich hoffe jetzt nur daß sich nicht purea hier meldet wie ich in einigen Unterhaltungen gelesen habe und Ärger macht. Übrigends habe ich auch noch in einem Labor angerufen (ladr) die mir dass gleiche sagten!! Der Dr. von der DDG sagt daß man bei einem hba1c von 5,2 nicht von Spitzen über 140 ausgeht und der Nüchternblutzucker um 80 liegen müsste. Es gäbe natürlich immer mal AUßnahmen aber die wären bei Glukosebestimmungen häufiger.
Gruß Maren1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2015 13:03:07
DungeonKeeper schrieb:
Karl-Friedrich schrieb:
Es gibt einige Vorteile gegenüber der Messung des Nüchternblutzuckers, letzterer schwankt natürlich. Da kann ein Stress, Erkältung den Wert schon einmal erhöhen und eine eingeworfene Aspirin diesen erniedrigen, während der HbA1c das "egalisiert".
Man muß allerdings klar betonen, daß bei diesem Wert kurzfristige, auch sehr hohe und potentiell schädigende Blutzuckerspitzen nicht "erfasst" werden, bei mir sind sie bereits krankhaft hoch, obwohl mein HbA1c gut ist.
Ich will Dich damit nicht verunsichern, wollte nur klarstellen, daß Meßwerte grundsätzlich hinterfragt werden sollte, jeder Mensch anders ist und wie in meinem Fall (ohne jegliche, erkennbare Risikofaktoren) ein isoliert betrachteter HbA1c, wie oben, eine falsche, trügerische Sicherheit vortäuschen könnte.
Eben, der Hb1Ac egalisiert, und ist somit im Grunde genommen der Durchschnittswert der letzten 8 - 12 (?)Wochen...Punkt...Aus...Basta!
Alles andere Geschwafel von 'potentiell schädigenden Blutzuckerspitzen' ist kontraproduktiv gegenüber Menschen (Usern), die sich mit einer kurzen Frage zu Ihrem (superguten!) Hb1Ac-Wert anmelden.
Somit hat jeder Gesunde(!) der sich, warum auch immer, 2 Riesenpackungen Eis reinpfeifft, mit denen seine Bauchspeicheldrüse kurzfristig(!) nicht klarkommt 'potentiell schädigende Blutzuckerspitzen', trotz eines Hb1Ac von unter 5,3 ./. x und sollte sich regelmäßig testen lassen?
Irgendwie beschleicht mich das Gefühl, dass einige hier die Kirche im Dorf lassen und sich selbst nicht so wichtig nehmen sollten, oder kann es sein, dass man sich besser fühlt, wenn der Gegenüber sich schlechter fühlt?
[Ironiemodus]
Ich hab übrigens in der linken Armbeuge einen Leberfleck. Seit Jahren gleichgroß. Unter der Lupe betrachtet wirkt es riesig und im Dunklen fast schwarz. Könnte ein Melanom sein. Ich geh mal zum Arzt...
[/Ironiemodus]
Übrigends dß Gefühl mit dem besser fühlen wenn andere daß dann auch haben, sehe ich hier bei Karl Friedrich und Purea auch, wenn ich die letzten Tage sehe. ALle anderen müßen das gleiche wie ich haben auch wenn ich eine AUßnahme bin!! Schon traurig! -
am 11.03.2015 13:10:52
Maren74 schrieb:
... beim DDZ in Düsseldorf angerufen und hatte dort einen sehr netten Arzt am Telefon der sich Zeit genommen hat. Der hat mir die Vorteile des hba1c gegenüber dem ogtt und Nüchternzucker geschildert und ausdrücklich zum hba1c geraten.
....
Übrigends habe ich auch noch in einem Labor angerufen (ladr) die mir dass gleiche sagten!! Der Dr. von der DDG sagt daß man bei einem hba1c von 5,2 nicht von Spitzen über 140 ausgeht und der Nüchternblutzucker um 80 liegen müsste. Es gäbe natürlich immer mal AUßnahmen aber die wären bei Glukosebestimmungen häufiger.
Das finde ich mal richtig gut!1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag. -
am 11.03.2015 13:22:05
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Karl-Friedrich,
auch wenn sie teilweise über dem Blutzucker-Rahmen einer völlig gesunden Blutzucker-Automatik liegen, passen alle Deine Werte bislang in eine sehr gute und gesunde ärztliche Blutzucker-Einstellung. Ohne Medis, wenn ich's richtig auf dem Schirm habe.
Hallo Jürgen,
ich weiß es leider nicht genau, deshalb frage ich hier nach und meine Anmeldung. Ich weiß nicht wirklich, wie sonst so ein gesunder BZ-Verlauf aussieht, bis auf das eine Bild aus der wikipedia, welches Du hier schon verlinkt hattest. Ich weiß immer noch nicht genau, wie lange (zeitlich) ein Peak über z.B. 140 (oder darüber) sein darf, bis es zu Schäden kommt, bzw. man damit leider rechnen muß. Das ganze auch in langjähriger Hinsicht, was ich viel interessanter finde. D.h. muß ich mit Schäden in meinem Fall rechnen, z.B. kardiovaskulär, auch wenn der Langzeitwert unauffällig war, der NBZ aber schon viele Jahre größer 100 war und ein Belastungstest eine 1h-Wert größer 170 hervorbrachte.
hjt_Jürgen schrieb:
Und was an Deiner Situation wäre nun anders, wenn Du nicht wüsstest, dass Dein BZ ab und zu ein Stück weit über gesund ausfliegt?
Nun, ich hatte irgendwann hier schon erwähnt, daß ich ein Problem mit dem Gewicht habe und daß ich es offenbar nur mit reichlich Kohlenhydrate halten kann. Ich nahm deshalb schon immer viele Süßigkeiten zu mir, auch täglich viele Fruchtsäfte (auch Cola), Gebäck, "süße Teile" vom Bäcker, Bretzeln mit Trinkschokolade, Prinzenrolle (immer eine große Packung an einem Tag) , etc. Also die gesammelte Palette aus den riesigen Regalen aus dem Supermarkt. Also all das, welches offenbar zu einem sehr hohen peak führt/führen kann.
Das ganze geht schon viele, viele Jahre so und offenbar mein Sport und Gewicht verhinderte offenbar einen T2. Der Diabetologe sagt ja klar und deutlich, bei Gewichtszunahme würde ich einen Diabetes bekommen und der Hinweis auf die Nährung.
D.h. ohne die genauere Untersuchung und der Kenntnis der jetzigen Diagnose/Zustand bei mir hätte ich so ungehindert weitergemacht. Da ich nur alle paar Jahr zum HA gehe/ging, befürchte ich jetzt, daß sich ein Diabetes entwickelt hätte, mit Folgeschäden und ihn erst dann gemerkt hätte, bei alarmierenden Wanrzeichen. Ich will mir nicht hinterher vorwerfen, "hättste doch...."
Zusätzlich hatte ich schon zahlreich NBZ-Werte von über 100, zuletzt gehäuft wie zufällig festgestellt. Auch hatte ich schon einmal Werte größer 110, der HA hatte dazu nichts gesagt. Das frustiert mich alles.
hjt_Jürgen schrieb:
So viel anders, dass Du anderen dringend empfiehlst, möglichst alle Tests zu machen?
Nein bitte nicht so zu verstehen. Ich habe hier nie geschrieben, "mach alle Tests". Ich wollte nur zu Ausdruck bringen, exemplarisch an meinem Fall, daß eine kritische und differenzierte Betrachtung nie verkehrt ist. Was jeder mit einer erweitertem Kenntnis daraus macht, bleiben jedem selbst überlassen.
Bearbeitet von User am 11.03.2015 13:24:54. Grund: Quote -
am 11.03.2015 13:27:43
Maren74 schrieb:
Übrigends dß Gefühl mit dem besser fühlen wenn andere daß dann auch haben, sehe ich hier bei Karl Friedrich und Purea auch, wenn ich die letzten Tage sehe. ALle anderen müßen das gleiche wie ich haben auch wenn ich eine AUßnahme bin!! Schon traurig!
Jetzt artest es hier aber aus, so eine dumme Unterstellung!
Als ob ich mich besser fühlen würde! -
am 11.03.2015 13:30:20
Karl-Friedrich schrieb:
hjt_Jürgen schrieb:
Moin Karl-Friedrich,
auch wenn sie teilweise über dem Blutzucker-Rahmen einer völlig gesunden Blutzucker-Automatik liegen, passen alle Deine Werte bislang in eine sehr gute und gesunde ärztliche Blutzucker-Einstellung. Ohne Medis, wenn ich's richtig auf dem Schirm habe.
Hallo Jürgen,
ich weiß es leider nicht genau, deshalb frage ich hier nach und meine Anmeldung. Ich weiß nicht wirklich, wie sonst so ein gesunder BZ-Verlauf aussieht, bis auf das eine Bild aus der wikipedia, welches Du hier schon verlinkt hattest. Ich weiß immer noch nicht genau, wie lange (zeitlich) ein Peak über z.B. 140 (oder darüber) sein darf, bis es zu Schäden kommt, bzw. man damit leider rechnen muß. Das ganze auch in langjähriger Hinsicht, was ich viel interessanter finde. D.h. muß ich mit Schäden in meinem Fall rechnen, z.B. kardiovaskulär, auch wenn der Langzeitwert unauffällig war, der NBZ aber schon viele Jahre größer 100 war und ein Belastungstest eine 1h-Wert größer 170 hervorbrachte.
hjt_Jürgen schrieb:
Und was an Deiner Situation wäre nun anders, wenn Du nicht wüsstest, dass Dein BZ ab und zu ein Stück weit über gesund ausfliegt?
Nun, ich hatte irgendwann hier schon erwähnt, daß ich ein Problem mit dem Gewicht habe und daß ich es offenbar nur mit reichlich Kohlenhydrate halten kann. Ich nahm deshalb schon immer viele Süßigkeiten zu mir, auch täglich viele Fruchtsäfte (auch Cola), Gebäck, "süße Teile" vom Bäcker, Bretzeln mit Trinkschokolade, Prinzenrolle (immer eine große Packung an einem Tag) , etc. Also die gesammelte Palette aus den riesigen Regalen aus dem Supermarkt. Also all das, welches offenbar zu einem sehr hohen peak führt/führen kann.
Das ganze geht schon viele, viele Jahre so und offenbar mein Sport und Gewicht verhinderte offenbar einen T2. Der Diabetologe sagt ja klar und deutlich, bei Gewichtszunahme würde ich einen Diabetes bekommen und der Hinweis auf die Nährung.
D.h. ohne die genauere Untersuchung und der Kenntnis der jetzigen Diagnose/Zustand bei mir hätte ich so ungehindert weitergemacht. Da ich nur alle paar Jahr zum HA gehe/ging, befürchte ich jetzt, daß sich ein Diabetes entwickelt hätte, mit Folgeschäden und ihn erst dann gemerkt hätte, bei alarmierenden Wanrzeichen. Ich will mir nicht hinterher vorwerfen, "hättste doch...."
Zusätzlich hatte ich schon zahlreich NBZ-Werte von über 100, zuletzt gehäuft wie zufällig festgestellt. Auch hatte ich schon einmal Werte größer 110, der HA hatte dazu nichts gesagt. Das frustiert mich alles.
hjt_Jürgen schrieb:
So viel anders, dass Du anderen dringend empfiehlst, möglichst alle Tests zu machen?
Nein bitte nicht so zu verstehen. Ich habe hier nie geschrieben, "mach alle Tests". Ich wollte nur zu Ausdruck bringen, exemplarisch an meinem Fall, daß eine kritische und differenzierte Betrachtung nie verkehrt ist. Was jeder mit einer erweitertem Kenntnis daraus macht, bleiben jedem selbst überlassen.
Und was bitte hat diese ganze Litanei jetzt mit Marens Frage zu tun? -
am 11.03.2015 13:33:04
TypEinser schrieb:
PS.: Erstaunlicherweise sind unsere Foren-"Prä-Diabetiker" wahre Sportskanonen
Hast Du ein Problem damit?
Ist es Neid?
TypEinser schrieb:
und wissen in Sachen Ernährung besser Bescheid als meine Fachberaterinnen....
Habe ich hier jeweils behauptet, daß ich besser Bescheid weiß, als Fachberaterinnen?
Habe ich jemals eine Erährungsberatung gegeben?
Nein, das Gegenteil ist richtig - ich fragte hier nach Tips! -
am 11.03.2015 13:36:55
Zuckerle schrieb:
Und was bitte hat diese ganze Litanei jetzt mit Marens Frage zu tun?
So so, Jürgen hatte gefragt und ich habe darauf ehrlich geantwortet. Hätte ich das nicht tun dürfen?
Es ist unverschämt hier medizinische Probleme von hier Rat suchenden Menschen als Litanei zu bezeichnen, ganz unterste Schublade! -
am 11.03.2015 13:44:19
Karl-Friedrich schrieb:
Ich weiß nicht wirklich, wie sonst so ein gesunder BZ-Verlauf aussieht, bis auf das eine Bild aus der wikipedia, welches Du hier schon verlinkt hattest. Ich weiß immer noch nicht genau, wie lange (zeitlich) ein Peak über z.B. 140 (oder darüber) sein darf, bis es zu Schäden kommt, bzw. man damit leider rechnen muß. Das ganze auch in langjähriger Hinsicht, was ich viel interessanter finde. D.h. muß ich mit Schäden in meinem Fall rechnen, z.B. kardiovaskulär, auch wenn der Langzeitwert unauffällig war, der NBZ aber schon viele Jahre größer 100 war und ein Belastungstest eine 1h-Wert größer 170 hervorbrachte.
.....
Das ganze geht schon viele, viele Jahre so und offenbar mein Sport und Gewicht verhinderte offenbar einen T2. Der Diabetologe sagt ja klar und deutlich, bei Gewichtszunahme würde ich einen Diabetes bekommen und der Hinweis auf die Nährung.
....
mit Folgeschäden und ihn erst dann gemerkt hätte, bei alarmierenden Wanrzeichen. Ich will mir nicht hinterher vorwerfen, "hättste doch...."
.....
Zusätzlich hatte ich schon zahlreich NBZ-Werte von über 100, zuletzt gehäuft wie zufällig festgestellt. Auch hatte ich schon einmal Werte größer 110, der HA hatte dazu nichts gesagt. Das frustiert mich alles.
Gewichtsprobleme nach oben hast Du nicht. Sportlich bist Du und Du achtest auf Deine Ernährung.
Mit dem Hausarzt bist Du nicht zufrieden und Du geht nicht gerne zur Vorsorge...
Hier in Pureas Kerben zu hauen ist da nicht der richtige Weg.
Da wirst Du über kurz oder lang mit CGMS und Glyx-Tabelle rumlaufen und jeden Schluck Wasser auf dem Ergometer abtrainieren, um keine "BZ-Spitze" zu haben.
Hier mal was zum weiter verrücktmachen (und bitte auch den Hinweis für ZU NIEDRIGE BZ-Werte beachten)
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" Im Laufe der Jahre kommt es bei den meisten Diabetikern zu Folgeschäden durch den immer wieder zu hohen Blutzuckerspiegel aber auch durch den erniedrigten Blutzuckerspiegel, der immer wieder vorkommen kann.
Nur wenn man seinen Blutzuckerspiegel sehr gut im Griff hat und sich sehr genau an die Behandlungsregeln seines Diabetes hält, kann man die Folgeschäden weitgehend vermeiden.
Folgende Schäden sind typisch:
Durchblutungsstörungen der grossen Blutgefässe (Makroangiopathie)
Angina Pectoris
Herzinfarkt
Schlaganfall
Schaufensterkrankheit
Durchblutungsstörungen der kleinen Blutgefässe (Mikroangiopathie)
Nervenstörungen (Neuropathie)
Diabetischer Fuss
Netzhautschädigungen (Retinopathie)
Nierenschädigungen (Nephropathie)
Fettleber
Ausserdem verstärken sich die längerfristigen Symptome, die auch schon zu Beginn der Diabetes-Erkrankung auftreten, wie schlecht heilende Wunden, Furunkel-Neigung, usw. "
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Liest sich gut, oder?
Ich habe mit 37 Jahren den Typ 1 abbekommen. Die Verkündung im Krankenhaus mit anschließender Schulung brachte dann auch den Punkt "Folgeschäden".
Völlige Panik – und auf nachfragen hat der Stationsarzt dann den Vorschlag gemacht, die Station mit den "Folgeschäden" zu besuchen. Und nachzufragen, wie denn die Werte so waren.
Was soll ich sagen, hat geholfen. Die Gefahr, Folgeschäden zu entwickeln steigt ab HbA1c 7,5 deutlich an. Und auch da redet man von Jahren. Wie alt bist Du? Wieviel Ausflüge über 300 mg/dl sind dabei? 3 x täglich? Permanent? -
am 11.03.2015 13:48:36
Karl-Friedrich schrieb:
TypEinser schrieb:
PS.: Erstaunlicherweise sind unsere Foren-"Prä-Diabetiker" wahre Sportskanonen
Hast Du ein Problem damit?
Ist es Neid?
TypEinser schrieb:
und wissen in Sachen Ernährung besser Bescheid als meine Fachberaterinnen....
Habe ich hier jeweils behauptet, daß ich besser Bescheid weiß, als Fachberaterinnen?
Habe ich jemals eine Erährungsberatung gegeben?
Nein, das Gegenteil ist richtig - ich fragte hier nach Tips!
Warum Neid?
Und auch Du postest Dinge, über die sich die Fachgremien Gedanken machen.
Das Zucker-Forum sollte den Usern nicht Verunsicherung bringen – es geht um's helfen.