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Low Carb Ernährung und glücklich

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    am 21.03.2015 20:20:24

    Hallo in die Runde

    Ich mache jetzt seid fast drei Wochen Low Carb und bin echt super zufrieden. Seit ich mich so ernähre, habe ich Top Werte. Mein Gewicht ist auch gesunken um drei Kilo. Ich nehme jetzt eine Tablettensorte weniger und fühl mich echt gut. Vielleicht wäre für manchen einen hier, diese Form der Ernährung auch was?

    Lg Andrea
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    Der Mensch kann nicht tausend Tage
    ununterbrochen gute Zeit haben,
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    Tseng-Kuang
  • ferrato

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    am 21.03.2015 20:45:18
    Hallo Andrea,

    darf ich fragen, wieviele KH Du jetzt noch nimmst und mit was (Fett oder Eiweiß) Du diese ersetzt hast?

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    am 21.03.2015 21:10:28
    Also ganz ehrlich. Ich esse alles was unter 10 Kohlenhydrate auf 100 g ist. Fett und Eiweiß. Natürlich nehme ich jetzt nicht das fetteste Fett sondern achte schon ein wenig drauf, wo auch Light oder Balance drauf steht. Heute zum Beispiel habe ich eine leckere Low Carb Torte gemacht, die total Super war. Man kann eigentlich alles ersetzen. Man muss sich damit befassen und auseinandersetzen. Finde es total Easy :)

    Lg Andrea

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    Tseng-Kuang
    Bearbeitet von User am 22.03.2015 09:02:17. Grund: Falscher Link
  • ferrato

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    am 21.03.2015 22:43:48
    Hallo Andrea,

    wenn die diese Ernährungsform schmeckt und Du gut damit zurechtkommst, freut mich das für Dich und das meine ich ernst. Denn Du wirst beim Queerlesen in den diversen Threats wohl schon bemerkt haben, dass ich dieset Kostform eher kritisch gegenüberstehe. Aber das ist meine persönliche Meinung.
    Wenn Du gut damit zurechtkommst, ist das natürlich in Ordnung und ich will Dich auch in keiner Weise davon abbringen. Also bitte nicht falsch verstehen. Ich hatte nachgefragt, weil man ja nach der allgemeinen Ernährungsempfehlung seinen Energiebedarf zu 50% mit KH, zu 30% mit Fett und mit 20% aus Protein decken soll. Wenn Du die KH sagen wir mal auf 30% reduzierst, dann müssen die fehlenden 20% ja enweder aus Fett oder Protein ersetzt werden.
    Und Eiweis ist für Diabetiker nicht unbedingt das geeignetste, da es die Nieren belastet und Fett ist wegen seiner mehr als doppelt so hohen Energiedichte ebenfalls nicht besonders günstig, insbesondere, wenn man abnehmen muss.
    Aber ich denke, so wie Du schreibst, wirst Du schon die richtige Auswahl treffen. :-) Nur wenn es Dir auch schmeckt, wirst Du das durchhalten können.

    Viel Glück dabei.
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    am 21.03.2015 23:48:07
    ferrato schrieb:
    Ich hatte nachgefragt, weil man ja nach der allgemeinen Ernährungsempfehlung seinen Energiebedarf zu 50% mit KH, zu 30% mit Fett und mit 20% aus Protein decken soll. Wenn Du die KH sagen wir mal auf 30% reduzierst, dann müssen die fehlenden 20% ja enweder aus Fett oder Protein ersetzt werden.
    Und Eiweis ist für Diabetiker nicht unbedingt das geeignetste, da es die Nieren belastet und Fett ist wegen seiner mehr als doppelt so hohen Energiedichte ebenfalls nicht besonders günstig, insbesondere, wenn man abnehmen muss.


    Wenn ich sachliche Argumente für die McGovern-Diät suchen würde, wäre ich von der Wiki zu LowCarb mächtig schockiert :(

    @Andrea
    Gratuliere zum Entschluß und Erfolg :)

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
  • ferrato

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    am 22.03.2015 05:15:24
    hjt_Jürgen schrieb:

    Wenn ich sachliche Argumente für die McGovern-Diät suchen würde, wäre ich von der Wiki zu LowCarb mächtig schockiert :(



    Hallo Andrea,

    es tut mit leid, dass Dein Thread von Jürgen schon wieder missbraucht wird, um wider besseren Wissens einen Grundsatzstreit vom Zaun zu brechen, wie er es in jedem Thread tut, in dem ich mich kritisch zu der auch von ihm vertretenen Kostform äußere. Naja, das nennt man wohl Altersstarrsinn.

    Deshalb hier nochmal zur Richtigstellung:

    Die von der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung) erstellte und von der DDG (Deutsche Diabetes Gesellschaft) übernommene Empfehlung zur gesunden vollwertigen Ernährung ist nun mal die Kostform, die von Ernährungsfachleuten auch zur Behandlung von TYP II Diabetes empfohlen wird. Selbst die Stiftung Warentest hat der LOGI Diät nur ein "Ausreichend" gegeben. Jürgen nennt diese empfohlene Kostform herabwürdigend McGovern-Diät.
    Und ich schreibe es hier nochmal: Wenn sich jemand in Kenntnis der Alternativen für LowCarb entscheidet, ist das völlig in Ordnung. Für mich ist wichtig, Er oder Sie kennt die Alternativen. Dann ist das eine persönliche Entscheidung, die ich und auch Jürgen zu akzeptieren haben.

    @Jürgen
    Deine persönlichen Anfeindungen mir gegenüber beruhen also lediglich darauf, dass ich den Hinweis auf die von Ernährungsfachleuten gegebene Empfehlungen hier schreibe und die Zufällig nicht Deiner Vorstellung entspricht. Du machst also genau das, von dem schon der Lateiner sagt:
    "Ne nuntium nuntiorum malorum necate" (Tötet nicht den Boten einer schlechten Botschaft)
    Denn nicht ich habe diese Empfehlungen aufgestellt, ich gebe sie nur weiter.



    Bearbeitet von User am 22.03.2015 05:19:16. Grund: Schreibfehler
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    am 22.03.2015 09:07:15

    Alles in Ordnung. Jeder hat nun mal seine Meinung. Ich fahre sehr gut damit. Sonst hatte ich immer einen Morgen BZ von ca. 220-280 und jetzt z.b. heute morgen von 116 und über den Tag hinaus, bleiben die Werte auch so. Ich achte nicht nur auf die Kohlenhydrate sondern schaue auch nebenbei, dass ich nicht zu Fettlastig esse und auf viele Fettarme Sachen zurück greife. Und ich denke mal, das dass so in Ordnung ist.

    Schönen Sonntag wünsche ich Euch :) Lg Andrea
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    Tseng-Kuang
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    am 22.03.2015 09:25:08
    Glückwunsch und viel Erfolg auf deinem Weg. :=)

    LG Rainer
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    am 22.03.2015 20:05:17
    ferrato schrieb:
    @Jürgen
    Deine persönlichen Anfeindungen mir gegenüber beruhen also lediglich darauf, dass ich den Hinweis auf die von Ernährungsfachleuten gegebene Empfehlungen hier schreibe und die Zufällig nicht Deiner Vorstellung entspricht. Du machst also genau das, von dem schon der Lateiner sagt:
    "Ne nuntium nuntiorum malorum necate" (Tötet nicht den Boten einer schlechten Botschaft)
    Denn nicht ich habe diese Empfehlungen aufgestellt, ich gebe sie nur weiter.


    @ferrato
    "Dr. Riedl sprach davon, bei jeder Mahlzeit darauf zu achten, viel Eiweiß mitzubekommen, weil Eiweiße satt machen. Bei den Kohlenhydraten sollte man die Nahrungsmittel bevorzugen, deren Kohlenhydrate keinen schnellen Glukoseanstieg im Blut bewirken, was den Insulinspiegel rauf und runter jagt (Glyx-Index/Low Carb)."

    Der Fachmann, den Du mir im anderen Fred so freundlich um die Ohren gehauen hast ;)
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    am 29.03.2015 21:26:36
    Hallo Andrea,

    ich habe schon 2011 auf LOGI umgestellt und bin damit richtig gut gefahren. Gut - schwache Momente gibt es, das Verlangen nach bestimmten Lebensmitteln bleibt natürlich und macht das Ganze nicht immer leicht.

    Richtig ist aber eben auch, dass man Nieren- und Leberfunktion unter ärztlicher Beobachtung stellen sollte - die Ernährungsform ist nicht für jeden geeignet. Wenn damit keine Beeinträchtigungen feststellbar sind, ist es aber wohl eine ganz gute Methode auch eben der Diabetes die Schranken zu weisen. ... bei mir gehts aktuell sogar ohne AntiDiabetika ganz gut.

    Beste Grüße,
    Ulf
    Bearbeitet von User am 30.03.2015 10:25:12. Grund: Schreibfehler
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    am 30.03.2015 02:50:37
    Ich mache seit 7 Monaten LowCarb und habe bis jetzt 28 Kilo abgenommen.

    Ich ernähre mich nicht "streng" LowCarb, ich esse morgens trotzdem meine Scheibe Dinkelvollkornbrot und versuche einfach wo es geht, die KH in Form von Nudeln, Reis, Kartoffeln und Brot wegzulassen oder eben zu reduzieren.

    Dazu mache ich 4 x die Woche Sport und ich finde es bis jetzt ganz ok und nicht allzu schwierig.
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    am 30.03.2015 10:41:55
    Die positive "Nebenwirkung" mit der Gewichtsabnahme kann ich ziemlich in identischem Ausmaß bestätigen - das ging gleich am Anfang sogar sehr rasant. Besonderen Sport betreibe ich dabei nicht - allerdings versuche ich zusätzlich täglich ca. 1 Stunde zu laufen (Spaziergang ...).

    Was (für mich) gar nicht funktioniert, ist tatsächlich fast jede Form von Brot - das zündet eigentlich immer sofort negativ durch, ebenso Nudeln, dafür weniger dramatisch aber (wenig) Kartoffeln.

    Schwierig - naja, witzigerweise ist das in der Rückschau bei mir so gewesen, dass das erste Jahr eigentlich eher leicht zu bewältigen war - danach gab es schon gewisse Verlangensphasen nach dem "Verbotenen", die man natürlich im Griff haben kann, aber viele Leute scheitern daran dann halt doch. Mir hat auch mein Arzt gesagt, dass er schon Leute kennt, die in etwa so ihre Ernährung umstellen wollten, es dann aber nicht durchgehalten haben.
    Problem ist halt schon, das wir a) tagtäglich mit ganz andere Dinge suggerierender Lebensmittelwerbung zugeballert werden, b) die Lebensmittelindustrie es einem so agierenden Diabetiker alles andere als leicht macht - schaut man mal, wo überall Zucker reingewurschtelt wird, wo man das eigentlich nicht brauchen würde und natürlich c) das persönliche Umfeld auch teilweise ungut reagiert und neben Unverständnis eben auch mal provozierende Maßnahmen ergreift wie "... schau mal was ich jetzt esse ..." oder "... komm jetzt, das eine Mal wird doch jetzt nicht so dramatisch sein ...".

    Diabetiker, mit denen ich gesprochen hatte, hatten dann schon meist mit dem Argument gekontert: "nee - ich möchte alles essen können, da spritze ich mir das lieber weg ..." oder "... auf meine Nudeln möchte ich keinesfalls verzichten und Frühstück ohne Brötchen geht nicht ...".

    Insofern:

    Einen starken Willen (plus z.B. einen Partner der da mitspielt und einen unterstützt) braucht man da schon und es ist trotzdem nicht immer leicht (und klappt auch medizinisch begründbar nicht bei Jedem - z.B. mit Nierenschwäche oder bestimmten Leberproblemen sollte man da vorsichtig sein und mind. unter genauer Beobachtung agieren).

    Beste Grüße,
    Ulf
    Bearbeitet von User am 30.03.2015 10:44:29. Grund: Ergänzung
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    am 30.03.2015 11:06:38
    Ulf schrieb:

    Diabetiker, mit denen ich gesprochen hatte, hatten dann schon meist mit dem Argument gekontert: "nee - ich möchte alles essen können, da spritze ich mir das lieber weg ..." oder "... auf meine Nudeln möchte ich keinesfalls verzichten und Frühstück ohne Brötchen geht nicht ...".




    Hallo!

    Hier muss Du aber ein bisschen was auseinanderhalten...

    "Wegspritzen" ist nicht das richtige Wort.

    Typ 1er haben gar keine andere Chance, und das gespritze Insulin bewirkt nichts anderes als das von Menschen ohne Diabetes.

    Typ 2er sollten allerdings auf die Dosis achten. Tagesdosen um 300 Einheiten sind auch nicht gesund...
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    am 30.03.2015 11:56:07
    TypEinser schrieb:
    Hallo!

    Hier muss Du aber ein bisschen was auseinanderhalten...

    "Wegspritzen" ist nicht das richtige Wort.

    Typ 1er haben gar keine andere Chance, und das gespritze Insulin bewirkt nichts anderes als das von Menschen ohne Diabetes.

    Typ 2er sollten allerdings auf die Dosis achten. Tagesdosen um 300 Einheiten sind auch nicht gesund...



    Klar - völlig richtig - ich wollte auch gar keine "pauschal richtige" Aussage liefern, sondern ausführen, was man tatsächlich so platt und vereinfacht mit genau der Wortwahl von manchem Diabetiker zu diesem Thema (leider) gesagt bekommt (das kommt nicht von mir und ich würde das auch nicht so sagen wollen).

    Wichtig erscheint mir auch:

    Natürlich spielt immer auch die Befindlichkeiten des Einzelnen eine große Rolle - ich würde niemanden zwanghaft überreden wollen, so vorzugehen, wie ich das tue, wenn derjenige dann hinterher todunglücklich ist und "alles Schöne im Leben" schwinden sieht.
    Manche Leute können das und schaffen das - andere nicht ... Letzteres ist für den Einzelnen ja auch kein Weltuntergang und die Wahl auf verschiedene Optionen haben wir zum Glück ja allesamt.

    Beste Grüße,
    Ulf
     1 Benutzer dankte für diesen Nützlichen Beitrag.
  • ferrato

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    am 30.03.2015 12:39:41
    Ulf schrieb:

    Klar - völlig richtig - ich wollte auch gar keine "pauschal richtige" Aussage liefern, sondern ausführen, was man tatsächlich so platt und vereinfacht mit genau der Wortwahl von manchem Diabetiker zu diesem Thema (leider) gesagt bekommt (das kommt nicht von mir und ich würde das auch nicht so sagen wollen).
    Wichtig erscheint mir auch:
    Natürlich spielt immer auch die Befindlichkeiten des Einzelnen eine große Rolle - ich würde niemanden zwanghaft überreden wollen, so vorzugehen, wie ich das tue, wenn derjenige dann hinterher todunglücklich ist und "alles Schöne im Leben" schwinden sieht.
    Manche Leute können das und schaffen das - andere nicht ... Letzteres ist für den Einzelnen ja auch kein Weltuntergang und die Wahl auf verschiedene Optionen haben wir zum Glück ja allesamt.




    Hallo Ulf,

    ich würde das jetzt nicht allgemein als platte und vereinfachte Aussage abtun wollen, sondern ich denke mal, damit ist einfach gemeint, dass man aufgrund der heute möglichen Behandlungsformen (ICB/Pumpe) einfach wieder freier entscheiden kann, wann ich was esse. ganz im Gegensatz zu früheren Behandlungsformen mit festen Spritz- und Esszeiten. Ich glaube nicht, dass damit die Menge gemeint ist.
    Und ja, ich gebe es zu, ich würde genau so argumentieren :-)
    Warum sollte ich die Freiheit, die sich durch die heutigen Behandlungsmöglichkeiten ergeben, nicht auch nutzen? Solange die täglichen BZ Verläufe nicht komplett aus dem Ruder laufen und der HBA1C gut ist, hab ich, denke ich, alles richtig gemacht.

    Zugegebenermaßen ist das bei einer Behandlung mit Tabletten nicht ganz so einfach.
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    Mitglied seit: 29.03.2015
    am 30.03.2015 13:50:35
    ferrato schrieb:
    Hallo Ulf,

    ich würde das jetzt nicht allgemein als platte und vereinfachte Aussage abtun wollen, sondern ich denke mal, damit ist einfach gemeint, dass man aufgrund der heute möglichen Behandlungsformen (ICB/Pumpe) einfach wieder freier entscheiden kann, wann ich was esse. ganz im Gegensatz zu früheren Behandlungsformen mit festen Spritz- und Esszeiten. Ich glaube nicht, dass damit die Menge gemeint ist.
    Und ja, ich gebe es zu, ich würde genau so argumentieren :-)
    Warum sollte ich die Freiheit, die sich durch die heutigen Behandlungsmöglichkeiten ergeben, nicht auch nutzen? Solange die täglichen BZ Verläufe nicht komplett aus dem Ruder laufen und der HBA1C gut ist, hab ich, denke ich, alles richtig gemacht.

    Zugegebenermaßen ist das bei einer Behandlung mit Tabletten nicht ganz so einfach.



    Ich denke, diejenigen, die das seinerzeit so ausgeführt haben, hatten das tatsächlich "so platt" gemeint und es war wenig Überlegung dahinter. Es gab auch mal einen Arzt, der zu mir sagte - unter dem Motto: "kann man eh nicht durchalten" - warum ich mir denn erst diese Mühe machen wolle, schließlich (gleiches Argument ...) würde es heutzutage ja alle Möglichkeiten geben, unbeschwert und sehr frei mit Hilfe der Medizin zu leben.

    Klar - gar kein unbedingter Einspruch ...

    Für mich selbst habe ich eigentlich immer den Grundsatz, wo auch immer möglich und nicht nur durch extreme Verrenkungen und Einschränkungen möglich - zu versuchen, weitestgehend zunächst mal ohne Medikamente auszukommen - das Leben ist FÜR MICH damit unbeschwerter. Ob das in jedem Fall und immer so durchzuhalten ist, steht auch für mich nicht fest / ist nicht in Stein gemeiselt und es mag bestimmt Situationen geben oder Zeitpunkte kommen, wo es dann wirklich nicht mehr anders geht.

    Man muß dazu auch wirklich sagen, dass ich das Glück habe, dass diese Behandlungsform bei mir gut funktioniert und ich damit die Diabetes im Griff habe. Es gibt damit einfach keinen vernünftigen Grund (für mich), unnötigerweise auf Insulin oder eben orale AntiDiabetika zurückzugreifen. Letztere habe ich bis vor einiger Zeit ja auch gehabt, um dann festzustellen, dass es auch ohne bestens funktioniert - das FGM gibt mir dazu auch die nötige (Selbst-)Kontrolle und Sicherheit.
    Die erzielten Ergebnisse sprechen bei mir ja auch eine deutliche - außerordentlich gute Sprache - mich erinnern eigentlich wirklich nur Situationen, wo ich meine doch mal am Brot abzubeissen oder aus irgendeinem Grund etwas mit mehr KH zu essen (deutlich) daran, das ich eindeutig Diabetes habe und die auch nicht verschwunden ist.

    Und: ganz klar ... es ist gut, dass es alle Optionen gibt und ich bin gegebenenfalls auch froh, wenn man aus irgendeinem Grund nur noch auf diese Lösung zurückgreifen kann. Weder das Eine noch das Andere würde ich als DIE Lösung ansehen oder das jeweils Andere als falschen Weg darstellen wollen.

    Aber es ist sicher auch wichtig, dass man die verschiedenen Optionen kennt ... z.B. hatte mir die Erstberatung in Sachen Diabetes von LOGI gar nichts erzählt - die allgemeine (deutsche) Sprachregelung geht da ja den bekannten, gegensätzlichen Weg.

    Nach jetzt ein paar Jahren LOGI-Weg scheint sich das für meinen Fall sehr positiv zu bestätigen, von daher steht mir der Sinn aktuell nach nichts Anderem :) ... aber das auch andere Optionen offen bleiben, finde ich auch gut.

    Beste Grüße,
    Ulf
  • ferrato

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    am 30.03.2015 22:16:29
    Hallo Ulf,

    Bei Ernährungsberatungen in Sachen Diabetes wird auf die Ernährungsempfehlungen der DGE und der DDG zurückgegriffen, weil dies die Ernährungsform mit den geringsten Risiken ist. Du hast ja selbst korrekterweise auf die Risiken von LOGI hingewiesen, was Dich übrigens positiv von anderen hier im Forum unterscheidet, die zwar permanent für LOGI oder LCHF werben, ohne aber deren Risiken zu erwähnen und auf Richtigstellungen extrem gereizt reagieren.
    Danke dafür :-)
    Und wie Du richtig sagst, ist es letztlich eine Frage auch des Durchhaltewillens. Dieser ist umso größer, je näher diese Ernährungsform an den eigenen Gewohnheiten ist,
    Denn die Studien der DGE haben mit der höchsten Evidenzstufe "überzeugend" ergeben, dass der (Gesamt) Kohlenhydratanteil der Nahrung und dem Risiko Diabetes TYP 2 kein Zusammenhang besteht.
    Es spricht also rein pragmatisch aus Diabetischer Sicht nichts gegen diese Ernährungsform. Wenn man aber persönlich eine andere Kostform, eben z.B. LOGI bevorzugt und hat Erfolg damit, ist das natürlich auch in Ordnung.

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    Mitglied seit: 25.02.2011
    am 30.03.2015 22:39:55
    ferrato schrieb:
    Denn die Studien der DGE haben mit der höchsten Evidenzstufe "überzeugend" ergeben, dass der (Gesamt) Kohlenhydratanteil der Nahrung und dem Risiko Diabetes TYP 2 kein Zusammenhang besteht.

    Wie immer - Ferrato-mäßig äußerst krumm gedacht. :lol:

    Es geht weder bei Ulf noch bei den Diabetikern hier im Forum um das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Deshalb sind die Studien der DGE dazu für uns völlig ohne Bedeutung und müssen schon mit einem sehr krummen Gedankengang ind die Diskussion reingebracht werden. Den Diabetes haben wir und werden ihn auch nicht mehr los. Es geht darum eine geeignete Ernährung zu finden, mit der wir unseren Diabetes am besten im Griff behalten können.


    @Ulf,
    meinen herzliche Glückwunsch zu deinen Erfolgen. :=)
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    Mitglied seit: 29.03.2015
    am 30.03.2015 22:49:20
    Rainer schrieb:
    @Ulf,
    meinen herzliche Glückwunsch zu deinen Erfolgen. :=)



    Danke - allerdings muß man das sogar ein bisschen mehr an meine Frau weiterreichen, die da überhaupt erst darauf gekommen ist und das sehr hilfreich unterstützt.

    Ich denke im Übrigen in dem Zusammenhang, dass es gerade in einer Partnerschaft dann eben auch ganz wichtig ist, da jemand an der Seite zu haben, der mitzieht, sonst könnte das schon schwierig werden.
    Was manchen Nicht-Hobby-Koch dann gegebenenfalls ja nicht "glücklich" macht, ist die Tatsache, dass das Ganze ja durchaus mehr Arbeit macht, als das, was man sich sonst so aus dem Supermarktregal angeln würde ... das ist natürlich zugegebenermassen neben den sonstigen Verlockungen ein Punkt, der den Einen oder Anderen sicher schwanken lässt.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 30.03.2015 23:33:44
    Mit den heutigen medikamentösen und technischen Möglichkeiten ist für uns mit dem Diabetes ein gutes Stück mehr als noch vor 20 oder gar 30 Jahren möglich geworden, BEs und FPEs im persönlich gewählten BZ-Rahmen auszugleichen.
    Allerdings können alle noch so fortschrittlichen Möglichkeiten auch größere individuelle Verschiedenheiten heute noch immer nicht ausgleichen. So hatte ich mein letztes großes Stück Apfelkuchen zusammen mit Kurt, einem Typ1 mit einem gleichen Stück. Wie bei solchen Gelegenheiten zwischen uns üblich galt unser alter Wettstreit um den Wirkauslauf vom Bolus möglichst nahe am Ausgangs-BZ vor dem Spritzen und Essen.

    Erste Verschiedenheit:
    Kurt spritzte etwa ein Drittel von meinen Apidra-Einheiten.
    Zweite Verschiedenheit:
    Kurts Stundenwert (die angenommene Spitze) lag mit um 180 deutlich niedriger, als meiner mit an 250mg/dl. Wobei er mit 100 gestartet war und ich mit 80.
    Dritte Verschiedenheit:
    Kurts Wirkauslauf nach etwa 3 Stunden mit 110 und meiner nach etwa 5 Stunden mit um 70(bei mir noch voll der Wohlfühlbereich!).

    Verläufe wie bei Kurt finden sich häufiger(nicht immer!) bei Menschen mit dem Diabetes Typ1, und Verläufe wie bei mir finden sich häufiger(nicht immer!) bei Menschen mit dem Diabetes Typ2. Um mit Kurts Verlauf einigermaßen gleich zu ziehen, hätte ich mich mit etwa nem Drittel von dem Stück Apfelkuchen begnügen müssen.
    Ein einfaches Beispiel dafür, warum ich nur noch sehr selten größere Stücken Apfelkuchen esse und warum ich überhaupt nur noch wenigere und kleinere Portionen Stärke-KHs esse: Ich will kleinere BZ-Schwankungen mit möglichst kleinem Insulin-Bedarf. Und natürlich finde ich andere gut, die’s ähnlich machen. Und vor allem, wenn sie’s so frühzeitig in der Entwicklung ihrer Typ2-Defekte anfangen und durchhalten, dass sie womöglich über Jahre keine Medis dafür brauchen, dass ihr Blutzucker im gesunden Rahmen bleibt :)

    ------------------------------------------
    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
  • ferrato

    Rang: Gast
    am 31.03.2015 07:32:38
    Rainer schrieb:


    Es geht weder bei Ulf noch bei den Diabetikern hier im Forum um das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Deshalb sind die Studien der DGE dazu für uns völlig ohne Bedeutung und müssen schon mit einem sehr krummen Gedankengang ind die Diskussion reingebracht werden. Den Diabetes haben wir und werden ihn auch nicht mehr los. Es geht darum eine geeignete Ernährung zu finden, mit der wir unseren Diabetes am besten im Griff behalten können.



    Hallo Ulf,
    siehst Du, was ich meinte? :-)
    Rainer weiß genau, dass die Ernährungsempfehlungen für Diabetiker der DDG sich eben an die der DGE anlehnen. Weil es ihm nicht in den Kram passt, ignoriert er es einfach und versucht, mit Beleidigungen, wie ein getroffener Hund, um sich zu beißen.
    Aber wenn man sich in einem öffentlichen und noch dazu unmoderierten Forum bewegt, muss man halt auch mit solchen Typen rechnen.
    Ich schreibe es daher nochmal:
    Jeder kann sich mit der Kostform ernähren, mit der er will. Wenn jedoch jemand eine Kostform wählt, die von allen Ernährungsfachleuten als Kritisch für Diabetiker eingestuft wird, dann darf er nicht permanent für diese Kostform werben und die Risiken verschweigen. Dies hast Du vorbildlich gemacht, Reiner macht das nie!!!

    Bearbeitet von User am 31.03.2015 07:36:35. Grund: Korrektur
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    Mitglied seit: 29.03.2015
    am 31.03.2015 12:36:44
    ferrato schrieb:
    Hallo Ulf,
    siehst Du, was ich meinte? :-)
    Rainer weiß genau, dass die Ernährungsempfehlungen für Diabetiker der DDG sich eben an die der DGE anlehnen. Weil es ihm nicht in den Kram passt, ignoriert er es einfach und versucht, mit Beleidigungen, wie ein getroffener Hund, um sich zu beißen.
    Aber wenn man sich in einem öffentlichen und noch dazu unmoderierten Forum bewegt, muss man halt auch mit solchen Typen rechnen.
    Ich schreibe es daher nochmal:
    Jeder kann sich mit der Kostform ernähren, mit der er will. Wenn jedoch jemand eine Kostform wählt, die von allen Ernährungsfachleuten als Kritisch für Diabetiker eingestuft wird, dann darf er nicht permanent für diese Kostform werben und die Risiken verschweigen. Dies hast Du vorbildlich gemacht, Reiner macht das nie!!!



    Ich glaube aber, das gilt für alle Seiten. Weder die eine Herangehensweise ist im Zweifelsfall absolut ohne Risiken, noch die Andere. Im Grunde kommt es doch immer auf die richtige medizinische Begleitung und den Willen, sich auch selbst ein wenig fachlich mit dem Thema zu beschäftigen, an.

    Nimm mal das Beispiel Metformin, als sehr wirksames und schnell verschriebenes Medikament. Es hilft aber ist eben nicht nebenwirkungsfrei - kann in bestimmten Fällen sogar problematisch sein. Verschrieben wird es trotzdem manchmal sicher vorschnell. Kläre ich Umgebungsbedingungen wie zum Beispiel die Schilddrüsenfunktion oder auch die der Leber nicht ab und konzentrieren mich bei Diabetes nur starr auf die Bauchspeicheldrüse, kann der Schuss auch gewaltig nach hinten losgehen und mindest mal "komische" Behandlungs"erfolge" liefern.
    Exakt das Gleiche gilt richtigerweise auch für Ernährungsformen - hier halte ich den Begriff "Diät" bei LOGI im Übrigen auch eher für falsch - das ist nur eine andere / mögliche Ernährungsform (im Übrigen ja NICHT wie manchmal dargestellt mit dem totalen Verzicht auf KH). Wie ich schon sagte gilt doch immer: bei Kranken (womit auch immer), sollte eine fachliche Beratung (Arzt) an der Seite stehen und ganz sicher ist es keine gute Idee, ungeprüft einfach irgendwas zu starten (weder in die eine oder andere Richtung).

    Man sollte offen sein, für alle Wege - manchmal mag der Eine optimal sein, dann der Andere oder eben auch eine Kombination aus verschiedenen Ansätzen.

    Hier ärgert mich eigentlich das typisch deutsche Festlegen auf einen - meist bürokratisch festgelegten - Lösungsansatz. Auch hierzulande halten namhafte Institute wider (weltweit) längst anderen Ansätzen an überholtem Kram fest - der teilweise leicht zu widerlegen wäre.
    Sorry, dass ich das so sagen muß - aber so manches mal beschleicht mich schon der Verdacht, das so mancher Lobbyist aus der Pharma- oder Lebensmittelindustrie zumindest sehr deutlich unterstellbar kein Interesse an anderen Erkenntnissen platziert. Anders ist jedenfalls manches nicht zu erklären - und gerade Typ2-Diabetiker kann man nicht nur wegen ihres "Lebenswandels" anklagen - da sind dann schon auch noch die Blicke auf die Zutatenliste der "normalen" Lebensmittel erlaubt, die nur so von z.B. völlig unnötigen Zuckerbeigaben zur simplen "Geschmacksverbesserung" strotzen und Gesunde erst zu letztlich Kranken (und Diabetiken) macht.

    Das zusätzlich Überzeugungen auch bei "Fachleuten" auseinander gehen, kommt hinzu - für mich gilt dann immer: selbst Risiken abschätzen, sich kundig machen, nachfragen und gegebenenfalls fachlich betreut testen (zumindest bei Ernährungsformen kann dann auch weniger schief gehen).

    Ich verstehe schon aber auch, dass einige Leute sich schon ärgern, wie sehr in unserer Gesellschaft Alternativen weggedrückt werden und man lieber sehr starr an Bekanntem festhält - sorry (ich darfs sagen, bin selber Deutscher) ... aber da ist sie wieder, die sehr typisch deutsche Eigenschaft.
    Und ich muß manchem "fachlich versierten" Kritiker schon deutlich widersprechen, wenn teilweise überhöht Risiken herausgearbeitet werden, wo nicht ZWANGSLÄUFIG welche sind. Größer als beim falschen Einsatz der angepriesenen Medizin können die Probleme dann auch nicht ausfallen.

    Erfahrungsaustausch JA - bedingungslosen Kampf und Krampf eher nicht ... :)

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 31.03.2015 13:34:21
    Oha, "die Deutschen" und die böse Pharma hat Schuld. Woran bitte? Helfen Verschwörungstheorien wirklich weiter?
    Zufällig weiß ich, wie in den USA mit Diabetikern, die nicht Hunderte von Dollars ausgeben können, umgegangen wird. Ich kann nur sagen, daß ich glücklich bin in Deutschland zu leben.

    Wie du jahrzehntelang mit Diabetes leben konntest ohne es zu merken, hast du mir leider nicht beantwortet. Dabei würde es mich wirklich interessieren.
    Bearbeitet von User am 31.03.2015 13:41:59. Grund: Berichtigung
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    am 31.03.2015 14:32:13
    Ulf schrieb:
    Nimm mal das Beispiel Metformin, als sehr wirksames und schnell verschriebenes Medikament. Es hilft aber ist eben nicht nebenwirkungsfrei - kann in bestimmten Fällen sogar problematisch sein. Verschrieben wird es trotzdem manchmal sicher vorschnell. Kläre ich Umgebungsbedingungen wie zum Beispiel die Schilddrüsenfunktion oder auch die der Leber nicht ab und konzentrieren mich bei Diabetes nur starr auf die Bauchspeicheldrüse, kann der Schuss auch gewaltig nach hinten losgehen und mindest mal "komische" Behandlungs"erfolge" liefern.


    Und auch komische Theorien ;)

    Denn Metformin macht gar nix an der Bauchspeicheldrüse. Es bremst vielmehr die Glukose-Ausgabe der Leber. Die dient eigentlich dem Nachfüllen für Glukose, die das Blut auf seinem Umlauf ausgeliefert hat und hört bei Gesunden immer dann auf, wenn die persönliche gesunde Soll-Höhe erreicht ist. Bei uns mit Typ2 macht sie stattdessen eben diabetisch fehlgesteuert munter weiter. Übrigens häufig besonders viel gerade dann, wenn sie gesund praktisch stoppen würde, wenn nämlich neu gegessene Glukose aus dem Darm in den Blutkreislauf übergeben wird. Bei der Glukose-Ausgabe der Leber und nirgendwo anders setzt Metformin bremsend an.

    Natürlich hat das auch Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse. Denn für die wenigere Glukose aus der Leber kann die dann auch weniger Insulin ausgeben und der überfordernde Druck auf die Betas nimmt ein Stück weit ab :)

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    Bearbeitet von User am 31.03.2015 14:33:53. Grund: Ergänzung
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    am 31.03.2015 16:00:04
    Man sollte lesen können, was andere schreiben. Ich habe nicht geschrieben, das Metformin negative Auswirkungen auf die Bauchspeicheldrüse hat - ich habe nur davon gesprochen, dass es eben auch Nebenwirkungen hat und man sich beim Thema BZ m.E. oftmals zu sehr auf EIN Organ konzentriert. Der Satz war anscheinend zu lang um das korrekt auseinander zu halten :)
    "Leber" ist z.B. ein guter Stichpunkt, resultierende Probleme mit Harnsäure, oder z.B. bei mir nachweisbar unglaublichen Kopfschmerzen (die weg sind, wenn ich das nicht mehr nehme), eben auch. Wir müssen das auch gar nicht zerpflücken - der Hersteller schreibts ja selbst im Beipackzettel (was sein KANN / nicht MUSS).

    Also: nichts mit "komischen Theorien" - vielleicht darf ich um etwas Sachlichkeit bitten!

    Verschwörungstheorien? Ach was für ein Quatsch - es wird ja auch gerade hier von einigen eindrucksvoll starr und unbeweglich belegt.
    Ich habe gar nichts gegen die Pharmaindustrie und bin auch durchaus dankbar, dass man dort weiterhilft und das es viele hilfreiche Entwicklungen gibt. Allerdings weiß jeder normale Mensch, dass es dort eben auch vordergründig zunächst mal ums Geld verdienen geht und teilweise die Interessenlage ein wenig abdriftet. Das muß nicht schlimm sein, aber man sollte es wissen, bevor man allzu leichtgläubig alles für DIE Lösung ansieht.

    Verschwörungstheorien im Lebensmittelbereich? Lange nicht so gelacht - ein Blick auf die Inhaltsstoffe vieler Lebensmittel spricht doch Bände und bisher konnte niemand sinnvoll begründen, warum das so sein muß.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 31.03.2015 16:42:10
    Ulf schrieb:
    Verschwörungstheorien im Lebensmittelbereich? Lange nicht so gelacht - ein Blick auf die Inhaltsstoffe vieler Lebensmittel spricht doch Bände und bisher konnte niemand sinnvoll begründen, warum das so sein muß.


    Weil die Produkte von den meisten von uns Verbrauchern so gekauft werden. Wenn die meisten von uns Verbrauchern andere Produkte kaufen würden, würden garantiert auch andere produziert. - Wenn Du ein Produzent wärst, würdest Du doch auch nach Kräften versuchen, immer das möglichst kostengünstig zu produzieren, was gerade besonders eifrig gekauft wird, oder?

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    am 31.03.2015 17:01:43
    hjt_Jürgen schrieb:
    Weil die Produkte von den meisten von uns Verbrauchern so gekauft werden. Wenn die meisten von uns Verbrauchern andere Produkte kaufen würden, würden garantiert auch andere produziert. - Wenn Du ein Produzent wärst, würdest Du doch auch nach Kräften versuchen, immer das möglichst kostengünstig zu produzieren, was gerade besonders eifrig gekauft wird, oder?



    Nicht nur, weil die Produkte so gekauft werden - da hast Du natürlich völlig recht - wohl aber auch, weil zu wenig aufgeklärt wird und viele Leute sich gar keine Gedanken machen, was da passiert. Wenn dann noch eben sinnvolle Diskussionen wie hier z.T. mit derartigem Nachdruck verhindert werden, kommt es zum nötigen Nachdenken auch nicht.

    Naja, als jemand, der eine eigene Firma hat, weiss ich natürlich schon, wie man seine Produkte am besten an den Mann bringt und warum manche Zusammenhänge in den benannten Industrien so sind, wie sie sind. Dass das Käuferverhalten einen Einfluss auf das Angebot hat, ist auch logisch und trotzdem hat auch jedes Unernehmen eine gewisse Pflicht, verantwortungsvoll und nicht nur mit Schielen auf die Rendite zu agieren. Füttere ich heute meine Kundschaft mit meinen Waren tot, habe ich morgen keinen Kunden mehr - auch das ist ein Fakt.

    BTW: es sollte auch nicht NUR nach "kostengünstig" gehen, sondern auch verantwortbar und gut sein, was man da anbietet. Und "gut" ist längst oft nur das Siegel irgendeines Warentests - inhaltlich ist vieles hinterfragbar, da kann doch kaum einer widersprechen. Wer an Diabetes Typ2 erkrankt ist, wird sich mit etwas klaren Versand schon fragen müssen - wo kommt das her? Warum ist das so - muß das wirklich so sein?

    ... und das ist weit mehr als eine Frage irgendwelcher "übertriebenen", doofen Überzeugungen.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 31.03.2015 17:54:33
    Ulf schrieb:
    Wer an Diabetes Typ2 erkrankt ist, wird sich mit etwas klaren Versand schon fragen müssen - wo kommt das her? Warum ist das so - muß das wirklich so sein?


    Schon recht, aber vielleicht besser der Reihe nach? Vielleicht erst einmal ergründen, was den Diabetes mellitus und in Sonderheit den Typ2 denn verursacht?

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  • ferrato

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    am 31.03.2015 17:55:25
    Von welchen "übertrieben doofen Überzeugungen" sprichst Du da genau?
    Das würde mich jetzt schon interessieren.
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    am 31.03.2015 19:18:06
    hjt_Jürgen schrieb:
    Schon recht, aber vielleicht besser der Reihe nach? Vielleicht erst einmal ergründen, was den Diabetes mellitus und in Sonderheit den Typ2 denn verursacht?



    In meinem Fall? ... leider etwas unklar. Ganz sicher hat meine frühere Ernährungsweise eine Rolle gespielt, aber möglicherweise auch erbliche Faktoren (wir hatten die Diabetiker durchweg in der Familie). Da ich mich (ausdrücklich MEIN Fehler) sehr spät darum gekümmert habe und wirklich erst mit schlimmen Symptomen wie (u.a.) tropfnasses Schwitzen und unendlichen Durst (hätte selber nicht gedacht, das man so viel trinken kann ohne jemals das Gefühl zu bekommen, den Durst löschen zu können) + entsprechendem Übergewicht, "aufgewacht" bin.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 31.03.2015 19:23:02
    ferrato schrieb:
    Von welchen "übertrieben doofen Überzeugungen" sprichst Du da genau?
    Das würde mich jetzt schon interessieren.



    ... von der EH-Unterstellung, die Ernährungsfreaks (wie ich) hätten wohl einfach nur eine Macke und wir wüssten eigentlich nicht, was wir da tun und reden.

    Ich glaube, Du hast die Anmerkung gegensätzlich gedeutet - ich hatte nur aufgenommen, was mir mehrfach entgegen geschleudert wurde. Das war "ironisch" mit Fingerzeig auf mich gemeint.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 31.03.2015 20:30:55
    Ulf schrieb:
    ... sehr spät darum gekümmert habe und wirklich erst mit schlimmen Symptomen wie (u.a.)... unendlichen Durst (hätte selber nicht gedacht, das man so viel trinken kann ohne jemals das Gefühl zu bekommen, den Durst löschen zu können) ....


    WAU! Da musst Du ja recht ausgiebig BZs die meisten von 24 Stunden bei wenigstens 300 bis 400mg/dl absolviert haben und tierisch schlapp gewesen sein!

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    am 31.03.2015 21:07:46
    Warum ist dieses Forum eigentlich so agressiv? Habt Ihr zuviel Insulin oder zuviel KH in der Birne. Jürgen versucht mit unendlicher Geduld Irrtümer aufzuklären, oft vergeblich. LOGI hat mich dazu gebracht, mir mein Essen viel genauer anzuschauen, was ess ich da, wo versucht mich die Industrie zu beschei..., wie bringe ich meinen HbA1c in Ordnung. Und das mache ich erfolgreich seit über 10 Jahren. Der Wert nach zwei Stunden interessiert mich seit vielen Jahren nicht mehr. Ich lege Wert drauf, dass es mir schmeckt und wenn es logisch ist, um so besser. Das Wichtigste an LOGI steht eigentlich gar nicht drin, das ist die sehr regelmässige Bewegung. Jetzt bin ich 76, laufen und essen macht Spass, Diabetes kann mic mal, solange mein Wert unter 40 ist.
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    am 31.03.2015 22:39:15
    hjt_Jürgen schrieb:
    WAU! Da musst Du ja recht ausgiebig BZs die meisten von 24 Stunden bei wenigstens 300 bis 400mg/dl absolviert haben und tierisch schlapp gewesen sein!



    Ja klar - das hat man schon gemerkt und ich habe mich auch richtig krank gefühlt. Schlimmerweise hat mich mein hohes Arbeitspensum mit viel zusätzlichem Nacht-Support-Arbeit für unsere Kunden jahrelang glauben lassen, das läge an der durchaus sehr hohen Belastung und auch die entstandene ordentliche Körperfülle meinte ich ursächlich allein im damit zusammenhängenden Verhalten suchen zu müssen.
    Das war dann eben auch mein großer Fehler, unerfahren wie man ist, denkt man zuletzt an Diabetes (ich habe das zunächst eigentlich gar nicht gemacht).

    Richtig klar war das eigentlich erst, als die Durstattacken kamen - mit wirklich unstillbaren Durst. Mal abgesehen davon, wurde man zunehmend sprichwörtlich arbeits- und gesellschaftsunfähig. Spätestens wenn man parallel zum ständigen Trinken müssen alle paar Minuten auf dem Klo hockt, denkt der Letzte im Umfeld, man hat wohl irgendein "Problem" ...

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 31.03.2015 23:12:55
    Ok, ich bin in der Rückschau damals auf 15-16 Liter am Tag gekommen und musste bei Auto-Ausflügen alle halben Stunden für 10 Minuten ein Powernap einlegen, wie ich das nannte, 5-10 Minuten abschalten und nach Möglichkeit wirklich kurz schlafen.

    Nein, ich glaube nicht, dass ich den Diabetes hätte verhindern können, wenn ich damals in irgend einer Weise aufgewacht wäre. Denn in der Rückschau fallen meine Prädiabetes-Jahre zusammen mit den Jahren, in denen ich 10-12 Stunden pro Tag körperlich sehr aktiv war und in denen wir mit 3 kleinen Kindern sehr auf gesund Ernährung geachtet haben. Und Geld für Fertigfutter war eh nicht und reichte bei den Süßigkeiten auch nur für nen Fliegenschiss für die Kinder, wenn man das mit dem vergleicht, was heute die Enkel konsumieren ;)

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    am 01.04.2015 09:59:18
    Ulf schrieb:
    ferrato schrieb:
    Von welchen "übertrieben doofen Überzeugungen" sprichst Du da genau?
    Das würde mich jetzt schon interessieren.



    ... von der EH-Unterstellung, die Ernährungsfreaks (wie ich) hätten wohl einfach nur eine Macke und wir wüssten eigentlich nicht, was wir da tun und reden.

    Ich glaube, Du hast die Anmerkung gegensätzlich gedeutet - ich hatte nur aufgenommen, was mir mehrfach entgegen geschleudert wurde. Das war "ironisch" mit Fingerzeig auf mich gemeint.

    Beste Grüße,
    Ulf



    Ich dachte, du seist des Lesens mächtig. War wohl ein Irrtum, ich habe nie etwas derartiges geäußert.
    Nimm das zurück oder beweise es mit einem Link.
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    am 01.04.2015 10:32:48
    Ich hab grade ein tolles Low-Carb-Rezept gefunden, das will ich euch nicht vorenthalten:

    http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Fettarmes-Low-Carb-Power-Fruehstueck-11010882.html
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    am 01.04.2015 10:55:28
    @steini

    Darf ich fragen, ob das jetzt LOGI pur - also ohne AntiDiabetika ist, oder zusätzlich noch Metformin & Co. weiterhelfen und unterstützen? Vor 10 Jahren bist Du wie auf LOGI gekommen? ... ich meine, da warst Du bei den Ersten dabei, die diese Empfehlung aufgenommen haben, oder?

    Die Studien der Reha-Klinik Überruh kamen ja etwas später - das war u.a. das, was ich irgendwann (nach der Diagnose Diabetes im Jahr 2011) entdeckt hatte.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 01.04.2015 11:06:35
    Zuckerle schrieb:
    Ich hab grade ein tolles Low-Carb-Rezept gefunden, das will ich euch nicht vorenthalten:

    http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Fettarmes-Low-Carb-Power-Fruehstueck-11010882.html




    Da warte ich auf Messergebnisse!
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    am 01.04.2015 14:32:10
    Zuckerle schrieb:
    Ich hab grade ein tolles Low-Carb-Rezept gefunden, das will ich euch nicht vorenthalten:

    http://www.kuechengoetter.de/rezepte/verschiedenes/Fettarmes-Low-Carb-Power-Fruehstueck-11010882.html



    Man sollte aber kein allzugroßes Glas nehmen, sonst wird das Frühstück vielleicht doch zu mächtig.
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    am 01.04.2015 17:19:30
    Nimm fast seit Anfang 2x1000 metformin ohne Nebenwirkungen. Lass kartoffeln, reis, nudeln und Zucker im Espresso automatisch weg, aber einmal im Monat zum guten Italiener jederzeit voller Teller Spagetti. Brot vom hofpfister lass ich in Stärke 7 schneiden, also ganz dünn und esse auch zwei bis drei Stück, semmeln am Sonntag werden skelettiert u.s.w., auch gern mal ein Eis oder Pfannkuchen, aber jeden zweiten Tag nordic walken 1 Std.
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    am 01.04.2015 17:47:54
    steini schrieb:
    Nimm fast seit Anfang 2x1000 metformin ohne Nebenwirkungen. Lass kartoffeln, reis, nudeln und Zucker im Espresso automatisch weg, aber einmal im Monat zum guten Italiener jederzeit voller Teller Spagetti. Brot vom hofpfister lass ich in Stärke 7 schneiden, also ganz dünn und esse auch zwei bis drei Stück, semmeln am Sonntag werden skelettiert u.s.w., auch gern mal ein Eis oder Pfannkuchen, aber jeden zweiten Tag nordic walken 1 Std.



    Aha - ohne Metformin wurde das demnach noch nicht probiert, oder?

    Ich hatte die Metformin-Dosis bis vor einiger Zeit exakt gleich, damit aber eben durchaus Probleme (Verdauung (je nach Hersteller des Präparates) und extreme Kopfscherzen/Migräne). Dann hatte ich das (auch, weil die unteren Werte sehr tief wegsackten, einfach mal weggelassen und siehe da - untere Werte besser (Grenze zum oder im Normalbereich) und obere Werte auch im Limit. Nur geht dann halt Brot, Nudel & Co tatsächlich gar nicht. Die Nudelverzichterei finde ich dann tatsächlich auch etwas schmerzhaft, aber naja ...

    Und: ich versuche wenn immer es geht, täglich zu laufen (wandern) (mind. 45 Minuten - manchmal aber auch gerne 6, 7 ... 12 km). Letzteres kann ich zum Glück dank eigener Firma und freierer Zeiteinteilung mir so zusammenbauen. Bei einem normalen Werktätigen wird das zumindest mit größerer Freiluftbetätigung einfach aus zeitlichen Gründen scheitern.

    Spannend dabei: es geht schon auch mal eben ein Eis oder etwas Kuchen - allerdings nur, wenn ich danach noch eine Runde weiterlaufen kann (das war bei mir aber auch mit Metformin nicht sehr viel besser).

    Das Metformin-freie Diabetikerdasein traue ich mir aber eigentlich auch erst seit dem FGM zu, da ich dort die BZ-Werte halbwegs im Auge habe und rechtzeitig gegensteuern kann - mit normalen Messmethoden würde ich das so vermutlich nicht versuchen wollen, da müsste man sich tatsächlich deutlich mehr als normal pieksen ... so gibts alle Minute automatisch einen Wert und man sieht, wo es lang geht.
    Würde das auf Dauer nicht gehen, müsste ich mir eine Metformin-Alternative suchen - die Nebenwirkungen waren in meinem Fall (für mich) nicht akzeptabel.
    Definitiv klar ist aber, dass mir die Bewegung alleine nicht ausreichend viel bringen würde - das reicht als Einzelmassnahme m.E. nicht.

    Beste Grüße,
    Ulf
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    am 01.04.2015 17:52:38
    steini schrieb:
    Nimm fast seit Anfang 2x1000 metformin ohne Nebenwirkungen. Lass kartoffeln, reis, nudeln und Zucker im Espresso automatisch weg, aber einmal im Monat zum guten Italiener jederzeit voller Teller Spagetti. Brot vom hofpfister lass ich in Stärke 7 schneiden, also ganz dünn und esse auch zwei bis drei Stück, semmeln am Sonntag werden skelettiert u.s.w., auch gern mal ein Eis oder Pfannkuchen, aber jeden zweiten Tag nordic walken 1 Std.



    Das klappt doch wunderbar. Und wenn's mal nicht mehr ausreicht, es gibt ein geheimes Mittel, das ganz erstaunliche Erfolge bringt. Es heißt Insulin!
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    Mitglied seit: 16.01.2024
    am 16.01.2024 21:39:21 | IP (Hash): 1111288759
    Hallo Ulf,

    es ist wirklich interessant zu hören, wie du Metformin abgesetzt hast und welche Auswirkungen das auf deinen Blutzucker und dein allgemeines Wohlbefinden hatte. Es scheint, als hättest du eine gute Balance gefunden, indem du auf deine Ernährung achtest und regelmäßig wandern gehst. Das ist eine beeindruckende Leistung, besonders unter Berücksichtigung der Herausforderungen, die mit Diabetes einhergehen.

    Dein Ansatz, auf Nudeln und Brot zu verzichten, um die Blutzuckerwerte im Griff zu behalten, ist sicherlich nicht einfach, aber es klingt, als wäre es für dich ein wirksamer Weg. Es ist gut zu hören, dass du dir trotzdem ab und zu ein Eis oder ein Stück Kuchen gönnst, besonders wenn du weißt, dass du danach noch aktiv sein wirst. Diese Balance zwischen Genuss und Gesundheit zu finden, ist so wichtig.

    Die Tatsache, dass du täglich spazieren gehst und das mit deinem Berufsleben in Einklang bringen kannst, ist ebenfalls lobenswert. Bewegung ist ein wesentlicher Bestandteil des Managements von Diabetes, und es ist großartig, dass du das in deinen Alltag integrieren kannst.

    Die Nutzung des FGM scheint eine große Hilfe zu sein, um deine Blutzuckerwerte besser zu überwachen und entsprechend zu reagieren. Das gibt dir sicherlich ein gewisses Maß an Sicherheit und Kontrolle über deine Diabetes-Management-Strategie.

    Tatsächlich scheint die Ernährung einen großen Einfluss auf unsere Gesundheit zu haben. Ich habe dazu kürzlich einen super spannenden Artikel gelesen: https://www.koch-momente.de/blog/keto-und-langzeitgesundheit-was-sagt-die-wissenschaft

    Deine Überlegungen und Erfahrungen sind sehr wertvoll, besonders für andere, die ähnliche Herausforderungen meistern müssen. Vielen Dank, dass du deine Geschichte und Einsichten mit uns teilst. Es ist wirklich inspirierend zu sehen, wie du deinen Weg findest und dabei auf dich und deine Gesundheit achtest.

    Beste Grüße und weiterhin viel Erfolg auf deinem Weg!
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