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Kinderwunsch mit Diabetes

  • Rang: Anfänger
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    Mitglied seit: 17.04.2015
    am 17.04.2015 16:06:38
    Hallo,

    ich bin erst 19,
    habe auch noch keinen richtigen Kinderwunsch, dennoch machen mit die Beiträge, was man so in manchen liest, echt Angst, dass man nicht so schnell später schwanger werden kann, oder dass es immer zur Abtreibung geraten wird.

    Ist das so schlimm mit dem Diabetes?
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    Mitglied seit: 22.09.2014
    am 17.04.2015 16:25:03
    Lorenaklein schrieb:
    Hallo,

    ich bin erst 19,
    habe auch noch keinen richtigen Kinderwunsch, dennoch machen mit die Beiträge, was man so in manchen liest, echt Angst, dass man nicht so schnell später schwanger werden kann, oder dass es immer zur Abtreibung geraten wird.

    Ist das so schlimm mit dem Diabetes?



    Wer hat dir denn diesen Unsinn eingeredet? Diabetes ist nun wirklich kein Hindernis für eine Schwangerschaft und das mit der Abtreibung ist ein Ammenmärchen.
    Ich hab meinen Sohn mit 37 Jahren bekommen, ich hatte eine sehr angenehme Zeit in der Schwangerschaft weil ich niemals so ruhig und gelassen war wie damals und mein Sohn war gesund und munter und ist es heute noch.
    Mit 19 hast du noch Zeit mit dem Kinderwunsch, aber wenn es mal so weit ist, dann ist der Diabetes kein Hindernis. Laß dir von niemandem etwas anderes einreden und such dir dann einen guten Diabetologen neben dem Frauenarzt.
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 17.04.2015 17:16:45
    Hallo Lorenaklein,
    Ich bin 24 und mache mir noch keine Gedanken über Kinder. Meine Ex-Freundin hatte einen extremen Kinderwunsch. Damals habe ich mich das erste mal ernsthaft um die vererbeikeit von Diabetes Typ 1 beschäftigt.Obwohl diese Überlegung totaler Blödsinn ist. Die Vererbung durch den Vater beträgt max. 8 %, durch die Mutter max. 4%.....meine Konklusio: 92 % der Typ 1 Diabetiker haben keinen Vater der Diabetiker Typ 1 ist.....Das Risiko es zu vererben ist also sehr gering. Zu den anderen Fragen kann ich keine Stellung beziehen. Kann mir aber nicht vorstellen, dass es solche Probleme gibt. Zumal der Kinderwunsch ein Grund ist um eine Insulinpumpe, durch die KK, finanziert zu bekommen.
    Bearbeitet von User am 17.04.2015 17:26:28. Grund: .
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    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 17.04.2015 20:00:10
    Sorry, aber die Ängste versteh ich nicht. Schon zu Zeiten, als es nur Pipi-Streifen gab und Frauen mit Diabetes und Kinderwunsch in der Schwangerschaft mit zuckerfreiem Urin als optimal eingestellt galten, weisen die Statistiken kaum nennenswert mehr Schwierigkeiten und Komplikationen auf, als bei völlig gesunden Müttern.

    Schwierigkeiten, schwanger zu werden, und spontane Verluste des Foetus kommen auch bei völlig gesunden Frauen keineswegs selten vor. Und Fehlentwicklungen der Kinder sind wohl schon bei gelegentlichem Alkoholgenuss der werdenden Mütter häufiger, als bei Diabetes.

    Aber vielleicht hast Du ja mal den einen oder anderen Link für uns, damit wir besser vrstehen, was Dir Angst macht?

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    Die Freiheit der eigenen Meinung setzt zwingend die Achtung und den Respekt vor jeder anderen Meinung voraus. - Wer's auch so sieht, sagt's bitte einfach weiter.
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.04.2015
    am 18.04.2015 12:54:48
    ich habe einiges gelesen dass man einen HBA1C wert von 6,0, oder besser braucht. Und den habe ich gewiss nicht, was ich auch ehrlich gesagt schwer ist in dem Alter, insbesondere bezüglich Weihnachten, Geburtstagen oder auch Alkohol.
    Und den hab ich nicht und ich denke dass dies umso schwerer wird diesen zu bekommen, gerade wenn man berufstätig ist, dann spielt teilweise auch das Wetter eine Rolle, oder wenn Geburtstagen anstehen,

    Ich habe seit 14 Jahren Diabetes und habe mich mit dem Thema nie so befasst. Aber als ich Beiträge gelesen habe dass Diabetes die Fruchtbarkeit einschränkt, oder eine Frau 5 Jahre lang gebraucht hat schwanger zu werden, macht mir das echt teilweise Angst, weil ich nachvollziehen kann wie es ist wenn man auf etwas wartet und es passiert nichts.
    Klar ich bin erst 19 und habe natürlich noch zeit. Das weiss ich. Ich stehe kurz vor meiner Abschlussprüfung und wollte natürlich erst das hinter bringen und dann alles nach und nach aufbauen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es Auswirkungen auf die Fruchtbarkeit haben sollte, denn was hat Diabetes mit Sexualität zu tun? Gerade bezüglich Frauen?
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 18.04.2015 15:33:55
    Das erschießt sich mir nicht ganz; Feiertage wie z.B. Weinachten oder Ostern haben keinen Einfluß auf meine Blutzuckerwerte, nur auf den Insulinverbrauch.... Was meinst Du damit?
    Na ja, und der Alkohol - irgendwann wird es auch ruhiger. Wen ich die älteren Semmester so anschaue, etwa die 30 Jährigen, sind diese seltener unterwegs. Ich denke erst recht nicht wenn Frau Schwanger ist. Vermutlich sind dann andere Sachen wichtiger als Party und Alkohol.

    Ja, es gibt Stoffwechsel die schwer einzustellen sind aber es gibt auch genügend Hilfen um den Hba1c zu verbessern.

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    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
  • Rang: Erweitertes Mitglied
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    Beiträge: 3827
    Mitglied seit: 20.02.2011
    am 18.04.2015 21:19:43
    Mal für einen Moment in die Rolle der werdenden Mutter schlüpfen, die womöglich schon im vollen Lauf im 3ten oder 4ten Monat einen Schwangerschafts-Diabetes diagnostiziert kriegt und von heute auf morgen Insulin spritzen muss? Und zwar dringend auf morgens maximal 90mg/dl nüchtern und in der Stundenspitze nach jedem Essen bis maximal 140, weil sie mit höheren Werten dem wachsenden Wesen in ihrem Bauch schade.

    Da ist Panik pur wegen der Angst ums Kind und Panik pur wegen der Finger- und der Bauchpiekse und wegen absolut keiner Ahnung von BZ und Futter und Bewegung und Insulin. Und trotzdem kriegen die meisten das mit etwas kompetenter Anleitung hin, sogar praktisch von Anfang an ohne feste Einstellung. Denn die rasante hormonelle Entwicklung macht morgen oder übermorgen schon andere Faktoren als heute.

    Nein, ich glaube nicht, dass ein HBA1c von 7 deutlich schädlicher für ein Kind wäre, als einer von 5,5. Und selbst bei 8-9 hat der Gyn noch vor wenig mehr als 10 Jahren häufig genug schlicht mit der schweren Geburt und dem schweren Baby eben im Nachgang einen Schwangerschafts-Diabetes dignostiziert. Aber inzwischen haben sich die Vorstellungen der Medizin halt ein bisschen verändert.

    Und wenn sogar die Frauen die völlig gesunden Vorgaben packen, die bis zur Schwangerschaft oder bis schon mitten drin keinen Schimmer von Diabetes und BZ-Steuerung gehabt haben, sollte das mit inzwischen 14 Jahren Diabetes-Erfahrung vielleicht eine bisschen nervigere, aber ansonsten doch leichtere Herausforderung sein. Zumal nur für ein paar Monate und mit absolut süßer Belohnung :)

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  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 19.04.2015 00:12:50
    Wie jede chronische Krankheit so hat auch der Diabetes Einfluss auf die paarbeziehung. Sei es weil die nichtdabetiker Partnerin einmal zu viel fragt ob die BZ Werte im grünen
    Bereich sind oder Hypoglykämie und oder Hypeglykemie mit Ketonbildungen Stimungsschwankungen verursachen. Mit 14 Jahren DMT1 Erfahrung muss man mögliche Folgeerkrankungen wie z.B. Nervenschädigungen, auch im Genetalbereich nicht extra erwähnen. Auch Pilzinfektionen durch hohe BZ Werte und so weiter.......

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    Mitglied seit: 17.04.2015
    am 20.04.2015 15:44:18
    Ich denke jeder ist da einfach anders eingestellt. Ich hab mit den 14 Jahren Diabetes schon viel mitgemacht, sei es Hypoglykämie oder Mobbing in der Schule, weil sie dachten ich würde mir Drogen spritzen. All solche Sachen kamen schon vor.

    Mit den Feiertagen hab ich das so gemeint, dass man nicht immer alles perfekt wiegen kann, und dann mal etwas zu viel oder zu wenig geschätzt wird. Mein HbA1C Wert liegt momentan bei 7,5. Nicht perfekt, aber für ne 19-jährige im Arbeitsleben äußerst in Ordnung.
    Die Folgen kenne ich, darüber muss man mich eigentlich nicht mehr aufklären. Die sollten nach so langer Zeit mit einer Stoffwechselerkrankung eigentlich bekannt sein. Ich hab immer nur gelesen dass Fruchtbarkeit auf die Männer beschränkend sein kann bzw. Dass sie zeugungsunfähig werden können. Aber nichts mit Frauen.

    Ich danke euch für die Antwort !!
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 20.04.2015 21:14:18
    O, dass kenne ich auch dumme Sprüche von Klassenkameraden und auch heute noch von irgendwelchen Idioten, die keine Ahnung von Typ 1 Diabetes haben. Ich hatte und habe aber Glück, dass ich viele Gute Freunde habe und hatte.
    Ich bin 24 Jahre alt und bin seid 19 Jahren Diabetiker.
    Es ist natürlich so, dass z.B. Nervenschädigungen im Genetalbereich die Libido senken können.....ich könnte jezt eine ganze Liste ....blabla absondern aber ich habe keinen Bock das zu tun.....kriegt man sowieso oft genug zu hören und ist nur eine Risikoprognose, die einen gar nicht betreffen muss . Ich schätze auch sehr oft die BEs, die ganze Zeit wiegen ist Nervig. Irgendwie habe ich da mehr Glück damit. Ich habe meist einen hba1c von knapp unter 6.
    Irgendwo habe ich gelesen, dass ein hba1c von um die 7 sehr vorteilhaft für das Baby einer Diabetes Typ 1Mutter ist. Vieles weiß man aber noch nicht so genau.
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    Mitglied seit: 17.04.2015
    am 20.04.2015 22:03:20
    Ich gab auf solche Kommentare von Mitschülern nichts, weil ich merkte dass sie selbst nichts im Hirn haben und einfach nur bestätigen dass sie bescheuert sind.
    Du hast Glück dass du so einen großen Freundeskreis dann hast.
    Den hatte ich mal. Aber man lebt sich schnell als Kind oder jugendlicher wenn jeder dann einen Partner bekommt, auseinander. Ist schade, aber reisende soll man bekanntlich nicht halten.
    Ich weiß nicht welcher HbA1c wert optimal ist, aber ich klammere mich auch nicht fest. Ein bisschen Leben muss ja wohl noch drin sein.
    Meist schätze ich auch. Das wiegen und hin und her rechnen nervt bekanntlich. Ich denke wir wissen beide wie nervig so was ist 😄!!
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 21.04.2015 21:51:05
    Ich trainiere das Schätzen ab und an in dem ich die BE erst schätze und dann nachwiege, kaufe oft die selben Produkte und messe bei unbekannte schneller mal nach und Korrigiere meine Werte, Führe Tagebuch und kann dann mal nachschauen wie ich jenes oder welches mal gehandhabt habe....

    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.04.2015
    am 20.05.2015 11:33:29
    Ja, aber schränkt Diabetes die Fruchtbarkeit ein oder ist man fruchtbar sowie andere auch?
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 20.05.2015 17:37:51
    Ich habe mich mit dem Thama, des weiblichen Zyklyses und Diabetes nicht auserneindergeszt. Ich weiss nur das es bei einigen Frauen zu geringeringen Lustempfinden kommen könnte und dadurch zu Scheidentrockenheit wodurch die Lust auf Sex reduziert werden könnte. Das soll eine Folge der Neuropathien sein. Bei Männern führt es dazu, dass sie länger brauchen bis sie ejakulieren oder gar nicht ejakulieren. Zumindest ist es das was ich noch aus der Lezten Schulung an Errinerung zu dem Thema habe.

    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 21.05.2015 19:11:23
    Hallo,
    ich habe heute bei einer kompetenten Fachkraft nachgefragt.
    Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist nach heutigen Stand der Wissenschaft davon auszugehen, dass der Diabetes keinen Einfluß auf die Fruchtbarkeit der Frau hat. Allerdings ist die Datenlenlage hierzu sehr gering. Auch sollte während der Schwangerschaft ein sehr guter hba1c eingehalten werden um das Kind zu schützen.

    Anders ist es mit der Fruchtbarkeit des Mannes. Ein zu hocher hba1c sorgt für zu langsame Spermien.


    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
    Bearbeitet von User am 21.05.2015 19:12:48. Grund: .
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    Beiträge: 6
    Mitglied seit: 17.04.2015
    am 22.05.2015 10:10:49
    Zuerst mal Danke wegen der Nachfrage und der schnellen Antwort.

    Ich hab auch nachgeforscht und auch gelesen, dass Diabetes selbst, keinen Einfluss bei der Frau hat.. also auf die Fruchtbarkeit.
    Fruchtbar sind wir wie die Menschen die keine Stoffwechselkrankheit haben:)
    Ich konnte es mir auch ehrlich gesagt nicht anders vorstellen.
    Konnte mir nicht vorstellen, dass Diabetikerinnen unfruchtbar sein sollten, sowohl es dutzende von Frauen gibt, die Diabetes haben und gesunde Kinder auf die Welt gebracht haben.

    Ein guter HbA1c Wert sollt man eigentlich auch so haben, dann schadet man sich selbst auch nicht, und natürlich auch wegen dem Kind.

    Vielen lieben Dank für die schnelle und ausführliche Antwort !! :)
  • DM1Diabetes

    Rang: Gast
    am 22.05.2015 22:50:16
    Die Datenlenlage für die Fertilität in Korellation zum hba1c von Diabetikerinen ist schwerer zu ermitteln als bei Männern. Bei Männern kein eine Stichprobe von Männern deren hba1c bestimmt wird und eine Ejjakoloationsprobe abgegeben wird Das Ejakulat direkt auf die Zeugsfähigkeit untersucht werden. Diese Ergebnisse können dann hochgerechnet werden. Bei Frauen wird lediglich die Schwangerschaft festgestellt. Wieviele Frauen aber den unerfüllten Wunsch haben, ein Kind zu Zeugen und wie deren hba1c ist, ist eine Schätzfrage.

    Mit wachen Augen und einem Lächeln lebt auch der chronisch Kranke einfach besser. (Konrad Beikircher)
    Bearbeitet von User am 22.05.2015 22:57:37. Grund: Rechtschreibung
  • Rang: Mitglied
    Punkte: 0
    Beiträge: 17
    Mitglied seit: 29.05.2017
    am 27.08.2017 07:47:46 | IP (Hash): 418662169
    Ich glaube wenn man ein bisschen Bewegung hat, sich gut ernährt (siehe hier: https://www.moms.de/5936-2/ ) und vor allem auch "oft genug herzelt" sollte es kein Problem sein. Wirklich nicht! Lass dich nicht verrückt machen.
    Bearbeitet von User am 27.08.2017 07:48:16. Grund: Rechtschreibung
  • Rang: Anfänger
    Punkte: 0
    Beiträge: 3
    Mitglied seit: 15.12.2017
    am 15.12.2017 20:17:40 | IP (Hash): 2016625328
    Bei mir hat Diabetes der Fruchtbarkeit keinen Abbruch getan. Wir haben zwei Wunschkinder und bei keinem hat es länger als 6 Monate gedauert und ich kenne viele "Normalos", bei denen es doppelt und länger gedauert hat bis das Wunschkind endlich auf dem Weg war. Die Angst, dass deine Kinder ebenfalls Diabetiker werden, kann ich dir nicht nehmen, bei meiner Familie bin ich bereits die dritte Generation, in der Diabetes (Typ 1) auftaucht. Aber deswegen sagen, ich will keine Kinder ist falsch. Meine beiden sind bisher gesund und unser Kinderarzt vermutet, dass, wenn, dann passiert frühestens in der Pubertät was. Meine Kinder wachsen ja schon indirekt damit auf und sehen, dass es mir trotz vieler Hypos, doch meistens recht gut geht. Man kann gut damit leben und die Forschung bleibt ja auch nicht stehen. Ach so und mit 19 wollte ich mich noch sterilisieren lassen, eben deswegen. Der Doc, bei dem ich war, hat mich in hohem Bogen rausgeschmissen, zum Glück!