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Diagnose Diabetes
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am 10.05.2016 22:23:30 | IP (Hash): 1507262118
Nüchtern 389mg/dl und HBA1c 12,5 passen eher nicht zu Typ1. Klar gibt es auch da vielleicht die eine oder andere Ausnahme, aber in aller Regel fällt ein Typ1 mit Ketoazidose auf, lange bevor so ein HBA1c bestimmt werden kann.
Bei uns Typ2 findest Du Jahre lange nüchtern um die 400 und HBA1c 12 und mehr und mit der Behandlung eher keine plötzlichen großen BZ-Senkungen mit für uns vergleichsweise kleinen Dosis-Erhöhungen (mehr Einheiten oderund weniger KHs oderund mehr Bewegung…)
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Dieser Beitrag ist kein Ersatz für eine persönliche ärztliche Diagnose oder/und Behandlung. -
am 10.05.2016 23:11:14 | IP (Hash): 356259660
So nun komme ich vom Arzttermin und von der Diabetesberatung.
Erstmal der Holzhammer vom Arzt: Werte zu hoch die Dosen werden erhöht. Arbeiten? Mach mal die augen zu dann weisst du was du die nächsten 14 Tage machen darfst.
Okayyyy also 14 Tage AU Teamleiter wird Luftsprünge machen und Lambada Tanzen.
Nächster Holzhammer Diabetesberatung:
Die Dosen sind zu niedrig ich habe dir ja schon Materialien mitgegeben zum BE berechnen und das darfst du ab heute machen, wir teilen aber durch 10.
Hallooooo ich hatte in Mathe ne 5 gibts da nicht was simples für Mathe- und Kochlegastheniker?
Nein gibts nicht, also Brav zugehört und mit angelesenem Wissen überrascht.
Ich bräuchte dann evtl noch Insulin... Klar Rezepte gibts auch 10 Pens pro Rezept.....Da dacht ich noch das ist eine Jahresration.....
Dann kam ich heim, hmm schon spät ok gibt nudeln mit Ricottasoße... wie war da nochmal... ahhh KH Rechnen, Nudeln wiegen,,, dann geteilt durch 100 * KH / 10 WTF 20IE?????
5 Mal nachgerechnet... stimmt... JETZT weiß ich warum 10 Pens -
am 11.05.2016 08:06:47 | IP (Hash): 58820789
Gut möglich, dass Deine Dosen noch ein Stückchen steigen. Bei mir hat’s damals nach einigen Wochen immer noch ein bisschen mehr schließlich mit 60 Einheiten Lantus und 5 Einheiten pro BE, also 10 für ne Scheibe Brot, zu passen angefangen. Hab mehrere Jahre so zwischen 120 und 160 Einheiten Insulin pro Tag gebraucht.
Hab vor 3 Jahren die Möglichkeit zur Remission ausprobiert, die ich seitdem empfehle, und damit geschafft, meinen Insulin-Bedarf bei praktisch völlig gesundem Blutzucker auf täglich um die 30 Einheiten zu verringern. Wenn ich diese Möglichkeit schon 1991 bei meiner Diagnose gekannt und genutzt hätte, bräuchte ich vielleicht heute noch kein Medikament für meinen gesunden Blutzucker.
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am 11.05.2016 22:20:35 | IP (Hash): 1493137003
hjt_Jürgen schrieb:
Hab vor 3 Jahren die Möglichkeit zur Remission ausprobiert, die ich seitdem empfehle, und damit geschafft, meinen Insulin-Bedarf bei praktisch völlig gesundem Blutzucker auf täglich um die 30 Einheiten zu verringern. Wenn ich diese Möglichkeit schon 1991 bei meiner Diagnose gekannt und genutzt hätte, bräuchte ich vielleicht heute noch kein Medikament für meinen gesunden Blutzucker.
Wie nennt sich diese Möglichkeit?
Silent -
am 11.05.2016 22:44:42 | IP (Hash): 58820789
hab ich hier im Fred am am 08.05.2016 09:11:49 | IP (Hash): 1234584159 beigetragen, schauma http://www.welt.de/print/wams/wissen/article154910443/Alles-auf-Zucker.html
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am 12.05.2016 16:10:44 | IP (Hash): 1493137003
Ach hast du das alleine durchgezogen?
Meine Ernährung hab ich schon mal umgestellt, weitesgehend. Nudeln, hatte ich seit Diagnosestellung gerade 2 mal und davon dann auch die Vollkornvariante und nur 75 g. Gemüse gibts bei jedem Gericht mit dabei, bzw. ist auf meinem Teller Hauptbestandteil.
Gebratenes selten und wenn, dann mit wenig Olivenöl angebraten (1 EL für 3 Portionen).
Sport hab ich von 2 mal die Woche auf 5 mal die Woche hochgeschraubt.. Schlaucht aber zum Teil dermaßen, dass ich manchmal einen Tag Pause zwischendrine brauch.
Immerhin seit Diagnosestellung 5 kg verloren.. seit 4 Wochen also..
Ich denke auch nicht, dass das weiterhin so kontinuierlich bergab gehen wird, denn mit jedem Schritt näher am Normalgewicht, gehts langsamer..
Ich weiß auch, dass ich mir den Diabetes evtl. zum Teil auch selbst eingebrockt habe, durch zu vieles essen.. Gehöre ich halt zu den 10 % bei denen ein wenig Übergewicht gleich so reinhaut..
bzw. denke ich mir das derzeit.. Aber die Antikörperuntersuchung warte ich auch noch ab...
Bearbeitet von User am 12.05.2016 16:43:22. Grund: . -
am 12.05.2016 17:15:52 | IP (Hash): 1149542681
SilentScream schrieb:
....Ich weiß auch, dass ich mir den Diabetes evtl. zum Teil auch selbst eingebrockt habe, durch zu vieles essen.. ...
Laß dir doch nicht so einen Blödsinn einreden. Vom Essen bekommt niemand Diabetes. Bis jetzt sind die Ursachen für Typ2 nicht bekannt, von Typ1 weiß man, daß es eine Autoimmunkrankheit ist.
Man kann durch Einsparung von Kohlehydraten das Symptom (den hohen Blutzucker) positiv beeinflussen, das war's dann aber auch. -
am 12.05.2016 17:26:05 | IP (Hash): 1507261100
Wie aus der verlinkten Beschreibung eindeutig ersichtlich geht der Ansatz von Professor Taylor NICHT zuerst von einer allgemeinen Gewichtsabnahme aus, sondern ZUERST von der kurzfristig gezielten Entlastung von vor allem Leber und Bauchspeicheldrüse von eingelagertem Fett. In der Folge mag man dann auch ab- und nach Möglichkeit nicht wieder zunehmen.
Mit einer allgemeinen Gewichtsabnahme habe ich immer nur so viel weniger Insulin gebraucht, wie ich weniger gegessen habe. Also keine Verringerung des Basal-Bedarfs. Mit dem VLCD-Ansatz nach Taylor hatte ich zum selbstverständlich verringerten Bolus schon nach 1 Woche die Verringerung meines Basal-Bedarfs um sehr viel mehr als die Hälfte!
Nein, ich denke nicht, dass ein Typ2 selbst Schuld weil angefressen ist. Nicht zuletzt, weil Prof. Taylor die Normalisierung von Blutzucker und Insulin sehr unabhängig vom Körpergewicht beobachtet hat. Und zwar vor allem mit einer erheblichen Fettverringerung in der Leber. Und auch da mit individuell sehr verschiedenen Mengen.
Ich denke nur, dass uns Prof. Taylor mit seinen Beobachtungen eine interessante Möglichkeit für super wirksames Behandlungs-Verhalten aufgemacht hat, mit dem bei frühzeitigem Einsatz viele von uns sogar völlig ohne Medis mit völlig gesundem Blutzucker praktisch völlig gesund leben können. Für wie lange Zeit, bleibt auszuprobieren.
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am 12.05.2016 19:30:12 | IP (Hash): 1493137003
Ist das Fett von Leber und Bauchspeicheldrüse runter, hab ich auch kein Übergewicht mehr, da sich das meiste echt am Bauch angesammelt hat, denn so paßt mir immer noch Hosengröße 38.. wenn sie denn nicht zu hoch geschnitten sind^^
Bekommt man die Flüssigdiät irgendwo zu kaufen? Und 200 g Gemüse bekommt man abgewogen...
Dann nur noch Wahnsinnsdisziplin zu Hause und auf Arbeit..... Aber für eventuell nochmals längere Zeit/Jahre ohne Medikamente wärs das wert... -
am 12.05.2016 20:15:57 | IP (Hash): 1507261100
Professor Taylor hat Optifast genommen und weist ausdrücklich darauf hin, dass nach seiner Ansicht jede Formula ausreicht. Hier in D wird eine extra für die Leberentfettung entwickelte Formula angeboten. Wenn man der Werbung dafür folgt, hätte Professor Taylor seine Beobachtungen ohne dieses Mittel überhaupt machen können. Für meine Leberentfettung habe ich schlicht sehr viel weniger von meinem normalen Essen gegessen.
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