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ich habe ein langzeit blutzucker von 9,4
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franz
Rang: Gastam 21.01.2009 10:00:09
ist das zu viel oder wie sollte derliegen ab wann wird es gefährlich ich bin erst 26 jahre -
Grünkohl
Rang: Gastam 21.01.2009 10:25:36
1. JA!!
2. Bei einem HbA1c über "gesund" (Referenz:4-6 %)
3. Frage läßt vermuten: keine Ahnung! Ich empfehle dringendst Schulungen!!
4. Den Rest spare ich mir! Gruß Grüni von Grünkohl -
Barbara
Rang: Gastam 21.01.2009 14:00:43
hallo Anonym, Du wirst den Diabetes gewiß schon
länger haben Bist Du Typ 1 ? Ich würde mal schleunigst zu einem Diabetologen gehen und sehen,daß Du eine Schulung bekommst und richtig eingestellt wirst. Ein Hba1c Wert sollte auf jeden Fall
um Spätschäden zu vermeiden um die 6 herumsein
bis 6,5. Also ,da würde ich mal sehr schnell etwas unternehmen.
Gruß Barbara -
Tom
Rang: Gastam 21.01.2009 14:04:10
Du wirfst uns hier ein paar anonyme Wörter hin wie dem Hund einen Knochen. Kannst du dir bitte erst mal wenigstens einen Namen geben, bitte?
9,4% ist unbedingt zu behandeln und zwar vom Diabetologen, aber das hat dir dein Arzt sicher bereits gesagt, der diesen Wert ermittelt hat,oder?
WAS hat DEIn Arzt denn gesagt?
Wird ein Diabetes nicht behandelt, kann es zu Spätfolgen kommen wie Erblindung, Amputation oder Nierenversagen.
Und DAS ist NICHT rückgängig zu machen. von Tom -
Rufer
Rang: Gastam 21.01.2009 15:47:23
Die ekeligen diabetischen Komplikationen
sind nicht immer Spätlinge.
Je früher die Behandlung, desto niedriger die Risiken für appe Beine, kaputte Nieren
und scheele Augen.
HbA1c :
Besser unter 7%.
Gut unter 6,5 %.
von Rufer -
dipa
Rang: Gastam 21.01.2009 18:42:59
Hallo,
empfohlene Richtwerte sind HbA1c 6,5 und Bz nüchtern 120. Bei deinem HbA1c kommst du auf BZ 200. Das ist mehr als 50% über dem Grenzwert. Also nicht vernachlässigbar.
Zur Praxis: Unbehandelte Diabetiker mit BZ 130 werden die Beine amputiert.
Deine Frage deutet daraufhin, dass dich dein Arzt nicht auf die Gefährlichkeit hingewiesen hat.
Gehe deshalb unbedingt zu einem Diabetologen!
mfg dipa -
Jürgen
Rang: Gastam 21.01.2009 18:48:34
aber doch n ciht gleich die ganzen Beine, dipa! Das genießt man. Das macht man schön jedes Jahr oder alle 2 ein bisschen, eben scheibchenweise ;-( von Jürgen -
dipa
Rang: Gastam 21.01.2009 19:07:21
Hallo Jürgen,
du hast recht, es wird scheibchenweise geschehen.
Paradox ist: Weil bei Diabetes auch die Nerven angegriffen werden, verursachen die betroffene Körperteile keine Schmerzen.
Aber nach der Amputation können Phantomschmerzen auftreten!
mfg dipa -
G
Rang: Gastam 22.01.2009 01:04:40
und was hat euer fachgelatsch noch mit den eingangsfragen zu tun? ihr seid wie anke, ständige wiederholung bekannter dinge um euch ins licht zu rücken. aber ihr habt ja ahnung - also nichts für ungut. -
Rainer
Rang: Gastam 22.01.2009 11:32:52
Das ist die Antwort auf die Ausgangsfrage - eine bildreiche Darstellung einer der möglichen Folgen eines HbA1c von 9,4.
Keiner kann dir sagen, ob die Folgen jetzt auftreten oder erst in vielen Jahren. Es scheint so zu sein, dass sich T1er eine schlechte BZ-Führung länger ungestraft leisten können als T2er. Aber dass sich irgendwann Spätfolgen einstellen ist bei diesem Wert gewiss.
Zur Vermeidung von diabetischen Folgeerkrankungen sind aus meiner Sicht 2 Strategien möglich:
1. gesunde BZ-Führung mit 140-120-100 nach 1-2-3h. Damit bist du auf der sicheren Seite und vor all den schreckliche Folgen geschützt. Dein HbA1c wird dann bei 5.x landen.
2. einen HbA1c von höchstens 6,5 anpeilen wie ihn die Ärzte empfehlen und genauestens beobachten, ob sich Probleme (Füße, Nieren, Augen, Denkgeschwindigkeit, ...) anmelden. Wenn das der Fall ist, dann unbedingt zu 1. übergehen, um die Folgeerkrankungen auf dem Stand zu halten und evtl. zurückdrehen zu können.
von Rainer -
Grünkohl
Rang: Gastam 22.01.2009 21:05:54
Das ist genau so wenig eine Beantwortung der Ausgangsfragen (denn die Spätschäden scheint er zu kennen: "ab wann wird's GEFÄHRLICH?"), jedoch wieder eine schöne Darstellung des eigenen Wissens über DM + event. Schäden!
Aber, wenn es dir hilft!! Hier fehlt eindeutig eine GL-Schulung (auch wenn Anke damit gaaaanz schlechte Erfahrungen gemacht hat - wegen der Pharmas). Langsam kommt mir die Beantwortung von Fragen hier wie folgt vor: A fragt nach Uhrzeit -
B sagt selbige - C,D,E +F halten eine Diskussion über die Zeit, die Geschichte der Zeitmessung, der Fehlerquote/ Differenz bei der Zeitmessung ab und wenn G dann fragt, was das eigentlich soll, erfährt er, dass dies alles die Erklärung der Frage A's bedeute....ganz toll, Rainer! Weiter so! Das bringt's! -
Jürgen
Rang: Gastam 22.01.2009 21:55:49
Die Antwort ist ganz einfach, und die kennt hier auch jeder: Es gibt keinen Schwellenwert, über dem deutlich mehr und unter dem deutlich weniger Folgekrankheiten eintreten. Die Menge der Folgekrankheiten pro 1000 Betroffene nimmt schlicht von nem völlig gesunden BZ (nüchtern max um 80 und nach dem Essen kurz mal für ein paar Minuten um oder knapp über 120 mg/dl) mit höheren BZ-Ausflügen und höherem GesaMTVerlauf zunehmend zu. Sagt einem auf direkte Nachfrage auch jeDer Diabetologe :-( von Jürgen -
grün
Rang: Gastam 22.01.2009 23:04:45
"Es gibt keinen Schwellenwert, über ...." - Zitat!
Und was sind dann die von dir angegebenen
Werte 80 mg% +120 mg%? Und was hat der HBA1c damit zu tun? -
Jürgen
Rang: Gastam 23.01.2009 10:41:28
Um 70-80 mg/dl nüchtern und zu allen Zeiten nach einem Futterinput allenfalls für wenige Minuten mal an oder kurz über 120 ist der BZ-Spielraum, der sich bei völlig stoffwechselgesunden Menschen beobachten lässt.
Und wenn Du dir den alltäglichen BZ fortlaufend als Kurve vorstellst, 120 solcher Kurven hintereinander hängst und alle Spitzen nach oben und unten abschneidest, die kürzer als 2-3 Stunden angehalten haben, hast Du im Mittel des verbelibenden Bereichs etwa den entsprechenden HBA1c-Wert. von Jürgen -
Rainer
Rang: Gastam 23.01.2009 11:57:21
Zitat von Anonym: „Hier fehlt eindeutig eine Schulung“
Das ist nicht meine Meinung, hier fehlt eindeutig das richtige ZIEL. Und es muss sein eigenes Ziel sein, nicht das von seinem Doc oder sonst jemand anderem. Zum Erreichen des Ziels kann eine gute Schulung hilfreich sein. Es gibt aber genug Informationsquellen, bei ausreichend vorhandener Motivation kann man sich das know-how auch anders aneignen. Vielleicht hat er/sie auch schon eine Schulung gehabt, die Notwendigkeit einer gesunden BZ-Führung ist dabei offensichtlich nicht rübergekommen.
Mit 26 Jahren denkt man vielleicht, es ist besser, das Leben ohne große Sorgen genießen zu können und dafür lieber etwas kürzer zu leben. Leider sieht die Wirklichkeit anders aus. Dank des medizinischen Fortschritts kann man auch mit diabetischen Folgeschäden recht lange leben. Nur dass es mit Beinprothese, Dialyse oder Blindenstock nicht so sehr viel Spaß machen wird. Auch wenn es nicht ganz so schlimm kommt, können die Einschränkungen schon ganz gewaltig sein. Und um dass langfristig zu verhindern muss er/sie zumindest einen HbA1c von 6,5 anpeilen, alles andere ist Russisch Roulette.
von Rainer -
Grünkohl
Rang: Gastam 23.01.2009 16:16:24
is ja in ordnung jungs - hauptsache IHR habt recht und wisst alles besser. dr.rainer versteht nach wie vor nicht um was es geht - wenn jemand eine konkrete antwort haben will über dinge die allgemein unter diabetikern bekannt sind fehlt aber ganz sicher eine schulung, egal, ob er das versteht.
wichtig war ihm ja, seinen senf abzulassen (egal ob es irgendwen interessiert) und wer anhand von 3 lapidaren sätzen einen 26jährogen einschätzt, hat vermutlich selbst schon spätschäden (holzkopf??) -
xxxxxxxxxx
Rang: Gastam 23.01.2009 16:44:27
zumal dr.rainer erst noch richtiger diabetiker werden möchte. bisher verzichtet er auf ein paar khs um den bz im grünen bereich zu fahren.
reiner, wenn du irgendwann mal keine eigenproduktion mehr hast und die alpha-zellen kaputt sind unterhalten wir uns nochmal über richtige ziele...bis dahin darfst du den anderen kindern in der sandkiste erklären welcher sandkuchen besser schmeckt. -
Jürgen
Rang: Gastam 23.01.2009 17:21:28
Moin richtiger Diabetiker ;-)
Alle Erfahrungen deuten darauf hin, dass es beim Typ2 mit zuverlässig gesunder BZ-Führung nicht zu einem vollständigen Verlust der Beta-Zellen kommt und schon gar nicht zu einem Verlust der Alpha-Zellen, deren fehlgesteuertes Wirken übrigens einen guten Teil des Typ2 ausmacht. Kannst Du hier super nachlesen
http://www.online-cme.de/cme/downloads/Fortbildung_Insulinresistenz.pdf.
Bisdann, Jürgen -
Grünkohl
Rang: Gastam 24.01.2009 00:16:18
und was hat das jetzt bitte mit dem ausgangs- thread, den ihr aufgeblasenen habt, noch zu tun? -
klausdn
Rang: Gastam 24.01.2009 19:27:03
es ist eine direkte antwort auf einen aufgeblasenen anonymen wichtigtuer. -
Sonja
Rang: Gastam 06.02.2009 02:15:11
Hi Grünkohl, du mein herzallerliebstes Lieblingsessen. Leckerer Name :-) von Sonja